Donnerstag, 30. Juni 2011

Was bitte ist "Erysipel"

Genau das habe ich mich auch gefragt, als der Arzt mir die Diagnose mitteilte.
Als ich am Dienstag nachmittag auf der Arbeit "schlapp" gemacht habe,
Kreislauf ging runter - wie Achterbahn fahren 
wahrscheinlich noch schlimmer,
mein rechtes Unterbein rot wie ???
es brennt wie Hölle, die Schmerzen unbeschreiblich.......

Diagnose vom Arzt:
Erysipel
Alle, die im medizinischen Bereich arbeiten,
nichts Unbekanntes, aber für mich ? als Laie.
Na, er hat es mir natürlich erklärt.

Wieso gerade ich - mal wieder so'nen Mist!!
Und nicht mit zu spaßen.
Also habe ich jetzt erst mal LIEGERUHE 
verordnet bekommen.
Ja, geht auch nicht anders, weil schaut euch bloß nicht die Bilder im Internet an.
Da wird einem schlecht, wenn man das sieht.
So schlimm ist es nicht, aber wenn ich nicht zum Arzt gegangen wäre
und - wie es so meine übliche Art ist - es auf die leichte Schulter genommen hätte,
wäre wohl die nächste Station das Krankenhaus gewesen.

Also, ich bin zwar hier und würde euch so gern viel Neues schreiben,
aber ...... ich darf nicht !!
Liegen, liegen, liegen ist angesagt.

Liebe Grüße - Hanne

Sonntag, 26. Juni 2011

Rezension (58) Sturm im Elfenland




Frances G. Hill
Sturm im Elfenland
Verlag arsEdition
Gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 458
Sprache: Deutsch
ET 2011
ISBN: 978-3-7607-6373-6
€ 19,95
Empfohlenes Lesealter: ab 12

Cover – Innentext:
Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand.
Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert – bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden.
Ivaylo ist still und verschlossen, doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse …
Doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?
Statement:
Ach, Auberon, was tust du deinem Volk an, du, der König der Elfen.
Du verbietest ihnen ihre Magie, die Elfenmagie, verbittert in deiner Trauer und weißt doch darum, dass der Elfenzauber das Lebenselixier deines Volkes ist.
Wie die Menschen in ihrer Welt die Luft zum Atmen brauchen, die Fische das Wasser, so ist es DEIN Volk, das Elfenvolk, welches ohne ihre Magie verkümmert.
Wundert es dich da, dass dein Volk unruhig wird und der Widerstand gegen das Verbot wächst?
(freie Interpretation der Rezensentin)
„Sturm im Elfenland“ überzeugt durch seine eigene, besondere Handlung und ebenso durch die brillante Idee der Gestaltung des Covers. Aber hierzu später.
Trotz des Verbots vom Elfenkönig Auderon, es dürfe in seinem Reich niemand mehr, außer den Heilern, die Elfenmagie, den Zauber, ausüben, widersetzen sich dem die Eltern von unserem Hauptprotagonisten Ivaylo. Das Volk ist unruhig und die Stimmen gegen den König werden immer mehr. Ivaylos Eltern werden verhaftet, da sie gegen das Verbot des Elfenkönigs verstoßen haben, und der Verschwörung angeklagt. Nach einem magischen Anschlag, bei dem der König seine Frau und Tochter verlor, trat das Verbot in Kraft. Manir, engster Vertrauter des Königs, nimmt Ivaylo zur weiteren Ausbildung in seine Obhut. Die Welt der Elfen, Zauberer, Zwerge, eben der Fantasie ist in Gefahr, denn immer mehr Dämonentore öffnen sich.
Ivaylo wird bei seiner Tante und Onkel untergebracht. Dort lernt er seine Cousine Alana kennen, die zweite Hauptprotagonistin der Geschichte.
Die Autorin Frances G. Hill lässt den Leser durch den Perspektivenwechsel die Handlung erleben. Zum einen von Alana und Ivaylo, zum anderen von dem engsten Vertrauten und Freund des Königs, Munir. Munirs Sichtweise, seine Darstellung der Geschichte, die Geschichte,  die Gefahren für das Elfenland, sind in kursiver Schriftart dargestellt, so dass der Leser nach einer kurzen Eingewöhnung den Wechselperspektiven gut folgen kann. Hier zeichnet sich vor allem der eigene Schreibstil der Autorin aus. Die Lebendigkeit der Worte, wunderschön, sehr detailliert geschilderte Szenen, Charaktere und Orte lassen den Leser die Handlung in Bildern vor den Augen erscheinen, eben die Welt von „Sturm im Elfenland“.
So ist es nur natürlich, dass im letzten Drittel die beiden Geschichten eins werden.
Ivaylo und Alana, zwei Charaktere, die sich von Anbeginn nicht mögen. Doch im Laufe der Handlung ändert sich vieles. Die Darstellung und Beschreibung hat mir sehr gut gefallen, vor allem die interessante Wandlung der Person Alana.
It’s real life!
Während König Auberon mit Munir alles daran setzt, dass die Dämonentore wieder verschlossen werden, stellt sich die Frage, wer öffnet diese Tore und wodurch passiert es?
Und was hat es mit dem geheimnisvollen Sternenstein auf sich, den Ivaylo bei sich trägt?
Welche Rolle spielen die Zwerge? (Sternenstein – Zwergenmagie)
Fragen über Fragen,
ein Geheimnis nach dem anderen;
Antworten, Lösungen,
sie offenbaren sich,
vielleicht nicht im Ganzen,
am Ende der Geschichte,
am Ende des roten Fadens,
der sich von der ersten bis zur letzten Seite durchzieht.
„Sturm im Elfenland“ ist unterteilt in neunzehn Kapitel. Besonders  ansprechend, jedes Kapitel besticht am Anfang durch eine sich immer wiederholende Ornamentzeichnung. Das gibt dem Ganzen noch ein Stück mehr Geheimnisvolles, Mystisches.
Sicherlich gibt es hier und da ein paar Kleinigkeiten, Kritik, vielleicht, auch die Frage, was wird aus Alana und Ivaylo, aber möchte ich das wirklich wissen? Ein bisschen Romantik schadet selten einer Geschichte, so auch hier nicht.
Eine besondere Augenweide das Cover. 
GORGEOUS
Großes Kompliment an den Ideengeber, den Grafiker bei der Umsetzung, die Farbe, die Umsetzung und Einbindung eines tollen Images, der doch sehr selbstsicher schauenden jungen Frau mit einem Tattoo auf dem Oberarm, welches sich als Doodles in schimmernder Silberfarbe auf dem in meeresgrün gehaltenem Cover wiederholt.
SHIMMERING!

Fazit:
Das Cover gehört für mich unter die TOP 10 der bislang von mir rezensierten Bücher des ersten Halbjahres.  (Wie gesagt, es ist meine Sichtweise.)
Bei einem Fantasiebuch lege ich schon Wert darauf, dass es in sich stimmig ist. Dies ist in „Sturm im Elfenland“ gegeben, zumal ich von brutalen Kampfszenen und blutrünstigen Auseinandersetzungen verschont wurde. Es geht auch anders, wie uns die Autorin Frances G. Hill (aka Susanne Gerdom) hier aufzeigt.
Lesepausen einzulegen ist unproblematisch, da die Kapitel gut abschließen und es bringt den Leser nicht um seinen Lesegenuss! Das Ende kommt eh schneller als man denkt.
„Sturm im Elfenland“ ist meinem Erachten nach ein All-Age-Buch, also durchaus empfehlenswert, lesenswert für Erwachsene. 
Dieses Buch erhält 5 Bucheulen.
Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars

...... etliches im Mailordner

........... etliches im Mailordner


Unbearbeitete Mails,
neue Awards für mich
Stöckchen, die mir zugeworfen wurden
.......
und 
.........
nicht vergessen, 
aber leider noch nicht bearbeitet :-(

Nicht böse sein, 
versprochen,
Post wird noch abgearbeitet

Ganz liebe Grüße
Hanne

Samstag, 25. Juni 2011

Rezension (57) Die Welt der kleinen Feen Hanna ist nicht allein


Die Welt der kleinen Feen
Hanna ist nicht allein
Verlag: Lingen
© Lingoli
Sprache: Deutsch
Seiten: Text: Aleix Cabrera
Deutsche Fassung: Claudia Hornung
Seiten: 40
ISBN: 978-3-941118-57-7
Empfohlenes Alter: Ab 4 Jahre


