Montag, 7. Mai 2012

Rezension (164) Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards Bd. I


Ivo Pala
Elbenthal Saga Band 1
Die Hüterin Midgards

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3411809226
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Elbenthal-Saga
EUR 19,99

Worum geht es in der Elbenthal-Saga:
Informationen von – klick  HIER
Ein uralter Kampf gegen die Kreaturen der Dunkelheit, eine tödliche Bedrohung und eine unsterbliche Liebe, die nicht von dieser Welt ist – im Untergrund von Dresden.
Svenya ist 16, aus dem Heim ausgebüxt und auf der Flucht vor dem Jugendamt. Sie jobbt in Frittenbuden und schlägt sich mehr schlecht als recht durch, aber die Freiheit ist ihr heilig. In der Nacht vor ihrem 17. Geburtstag gerät ihre Welt jedoch aus den Fugen.
Mitten in Dresden wird sie plötzlich von einem Wolf gejagt und schließlich von drei unheimlichen, seltsam anmutenden Gestalten in den Untergrund entführt. Was sie dort entdeckt und erfährt, verschlägt Svenya den Atem …
Unter dem Fundament des Dresdener Residenzschlosses liegt die letzte Bastion der Lichtelben und das Tor zur Menschenwelt – die Festung Elbenthal. Ihre Bewohner leben in tödlicher Bedrohung, denn die Dunkelelben rücken unaufhaltsam näher. Svenya ist die letzte Hoffnung – denn sie ist die Auserwählte, die Hüterin Midgards…
Wie würdest du dich fühlen, wenn du erführest, dass du in Wahrheit eine unsterbliche Elbenprinzessin bist …?
Und dass du auserwählt bist, in den Schatten der modernen Welt einen uralten Kampf zu kämpfen gegen die Kreaturen der Dunkelheit?
Würdest du dich gegen deine große Liebe entscheiden, wenn sie das Gefüge der Schattenwelten zu zerreißen drohte?
Und würdest du das Geschenk der Unsterblichkeit und der überirdischen Schönheit annehmen, wenn der Preis dafür wäre, niemals fragen zu dürfen, woher du kommst und wer du wirklich bist?
Illustration bzw. Vorsatzkarte und Klappentext:
 Elbenthal – die letzte Bastion der Lichtelben. Erbaut in einer riesigen Höhle im Untergrund Dresdens, auf der Grenze zwischen Midgard, der Menschenwelt und Alfheim, der früheren Heimat der Lichtelben. Vor über zweitausend Jahren wurden die Lichtelben in einem schrecklichen Krieg von den Dunkelelben aus Alfheim vertrieben und bewachsen seitdem in Elbenthal das letzte Tor zwischen Alfheim und Midgard, um zu verhindern, dass ihre Gegner auch dorthin vordringen, die Menschheit unter ihrer Schreckensherrschaft zu versklaven.
Statement:
Vorab sei erwähnt, für alle Leser, die noch nie persönlich in Dresden oder Umland waren und evtl. dies nur aus dem TV her kennen, die Vorsatzkarte am Buchanfang- und ende ist eine wahre Erleichterung und bietet einen guten Einstieg in Band Eins der Elbenthal-Saga „Die Hüterin Midgards“. Eine Welt, die in (unter) dem heutigen Dresden liegt, im Inneren. Eine Handlung, die sich dort abspielt, das Elbenthal, das Residenzschloss Dresden genau darüber. Das reale Dresden sowie das fiktive Elbenthal, eine gewagte Mischung?!
Nein, in keinster Weise. Dem Autor Ivo Pala ist der Spagat zwischen den beiden Welten hervorragend gelungen.
Spoiler:
Prolog Erster Absatz: „Yarnadhr rjdohr! Varnadhr rjodhr!“, brüllte der Lichtelb in das Interkom und zog ein langes, kurviges Titanschwert aus der Scheide aus seinem Rücken. …… Ich wiederhole: Alarmstufe Rot! Angriff am Albbru-Tor! ….
Na das geht ja schon gleich zur Sache, waren meine ersten Gedanken. Und genau so wird sich das durch die Handlung ziehen – temporeich.
Die Protagonistin Svenya, obdachlos, aus dem Heim geflüchtet, verdient sich als Hilfskraft Geld zum Überleben. Sie, die es gewohnt ist, durch ihren Überlebenskampf auf der Straße jede Art von Bewegung wahrzunehmen, immer im Hinterkopf den Gedanken abzurufen: Flieh! Gefahr!, bemerkt ein fremdes Tier, eine Art Wolf, der sie anscheinend angreifen will. Sie flieht und rennt, wobei der Leser bei dieser Szenenschilderung schon bemerkt, dass Svenya kein gewöhnliches Mädchen sein kann, der so um sein Leben rennt.
Hinzu kommen noch weitere Gestalten, die sie im Moment aus der Fassung bringt, ebenso der Einsatz von Maschinenpistolen. Im Prolog wurden diese ja schon erwähnt.
„Die Hüterin Midgards“ beginnt sehr actionreich, baut eine enorme Spannung auf. Die Neugier auf mehr ist da, wie geht es weiter, worum handelt es sich eigentlich hier? Als Svenya nunmehr von den Gestalten, den Lichtelben, gefangen genommen wird, erfährt sie des Rätsels Lösung: Sie ist die Hüterin Midgards, und ihre Aufgabe ist es, zusammen mit den Lichtelben die obere Welt, die Menschenwelt, vor den Dunkelelfen zu beschützen.
So viel sei zum Inhalt gesagt.
Interessante Informationen findet Ihr HIER.
Band I der „Elbenthal-Saga – Die Hüterin Midgards“ ist in acht Teilen, zusammen 61 Kapitel, gegliedert und endet mit zwei Epilogen. Jedes Teil lässt sich sehr gut lesen, so dass man ohne Schwierigkeiten jederzeit wieder in die Geschichte einsteigen kann.
Teil 1 – Dresden – 1 – 10
Teil 2 – Ankunft –   11 – 21
Teil 3 – Angriff –   22 – 27
Teil 4 – Flucht – 28 – 35
Teil 5 – Verfolgt –   36 – 42
Teil 6 – Gefangen – 43 – 46
Teil 7 – Zuhause – 47 – 57
Teil 8 – Opfer – 58 – 61
Schreibstil des Autors:
Es ist immer die eigene Persönlichkeit des Autors, die sich eben auch im Schreibstil wieder findet. Sinnvoll hat er sein Know-how, seine Kenntnisse als Drehbuchautor und auch durch vorangegangene Romanveröffentlichungen für die Verwirklichung der „Elbenthal-Saga“ benutzt.
Um ehrlich zu sein, allein schon durch das Lesen ist ein derartiges Kopfkino entstanden, dass ich mir eine Verfilmung dieser Saga wünschte – obwohl ja gerade mal erst Band I auf dem Markt ist. Das liegt aber auch mit an der Stadt Dresden, an dem Handlungsort.
Der gut gemixte Haufen anderer Charaktere rundet das Ganze wunderbar ab. Speziell eine von diesen hervorzuheben, außer unserer Hauptprotagonistin, fällt schwer.
Nicht unerwähnt sei, dass es einige Passagen gab, wo mir die Person Svenya zu kühl, zu unnahbar, manchmal zu berechnend erschien.

