Sonntag, 10. Februar 2013

[Rezension] Die verlorene Geschichte

Cover © Verlag



Rebecca Martin
Die verlorene Geschichte
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: Diana Verlag (10. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453355804
€ 9,99









(Gelesen Februar 2013)


oder bei Ama"zon

Leseprobe "Hier"

Ein altes Haus, eine geheime Liebe, ein düsteres Geheimnis
Jahrelang wusste Lea fast nichts über ihre Familie, nun steht überraschend ihre tot geglaubte Großmutter vor der Tür. Claire hat ein altes Weingut erworben, dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Doch das »Haus der Schwestern« ist auch der Ort, an dem das verhängnisvolle Schicksal der Familie vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Als ihr Briefe und Erinnerungen von damals in die Hände fallen, beginnt Lea diese lang vergessene Geschichte wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Es ist die Wahrheit über eine große, alle Hindernisse überwindende Liebe und das Geheimnis eines erschütternden Todes

Statement:

„Die verlorene Geschichte“ beginnt im Jahre 1951. Zwei Brüder, die sich verbotenerweise auf einem Gehöft herumtreiben, machen eine grausige Entdeckung...
Weiter geht es kapitelweise, wobei jedes entweder in der Vergangenheit bzw. dem Heute spielt.
Lea, eine junge Frau, schwanger und frisch von ihrem Freund getrennt, die beste Freundin in Urlaub, stellt sich die Frage, was mache ich nun. Zu ihrer Mutter Friederike, kurz Rike genannt, hat sie sehr wenig Kontakt.
Australien, Swan Valley. Die sechsundachtzigjähre Claire beschließt nach Deutschland zu fliegen, ihrer alten Heimat. Zurück bleiben der Sohn und die Enkeltochter auf dem Familienbesitz. Schwierige Jahre liegen hinter der Familie. Der Verlust des Mannes und der Schwiegertochter, beide kamen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, belasten nicht nur Claire.
Für sie war es ein inneres Bedürfnis, nach Deutschland zu fliegen. Zum einen hatte sie dort vor einiger Zeit ein altes Weingut gekauft, zum anderen waren da noch ein paar Dinge zu klären. Warum in dem Alter sich noch eine Immobilie im Ausland kaufen, fragt sich der Leser.
So steht Claire eines Tages bei Lea vor der Tür und erklärt, sie sei ihre Großmutter. Die Überraschung ist gelungen, denn für Lea gab es keine Oma. Doch irgendwie hätte sie vielleicht etwas ahnen können, denn es erreichte sie vor einiger Zeit ein Reiseprospekt aus Australien von einem australischen Guest House.
Die beiden freunden sich an, aber irgendetwas unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Nur zu gern würde Claire Lea gegenüber offener sei, doch sie hat sich vorgenommen, alles der Reihe nach zu erledigen. Ohne groß zu fragen, geht Lea ans Renovieren des Hauses und findet dabei ein Päckchen alter Briefe und eine Lumpenpuppe, bei deren Anblick Claire zu Tränen ausbricht.
Ende des 18. Jahrhunderts im Ort Bonnheim. Dort leben die Schwestern Marianne und Helene mit ihrem Bruder und den Eltern. Beide Schwestern sind sehr unterschiedlich. Es herrschen unruhioge Zeiten, die Welt ist im Umbruch. Da taucht auf dem Gut ein gut aussehender Italiener auf. Helene entflammt sofort für ihn, aber da ist auch noch Marianne...
Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Ein Unglück zur damaligen Zeit, wenn eine junge unverheiratete Frau schwanger wird.
„Die verlorene Geschichte“ – die Aufarbeitung eines Familiengeheimnisses, Marianne und Helene, Claire, Friederike (Rike) und Lea, was verbirgt sich dahinter?
Die Autorin hat ihre Charaktere wie auch die ganzen Ortsbeschreibungen u. a. so gut beschrieben, dass man sie bildhaft vor Augen hatte.
Ganz behutsam klärt sich die Angelegenheit zwischen Claire und ihrer Tochter Rike. Noch deutlicher kann ich darauf nicht eingehen, es verrät einfach zu viel von der Handlung.
Fazit:
„Die verlorene Geschichte“ ist ein wirklich gutes Buch, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe. Es hat mich in seinen Bann gezogen, egal in welchem Jahrhundert ich mich auch gerade kapitelweise befand. Die eingebauten historischen Hintergründe waren aufschlussreich und gut beschrieben.
Begeben Sie sich auf die Reise in die Geschichte um ein Geheimnis, welches erst am Ende vollständig gelüftet wird. Es wird bestimmt nicht langweilig.
Fünf Lesegenuss-Bücher

Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Kommentare :

  1. Klingt interessant, liebe Hanne. :)
    Das Buch wandert gleich mal auf meine WL.

    Liebe Grüße von
    Sabine

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    Antworten
    1. Liebe Sabine, das freut mich, wenn meine Rezi dich anspricht. Ich bin gespannt, was du dazu schreiben wirst. Wie gesgt, Geschmäcker sind unterschiedlich... Aber das Buch fasziniert
      Ab morgen bin ich für ein paar Tage wieder im Krankenhaus, nächste OP steht an. Deswegen habe ich meine Kommentare umgeschaltet, so dass sie von mir freigeschaltet werden müssen. Hatte in der letzten Zeit einige bbbbb dabei
      Umärmel Hanne

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  2. Ohhh das klingt ja schön. Ich hatte es gewonnen und wusste bislang noch gar nicht, wie meine Meinung dazu ist, aber nach dieser Rezi steht fest, das muss ich unbedingt lesen. Danke!

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    1. Spät kommt meine Rückantwort :-) Bin sehr gespannt, wie es dir zusagt... Ich wünsche dir viel Spass beim Lesen
      xoxo Hanne

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