Freitag, 16. September 2011

Rezension (84) Der Ring der McCallums

Christopher Ross
Der Ring der McCallums
Gebundene Ausgabe
Seiten: 304
Verlag: Ueberreuter (Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3800055920
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
EUR: 12,95
Kurztext:
Verbotene Liebe in den schottischen Highlands Auf einer Zeitreise ins 14. Jahrhundert erkennt Katie, dass sie schon einmal gelebt hat: Als Catherine McCallum und Tochter eines einflussreichen Earls verliebte sie sich in einen geheimnisvollen Tempelritter. Doch dem >Ritter Christi< ist es verboten, eine Frau zu lieben, und als er verdächtigt wird, den magischen Ring ihres Vaters gestohlen zu haben, scheint sich alles gegen Catherine verschworen zu haben. Dennoch folgt sie ihm in die Highlands – auf eine gefährliche Reise ins Land eines verfeindeten Clans und in eine ungewisse Zukunft. Nur der Ring ihres Vaters kann sie retten ... Christopher Ross erweist sich auch in den schottischen Highlands als Meister des romantischen Abenteuerromans.
Statement:
Katie McCallum, eine junge schottische Frau, ist vor einigen Jahren wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt. Ihr Vater war verstorben und der Blumenladen musste weitergeführt werden. Ihre Mutter leidet immer noch unter dem Verlust ihres Gatten und nur durch Katies Engagement kann der Laden gehalten werden. Das Glück ihrer Familie war zerstört und hat wohl, so eine alte Legende, den Ursprung darin, dass vor Hunderten von Jahren ein alter keltischer Ring des Clans verschollen war. Das Glück und somit auch das Liebesglück für die McCallums würden erst wieder zurückkehren, wenn der Ring gefunden würde.
Katie beginnt ihren ersten Tag als Tour Guide in der Dunblane Cathedral und begegnet dort einem geheimnisvollen Fremden, der sie mit „Lady Catherine“ anspricht. Lag es an ihrer historischen Kleidung, die sie während der Führungen trug, oder warum sprach er sie so an? Trotz allem nimmt sie seine Einladung zum Abendessen an.
S. 14
Sah er nicht genauso aus wie der stolze Highland Krieger in ihrer Fantasie? Nur das weiße Pferd fehlte.
Als Katie feststellt, dass sie ihren Rosenkranz verloren hatte, wahrscheinlich hatte er sich vom Gürtel gelöst, begibt sie sich auf die Suche und entdeckt dabei eine ihr bis dahin unbekannte Tür. Noch zögernd, doch von unsichtbaren Kräften gezogen, geht sie auf das gleißende Licht, den leuchtenden Nebel auf der anderen Seite.
Ich habe schon einmal gelebt, waren ihre Gedanken. Der Leser begibt sich nun auf eine Zeitreise und landet im Jahr 1314. Dort trifft er auf Catherine McCallum. Sie ist die einzige Tochter des Earls of McCallum, der nach dem Tod seiner Frau mit Strenge über seine Tochter wacht.
Zur damaligen Zeit befand sich Schottland im Krieg mit England. Catherine gelingt es, ihren Vater zu überlisten, und allein auszureiten. Nur ein wenig am Ufer des Lochs, dachte sie sich, da wird schon nichts passieren. Sie wähnt sich dort in Sicherheit, doch dort trifft sie auf den Tempelritter Cameron Dunbar. Ein Templer kämpft wie ein Ritter und lebt wie ein Mönch, offenbart er ihr. Doch Catherine verliebt sich in ihn. Durch eine Intrige, der Eifersucht eines treuen Gefolgsmannes ihres Vaters, wird der Templer schon zu Beginn seines Aufenthaltes auf der Burg der McCallums des Diebstahls bezichtigt. Er habe den Ring der toten Ehefrau, in dem die Worte „Wahre Liebe währt ewig“, und den Catherines Vater seit dem Tod an seinem kleinen Ringfinger trug, gestohlen. Cameron Dunbar kommt in den Kerker. Man hatte den Ring in seinen Sachen gefunden. Doch Catherine glaubt an seine Unschuld und befreit ihn aus dem Gefängnis. Sie flieht mit Cameron in die Highlands.
Die Handlung ist sehr gefühlvoll geschrieben und der Leser braucht nur kurze Zeit, sich mit dem Schreibstil des Autors vertraut zu machen. Hilfreich die Karte im Buch, auf der man die Reise ihrer Flucht gut nachschlagen kann.
Ich mag die Geschichte, zumal Schottland oder auch speziell Geschichten, die in den Highlands und von ihren Clans handeln. Beide Protagonisten hat der Autor gut beschrieben, die Kombination Historie und Romantik sehr gefühlvoll – manchmal doch sehr ungewöhnlich die Schreibweise für einen männlichen Autor.  Das Geheimnis der Tempelritter, immer wieder ein gern aufgenommenes Thema für neue Geschichten. Auch in „Der Ring der McCallums“ hat es für einen guten Hintergrund geliefert.
Vergangenheit, Gegenwart, haben wir schon einmal irgendwie/wo gelebt?
Der Roman ist gut geschrieben und sorgt für angenehme Lesestunden.
Nicht nur für das empfohlene Lesealter, meiner Meinung nach für Jung und Alt geeignet.

Informationen über den Autor finden Sie hier: LINK
Vielen Dank an den Verlag Ueberreuter für das Rezensionsexemplar.
Ich vergebe 5 Bucheulen.

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