Für  Svenya:
Träume werden wahr,
Wünsche erfüllen sich,
Frage niemals, wer du wirklich bist.
 ---
Aber ist das wirklich so einfach, nicht zu fragen, wer man wirklich ist?!
Fazit:
Die Aufmachung des Buches sticht ins Auge. Der tiefblaue, mit einem dunklen Blaustich, im Hintergrund die Schlosskulisse, davor eine junge Frau in roter Kleidung wirken in sich. Ebenso findet man auf dem Buchrücken und hinteren Buchdeckel einen roten Drachen. Dieses Symbol findet sich auf jedem der acht Teile wieder.
Für eine gebundene Ausgabe mit 384 Seiten, auf den ersten Blick sieht es nach mehr aus, aber hier hat der Verlag auf ein stärkeres Papier drucken lassen. Eine gute Entscheidung!
Ohne großes Wenn und Aber steigt der Leser in die Handlung zu Band I der „Elbenthal-Saga – Die Hüterin Midgards“ ein und erlebt ein paar spannende Lesestunden.
Ein toller Auftakt der „Elbenthal-Saga“, der ich meine absolute Leseempfehlung gebe.
Es gibt 5 (6) Bucheulen und eine extra Schreibfeder.

Nachtrag: NEWS
Die Hüterin Midgards wurde am Samstagabend (5. Mai) auf der Role Play Convention in Köln mit dem Fantasy Award in Bronze ausgezeichnet.
Dank eurer tatkräftigen Unterstützung dürfen wir uns mit Ivo Pala über den
3. Platz des begehrten Publikumspreises freuen!

 Vielen Dank an den Sauerländer-Verlag für dieses tolle Buch.

Kommentare :

  1. Dieses und sein Nachfolger stehen noch bei mir auf der Wunschliste.
    Eine gute Rezi! Eine Verfilmung gibt's noch nicht in Aussicht, nehm ich an?
    Zumindest aber gibt es das als Hörbuch, damit liebäugel ich ein bisschen für nächsten Monat, wenn ich mal wieder Stundenlang duch die Gegend gurken werde.
    Salût Key

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    1. Oh, das wäre es als Verfilmung. Bestimmt super toll....... Ich würde es begrüßen
      Liebe Grüße Hanne

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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