Buchrücken:
„Willkommen in der Welt der kleinen Feen! Hier ist jede Fee anders, und doch sind sie alle gute Freundinnen und helfen einander.
Hanna ist die fleißige Feengärtnerin. Sie liebt ihre Arbeit und ihren Garten so sehr, dass es ihr gar nichts ausmacht, sich allein um ihr kleines Reich zu kümmern. Doch dann merkt sie, dass es manchmal besser ist, Hilfe anzunehmen …
Statement:
„Hinter den gestreiften Bergen … beginnt die Welt der kleinen Feen …..“ Die Handlung wird durch die warmen, farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen getragen, die durch das große Format sehr viel Raum erhalten.
Zu Beginn stellen sich die acht kleinen Feen vor, denn jede von ihnen ist anders, jede von ihnen hat eine besondere Vorliebe bzw. Eigenschaft. Doch zusammen sind sie ein Team, eine Gemeinschaft.
Hanna ist eine sehr fleißige kleine Fee. Gerade jetzt in der Sommerzeit hat sie viel zu tun.
Früh am Morgen beginnt sie mit ihrer Arbeit, sammelt Früchte, arbeitet ohne Pause. Hanna meint, sie müsse alles auf einmal schaffen und merkt nicht, dass es für sie allein zu viel ist. Als sie mittags nicht zum Essen heimkommt, machen sich die anderen Feen Sorgen und suchen Hanna. Schließlich finden sie Hanna im Feld zwischen den Ähren, wo sie erschöpft auf der Erde liegt.
Damit Hanna schnell wieder zu Kräften kommt, wollen die kleinen Feen ihr einen besonderen Saft aus Wildrosen und Blütenstaub herstellen. Alle miteinander, ob Feen, Bienen, die Wolken, arbeiten zusammen, damit es der kleinen Hanna wieder besser geht.
Das Buch „Hanna ist nicht allein“ ist mit seinen sehr schönen Illustrationen bestens als Vorlesebuch geeignet. Der Text ist klar und verständlich geschrieben, so dass sich auch hieraus gewisse tägliche Dinge besprechen lassen, eben eine klare Botschaft der Autorin in der Geschichte.
Denn Kinder ab einem gewissen Alter verstehen es schon, dass manche Dinge sich leichter bewältigen lassen, wenn man Hilfe in Anspruch nimmt.
Am Ende wird – begleitet ebenfalls von den großen Illustrationen – sehr gut und kindgerecht über die Nützlichkeit der Bienen geschrieben. Wer Lust hat, kann ganz zum Schluss das Lied „Sum, sum, sum“ singen. Für Erstleser ist es ebenfalls empfehlenswert, da das Buch in einer etwas größeren Schrift erschienen ist.
Fazit:
Das Cover ist hinreißend, sehr schön gestaltet, obwohl der Titel mit der in meinen Augen verschmitzt schauenden kleinen Fee nicht kombiniert. Sie sieht nicht schlecht gelaunt aus. Aber das ist meine Ansicht, jeder sieht es mit anderen Augen.
Ich habe das Buch in der letzten Zeit nun mehrfach vorgelesen, und die kleinen Feenprinzessinnen, aber auch ihre Mütter, waren von der kleinen Geschichte angetan. In Anbetracht, dass ich ab Herbst ja als Vorlesepatin vierzehntäglich in einen Kindergarten gehe, kann ich es für den Kindergarten sowie auch Vorschule empfehlen. Für den Erstleser eignet es sich ebenso, da die Texte kurz gehalten sind und die Illustrationen zum Mitdenken anregen.
Ein empfehlenswertes Buch zum Vorlesen, ein Buch, an das man sich gern erinnert und nicht einfach in die Ecke stellt, denn das Buch und Anna schenken dir ihr Feen-Freundschafts-Bändchen sowie ein Feenbild zum Aufhängen.
Ich vergebe 5 Bucheulen.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

... endlich Wochenende und Zeit zum Bloggen

Still war es die letzten Tage :-(

Die letzten Tage liefen irgendwie aus dem "Ruder",
doch nun werde ich mal versuchen,
all die letzten Mails etc. aufzuarbeiten,
Blog aktualisieren - so gut es eben geht -
und überfällige Blogbesuche abstatten.

Laßt es euch gut gehen.
Wir lesen uns bestimmt.
Liebe Grüße Hanne

Mittwoch, 22. Juni 2011

Rezension (56) Mondfrau


Claudia Liath
Mondfrau
Drachenmond Verlag
Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783931989514
ISBN-13: 978-3931989514

Text (Buchrücken):
Auf der Suche nach einer Identität und einem Namen verlässt der Mond den Himmel und begegnet auf seiner Reise zahlreichen Wesenheiten. Zeitgleich macht sich ein junger Barde auf den Weg, um das Geheimnis des verschwundenen Mondes zu lösen.

„Ich wünsche mir so sehr einen Namen“, wisperte der Mond so leise wie sachte fallende Blätter in einer verhangenen Herbstnacht. Als wäre es eine unangebrachte, ja beinahe unanständige Bitte, setzte der Mond hinzu: „Einen eigenen Namen.“

Statement:
„Ein leises Geflüster und Geraune erfüllte den nächtlichen Himmel … „ (S. 6)
… und ich war gefangen, umgeben von Worten, Buchstaben, Wärme und dieses unbeschreibliche Gefühl, etwas Besonderes in der Hand zu halten, zu lesen, es trug mich durch die gesamte Handlung, den siebenundzwanzig Kapiteln.
Das Buch „Mondfrau“, ein außergewöhnliches Märchen für Erwachsene, geschrieben von einer Autorin, die ein beeindruckendes, nachhaltig wirkendes Werk erschaffen hat.
„Mondfrau“ von der Autorin Claudia Liath, die mich mit ihrem sehr besonderen feinfühligen Schreibstil beeindruckte. Versetzt mit so viel Poesie, Fantasie, Gedanken, Nachdenklichem, geschrieben in der Dritten Person, hat sie ein wahrlich besonderes Märchen geschrieben. „Ich wünsche mir so sehr einen eigenen Namen“, … Ja, ich konnte es nachvollziehen, denn wir nennen „ihn“, ja immer nur „der Mond“ oder „Vollmond“ ….So begibt sich der Mond hinab auf die Erde, um nach seinem eigenen Namen zu suchen. Viele Begegnungen verschiedenster Art lassen hoffen, doch am Ende eines jeden Kapitels geht die Suche weiter.
Ein junger Barde, Insint, macht sich auf, um den verlorenen Mond zu suchen. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter, dass „der Mond“ nicht mehr am Himmel zu sehen ist. Nichts ist mehr so wie es war, als er noch am Nachthimmel hing.
So wechseln sich die Kapitel zwischen dem „Wesen“ des Mondes auf der Erde, und Insint, dem Barden, auf der Suche nach dem Mond.
„Die Wege des Schicksals …“, wie oft denken oder sprechen wir Menschen diesen Satz und ahnen gar nicht die Bedeutung dahinter. Auch der Mond kannte nicht sein Schicksal, aber es würde den ihm zugewiesenen Weg gehen.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich erst am Ende der Handlung die beiden Protagonisten treffen. Obwohl, es ist etwas anmaßend nur von diesen zweien zu schreiben. Denn jedes Kapitel spricht für sich, zeigt sich auf seine Art, sei es der Tod oder das Leben, das Fahrende Volk oder die Feen und die Hexe und noch viele andere mehr.
Auf der Suche nach sich selbst, so schoss es mir ab und an durch den Kopf.
Mit jeder Geschichte versetzt durch Lieder oder aber auch in Gedichtform abgedruckt, empfindet man die Liebe der Autorin zu diesem Buch, der Handlung.
„Mondfrau“ ist kein Buch, welches der Leser in einem Stück durchlesen kann oder auch sollte. Ich bin der Meinung, dass wird auch nicht der Fall sein.
„Mondfrau“ nimmt einen gefangen durch diese ganz besonderen Eigenheiten, die die Autorin hier mit hat einfließen lassen.
„Mondfrau“ ist eine kleine Kostbarkeit. Und je mehr Kapitel man liest, umso verständlicher und deutlicher werden die Zeilen, die zwischen den Zeilen stehen. Klare Botschaften, im Blickwinkel auf unsere Welt, unsere Umwelt, das Leben selbst und die Ängste vor dem Tod.
„Der Tod und das Leben“ ist nur nennenswertes Kapitel, nicht speziell hervorzuheben, das wäre nicht gerecht gegenüber den anderen sechsundzwanzig Kapiteln, aber andererseits doch, weil es nicht ängstlich macht es zu lesen. Berührende Worte, verstehende Worte.
Ich könnte die Rezension jetzt noch unendlich ausweiten, doch das würde den Rahmen sprengen.
„…. wie immer du dich auch verstellst, du wirst niemals etwas anderes sein, als du bist.“
(S. 197)
Fazit:
Das Cover ist ein Hingucker, der Titel viel versprechend, ein Märchen für Erwachsene, wer vermutet das. Vor einem dunklen Hintergrund hebt sich eine naturweiß gekleidete junge Frau mit leicht wehendem Haar und fragenden Augen ab. Hinter ihr verbirgt sich im Halbdunkel die Mondscheibe.
„Es war einmal“ so fangen die Märchen an, doch dieses Märchen ist anders und das ist auch gut so.
„Mondfrau“ ist ein Lesegenuss für alle, die sich zum einen ihre Kindheit bewahrt haben bis ins Erwachsenenalter, für alle Märchen- und Fantasieleser.
Es wäre wünschenswert, dass noch viele von ihnen auf dieses besondere Buch aufmerksam werden, denn sie wissen nicht, was ihnen entgeht.
Ich bin immer bei dir
Bis zu deinem Tod und darüber hinaus
Denn ich bin deine Mutter
(S. 145)
Die Literaturwelt genießt den „kleinen Prinzen“ oder auch „Die Möwe Jonathan“, diese nur als kleines Beispiel aufgeführt, doch Claudia Liath hat mit „Mondfrau“ einen eben solchen Schatz geschrieben, den man sich in seinem Herzen bewahrt.
Sich auf das Buch einlassen, die Reise mit Geal und Insint, und am Ende seine eigene Erkenntnis, sein eigenes Fazit ziehen, ich kann es nur empfehlen!
„Diese Priesterin schenkt der Welt den inneren Frieden
einen Ort der Ruhe
Und als sie endet
sind ihre Füße bedeckt von den Tränen der Erdmutter“
(S. 127)
Ich vergebe 5 Bucheulen.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 19. Juni 2011

