Samstag, 31. Dezember 2011

Ein Abschied an das alte Jahr

 Leb wohl 2011 - du warst ein gutes Jahr - Willkommen 2012

Abschied an das alte Jahr

Das alte Jahr, was hat's gebracht?
Für den einen etwas mehr, als er gedacht.
Er blickt mit Freude gern zurück,
für ihn war es ein Jahr im Glück.
Das alte Jahr, was hat's gebracht?
Für den andern hat die Sonne nicht immer gelacht.
Er denkt, gottlob ist das Jahr zu Ende,
das neue Jahr bringt nun die Wende.
Vergangenheit ist nun das alte Jahr,
was das Neue bringt, ist uns nicht klar.
Ob gute oder schlechte Tage,
das Leben selbst, es hält die Waage.
(Elise Hennek)

Wenn etwas gegen die Veröffentlichung hier auf dem Blog spricht, bitte schreibt eine Mail und keine bitterbösen Kommentare.

Freitag, 30. Dezember 2011

Lesegenuss-Rückblick auf das Jahr 2011

Wie schnell ist doch ein Jahr vorüber:
Die Woche zwischen dem Jahreswechsel wird ja überall intensiv genutzt, um einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen.
Was hat uns dieses Jahr 2011 alles gebracht? Nicht nur politisch, in vielen anderen Bereichen schöne und tragische Momente.
Diese hier aufzuführen, nein, dafür gibt es genug andere Medien.
Mein "Lesegenuss"-Blogrückblick - was hat sich für mich geändert?
Die Lesefreude ist geblieben. Obwohl ich schon immer - seit Kindheit an - sehr viel gelesen habe, hieran hat sich nichts geändert hat.
Inzwischen habe ich mir einen Ebook-Reader zugelegt, allerdings werde ich meinen Büchern, die ich anfassen, riechen kann, treu bleiben.
Der Reader ist eine tolle Eigenschaft, nicht nur zum Lesen der elektronischen Bücher. Seine anderen Eigenschaften finde ich genauso toll, wie z. B. das Betrachten von Bildern etc.
Klein, aber fein, passt er wunderbar in jede Handtasche - ein toller Vorteil für unterwegs.
Book Lounge "Lesegenuss" besteht jetzt knapp ein Jahr und ich habe sehr viele Blogger kennengelernt, netten Kontakt ausgetauscht, virtuelle Freundschaften geschlossen, ein manches Mal enttäuscht worden (man lernt doch nie aus), aber trotz allem bereue ich keine Minute und Sekunde, die ich für das Pflegen meines Blogs aufgewendet habe. Oft lassen es Beruf und andere Dinge nicht zu, den Blog zu aktualisieren, aber meine Meinung ist eh, es soll Spass machen und hier kein virtueller Wettbewerb entstehen, wer wie wo was für einen tollen Blog führt.
Meine Überlegungen eine rückblickende Statistik zu schreiben, habe ich wieder verworfen. Das Schubladen-Archiv zeigt alle Posts der vergangenen Monate, die Rezensionszahl zeigt an, wieviele Bücher ich gelesen habe, und ein Seitenzählfreak bin ich nicht. 
Kurz nur die letzten Suchbegriffe - manchmal mußte ich mir wirklich das Lachen verkneifen:
buchholz quint - karte mit kräutersamen silke leffler.
Seitenaufrufe letzten Monat
2.015
Seitenaufrufe gesamt
14.933
Stand 30. 12. 2011 21:36 Uhr - und darüber freue ich mich wirklich sehr.


Es ist ein lobenswerter Brauch, wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch.
Wilhelm Busch


Ich wünsche euch einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2012.

Danke an alle meinen treuen Blogleser - ob mit oder ohne Kommentare.

Freitags-Füller # 144 - der letzte in 2011



Der letzte Freitags-Füller in 2011


..... und ich freue mich auf das nächste Jahr, auf die Freitage.
Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und alles Gute für 2012.

1.  Vorsätze - jedes Jahr nehme ich mir etwas vor, dieses Jahr geht es ohne Vorsätze ins Neue Jahr .
2.  Gemütlich (und hoffentlich ohne zu viel Stress für den Hund) wird es am Silvesterabend.
3.  Mein schönstes Weihnachtsgeschenk - ich möchte keines speziell hervorheben, weil alles so war wie ich es mir gewünscht hatte .
4.  Die Winterkleidung wird allmählich unbequem.
5.  Ich habe genug von vielen Dingen - und Kollegen, die nur negativ in die Zukunft schauen .
6. Diese ewigen Wiederholungen im TV, oh nein, nicht schon wieder.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Fernsehabend , morgen habe ich Gemütlichkeit geplant und Sonntag möchte ich einigermaßen normal mit dem Hund spazieren gehen können - ohne diese nachträgliche Böllerei !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken.

Hier ist der Link zu Barbaras Blog 

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Rezension (122) Das große Buch vom Wilden Westen

Thomas Jeier
Das große Buch vom Wilden Westen
Gebundene Ausgabe
303 Seiten
Verlag: Ueberreuter (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800016143
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
EUR 24,95

Kurzbeschreibung
Männer, Macht und Mythos Geschichten und Legenden über den Wilden Westen. In spannenden Berichten wird die Eroberung des amerikanischen Westens lebendig, dringen wagemutige Pioniere in ein unbekanntes Land vor, tummeln sich Cowboys und Siedler, Sheriffs und Banditen, Abenteurer, Goldsucher und mutige Frauen in einer Welt, die durch Filme und Romane längst zum Mythos geworden ist. Ein einzigartiger, reich bebilderter Lese- und Nachschlageband.
Statement:
Mit dem vorliegenden Buch hält der Leser einen wahren Schatz in der Hand. Gedanken an Jugendbücher, an Abenteurer, Auswanderer, die ihr Glück in der neuen Heimat Amerika suchten, „Das große Buch vom Wilden Westen“ ist ein wahrhaft einzigartiges Sachbuch. Thomas Jeier hat, zusammen mit seiner Frau, viel Zeit „on the road“, auf den Spuren der Vergangenheit Amerikas verbracht.
Der Verlag schreibt über seinen Autor, selbst im amerikanischen Fernsehen wurde er als einer der besten Amerika-Kenner der Alten Welt, vorgestellt.
Auf über 300 Seiten, aufgeteilt in zehn Kapiteln, ist es ein Abtauchen in eine andere, vergangene Welt. Doch bei allem sollte man nicht vergessen, die Problematiken von einst haben sich, zwar verändert, bis in die heutige Neue Zeit gezogen. Für mich speziell die Thematik der Indianer.
Angefangen über die spanischen Eroberer, den Entdeckern und Forschern, Goldgräbern, Siedler, bis letztlich zu dem Wilden Westen bekannt aus Film und Fernsehen, deren Schauspielern, Fernsehserien, über allem steht der Mythos des „Wilden Westen“. Und dieser Mythos hat sich bis heute gehalten.
Das gesamte Werk spricht für die Sorgfalt der Recherchen des Autors. Zu den vielseitigen Fotos oder auch Zeichnungen ist der jeweilige Text der Seite angepasst. Allein nur das durchblättern und anschauen ist ein Highlight.
In seinem persönlichen Nachwort weist der Autor darauf hin, dass die Anziehungskraft dieser wilden und aufregenden Zeit erhalten bleibt. Wahrhaftig, das stimmt. Die Weite von Amerika, die Landschaften, doch wie die wahre, nackte Wirklichkeit, das Leben derer, die Amerika zu dem machten, was es heute ist, gehen Sie als Leser diesen Weg mit dem Buch. Das ebenfalls aufgeführte Personenregister soll nicht unerwähnt bleiben, ebenso dass das Buch als Hardcover mit einem wunderbaren Schutzumschlag und Leseband erschienen ist.
Fazit:
Das Buch erhält von mir absolute Leseempfehlung. Es ist nicht nur ein Sachbuch für das vom Verlag empfohlene Lesealter, sondern weit darüber hinaus. Jeder Erwachsene, der Interesse an dem Vergangenen, dem Wilden Westen o. s. hat, sollte sich das Buch anschaffen.
Persönlicher Nachsatz:
Wer eine professionelle Rezension über dieses exzellente Sachbuch erwartet hat, wird enttäuscht sein. Zum einen fehlt mir dazu die nötige Fachkompetenz, und zum anderen begleiteten mich viele Gedanken auf dem Weg durch das Buch. Es folgt noch die Rezension über das zweite Buch von Thomas Jeier „Die ersten Indianer“.
Thomas Jeier
wurde 1947 in Minden, Westfalen, geboren und wuchs in Frankfurt/Main auf. Nach einer Buchhändlerlehre war er Chefredakteur einer Jugendzeitschrift. Er lebt in München und „on the road“ in den USA. Für seine Bücher und Dokumentarfile wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Ich vergebe 5 Bucheulen

