Sonntag, 29. Mai 2011

Rezension (43) Sieben eine magische Zahl



Reinhard Schlüter
Sieben – eine magische Zahl
Taschenbuch: 208 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag
(1. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783423346405
ISBN-13: 978-342334640
€ 9,90

Buchrückenseite:
Wie viele Köpfe besitzt die todbringende Hydra, wie viele Zwerge bewirten Schneewittchen, wie viele Arme hat die jüdische Menora und wie viele Weltwunder kennt die klassische Antike? Die Antwort ist in allen Fällen: sieben. Diese Zahl ist die allgegenwärtige Begleiterin durch unsere Mythen, Märchen und Religionen, doch sie findet sich auch in Kunst und Technik.
Statement:
Begleitet von 41 Schwarzweiß-Abbildungen bringt der Autor mit „Sieben – eine magische Zahl“ ein exzellentes Buch auf den Markt. Die Lesereise führt durch die Naturwissenschaft, Kunst und Psychologie, wir finden die „Sieben“ in Märchen (z. B. „Der Wolf und die sieben Geißlein“ oder „Die Sieben Raben“, der Stellenwert der Zahl in der Religion ist sehr weit zurückzuverfolgen. Und wer kennt ihn nicht, den „007“ – automatisch hat man das Bild von James Bond (Sean Connery) vor den Augen.
Eine Rezension, egal ob gut oder schlecht, über ein derartiges Buch zu schreiben, ist und war eine neue Erfahrung für mich.
Die Ziehung der Lottozahlen „Sechs Richtige mit Zusatzzahl“ ergibt die Zahl Sieben, also Volltreffer. Viele Fragen, viele und gute Antworten finden sich in dem Buch wieder. Zu guter Letzt – Das kleine und das große „Aber“ als Schlusskapitel endet mit der Betrachtung aus „William Shakespeares „König Lear“ (S. 187):
Narr: Die Ursache, warum das Siebengestirn nicht mehr als sieben Sterne hat, ist eine artige Ursache.
Lear: Weil es nicht acht sind.
Narr: Das ist es, in der Tat – du würdest einen feinen Narren abgeben.
Sämtliche Literaturnachweise und Quellen sind ebenso am Schluss aufgelistet sowie die Bildnachweise und ein sehr gutes Stichwortverzeichnis. Dieses ist für denjenigen hilfreich, der vielleicht nur bestimmtes, ihn interessierendes, nachlesen möchte.
Fazit:
Dieses Buch hat mich überrascht, in jeder Art und Weise. Es ist KEIN „Buch mit sieben Siegeln“, nein, es ist kleines, feines Buch in einem sehr verständlichen Sprachstil geschrieben und fasziniert auf eine gewisse Art und Weise.  Als Leser war ich verblüfft und es hat mir für etliches die Augen neu geöffnet. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
„Sieben sei der Knoten so ziemlich aller Dinge“ (S. 9)
Dank an den Deutschen Taschenbuch-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ich vergebe 5 Bucheulen.

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