Freitag, 15. Juni 2012

Rezension (173) Die Erben von Somerset



Leila Meacham
Die Erben von Somerset
Verlag: Page & Turner
Roman
Originaltitel: Roses
Originalverlag: Grand Central
Aus dem Amerikanischen von Sonja Hauser
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 640 Seiten
ISBN: 978-3-442-20355-0
€ 14,99


Verlagsinfo:
Eine starke Frau, in deren Hand das Schicksal von drei Familien liegt
Die Tolivers und die Warwicks sind die mächtigsten Dynastien von Howbutker, Texas. Seit Generationen halten sich die beiden Familien an ein ehernes Gesetz: ihre Geschäfte strikt voneinander zu trennen. Doch als Mary Toliver, die nach dem Tod des Vaters die Leitung der Baumwollplantage Somerset übernommen hat, in finanzielle Schwierigkeiten gerät, bittet sie in ihrer Not den Warwick-Erben Percy um Hilfe. Dies ist umso fataler, als Mary und Percy heiraten wollten. Als Percy jedoch von Mary verlangt, die Plantage zugunsten ihrer Ehe aufzugeben, widersetzt sie sich, obwohl sie Percy über alles liebt und von ihm schwanger ist. Ein fürchterlicher Streit entbrennt, und Percy setzt sich tief enttäuscht nach Kanada ab. Mary heiratet daraufhin Ollie Dumont, den Erben eines französischen Handelsimperiums, der schon lange in Mary verliebt ist. Eine folgenschwere Entscheidung, die das Schicksal der Familien auf lange Zeit bestimmen wird …

Statement:
"Ein wahrhaft brilliantes Südstaaten-Epos, auch wenn es mit seinen 640 Seiten scheinbar nicht einfach so wegzulesen ist - meint man. Die Betonung liegt auf "scheinbar". Denn wer erst einmal mit "Die Erben von Somerset" angefangen hat, mag das Buch nicht aus der Hand legen.
Der pure Lesegenuss bis zur letzten Seite.
In "Die Erben von Somerset" werden die Lebensgeschichten aus der Vergangenheit erzählt. Mary Toliver, die Alleinerbin der Baumwollplantage Somerset, Percy Warwick, ihrer Liebe, von dem sie schwanger wird, Ollie DuMont, den sie heiratet.
Es ist nicht ganz einfach, eine Rezension zu verfassen, wenn der Klappentext schon viel über die Story aussagt. So werde ich darauf nur wenig eingehen.
Die Geschichte der Mary Toliver wird wechselweise aus der Sicht von Mary und Percy erzählt. Kurz vor ihrem Tod ändert Mary ihr Testament, zum Nachteil ihrer Großnichte Rachel.
Warum?
Um sie vom Fluch der Tolivers zu befreien, so Marys Aussage.
Eine wahrhaft packende Geschichte, sicherlich hat sie auch Schwachstellen, über die man einfach hinwegsehen sollte, ich meine hier die z. T. sehr langatmige Schilderung Marys Kampf um den Erhalt der Farm etc., aber das findet sich auch im Südstaaten-Epos "Vom Winde verweht", wo man beim Film einfach vorspult (z. B.)
Tragödie, Schicksal, Freud und Leid, es findet sich alles in "Die Erben von Somerset".
Doch man verwerfe den Gedanken daran, dass es ein Abklatsch von Verfilmungen wie u. a. "Vom Winde verweht" ist, nein, "Die Erben von Somerset" können sich hier mit auf die gleiche Stufe stellen - vielleicht sogar ein Tick besser. Aber das ist reine Ansichtssache des Leser.
Mein Tipp - Bitte verfilmen!!!
Fazit:
Leseempfehlung für "Die Erben von Somerset", zum einen, weil die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und zum anderen auch ein Buch für Leser, die sich auf etwas Neues einlassen.
Eine wahrhaft lebendig geschriebene Familiengeschichte, die mir tolle Lesestunden geschenkt hat.
Ich gebe fünf Bucheulen.

Hier geht es zur Leseprobe

Hier geht es zum Interview, welches sich auch am Anfang des Buches wiederfindet.
HOCHINTERESSANT.
LINK zum Interview
  

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