Rezension (55) Die Welt der kleinen Feen Anna hat schlechte Laune



Die Welt der kleinen Feen
Anna hat schlechte Laune
Verlag: Lingen
© Lingoli
Sprache: Deutsch
Seiten: Text: Aleix Cabrera
Deutsche Fassung: Claudia Hornung
Seiten: 40
ISBN: 978-3-941118-46-1
Empfohlenes Alter: Ab 4 Jahre


Buchrücken:
„Willkommen in der Welt der kleinen Feen! Hier ist jede Fee anders, und doch sind sie alle gute Freundinnen und helfen einander.
Die Fee Anna ist nicht immer bester Laune. Das bekommen auch ihre Freundinnen zu spüren. Aber Anna meint es gar nicht böse und schon bald wird ihr klar, dass es viel schöner ist, gute Laune zu haben.“
Statement:
„Hinter den gestreiften Bergen … beginnt die Welt der kleinen Feen …..“ Schon der Anfang von „Anna hat schlechte Laune“ beginnt bezaubernd, feenhaft, dass es dem Vorleser eine Freude ist, diese Geschichte kleinen „Feenprinzessinnen“ vorzutragen.
Die Handlung wird durch die warmen, farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen getragen, die durch das große Format sehr viel Raum erhalten.
Zu Beginn stellen sich die acht kleinen Feen vor, denn jede von ihnen ist anders, jede von ihnen hat eine besondere Vorliebe bzw. Eigenschaft. Doch zusammen sind sie ein Team, eine Gemeinschaft.
Die kleine Fee Anna hat heute keinen guten Tag, obwohl sie einen leckeren Kuchen backen und einen Beerennachtisch kochen wollte. Anna liebte Kuchenbacken. Während die anderen Feen ihrer Arbeit nachgehen, hat Anna heute an allem etwas auszusetzen und lässt ihre schlechte Laune an ihren Freundinnen aus.
Heute ist es das Wetter. Draußen sieht es nach Regen aus und am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Doch obwohl ihre Feenfreundin ihr die Sonne schickt, ist das auch wieder nicht richtig. Nichts konnte man Anna heute recht machen. Während die anderen nunmehr zusammen fröhlich spielten, saß Anna allein für sich, traurig, aber auch nachdenklich. Warum nörgelte sie immer nur?
Schlicht, einfach und mit klaren Worten hat die Autorin eine Botschaft in die Geschichte eingepackt:
Ein eigener Kopf „Ich will dies“ und „Mach du“ bringt dich nicht weiter. „Wollen wir …“, … „Können wir ….“ das ist der Weg, den Freunde gemeinsam gehen.
Und sicherlich findet sich eine Stelle im Buch aus dem alltäglichen Kinderleben wieder, denn welches Kind hat sie nicht, diese Phasen!
Am Ende wird erklärt, warum es wichtig ist, dass es regnet und ein Rezept von Annas Lieblingsbrotaufstrich, der selbstgemachten Erdbeermarmelade. Wenn es wieder einmal regnen sollte, findet ihr ganz schnell ein Lied zum Regen: „Es regnet, wenn es regnen will.“
Fazit:
Das Cover ist hinreißend, sehr schön gestaltet, obwohl der Titel mit der in meinen Augen verschmitzt schauenden kleinen Fee nicht kombiniert. Sie sieht nicht schlecht gelaunt aus. Aber das ist meine Ansicht, jeder sieht es mit anderen Augen.
Ich habe das Buch in der letzten Zeit nun mehrfach vorgelesen, und die kleinen Feenprinzessinnen, aber auch ihre Mütter, waren von der kleinen Geschichte angetan. In Anbetracht, dass ich ab Herbst ja als Vorlesepatin vierzehntäglich in einen Kindergarten gehe, kann ich es für den Kindergarten sowie auch Vorschule empfehlen. Für den Erstleser eignet es sich ebenso, da die Texte kurz gehalten sind und die Illustrationen zum Mitdenken anregen.
Ein empfehlenswertes Buch zum Vorlesen, ein Buch, an das man sich gern erinnert und nicht einfach in die Ecke stellt, denn das Buch und Anna schenken dir ihr Feen-Freundschafts-Bändchen sowie ein Feenbild zum Aufhängen.
Ich vergebe 5 Bucheulen.........

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.
Das zweite Buch habe ich auch schon gelesen und vorgelesen. Rezension erfolgt in den nächsten Tagen.
Alles klasse Bücher für meine ehrenamtliche Arbeit ab Herbst. Ich freue mich schon darauf.

Freut sich auf Juli - ET von Das gefrorene Lachen - Susanne Gerdom


Regen - Regen - Regen -
Wird wohl nix mit einem Ausflug zu den Glückstädter Matjestagen.
Ist ja nur über die Fähre rüber 
Wischhafen - Glückstadt 
keine Entfernung

A B E R - was für ein Wetter :-(((((

Also ein bißchen Futter für den Blog

Ich freue mich schon auf Juli 2011
Da erscheint das neue Buch von Susanne Gerdom - Das gefrorene Lachen
Das Cover ist doch super!!



Cover und Text Ueberreuter

Hochverehrtes Publikum! Maestro Spinelli und sein Fliegendes Theater geben sich hier, heute und jetzt die Ehre, allerlei bunte Spektakel, atemberaubende Akrobatik, zauberhafte Zaubereien und tief empfundene Dramen zur Aufführung zu bringen. Sowie einen Kraftmenschen, anmutige Balletteusen, drollige Clowns und den Großen und Unvergleichlichen Lorenzo, Magier der Könige. Bühnenzauber - der gefährlichste unter allen Zaubern, gewebt aus Taubenfedern, Flitter, Farbe und Schminke, Holz und Leinwand, kunstvoll gesetzten Worten, Tanz und bunten Kostümen. Theaterzauber - frei, wild und unkontrollierbar. Nehmt euch vor ihm in Acht, oder ihr seid ihm für immer verfallen! 


