Sonntag, 29. Mai 2011

Rezension (46) Der Teezauberer




Ewald Arenz
Der Teezauberer
Taschenbuch: 160 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag
Auflage: Taschenbuchausgabe. (1. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783423139786
ISBN-13: 978-3423139786
€ 7,90

Klappentext:
Was geschieht, wenn Träume wahr werden? Eigentlich müsste Jakob glücklich sein: Er liebt seine Frau, seine kleine Teehandlung und er hat eine ganz besondere Fähigkeit wenn er vorliest, werden die Geschichten vor den Augen seiner Zuhörer zu Bildern; die Namen von Teesorten werden zu duftender Sommerhitze oder kühlem Herbstwind. Doch eines Morgens im späten Frühling beginnt er zu verstehen, dass sein Reisen auf Worten ihn nirgends ankommen lässt. Eine vage Sehnsucht ist in ihm und nährt seine Träume von einem Leben auf Tucholskys »Schloß Gripsholm« oder im Chicago alter Filme und von seiner großen Liebe zu Musils »Portugiesin«. Getrieben von diesen Wunschbildern reist er in die Stadt, die schon immer ein Tor zu anderen Welten war: Hamburg. Dort wird ihm ein geheimnisvoller Tee serviert und das Wunderbare geschieht: Seine Traumwelt wird zur Wirklichkeit...
Statement:
Was für ein Buch! Nachdem ich vor einiger Zeit vom gleichen Autor „Der Duft von Schokolade“ gelesen hatte, war ich begeistert. Doch die Reise durch „Der Teezauberer“, auch wenn sie aufgrund der etwas über 150 Seiten kurz war, hat mich fasziniert.  Aber was ist es, das den Zauber ausmacht, der einen gefangen hält und man gar nicht mag, dass das Buch ein Ende hat? Gedanklich: „Schade, schon vorbei.“ Ich denke, es liegt an diesem besonderen Schreibstil, das Einfühlungsvermögen des Autors, den Leser mit auf diese bildliche Reise zu nehmen. Schritt für Schritt, Bild für Bild geht man mit Jakob, dem Teehändler, durch die Handlung. Er ist der Hautprotagonist der Geschichte, doch zugleich begleitet von den anderen Charakteren, seine Frau Marietta, angenehm und doch manchmal so unscheinbar, sein Freund Hermann, der Chirurg, der oft für ein derbes Wort dasteht, Luise, in Hermann verliebt, ja und dann die Gräfin. Jakob, mit seinen Visionen, mit der Leidenschaft zum Lesen und dem Tee. Wenn er erzählt, entschwebt man mit ihm in eine andere Welt. Die Geschichten werden vor dem inneren Auge lebendig. Mit seiner bildlichen Sprache bringt der Autor uns in ferne Länder, man meint in den Teeplantagen zu wandeln und der Duft der Blätter bleibt an der Kleidung hängen.
Jakob erkennt, dass er seinen Visionen hinterher läuft und macht sich auf die Reise in die Stadt, die für viele das Tor in eine andere Welt, eine andere Zukunft ist – Hamburg. Dort begegnet er seiner „Portugiesin“. Er taumelt zwischen Realität und Traum, verfängt sich in den lockenden Armen der Liebe.
Der Protagonist und die Charakteren des Romans haben wir ausgesprochen gut gefallen. Ewald Arenz hat eine besondere Art, in schönen Sprachbildern den Leser die Handlung mitfühlen, miterleben zu lassen.
Erwähnenswert die einzelnen Episoden aus der Geschichte des Tees, z. B.:
Um das Jahr 780 schrieb Lu-Yu, der Dichtermönch, das chá-ching, das Buch vom Tee.
(S. 51)
Das gibt dem Buch noch einmal eine besondere Note.
Fazit:
Mit einem ansprechenden Cover, das schon den diskreten Hinweis auf eine Liebesgeschichte gibt, hat das Buch einen besonderen Stellenwert in meinem Buchregal gefunden. Es lässt sich sehr gut lesen. Die besondere Atmosphäre zieht den Leser in seinen Bann. „Der Alchimist“ von Paulo Coelho besitzt ebenfalls eine besondere Atmosphäre, auf eine andere Art, aber als ich „Der Teezauberer“ las, war ich genauso gefangen wie bei dem vorgenannten Buch. Sie gehören für mich mit zu den schönsten Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Wenn es darum geht, dass man etwas sucht, vielleicht auch nur genießen möchte, für den Moment hilft es über eine Traurigkeit hinweg, es gibt so vieles, was noch aufgezählt werden könnte, solche Bücher tun gut!
Vielleicht ist es aber auch eine Frage der Sichtweise eines jeden.

Vielen Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.
Ich vergebe 6 Bucheulen.


Rezension (45) Lee Raven Im Bann des magischen Buches



Zizou Corder
Lee Raven - Im Bann des magischen Buches
Taschenbuch
336 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
 (1. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783423624756
ISBN-13: 978-3423624756
Übersetzer: Sophie Zeitz

EUR 8,95

Klappentext:
Da ist ein Buch, um das es ein uraltes Geheimnis gibt: Vor Jahrtausenden erschaffen, verwandelt es sich immer neu und schenkt jedem, der es in den Händen hält, genau die Geschichte, die er braucht. Und da ist ein Junge, Lee Raven, ein Taschendieb, der das Buch stiehlt, wie er schon vieles gestohlen hat in seinem Leben. Doch dann wird der letzte Besitzer des Buches ermordet aufgefunden, und plötzlich ist Lee Raven nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch die schreckliche Schriftstellerin Nigella Lurch. Schon lange ist sie hinter dem unendlich wertvollen Buch her, jetzt endlich scheint sie ihm ganz nah – wäre da nicht Lee Raven.
Statement:
Was für ein faszinierendes, fesselndes Fantasiebuch!
- Eine wundervolle Geschichte, die am 20. April 2046 beginnt:
- Erzählt aus der Sicht des Taschendiebes Lee Raven
- Erzählt aus der Sicht des Buchhändlers Mister Maggs
- Erzählt aus der Sicht von Janaki, Mister Maggs Assistentin
- Erzählt aus der Sicht des Buches
- Erzählt aus der Sicht der schrecklichen Schriftstellerin Nigella Lurch
- Aus der Sicht von Billy Raven, Bruder von Lee Raven
- Sieben kleinen Mäusen
- Der Assistentin von Mrs. Lurch, Julie Ardy
- Der kleine Finn, Bruder von Lee Raven
  -         Sie alle zusammen bilden ein Ganzes –
„Lee Raven – Im Bann des magischen Buches“.
Ein Jahrtausend altes Buch wird von dem Straßenjungen Lee Raven gestohlen. Der Junge lebt lieber in den Gassen und Straßen Londons, als das er sich in dem kargen, lieblosen Zuhause seiner Eltern, seiner Familie aufhält. Lee Raven ist nur ein kleiner Gauner, nichts besonderes. Doch das ändert sich schlagartig, als er an diesem einen Tag bei dem Buchhändler Maggs ein Buch stiehlt, welches dieser von einem mysteriösen, sonderbaren Fremden zur Aufbewahrung erhalten hatte. Doch es kommt noch schlimmer. Am darauf folgenden Tag wird dieser Fremde ermordet aufgefunden. Lee Raven, der des Lesens nicht mächtig ist, ist nunmehr im Besitz eines ganz besonderen Buches. In ihm befinden sich alle schon geschriebenen Geschichten.  Doch das magische Buch zeigt sich jedem seiner Besitzer in einer anderen Form, eben weil jeder von uns verschieden ist.
Doch da Lee nicht lesen kann, beginnt das Buch ihm vorzulesen. Eine wertvolle, neue Erfahrung für Lee und zwischen ihm und dem Buch beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch die Jagd auf das Buch hat schon begonnen. Lee sitzt in der Patsche und ist in der Kanalisation gefangen. Nigella Lurch, die schreckliche Schriftstellerin, unbedingt muss sie in den Besitz des Buches kommen. Sie hetzt Lee Raven die Polizei hinterher.
Das Autorenteam Louisa Young und ihre 17-jährige Tochter Isabel haben unter dem Pseudonym Zizou Corder mit „Lee Raven – Im Bann des magischen Buches“ ein fantastisches, spannendes, fesselndes Jugendbuch geschaffen.
Durch die Aufteilung der Kapitel, erzählt bzw. geschrieben aus der Ich-Perspektive der einzelnen Protagonisten, mit einem sehr überzeugenden, realitätstreuem Schreibstil, hat das Autorenteam eine tolle Idee in ein tolles Abenteuer der Zukunft geschrieben.
Fazit:
Ein Cover voller Geheimnisse, Drachen, die anscheinend die Erde, den Mond tragen bzw. halten, eine Story, die mit ihren Charakteren lebt, was will man mehr. Ich kann dieses Buch wirklich sehr gern weiterempfehlen, auch an die Erwachsenen, die gegen Märchen und Fantasie nicht immun sind und das „Kind“ noch in sich tragen.
Eine Geschichte hat immer einen Anfang. Oder ist das Ende ein neuer Anfang?

