Samstag, 13. Oktober 2012

Rezension (219) Frostfluch - Mythos Academy 2




Jennifer Estep
Frostfluch
Mythos Academy 2
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: ivi (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492702485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 14,99








Buchrücken:
„Hi, ich heiße Gwen Frost. Seit ich an der Mythos Academy bin, steht mein Leben auf dem Spiel. Denn die Schnitter des Chaos haben mich zu ihrem größten Feind erklärt. Jetzt muss ich alles daransetzen, um zu überlegen.
Das Problem ist nur: Von allen Wikingern, Amazonen und Walküren wurde ausgerechnet der Spartaner Logan zu meinem Ausbilder erklärt. Und obwohl ich finde, dass er zu den tollsten Kerlen an der Mythos Academy gehört, werde ich das Gefühl nicht los, dass er mich lieber heute als morgen umbringen will ...“
Buchanfang:
Logan Quinn wollte mich umbringen.
Der Spartaner verfolge mich schonungslos und schnitt mir jedes Mal den Weg ab, wenn ich versuchte, mich an ihm vorbeizuschieben und davonzurennen.
Statement:
Nach dem meiner Meinung nach wirklich guten Auftakt der Reihe Mythos Academy geht es nun endlich weiter. Und wenn man oben Geschriebenes liest, meint man wirklich, Logan Quinn will Gwen Frost umbringen.
Ich war neugierig auf den zweiten Band, zumal „Frostkuss“ für mich zu meinen persönlichen Highlights 2012 gehört. Bisher war es leider bei den von mir gelesenen Trilogien so gewesen, dass der Mittelband meistens der schwächste war. Innerlich hoffte ich auf das Gegenteil bei „Frostfluch“. Mein Fazit ergibt sich durch das Lesen der Rezension, wobei ich betone, es gibt meine persönliche Einstellung wieder.
Gwen Frost, das Gypsymädchen, wie sie u. a. von ihrem Trainer Logan, dem Spartaner, genannt wird, natürlich hat sie überlebt. Doch die Schnitter haben es weiter auf sie abgesehen. Sie muss sich nunmehr einem harten Training unterziehen, Kampftraining, natürlich wer konnte das besser als die Spartaner!
Zur Erinnerung aus Band 1 „Frostkuss“: Gwen  besitzt die „Gypsy-Gabe“ – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen.
Die Hauptprotagonistin in „Frostfluch“ ist weiterhin Gwen Frost. Ihre Aufgabe ist es, an ihrer Gabe weiter zu arbeiten und zu beherrschen, dazu dient der Aufenthalt an der Mythos Academie.
Logan Quinn, der Spartaner, geheimnisvoll und nicht gut durchschaubar. Er ist meine Lieblingscharaktere. Sein Geheimnis, nun ein bisschen mehr erfährt der Leser schon in diesem Band.
Die Walküre Daphne,  schon aus dem ersten Band her wissen wir, dass sie Gwens Freundin geworden ist. Es gäbe noch etliche Charaktere, die hier aufzulisten wären, doch ich beschränkte es nur auf diese.
Auf dem jährlichen Winterkarneval, der außerhalb der Academy im Wintersportort Powder stattfindet, lernt Gwen Preston kennen. Dieser junge Mann kommt von der New Yorker Mythos Academy und Gwen ist von ihm fasziniert.
Kann Gwen die Zeit genießen oder wird sie auch dort weiterhin von Jasmines Familie verfolgt, die es sich nach deren Tod auf die „Fahne“ geschrieben hat, Gwen zu töten?
Alle Jugendlichen, die auf die Mythoas Academie gehen, haben eine Gabe, waren auf ihre Art und Weise ein Krieger. Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Und sie alle stammten von den Kriegern des Pantheons ab. An der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
Was mir in „Frostfluch“ besonders gefallen hat, war die geschilderte Freundschaft zwischen Gwen und Daphne („Hello Kitty“ – Daphne liebt die Farbe Pink).
Auffällig waren doch etliche Wiederholungen, was nicht so ganz einfach als „Mythos Academy“-Lesefan zu überlesen ist
„Frostfluch“ geschrieben aus Gwens Sicht, hat 28 Kapitel, jedes Kapitel hat so seine eigenen Überraschungen. Am Ende teilt die Autorin Gwens Gedanken zum Zeitplan des Winterkarnevals und den folgenden Seiten werden die Krieger und ihre Magie vorgestellt, die Autorin lädt zu einer Führung über das Schulgelände sowie „Das Who ist Who der Mythos Academy“. Als Bonus ganz zum Schluss das erste Kapitel aus dem nächsten Band. Es wird spannend!
Mit ihrem wirklich hervorzuhebenden Schreibstil hat mich die Autorin auch in diesem Band gepackt, sie ist sich selbst treu geblieben und so lässt sich „Frostfluch“ wunderbar lesen.
Fazit:
Mit dem zweiten Teil „Frostfluch“ aus der Mythos Academie-Reihe hat Jennifer Estep eine gute Mischung aus Mythologie, Magie, Action, versehen mit einem Hauch Romantik, geschrieben. Bemerkenswertes Cover.
Obwohl mich „Frostfluch“ gut unterhalten hat und ich sehr gespannt auf die Fortsetzung bin, gibt es Defizite. Am meisten haben mich die sprachlichen Wiederholungen bzw. die etlichen Informationen aus dem ersten Buch gestört. Außerdem hatte ich mir eine bessere Entwicklung der Charaktere Gwen erhofft. Ein weiterer Punkt ist, dass der ganzen Handlung etwas Frisches, Neues fehlte, und dazu gehört definitiv nicht die Schaffung der Charaktere Preston.
Auch in „Frostfluch“ steckt noch einiges an Potential.
Hoffen wir, dass die Autorin es im nächsten Band voll ausnutzt.
Auch wenn es wohl vielleicht Bücher dieser Art mit sehr viel mehr Spannung gibt, „Frostfluch“ ist etwas Besonderes, erfrischend, wie die gesamte „verrückte“ Mythos Academy.
Allerdings gibt es für den zweiten Band keine sechs Punkte wie für den ersten Band.

Fünf schwebende Bücher

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