Samstag, 7. Mai 2011

Rezension (35) Engelslust



Inka Loreen Minden
Engelslust
EUR 14,90
Broschiert: 188 Seiten
Verlag: Fallen Star E. K.; 
Auflage: 1., Auflage (22. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394232203X
ISBN-13: 978-3942322034

Hinweis des Verlags:
Durch das Überformat hat diese hochwertige Broschur eine geringere Seitenzahl als ein herkömmliches Taschenbuch. Im gewöhnlichen Taschenbuchformat hätte dieses Buch 350 Seiten.

Buchrückseite
Was wäre, wenn nicht nur die Hölle, sondern auch die Menschen- und Mythenwelten von einer einzigen Frau regiert würden? Noch dazu einer, die ebenso teuflisch attraktiv wie gefährlich ist? Das ist Cains größte Sorge, als er in New York auf Raja, die Tochter eines Elfen und der machtgierigen Höllenfürstin, trifft. Der Engel setzt alles daran, dass ein gestohlener magischer Kelch nicht in ihre Hände fällt. Dieser verleiht seinem Besitzer die alleinige Herrschaft über alle Welten, wenn man ihn mit sieben besonderen Zutaten füllt. Daher muss der Kelchdieb, ein gefährlicher Magier, unbedingt aufgehalten werden. Ein globaler Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch als Engel in einem funktionstüchtigen, menschlichen Körper zu stecken, kann ganz schön fies sein, wenn Raja mit weiblicher Verführungskunst versucht, an den Kelch zu gelangen

Statement:
Vorweg sei angemerkt, es war mein erstes Buch von der Autorin, welches ich gelesen habe. Aber es passte wunderbar in mein derzeitiges Leseverhalten. Inka Loreen Minden entführt den Leser mit ihrem Roman „Engelslust“ in unserer Welt sowie in die der Fantasie. Ob diese nun angereichert mit Engeln, Elfen, Dämonen und anderen Lebewesen besiedelt sind, herausgekommen ist mit „Engelslust“ ein gut verpacktes Paket, ein explosives Feuerwerk der Erotik und Fantasie.
Der Engel Cain, eine der Hauptcharaktere der Handlung, lebt in menschlicher Gestalt in New York. Dort erhält er einen brisanten Auftrag. Ein magisches Artefakt, ein Kelch, erschaffen von Merlin, war gestohlen worden. Und in Verbindung mit sieben Zutaten, die es noch zusätzlich zu stehlen galt, um die Schwarze Magie wirken zu lassen, würde der Kelchdieb alles daran setzen, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Doch auch die Halbdämonin Leraja erhält den Auftrag nach der Suche des Kelches. Sie muss sich bewähren, die Tochter der Herrscherin der Unterwelt. Leraja, entstanden aus der Verbindung mit einem Elf, steht vor der schwersten Aufgabe ihres Lebens. Ihre weitere Zukunft hängt davon ab, ob sie, Leraja, als zukünftige Herrscherin der Unterwelt, bestehen würde.
So ist es vorhersehbar, dass die beiden Hauptprotagonisten aufeinander treffen würden. Die Autorin erzählt fast ausschließlich aus der Sichtweise von Cain. Was für ein Mann! Nein, pardon Engel in Menschengestalt. Man spürt es förmlich in der Luft knistern, mit jedem Wort, jeder Zeile, und selbst das Vibrieren seines Smartphones würde eine erotische Erektion hervorrufen.
Schon nach wenigen Seiten wird Cain entführt in eine erotische Vision. Vernichtend, denn hatte er doch das Keuschheitsgelübde abgelegt. Er ist wie in Trance und seine Abwehr, seine Zurückhaltung bringt ihn an seine Grenze. Die erotische Szene, und hier folgen noch etliche heiße, prall aber doch mit Stil geschrieben, geben der Handlung, der Suche nach dem gestohlenen Kelch, den so wichtigen Background.
Ohne zu zögern, schnell, hart und konsequent schreibt die Autorin heiße Erotikszenen.
Cain und Leraja verfolgen gemeinsam, aber wiederum doch auf getrennten Wegen – den Magier Magnus. Er ist der Böse, der dieses so wichtige Artefakt gestohlen hatte. Und mit den Zutaten, wie z. B. dem Drachenblut, kann er zum mächtigsten Herrscher der Welt, der Menschen- und Mythen-Welt, werden
Doch auch Magnus, der Böse, ist nicht freu von Sünde. Er hält sich einen weiblichen Engel, Amalia, die er durch einen Bann an sich gebunden hat. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt. Raja, so nennt Cain Leraja, schreckt in keinster Weise davor zurück, ihn zu verführen, ihn mit ihrem Catsuit zu animieren, seine Lust und Gier sind für sie so offen wie ein aufgeschlagenes Buch.
Doch sie müssen zusammen arbeiten, um Magnus das Handwerk zu legen. Ein ungleiches Paar, doch wiederum sind sie sich nicht gleichgültig, ihre Empfindungen zueinander deuten auf ein gutes Ende hin.
Und die Jagd auf Magnus, auf den Kelch, lassen ihnen nur sieben Tage Zeit.
Sieben Zutaten, sieben Tage.
Für die Chinesen ist die Zahl Sieben eine Unglückszahl. Doch ist sie das auch für unsere beiden Hauptcharakteren?
Und auch für Magnus und Amalia?
Diese beiden anderen Charaktere sind ebenfalls hervorzuheben. Und das nicht nur, weil Magnus der Böse in diesem Roman ist. Hier geht es u.a. auch um Geschehnisse in der Vergangenheit, sowohl bei Magnus als auch bei Amalia. Denn es passiert auch heute noch, dass Menschen sich durch einschneidende Ereignisse verändern, und manchmal nicht nur zum Guten.
Fazit:
Ausgesprochen passendes Cover, wirklich sehr gut ausgesucht zum Titel. Nur allein deswegen hätte ich es mir zugelegt. Anziehend magnetisch, Funken versprühende Charakteren, eine gute Handlung, abwechslungsreich mit heißen Szenen gespickter Erotikroman.
Eine Reise um die Welt – im wahrsten Sinne. Oder besser gesagt, eine Lesereise, absolut mitreißend, interessant, sexistisch schön und empfehlenswert. Haben wir sie nicht manchmal auch im Kopf, diese Gedanken, Vorstellungen?
Für den Leser empfehlenswert, der das Genre Erotik – gemischt mit Fantasie – ebenfalls gern liest. Allerdings sei nur kurz angemerkt: Die Sprache der Erotikszenen mag manchen rüde oder auch vulgär vorkommen, aber muss alles immer schön geschrieben sein? Davon gibt es genug andere Liebesromane/-autoren.
Es war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von der Autorin.
Ich vergebe hier 5 Bucheulen

Herzlichen Dank an den Fallen Star Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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