Dienstag, 27. Dezember 2011

(Buchzuwachs) Kinder- und Jugendbuch

Das folgende Buch hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht :-) ja, natürlich habe ich es bekommen:


Gebundene Ausgabe
243 Seiten
Verlag: Edition Zweihorn; Auflage: 1 (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3935265799
Buchrückenseite:
2011 – 90. Geburtstag von Max Kruse – 70. Geburtstag von Helme Heine – 35. Geburtstag der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach, Grund genug,erfolgreichen deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautor/innen und –illustrator/ innen über die Schulter zu blicken. Wie und wo können sie am besten arbeiten? Was tun sie in der Krise? Wie kommt das echte Leben ins Buch?
Diese und viele andere Geheimnisse enthüllen 88 erfolgreiche deutschsprachige Kinder- und Jugendbuchmacher.
Kurzbeschreibung:
Im November 2011 feiert die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach e. V. ihren 35. Geburtstag. Dieses Jubiläum haben Heidemarie Brosche und Antje Szillat beide selbst Kinder- und Jugendbuchautorinnen zum Anlass genommen, zahlreiche renommierte Kolleginnen und Kollegen, vor allem auch die ehemaligen Preisträger der Akademie, in einem ganz besonderen Buch zu versammeln.
Isabel Abedi, Marliese Arold, Antje Babendererde, Verena Ballhaus,  Klaus Baumgart, Gabriele Beyerlein, Kirsten Boie, Max Bolliger, Sara Bosse,  Katja Brandis, Thomas Brezina, Achim Bröger, Buchholz, Quint, Calvert, Kristina/Dittmer, Sabine, Chidolue, Dagmar, Dietl, Erhard, Dörrzapf, Anke, Ensikat, Klaus, Fährmann, Willi, Faust, Anke, Felten, Monika, Fessel, Karin-Susan, Feth, Monika, Fischer-Nagel, Heiderose u. Andreas, Frey, Jana, Fülscher, Susanne, Geisler, Dagmar, Gemmel, Stefan, Gündisch, Karin, Harder, Corinna, Härtling, Peter, Heidelbach, Nikolaus, Hein, Sybille, Heine, Helme, Henze, Dagmar, Herfurtner, Rudolf, Heuck, Sigrid, Kawamura, Yayo, Klein, Martin, Kruse, Max, Kulot, Daniela, Langen Annette, Lauströer, Jonas, Lieb, Claudia, Ludwig, Sabine, Maar, Anne, Maar, Paul, Mai, Manfred, Mair, Martina, Massanek, Joachim, Mayer, Gina, Mebs, Gudrun, Michaelis, Antonia, Michl, Reinhard, Minte-König, Bianka, Müller, Dagmar, Napp, Daniel, Neuendorf Silvio,Oberdieck, Bernhard, Pausewang Gudrun, Pin, Isabel, Pressler, Mirjam, Preußler, Otfried, Recheis, Käthe, Reidel, Marlene, Reider, Katja, Rose, Barbara, Scheffler, Ursel, Schlüter, Andreas, Schmid, Thomas, Schmidt, Kim, Schönfeldt, Sybil Gräfin, Schroeder, Binette, Schulte, Tina, Seidel, Jürgen, Dr., Siegner,Ingo, Sommer-Bodenburg,Angela, Steinhöfel, Andreas, Swoboda, Annette, Theisen,Manfred, Uebe, Ingrid, von Vogel, Maja, Walder, Vanessa, Welsh, Renate,Westphal, Katharina, Wolf Klaus-Peter, Zang, Tina, Zöller, Elisabeth und ZORA geben einen herrlich individuellen und unterhaltsamen Einblick in ihre Arbeitswelt. Dieses einzigartige Buch gewährt Kindern und Jugendlichen einen Blick über die Schulter ihrer Lieblingsautoren und -illustratoren, kann als Nachschlagewerk im Deutschunterricht eingesetzt werden und eignet sich ganz wunderbar als Geschenk für die vielen Menschen, die davon träumen, Bücher zu schreiben oder sich einfach nur für Kinder- und Jugendliteratur interessieren.

                 
Das zweite Buch habe ich mir vor einiger Zeit zugelegt - ich kannte es aus vergangener Zeit und fand es für die Stunden als Vorlesepatin absolut passend. Hier werde ich schauen, ob ich ein weiteres Buch der Autorin mir zulege: Lena Anderson_Lillis Geheimnis.
Hier habe ich kein Bild für euch, schaut einfach mal im Internet nach
Lena Anderson - Tick-Tack

Gebundene Ausgabe

28 Seiten
Verlag: Oetinger (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3789162633
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Kurzbeschreibung:
Tick-tack macht die Uhr.
Kannst du sie lesen?
Es ist ganz einfach - komm nur mit,
vier Tierkinder zeigen's dir
- und Onkel Pitt.

(Buchzuwachs) Gewonnen - Elsternseele

Vor einer Woche erhielt ich die Nachricht, dass ich bei dem Gewinnspiel der Autorin Martha Sophie Marcus ihr neuestes Werk "Elsternseele" zu den fünf glücklichen Gewinnern gehöre.

Und heute brachte der Postbote mir die nachweihnachtliche Überraschung.
Marta Sophie
Marcus
Elsternseele
Baumhaus Verlag
Hardcover
205 Seiten
ET 14.10.2011
ISBN:
978-3-8339-0045-7
Ab 10 Jahren
EUR 12,99
mit
Illustrationen von Silvia Christoph
Pias geliebte Großmutter ist verschwunden. Als das Mädchen in Omas Haus auf Spurensuche geht, trifft sie dort auf Jorinde, die zu den Vogelmenschen gehört und ihre ebenfalls verschwundene Mutter sucht. Mit ihrem Freund Strix finden die drei heraus, dass der Falkner der nahen Burg ein erbitterter Feind der Vogelmenschen ist. Kann es sein, dass er seine Finger im Spiel hat? Doch da kehrt Pias Oma unerwartet zurück und lüftet ein großes Geheimnis …

Montag, 26. Dezember 2011

Spruch der Woche (52)

Spruch der Woche

Nimm dir Zeit zum Arbeiten,
es ist der Preis des Erfolgs.
Nimm dir Zeit zum Feiern,
es ist der Lohn der Mühe.
Nimm dir Zeit zum Nachdenken,
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit zum Fröhlichsein,
es ist der Weg zu den Sternen.
(Isländisches Sprichwort)

DANKE

Dank
"Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm."
(so sagt es ein chinesisches Sprichwort) 


Ich hoffe, ihr hattet alle ein wunderbares Weihnachtsfest und könnt den heutigen 2. Weihnachtstag noch genießen.
Ich möchte euch Dank sagen für eure Treue zu meinem Blog, meinen Beiträgen, euren Kommentaren und auch ein bisschen Dies und Das.
Und so freue ich mich auf die nächste Zeit - nicht nur mit guten Büchern, tollen Posts, sondern auch von mancherlei anderen Sachen. 
LG Hanne

Samstag, 24. Dezember 2011

(Die stille Zeit im Jahr) Gedicht zum Heiligen Abend

Christkind im Walde

Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.
Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!
Ernst von Wildenbruch
(sollte etwas gegen die Veröffentlichung dieses Gedichtes sprechen, bitte schickt mir eine Mail)

Freitag, 23. Dezember 2011

Freitags-Füller # 143


Heute kommt mein Freitags-Füller etwas spät, aber wer hat dafür kein Verständnis :-)
Wie immer findet ihr den Link hier bei BARBARA von Scrap-Impulse - und wer Lust hat, macht doch einfach mit.
Es ist kein Zwang, aber es macht sehr viel Spass.