Buchzuwachs (86) Die Alchemie der Unsterblichkeit


Buchzuwachs -
Gestern erreichte mich das folgende Buch



Text ebenfalls von Verlagsseite:

Buchinhalt

Es ist das Jahr 1777. Icherios Ceihn muss nach Dornfelde, ein kleines Dorf im tiefsten Schwarzwald. Dort soll er zwei Morde aufklären. Schon auf seiner Reise in dieses finstere Land begegenet er Irrlichtern und beängstigenden Gestalten, die ihn nichts Gutes hoffen lassen. In Dornfelde angekommen muss er sich mit Vampiren, Werwölfen und aufgebrachten Menschen auseinandersetzen, die nach einem weiteren Mord in Aufruhr geraten. Icherios muss schnellst möglich den Täter finden, um die Dorfbewohner zu schützen. Als sich herausstellt, dass auch noch das Elixier des Lebens aus den Katakomben gestohlen wurde, beginnt für den Gelehrten ein Kampf um sein eigenes Leben und seine Seele.


Samstag, 18. Juni 2011

Kuller - Truller - Eins - Zwei - Drei - Vorbei

Guten Morgen :-)
Post am frühen Morgen, klar, das hat mich gestern Abend noch beschäftigt, aber da war ich einfach zu müde und faul, um noch an den Computer zu gehen.
Meine Posts Buchzugänge Nr. 86, 87, 88 und 89  habe ich entfernt.
Falls Ihr euch fragt, warum stellt sie die erst rein und guckt/bzw. liest mal drin:
Also wenn ich die Bücher erhalte, in diesem Fall lagen sie leider durch bes. Umstände etwas länger, dann "ziehe" die Cover alle über Scanner und setze die Bücher rein. 
Definitiv sagen die Texte auf dem Buchrücken nicht sooo das aus, was wirklich drin steht.
Fakt ist, dass ich ein gewisses Niveau nicht unterschreite, und dass ist mit diesen bzw. zwei von denen absolut gegeben.
Da ich die Bücher nicht rezensiere/bzw. lese:
BÜCHER sind gepackt, BRIEF ist geschrieben, MONTAG gehts zurück an den Absender.

So, und nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag, was immer ihr auch vorhabt
Liebe Grüße Hanne



Freitag, 17. Juni 2011

Rezension (54) Perdita

Rezension # 54
Gail Jones - Perdita





Gail Jones
Perdita
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Auflage 2011
Kartoniert
Seiten:  256
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-423-14001-0
Übersetzerin: Conny Lösch
€ 9,90

Klappentext (lt. Verlag):
Australien, Anfang der vierziger Jahre. Eine Hütte in der australischen Wildnis voller Zeitungsausschnitte über den Krieg in Europa und vermodernder Bücher, in denen Schlangen nisten. Ein verschrobener Anthropologe und seine wahnsinnige Frau, die aus Englang hierher emigriert sind. Er, angeblich um die Welt der Ureinwohner zu erforschen, sie, weil ihr nach der Heirat keine andere Wahl blieb. Die gemeinsame Tochter Perdita, ein ungewünschtes, ungeliebtes Kind, wächst inmitten eines Universums aus Shakespeare-Zitaten und europäischer Halbbildung heran. Doch zugleich ist sie eingebettet in das Wissen und die Wärme der australischen Ureinwohner. Ihre engsten Freunde und Ersatzgeschwister sind Bill, der taubstumme Nachbarsjunge und die Aborigine-Waise Mary, das Hausmädchen der Familie. Und so ist Perditas Welt im Lot – bis zu dem Tag, als ihr Vater ermordet aufgefunden wird. Perdita verliert ihr Gedächtnis und kann fortan nur noch stottern. Erst als sie gezwungen ist, sich an die wahren Umstände des Mordes zu erinnern, findet sie die Sprache wieder …
Statement:
Sterben – Schlafen – Schlafen!
Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt’s:
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir den Drang des Ird’schen abgeschüttelt,
Das zwingt uns still zu stehn.
(S. 189/190)
Warum beginne ich hiermit, einem Vers aus dem Hamletmonolog von Shakespeare. Nun, ich war beeindruckt, genau wie auch Doktor Oblov von dem einwandfreien, nicht gestotterten, Vortrag Perditas. Perdita, dieses arme, kleine Mädchen. Sie war kein Wunschkind ihrer Eltern gewesen, beide hoben sich ab von ihrer Umwelt, in der sie lebten.
Nicholas, der komische Kauz, Anthropologe, das Wissen der Ureinwohner Australiens wollte er erforschen, doch was er tat, hatte mit all dem nichts zu tun, und Stella, seine Frau, Perditas Mutter, geflohen in die Welt der Bücher, des William Shakespeare, keine gute Mutter.
William Shakespeare begleitet den Leser durch die gesamte Handlung.
Mit „Perdita“ („Sorry“ ist der Titel der englischen Originalausgabe) führt Gail Jones seinen Lesern in einem hochkarätigen, sehr gelungenen Roman, die damaligen Lebensumstände des australischen Urvolkes vor Augen. Die „gestohlene Generation“, wie es in der Anmerkung heißt, das Leid, diese tiefe Kluft zwischen dem Urvolk mit seinen tief verwurzelten Traditionen, zu den Weißen.
„Perdita“ ist mehr als nur eine Geschichte, ein Buch, es ist ein Stück der australischen Geschichte, aus der dann schließlich der National Sorry Day hervorgegangen ist. Fast zehn Jahre nach dem ersten Nationalfeiertag Sorry Day gab es erst die offizielle Entschuldigung der australischen Regierung an die Ureinwohner Australiens für all das Leid, welches ihnen zugefügt worden war. Perdita, die Protagonistin, lebt in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts mit ihren Eltern im dünn besiedelten Westaustralien. Sie schafft sich dort eine eigene Welt, ihre kleine Familie, mit Mary, dem Aboriginemädchen, und Bill, der taubstumme Nachbarsjunge. Mary arbeitete als Hausmädchen bei Perditas Eltern, deren Charaktere die Autorin exzellent und deutlich beschrieben hat.
Nicholas mit seinen zwei Gesichtern, sowie Stelle, schwach und fern in anderen Welten, letztendlich endet sie im Wahnsinn.
Alles, was zu einer liebevollen Familie gehört, erfährt Perdita nicht von ihren Eltern. Wärme und Zuneigung, das alles kommt von außen.
Gail Jones hat durch ihren poetischen, doch sehr klaren Schreibstil die Charakteren, die Handlung, so dargestellt, dass der Leser durch die Wortwahl, der lebendigen Schilderungen Gefühle empfindet, Emotionen freigesetzt werden und man tief mit in die Handlung einbezogen wird.
„Wie viel Zeit liegt in einem Wort“ (S. 238)
Die kleine heile Welt von Perdita bricht zusammen, als Nicholas erstochen aufgefunden wird und Mary, die Aboriginewaise, die Schuld auf sich nimmt. Von nun an ändert sich Perditas Leben, sie verstummt, und wenn sie spricht, dann ist es nur noch ein Stottern. So flüchtet sie immer mehr in die Welt der Bücher.
Der Zweite Weltkrieg tobt in Europa und die Welt verändert sich. So nun auch für Perdita und ihre Mutter. Sie werden evakuiert und kommen in eine Stadt, die für Perdita so fremd ist. Auf der Schule ist sie ein Außenseiter, wird schikaniert, denn sie redet kaum, und wenn dann ist es nur Stottern. Ein glücklicher Umstand – eine Lebensveränderung für Perdita – ergibt sich, als Stella erneut in die Klinik eingewiesen wird, und dort trifft Dr. Oblov auf das Kind. Mit seiner Hilfe, seinem Vertrauen, gelingt es, dass Perdita sich öffnet, sich erinnert, den Schmerz zuzulassen, den die Erinnerungen bringen. Der Tag, an dem alles begann – Der Tag, an dem ihr Vater ermordet wurde.
Fazit:
Was kann die menschliche Seele alles aushalten!
Reflektionen des Lebens, lebendige Worte, poetisch, Emotionen, Gefühle, die Aufzeichnung könnte endlos werden.
Dieses Buch ist wirklich mehr als nur eine Geschichte.
Nein, diese Geschichte regt auch zum Nachdenken an.
Diese uralte Kultur der Ureinwohner Australiens ist mit etwas Besonderes und führt dem Leser wieder einmal vor Augen, wie schnell und leicht wir – die Menschen, die Welt – etwas zerbrechen oder aber auch schon zerbrochen haben, was sich kaum noch reparieren geschweige heilen lässt.
Denn es ist nicht nur die Kultur der Aborigines, sondern noch viele andere wie z. B. die der Indianer – und … und … -, die der Mensch in seiner Gier, seiner Sucht nach Macht zerstört hat.
Persönliches:
Dieses ist meine erste Rezension mit einem sehr persönlichen Nachwort. Die Erklärung hierfür findet sich darin, dass ich schon seit vielen Jahren von diesem besonderen Land Australiens, seiner Ureinwohner, fasziniert bin. Allerdings muss ich gestehen, ich war noch nie dort.
Es sind nicht nur ihre Mythen, ihre Kultur,
Es ist etwas Ungewöhnliches, Magisches,
Faszinierendes –
Mein Persönlicher Traumpfad!
Meine kleine "Sonnenfee" hat ihren Namen von der Sonnenmutter der Aborigines – Alinga.