Mein Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.
Ich vergebe 5 Bucheulen und noch eine Sondereule für das Jugendbuch.



Rezension (44) Großmutters Schuhe





Renate Welsh
Großmutters Schuhe
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
premium
Sprache Deutsch
200 Seiten
ISBN 978-3-423-24695-8
€ 12,90

Klappentext:
„Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen.“ Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, was er von seiner Sippschaft hält. Soeben hat man die Matriarchin mit 93 Jahren zu Grabe getragen und sitzt nun beim Leichenschmaus – eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man sich noch trifft und einander eigentlich wenig zu sagen hat. Umso reger sind die Gedanken. Hat doch jeder über jeden und über die Verstorbene und die eigene Beziehung zu ihr eine sehr subjektive Meinung.
Wer aber war diese Edith Karmann wirklich? Für die Frauen ihrer Generation ein Vorbild – für die nächsten beiden Generationen eher ein Alptraum? Was denkt die Urenkel-Generation? Wohin steuert diese Trauergesellschaft? Was braut sich da zusammen? Den Bediensteten des Gasthauses schwant nichts Gutes …
Statement:
Edith Karmann, gestorben im 93. Lebensjahr, das Oberhaupt einer großen Familie. Bildlich gesehen war sie der Reißverschluss einer Tasche, darin behütet und gehortet, flache Steine, doch auch kleine, grobe, kantige und ungeschliffene Felsbröckchen, zertrümmert durch den Aufprall. Die alte Dame, der Fels in der Brandung (?), die dominante Persönlichkeit ihres Herrscherreiches, der Familie. Aber, war sie das wirklich so, wie die anderen Edith sahen oder gesehen haben wollten?
Vorausschauend hatte sie auch diese letzte Angelegenheit ihres Lebens geregelt, das Lokal, den Leichenschmaus ausgesucht und auch den guten Freund ausgewählt, um eine Aussicht auf das zu eröffnende Testament zu geben.
Es war eine seltsame Familie, die an diesem Tag zusammen gekommen war. Jeder von ihnen brachte seine eigene Geschichte mit, die ihn mit der Verstorbenen verbunden hatte. Jede einzelne Person auf dieser so genannten „Familienfeier“ hatte auf seine Art und Weise eine Rechnung offen mit Edith Karmann. Und sollte man beim Lesen des Romans bei den Personen durcheinander kommen, hilfreich der vorne aufgeführte Stammbaum. „Großmutters Schuhe“ wird geprägt durch viele Charaktere, und jede zeigt dem Leser ein anderes Bild, seine Wahrnehmung zum Leben der Verstorbenen. Sei es als Mutter, Großmutter, Uroma, Schwiegermutter oder auch als Angestellte in ihrem Haushalt, sehr interessant zu lesen, in welchen Situationen sämtliche Hemmschwellen verloren gehen. Das Charisma der alten Grand Dame schwebt indes während des gesamten Leichenschmaus über sie alle.
Auf gut 200 Seiten hat die Autorin eine gute Handlung, tragend durch die Hauptprotagonistin und dem verbliebenen Rest des Familienclans, eine eigenwillige, aber doch nicht realitätsfremde Geschichte, veröffentlicht.
Fazit:
Ein gelungenes Buch, die Teilnahme am Familienklatsch und Tratsch ist vorgegeben, aber man blickt auch in tiefe Hintergründe eines Lebens.
Was wäre wenn …? Diese Frage stellt sich in dem Moment, wenn die geheimsten Gedanken freigelegt und offenbart werden. Wäre vielleicht vieles anders gewesen, wenn …?
Eine gut durchdachte Handlung, sehr eigenwillig, und doch spricht es sicherlich nicht jeden Leser an.

Mein Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ich vergebe 5 Bucheulen.



Rezension (43) Sieben eine magische Zahl



Reinhard Schlüter
Sieben – eine magische Zahl
Taschenbuch: 208 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag
(1. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783423346405
ISBN-13: 978-342334640
€ 9,90

