Sonntag, 4. November 2012

Rezension (227) Töchter des Mondes - Cate



Jessica Spotswood
Töchter des Mondes -  Cate
Gebundene Ausgabe
363 Seiten
Verlag: Ink; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960247
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: 



Cover von Verlagsseite


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Verlagsinfo:
Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn aufgetaucht ist, dieser Junge mit den Zimtsommersprossen und dem kupferroten zerzausten Haar. Verzweifelt sucht Cate nach einem Ausweg und stößt im Tagebuch ihrer toten Mutter auf eine rätselhafte Prophezeiung, die besagt, dass drei Schwestern mit magischen Kräften die Hexen zurück an die Macht führen werden. Handelt es sich dabei um Cate, Maura und Tess? Und kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für Cate und Finn geben?

Statement:

In New England leben die Schwestern Cate, Maura und Tess. Ihre Mutter war vor einigen Jahren verstorben, der Vater viel unterwegs und so trug Cate die Verantwortung für ihre jüngeren Schwestern. Alle drei wahren nämlich ein Geheimnis, denn sie sind Hexen (ein altmodisches Wort).
„Töchter des Mondes, die Handlung spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Die leider viel zu früh verstorbene Mutter konnte ihre drei Töchter in ihrer Kunst nicht vollständig unterrichten, die Kunst der Magie, der Hexenkunst. Und vor allem, niemand durfte davon erfahren, denn Hexen galten als eine Gefahr, wurden verfolgt bzw. verbrannt.

„Töchter des Mondes“ ist der Aufakt zu einer neuen Reuhe. Bedauerlicherweise erscheint der nächste Teil – allerdings auf Englisch – erst im Jahr 2013.
Faszinierend die Geschichte, anders aufgebaut, die Handlung nimmt sehr viel Raum ein. Wer von Anfang an auf Spannung hofft, Geduld ist angesagt und weiterlesen.

In Chatham leben die drei Hexenschwestern. Mit ihnen hat die Autorin Jessica Spotswood wundervolle, angenehme und doch sehr eigene Charaktere geschaffen. Man merkt definitiv, dass hier keine Nullachtfünfzehn-Personen geschaffen wurden. Mit jeder einzelnen hat sich die Autorin beschäftigt, um sie zu einer authentischen Persönlichkeit werden zu lassen.
Dann ist da noch die Bruderschaft, eine religiöse Gemeinschaft, die alles daran setzt, das Aufblühen der Hexenherrschaft im Keim zu ersticken. Und so kommt es vor, dass ab und an grundlos Mädchen verschwinden. Der Verdacht, sie seien eine Hexe, reichte dafür aus.
Cats Geburtstag rückt immer näher und damit auch der Tag der Entscheidung. Entweder sie heiratet oder ihr wird ein Mann von der Bruderschaft „zugeteilt“ bzw. sie tritt in die Schwesternschaft ein.
Da aber taucht Finn in ihrem Leben auf, dieser junge Mann mit den kupferroten Haaren. Finns Mutter gehört der Buchladen in Chatham und wo sie nur kann, steht sie Cate zur Seite. Das Geschäft läuft nicht gut, die Leute trauen sich kaum noch hinein, denn es wird von der Bruderschaft kontrolliert.
Die Situation spitzt sich zu, als Cate von einem Tagebuch ihrer Mutter erfährt und so sucht sie das ganze Haus danach ab, bis sie es letztendlich findet. Cate ist geschockt, als sie darin von einer Prophezeiung erfährt. Es betrifft drei Schwestern. Nur sie zusammen können etwas ändern. Für Cate wird es immer problematischer, die rebellischen Schwestern zu schützen. Zumal ihr Vater ihnen nun auch noch eine Gouvernante ins Haus geholt hat.

In „Töchter des Mondes“ findet sich neben der verbotenen Liebesgeschichte zwischen Finn und Cate auch die Thematik um Hexen, die Gesellschaftsformen des Jahrhunderts wieder. Neben den gut dargestellten Charaktere gefällt mir der Schreibstil von Jessica Spotswood sehr gut.
Ein Jugendbuch, welches den Leser in das Ende des 19. Jahrhunderts entführt.
Ein Buch mit vielen magischen Momenten, spannendenden und auch romantischen Szenen.

„Töchter des Mondes“ hebt sich ebenfalls durch ein wahnsinnstolles Cover von anderen Büchern ab. Der goldene Titel mit verschnörkelten Anfangsbuchstaben, auf schwarzem Hintergrund und davor ein junges Mädchen, an deren Kopf Rosen platziert wurden. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, ist man überrascht, denn auch das Buch selbst hat ein „eigenes Cover“. Hochachtung vor dieser tollen Idee!
Fazit:
Mit „Töchter des Mondes“ hat die Autorin Jessica Spotswood ein sehr gefühlvolles Buch geschrieben, ehrlich gesagt, ich hatte ab und an Gänsehaut beim Lesen.
Ich gebe meine Leseempfehlung – und das nicht nur für das empfohlene Lesealter.
Ich gebe fünf  Lesegenuss-Bücher.



Kommentare :

  1. Huhu

    Hört sich echt gut an. Da werde ich mir das sicherlich zu Weihnachten wünschen. LG

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    1. Das ist wirklich ein ganz tolles Buch :-) Wünsch es dir
      LG HANNE

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  2. Sehr schöne Rezi!
    Das Buch möchte ich, denke ich, auch noch lesen. Hört sich genau nach meinem Geschmack an. :)

    LG
    Lilly

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    1. Hi Lilly :-) Lieben Dank für deinen Besuch - und ja, das ist bestimmt ein Buch nach deinem Geschmack
      nun sag ich aber gute Nacht
      LG HANNE

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  3. Ah, gefällt mir auch das Buch!

    Hm Hanne, ich weiss nicht, wieso das mit dem Kommentar abonieren nicht geht :(

    Liebe Grüße
    Anett

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  4. Hört sich nicht schlecht an ^^

    LG May

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