Dienstag, 27. März 2012

Rezension (150) Mein Bruder, der Bär - Christopher Ross


Christopher Ross
Mein Bruder, der Bär
Gebundene Ausgabe
223 Seiten
Verlag: Ueberreuter (Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800056644
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
€ 12,95

Verlagsinfo:
Amerika, 1930: Nach dem Tod ihrer Mutter flieht die junge Claire vor ihrem zudringlichen Onkel aus der Stadt. Cliff, ein fröhlicher Lebenskünstler, hilft ihr bei einem Wanderzirkus unterzukommen. Dort legt sie sich mit dem rücksichtslosen Dompteur an, der seinen Bären durch Misshandlungen in den „wildesten Grizzly der Welt“ verwandelt. Claire kann sich auf rätselhafte Weise mit dem Tier verständigen, und als der Bär in die Wälder entkommt und alle seinen Tod fordern, zieht sie allein in die Wildnis, um den Grizzly zu retten.
Statement:
Claire ist glücklich. Trotz der Wirtschaftskrise in Amerika, wir schreiben das Jahr 1930, hat sie einen Job bekommen und wird in der nächsten Woche als Sekretärin in einem großen Verlagshaus anfangen.
Doch es kommt alles anders für sie.
Noch am gleichen Tag wird Claire mit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter konfrontiert. Diese war gerade mal erst fünfundvierzig Jahre geworden. Nunmehr wird Claire immer mehr mit ihrem Onkel James, den Bruder ihres Vaters konfrontiert, seiner Zudringlichkeit ihr gegenüber. Er ist mehr als aufdringlich und greift bestimmend in Claires Leben ein. Diese macht genau das Richtige und verschwindet kurz nach der Beerdigung, ohne dass es der Onkel bemerkt.
Sie schafft es bis zum Bahnhof, doch dort lauert schon der Onkel ihr auf. Sie schafft die Flucht, allerdings nicht weit. Wieder einmal muss sie sich vor James verstecken, also verlässt sie den Zug. Claire trifft Cliff, eine Art Lebenskünstler, und so findet sie Unterschlupf bei einem Wanderzirkus mit einem „wilden“ Grizzlybären. Doch der Bär ist nicht so, nur wenn er von seinem Dompteur Doug geschlagen wird, dann ist er wild, eben der „wildeste Grizzly der Welt“.
Das Indianerblut in Claire, der Glaube an ihre Ahnen, so ist es ihr möglich, sich mit dem Tier zu verständigen. Doch als der Bär entkommt und alle auf ihn Jagd machen, ist es Claire, die ihn retten will.
„Mein Bruder, der Bär“, wieder einmal ein besonderes Buch des Autoren Christopher Ross, dessen Reisen durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Vielfalt seiner Kulturen hier ihren Platz finden. Eine spannende Handlung, aufgebaut auf den Hintergrund der harten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, besitzt die Story trotzdem eine warme Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.
Die Charaktere Claire, von Anfang an schon als sehr eigenwillige Persönlichkeit geschildert, macht im Laufe der Handlung eine interessante Entwicklung durch.
Der Sprachstil des Autors ist flüssig und das Cover passt wunderbar zum Inhalt.
Die unendliche Weite Amerikas in all seiner Schönheit, der „Indian Summer“, ein tolles Bild. Wer träumt nicht davon, einmal durch diese Weite zu reisen.
Fazit:
Das Buch „Mein Bruder, der Bär“ ist ein empfehlenswertes Jugendbuch – für Leser ab 12 bis ???
 Ich vergebe 5 Bucheulen

Kommentare :

  1. Du warst ja echt fleißig heute mit deinen Rezensionen. :) Ich war heute beim Augenarzt und bekomme nun eine Brille. :( Habe mir aber schon eine schicke ausgesucht und ich denke wenn sie dann nächste Woche da ist, kann ich auch endlich wieder Rezis schreiben. Denn durch meine Augen fällt es mir in letzter Zeit ziemlich schwer, da ich nicht alles so scharf sehe. :)

    Lass dir noch liebe Grüße da und wünsche dir noch einen schönen Abend.