Buchrückenseite:
Wie viele Köpfe besitzt die todbringende Hydra, wie viele Zwerge bewirten Schneewittchen, wie viele Arme hat die jüdische Menora und wie viele Weltwunder kennt die klassische Antike? Die Antwort ist in allen Fällen: sieben. Diese Zahl ist die allgegenwärtige Begleiterin durch unsere Mythen, Märchen und Religionen, doch sie findet sich auch in Kunst und Technik.
Statement:
Begleitet von 41 Schwarzweiß-Abbildungen bringt der Autor mit „Sieben – eine magische Zahl“ ein exzellentes Buch auf den Markt. Die Lesereise führt durch die Naturwissenschaft, Kunst und Psychologie, wir finden die „Sieben“ in Märchen (z. B. „Der Wolf und die sieben Geißlein“ oder „Die Sieben Raben“, der Stellenwert der Zahl in der Religion ist sehr weit zurückzuverfolgen. Und wer kennt ihn nicht, den „007“ – automatisch hat man das Bild von James Bond (Sean Connery) vor den Augen.
Eine Rezension, egal ob gut oder schlecht, über ein derartiges Buch zu schreiben, ist und war eine neue Erfahrung für mich.
Die Ziehung der Lottozahlen „Sechs Richtige mit Zusatzzahl“ ergibt die Zahl Sieben, also Volltreffer. Viele Fragen, viele und gute Antworten finden sich in dem Buch wieder. Zu guter Letzt – Das kleine und das große „Aber“ als Schlusskapitel endet mit der Betrachtung aus „William Shakespeares „König Lear“ (S. 187):
Narr: Die Ursache, warum das Siebengestirn nicht mehr als sieben Sterne hat, ist eine artige Ursache.
Lear: Weil es nicht acht sind.
Narr: Das ist es, in der Tat – du würdest einen feinen Narren abgeben.
Sämtliche Literaturnachweise und Quellen sind ebenso am Schluss aufgelistet sowie die Bildnachweise und ein sehr gutes Stichwortverzeichnis. Dieses ist für denjenigen hilfreich, der vielleicht nur bestimmtes, ihn interessierendes, nachlesen möchte.
Fazit:
Dieses Buch hat mich überrascht, in jeder Art und Weise. Es ist KEIN „Buch mit sieben Siegeln“, nein, es ist kleines, feines Buch in einem sehr verständlichen Sprachstil geschrieben und fasziniert auf eine gewisse Art und Weise.  Als Leser war ich verblüfft und es hat mir für etliches die Augen neu geöffnet. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
„Sieben sei der Knoten so ziemlich aller Dinge“ (S. 9)
Dank an den Deutschen Taschenbuch-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ich vergebe 5 Bucheulen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Buchzuwachs (80) Bernie und Chet


Aufgrund einer sehr netten Mail von Herrn Rothfuss
durfte ich dann auf dieses Buch zurückgreifen.
Ein Hundekrimi.
Auch bei einem Verlust sollte man immer vorwärts schauen!

Ganz lieben Dank !!!

Spencer Quinn
Bernie & Chet
Penhaligon

(Das Cover habe ich von der Verlagsseite)


(Text ist ebenfalls von der Verlagsseite, normalerweise schreib ich alles selbst, aber ausnahmsweise .....)

Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz und gar für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Suzie Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?

Das erste Abenteuer von Privatdetektiv Bernie Little und seinem Hund Chet.

Mein DANK gilt dem Verlag, besonders Herrn Rothfuss, für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Buchzuwachs (79) Perdita


Mein nächstes Buch
kam ebenfalls am Freitag, dem 13. Mai 


Gail Jones
Perdita
(Buchrücken) Ein einfühlsamer Roman über die Widerstandskraft der menschlichen Seele und die wundersame Kraft von Zeichen, Gesten und Worten.
(Das Cover habe ich von der Verlagsseite und dann verkleinert)


Vielen Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Buchzuwachs (78) Silver Dragons Viel Rauch um Nichts


Und hier nun der nächste Buchzuwachs
Ich erhielt die Fortsetzung von
Silver Dragons - Viel Rauch um Nichts
von Katie MacAlister
bereits am 13. Mai 
*sorry* für das späte Einstellen


Das Cover ist von der Seite des Egmont-Lyx-Verlages

Die Doppelgängerin May ist die Seelengefährtin des Silberdrachen Gabriel. Doch auch der attraktive Dämon Magoth gibt sich die größte Mühe, May für sich zu gewinnen. Und dieser fällt es immer schwerer, seinen Verführungsversuchen zu widerstehen. Umso erschütterter ist sie, als Gabriel sie bittet, dem Werben des Dämons nachzugeben. Was führt der Drache im Schilde?

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Buchzuwachs (77) Mach mich gierig!


Und ebenfalls am ersten Maiwochenende (7. 5. 2011)
überraschte mich dann dieses Buch.
(Vielen Dank an die Autorin :-)
Inka Loreen Minden schreibt ja auch unter dem Pseudonym
Lucy Palmer Erotik. 
Und nach "Engelslust" bekam ich Lust auf mehr :-)


Lucy Palmer
Mach mich gierig!
Erotische Geschichten
erschienen bei blue panther books




Buchzuwachs (76) Sturm im Elfenland

Bereits Ende der ersten Maiwoche erhielt ich
Sturm im Elfenland
Frances G. Hill
Ab 12 Jahren / 464 S.
- mit Schutzumschlag - mit Glanzeffekt

Leider mußten wir uns dann ein paar Tage später von unserem Hund verabschieden.
Zeit für Internet und anderes - nein die Gedanken waren woanders.

Nun ist es aber an der Zeit, etliches aufzuarbeiten.


Magie, Elfen und Dämonen…

Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand.
Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt: Der junge Elf Ivaylo soll in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Doch bald erkennt Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten bewandert ist… Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore?
Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse… doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?
Ein faszinierender Roman über die Abenteuer und die Liebe einer jungen Elfe.

(Text von der Verlagsseite LINK)
Herzlichen Dank an arsEdition für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Sonntag, 22. Mai 2011

Rezension (42) Der Name des Windes




PatrickRothfuss
Der Name des Windes

Jochen Schwarzer (Übersetzer)

Broschiert: 896 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
Auflage: 1., Aufl. (August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608938788
ISBN-13: 978-3608938784
Originaltitel: The Name of the Wind
EUR 16,90


“Der Mann hatte leuchtend, ja flammend rotes Haar. Seine Augen blickten dunkel und abwesend, und er bewegte sich mit einer Sicherheit, die sich aus vielfältigem Wissen speiste.
Das Wirtshaus gehörte ihm, wie ihm auch die dritte Stille gehörte. Und das war nur recht und billig so, denn sie war die größte der dreifachen Stille und schloss die anderen ein. Sie war so tief und so weit wie der Spätherbst. Sie wog so schwer wie ein großer, vom Fluss glatt geschliffener Stein. Es war der geduldige, blumensichelnde Laut eines Mannes, der darauf wartete zu sterben.“

