Montag, 16. April 2012

Rezension (159) Schattenblüte - Die Wächter - Band 2 - Nora Melling

Nora Melling
Schattenblüte - Die Wächter
Hardcover
320 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862520107
14,95 €

Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug?
Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet ...
Statement:
Nach dem Auftaktband der Trilogie „Schattenblüte  – Die Verborgenen“ habe ich nun den zweiten Band dazu gelesen.
Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier.
Es macht Sinn, nicht mitten in eine Trilogie einzusteigen, und schon gar nicht bei dieser. Warum, kann der Leser aus der vorgenannten Rezension entnehmen.
Wie geht es nun weiter mit Thursen und Luisa?
Nachdem Thursen nunmehr kein Werwolf ist, wollen die beiden in ein neues Leben starten. Es ist Silvester und Thursen, dessen richtiger Name Lars ist, sowie Luisa befinden sich im Wald, das alte Jahr zählt nur noch sechs Minuten und hier wollen sie nun das neue Jahr begrüßen.
Während ganz Berlin anscheinend ausgelassen Silvester feiert, finden die beiden eine Leiche und die ist äußert übel zugerichtet worden. Thursen ahnt sofort, dass dafür nur jemand aus seinem alten Wolfsrudel verantwortlich sein kann. Für Thursen/Lars beginnt eine harte Zeit, und immer wieder zieht er sich von Luisa zurück. Zu stark ist er immer noch innerlich mit seinem alten Rudel verbunden. In dieser schweren Zeit lernt Luisa Elias kennen.
Doch wer ist Elias und was verbindet ihn mit Thursen?
Im Laufe der Geschichte wird schon klar, dass es sich hier nicht um ein „normales Fantasiewesen“ handelt.
„Die Wächter“ werden jeweils aus der Ich-Perspektive von Luisa und zum anderen von Elias erzählt.
Die Autorin Nora Melling hat mich auch mit der Fortsetzung „Die Wächter“ überzeugt, denn oft ist der zweite Teil nicht so gut wie Band 1.
Zu den bekannten Charakteren kommen noch einige neue hinzu, die sich sehr gut in die Handlung einfügen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite mitten drin. Das spricht für die Schreibperspektive, dem Wechsel zwischen Luisa und Elias, die dem Leser die verschiedenen Blickwinkel aufzeigt.
Die Charaktere Luisa hat sich meiner Meinung nach nicht sehr groß verändert, was ich  erst vermutet hatte. Normalerweise durch die Veränderungen in ihrem Leben, könnte man davon ausgehen, Luisa würde vom Charakter her anders werden. Einerseits durch den Auszug ihres Vaters sie nunmehr mit ihrer Mutter allein lebt, und zum anderen Thursen/Lars sich nicht mehr zum Werwolf verwandelt. Doch sie klammert sich immer mehr an ihn, zeigt aber auch wieder ihre kämpferische, aufmüpfige Art. Sie ist nicht unsympathisch, aber … Während im ersten Band Luisa und Thursen ihre Geschichte erzählten, gerät Thursen durch sein Verhalten  in „Die Wächter“  teils in den Hintergrund.
So ist es voraussehbar, dass Luisa sich immer mehr mit Elias beschäftigt und das bedeutet Konkurrenz für Thursen/Lars. Für die Handlung in „Die Wächter“ vorteilhaft.
Fazit:
In ihrem Nachwort schreibt Nora Melling „eine Geschichte beginnt erst zu leben, wenn sie jemand liest“.  Dank für die vielen unendlichen Stunden, die ein jeder Autor damit zubringt, Gedanken zu einer Handlung werden zu lassen – für den Leser.
Das Cover ist wieder besonders hervorzuheben. Die dumpfe Stimmung aus dem ersten Band ist hier nicht mehr so stark vorhanden, was ich als angenehm empfand. Allerdings – es erwarten den Leser einige Überraschungen – auch das Ende (!?), so dass ich schnellstmöglich doch den Abschlussband der Trilogie „Schattenblüte“ lesen möchte.

Der Abschluss meiner Rezension zu Band 1 endete so:
„Genieße jeden Augenblick deines Lebens.
Es gibt immer Höhen und Tiefen –
die dunklen Tage und die hellen Tage –
doch es gibt immer ein helles Licht in der Zukunft.
 (©verfasst von der Rezensentin)
Ich vergebe fünf Bucheulen.

Kommentare :

  1. Oh man das klingt ja interessant. Dann muss ich ja mal langsam den ersten Teil lesen und mir dann den zweiten noch zulegen. :)

    LG Nicole

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  2. Ich denke, die Reihe wird dich interessieren. Zumal zwischen dem ersten Band und Band 2 ja gott sei Dank nicht viel Zeit lag (Veröffentlichung), was ja manchmal bei Trilogien etc. der Fall ist.
    Liebe Grüße Hanne

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