1.  Morgen ist der 24. 12. und jedes Mal erschrecke ich mich, wie schnell das Jahr vorbei gegangen ist.
2.  Kartoffelsalat und Würstchen ist bei uns Tradition am Heiligabend.
3.  Mit einer Videokamera *wow** ich würde damit meine Buchrezensionen erstellen, Filme über unseren Hund, den wir im Oktober aus einer Tierschutzvereinigung geholt haben, machen, ich würde mich so was von freuen !!! .
4.  Es gibt kein traditionelles Weihnachtsessen - bei uns.
5.  Ich wünsche mir mehr Einsicht unserer Politiker (obwohl ich möchte keiner sein!), mehr Ehrlichkeit zwischen den Menschen, mehr Engagement und und und. Ich hätte noch so vieles, was ich hier schreiben möchte, aber das wäre glaube ich ein Extra-Post .
6. Kein Urlaub zwischen den Tagen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das letzte Battle von The Voice of Germany , morgen habe ich die letzten Vorbereiten zu erledigen geplant und Sonntag möchte ich den Tag genießen, Stress steht nicht an, die Mädchen kommen mit Anhang und wir lassen es immer ruhig angehen !

So, allen die an den Freitags-Füller immer teilgenommen haben, wünsche ich eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
LG HANNE

(Die stille Zeit im Jahr) Morgen, Kinder wird's was geben

Morgen, Kinder wird's was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben 
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch, wie vor'ges Jahr
es am heilgen Abend war?

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
und das schöne Hottepferd,
schönste Kleider, wollne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
morgen werden wir uns freun!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Notizblatt - ein bisschen von allem

Jedes Jahr das gleiche Spiel ....
Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht in diese Hektik der letzten Tage vor Weihnachten zu geraten.
Und ??? nein, auch dieses Jahr habe ich es wieder einmal nicht geschafft.
Meine "ToDo"-Liste - abgearbeitet - ist wieder aufgefüllt.
Ich denke, es geht wohl jedem so.
Zwei Rezensionen "schlummern" noch in meinem Kladdeheft, eigentlich wollte ich die heute Abend noch geschrieben haben - es läuft ja Fußball im Fernsehen. Aber das wird nichts mehr.
Dabei liegen mir die sehr am Herzen, denn es sind zwei wunderbare Bücher von dem Autor Thomas Jeier.
Wer immer noch in letzter Minute ein Geschenk sucht, bitte schaut
"Das große Buch vom Wilden Westen" 
und
"Die ersten Amerikaner - Eine Geschichte der Indianer"
Toksha ake`
 ( my dear friend Deseroka Littlewing)
WICHTIG:
vor kurzem habe ich auf dem Blog von Jana einen Post betr. Urheberrechtsverletzung gelesen.
Hier ist der LINK zu dem Post, bitte lest ihn euch durch - manchmal kommt es anders als man denkt.
 

Und so viele Gedanken schwirren mir durch den Kopf, aber das wird alles auf nach Weihnachten vertagt.

(ach ja, diese Weihnachtskarte ist gekauft, es steht kein Hinweis oder so darauf, dass man es nicht benutzen darf, so möchte ich euch diesen Weihnachtgruß schicken)
Liebe Grüße Hanne

(Buchzuwachs) Gewonnen - im Sauerländer Adventskalender

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben ein Exemplar von Kuddelmuddel am Weihnachtsabend gewonnen!
Dieses wird Ihnen in den nächsten Tagen zugehen.

Diese Mail erhielt ich gestern.
Das 19. Türchen war meins :-)
Und wow......... 
heute war das Buch schon im Briefkasten.
Absolut top - !!!
Ich möchte es euch kurz vorstellen:

Wenn ihr auf den Titel klickt, geht es direkt zum Buch beim Verlag.

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag:
Sauerländer; Auflage: 1 (1. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3794161485 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 - 10 Jahre
€ 9,95

Rezension (121) Stille Nacht - Magische Liebesgeschichten

Tanja Heitmann
Stille Nacht – Magische Liebesgeschichten
Taschenbuch
192 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: rororo (1. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499216268
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Klappentext:
Ein einsamer Vampir, der inmitten der verschneiden Wälder Finnlands auf ein geheimnisvolles Mädchen trifft; eine gefährlich-schöne Meeresgöttin, die den jungen Abenteurern einer Grönlandexpedition den Kopf verdreht; und Geisterwölfe, die das Geschick einer tragischen Liebe verwandeln – diese und weitere wunderschöne Geschichten voll schicksalhafter Liebe, phantastischer Romantik und fesselnder Spannung entführen in faszinierende Welten und verzaubern!
Statement:
„Stille Nacht – Magische Liebesgeschichten“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von sechs Autorinnen, romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe. Jede Geschichte umfasst ca. 30 Seiten.
Vom Namen her waren mir die Autorinnen wohl bekannt, doch bislang hatte ich erst von einer gelesen. Dieses hat sich durch diese kleinen, zauberhaften Geschichten geändert, denn alle haben etwas Besonderes, eine Magie in sich, die sie in ihre Geschichten transportieren.
Sechs unterschiedliche Geschichten von sechs Autorinnen, jede für sich lesenswert. Ich für mich habe das Buch nicht in eins durchgelesen, sondern jeden Tag eine Geschichte. Das brachte mir den nötigen Abstand, um eine faire Rezension zu schreiben. Denn jede der Autorinnen schreibt unterschiedlich, jeder auf seine Art und Weise.
„Tanja Heitmann – Eine Spur von Rot“
Mit den Gedanken an das Märchen „Rotkäppchen“ sowie an William Shakespeares „Romeo und Julia“, Handlungsort ist Finnland, Zeit nicht hier und heute, in ferner Zukunft, denn Menschen sind schon längst nicht mehr, aus diesem Paket entstand dann die Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und einer jungen Frau.
„Gesa Schwartz – Das Herz in der Dunkelheit“
Diese Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Durch ihre bildhafte Sprache hat die Autorin eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Man möge an „Die Schöne und das Biest“ denken.
Achtung Spoiler:
„Sophie legte ihre Hand in die seine. Erstaunt stellte sie fest, dass seine Finger warm waren wie sonnenbeschienene Steine. Noch nie zuvor waren sie sich so nah gewesen. …“
„Nina Blazon – Tom Jofnurs Lied“
Diese Sehnsucht, eine düstere Story, deren Handlungsort einen schon frösteln lässt, und doch erreicht es durch die Tiefe das Herz des Lesers und hinterlässt seine Spuren. Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben, weil – für diese Geschichte es einfach keine weiteren Worte gibt. Ein Highlight!
„Anika Beer – Geisterwolf“
Eine romantisch, spannende Geschichte über einen Geisterwolf, Julie und Adrian, dessen Schicksal allein in Julies Hand liegt. Viel Romantik, ein Touch zuviel „… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut’…“, aber trotz allem sehr gefühlvoll geschrieben.
„M.F. Hammesfahr – Winterkinder“
Eine mysteriöse Story von drei jungen Frauen, die in der Jagdhütte der Großeltern von Jenny ein ruhiges, besinnliches Weihnachten verbringen wollen. Doch alles kommt anders und eine von ihnen entdeckt ihre besondere Gabe. Die Autorin hat eine wirklich gute Idee, der ich bislang kein Märchen oder eine Sage zuordnen kann, umgesetzt in eine zauberhafte Liebesgeschichte. Auch davon möchte ich mehr lesen!
„Nora Melling – Raunächte“
So ganz anders und trotzdem passend zu den vorangegangenen fünf Erzählungen ist Nora Mellings Geschichte „Raunächte“. Elodie begegnet Mick, der ihr in dem ganzen Vorweihnachtstrubel gehörig auf die Nerven geht, und dann auch noch behauptet, er sei nicht von dieser Welt …
„The Twele days before Christmas“, dieses fiel mir spontan ein beim Lesen. Doch im Gegensatz zu dem englischen Buch verläuft die Geschichte von Nora Melling anders. Ich hatte viel Freude beim Lesen und konnte mir des Öfteren ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das ist doch Lesespaß pur oder?!
Fazit:
Jeder einzelnen Geschichte eine Bewertung zu geben, davon habe ich Abstand genommen. Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten.
Nicht jede Geschichte hatte den Weg zu mir gefunden. Das ist aber kein Grund, abwertend zu schreiben. Es ist meine persönliche Meinung und jeder liest aus einer anderen Sichtweise.
Ich vergebe 4,5  Bucheulen (allerdings habe ich kein Logo mit 41/2 Bucheulen)


