Freitag, 29. Juli 2011

Rezension (67) Magyria - Die Seele des Schattens


Lena Klassen
Magyria – Die Seele des Schattens
Gebundene Ausgabe
576 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764530790

Buchtext:
Mttim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den guten König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit gerettet, um ihn jetzt wieder zu verlieren? Da steht Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren Budapests. Und plötzlich muss Hanna nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe kämpfen – auch das Überleben des Guten in Magyria steht auf dem Spiel!
Statement:
Dem Verlag sei Dank, dass ich beide Teile zur gleichen Zeit in der Hand hielt und so die Bücher fortlaufend lesen konnte. Nach dem eigentlich in sich abgeschlossenen ersten Teil geht es weiter mit Hanna, dem deutschen Au-pair Mädchen in Budapest, sowie der Parallelwelt Magyria, und mit ihrer Liebe Mattim.
Lena Klassen hat nach „Magyria – Das Herz des Schattens“ nunmehr eine exzellente Fortsetzung geschrieben, die den Leser wiederum diese andere Art von Vampirromanen erleben lässt. Und es bereitet wenig Unbehagen, mehr noch, ein tolles Lesevergnügen, sich in dieser anderen Fantasiewelt zu bewegen.
Geschrieben in zwei Handlungssträngen, geht es nur zwei Wochen nach Rékas Geburtstag mit der Geschichte weiter. Zur Erinnerung, Réka ist die Tochter der Gastgeberfamilie von Hanna. Die geheimnisvolle russische Gräfin übergibt Réka eine Kette mit einem goldenen Herz, welches sie an ihrem Geburtstag bei ihr vergessen haben soll. Doch Réka kann sich nicht erinnern, wie so oft hat sie diese merkwürdigen Erinnerungslücken.
Hanna, die in Mattim, den Prinzen des Lichts, ihre große Liebe gefunden hat, wird in die Geschehnisse, in den Kampf gezogen. War Mattim davon ausgegangen, dass die Pforte zwischen Magyria und Budapest geschlossen war, tauchen doch immer mehr Schatten auf. Doch wie konnte das nur angehen? Kunun, Mattims Bruder, taucht mit einer großen Schar Vampire auf und bringt sie in starke Bedrängnis. Mattims Vater, der König von Magyria, misstraut Mattim und verurteilt ihn zum Tode. Die Idee seines Sohnes, Menschen und Vampire zu versöhnen, miteinander friedlich umzugehen und zu leben, ist für ihn Verrat am Land. Und auch Hanna soll hingerichtet werden.
Es hat einige Kapitel gebraucht, bis die Handlung flüssig zu lesen war. Die Geschichte entwickelt sich von Kapitel zu Kapitel, bis ein Komplex entstanden war, den Leser bis zum Schluss fesselt. Letztendlich bleiben doch noch einige Fragen unbeantwortet.
Obwohl Hanna und Mattim auch hier wieder einfach zu lieb und irgendwie so naiv herüberkamen, desto überzeugender und faszinierter war für mich die phantastische Welt von Magyria. Die Autorin überzeugt durch ihren Schreibstil, dieses besondere Fingerspitzengefühl, die erforderlichen Worte im richtigen Moment bildlich zu beschreiben.
Fazit:
Das Cover ist wiederum ein Hingucker. Es ist hervorzuheben, dass wie auch schon beim ersten Teil mit dem matten, türkisfarbenen Ton, hier in Silber und Brombeerfarbe gearbeitet wurde. Es gibt Top Grafiker bzw. Covergestalter, aber auch der normale Durchschnitt, diese hier kann man, wie ich es bei einigen anderen Rezensionen schon hervorgehoben habe, zu der Ersten Liga zählen. Ohne es besonders hervorzuheben, weiß ich wovon ich hier schreibe.
„Magyria – Die Seele des Schattens“ eine klasse Fortsetzung des ersten Teils, dass nicht nur Spannung enthält, sondern auch eine das Herz berührende Liebesgeschichte, und vor allem dem Leser auch zeigt, was in uns allen steckt: Das Gute und das Böse.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ich vergebe 5 Bucheulen

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