Ich vergebe 6 Bucheulen.


Freitags-Füller # 116

Freitags-Füller # 116



Es ist wieder Freitag - und Zeit für den Freitags-Füller.
Heute kann ich ihn noch einmal rechtzeitig morgens einstellen, nächste Woche wird es wieder schwierig, da ich dann Frühschicht habe:

1. Wenn man Haferflocken und Backteig mischt, bekommt man herrliche Knusperkekse .
2. Zwei Monate Buchkauffrei oder sollte ich es besser lassen?
3. Meine Füße freuen sich über die neuen Rieker-Schuhe .
4.  Eine gute CD  hilft mir beim Abschalten.
5. Als ich hörte, dass eine liebe Kollegin tödlich verunglückt ist, war ich total geschockt.
6. Liebe  Freundin, ich möchte dir sagen, dass mein Telefon noch geht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  die wöchentliche Sendung aus dem Leipziger Zoo , morgen habe ich wie imemr das Übliche geplant und Sonntag möchte ich das Auto in Richtung Schleswig-Holstein bewegen !

Buchzuwachs (92) Evernight Tochter der Dämmerung

Buchzuwachs 
Bereits letzte Woche erhielt ich zwei tolle Bücher vom
Blanvalet-Verlag
Nummer Zwei:

Evernight - Tochter der Dämmerung
Claudia Gray


Zerrissen zwischen Liebe und Treue
Ich liebte Lucas, auch wenn er als Jäger der eingeschworene Feind von Vampiren wie mir war. Doch da erlebte ich mit, wie gnadenlos seine Familie auf eine Freundin von mir Jagd machte, und mir kamen Zweifel. Sollte ich mich von ihm abwenden, wie meine Eltern es wünschten? Jetzt musste ich mich entscheiden- zwischen meiner Familie und der Liebe zu unserem größten Feind.
(Text Buch)
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Buchzuwachs (91) Im Licht der Sonne

Buchzuwachs 
Bereits letzte Woche erhielt ich zwei tolle Bücher vom
Blanvalet-Verlag
Hier nun das erste

Nora Roberts
Im Licht der Sonne


Ein ruhiges Leben auf ihrer geliebten Insel der drei Schwestern ist alles, was die temperamentvolle Ripley Todd sich wünscht. Nachts aber holen ihre Träume sie ein.
Als eines Tages der Wissenschaftler MacAllister Booke auf die Insel kommt, findet er heraus, dass Ripleys Träume der Schlüssel für die Geheimnisse der Insel sind. Doch obwohl sich beide wie magisch voneinander angezogen fühlen, muss sie ihm ja nicht gleich die Wahrheit - und ihr Herz - anvertrauen. Oder?
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Persönliches Nachwort - Buchzuwachs Erotik-Bücher


Buchzuwachs Nr. 86 - 87 - 88 - 89

Hierzu ein kurzes Nachwort meinerseits:

Ab und an lese ich schon mal zwischendurch ein gutes Erotikbuch,
die Betonung liegt auf "gutes"!

Nun erhielt ich ja Anfang Mai - unaufgefordert -
ein Buchpaket mit den oben genannten Büchern
-  Buchzuwachs -

Heute ergab es sich - wetterbedingt -,
dass ich mich mit diesen Büchern befasst habe.
Das Ergebnis: 
Ich denke nicht, dass ich alle vier lesen werde.
Ein gewisses Niveau ist Grundvoraussetzung, 
dass ich ein Buch lese und auch rezensiere.
Und besonders bei einem blieb mir wirklich die Spucke weg.
Das hat jetzt nichts mit prüde oder so zu tun,
sondern ganz einfach mit .......
ja, wie soll ich das jetzt am besten beschreiben?
Gar nicht, ich glaube, jeder weiß was ich meine.

Soviel dazu, ich musste das eben los werden.


Mittwoch, 15. Juni 2011

Rezension (53) Die Seele der Elben


Susanne Gerdom
Die Seele der Elben

Taschenbuch
Februar 2011
Seiten: 496
Verlag: Piper
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783492701471
ISBN-13: 978-3492701471

EUR 9,95

Klappentext lt. Verlag
Für den jungen Halbelben Lluis halten die Mark Raakus und ihre Residenz viele Verlockungen bereit. Besonders die Elbin Chaantrea bezaubert ihn mit ihrem Charme. Doch sie verfolgt ganz andere Ziele als Lluis. Chaantrea ist eine Seelentrinkerin und giert nach der Seele anderer Lebewesen. Nur so kann sie ihre Jugend und Schönheit bewahren. Bis Lluis ihr wahres Wesen erkennt, ist er der skrupellosen Elbin bereits verfallen. Seine Freunde, allen voran der Zwergenmagier Trurre Silberzunge, setzen alles daran, Lluis zu befreien. Doch sie müssen sich beeilen, denn Lluis sitzt im Schloss der Elbin fest. Und die bereitet ein Ritual vor, bei dem der Halbelbe als Blutopfer dienen sol. Werden die Gefährten rechtzeitig eintreffen?
Statement:
„Die Seele der Elben“, ein gelungener Fantasieroman, die den Leser in das Reich der Elben, Zwerge, und auch der Menschen führt. Lluigolf, auch Lluis genannt, ist der eigentliche Protagonist des Buches. Er entstammt  einer Beziehung seiner menschlichen Mutter und einem Elben. Seine Stiefgeschwister und sein Stiefvater machen ihm das Leben nicht gerade leicht in der Menschensiedlung Weidenheim. Doch auch in dem Gebiet rund um den Ort leben Elben.
Mit dem für mich ersten gelesenen Roman der Autorin wurde ich angenehm überrascht. Zum einen hat mich die Handlung überzeugt, der von Anfang an gewählte ruhige Ton, Schreibstil, zieht sich bis zum Ende durch. Bis auf einige Unterbrechungen, Stellen, die nicht in Seitenweisen Kampfszenen ausarten, fühlt man sich wohl und kann den Stoff genießen. Egal, ob es die spannungsvollen Szenen oder auch gar manches Mal unheimlich, Susanne Gerdom hat fast immer im entscheidenden Moment in der Handlung den richtigen Wendepunkt gefunden. „Die Seele der Elben“ ist kein Buch mal für eben zwischendurch, um eventuelle Langeweile zu überbrücken. Nein, auf keinen Fall!
Denn schon von den ersten Seiten an wird der Leser neugierig und ist mitten drin in der Handlung. Aufhören mal zwischendurch, schwierig!
Lluigolf ist verliebt in die Waldelbin Siiran, mit der er sich heimlich trifft, da ihre Eltern gegen eine Verbindung der beiden sind.
Als Siiran auf mysteriöse Weise stirbt, erfährt er durch ihre Schwester Laran, dass dies durch einen Fluch geschah. „Seelentrinker“, dieses Wort ist das einzige, was sie Lluis verrät. Nun hält ihn nichts mehr in seinem Heimatort und er begibt sich auf die Reise in die Residenz, so wie ihm das schon seine Mutter Rialinn ans Herz gelegt hatte.
Auf seinem Weg trifft er auf Blida, eine Bäuerin, die nach Raakus zum Markt will und ihre Waren zu verkaufen. Blida hat auf ihrem Karren Trurre Silberzunge, den Zwerg. Zu diesem neuen Freund kommen noch einige andere dazu, so auch der Schreiber Tijan.
Vanandel, die Prinzessin der Mark, Tochter des Markgrafen, rebelliert gegen ihren Vater, denn sie soll eine Ehe eingehen, die sie nicht wünscht. Sie hat nur noch eines im Sinn: Raus aus diesem Schloss. So oft es irgendwie geht, schleicht sie sich, verkleidet, hinunter vom Schloss in die Stadt.
Lluis lernt Hadmut kennen, denn inzwischen ist er in der Zunft der Diebe eingetreten.
Der Markgraf ist ein Sammler von den verschiedensten Lebewesen, und so braucht es nicht lange, da steht Lluigolf in seinen Diensten. Auf einer der vielen Festivitäten lernt er Chaantrea kennen, und verfällt dieser schönen, geheimnisvollen Goldelbin. Chaantrea aber bewahrt ein düsteres Geheimnis, welches für den Halbelben Lluigolf fast zum Verhängnis wird. Um ihren Traum der ewigen Jugend zu erreichen, „trinkt“ sie die Seelen der Elben, d. h. sie ernährt sich davon. Doch was auch immer sie unternimmt, Lluis erweist sich als sehr widerstandsfähig.
Man kann es an sich schon erahnen, dass die beiden Geschichten, auf der einen Seite Lluigolf und auf der anderen Vanandel, die Prinzessin der Mark, sich verbinden und in einer einzigen Handlung weiterführen.
Besonders hervorzuheben sind die teils etwas anderen Charakteren und Ideen, die von der Autorin Susanne Gerdom hier in „Die Seele der Elben“ ein neues Zuhause gefunden haben.
Fazit:
„Die Seele der Elben“ ist ein empfehlenswerter Lesegenuss, überzeugender Schreibstil der Autorin, eine Handlung die in ein besonderes Fantasieabenteuer entführt.
Durch ihre eindeutige Schreibart entstehen klare Bilder vor des Lesers Augen. Und wie auch schon von anderen Autoren bekannt, spielt das Thema Freundschaft eine ganz eigene, besondere Rolle in dem Buch.
Zuletzt sei noch das wirklich besondere Cover mit seinem Farbspiel der Blautöne und der mystisch wirkenden Frau, dessen Gesamtantlitz dem Leser verwehrt wird, erwähnt. Nicht, dass das unvollständige Gesicht ein Kritikpunkt sei, ganz im Gegenteil, es zeichnet den Ideengeber für die Gestaltung des Covers aus!