Dienstag, 20. Dezember 2011

Rezension (120) Unter dem Vampirmond - Verführung

Amanda Hocking
Unter dem Vampirmond - Verführung - Band 2
Broschiert
304 Seiten
Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161364
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
€ 12,99
Buchrückentext:
Alice glaubt, endlich die perfekte Balance zwischcen ihrem normalen Leben und dem Leben mit Vampiren gefunden zu haben. Doch als Peter zurückkehrt, fordert das Schicksal unerbittlich Alice’ Entscheidung: Jack oder Peter? Jack liebt sie, doch Peter hat nach einem Gesetz, so alt wie die Welt, unbedingten Anspruch auf Alice. Ihre Entscheidung hat Folgen, die sich niemals hätte träumen lassen …
Der zweite Band einer leidenschaftlichen Vampir-Saga, von der Millionenbestsellerautorin und Mediensensation Amanda Hocking.

Statement:
Nun geht sie also weiter, die Story von Alice, Jack und Peter. Letzterer ist fort und Alice, die sich ein Leben ohne Jack nicht mehr vorstellen kann, will die Zeit mit ihm nun genießen. Es war so einiges passiert im ersten Band, dass ich mich fragte, geht es nun genauso weiter? Nun, letztendlich hat die Autorin erkannt, mehr zu offenbaren, sei es zu den zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch zur gesamten Handlung.
Wer Band 1 „Versuchung“ gelesen hat, erhält am Anfang von „Verführung“ einen kurzen Rückblick. Von daher ist es recht unkompliziert, in die Handlung einzusteigen.
Schon das erste Kapitel beginnt mit einem Satz, der nach purer Verführung „schreit“.
Achtung Spoiler:
„Die warme Seeluft strich durch die Fenster und erfüllte das Auto mit dem würzigen Duft des Parks und dem dröhnenden Lärm der Autobahn.“
Während der gemeinsamen Zeit der Sommerferien verunglückt Alice’ Bruder Milo bei einem Unfall und verändert alles. Im normalen Leben nicht zu retten, doch nunmehr muss Alice eine schwere Entscheidung treffen. Sie muss, oder ihr kleiner Bruder ist/bleibt tot. Also wird er zum Vampir, und das heißt ewiges Leben.
Eine große Belastung in der Beziehung zu Jack, denn dieser muss sich nun der Ausbildung von Milo annehmen. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als in ihr „normales Leben“ zurückzugehen.
„Verführung“ ist der zweite Band des Vierteilers „Unter dem Vampirmond“ der hochgelobten Autorin Amanda Hocking. Nach dem ersten Buch war ich mit „Verführung“ angenehm überrascht, denn hierin hat sie etliches aufgeholt, was ich im ersten Band vermisste. Und vor allem hat sie sich von den Vergleichen wie z. B. zu „Twilight“ abgesetzt und ihre Ideen spannend umgesetzt.
Und doch, mit dem Wissen, dass im nächsten Frühjahr der nächste Band auf den Markt kommt, sieht und liest man, dass noch einiges an Potential vorhanden ist. Die Eigenständigkeit der Geschichte hat mich angesprochen. Insgesamt spürt man auch hier wieder die Intensivität, die Liebe der Autorin zum Schreiben.
Alle wichtigen Charaktere haben sich zu ihrem Vorteil weiter entwickelt, sie sind für mich greifbarer/sichtbarer geworden. Und im Stillen habe ich so gehofft, dass nun irgendwo wieder Peter auftaucht …
Was ist das mit den Dreien, Alice, Jack, Peter? Am Ende der Story taucht er dann auf, der Alice so in den Bann gezogen, den Anspruch auf sie hat. Und nun? Peter oder Jack?
Fazit:
Spannende Momente,
spannende Lesestunden,
eine wahrhafte Verführung!
Nach dem ersten Band „Versuchung“ eine klare Verbesserung mit „Verführung“ und sicherlich noch nicht der Gipfel von der Reihe „Unter dem Vampirmond“.
Spannung und Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl es mit einem Cliffhanger endet, ist es tröstlich zu wissen, dass nur ein bisschen Wartezeit auf die Folgebände vergeht, aber diese Wochen können lang werden!
TOP - Ich vergebe 5 Bucheulen

Montag, 19. Dezember 2011

(Buchzuwachs) Gewonnen - im dtv-Adventskalender





Maunz und Wuff
Geschichten von Hund und Katz
Timo Parvela
Dieses Buch kam heute mit der Post - ich hatte es letztlich im dtv-Adventskalender gewonnen und mich sehr gefreut.
Verlagsinformationen:
Reihe Hanser
Aus dem Finnischen von Anu und Nina Stohner
Hardcover
Originalausgabe
176 Seiten
Ab 8
ISBN 978-3-423-62511-1
1. Auflage, November 2011
€ 14,95
Eine Katze und ein Hund leben im selben Haus, aber nicht bei einer Menschenfamilie, sondern ganz allein. Das geht, sie müssen sich nur immer neu zusammenraufen. Was mal leichter und auch mal schwerer ist - wie im richtigen Leben. Und manchmal gibt es sogar richtig dicken Ärger. Aber nach solchen Streitereien geht es den beiden überhaupt nicht gut. Gut geht es ihnen erst, wenn sie sich wieder versöhnt haben. Und bis jetzt haben Maunz und Wuff das immer geschafft.

Sonntag, 18. Dezember 2011

(Die stille Zeit im Jahr) 4. Advent




Wir feiern den 4. Advent
Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die vierte Kerze brennt!
Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
Auf, auf, ihr Herzen, und werdet Licht!
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr!

