Donnerstag, 7. März 2013

[Rezension] Die Frau, die vom Himmel fiel – Simon Mawer

Simon Mawer ~ Die Frau, die vom Himmel fiel 




Simon Mawer
Die  Frau, die vom Himmel fiel
Gebundene Ausgabe
384 Seiten
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3421045652
€ 19,99

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u. a.





© (Cover /Info Verlag DVA)

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INFO
Paris 1943: Eine mutige junge Frau gerät zwischen die Fronten des Krieges – und findet sich zwischen zwei Männern wieder
Marian Sutro ist kein Mädchen wie die anderen. Soeben aus der Schule ins Leben entlassen, kauert die neunzehnjährige Londonerin nun vor der geöffneten Tür eines Flugzeugs der Royal Airforce, unter ihr das besetzte Frankreich, bereit, mit dem Fallschirm ins Ungewisse zu springen. Sie soll ihre Jugendliebe Clément aufsuchen, der in Paris für die Nazis als Wissenschaftler arbeitet. Wird sie ihre Aufgabe erfüllen? Wird sie Clément finden – und was wird dann mit Benoît, ihrem neuen Liebhaber?
Ein packender Roman über eine starke junge Frau, die Mut in gefährlichen Zeiten beweist, und eine »Casablanca«-gleiche Liebesgeschichte vor der Kulisse des historischen Paris
Autor
Simon Mawer wurde 1948 als Kind eines Soldaten der Royal Airforce in England geboren und wuchs u.a. in Zypern und Malta auf. Sein Werk umfasst bisher acht Romane, viele davon internationale Bestseller; zwei seiner Romane wurden für den wichtigsten Literaturpreis der englischsprachigen Welt, den Booker-Preis, nominiert. Mawer lebt heute in Italien.

Meine Gedanken zum Buch:
“In Erinnerung an Colette, eine der SOE-Frauen“, so lautet die Widmung am Anfang des Buches.
SOE – steht für “Special Operations Executive”. Eine britische Einheit, die Leute ausbildet für Spezialaufträge, nicht um als Agenten bzw. Spione zu arbeiten, sondern hinter der Feindlinie „Europa in Brand zu setzen (entnommen aus der Pressenotiz des Verlages)
Es waren aber nicht nur Männer, sondern auch Frauen; hier wurde insbesondere darauf geschaut, dass sie fließend Französisch sprachen. „Colette“ war der Deckname von Anne-Marie Walters. Der erste Kontakt zu  „Colette“ entstand durch die Mutter des Autors, die ihm das Buch von Anne-Marie Walters zum Lesen gab, in der sie nach ihrer Rekrutierung aus der SOE ihre Erlebnisse niederschrieb.
Das interessante daran war, dass die Mutter als auch der Vater eine Verbindung zu Anne-Marie Walters hatten.

Mit der Geschichte „Die Frau, die vom Himmel fiel“ hat der Autor Simon Mawer eine wirklich gute und spannende Geschichte mit einem historischen Zeitthema geschrieben: Aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, von mutigen Frauen, die für die Freiheit kämpften ...
„Die Frau, die vom Himmel fiel“ , hier ist es die Geschichte von der Londonerin Marian  Sutro. Gerade mal 19 Jahre jung, wird sie von der SOE angeworben. Sie spricht perfekt Französisch, und dass veranlasst nunmehr die Obersten der SOE, Marian in Frankreich einzusetzen. Ebenso ist bekannt, dass ihre ehemalige Jugendliebe Clement sich in Frankreich, in Paris aufhält. Clement, inzwischen ein sehr bekannter Atomphysiker, arbeitet derzeit an einem geheimen Projekt zum Bau der Atombombe. Ihn zu finden, Clemend zu überzeugen, dass er sich auf die Seite Englands schlägt, wird die Aufgabe des Teams, von Marian.
Der Autor beschreibt sehr aufwendig die enormen Vorbereitungen der Ausbildung, die in einer streng geheim gehaltenen „Schule für Spione“ in Schottland erfolgt. Die damaligen Zeiten entspechen nicht dem heutigen Bild der modernen Frau, wie es der Leser kennt. Andere Lebensumstände, Kriegszeit, eine gewisse Naivität, Idealismus, eine Sache, für die es sich zu kämpfen lohnt.
Mag sicherlich bei etlichen jungen Frauen von damals stimmen, doch das hat sich in vielen Dingen leider bis heute auch noch nicht so ganz gelegt.
Blindes Vertrauen oder Liebe macht blind? Die Frage kann ich so nicht beantworten.

Fakt ist, dass der Autor mit „Die Frau, die vom Himmel fiel“ einen Roman mit historischem Hintergrund geschrieben hat, Herzblut, Priorität, Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sehr wichtig waren.

„Die Frau, die vom Himmel fiel“, eine beeindruckende Geschichte, die überzeugt und meine Leseempfehlung erhält.

Zitat S. 11 „ Lieber Gott, bitte pass auf mich auf. - ... in gewisser Weise auch ein Gebet, als das rote Lämpchen erlischt und das grüne Lämpchen angeht und der Absetzer ruft: „SPRUNG!“, ...

 Ich vergebe 4,5 Lesegenuss-Bücher.

 Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.




Kommentare :

  1. Das hlört sich wirklich interessant an...mal was ganz anderes!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Oh, das Buch ist gut - aber ich habe gerade die Rezi zu "Wo Milch und Honig fließen" online gestellt. Selbst beim ins Reineschreiben hat es mich teils noch bewegt.
      Beide Bücher sind unterschiedlich, aber beide gut !
      Hab ein schönes Wochenende - es schneit hier bei uns
      LG HANNE

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  2. Das hört sich wirklich richtig gut an, und das Cover finde ich auch sehr schön. Tolle Rezi!
    LG Bine

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    1. Liebe Bine :-) Danke für deinen netten Kommentar. Und Ja, ich kann das Buch empfehlen. Auch wenn du es irgendwann mal lesen wirst :-)
      Liebe GRüße - komme gleich mal auf Gegenbesuch
      LG HANNE

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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