Mittwoch, 15. Juni 2011

Rezension (52) Venezianische Verführung



Manon Sera
Venezianische Verführung
Broschiert: 164 Seiten
Verlag: Fallen Star E. K.; Auflage: 1 (Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783942322027
ISBN-13: 978-3942322027
EUR 13,50

Buchrückseite
Als Auroras Eltern bei einem Schiffsunglück sterben, bekommt ausgerechnet ihr ruchloser Stiefonkel, der stadtbekannte Libertin Leandro, die Vormundschaft über sie und ihre Tugend. Bald findet sie sich an seiner Seite in wilden Orgien wieder. Als könnte es nicht mehr übler kommen, verliebt sie sich auch noch in den unwiderstehlichen Wüstling. Aufgrund eines Skandals ist sie gezwungen, ihn zu heiraten. Schlimm genug, dass er liebesunfähig zu sein scheint, steht er auch noch unter dem Verdacht, seine Frau getötet zu haben. Bald gerät Aurora in Gefahr...
Statement:
Venedig im Zeitalter des Rokoko, „Venezianische Verführung“, Lust, Liebe, Orgien, Intrigen bis hin zum Mord, das alles erwartet den Leser in diesem Erotikroman.
Nach dem Tod der Eltern von Aurora, unsere Protagonistin, übernimmt ihr Onkel Leandro solange ihre Vormundschaft, bis sie verheiratet ist. Ein Schiffsunglück hatte ihm seine einzige Schwester Eleonora genommen, und Aurora, seiner Stiefnichte, den Vater und die Stiefmutter.
Aurora macht Leandro schon sehr bald klar, das sie, volljährig, über ihr Leben selbst bestimmen kann und auch wen sie heiratet. Doch in ihr regen sich die ersten Gedanken, Gefühle zu Leandro, wie es wäre wenn …
In Caelia, Auroras Zofe, hat sie nicht nur eine Bedienstete an ihrer Seite, nein sie ist auch ihre Gespielin. Sie teilen Lust und Leidenschaft, der sich beide ausgiebig hingeben. Caelia ist sehr erfahren und führt Aurora in die Kunst der Lust. Dieses hat die Autorin in sehr interessanten und detaillierten Liebesszenen/-spielen geschrieben. Der Schreibstil der Autorin Manon Sera ist sehr ausgeglichen, sie versteht es mit bildreicher Sprache den Leser in ein Bildkino zu versetzen.
Die deutliche Ausdrucksweise, vor allem in den erotischen Szenen, gibt eine klare Stilrichtung der Autorin vor, nämlich nicht nur in den Sumpf des Obszönen zu versinken.
Die an manchen Stellen etwas naiv dargestellte Aurora verblüfft dann wieder durch ihre weitreichenden Kenntnisse im sexuellen Bereich.
Leandro, die zweite tragende Charaktere der Handlung, am Anfang erscheint er mir mehr als nur unsympathisch. Er, der als Lebemann seinem Ruf alle Ehre macht, hat nur noch Aurora im Kopf. Doch er muss sie verheiraten, denn die Druckerei der verstorbenen Eltern Auroras hat Schulden. Und er, Leandro, trägt eine schwere Last mit sich aus der Vergangenheit. Die Gerüchte halten sich, dass er seine Frau ermordet haben soll. Hervorgerufen durch Auroras Verhalten kommt es zu einem Eklat, der sie beide, Leandro und Aurora, zu einer Heirat zwingt. Doch wenn man denkt, nun läuft es in einer normalen Handlung weiter, irrt sich.
Fazit:
Das Cover ist sehr ansprechend, es zeigt schon eine gewisse Dominanz, doch strahlt es auch etwas erotisch Sinnliches aus. „Venezianische Verführung“ lebt durch die beiden Protagonisten Leandro und Aurora, ist ein gut gelungener historischer Erotikroman. Für den, der diese Richtung mag, von der ersten bis zur letzten Seite ein empfehlenswerter Lesegenuss.
Als Leserin verschiedener Genre bedeutet ein Ausflug in diese Richtung Abwechslung, Genuss und Lesevergnügen.
Ich vergebe 4 Bucheulen

Herzlichen Dank an den Fallen Star Verlag für das Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...