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren 4. Adventssonntag.
Hanne

Buchzuwachs - noch einige Neuzugänge für mein Buchregal

Ich möchte euch noch einige Bücher vorstellen, die zum einen vor längerer Zeit den Weg zu mir gefunden haben, aber auch einiges an Buchpost der letzten Tage/Wochen. Und wieder einmal aus Zeitgründen werde ich ohne Cover und andere Angaben den Post machen:

Bettina Belitz - Splitterherz
Katryn Berlinger - Der Kuss des Schokoladenmädchens (konnte im Urlaub doch nicht am Buchladen vorbei :-()
Isabel Wolff - Der Stoff, aus dem die Liebe ist
Luanne Rice - Sommerglück - Wo das Meer den Himmel umarmt
Lynn Raven - Der Kuss des Kjer ---- yeaah, endlich ist es da !!! DANKE Cleo für diesen Buchtipp
Kate Elliott - Die magischen Tore (noch ein weiteres Buch für die Blanvalet-Challenge)
Brigitte Endres - Das Vermächtnis der Feen
Ursula Isbel - Die Nacht der Feen
Barbara Wood - Dieses goldene Land (Die Autorin gehört einfach zu meinen Lieblingen und ich warte immer, bis Neuerscheinungen als Taschenbuch herauskommen)
Josephine Angelini - Göttlich verdammt (mal schauen, da hatte ich ja gewonnen und warte auf den Band 2)
Lilach Mer - Der siebte Schwan

- so - das war es erst einmal :-) Ich habe noch ein paar Kinderbücher, aber das interessiert ja nicht irgendwie oder?

Samstag, 17. Dezember 2011

(Die stille Zeit im Jahr) Gedicht

Die weiße Weihnachtsrose

Wenn über Wege tiefbeschneit
der Schlitten lustig rennt,
im Spätjahr in der Dämmerzeit,
die Wochen im Advent,
wenn aus dem Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose,
blüht unverdorrt im Frost noch fort
die weiße Weihnachtsrose.
Kein Blümchen sonst auf weiter Flur;
in ihrem Dornenkleid
nur sie, die niedre Distel nur
trotz allem Winterleid;
das macht, sie will erwarten still,
bis sich die Sonne wendet,
damit sie weiß, daß Schnee und Eis
auch diesmal wieder endet.
Doch ist's geschehn, nimmt fühlbar kaum
der Nächte Dunkel ab,
dann sinkt mit einem Hoffnungstraum
auch sie zurück ins Grab.
Nun schläft sie gern; sie hat von fern
des Frühlings Gruß vernommen,
und o wie bald wird glanzumwallt
er sie zu wecken kommen. 
(Hermann von Lingg)

Freitag, 16. Dezember 2011

Buchzuwachs - im Dezember

Aufgrund Zeitmangels ( :-) komme ich nicht dazu, euch meinen Buchzuwachs mit Fotos vorzustellen.

In Liebe, Brooklyn - Lisa Schroeder (Loewe-Verlag)
Loved by an Angel - Elizabeth Chandler (Band 2) (Loewe-Verlag)
Ein Hund im Winter - Greg Kincaid (Page & Turner)
Im Schatten der Dämonen - Weltennebel - Aileen P. Roberts (Goldmann)
Die Akademie der Abenteuer - Die Stunde des Rabens - Boris Pfeiffer (Meyers)

Freitags-Füller # 142

Endlich komme ich wieder einmal dazu, den Freitagsfüller von
Barbara - Scrap-Impulse
auszufüllen:

1.  Ein Glas Wein _- nix für mich - ich trinke keinen Alkohol .
2.  Die Weihnachtsmusik-Berieselung in der Stadt, und diese Schlammschlachten von Politikern, die selbst so viel Dreck am Stecken haben, gerade hier in Niedersachsen, das nervt mich total.
3.  Der beste Weg um dem ganzen Trubel zu entfliehen, ab in die Ferne .
4.  Endlich rote Kugeln für den Weihnachtsbaum.
5. Wenn ich an meine Kinderzeit zurückdenke, vor allem an Weihnachten in Berlin .
6. Heute werden wir die restlichen Geschenke besorgen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf The Voice of Germany - endlich einmal eine Casting-Show, wo erst nach der Stimme geurteilt wird , morgen habe ich Dies und Das geplant und Sonntag möchte ich möchte ich geht nicht, da ist die gesamte Familie bei der Jüngsten zum Kaffee eingeladen, mit allem Pi und Po *lol. !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten und bei Barbara posten.
Liebe Grüße Hanne

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Rezension (119) Was glitzert da im Schnee?

Jonathan Emmett / Vanessa Cabban
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: Betz, Wien (8. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3219114942
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Verlagstext:
Winterliche Magie Mitten im Winter trägt der Wald eine dicke Schneedecke. Was ist denn hier los?, denkt sich der kleine Maulwurf, als er zufällig aus seinem Winterschlaf erwacht. Noch nie zuvor hat er Schnee gesehen. Und als er dann etwas Glitzerndes findet, ist er sich sicher: Das ist Magie!
Statement:
Der Autor Jonathan Emmett erzählt in „Was glitzert da im Schnee“ von dem Wunder des Winters. Unter einem Baum hat der Maulwurf im Schnee einen Diamanten gefunden. Er ist begeistert und will ihn nun seinen Freunden zeigen. Doch als er zu Hause angekommen ist, ist sein „Diamant“ verschwunden. Dabei hatte er sich doch so gefreut. Alles, was ihm nun geblieben ist, sind seine nassen Pfötchen.
Von der Kunst, sich verzaubern zu lassen, so steht es auf dem Buchrücken. Nicht nur der Inhalt, sondern auch die harmonisch, an den Text angepassten Illustrationen von Vanessa Cabban machen „“Was glitzert da im Schnee zu einem ganz außergewöhnlichen Kinderbuch.
Der Fantasie der Kinder sind hier keine Grenzen gesetzt, um aus dem Text Ideen mit eigenen zu verbinden, umzusetzen wie z. B. beim Basteln eines Zauberdiamanten aus Papier, mit etwas Glitzer versetzt.
Vor allem die Illustrationen des Winterwaldes, aber auch der kleine Maulwurf mit seinen Freunden, begeistert die Kinder und schrecken nicht ab. Ich empfinde es als sehr wichtig, gerade bei einem Buch, welches sich hervorragend zum Vorlesen eignet, auf die Gefühle der Kinder einzugehen, vor allem wie hier in „Was glitzert da im Schnee?“, ihnen zu zeigen, welch Schönes sich hinter einer Winterlandschaft, Schneelandschaft verbergen kann. Es gibt nicht nur das Schlittenfahren oder Schneemänner bauen, da sind auch noch die Tiere im Wald – und die können ganz viele Geschichten erzählen.
Mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen, denn selbst eine kleine Schneeflocke, die vom Ast eines Baumes fällt, erzählt dir ihre Geschichte.
„Huch!“, „Juchhu“, „Uff!“, eine Sprache, die verständlich und kindgerecht ist. Hervorheben möchte ich auch, dass die Tiere im Buch ihre Namen so behalten haben wie sie eben heißen: Maulwurf, Hase oder auch Igel und nicht irgendein anderer Fantasiename hierfür genommen wurde. Vorteilhaft beim Vorlesen, zumal hier die Lebendigkeit und Vorstellung des jeweiligen Tieres gefestigt wurde.
Fazit:
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und passend zum Inhalt illustriert.
Ältere werden sich bestimmt an „Der kleine Maulwurf“ von Zdenek Miller erinnern.
Die Geschichte von „Was glitzert da im Schnee?“ mit dem kleinen Maulwurf hat mich sehr daran erinnert und wie meine Kinder diese Bücher geliebt haben.
Empfehlenswertes Kinderbuch, kindgerecht, rundum gelungen.
Ich vergebe sechs Kinderbuchfeen.