„Der Name des Windes, die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Kote (Kvothe), der Wirt des Wirtshauses zum WEGSTEIN, erzählt einem Chronisten die Geschichte seines Lebens.
Er, Kvothe, war einst berühmt, bekannt als der beste Magier seiner Zeit.  Es finden sich schon so viele Eindrücke, Rezensionen von dem Debütroman des Autors im Netz, so dass ich nicht mehr intensiv und ausgiebig auf den Inhalt eingehen werde. Jeder, der diesem Genre verfallen ist, wird gewisse Erwartungen an das Buch stellen. Und er wird nicht enttäuscht werden.
Die Hauptcharaktere Kote, so nennt er sich zu Beginn des Buches, dem Wirt des Wirtshauses zum WEGSTEIN, zieht den Fantasiefan von Beginn an in den Bann. Eine interessante Charaktere, die der Autor dem Leser nahe bringt, so dass man sich in die Handlung bildlich hineinversetzen kann. Das ist absolut hohe Kunst. Schwierig, einfach mitten drin aufzuhören, denn die Geschichte trägt den Leser und so rate ich dazu, es an einem langen Wochenende zu lesen, … bis einem vor Müdigkeit die Augen zufallen.
„Der Name des Windes“, in etlichen Vorkommentaren auf die Stufe unter anderem von „Herr der Ringe“ gestellt, dem kann ich nur zustimmen.
Die klare und ausdrucksvolle Sprache des Autors, die Tiefe der Handlung, sie zeigen nicht die allseits gleichen Geschichten. Realistisch zeigt er uns die Tragödien des Lebens, Armut, Krankheit, Not und Tod – das alles sehen wir täglich ebenso in unserer medialen Welt. Und doch vergisst der Autor nicht, dass es nicht nur die Kälte, die Gefühllosigkeit oder das Wegschauen von Leid und Kummer gibt, nein er berührt – wie schon zuvor geschrieben – mit seinem persönlichen besonderen Schreibstil – die Herzen, bringt Wärme hinein. Hoffnung auf die Menschlichkeit, Freunde, die dein (sein) Leben bereichern, die Liebe deines (seines) Lebens, die dich (ihn) glücklich macht.
Kote/Kvothe, was würde ich dafür geben, um an diesem einen Abend im Wirtshaus gewesen zu sein, und er „Tinker Tanner“ gesungen hat (S. 45) und nur wenige Stunden später vom Chronisten angesprochen wird. Dieser gibt ihm zu verstehen, dass er ihn erkannt hat als „Kvothe der Blutlose“. „Rotz und Wasser habe er damals in Imre geheult, als Kvothe gesungen hätte. Es war das Schönste, was er je gehört habe (S. 46).
Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Mit jedem Wort, jeder Bewegung, die der Autor mit einer akribischen Liebe zum Detail zu Papier gebracht hat, kann man sich selbst schon beim Reinigen der Tische oder Gläser sehen. Faszinierend.
So dominant der Hauptprotagonist im Buch ist, so wenig nimmt man sämtliche Nebencharaktere wahr.
Fazit:
Das Cover ist ein Hingucker, geheimnisvoll, wie so vieles in der Welt seine Geheimnisse verbirgt.
Spannung pur – gefühlvoll – doch immer wieder erkennt man den roten Faden, der sich durch die Handlung zieht.
An drei Tagen erzählt Kvothe sein vergangenes Leben. Dieses war der erste Tag. Wie lang muss der Leser warten, um zu sehen, wie es weitergeht? Bis Oktober :-)

Anfang und Ende:
“Der Mann hatte leuchtend, ja flammend rotes Haar. Seine Augen blickten dunkel und abwesend, und er bewegte sich mit einer Sicherheit, die sich aus vielfältigem Wissen speiste.
Das Wirtshaus gehörte ihm, wie ihm auch die dritte Stille gehörte. Und das war nur recht und billig so, denn sie war die größte der dreifachen Stille und schloss die anderen ein. Sie war so tief und so weit wie der Spätherbst. Sie wog so schwer wie ein großer, vom Fluss glatt geschliffener Stein. Es war der geduldige, blumensichelnde Laut eines Mannes, der darauf wartete zu sterben.“

Mein Dank an den Klett-Cotta Verlag für dieses Leseexemplar !!


Rezension (41) Nicodemus - Der ZauberVERschreiber




Nicodemus: Der ZauberVERschreiber
Blake Charlton (Autor), Petra Knese (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 473 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 360893877X
ISBN-13: 978-3608938777
Originaltitel: Spellwright
 € 19,95

Buchrücken:
Nichts in Starhaven ist so machtvoll wie die Magie der Zauberrunen! Nur Nicodemus, dem Lehrling der Zaubersprachen, will rein gar nichts gelingen. Durch seine Legasthenie bringt er die magischen Sprüche ein ums andere Mal durcheinander. Ist Nicodemus aber womöglich der lang ersehnte Retter der Welt von Starhaven? Seine Feinde haben sich schon auf den Weg gemacht. Durch einen rätselhaften Mord geraten er und sein Mentor, der blinde Zauberer Shannon, in große Gefahr.
Statement:
„Nicodemus, der ZauberVERschreiber“, eine wirklich neue Welt der Fantasie, Magie. Die Welt des Wortteppichs, des Zaubers, der Grammatikerin, dem Geschwulstzauber, der Sprachgirlanden, den Zauberschreiber-Kobolden – die Aufzählung könnte noch unendlich weitergehen, und die Welt von dem jungen Nicodemus.
Mit Nicodemus, der ZauberVERschreiber ist in diesem Frühjahr ein Debütroman des Genres auf den Markt gekommen, der schon durch sein Cover ein absoluter Hingucker ist!
Dem jungen Nicodemus in Starhaven misslingen aufgrund seiner Legasthenie die Zaubersprüche. So wirbeln die Buchstaben und Worte durcheinander und bringen die Zaubersprüche durcheinander, das gewünschte Ergebnis bleibt aus. Aber warum ist er so? Er würde so gern ein Zauberschreiber sein, doch sein Handicap machte ihn nicht zu dem Zauberschreiber.
Das Wesen, welches wir am Anfang der Handlung kennen lernen, ausgestattet mit mächtigem Zauber, setzt alles daran, ihn unter all den Lehrlingen zu erkennen. Denn es spricht dafür, dass Nicodemus der Gesuchte ist. Was Nicodemus aber nicht weiß, dass er der Retter von Starhaven sein. Doch eine schwierige Aufgabe für ihn, er der die Sprache, das Schreiben nicht richtig beherrscht. Eine außergewöhnliche Idee, einen Roman zu schreiben, in der die Magie in der Sprache der Wörter liegt. Eine fantasiereiche Welt, in der der Autor eben sein eigenes Thema eingebaut und verarbeitet hat, die Legasthenie.
Was mir völlig unklar war, dass diese ganze Magie nur durch Übertragung auf die reine Muskelkraft ihre Wirkung erreicht. Eine Auflösung fand sich hierfür nicht.
Doch das Buch hat auch eine Menge an Originalität aufzuweisen. Allein die vielen neu geschaffenen Wörter sind eine Erfahrung. Andererseits ist es auch eine gute Mischung des normalen Fantasiestandards. Der Anfang ist sehr zäh und lässt sich nur langsam lesen, doch dann hat der Autor wahrscheinlich den „On“-Schalter gefunden. Man merkt auf einmal ein anderes Schreibtempo und es wird spannend.
Nicodemus ist auf der Suche nach sich selbst, der Wahrheit über sich. Doch da passiert ein rätselhafter Mord und Nicodemus und sein alter Mentor Shannon befinden sich in großer Gefahr. Mächtige Feinde sind hinter ihnen her.
Nicodemus ist der Hautprotagonist und eine wirklich sympathische Figur. (Die Chimara hatte ihn zu einem Unglücksboten gemacht, dem Veränderer der Sprache – S. 401)
Der Autor hat einen natürlichen Schreibstil, der durch seine Klarheit auffällt. Allein die Schreibweise, wie er die Zaubersprüche, die Buchstaben so vollendet und bildlich vorstellbar herüber bringt, zeigt die Arbeit, welches hinter diesem Labyrinth der Wörter steckt.
Nicodemus hat Shannon, dem alten, ehrwürdigen, aber auch kranken Zauberer an seiner Seite, der mit seinem Schützlich natürlich die Frustation und jede Verzweiflung teilt. Nicodemus und Shannon sind die Hauptverdächtigen des Mordes. Der Autor hat sich intensiv bemüht, all seine Kreativität in die Sprache zu legen. Dieses ist ihm hoch anzurechnen, denn das zeigt die Schwerstarbeit Legasthenie zu bewältigen. Dieses ist ein unterhaltsamer, teils fesselnder Auftakt einer Triologie, gewisse Kritik gehört doch dazu.
Blake Charlton ist definitiv ein guter Autor, doch „Nicodemus, der ZauberVERschreiber hat mich nicht ganz überzeugt. Das Blake auf einem guten Weg ist, seine Sprache noch mehr zu festigen, steht außer Frage. Viele Nebensächlichkeiten hätten mehr Raum in der Handlung verdient - zu viel Raum und Platz für Nicodemus. Von allem ein bisschen mehr und weniger wäre die perfekte Mischung gewesen.
Fazit:
Ich war fasziniert von diesem außergewöhnlichen Cover. Worte hierfür zu finden – speakless – um es mal auf Englisch zu sagen. Manchmal gibt es für außergewöhnlich Schönes keine Worte. PUNKT.
Nicodemus besitzt sehr viel Potential für mehr. Und so können wir gespannt sein auf die Fortsetzungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese auf jeden Fall sprachlich ausgefeilter sind. Hut ab vor dem Autor, der sich mit seiner Legasthenie geoutet und uns einen guten Debütroman beschert hat.
Dank an dieser Stelle dem VerlagKlett-Cotta für die Bereitstellung dieses Leseexemplars. Ich habe schon wirklich viele Fantasiebücher gelesen, doch dieses gehört – allein durch sein Cover – zu den Besonderen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


