Mittwoch, 7. Dezember 2011

Rezension (112) Die Knochen der Götter - Die Akademie der Abenteuer


Boris Pfeiffer
– Die Akademie der Abenteuer –
Die Knochen der Götter
Meyers
Gebundene Ausgabe
284 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim;
Auflage: 1., Auflage (15. Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3411071043
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

Buchrückentext:
Das sollte ein Eliteinternat sein? Rufus traute seinen Augen nicht. Doch als er die Eingangshalle der Akademie betritt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer!
Das altehrwürdige Gebäude ist gefüllt mit den rätselhaftesten Fundstücken aus der Vergangenheit. Was hat es mit diesen „Artefakten“ auf sich? Und warum soll ausgerechnet er ihre Geschichte zum Leben erwecken?
Rufus, Fili und No sind dem Geheimnis auf der Spur – denn bald durchströmen längst vergessene Szenen aus der Zeit der Pharaonen die Akademie …
Statement:
„Die Knochen der Götter“ ist der Auftaktband zu „Die Akademie der Abenteuer“ von Boris Pfeiffer zu einer Kinder-/Jugendbuch-Serie, in deren Welt sich so vieles vereint, dass es eine angenehme Lesereise wird.
Der Autor führt uns in die „Akademie der Abenteuer“, ein Eliteinternat?! Gegründet 1392, heißt es auf der ersten Seite. Echt schäbig ist der erste Eindruck auf Rufus und seiner Mutter, als sie vor dem Gebäude stehen, welches nach außen hin sich als Bankhaus präsentiert. Seltsamerweise hatte er ein Stipendium für gerade dieses Internat erhalten.
Rufus hielt sich gern in Museen auf, da seine Mutter sehr wenig Zeit für ihn hatte und vor allem das Völkerkundemuseum war sein Lieblingsort. Dort konnte er sich in Ruhe aufhalten, niemand störte ihn und er zeichnete sehr gern. Warum wurde Rufus in diese alte Eliteschule aufgenommen? Er besaß eine außerordentliche Beziehung zum Alten und hier wurden nunmehr Schüler mit ihrer Begabung an Artefakte herangeführt, von denen oft nur noch kleine Stücke vorhanden waren. Diese Begabung bzw. ungewöhnliche Beziehung zu gewissen Dingen lösten in ihrem Betrachter, Erforscher so genannte „Fluten“ aus, Bilder, die sich fügen zu einem Ganzen. Und auf diese Reise muss man sich begeben, um herauszufinden, was sich dahinter verbarg. Denn nur dann konnte sich das komplette Artefakt vollkommen zeigen, formen und danach ging es mit seiner Geschichte in den Besitz von Museen über.
Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und war am Ende begeistert, so dass ich gern die Folgebände lesen werde.
Jeder einzelner Charakter spricht für sich, spricht für den Schreibstil des Autors. Ich würde gern einmal so eine Reise, eine „Flut“ miterleben, nicht nur das, sondern auch einmal einen ganzen Tag in diesem alten Haus, in der alten Bibliothek, deren Zeichnung sich im Inneren des Buchdeckels wieder findet, verbringen.
Doch das Buch zeigt noch mehr als nur die Story um Rufus, Fili und No. Es geht auch um Freundschaft und vor allem, dass ein Miteinander mehr bringt als wenn man nur allein da steht. Jeder für sich ist eine eigene Persönlichkeit, hat seine Stärken und Schwächen, doch gemeinsam gibt es am Ende ein gutes Ergebnis.
Fazit:
Ein Buch, welches ich gern gelesen habe und weiterempfehle.
Eine Lesereise, die so angenehm war und viel Freude brachte und Luft auf mehr von den Abenteuern.
Empfehlenswert, lesenswert, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.
Ich vergebe 4 Bucheulen

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