Rezension (118) Warum der Schnee weiß ist


Heinz Janisch / Silke Leffler
Warum der Schnee weiß ist
Verlag Annette Betz, 2011
32 Seiten
lam. Pappband
ISBN: 978-3-219-11486-7
€ 12,95
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahre

Verlagstext:
Wie der Schnee zu seiner Farbe kam
Vor langer Zeit war der Schnee farblos und durchsichtig. Da ging er zu den bunten Blumen auf der Wiese und fragte sie, ob sie ihm etwas von ihren schönen Farben geben könnten. Er fragte das Veilchen, die Sonnenblume und die Rose, aber erst das Schneeglöckchen wollte seine Farbe mit ihm teilen …
Statement:
Ein Blick auf das Cover und ins Buch lässt ahnen, dass es wieder einmal ein zauberhaft illustriertes Buch von Silke Leffler geworden ist. Da ich schon seit Jahren immer wieder mir ein Buch von dieser Illustratorin zugelegt hatte, freute es mich umso mehr, als „Warum der Schnee weiß ist“ von dem Autor Heinz Janisch erschien und ich ein Exemplar erhielt.
Ein Wintermärchen, passend zur Jahreszeit, nein mehr, ein Fenstermärchen, das erzählt der Vater seiner Tochter Mia, während es sich beide mit einer Decke auf dem Fensterbrett gemütlich machten. Während sie aus dem Fenster schauen, sehen sie den wirbelnden Schneeflocken zu. „Weißt du, warum der Schnee weiß ist?“ und aus dieser Frage, deren Antwort Mia nicht kennt, entwickelt sich die Geschichte.
Bei diesem, mit kurzen Sätzen auf den jeweiligen Seiten, entführen die großflächigen Illustrationen den Vorleser, Leser und die Kinder in eine zauberhafte Geschichte. Schon nach den ersten Seiten ist man gefangen in dem Bann des Zaubers geraten. Man möchte gar vergessen, dass es ja eigentlich „nur“ eine Geschichte ist, ein Märchen.
Oft stellt sich die Frage, welche Kriterien sollen gute und kindgerechte Bücher erfüllen. Bei „Warum der Schnee weiß ist“ geht es u. a. um Freude, aber auch um das Geben, etwas mit jemanden zu teilen.
Die harmonischen Farben runden das Gesamtbild ab. Mehr von der Geschichte zu verraten, nein, lest selber und ihr erfahrt das Geheimnis, wieso der Schnee weiß ist und welche Rolle dabei das Schneeglöckchen spielt. Dieses und noch einiges mehr machen das Buch zu etwas Besonderem, Einzigartigem. Jeder Illustrator verwirklicht seine Vorstellungen bei einem Buch zu etwas Außergewöhnlichem. Dass Silke Leffler zu meinen Favorits gehört, ist allerdings eine persönliche Einstellung.
Fazit:
Ich kann „Warum der Schnee weiß ist“ als Top-Leseempfehlung geben, weil alles rundum gelungen ist, sowohl vom Inhalt als auch die Illustrationen. Es gefällt einfach alles an diesem Wintermärchen – Fensterbrettmärchen!

Ich vergebe sechs Kinderbuchfeen - die Höchstzahl!!!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Rezension (117) Das Siegel der Wölfe - Sternensilber

Sam Osman
Das Siegel der Wölfe. Sternensilber
Band 1
Verlag arsEdition
473 Seiten
ISBN: 978-3-7607-6397-2
Schutzumschlag mit Prägung, Lesebändchen
19,95 €

Text lt. Verlag:
Dunkle Mächte aus grauer Vorzeit bestimmen das Schicksal dreier außergewöhnlicher Kinder.
Drei Kinder, geboren auf drei verschiedenen Kontinenten, treffen zufällig in einem kleinen Dorf in England aufeinander. Doch schon bald erkennen Wolfie, Tala und Zi’ib, dass eine geheimnisvolle Kraft sie miteinander verbindet, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit zu haben scheint. Welche Bedeutung haben die unsichtbaren Energielinien, die die Erde durchziehen, für ihr Schicksal – und das der gesamten Menschheit? Und welche Macht versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Wolfie, Tala und Zi’ib herausfinden, wer sie wirklich sind?
Ich bin sicher, dass einst ein durchgehender, wenngleich letztlich immer dünner werdender Faden uralter Kraft und Weisheit all diese Wünschelrutengänger, Priester, Astronomen, Druiden, Barden, Magier, Hexen, Handleser und Eremiten in mehr oder weniger starkem Maße verbunden hat.“ Alfred Watkins: The Old Straight Track, 1925
Statement:
„Das Siegel der Wölfe – Sternensilber“ ist der erste Band einer mystischen Reihe und zugleich das erste Jugendbuch der Autorin Sam Osman. Es geht um das Schicksal dreier außergewöhnlicher Kinder: Wolfie, der mit seiner Mutter in einem kleinen englischen Dorf – Thornham – wohnt; die aus Amerika stammende Tala, deren Vater auf mysteriöse Weise verschwand und von ihrem vermeintlichen Onkel nach Thornham gebracht wird; Zi’ib aus dem Sudan, dessen Mutter entführt wurde und er, schwer verletzt, nach England zur Operation gebracht wird. Drei Kinder von drei verschiedenen Kontinenten sind die Hauptprotagonisten in dem Band „Sternensilber“. Doch was haben sie gemeinsam, was verbindet sie? Es ist zum einen die Bedeutung ihrer Namen, die jeder für sich einen Bezug zu Wölfen haben.
In vier Teilen und den jeweiligen Kapiteln fängt es mit der Einführung bzw. Bekanntmachung der drei Kinder an, sowie von Mr. Forester, der das Geschäft von Wolfies Mutter aufsucht, weil er ein Zimmer benötigt. Dieser geheimnisvolle Mann beschäftigt sich mit Energiesträngen, den Ley-Linien, die die Erde umgeben. Was haben die Kinder noch gemeinsam? Jedes von ihnen verlor ein Elternteil, und sie besitzen die gleichen Augen, goldgesprenkelte Punkte heben sie hervor. Der Tag, an dem Mr. Forester einen Vortrag über diese so genannten Ley-Linien, Kraftfelder, hält, verändert alles. Das Trio versteht mit einem Mal alle Sprachen der Welt, ja sogar sprechen können sie diese. Und nicht nur das, auch längst in Vergessenheit geratene Sprachen sind für sie kein Hindernis. Sie sind so sehr miteinander verbunden, dass jeder des anderen Inneren spüren, ja sogar fühlen kann.
Ein spannendes und fantastisches Abenteuer beginnt. Denn da gibt es noch Manus Sacra, die diese drei beobachten und ihnen viele Hindernisse in den Weg legen. Dieses verloren gegangene, diese Magie, dieses Wissen um die Linien, das Geheimnis um das Verschwinden des jeweiligen Elternteils, Kapitel um Kapitel wird der Leser gefesselt von der spannenden Handlung und das ist der Garant für absolut gute Lesestunden.
Mit den drei Hauptcharaktere Wolfie, Tala und Zi’ib hat die Autorin, jede einzelne Person für sich, sehr unterschiedliche Figuren geschaffen: der eine ruhig und zurückhaltend, der andere entwickelt sich vom ängstlichen Jungen zum wahren Draufgänger, der nichts fürchtet, alles dafür tut, um seine Familie wieder zu finden, und das Mädchen, nicht auf den Mund gefallen, im Ergebnis alle drei sehr sympathisch. Man muss sie einfach gern haben.
Doch die andere, meines Erachtens auch eine wichtige Person, die man sich schon aus der Beschreibung her gut bildlich vorstellen kann, ist Mr. Forester.
In sehr verständlicher Sprache und flüssig, nicht zu langatmigen Stil ein von den ersten Seiten an spannendes und interessantes Buch. Weisheit, Magie, ein manches Mal zum Nachdenken, ob wir Menschen oft nicht zu leichtfertig „Altes“ in Vergessenheit geraten lassen, es steckt so viel in diesem Buch. Oft lohnt ein zweiter Blick, um genauer hinzusehen.
Das Cover ist ein Eyecatcher und verspricht sehr viel. Energetische farbliche Strahlen, davor die Silhouetten der drei Protagonisten, und zwischen den Kraftlinien ein Siegel/Amulett (?) mit einem durchbrochenen Stern, das alles auf einem dunklen Hintergrund gestaltet – fantastisch! Ebenso hervorzuheben ist im Inneren des Buches eine Zeichnung des Dorfes Thornham, welches einer guten Orientierung beim Lesen hilft. Erwähnenswert ist das Lesebändchen – und vielleicht eine Anregung für andere Verlage, auf dieses Hilfsmittel wieder zurückzugreifen.
Fazit:
„Das Siegel der Wölfe – Sternensilber“ gehört für mich, neben einigen anderen u. a. deutschen Autoren, zu einem wirklich guten Jugendbuch des Jahres 2011. Ich gebe meine Leseempfehlung hierfür und freue mich schon auf den Folgeband. Das Buch ist nicht nur für jugendliche Leser, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene, die diesem Genre offen gegenüber stehen, geeignet. Ein gelungener Start der Autorin mit ihrem Jugendbuch, der vieles in sich vereint: Nicht nur das Hier und Heute, sondern auch Vergangenes, Altes, verbunden mit dem Mystischen.
„Genieße jeden Augenblick deines Lebens.
Es gibt immer Höhen und Tiefen –
die dunklen Tage und die hellen Tage –
doch es gibt immer ein helles Licht in der Zukunft.
 (© verfasst von der Rezensentin)