Ich vergebe 5 Bucheulen

Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Buchzuwachs (90) Das Lesekreis-Buch

Überraschungspost :
Anfang letzter Woche lag ein Umschlag im Briefkasten - Bloomsbury läßt grüßen :-)
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Thomas Böhm 
Das Lesekreis-Buch
Eine Anleitung


Diese Anleitung zum gemeinsamen Lesen, zusammengefasst in einem handlichen Taschenbuch, kommt aus berufenem Munde: Autor Thomas Böhm (so heißt es im Anschreiben).
Nicht dass ich hier einfach Gedankengut veröffentliche, das nicht von mir stammt!
Also ich habe schon ab und an morgens während meines Frühstücks ein paar Seiten gelesen.
Es ist wirklich sehr interessant und ich werde dann berichten, sowie ich es durch habe.

Kinderbuchempfehlung Funo und die Hängematte

Funo und die Hängematte

Eigentlich wollte ich das Buch schon vor längerer Zeit euch vorstellen bzw. empfehlen, aber wie es manchmal so ist, kommt es anders als man denkt. **
Im letzten Frühjahr war ich ja auf der Leipziger Buchmesse und bin auf den Stand von "Funo" aufmerksam geworden. Eine Augenweide, und bei mir schaut das Auge ja wirklich mit! Freundliche Menschen, für jeden ein offenes Ohr, Fragen wurden beantwortet und ganz zum Schluss erhielt ich noch etliche Postkarten von "Funo". Es hat ein bisschen gedauert, aber dann habe ich mir das Buch in meiner Buchhandlung bestellt.
Es ist halt so, dass ich mir sehr gern auch Kinder- und Jugendbücher zulege/lese, aber definitiv suche ich die nach bestimmten Kriterien aus.
Und dieses hier möchte ich euch wirklich ans Herz legen. Man mag vielleicht ein bisschen bei den Illustrationen/-figuren an Disney denken, aber vergesst es einfach. "Funo" und "Hubo", "Iffel" und "Mopsi" zeichnen sich durch ihre eigenen Charaktere aus.
Ich werde bei Gelegenheit auch hierzu noch eine Rezension schreiben, aber wie gesagt, das kann noch etwas dauern. Da warten noch einige andere Bücher :-)

Diese spannende Geschichte ist das zweite Buch über Funo und seine Freunde vom Nussbaumhügel. Die zehn einfühlsamen erzählten Kapitel sind wieder voller wunderschöner Illustrationen. Sie verzaubern jeden, der das Buch vorgelesen bekommt oder selbst liest.
Buchrückenseite - Text - Verlag:
Fuchs Funo liebt nichts so sehr wie seine Hängematte, die ihm die Eichhörnchen Elle und Iffel, Frischling Mopsi und Hase Hubo geschenkt haben. Funo gefällt es sehr, der Bestimmer zu sein und zu entscheiden, wer in seiner Hängematte schaukeln darf. Doch eines Morgens ist die Hängematte verschwunden. Gemeinsam verlassen die Fünf ihren Nussbaumhügel und folgen den rätselhaften Spuren. Die Mäusebande Wirbelwind ist ihnen jedoch immer eine Nasenlänge voraus. 
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten 
Verlag: edition Erpe-Print; Auflage: 1., Aufl. (März 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3000266909 
ISBN-13: 978-3000266904
€ 12,90 - es ist sein Geld wert
Wenn ihr auf die Webseite von FUNO geht, dort stehen alle weitere Informationen, lesenswert!
Ich werde mir auf jeden Fall nach meinen beiden buchkauffreien Monaten Juni und Juli das erste Buch noch beim Verlag bestellen.
Ja, und es gibt noch ein neues Buch - Funo und das Spiel.
Und hier nun noch ein Foto für euch:
Postkarte eingescannt und trara ------- bitte sehr

Rezension (52) Venezianische Verführung



Manon Sera
Venezianische Verführung
Broschiert: 164 Seiten
Verlag: Fallen Star E. K.; Auflage: 1 (Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783942322027
ISBN-13: 978-3942322027
EUR 13,50

