Samstag, 6. April 2013

[Rezension] Mond aus Glas - Christine Spindler




Christine Spindler
Mond aus Glas
17,41
Broschiert: 196 Seiten
Verlag: Götz, Dörfles (2. Dezember 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3902625205









Cover/Info Autorenhomepage

Leseprobe " Hier "

Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation gestorben ist, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert. Die Ehe der Eltern hält dieser Belastung kaum stand.
Als Luna Finn kennen lernt, dessen Eltern sich gerade getrennt haben, erkennen die beiden, wie einzigartig sie sind, und plötzlich bemerkt Luna, dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten hat.




Wie geht man mit der Trauer um, wenn man ein Kind, eine Schwester verliert?
Zitat S. 7 ... wenn man nicht wusste, was die Zukunft brachte; wenn man bangte ...
Die 16-jährige Luna verlor ihre Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation. Dieser Verlust belastet die ganze Familie, Vater Urban, Mutter Vera können dem kaum standhalten. Und dann ist da noch Tante Evi, die Schwester von Vera.
„Mond aus Glas“, eine Geschichte zweier Familien, Menschen, die mit Verlust, Trauer zu kämpfen haben, versuchen damit umzugehen, um nicht unterzugehen.

Luna und Stella – diese Verbindung gab es nun nicht mehr.
Dabei war es gerade Stella, die das Licht, der Halt für Luna war. Nun musste sie ohne sie zurechtkommen. Doch Luna ist ein taffes Mädchen, und wie sich später zeigen wird, ein ganz besonderes. Allerdings haben andere teils ein Problem mit ihrer Offenheit, Direktheit, ihre Meinung, ihr Denken laut zu sagen. Sie eckt an. Ihr Leben ändert sich, als sie Finn trifft. Seine Familie war vor kurzem in die gleiche Straße gezogen, in der Luna wohnt. Finn hat noch eine jüngere Schwester, Motte. Die Mutter, Marianne, etwas problematisch, zumal sie Finn aufgrund seiner Erkrankung, er ist Bluter, behütet und zu sehr umsorgt. Alles schön und gut, doch was verbirgt Marianne noch?
Luna ist für Finn das Licht, die Kraft, das Gute. Mit ihr wächst die Charaktere und das die beiden sich auf einer Ebene befinden, zusammengehören, das fühlt der Leser.
Auf eine besondere Art gibt die Autorin ihren Figuren Leben, man meint sie fühlen zu können. Christine Spindler bringt mit der Geschichte „Mond aus Glas“ zum Ausdruck, dass Menschen die Möglichkeit haben, mit ihren Gefühlen und Empfindungen die richtige Balance zu finden. Für Finn ist Luna eine Elfe.
(Elfen sind Erscheinungen, Begleiter, es heißt auch, sie geben denen die nötige Zuwendung, wenn diese z. B. von den eigenen Eltern aus speziellen Gründen wie Verlust nicht getröstet werden können.)
„Mond aus Glas“, eine tragische Geschichte, der Christine Spindler durch sehr behutsame Weise eine Sprache gegeben hat, ein sensibles Thema, welches die Autorin mit Fingerspitzengefühl angegangen ist. 

Autoreninfo:

Christine Spindler hat mit „Mond aus Glas“ einen aufwühlenden Roman über Trauer, erste Liebe, Gefühle und Hoffnung geschrieben. Die Autorin schickt ihre Leser in einer atemlosen Fahrt von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt und bringt sie mit ihrem berührenden Schreibstil gleichzeitig zum Lachen und Weinen.

Ein Buch zum Nachdenken und Staunen, für Jugendliche und Erwachsene!

Ich gebe gute 4,5 Lesegenuss-Bücher.



Kommentare :

  1. Hey,
    ich stimmt dir voll und ganz zu! Ist schon länger her das ich das Buch gelesen habe aber es ist mir immer noch positiv in Erinnerung :)
    Ich finde, es müsste noch viel bekannter werden :)
    LG Ela

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    1. Liebe Ela, wenn man selber Kinder hat, bringt es einen noch mehr zum Nachdenken. Ich hätte das vielleicht noch in die Rezi schreiben sollen. Habe ja selbst zwei Mädchen und die Gedanken, eins zu verlieren ...
      Stimme dir voll zu - es muss wirklich noch mehr Publikum finden!
      Liebe Grüße Hanne

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  2. Hallo hanne,
    ich fand das Buch sooo klasse! Es hat mich berührt und es war einfach wundervoll!
    Liebe Grüße
    Anett

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    1. Ach ja, das ist wirklich sooo berührend...
      Wünsch dir einen schönen Sonntag. Heute scheint endlich mal die Sonne und der Frühling kämpft sich wohl durch
      LG Hanne

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  3. Ach ja, eines meiner Lieblingsbücher.
    Eine sehr schöne, ruhige, bewegende Rezi <3

    Liebe Grüße
    Anka

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    1. Ich habe deine Rezi gelesen und du suchtest nach Worten ... mir erging es ähnlich, zumal ich ja zwei erwachsene Mädchen habe. Da kommt man schon beim Lesen ins Grübeln
      Liebe Grüße
      Hanne

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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