Samstag, 8. Oktober 2011

Rezension (93) Jägermond Im Reich der Katzenkönigin








Andrea Schacht
Jägermond

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 376453072
€ 14,99

Bastet Merit, Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer ster­benden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch es kommt zur Katastrophe: Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist so nicht nur in der Menschenwelt gefangen, sondern auch im Körper einer einfachen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist Gesas Enkelin Felina, doch die Seniorin hat es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzube­reiten. Feli und der Nachbarsjunge Finn ahnen nicht, was auf sie zukommt – bis drei ziemlich wilde Jungkater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin auftauchen.
Statement:
Bastet Merit, ihres Zeichens die Katzenkönigin von Trefélin, geht mit Hilfe ihres magischen Ankh , und in Begleitung von Mafed, dem Kater, der die Wege für die Verstorbenen in der Dunkelheit erschließt, an einem Abend in die Welt der Menschen, um sich von ihrer Freundin Gesa zu verabschieden. Gleichzeitig will sie dafür sorgen, dass Gesas Seele wohlbehütet zu den Goldenen Steppen gelangt. Die goldenen Steppen sind eine Art Ruheort der Katzenseelen. Doch was hat eine Menschenseele dort zu suchen?
Diese Frage bleibt hier unbeantwortet, denn in einer Rezension soll ja nicht alles verraten werden. Portale, Übergangsportale spielen ja oft eine große Rolle in Fantasiegeschichten, so auch hier.
Als die Katzenkönigin in ihr Reich zurückkehren will, werden sie und Mafed von Jugendlichen angegriffen. Doch da ist Finn, der ihr die Flucht ermöglicht, Bastet Merit allerdings ihr Ankh dabei verliert. Mafed währenddessen gelingt der Übergang und der Rat des Königreiches der Katzen schickt Nefer zurück, an seiner Seite drei junge Kater, die für reichlich Wirbel sorgen.
Felina, Gesas Enkelin, wacht derzeit am Bett ihrer Großmutter, als Bastet Merit dort in menschlicher Gestalt auftaucht. Was im ersten Moment als unscheinbar erscheint, der Ohrring der Großmutter, der für Felina bestimmt ist, erweist sich später als ein unschätzbares Stück, nicht nur für die Geschichte, nein für Felina selbst.
Sich selbst und seine eigenen Werte erkennen, ist nur eins, was die Geschichte herausbringt.
„… Es lag ein solches Flehen in den waldseegrünen Augen, dass Feli der Kätzin über die Stirn streicht.    …. „Ich werde dir vertrauen, Schnuppel. Was immer passiert. Ich verspreche es dir.“ (S. 317)
Im lockeren und unterhaltsamen Stil bringt Andrea Schacht die Geschichte dem Leser nahe. Die Charaktere gut beschrieben, und der Wink mit dem Zaunpfahl, die Umgangsweise zwischen Mensch und Haustier.
Das Cover ist farblich sehr schön, zumal die Farbtöne schon eine gewisse Mystik herüber bringen. Ich erinnerte mich spontan an das Pergamonmuseum in Berlin. Wer schon einmal durch die Hallen und das Ischtar-Tor gegangen ist, erinnert sich an die Blau- und Goldtöne und fühlt ein Stück der Fantasy und das Mystische.
Ebenso noch der Hinweis zu den Innenklappen des Buches, die als Landkarte dargestellt sind. In Form einer Katze sieht der Leser das Land Trefélin. Am Schluss findet sich ebenso eine Auflistung der Charaktere aus dem Buch.
Die Autorin hat mit „Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin“ mir einige entspannende Lesestunden bereitet.
Dem Leser, der so oder so ein Katzenliebhaber ist und sich auf eine Mischung von Magie, Fantasie einlässt, ist das Buch zu empfehlen, für den Routinier unter den Fantasielesern eine Überlegung wert, es zu lesen.
Ich vergebe 4 Bucheulen.

Dank an den Verlag Penhaligon für das Leseexemplar.

1 Kommentar :

  1. Hey ^.^
    Ich les grad dieses Buch und finde es sehr spannend!
    Bin jetzt Leser geworden :)

    LG Sabrina von
    http://sabrinas-books.blogspot.com/

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