Rezension (40) Magierdämmerung - Für die Krone




Bernd Perplies
Magierdämmerung, Bd. 1: Für die Krone

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Lyx (September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783802582646
ISBN-13: 978-3802582646

EUR 12,95

Klappentext:
London 1897: Jonathan Kentham führt ein ganz gewöhnliches Leben als Reporter des Strand Magazine – bis er eines Nachts einen alten Mann sterbend in einer Gasse vorfindet. Dieser entpuppt sich als Albert Dunholm, der Erste Lordmagier von London, und sein Tod stellt Jonathans Leben völlig auf den Kopf.
Unfreiwillig wird er in eine Welt der Magie hineingezogen – eine Welt hinter den Fassaden des viktorianischen London, in der Fabelwesen, Geister und Menschen mit übersinnlichen Kräften existieren. Gemeinsam mit Dunholms Kutscher Randolph Brown und dem exzentrischen, dandyhaften Magier Jupiter Holmes versucht Jonathan herauszufinden, was hinter dem Mord an Dunholm wirklich steckt.
Zur gleichen Zeit begibt sich die junge Hexe Kendra McKellen mit ihrem Großvater Giles auf eine Reise aus den Highlands nach London. Giles will dort mit Dunholm, seinem alten Freund, über seltsame Veränderungen in der Magie beraten – Veränderungen, die Anlass zu großer Sorge geben.
Sie alle müssen feststellen, dass eine Verschwörung von furchtbaren Ausmaßen im Gange ist. Eine Gruppe von Magiern hat in den Ruinen des untergegangenen Atlantis ein uraltes Siegel geöffnet, um ein neues Zeitalter der Magie einzuläuten. Doch stattdessen droht das Chaos über die Welt hereinzubrechen …
Statement:
„Schlimmer können die Dinge kaum werden.“ (S. 308)
Vorweg sei gesagt, dieses war mein erstes Buch von dem Autor Bernd Perplies. „Magierdämmerung: Für die Krone“  weckte mit u. a. mit dem Thema Atlantis und damit verbinde ich halt auch die Nautilus (Kap. Nemo) mehr als nur Neugier bei mir. Und ein gutes Buch hebt sich durch seine Handlung, seiner Thematik hervor, auch und wahrscheinlich besonders in dem Genre Fantasie. Zumal hier auch viele historische Ereignisse einfließen, die geschichtlich hinterlegt sind.
Jonathan Kentham wird in die magische Welt des anderen Londonds versetzt, begleitet von dem Kutscher Randolph, der im Besitz des Raben Nevermore ist, zwei Freunde, die ihm behilflich sind, sich hier zurecht zu finden. Genau zu diesem Zeitpunkt, als Jonathan in die magische Welt eintaucht, geht die junge Hexe Kendra mit ihrem Großvater Giles auf die Reise nach London.
Positiv aufgefallen sind mir die Beschreibungen der wichtigsten Protagonisten. Bernd Perplies ist es mit seinem Schreibstil sehr gut gelungen, sich diese bildlich vorzustellen. Und das macht meines Erachtens ein gutes Buch aus, sich inhaltlich hineinzuversetzen und mit den Protagonisten durch die Handlung zu gehen. Nicht Hand in Hand, nein, eher wie der unsichtbare Schatten/Leser.
So, wie man auch aus dem Geschriebenen das Leben, die Stadt London im 19. Jahrhundert sich vorstellen kann. Die Stadt des Meisterdetektivs Holmes, die Stadt der Krone, eben das Besondere. Bemerkenswert und erwähnenswert die jeweiligen Artikelausschnitte zu Beginn eines neuen Kapitels aus Zeitungen der damaligen Zeit. Wer kann sich daran erinnern,  wo das größte Riesenrad der Welt steht und wann die Einweihung war? (S. 102)
Ich beschränke mich mit weiteren Ausführungen auf den Inhalt, da in etlichen Vorkommentaren schon sehr viel hierüber veröffentlicht wurde. Anzumerken ist auf jeden Fall die neue Art der Magie, die der Autor in „Magierdämmerung“ beschreibt. Die Magie der leuchtenden Fäden, Verbindung zwischen allem; manipulierbar.
Diese Lesereise hat mir sehr viel Freude bereitet, denn „Magierdämmerung“ überzeugt durch seine Spannung, durch den Unterhaltungswert.
„Ich bin umgeben von Magie. Ich bin erfüllt von Magie. Ich bin eins mit der Magie.“ (S. 294)
 Fazit:
Das Cover besticht durch die warmen, stimmigen Farbtöne. Schon nach etlichen Seiten wird man sagen: Ja, es passt! Da haben sich die Verantwortlichen echt Gedanken gemacht.
Das ganze hat eine spannende Handlung, es lebt durch den Charakter der Figuren, die sich im Kopf festsetzen. Die unterhaltsame Art, der Schreibstil des Autors machen es dem Leser sehr schwer, das Buch mal ebenso an die Seite zu legen.
Viel Magie und Fantasie, vermischt mit Historie- TOP! Herr Perplies.

