Mittwoch, 4. Juli 2012

Rezension (180) Hauch von Unendlichkeit - Solange ich lebe






Ramona Lepp
Hauch von Unendlichkeit - 
Solange ich lebe
Gebundene Ausgabe
470 Seiten
Verlag: Wagner Verlag; Auflage: 1 (19. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862791682
€ 19,90







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Kurzbeschreibung
Die zehnjährige Chaya ist sich nicht sicher, ob für sie der Sinn des Lebens jemals zu verstehen ist. Wohin sie sich auch wendet: Überall kommen ihr nur Aggressionen, Trauer, Wut, Enttäuschung und Gewalt entgegen. So weit nichts Neues, schließlich ist sie seit ihrer Geburt unter diesen Verhältnissen im Kinderheim der Großstadt Chilaili aufgewachsen. Dennoch will sie ihren Wunsch nach Freiheit nicht aufgeben und plant mit ihren Freunden Meret, Aias, Naarad und Sada die Flucht: Weg von dem Elend und der Kinderarbeit, lautet ihr Motto, doch ehe sie sich s versehen, bereitet ihnen der hinterlistige Ratschreiber einen Strich durch die Rechnung und nimmt Chaya gefangen. Gerade so entkommt sie seinen Fängen und läuft direkt in die Arme ihrer Urgroßmutter, die ihr auch prompt die Antworten auf das Verhalten der Menschheit und die Geheimnisse der Welt liefert. Sogar den Entstehungsgrund der Erde entschlüsselt sie ihr, womit Chaya nie gerechnet hätte: Ein dunkles Geheimnis liegt über dem ganzen Universum und kaum einer ist sich dessen Existenz bewusst ...
Autorinfo:
Ramona Lepp wurde 1990 in Mosbach geboren,. In derselben Stadt beendete sie im Sommer 2009 die Fachhochschulreife und begann daraufhin mit gerade 18 Jahren als Sänger- und Songwriterin ihr eigenes Popmusikalbum zu komponieren und aufzunehmen. Nebenher entdeckte sie auch die Leidenschaft zum Schreiben und verfasste daraufhin ihren ersten eigenen Roman "Hauch von Unendlichkeit - Solange ich lebe". 

Statement:
Auf den Debütroman der Autorin Ramona Lepp war ich sehr gespannt, zumal ich auf das Buch durch einen Fernsehbericht aufmerksam wurde.
Was würde mich erwarten, auch wenn ich beim Lesen der Vorgeschichte zu Beginn irgendwie an eine sehr bekannte amerikanische Autorin erinnert wurde?
Der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt, egal in welche Richtung es geht. Aktuelle Themen mit einfließen zu lassen, geben einer Story immer die etwas besondere Note.
Chaya, die Hauptcharaktere, wird als Neugeborenes von ihrer Mutter in Sicherheit gebracht, bevor man sie ermordet. Denn Estelle war zu ihrer Zeit als Hexe verschrien, die verbotene Fähigkeiten besaß.
Böses beherrscht die Welt, Hass und Aggressionen nahmen immer mehr zu.
Chaya ist nun mittlerweile zehn Jahre und lebt seit jeher in einem Kinderheim. Dort hat sie eine Seelenverwandte, Meret, aber auch Aias, Naarad und Sada - ... Die Kinder leiden unter der Leiterin Tama, herzliche Worte fehlen.
Die Autorin hat hier kindliche Protagonisten geschaffen, mit Stärken und Schwächen, ausgeprägten Charakter versehen wurden. Jede der Figuren bekommt viel Handlungsraum, um sich zu entwickeln und auch welche Gedankengänge sie verfolgen. So bleiben die augenscheinlichen Nebencharaktere nicht auf der Strecke, wie in manch anderen Büchern.
Das Buch läßt sich gut Kapitelweise lesen. Der Spannungsbogen wird nach und nach ausgebaut.
Meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll als Jugendbuch, ich würde es eh in das Genre All-Age-Fantasy einordnen.
Es gibt Geheimnisse, die gelüftet werden, und über allem schwebt die Frage, ob der Mensch je erkennen wird, welch großes Glück ihm zuteil wurde.
Ich gehe nicht weiter auf die Handlung ein, denn ich kann es nur empfehlen - lest es.
Fazit:
Die Covergestaltung mit dem Frauengesicht ist wunderschön, teils mystisch wirkend, gehalten. Im ersten Moment vielleicht etwas irritierend, aber wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, ist es genau passend. Obwohl Fantasy - es geht in "Hauch von Unendlichkeit - Solange ich lebe" auch um das Hier und Heute.
Die Blumenornamente vom Cover finden sich unten auf jeder Buchseite.
Man merkt dem Debütroman von Ramona Lepp an, mit wie viel Herzblut sie die Geschichte geschrieben hat. "Hauch von Unendlichkeit - Solange ich lebe" ist gut gelungen, die Story regt zum Nachdenken an, denn sie hinterlässt einem selbst auch Fragen.
Etwas gewöhnungsbedürftig waren anfangs die Namen der Charaktere, doch mit jedem Kapitel gibt sich das und sie sind einem vertraut.
Sehr schade finde ich das Buchformat. Es erinnert e mich an meine früheren Bücher aus der Jugend.
"Hauch von Unendlichkeit - Solange ich lebe" - warum kein Softcover o.a. Format?
Als Leser/Rezensent berücksichtige ich dies auch bei der Bewertung und wünschte, dass der Verlag und auch die Autorin bei einer weiteren Auflage das Buchformat umstellen.
Ansonsten gebe ich dem Debütroman von Ramona Lepp meine Kauf-/Leseempfehlung.



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