Sonntag, 22. Mai 2011

Rezension (40) Magierdämmerung - Für die Krone




Bernd Perplies
Magierdämmerung, Bd. 1: Für die Krone

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Lyx (September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783802582646
ISBN-13: 978-3802582646

EUR 12,95

Klappentext:
London 1897: Jonathan Kentham führt ein ganz gewöhnliches Leben als Reporter des Strand Magazine – bis er eines Nachts einen alten Mann sterbend in einer Gasse vorfindet. Dieser entpuppt sich als Albert Dunholm, der Erste Lordmagier von London, und sein Tod stellt Jonathans Leben völlig auf den Kopf.
Unfreiwillig wird er in eine Welt der Magie hineingezogen – eine Welt hinter den Fassaden des viktorianischen London, in der Fabelwesen, Geister und Menschen mit übersinnlichen Kräften existieren. Gemeinsam mit Dunholms Kutscher Randolph Brown und dem exzentrischen, dandyhaften Magier Jupiter Holmes versucht Jonathan herauszufinden, was hinter dem Mord an Dunholm wirklich steckt.
Zur gleichen Zeit begibt sich die junge Hexe Kendra McKellen mit ihrem Großvater Giles auf eine Reise aus den Highlands nach London. Giles will dort mit Dunholm, seinem alten Freund, über seltsame Veränderungen in der Magie beraten – Veränderungen, die Anlass zu großer Sorge geben.
Sie alle müssen feststellen, dass eine Verschwörung von furchtbaren Ausmaßen im Gange ist. Eine Gruppe von Magiern hat in den Ruinen des untergegangenen Atlantis ein uraltes Siegel geöffnet, um ein neues Zeitalter der Magie einzuläuten. Doch stattdessen droht das Chaos über die Welt hereinzubrechen …
Statement:
„Schlimmer können die Dinge kaum werden.“ (S. 308)
Vorweg sei gesagt, dieses war mein erstes Buch von dem Autor Bernd Perplies. „Magierdämmerung: Für die Krone“  weckte mit u. a. mit dem Thema Atlantis und damit verbinde ich halt auch die Nautilus (Kap. Nemo) mehr als nur Neugier bei mir. Und ein gutes Buch hebt sich durch seine Handlung, seiner Thematik hervor, auch und wahrscheinlich besonders in dem Genre Fantasie. Zumal hier auch viele historische Ereignisse einfließen, die geschichtlich hinterlegt sind.
Jonathan Kentham wird in die magische Welt des anderen Londonds versetzt, begleitet von dem Kutscher Randolph, der im Besitz des Raben Nevermore ist, zwei Freunde, die ihm behilflich sind, sich hier zurecht zu finden. Genau zu diesem Zeitpunkt, als Jonathan in die magische Welt eintaucht, geht die junge Hexe Kendra mit ihrem Großvater Giles auf die Reise nach London.
Positiv aufgefallen sind mir die Beschreibungen der wichtigsten Protagonisten. Bernd Perplies ist es mit seinem Schreibstil sehr gut gelungen, sich diese bildlich vorzustellen. Und das macht meines Erachtens ein gutes Buch aus, sich inhaltlich hineinzuversetzen und mit den Protagonisten durch die Handlung zu gehen. Nicht Hand in Hand, nein, eher wie der unsichtbare Schatten/Leser.
So, wie man auch aus dem Geschriebenen das Leben, die Stadt London im 19. Jahrhundert sich vorstellen kann. Die Stadt des Meisterdetektivs Holmes, die Stadt der Krone, eben das Besondere. Bemerkenswert und erwähnenswert die jeweiligen Artikelausschnitte zu Beginn eines neuen Kapitels aus Zeitungen der damaligen Zeit. Wer kann sich daran erinnern,  wo das größte Riesenrad der Welt steht und wann die Einweihung war? (S. 102)
Ich beschränke mich mit weiteren Ausführungen auf den Inhalt, da in etlichen Vorkommentaren schon sehr viel hierüber veröffentlicht wurde. Anzumerken ist auf jeden Fall die neue Art der Magie, die der Autor in „Magierdämmerung“ beschreibt. Die Magie der leuchtenden Fäden, Verbindung zwischen allem; manipulierbar.
Diese Lesereise hat mir sehr viel Freude bereitet, denn „Magierdämmerung“ überzeugt durch seine Spannung, durch den Unterhaltungswert.
„Ich bin umgeben von Magie. Ich bin erfüllt von Magie. Ich bin eins mit der Magie.“ (S. 294)
 Fazit:
Das Cover besticht durch die warmen, stimmigen Farbtöne. Schon nach etlichen Seiten wird man sagen: Ja, es passt! Da haben sich die Verantwortlichen echt Gedanken gemacht.
Das ganze hat eine spannende Handlung, es lebt durch den Charakter der Figuren, die sich im Kopf festsetzen. Die unterhaltsame Art, der Schreibstil des Autors machen es dem Leser sehr schwer, das Buch mal ebenso an die Seite zu legen.
Viel Magie und Fantasie, vermischt mit Historie- TOP! Herr Perplies.

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Lyx-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, zumal es das erste Buch von dem Autor für mich war. Es ist ebenfalls ein weiteres Schätzchen in meiner Sammlung der Fantasiebücher. Da die Fortsetzung schon auf dem Markt ist, werde ich schnellstmöglich sehen, dieses Buch in die Hände zu bekommen.
Ich vergebe 5 Bucheulen :-

Kommentare :

  1. Huhu,

    tolle Rezi! Das Buch habe ich schon lange auf meinem SuB. Vorher wollte ich aber noch eine andere Reihe von Bernd Perplies lesen. Da habe ich mal mit dem ersten Band angefangen, aber bald keine Lust mehr gehabt. Vielleicht sollte ich ihm bald mal eine zweite Chance geben oder gleich mit der Magierdämmerung anfangen!

    Liebe Grüße
    Maria

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    1. Oha, das ist ja wirklich ein Kommentar auf eine ältere Rezi *lach... Ich hatte auch erst meine Startschwierigkeiten, und eigentlich kommst du in Magierdämmerung gut rein
      Versuch es einfach
      LG HANNE

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