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Lyx-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, zumal es das erste Buch von dem Autor für mich war. Es ist ebenfalls ein weiteres Schätzchen in meiner Sammlung der Fantasiebücher. Da die Fortsetzung schon auf dem Markt ist, werde ich schnellstmöglich sehen, dieses Buch in die Hände zu bekommen.
Ich vergebe 5 Bucheulen :-

Buchzuwachs (75) Morgenlied

Buchkauf von April bei Amazon
Das vierte und letzte:

Nora Roberts
Morgenlied

Endlich habe ich aus "Die Nacht-Triologie" den letzten Band ergattert:-)


Dieses ist der Abschluß-Band der "Nacht-Triologie" von der "Königin der Liebesromane".
Nora Roberts ist eine meine Lieblingsschriftstellerinnen.....

Buchzuwachs (74) Silberlicht

Buchkauf von April bei Amazon
Das dritte von insgesamt vier:

Laura Whitcomb
Silberlicht







"Jemand sah mich an; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist."

Helen und James - das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt!

Buchzuwachs (73) Das Lied der Banshee

Buchkauf von April bei Amazon
Das zweite von insgesamt vier:

Janika Nowak
Das Lied der Banshee






"Weißt du, was eine Banshee ist?"
"Warum sollte ich das wissen?", fragte ich zurück.
"Weil du eine bist."
Alte Legenden erwachen in diesem aufwendig illustrierten Roman zu neuem Leben!

Buchzuwachs (72) Sternenwandler

Heute nehme ich mir endlich die Zeit, um euch meinen Buchkauf von April bei Amazon vorzustellen:
Das erste von insgesamt vier:

Tracy Buchanan
Sternenwandler







Eine hinreißende Liebe und ein riskantes Abenteuer, so heißt es auf dem Buchrücken.
Verliebt war die sechzehnjährige Tori schon hunderte Male. Doch noch nie hat sich ihr Angebeteter vor ihren Augen in schimmernde Luft aufgelöst. Cam Chase, mit seinen tiefgrünen Augen, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Doch was steckt hinter seinen wandlerischen Fähigkeiten? Und wie kann Tori ihm nahe kommen? Betört von seinem Mut und seinem Charme folgt sie Cam auf eine riskante Mission, die sie nicht nur in Lebensgefahr bringt, sondern auch ihr Herz entflammen lässt...

Freitag, 20. Mai 2011

Freitags-Füller # 112

Freitags-Füller - Link



Freitags-Füller # 112


Nach einer kurzen Pause auch von mir mal wieder ein Freitags-Füller.


1.  Heute könnte ich .den ganzen Tag im Bett bleiben und schlafen.
2. Hmmm lecker Eis ist das beste, was ich in der letzten Zeit gegessen habe.
3.  Wenn ich so neben mich schaue, sehe ich den leeren Platz neben meinem Schreibtisch :-(( .
4.  Ich habe geheult wie ein ......, als es vorbei war.
5.  Es gibt Leute, die einfach kein Gefühl sind, hektisch, übernervös, das macht mich krank!! .
6. "Steffis Frühstück" auf N3 oder im Radio, ich finde das immer zu komisch.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mal wieder beim Fernsehen einzuschlafen:-) , morgen habe ich  Aufräumaktionen geplant und Sonntag möchte ich bei schönem Wetter Fahrrad fahren, ansonsten relaxen!

Rezension (39) Agnes Bernauer Hexe, Hure, Herzogin




Agnes Bernauer: Hexe, Hure, Herzogin
Manfred Böckl

Broschiert: 262 Seiten
Verlag: Sutton Verlag
Auflage: 1 (1. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783866807617
ISBN-13: 978-3866807617
EUR 12,00

Kurzbeschreibung
Die schöne Agnes lernt 1428 im Badehaus ihres Vaters einen ungewöhnlichen jungen Mann kennen. Sie weiß nicht, dass es sich um den Thronfolger des Herzogtums Bayern, Albrecht von Wittelsbach, handelt. Beide verlieben sich ineinander und heiraten heimlich. Doch Albrechts Vater Ernst, der Herzog von Bayern, fürchtet ob der unstandesgemäßen Heirat seines Sohnes mit einer Bürgerlichen um den Fortbestand der Wittelsbacher Dynastie. Als ihm Albrecht den Gehorsam verweigert und sich mutig zu seiner Liebe zu Agnes bekennt, eröffnet Ernst die Jagd auf die junge Frau.
Statement:
Agnes Bernauer lebte im 15. Jahrhundert als Tochter des Badehausbesitzers im damaligen Herzogtum Bayerns, genauer gesagt in Augsburg. Mit ihren siebzehn Jahren musste sie dort im väterlichen Betrieb als Bademagd arbeiten. Und die Reiberinnen – der damalige Ausdruck ist gut erklärt am Ende des Buches unter den Anmerkungen – waren teils nicht nur für die Waschungen zuständig, sondern dienten auch als Hure.
Das Schicksal der Agnes Bernauer ist geschichtlich belegt. Dort im Badehaus macht sie die Bekanntschaft mit dem damals sechsundzwanzigjährigen Herzog von Bayern-München, Albrecht von Wittelsbach. Dieser sieht in ihr mehr als die „Badhure“, erkennt ihre inneren Verletzungen, viel mehr noch etwas Geheimnisvolles, eine wunderbare Blume, die sich gern in ihrer wahren vollen Pracht entfalten möchte, der aber so oft die Blätter gerupft wurden. Agnes hatte ihn mit ihrer Lieblichkeit, ihrer Zärtlichkeit und durch ihre Schönheit verzaubert.
Diese für die damalige Zeit nicht standesgemäße Beziehung erreicht ihren Höhepunkt durch die heimliche Heirat. Aus dieser Verbindung geht eine Tochter hervor. Doch Albrechts Vater setzt alle Hebel in Bewegung, um Agnes in Misskredit geraten zu lassen. Er fürchtet durch diese nicht standesgemäße Beziehung um den Fortbestand der Wittelsbacher Dynastie.
Dem Autor ist es sehr gut gelungen, diesen interessanten Stoff, die historische Geschichte und das Schicksal der Agnes Bernauer, mit seinem eigenen Schreibstil ein neues Gesicht zu geben. Die damalige Sittenmoral, ausschweifende, ausartende erotische Orgien gehörten zur Tagesordnung.
Manfred Böckl bringt uns mit der Liebesgeschichte der Agnes Bernauer nicht nur die damaligen Lebensumstände nahe. Es gelingt ihm ebenso, geschichtliche Hintergründe, Machtspiele, Intrigen und Hass zwischen den Ländern, der einzelnen Häuser in klarer Ausdrucksform und gut gewählten Worten lebendig zu vermitteln. Die Freiheit des Schriftstellers, Handlungen mit seiner Wortwahl zu verbinden, sein Gedankengut mit zu verarbeiten und letztendlich als einen empfehlenswerten historischen Roman zu präsentieren, das ist „Agnes Bernauer: Hexe, Hure, Herzogin.“
Agnes Bernauer und Albrecht von Wittelsbach, eine Liebesgeschichte ohne Happy-End. Das Schicksal und die damalige Zeit, die Umstände, führten schließlich dazu, dass Agnes Bernauer als Hexe, Dirne und Teufelsbuhlin verurteilt und hingerichtet wurde. Beide Hauptcharakteren sind vom Autor sehr gut beschrieben, jeder für sich eine eigene Persönlichkeit voller Unterschiede – allein schon durch ihren Lebensstand – ihrer unstandesgemäßen Liebe.
Fazit:
Die historisch belegte wahre Geschichte der Baderstochter Agnes Bernauer, kein leichter Stoff für mal eben zwischendurch. Wer sich für Geschichte interessiert und gern historische Romane liest, ist bei diesem Roman bestens aufgehoben. Das Schicksal von Agnes berührt, man leidet mit, möchte eingreifen, doch es zeigt dem Leser auch, dass das Leben in der damaligen Zeit hart, sehr hart war.

