Dienstag, 7. Juni 2011

Rezension (47) Melina und die vergessene Magie



Susanne Mittag
Melina und die vergessene Magie
Verlag Carl Ueberreiter
Seiten: 240
Hardcover
ISB: 978-3-8000-5612-5
€ 9,95


Information des Verlags:
Die Macht der Fantasie
Melina entdeckt im Schulkeller das Tor in eine fremde Welt. Dort begegnet sie dem ungeschickten Zauberlehring Tann, doch auch er kennt nicht den Weg zurück in ihre Welt. Damit beginnt eine unglaubliche Reise durch das Land Lamunee: zur Höhe des windes, zum Eispalast, zum Nebelwald und zu den ältesten Hexen der Welt. Eine gefährliche Reise, denn die Feuerzauberer wollen das Land erobern und die „dunkle Zeit“ zurückbringen. Als es fast zu spät ist, erkennt Melina, welche Macht sie hat: die Macht der Fantasie, denn sie kann durch ihr Talent zum Geschichtenerzählen den Wesen in Lamunee eine Seele geben.
Statement:
Alles war so neu und fremd für die 13-jährige Melina. Durch den Umzug aus einem Vorort von Frankfurt in eine andere Stadt musste sie nicht nur ihre Freundin, sondern auch ihr geliebtes Pferd zurücklassen. Neu in der Klasse, wird sie natürlich erst einmal begutachtet. Leider erzählt ihr Lehrer, Herr Geller, viel zu viel aus ihrem Leben und so hat sie schon am ersten Tag den Stempel „Streberin“ weg. Mit einer Art Aufnahmeprüfung soll sie sich beweisen und wird, als sie eine Karte für den Unterricht aus dem Keller holen soll, von einer Klassenkameradin eingesperrt.
Mit „Melina und die vergessene Magie“ hatte ich erneut das Vergnügen, ein ganz besonderes Jugendbuch zu lesen. Die Geschichte der Protagonistin Melina fand ich bemerkenswert, aber auch sämtlichen Nebencharakteren hat Susanne Mittag eine besondere Note gegeben.
Schon der Anfang des Buches beginnt spannend und wird, als Melina, angezogen durch das Licht im Kellerraum, von einem Wesen in die Welt von Lamunee gezogen. Das trollartige Geschöpf zeigt ihr das Fantasieland, welches durch böse Feuerzauberer bedroht wird. Nunmehr beginnt für Melina ein aufregendes Abenteuer.
Der Leser wird durch den feinen, flüssigen Schreibstil, in klarer bildlicher Darstellung  vollständig mit eingebunden in den Verlauf der Geschichte.
Es fällt schwer, eine Lesepause einzulegen.
Keine großartigen Ausschweifungen im Text, die zu Langeweile oder Desinteresse führen könnten.
Wir lesen von einer neuen mystischen Welt, anderen unbekannten neuen Geschöpfen und mittendrin Melina, unsere Protagonistin. Denn sie, Melina, muss für die Freiheit der Fantasiewelt Lamunee kämpfen, um selbst wieder in ihre Menschenwelt zurückkehren zu können. Man kennt es schon aus anderen Büchern, so auch hier, dass die Hauptperson eine besondere Gabe – Magie – besitzt. An manchen Passagen merkt man die Liebe zum Detail der Autorin, das Lesevergnügen ist von der ersten bis zur letzten Seite garantiert.
Fazit:
Das Cover ist ein „Hingucker“, und das nicht nur durch seine Farbkombination. Das Thema „Umzug, neue Schule, neue Freunde“ hat Susanne Mittag kurz und knapp gehalten, aber ausreichend und als Anregung. Es ist ein altes Spiel, „der/die Neue“, doch es wiederholt sich jeden Tag in irgendeiner Stadt, einem kleinen Ort. Wir lesen über Freundschaft, Kameradschaft, Werte, Dinge, die einem über unser Leben nachdenken lassen sollten.
„Melina und die vergessene Magie“ erinnerte mich zwischendurch ein wenig an die Trilogie von Herbert Osenger „Das Geheimnis des Herbstlandes“. (Ich hatte diese drei Bücher erst im letzten Herbst gelesen.) 
Zusammenfassend sei gesagt, dass auch ältere Fantasieleser auf dieses Buch zurückgreifen sollten. Ein Jugendbuch, das ich jederzeit weiterempfehlen kann.
Ich vergebe 5 Bucheulen und die Spezialeule für Kinder-/Jugendbücher :-)
Vielen Dank an den Verlag Ueberreuter für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Kommentare :

  1. Ohje, so eine süße Spezialeule, da hab ich mich doch glatt verliebt! :)
    Wie schön, dass dir Melina auch so gut gefallen hat wie mir!

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  2. Fein, dass dir meine kleine "Eule" gefällt :-) Ja, es hat mir ausgesprochen gut gefallen.
    Liebe Grüße und noch eine schöne Woche
    HANNE

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  3. Danke für die Rezension. Schön, wenn du begeistert bist. Vielleicht greife auch ich noch zu diesem Buch zurück. :o)

    Liebe Grüße,
    - Marie

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