Dieses Buch habe ich bei BloggdeinBuch vom Verlag arsEdition gewonnen (der Verlag "arsEdition" hat sich für deinen Blog entschieden und freut sich auf deine Rezension.)
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Dieses Jugendbuch erhält von mir alle sechs Bucheulen

Notizblatt - mir ist aufgefallen ...

In eigener Sache - was mir in der letzten Zeit so aufgefallen ist:
Wenn ich so den täglichen Besucherzähler mir anschaue, dann freue ich mich natürlich über jeden Leser, der auf meinem Blog vorbeischaut.
Manchmal freut man sich auch über einen Kommentar, aber dann frage ich mich doch des öfteren: Wenn ihr schon einmal da seid, warum macht ihr nicht einfach ein "Klick" in der kleinen Post-Box?
Ich bin mir sicher, jeder Blogbesitzer freut sich, auch über diesen Klick.
Ansonsten werde ich es wirklich überdenken, diese Box zu löschen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Rezension (116) Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht



Meljean Brooks
Die Eiserne See – Wilde Sehnsucht
Broschiert
480 Seiten
Verlag: Lyx; Auflage: 1 (4. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586064
EUR 9,99

Kurzinhalt:
Zwei Jahrhunderte lang lebte England unter dem grausamen Joch der Mongolen. Der Pirat Rhys Trahaearn befreite das Land schließlich aus dem Griff des Feindes und wurde dadurch zum Volkshelden. Inzwischen wird er der Eiserne Herzog genannt und gehört zu den einflussreichsten Männern Englands. Als von einem Luftschiff eine Leiche vor seiner Tür abgeworfen wird, nimmt die Inspektorin Mina Wentworth die Ermittlungen auf. Sie ist fasziniert von dem attraktiven Herzog, weiß jedoch, dass sie sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt. Der rätselhafte Mordfall bringt sie auf die Spur einer Verschwörung, die ganz England bedroht.
Statement:
Dieses Leseexemplar hatte ich bei der Vorableseaktion des Verlages bei Facebook gewonnen.
Nur gut, dass der Verlag ein Glossar beigefügt hatte! Schade, dass es nicht im Buch mit abgedruckt war – für alle diejenigen Leser, die sich dieses Buch gekauft haben.
„Wilde Sehnsucht“ ist der Auftakt zur neuen Steampunk-Serie „Die Eiserne See“.
Nein, unbekannt war mir der Begriff „Steampumk“ nicht mehr, zumal ich in diesem Jahr schon von dem deutschen Autor Bernd Perplies die ersten Bände „Magierdämmerung“ gelesen hatte.
Natürlich war ich gespannt, was mich hier nun erwartete, neugierig. Wie finde ich jetzt die richtigen, neutralen Worte? Gut, wie schon vorab kritisiert, waren Namen wie z. B. Bugger oder Namiten gewöhnungsbedürftig. Allerdings braucht manches eine Eingewöhnungsphase, dann klappt es auch.
Mina und Rhys, oder auch der Eiserne Herzog genannt, müssen zusammenarbeiten, denn Kriminialinspektorin Wilhelmina Wentworth, kurz Mina, ermittelt in einem Mordfall, da eine Leiche auf dem Anwesen von Rhys aufgefunden wurde. Doch was hat es damit auf sich?
Minas Herkunft, sie entstammt aus einer Orgie der Horde; Rhys, der ehemalige Pirat hatte England vor dieser Horde gerettet, und wurde dann in den Adelsstand erhoben, unterschiedlicher konnte ihre Stand in der Gesellschaft nicht sein. Doch trotz allem haben sie Gefühle füreinander, aber eine Verbindung zwischen den beiden würde von ihrer Umwelt nicht akzeptiert werden.
In sehr detailliertem Stil beschreibt die Autorin die Beziehung zwischen den beiden. Es gab allerdings etliche Holpersteine am Anfang, bis man sich in die Geschichte eingefunden hatte. Wer mit dem Thema „Steampunk“ nichts anfangen kann, sollte im Online-Wörterbuch nachschauen (z. b. Wikipedia). Dort ist es ausführlich beschrieben. Und so trifft der Leser auf die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel, aber auch auf Zombies, von Menschenhand geschaffen.
Meljean Brooks hat versucht, mit dem Auftaktband „Wilde Sehnsucht“ eine gute Story mit Spannung, Drehungen und Wendungen, immer im Hintergrund Steampunk, doch letztendlich konnte sie mich nicht völlig überzeugen. Die Romantik / Erotik artete mir doch zu sehr aus durch ihre Wortwahl.
Die Idee zum Buch, die Grundlage, war in Ordnung, allerdings ist der Autorin der „rote Faden“ aus den Händen entglitten und sie gab dem Sexuellen einfach zu viel Platz.
Fazit:
„Die Eiserne See – Wilde Sehnsucht“ zu rezensieren, möglichst objektiv und nicht herabwertend, so hatte ich es mir vorgenommen. Steampunk, eine fantastische Welt, eine gute Story, dieses hier hat mich nicht so in den Bann gezogen wie andere zuvor.
Trotzdem werde ich es als Leseempfehlung weitergeben, denn jeder hat eine Chance verdient.
Es gibt 3 Bucheulen.

Rezension (115) Whisper Island – Sturmwarnung


Autor: Elizabeth George
Whisper Island – Sturmwarnung
Band 1
Gebundene Ausgabe
448 Seiten
Verlag: INK
Auflage: 1 (4. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960018
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: The Edge of Nowhere
19,99 € 
„Sturmwarnung“ – Auftakt einer mehrbändigen Serie