„Sie ist dein Weib – weil sie deine einzige Liebe ist!“ (S. 137)

Ich vergebe 5 Bucheulen.
Vielen Dank an den Sutton-Verlag für ein weiteres Leseexemplar.
 


Rezension (38) Das Labyrinth der Wörter


Marie-Sabine Roger
„Das Labyrinth der Wörter“
oder auch Nachmittage mit Margueritte
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423212845
ISBN-13: 978-3423212847
Übersetzt von Claudia Kalscheuer
Kurzbeschreibung:
Germain ist vom Leben alles andere als verwöhnt. Seine Mutter zog ihn mit Kopfnüssen und harschen Worten groß, und in der Schule scheiterte er, weil die Lehrer ihn von vornherein für einen Dummkopf hielten. Mit Mitte vierzig und ohne festen Job haust er nun in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – doch ob es Liebe ist, kann er nicht sagen, denn die hat er noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt …
Statement:
Es war ein schöner Tag, ein Montag, mit strahlendem Sonnenschein, an dem Germain Margueritte kennen lernt. Der Tag im Park, als er wie immer dort die Tauben zählt, und Margueritte ebenso. Für sie beide ist es eine Beschäftigung, eine Ablenkung.
Die Nachmittage mit Margueritte oder auch „Das Labyrinth der Wörter“ geschrieben in der Ich-Form des Protagonisten Germanin, ist ein wahrer Schatz, ein Buch, dass das Herz berührt.
Germain und Margueritte, unterschiedlicher können Personen nicht sein und doch kommen sie sich so nah. Er, von großer Statur, grob wirkend, nicht der Schlaueste, dem das Leben schon von Kindheit übel mitgespielt hatte, vernachlässigt und immer wieder von seiner Mutter bestraft, so wuchs er auf und galt seit eh als ein Dummkopf.
Sie, Margueritte, die alte freundliche Dame, lebensklug, intelligent und kultiviert.
Sie öffnet ihm eine andere Welt, die Welt der Wörter, der Sprache.
Mit ihrem Schreibstil, der exzellenten Übersetzung, wird der Leser in einen Bann gezogen, dem man sich kaum entziehen kann.
Dieser Tag verändert Germains bis dahin trostlos, vor sich hinplätscherndes Leben, positiv. Und so erlebt man die Verwandlung, die menschliche Entwicklung des geistig nicht sehr hellen Germain. Marguerittes Gespräche lassen ihn wach und aufmerksam werden. Mit seiner liebevollen, aber doch so unbeholfenen Art muss man Germain einfach lieb haben. Und so baut sich zwischen den beiden Protagonisten eine einzigartige Verbindung auf.
„Die Großmutter und der Enkel“ – könnte man sagen.
Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Germain mit der Welt der Wörter vertraut zu machen, ihm die Scheu vor dem Lesen zu nehmen. Hintergrund dafür ist, dass Margueritte an einer unheilbaren Augenkrankheit leidet, ihre Sehkraft immer schlechter wird. Sie möchte, dass Germain ihr dann aus den Büchern vorliest.
Germain, der immer mehr in ihren gemeinsamen Gesprächen gelernt hat, sich in der Ausdrucksweise besser zu artikulieren, erkennt die Bedeutung der Wörter, die neuen Welten, die sich ihm öffnen. Sein Lieblingsbuch wird ein Lexikon der Synonyme. Er öffnet sich gegenüber Margueritte und erzählt ihr von seinem bisherigen Leben, seiner Bitterkeit. Seine Veränderung ändert auch die  Beziehung zu Annette, bei der er sich bislang nur die körperliche Befriedigung holte, und verwandelt sich in Liebe.
Fazit:
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Die Autorin Marie-Sabine Roger lässt den Leser teilhaben an einer zauberhaften, menschlich zwar ungleichen Beziehung, aber anrührenden Geschichte. Mit ihrem wunderbar fließenden Schreibstil, poetisch und bildreich, hat sie einen einzigartigen Roman geschrieben, der uns doch einiges vermitteln möchte.
Gefühlvoll, lebendig und wundervoll, mit emotionaler Tiefe, genussvolle Literatur.
Es regt an zum Nachdenken, aber auch zum Lesen!
Wie heißt es so schön: „Lesen bildet!“ – Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

„Wenn man zu sehr zeigt, dass man an etwas hängt, dann hindert das die Leute manchmal daran, es anzunehmen.
Die Art, wie man schenkt, ist mehr wert als das, was man schenkt.“
(S. 129)

Ich gebe dem Buch 6 Bucheulen

Vielen Dank an den dtv-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Rezension (37) Der 13. Engel



Michael Borlik
Der 13. Engel
DTV Deutscher Taschenbuch
dtv-Taschenbücher Junior'.
Kartoniert 381 Seiten
ISBN: 9783423714417
Sprache: Deutsch
März 2011
Lesealter Verlagsempfehlung:  7 bis 11 Jahren
€ 8,95