Buchrückseite
Als Auroras Eltern bei einem Schiffsunglück sterben, bekommt ausgerechnet ihr ruchloser Stiefonkel, der stadtbekannte Libertin Leandro, die Vormundschaft über sie und ihre Tugend. Bald findet sie sich an seiner Seite in wilden Orgien wieder. Als könnte es nicht mehr übler kommen, verliebt sie sich auch noch in den unwiderstehlichen Wüstling. Aufgrund eines Skandals ist sie gezwungen, ihn zu heiraten. Schlimm genug, dass er liebesunfähig zu sein scheint, steht er auch noch unter dem Verdacht, seine Frau getötet zu haben. Bald gerät Aurora in Gefahr...
Statement:
Venedig im Zeitalter des Rokoko, „Venezianische Verführung“, Lust, Liebe, Orgien, Intrigen bis hin zum Mord, das alles erwartet den Leser in diesem Erotikroman.
Nach dem Tod der Eltern von Aurora, unsere Protagonistin, übernimmt ihr Onkel Leandro solange ihre Vormundschaft, bis sie verheiratet ist. Ein Schiffsunglück hatte ihm seine einzige Schwester Eleonora genommen, und Aurora, seiner Stiefnichte, den Vater und die Stiefmutter.
Aurora macht Leandro schon sehr bald klar, das sie, volljährig, über ihr Leben selbst bestimmen kann und auch wen sie heiratet. Doch in ihr regen sich die ersten Gedanken, Gefühle zu Leandro, wie es wäre wenn …
In Caelia, Auroras Zofe, hat sie nicht nur eine Bedienstete an ihrer Seite, nein sie ist auch ihre Gespielin. Sie teilen Lust und Leidenschaft, der sich beide ausgiebig hingeben. Caelia ist sehr erfahren und führt Aurora in die Kunst der Lust. Dieses hat die Autorin in sehr interessanten und detaillierten Liebesszenen/-spielen geschrieben. Der Schreibstil der Autorin Manon Sera ist sehr ausgeglichen, sie versteht es mit bildreicher Sprache den Leser in ein Bildkino zu versetzen.
Die deutliche Ausdrucksweise, vor allem in den erotischen Szenen, gibt eine klare Stilrichtung der Autorin vor, nämlich nicht nur in den Sumpf des Obszönen zu versinken.
Die an manchen Stellen etwas naiv dargestellte Aurora verblüfft dann wieder durch ihre weitreichenden Kenntnisse im sexuellen Bereich.
Leandro, die zweite tragende Charaktere der Handlung, am Anfang erscheint er mir mehr als nur unsympathisch. Er, der als Lebemann seinem Ruf alle Ehre macht, hat nur noch Aurora im Kopf. Doch er muss sie verheiraten, denn die Druckerei der verstorbenen Eltern Auroras hat Schulden. Und er, Leandro, trägt eine schwere Last mit sich aus der Vergangenheit. Die Gerüchte halten sich, dass er seine Frau ermordet haben soll. Hervorgerufen durch Auroras Verhalten kommt es zu einem Eklat, der sie beide, Leandro und Aurora, zu einer Heirat zwingt. Doch wenn man denkt, nun läuft es in einer normalen Handlung weiter, irrt sich.
Fazit:
Das Cover ist sehr ansprechend, es zeigt schon eine gewisse Dominanz, doch strahlt es auch etwas erotisch Sinnliches aus. „Venezianische Verführung“ lebt durch die beiden Protagonisten Leandro und Aurora, ist ein gut gelungener historischer Erotikroman. Für den, der diese Richtung mag, von der ersten bis zur letzten Seite ein empfehlenswerter Lesegenuss.
Als Leserin verschiedener Genre bedeutet ein Ausflug in diese Richtung Abwechslung, Genuss und Lesevergnügen.
Ich vergebe 4 Bucheulen

Herzlichen Dank an den Fallen Star Verlag für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 11. Juni 2011

Langes - Blogfreies Wochenende :-)


Nun ist es da:
Das lange Pfingstwochenende.
Für viele Erholung, für andere Stress.

Genießt die Zeit, was immer ihr auch machen wollt.
Morgen Vormittag werde ich noch ein bisschen Blogsurfen,
und danach ist für den Rest der Tage erst einmal
BLOGFREI :-)

Hier noch zwei kleine Sprüche, 
die ich in einem kleinen Büchlein gefunden habe:

Was du säst und pflegst,
wird blühen.

Tu alles, was du tust,
aus Liebe
und mit
Freude.

Hanne

Freitag, 10. Juni 2011

Mitmach-Challenge Lyx-Egmont


Nazurka hat auf ihrem Blog eine tolle Challenge eingestellt:

ICH LESE LYX-EGMONT


Ich kann mich nur den Worten von Nazurka anschließen, denn alle bisher gelesenen Bücher sind wirklich etwas Besonderes.
Natürlich gibt es wie immer Regeln:

1. Es müssen mindestens 15 Bücher von Lyx-Egmont im Zeitraum zwischen dem 01.07.11 und dem 01.07.12 gelesen werden und zu jedem Buch eine Rezension verfasst werden!
Lest bitte alle weiteren Informationen auf ihrem Blog!
Ich habe nur den Anfang eingestellt.

Meine Liste werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen, drei Bücher habe ich auf jeden Fall als Start.


Freitags-Füller # 115




Freitags-Füller # 115

Da ich ja noch Urlaub habe, komme ich auch einigermaßen früh dazu, den Freitags-Füller einzustellen.
Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest


1. Als ich klein war dachte ich wenn ich Zuckerstücke auf die Fensterbank lege, dann krieg ich bestimmt noch mehr Geschwister als nur einen Bruder :-( .
2. Lesen und Schreiben bedeutet für mich Ablenkung.
3. In meinem idealen chinesischen Glückskeks sollte stehen : Hab keine Angst zu neuen Ufern aufzubrechen.
4. Im Garten des Lebens blühen die Blumen deiner Träume in der Sonne.
5. Ich würde gerne einmal Elizabeth George treffen .
6. Ich vermisse frischen Salat .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf wieder einmal eine Tour mit dem Fahrrad im Außendeich , morgen habe ich sooooo viel geplant und Sonntag möchte ich mal wieder mit der Fähre rüber nach Schleswig-Holstein fahren. Es gibt super leckere Würstchen auf der Fähre!! !

Donnerstag, 9. Juni 2011

Neuigkeit - Vorlese-Patin


Durch den Aufruf in unserer lokalen Zeitung wurde ich auf den Artikel
"Lese-Nachwuchs-Paten gesucht" aufmerksam.

Dieses Projekt bildete sich vor Jahren aus einer gemeinsamen Initiative des ev. Frauenwerkes und des Vereins "....... liest".
(ich lasse hier absichtlich den Ort weg, eine gewisse Privatsphäre sei gegönnt).

Jedes Winter-Halbjahr gehen die Lese-Paten vierzehntägig in Kindergärten, die hierfür ihr Interesse bekundet haben. 
Ende Mai 2011 fand ein Kennenlern-Meeting statt,
natürlich bei Kaffee, Tee und Kuchen.
Ich kann nur sagen, ein sehr engagiertes Team und mit viel Freude dabei.
Vorlesen ist für mich nichts Neues,
zumal ich im letzten Halbjahr selbst einige Vorlesetermine vor und mit Kindern wahrgenommen hatte.
Welche Freude das macht, kann man nicht mit Worten wiedergeben.
Kinder suchen und brauchen immer einen Platz, wo sie den Worten der Geschichten lauschen können, egal welche Entwicklungen unsere Zeit noch hervorbringt.
Kinder bringen ihre Erlebnisse mit nach Hause und erzählen ihren Eltern davon.

Aus Gesprächen an dem Kennenlern-Nachmittag habe ich immer wieder diesen Satz gehört, ich gebe ihn mal mit meinen Worten wieder:
"Eine Handvoll kleine Geschichten,
leuchtende Augen,
kleine, versteckte Gesten,
Kinder geben dir so viel mit ...."

Kinder sind unsere Zukunft.
Also geben wir ihnen ein Stück Zeit von uns und begleiten sie auf ihrem Weg.



