Sonntag, 6. Mai 2012

Rezension (163) Die Akademie der Abenteuer - Das Schiff aus Stein


Boris Pfeiffer
Die Akademie der Abenteuer - Das Schiff aus Stein [Gebundene Ausgabe]
Das Geheimnis des verlorenen Glasmachers
Gebundene Ausgabe: 265 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1., Auflage (1. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3411808373
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
€ 14,95

Verlagsinfo:
Der dritte Band der Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ von Boris Pfeiffer spielt bei den Phöniziern und unsere drei Helden erleben, wie der Sohn eines berühmten Glasmachers von Piraten verschleppt wird …
Nachdem Rufus, Filine und No ihre letzte historische Flut überstanden haben, sehnen sie sich eigentlich nach einer Pause. Aber diese währt nicht lange, denn es gelingt den drei Freunden erneut in die Vergangenheit abtauchen. Dieses mal landen sie im antiken Phönizien – mitten in einem Entführungsfall: Weshalb wird Amilcar, ein junger Glasmacher, von griechischen Piraten gekapert? Und ist sein Wissen wirklich Gold wert?
Dass in der Zwischenzeit der Akademie ein wertvolles Artefakt gestohlen wird, dass ausgerechnet Rufus’ Mutter ihre Finger dabei im Spiel zu haben scheint und dass er auch noch von Coralia beschattet wird, bringt Rufus ganz schön in Bedrängnis …
Statement:
„Einer für alle und alle für einen!“ ist (fast) der letzte Satz, womit der dritte Band von „Die Akademie der Abenteuer – Das Schiff aus Stein (Das Geheimnis des verschollenen Glasmachers)“ endet.
Es macht Sinn, vorab die ersten beiden Bände gelesen zu haben. So weiß man um die Geheimnisse, z. B. was es mit der Akademie auf sich hat, aber auch um die Bedeutung der Flut u. a. Aber auch die Meister der Akademie wissen nicht alles. Den drei Protagonisten Rufus, Filine und No steht wieder einmal eine spannende und abenteuerliche „Flut“, eine Reise in die Vergangenheit bevor. Obwohl alle drei sich nach einer Pause, Auszeit, sehnten, landen sie nunmehr im dritten Band in Phönizien. Der Autor Boris Pfeiffer hat es wieder einmal mit dieser gut beschriebenen Flut geschafft, mich als Leser dort hinein zu transportieren. Es fasziniert bei jedem Band von „Die Akademie der Abenteuer“, mit welchem Wortschatz der Autor den Leser in seinen Bann zieht.
Die Kunst der Glasherstellung ist der Hintergrund für diesen Band, und zwar wird der junge Glasmacher von griechischen Piraten entführt. Zurückgreifend auf Mythen, aber auch geschichtlichem Hintergrund hat der Autor interessante Themen mit in die Handlung einfließen lassen. Eine abenteuerliche Schiffsreise steht den Jugendlichen bevor und wer sein Wissen über die Glasbläserei etwas auffrischen möchte, wird bei dieser Thematik informativ bedient.
Ich denke eh, dass diese Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ nicht nur als interessante Jugendbuchreihe gelten sollte, denn sie ist auch ein dienlicher Beitrag zum erweiterten Geschichtsunterricht.
Die persönliche Entwicklung von Rufus ist im dritten Band klar herausgegliedert, zumal für ihn noch hinzukommt, dass er ein privates Teil seiner Mutter besitzt und die Gabe besitzt, eine Traumflut herbeizurufen. Was das alles damit auf sich hat, lest …
Spoiler S. 10:
Rufus stockte. Normalerweise trugen die Lehrlinge nur ihre Fragmente in ihren Beuteln. Doch Rufus hatte tatsächlich noch zwei weitere Dringe in seinem. Nämlich eine Locke vom Haar seiner Mutter und einen keltischen Wendelring. Diesen goldenen Schmuckreif hatte Rufus von einem Flutwesen in einer Traumflut erhalten. Genauer gesagt von der keltischen Prinzessin Aili. Nicht alle Lehrlinge hatten die seltene und von einigen Meistern auch gefürchtete Gabe, eine Traumflut herbeizurufen. Rufus allerdings besaß sie.
Es entstehen neue Freundschaften, aber es tauchen auch neue Fragen auf, weitere neue Geheimnisse …
Auf dem Schreibstil des Autors einzugehen, nein, das brauche ich diesmal nicht mehr. Wer die ersten Bände gelesen/rezensiert hat, wird das schon lange lobend erwähnt haben. Absolut altersgerecht und für Erwachsene, die diese Richtung Jugendbuch ebenso gern lesen, zum empfehlen.
Band Drei  „Die Akademie der Abenteuer – Das Schiff aus Stein“ ist ja schon seit einigen Monaten auf den Buchmarkt erhältlich. Von daher gehe ich nicht intensiver auf den Gesamtinhalt ein. Hierzu sind ziemlich ausführliche Beschreibungen online zu lesen. Ich gebe hier meinen Eindruck wieder und der ist, wie kann es anders sein, natürlich positiv. Das liegt ganz einfach an der Gesamtreihe, zum einen, weil es mir das Lesen richtig Spaß gemacht hat, versunkene Lesestunden, in denen ich mir so manches Mal gewünscht hatte, bei einer dieser Flutreisen dabei gewesen zu sein.
Das ist sicherlich Wunschdenken, doch auch das gehört für mich beim Lesen dazu.
Fazit:
Der dritte Band der Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ ist eine weitere Bereicherung für mein Bücherregal, aber auch eine wunderbare Lesereise inklusive erweitertem Geschichtsunterricht.
Das Hardcoverbuch ist wieder mit Lesebändchen erschienen. Ich empfinde das immer als sehr große Hilfe. Covergestaltung passt sich optimal den Vorgängerbänden an. Die am Ende aufgeführten Endnoten 1, 2 und 3 weisen auf Bezugsquellen hin bzw. geben Erklärungen zur Glasbläserei.
Wer mehr über den Autor wissen möchte, besucht seine Webseite. Ich denke, er wird sich über jeden Besuch und Kommentar freuen. Ebenso findet ihr ihn auf Facebook.
Nun warte ich dann gern auf den vierten Band, der im Herbst 2012 erscheinen soll.
Das wird bestimmt wieder ein spannendes neues Abenteuer!
Ich vergebe fünf Bucheulen.

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