Buchrücken:
Was hatte es mit diesem unheimlichen Wind und diesem seltsamen Nebel auf sich? Das roch verdächtig nach Magie.
Ein feurig roter Komet steht am Nachthimmel, als eine Windböe die schweren Bronzetüren der Kathedrale aus den Angeln hebt, dreizehn steinerne Engel ihre steifen Glieder recken, die goldenen Augen aufschlagen und hinaus in die Dunkelheit gleiten. Die Statuen der königlichen Schutzengel bleiben seit dieser Nacht verschwunden und Amys Vater wird deswegen verhaftet. Als Amy Nachforschungen anstellt, findet sie heraus, dass der Komet die Erfüllung eines 1000-jährigen Fluchs anzeigt – eines Fluchs, der auch Amy und ihren Freund Finn in höchste Gefahr bringt …
Statement:
An jenem Sonntag, wenige Tage vor der Krönung des siebzehnjährigen Prinzen Henry zum neuen König, verändert sich für die elfjährige Amy ihr Leben. Ihr Vater wird verhaftet und des Hochverrats bezichtigt. Rein zufällig – meint man – ist an diesem Sonntag auch Tante Hester, die Schwester von Amys verstorbener Mutter, zu Besuch.
Amys Vater, Rufus Tallquist, arbeitet als Reporter bei der größten Zeitung der Stadt. Während des Lesens entsteht der Eindruck, als wäre von London die Rede. Es ist die Zeit des Umschwungs, die moderne Technik hält Einzug. Von Autos und Dampfschiffen ist die Rede. Doch ein ganz wichtiger Faktor in dieser Welt war die Magie. Ein jeder besaß irgendwie magische Fähigkeiten, bis auf eine: Amy.
Nach der Verhaftung kommt Amy zu ihrer Tante Hester in Obhut und hat dort kein leichtes Leben. Tante Hester ist es unbegreiflich, dass Amy nicht zaubern kann. Sie war schon immer gegen die Heirat ihrer Schwester mit Rufus gewesen und Kinder kann sie sowieso nicht leiden. So möchte sie, dass Amy schnellstmöglich in einem Internat untergebracht wird. Doch Amy setzt alles daran, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Er hatte als Letztes an dem Verschwinden der dreizehn Engelsstatuen aus Stein, die in der Kathedrale den goldenen Thron bewachten. Dort wurden schon seit je her die Könige des Landes gekrönt. Und nun waren sie alle gestohlen, aber wie?
In dem Hausgärtner ihrer Tante findet Amy einen Freund und so geraten beide in große Schwierigkeiten auf der Suche nach der Wahrheit. Sie finden heraus, dass die dreizehn Engelsstatuen echte Engel waren, die durch einen Fluch belegt waren und in Stein verwandelt wurden. Und nun wollen sie sich an dem neuen, künftigen König rächen, aber nur zwölf von ihnen. Der dreizehnte Engel erkennt, worauf es wirklich ankommt. Der Autor hat es sehr gut verstanden, Spannung aufzubauen, lebendige Sprache lassen Bilder entstehen und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend.
Fazit:
„Der 13. Engel“ ist ein Jugendbuch, das jene fasziniert, die sehr gern über Zauberei und Fantasie lesen. Als Altersgruppe würde ich eher auf die 10-12-jährigen zugehen, aber auch jeder im Inneren jung gebliebene interessierte Erwachsene kann sich an diesem Buch erfreuen. Als Vorlesebuch finde ich es eher ungeeignet. Oder wie sollte man einem Kind z. B. einen Gargoyle (Wasserspeier/Dämon) erklären? Aber das ist meine persönliche Einschätzung. Die Protagonisten Amy und Finn, zwei Charaktere, die hervorzuheben sind, ergänzen sich mit den anderen aus der Handlung, so dass am Ende ein wirklich gutes Jugendbuch entstanden ist.
Nicht zu vergessen sei der Hinweis, dass dem Autor etwas wirklich sehr wichtig war:
Das Vermitteln an sich selbst zu glauben und zu dem gehört auch der Glaube an die Liebe und Freundschaft.

„Hilf ihnen, stark zu sein, unterstütze sie mit all deiner Kraft, mit deiner Freundschaft und Liebe.“ (S. 339)

 Ich gebe dem Buch 4 Bucheulen

Vielen Dank an den dtv-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Sonntag, 15. Mai 2011

** DANKE **


Manches kann man nicht in Worte fassen,
aber trotzdem werde ich es mit diesem Post versuchen:

Danksagung - ist ein unbeliebtes Wort für mich.

Mit all euren warmen Worte, Kommentare,
Mails, die mich erreichten,
mein Herz erreichten,
mich trösten in diesen schweren Tagen
und sind ein Zeichen dafür, 
dass auch in dieser schnelllebigen 
und unruhigen Zeit
Raum und Platz für Stille ist,
Versprechungen keine leeren Gesten sind.

Wir konnten nicht ausweichen,
wir mussten es annehmen.

Nach all den Tagen der Stille, 
der Trauer
um unsere Lina 
versuchen wir 
Schritt für Schritt
aus der Vergangenheit
eine neue Zukunft aufzubauen.

*** Jahre, Stunden, Minuten
des Glücks,
sind vergangen,
nicht vergessen 
für immer 
in unseren Gedanken
behütet ***

- ich bitte um Verständnis, 
dass ich nicht jedem einzelnen antworten kann -

Nach und nach werde ich wieder regelmäßig posten.
Es ist etliches in den vergangenen Tagen liegen geblieben.

Abschiednehmen
sich trennen
aufgeben
einen Teil von sich selbst
etwas dem Wind überlassen
den Fluten
dem Wasser
das Sterben lernen
jeden Tag ein wenig
für das Neue
das folgt

Montag, 9. Mai 2011

Schwere und traurige Entscheidung für unsere Familie





Wir haben heute eine schwere Entscheidung treffen müssen. 
Nach dem Gespräch mit dem Tierarzt  heute und der Familie werden wir unsere Lina nach über 12 Jahren in unserer Familie morgen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.
Ich kann momentan leider nicht auf eure wunderbaren Kommentare antworten.
Sowie ich kann, bin ich wieder da
Ganz liebe Grüße eure Hanne

Sonntag, 8. Mai 2011

Mein Blog-Award - für meine Blog-Leser


Mein Blog-Award 
- für meine Blog-Leser -


Ja, ihr lest richtig:

Gestern Abend wurde ich doch tatsächlich noch von der Muse geküßt und heute präsentiere ich euch das Ergebnis :-)

Angeregt durch den putzigen Kerl habe ich diesen Blog-Award für meine Leser - stolze 51 ! - gebastelt und schicke ihn nun heute hinaus in die Weiten des WWW, sprich der Bloggerwelt.
Ihr habt es ja vielleicht  zwischendurch immer wieder mal gesehen, dass ich eigene Kreationen "Sigtags" mit meinem Namen unter Posts gesetzt habe.
Und genau heute rauschte dann auch eine Mail in mein Postfach - :-) "Ich habe einen Award für dich."
Smile...... 
Das war dann genau der Punkt, warum mein Post nicht am Tage heraus ging, sondern jetzt - spät am Abend.
(Achtung - Hinweise unten am Post)


So  - und hier ist er nun - der

One Sweet Treat to Read - Blog Award





Ich habe mich sehr schwer getan mit dem Gedanken, nur ganz spezielle Leser oder Lieblingsblogs heraus zu picken. Ihr alle habt jeder für euch eine sehr individuelle Seite - Blog -, und ich möchte niemanden irgendwie kränken.
Da ich nicht immer so aktiv sein kann und regelmäßig als Blogleser unterwegs bin, betrachtet dieses als ein kleines "Dankeschön" für eure Treue zu meinem Blog. Ich kann aber leider nicht zusagen, jedem einzelnen Leser eine Nachricht zukommen zu lassen.

So, und nun  nun "der Kleine Geselle" ein neues Zuhause.

Wenn ihr den Award weiter geben möchtet, beachtet bitte diese Regeln:

1. Gebt ihn bitte nicht als eure Kreation aus. Es steckt immer etwas Arbeit dahinter, das Aufwendigste an dem ganzen ist: Die Zeit.
2. Wenn ihr den Blog-Award an eure Leser weitergeben möchtet, bitte mit dem Hinweis auf meinen Blog.
3. Vielleicht findet ihr auf eurer Reise durch die Bloggerwelt noch den einen oder anderen etwas unbekannten Blog, der diese Aufmerksamkeit verdient. 
4. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

(Sollte jemand den Award als png-Datei wünschen, bitte schickt mir eine Mail)

 Ich würde mich also sehr darüber freuen, wenn ihr euch den Award von diesem Post mitnehmt.
Noch einmal ganz lieben Dank an euch alle
Hanne
 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...