Rezension (51) Assalay Das geheimnisvolle Amulett




Tracey Mathias
Assalay - Das geheimnisvolle Amulett
Broschiert
Seiten: 574
Sprache: Deutsch
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN-10: 9783841500366
ISBN-13: 978-3841500366
Anne Braun (Übersetzer)
EUR 9,95
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Buchrücken:
Das geheimnisvolle Amulett, das Gaia an ihrem 13. Geburtstag erhält, befindet sich seit Generationen im Besitz der Familie ihres Vaters. Das Schmuckstück mit den unbekannten Schriftzeichen soll eine große Macht besitzen und der Familie eines Tages Ruhm, Ehre, Wohlstand und Glück bringen. Allerdings entfaltet es seine Kräfte erst, wenn es am rechten Ort gelesen wird. Vor Gaia liegt ein langer, unbekannter Weg, der sie dem Geheimnis des Amuletts jedoch immer näher bringt …
Statement:
Ein gelungener Debütroman in der Kategorie Jugendbuch, der Auftakt einer Trilogie. Die 13-jährige Gaia und ihr Bruder Tal leben unter ärmlichen Verhältnissen auf dem Bergplateau. Das Bergdorf war vor vielen Jahren durch seinen Goldabbau sehr wohlhabend, man lebte nicht in dieser Armut wie derzeit. Die Goldader war erschöpft und nur durch den monatlichen Besuch des Händlers Rackin wurde das Volk mit dem Notwendigsten versorgt. Ein mühsamer Weg hinauf auf das Plateau, verbunden mit der unteren Welt nur durch eine Leiter. Doch niemals verlässt ein Bergbewohner seine Heimat und steigt hinab. Er würde nie wieder zurückkehren, heißt es. Zu ihrem 13. Geburtstag erhält Gaia ein geheimnisvolles Amulett, welches sich seit Generationen im Besitz der Familie ihres Vaters befindet. Es ist nur für sie bestimmt, der Erstgeborenen und soll der Familie Wohlstand und Glück bringen. Das Amulett mit den geheimnisvollen Schriftzeichen besäße eine große Macht, sagt die Überlieferung. Allerdings kommt diese Macht erst zur Wirkung, wenn das Amulett an seinem richtigen Ort angelangt sein.
Das untere Land wird beherrscht von korrupten, machthungrigen, gierigen Lords. An einem Tag kommt der geldgierige Lord zum Volk und fordert immer mehr. Letztendlich treibt er fast alle Dorfbewohner zusammen und sie müssen den Weg in die unteren Ebenen antreten. Dort warten Sklavenhändler auf sie und der Lord kommt zu Geld. Auch Gaias und Tals Mutter ist unter ihnen.
Gaia und Tal entgehen dem Schicksal und werden von Rackin mitgenommen. Sie wollen ihre Mutter suchen und machen sich auf den beschwerlichen Weg zur Hauptstadt des Reiches, Freehaven.
Soviel zur Geschichte. Es würde die Spannung nehmen, bis hin zum Ende des Buches den Inhalt wieder zu geben.
Die Autorin schreibt in „Assalay Das geheimnisvolle Amulett“ Bekanntes aus Märchen, vermischt mit Fantasie. Der Anfang liest sich leicht, große Spannung taucht nur durch den Drachen auf, mehr nicht. Doch durch ihren besonderen Schreibstil, dem Lesealter gerecht, gelingt es Tracey Mathias ihre Ideen super umzusetzen und wenn man ganz tief eintaucht in den Lesestoff, spürt man die Seele, die Hingabe der Autorin, die sie hier beim Schreiben hatte.
Jede Charaktere in dem Buch sind hervorzuheben. Der Leser erlebt in „Assalay“ eine andere Welt. Bemerkenswert, wie die Autorin in einem angepassten Schreibstil Gaia und Tal erleben lässt, einzutauchen in diese andere Welt, der Zivilisation im Flachland.
Heutzutage würde ich es vergleichen mit dem Wechsel aus dem puren Nichts, der tiefen Armut und Existenz in ein All-Inclusive Haus der Superlative.
Fazit:
Durch das Cover und der kurzen Inhaltsangabe bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist ein sehr gelungenes Jugendbuch und ich kann es nur weiterempfehlen.
Leser über das Jugendalter hinaus scheut euch nicht davor, es in die Hand zu nehmen.
Die Geschichte zieht einen in seinen Bann und macht Lust auf mehr. Der Roman zeigt aber auch auf, dass man Vertrauen haben sollte. Jeder hat seine Schicksalsfäden in der Hand, und nur wenn wir uns etwas zutrauen, daran glauben, fallen sie nicht auseinander.
Glaube an dich selbst und an die, die du liebst.
Bücher eröffnen dir den Blick in eine andere Welt, verliere aber nie den Überblick.
Herzlichen Dank an den Verlag Oetinger für das Leseexemplar
Ich vergebe für dieses Buch 5 Bucheulen und eine Sondereule für Kinder-/Jugendbuch.




Rezension (50) Die Frau des Apothekers



Charlotte Sandmann
Die Frau des Apothekers
Historischer Roman
Seiten: 375
Sprache: Deutsch
Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-423-21281-6
8,95 €

Klappentext:
Hamburg 1898. Die 18-jährige Louise hält es kaum noch aus: Ihr Ehemann Raoul Paquin, ein angesehener Apotheker in den Fünfzigern, ist in den vergangenen Wochen unausstehlich geworden. Er tyrannisiert das Personal in dem Bürgerhaus am Jungfernstieg und hat auch für seine junge Frau kein freundliches Wort mehr übrig. Da wird Paquin eines Morgens rot im Badezimmer aufgefunden. An seinem Hals klafft eine Wunde, er liegt in einer Blutlache. Warum hat sich der verwirrte Mann die Kehle durchgeschnitten? Und warum hat er sich in kurzer Zeit so sehr verändert? Man stellt fest, dass Paquins Körper über lange Zeit vergiftet wurde, und nun beginnen die Spekulationen. Alle im Umfeld des Apothekers scheinen verdächtig. Auch die junge Witwe. Louise übernimmt die Führung der Apotheke, während die Polizei nach dem Giftmörder sucht.
Statement:
„Die Frau des Apothekers“, ein historischer Roman, ein Kriminalfall, der um 1898 in Hamburg spielt. Mit 16 Jahren wurde die Vollwaise Louise mit dem angesehenen Apotheker Raoul Paquin verheiratet. Sie hatte keine andere Wahl, entweder sie musste das Waisenhaus verlassen oder sie heiratete ihn. Der Apotheker unterstützte wohltätige Einrichtungen, so auch das Heim, in dem Louise lebte. Er wurde ihr mehr ein zweiter Vater als ein Ehemann, denn der Apotheker hatte inzwischen die Fünfzig schon überschritten. Louise schätzte ihn und genoss seit der Heirat einen angenehmen Lebensstandard. Auf ihre Art und Weise waren sie beide glücklich miteinander.
Jedoch als Raoul krank wurde, verändert sich nicht nur sein Aussehen, sondern auch sein Wesen. Bösartig war er geworden, voller Hass und Misstrauen. Er tyrannisierte nicht nur seine Frau, sondern das gesamte Umfeld.
Zur damaligen Zeit war es Frauen verboten, eine Ausbildung zur Apothekerin zu machen. Es war Louisas größter Wunsch, doch die Zeit war gegen Frauen.
Frauen der damaligen Gesellschaft gehörten an den Herd, sollten Kinder gebären.
Erst 1899 wurden Frauen zum Universitätsstudium zugelassen.
In „Die Frau des Apothekers“ fließt sehr viel vom Thema Pharmazie mit ein, wissenschaftlich hoch interessant und sehr umfangreich.
Raoul Paquin stirbt und Louisa wird verhaftet. Man unterstellt ihr Giftmord an ihrem Gatten vorgenommen zu haben, da in seinem Körper eine tödlich verlaufende Bleikonzentration gefunden wurde. Für alle steht nunmehr fest, dass sie ihren Ehemann vergiftet hat, um an seinen Reichtum zu kommen.
Viele Spekulationen, die gehässige Verwandtschaft des Apothekers, zur damaligen Zeit (ich schließe die heutige Zeit nicht aus) waren Intrigen nichts Unbekanntes und gehörten zur Tagesordnung. So wird Louise durch den „Verein für Frauen“ gegen ein Ehrenwort aus der Haft entlassen.  Sie übernimmt die Apotheke, doch ihr verstorbener Mann hatte vor kurzem das Testament zugunsten seiner Verwandtschaft geändert.
Fazit:
Ein ausgesprochen interessanter Roman, ein historischer Krimi, der uns wieder einmal die damalige Stellung der Frau vor Augen führt. Frauenrechtlerinnen hatten einen schweren Stand in der Gesellschaft, doch sie gehörten zu denjenigen, die uns Frauen den Weg geebnet haben. 
Vielen Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar.


Dienstag, 7. Juni 2011

Buchpaketvorstellung folgt

Für heute reicht es erst einmal :-)
Es fehlt noch die Vorstellung des Buchpaketes, welches mich letzten Mittwoch erreichte.

Vier erotische Bücher von blue panther books :-)
Jedes für sich ein besonderes Buch:
Hier schon einmal die Titel, hatte leider noch keine Zeit, um die jeweiligen Cover einzuscannen geschweige zu fotografieren. Meine Kamera leidet eh.... aber das ist eine andere Sache.

Helen Carter - Anwaltshure 4
Mandy Fox - Schlampen-Internat
Joanna Grey - Befreie mich, versklave mich
Gina Summers - Der Tauchlehrer

So, ihr Lieben, lasst es euch gut gehen und wir lesen uns.
Morgen habe ich erst einmal einen Zahnarzttermin und hoffentlich klappt es danach noch ein bißchen Bummeln mit Männe.
Herzlichst - Hanne

Buchzuwachs (85) Magyria - Die Seele des Schattens


Und hier nun das zweite Buch aus dem Buchpaket




Lena Klassen
Magyria - Die Seele des Schattens
Penhaligon Verlag
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
€ 18,99


Infoangabe von der Verlagsseite:

Nur ihre Liebe kann ihn retten
Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Doch durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Vielen Dank an den Verlag Penhaligon für die Bereitstellung des Leseexemplars.
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