Sonntag, 4. November 2012

Rezension (226) IVY - Steinerne Wächter




Sarah Beth Durst
Ivy - Steinerne Wächter
Broschiert mit Klappe
352 Seiten
Verlag: Lyx; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586033
Originaltitel: Enchanted Ivy
€ 12,99


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(Cover von Verlagsseite)
Kurzinfo (ebenfalls von Verlagsseite)
DER SCHLÜSSEL ZU EINER MAGISCHEN WELT …Die sechzehnjährige Lily träumt davon, an der Princeton University zu studieren. Dazu muss sie einen geheimnisvollen Test bestehen und einen Schlüssel finden, der angeblich ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Eigentlich glaubt Lily überhaupt nicht an Magie – bis sie von einem unheimlichen Wesen angegriffen wird und sich plötzlich zwischen den Fronten eines Konfliktes zwischen Menschen und magischen Kreaturen wiederfindet. Bald steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, auch ihre Familie gerät in größte Gefahr ...



Statement:
Immer wieder hatte ich in den vergangenen Monaten begeisterte Meinungen vom ersten Buch “Ice- Hüter des Nordens” von Sarah Beth Durst gelesen. Ich wurde neugierig und war, als ich „Ivy – Steinerne Wächter“ erhielt, gespannt wie es mir gefallen würde.
Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, also einzeln zu lesen. Die Inhaltsangabe von „Ivy – Steinerne Wächter“ war interessant und nach den ersten Seiten hatte mich die magisch-fantastische Story gepackt und in eine andere Welt entführt.
„Ivy – Steinerne Wächter“ spielt rund um die Universität Princeton. Lily, die sechszehnjährige Protagonistin, fährt mit ihrem Grandpa und ihrer nicht gesunden Mutter zur Jahresfeier nach Princeton.  Schon ihr Großvater ging dort zur Universität und auch Lily wollte dorthin. Der Grandpa spielt eine wichtige Rolle in Lilys Leben, einerseits durch ihre Mutter, die an Gedächtnisstörungen leidet, und zum anderen ... wird dies der Leser am Ende der Geschichte erfahren.
Lily ist eine liebenswürdige Charaktere, die von der Autorin sehr authentisch, glaubhaft beschrieben wird, halt ein Mädchen, dass zwar mit beiden Beinen im Leben steht, doch hin und wieder kommt ihr unschuldiges Denken zum Vorschein und dadurch lassen sich Stolpersteine in ihrem Leben nicht vermeiden. Das wird sich auch an diesem Wochenende der Jahresfeier in Princeton zeigen.
Dort angekommen, erfährt Lily, dass sie auserwählt wurde, genau an diesen drei Tagen einen Test abzulegen. Sollte sie ihn bestehen, dann stünde ihrer Aufnahme in Princeton nichts entgegen.
Lily muss „Ivy Key“ (Ivy = Efeu) finden, einen mysteriösen Schlüssel. Tye und Luke, zwei Jungen von Campus, von deren Seite erhält sie nunmehr Hilfe, die sie zur Lösung der Rätsel annehmen wird.
Doch immer wieder passieren unglaubliche Dinge und schließlich gerät Lily in eine Fantasiewelt mit vielen Fabelwesen.
Die Geschichte spielt – wie schon gesagt – sich an drei Tagen ab, dem besagten Wochenende der Jahresfeier. Sarah Beth Durst zieht den Leser immer wieder durch die nicht ganz abreißende Spannung in das Geschehen hinein. Die Autorin schreibt gut, fantasievoll, vor allem aber mit einem umfassenden Wortschatz, sehr lebendig.
Lily’s Mutter, eine sympathische, an „Hirnhicksern“ leidende Frau, liebevoll kümmert sich die Tochter um sie.
Man muss sie gern haben, die Charaktere in „Ivy – Steinerne Wächter“, egal ob es die Hauptpersonen oder Nebencharaktere betrifft.
Die Geschichte ist in 18 Kapiteln aufgeteilt, wobei jedes neue Kapitel auf der Buchseite mit einer Efeufanke (Efeu = Ivy) verziert ist.  
Am Ende der Geschichte erklärt sich die Autorin zum einen in einer Danksagung und einem sehr ausführlichen Interview.
Das Cover – allein der Blick darauf regt die Fantasie des Lesers an, absolut ein Highlight.

Fazit:
„Ivy – Steinerne Wächter“ hat mich sehr fasziniert und mir eine einmalig schöne Lesereise gegeben. Die Autorin überzeugt durch gut beschriebene Charakter, einer sehr guten Idee, den wirklich tollen bildhaften Beschreibungen.
Doch das Buch hat auch eine Botschaft, welche die Autorin dem Leser mitgibt.
Lest selbst und erkennt ...
Mit ihrem Buch „Ivy – Steinerne Wächter“ hat es die Autorin Sarah Beth Durst in meine persönliche TopTen 2012 geschafft, wobei dazu gesagt werden muss, dass das I-Tüpfelchen für meine Entscheidung das Cover war.
Und schnellstmöglich werde ich mir noch „Ice – Hüter des Nordens“ zulegen. Ich bin mir ganz sicher, dass das eine sehr gute Entscheidung ist.

SECHS schwebende Bücher



Kommentare :

  1. Dieses Buch habe ich auch schon sehr lange auf meiner Wunschliste und ich habe mir deine Rezi jetzt gar nicht so genau angeschaut, weil ich mir vom Lesevergnügen absolut nichts nehmen will ;) aber alleine deine Wertung sowie dein Fazit versprechen tolle Lesestunden, auf die ich mich jetzt noch mehr freue!

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    1. Hi Melanie, nein das mach auch nicht. Ich bin gespannt auf deinen Leseeindruck :-) Liebe Grüße Hanne

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  2. Mir hat es auch richtig, richtig gut gefallen... Aber zur vollen Punktzahl hat mir etwas gefehlt, was nicht rational greifbar war. Ich vermute, es war die Distanz durch die Nicht-Ich-Perspektive...

    Aber mit den Charakteren hast du recht: Sie waren toll, zwar nicht sehr tiefgründig, aber richtig gut getroffen! :-)

    glg
    Steffi

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    1. Hi Steffi, es ist aber auch wirklich gut und wahrscheinlich lag es an meinen Emotionen, dass ich volle Punktzahl gegeben habe. Manchmal muss man es einfach nur "laufen" lassen *** Lieben Dank für deinen Stöberbesuch
      LG HANNE

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  3. Oh dieses Buch möchte ich auch noch unbedingt haben. Ich fand ICE damals soooo schön .... *neidischguck*

    Schöne Rezi!

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    1. Oh - nicht neidischguck" ich muss unbedingt noch "ICE" haben, man gut, dass ich bald Geburtstag habe
      Danke für deinen Stöberbesuch
      LG HANNE

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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