    LG Nicole

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    1. Lach -- ja, die standen schon in meinem Kladdeheft und mußten noch ins Reine geschrieben werden. Und wenn ich das mache, dann feile ich immer noch mal daran.
      Ach Brille macht nix, hauptsache du kannst wieder ordentlich gucken
      Liebe Grüße - muss noch die anderen Kommentare erledigen - war gestern nicht mehr am Computer
      HANNE

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    2. Habe mir ja auch eine richtig schicke Brille ausgesucht. Werde sobald ich sie habe mal einen Post auf meinen Blogs machen und dann mal meine Erungenschaft zeigen. ;)

      LG Nicole

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    3. ~~ na da bin ich ja mal gespannt. Ich habe ja nur noch eine Lesebrille - das ist auch gut so
      LG HANNE

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    4. Das ist meine erste Brille und ich konte mich bei der großen Auswahl erst nicht so recht für eine entscheiden. Ist ja absolutes Neuland gewesen. Aber mein Mann sagt, mir steht die Brille. :) Und das ist doch schon mal was.
      LG Nicole

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    5. Du wirst es nicht glauben, ich konnte mir heute meine Brille schon abholen. Nun kann ich hier alles gestochen scharf wieder sehen und kann mich am We meinen Rezis widmen. Werde dann auch einen Beitrag dazu auf meinem Blog machen. :)

      LG Nicole

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    6. *Lol - nun kriegst du für zwei Kommentare eine Antwort -. Super, dass das so schnell geklappt hat. Bin mal gespannt wie du jetzt ausschaust.
      Liebe Grüße Hanne

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    7. Ja da kannste gespannt drauf sein. Ich habe schon festgestellt, das ich nun eigentlich keinen Zopf mehr tragen sollte, denn dann sehe ich so streng wie ne Lehrerin aus. :) Also nur noch offen die Haare. Außerdem macht mich die Brille älter finde ich aber naja was sein muss muss sein. Sobald ich meinen Bericht online habe, sag ich dir bescheid.
      LG Nicole

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    8. Nun bin ich aber wirklich neugierig :-)

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  2. Hey, 150 Rezensionen! Herzlichen Glückwunsch dazu :)
    Ich habe da noch einige vor mir, bis ich 150 erreiche...
    liebe Grüße

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    1. Hi Melanie, heute scheint mein "Antworts-Abend" zu sein *lach. Danke für deine GlüWü. Allerdings sind bei den 150 Rezis auch etliche Kinderbücher dabei und dafür habe ich einen speziellen Fragebogen, wonach ich dann die Beurteilung erstelle.
      Liebe Grüße und danke, dass du so fleißig schreibst
      Hanne

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    2. Huhu,
      auch wenn die Rezensionen auf einem Schema basieren sind die Glückwünsche angebracht! Arbeit hast du schließlich so einige investiert :)
      Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben!
      liebe Grüße, Melanie

      PS: ich habe mir so oft vorgenommen überhaupt mehr zu Kommentieren, aber das ist leider manchmal gar nicht so einfach. Ich denke mir immer, ich werde später kommentieren und jetzt nur mal den Beitrag lesen, aber später denk ich erst nicht mehr daran ^^ dabei freue ich mich ja auch immer über Kommentare. Ich muss wirklich mehr Schreiben :)

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    3. Ich nehme mir auch oft vor, einen Kommentar zu schreiben und dann fliege ich drüber und vergesse es wieder.
      Liebe Grüße

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  3. Hey,

    irgendwie klingt es wirklich schön dieses Buch.
    Vielleicht sollte ich es auch mal lesen. Ich muss unbedingt mehr Jugendbücher lesen, die ich dann auch später mit meinen Schülern lesen kann.

    Viele Grüße
    Asaviel

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  4. Mich hat es fasziniert, weil es auch wieder mit der Indianerkultur zu tun hatte
    Liebe Grüße Hanne

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  5. Ich habe auch schon ein Buch von Christoffer Ross gelesen und zwar Das Riff der Delfine. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Ich finde er schreibt super.

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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