Buchtext:
Der Beginn einer geheimnisvollen Reise
Becca King kann die Gedanken anderer Menschen hören. Sie umgeben sie wie ein ständiges Flüstern, dem sie nicht entrinnen kann. Ihr Stiefvater Jeff nutzte Beccas Fähigkeiten skrupellos aus- und ermordete dann seinen Geschäftspartner. Jetzt ist er hinter Becca her. Auf einer geheimnisvollen, abgeschiedenen Insel soll sie sich bei einer Freundin ihrer Mutter verstecken. Bei ihrer Ankunft erfährt Becca, dass die Freundin gestorben ist. Verzweifelt versucht sie, ihre Mutter anzurufen. Ohne Erfolg – das Handy ist tot …
Statement:
„Du musst dich nicht fürchten;
diese Insel ist voller Getöse,
Tönen und anmutigen Melodien,
welche belustigen und keinen Schaden tun.
Der Sturm
William Shakespeare
Ein Tag wie jeder andere, doch für Hannah Armstrong ändert sich alles, ihr Leben, ihr Name … Becca King, ein knapp 15-jähriger Teenager, ist auf der Flucht vor ihrem Stiefvater Jeff, der ihre besondere Gabe skrupellos für sich nutzte. Becca hört die Gedanken anderer Menschen, die sich unmittelbar in ihrer Nähe aufhalten. Es ist wie ein Flüstern, Raunen, abgehackt, welches sie seit ihrer frühesten Kindheit wahrnimmt.
Ihre Mutter hatte für sie deshalb schon in jungen Jahren eine AuD-Box anfertigen lassen, ein Gerät, welches so eine Art atmosphärisches Rauschen abspielt, und so den Gedankenfluss zu ihr stört.
Ihr Stiefvater Jeff, dem ihre Mom blind vertraut, missbraucht ihre Gabe und verdient durch das Wissen, den Gedanken, seiner Klienten, die zu ihm in sein Investmentbüro kommen, Millionen. Hannah/Becca hat Angst vor ihm und erfährt in einem kurzen Gedankengespräch, dass Jeff seinen Geschäftspartner ermordet hat. Hannah/Becca erschrickt, Jeff erkennt, dass sie um sein Geheimnis weiß, und so vertraut sie sich ihrer Mutter an. Beide fliehen und die Mutter bringt ihre Tochter bis zu der Fähre einer Insel, geheimnisvoll und abgeschieden liegt diese. Dort lebt eine Freundin und dort soll ihre Tochter auf sie warten, bis sie eine neue Identität besorgt hat.
Allein auf der Fähre, ausgestattet mit einem Handy, auf der nur eine Rufnummer gespeichert ist, die ihrer Mutter, um sie jederzeit zu erreichen. Doch auch in dem großen Land Amerika funktioniert nicht überall das Handynetz.
Nachdem ich in den vergangenen Jahren einige Bücher der Autorin gelesen hatte, war ich nunmehr doch sehr gespannt auf ihren Sprung bzw. den Start mit „Whisper Island – Sturmwarnung“ als Jugendbuchserie.  Allein der Plot versprach viel …
Während Hannah/Becca nunmehr auf der Insel auf ihre Mom warten soll, wird sie nicht wie verabredet, dort von der Freundin abgeholt. Diese war erst vor kurzem verstorben, doch warum wusste das die Mutter nicht, wenn es denn ihre Freundin war?
Wohin nun?
Becca/Hannah erhält Hilfe, und sie kann auch wieder zur Schule gehen, lernt andere Jugendliche kennen.
Hat mich der Schreibstil der Autorin überzeugt?
War die Darstellung der gesamten Charaktere glaubwürdig und ausreichend geschrieben?
Ist der Autorin tatsächlich oder überhaupt der Genrewechsel gelungen?
Diese Fragen stellten sich mir, bevor ich überhaupt diese Rezension anfing hernieder zu schreiben.
Schreibstil
Trotz etlicher Schwächen lässt sich das Buch gut lesen. Elizabeth George hat versucht (!), ihr gesamtes Wissen um die Kunst des Schreibens gut umzusetzen. Die Betonung liegt aber auf versucht. Ich komme später darauf zurück.
Oder lag es daran, dass zwei Übersetzerinnen an dem Buch gearbeitet haben?
Charaktere
Neben Hannah/Becca spielt ihre Mutter ebenfalls eine Rolle im Buch, doch irgendwann ging diese Charaktere verloren. Es tauchten unendlich viele andere auf der Insel auf, ab und an verloren sich die Persönlichkeiten. Gut erkennbar meiner Meinung nach ihre Eigenschaften, egal ob negativ oder positiv.
Genrewechsel der Autorin
Ich bin mir immer noch nicht sicher. Doch als positiv denkender Mensch, und mit den voraussichtlich weiteren Folgebänden, könnte sich „Whisper Island“ zu einer guten Jugendbuch-Serie entwickeln. Doch ein hartes Stück Arbeit liegt vorprogrammiert.
Cover:
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, sehr schöne, warme Farben. Vor allem, wenn man den Schutzumschlag abnimmt, der Mond in seiner glutroten Farbe auf dem tiefdunkel-blauem Hintergrund und davor die von Frost überzogenen Zweige, sehr schön!!!

Persönlicher Nachtrag
Bereits vor einigen Jahren kaufte ich mir das Buch der Autorin „Wort für Wort oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben“.
Ihre Romane sind internationale Bestseller.
Doch Elizabeth George hätte gut daran getan, mehr denn je beim Schreiben dieses Jugendbuches ihr „Handbuch für alle, die mehr über das Handwerk des Schreibens wissen wollen“ einen Blick zu werfen. 

Von daher kann ich nur 3 Bucheulen geben und hoffen, dass die Folgebänder um einiges besser sind.


Montag, 12. Dezember 2011

Rezension (114) Supermom schlägt zurück

Susan Mallery
Supermom schlägt zurück

Taschenbuch
352 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag;
Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3899419412

Buchrücken:
Kerri Sullivans Leben ist nicht einfach, aber sie hat sich trotzdem ihren Humor bewahrt. Den braucht sie auch, denn nur so kann sie ihren Sohn Cody davon überzeugen, dass seine Mutter eine Superheldin ist – und er somit Supergene hat, die ihm helfen, seine schwere Krankheit zu bekämpfen. Im echten Leben hingegen braucht sie jemanden, der die Forschung nach einem Heilmittel unterstützt. Der reiche Unternehmer Nathan King scheint genau der Richtige dafür zu sein. Doch er weigert sich. Damit ist er bei Kerri aber gerade an die Richtige geraten. Denn wenn die alleinerziehende Mutter eines gelernt hat, dann niemals ein „Nein“ zu akzeptieren.
Statement:
In ihrem Vorwort erzählt die Autorin, wie es zu dieser Idee für den vorliegenden Roman „Supermom schlägt zurück“ kam. U. a. schreibt sie „Schreiben ist Magie“. Dem ist nicht viel hinzuzufügen, denn aus einer Idee, einem Funken, eine Handlung entstehen zu lassen, ist schon etwas Besonderes. Wenn eine Mutter sehr viel dafür tut, um ihr unheilbar krankes Kind zu retten, eine Superheldin, eine Supermom, also, dann lesen Sie dieses Buch.
Liebevolle Gedanken, sympathische Protagonisten, doch waren sie das wirklich oder nur der eine, der ganz und gar nicht sympathisch sein will, es nicht zulässt, dass sein Innerstes wieder verletzt wird.
Die alleinerziehende Kerri Sullivan setzt alles auf eine Karte, nur damit ihr Sohn nicht stirbt. So lässt sie sich auf einen Deal mit dem Multimilllionär Nathan King ein. Was sie vorerst nicht weiß, er hatte sein Kind ebenfalls durch Krankheit verloren. Die Wissenschaft steht kurz vor dem Durchbruch zu einem Heilmittel, doch wie so oft passiert ein Unglück. Natürlich musste etwas in der Art geschehen, denn sonst hätte die Handlung ja ein schnelles Ende gefunden.
Und wie so oft entwickeln sich zwischen den Protagonisten mehr als nur Sympathie, eine romantische Liebesgeschichte darf also nicht fehlen. So viel sei vorausgesagt, es gibt KEIN bitteres Ende.
Glück und Leid, wie dicht beieinander liegt es wie so oft im Leben. Aber in „Supermom schlägt zurück“ wendet sich beides zum Guten.
Trotz der ernsten Thematik lässt sich das Buch gut lesen, löst Gefühle aus, Hoch und Tiefs wechseln sich ab.
Kerri Sullivan, eine gestandene Frau im Leben, die nach außen hin sich nicht beeindrucken lässt, doch innen?
Fazit:
Auch wenn „Supermom schlägt zurück“ sich in die Reihe gewisser Unterhaltungsromane einfügt, hebt es sich durch seine Thematik und den angenehmen Schreibstil der Autorin ab und ich gebe  meine Leseempfehlung hierfür ab.

Hierfür gibt es von mir 4 Bucheulen.
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