Sonntag, 29. September 2013

[NEWS] Die Hintergrundgeschichte zur Reihe "1-2-3-Fragen an ...Sieben Tage ohne"



"1-2-3- Fragen an ... "
 
Diese Reihe läuft nun schon seit einigen Wochen. Nachzulesen, wer bisher alles an der Aktion teilgenommen hat, könnt ihr » hier «
 
Wie ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin? 


Zur Fastenzeit hatte sich die Redaktion meines Arbeitgebers etwas überlegt. Das Motto hieß "Sieben Tage ohne" - sprich Verzicht -, Fasten, kein Fernsehen, kein Auto usw. Es waren sechs Redakteure, die jeweils eine Woche lang dieses durchhalten sollten/mussten. Es kamen ganz tolle Berichte dabei heraus, für den einen oder anderen war es auf jeden Fall eine neue Erfahrung. Aber am interessantesten fand ich den Bericht von Anping Richter, die sich der Herausforderung "Sieben Tage leben ohne Müll" stellte.
Kurzum, ich hatte die Geschichte im Hinterkopf behalten und als es passte, ging mein Fragebogen an Autoren/Blogger raus. Ich gehe jetzt nicht intensiv darauf ein, das habe ich teilweise in den einzelnen Posts gemacht. Aber ich war angenehm überrascht, wie positiv diese etwas anderen Fragen aufgenommen und von jedem einzelnen auf seine Art und Weise beantwortet wurden. 
Herzlichen Dank euch noch einmal an dieser Stelle.

Mein Dank geht aber auch an die Redakteurin Anping Richter, mit deren freundlicher Erlaubnis ich ihre Story (ihr geistiges Eigentum) hier auf meinem Blog veröffentlichen darf.

Und hier ist sie nun:
                                                              *****


Mein Leben ohne Müll beginnt mit einer Niederlage. Als Möchtegern-Müllvermeiderin hatte ich mit Widrigkeiten gerechnet. Allerdings nicht schon vor dem ersten Tag. Erfüllt von missionarischem Eifer und gewappnet mit einem Dossier von der Greenpeace-Kids-Homepage habe ich mir vorsorglich meine Töchter vorgeknöpft. Schließlich soll die Familie mit im Boot sein. Natürlich wollen die Kinder nicht, dass Baby-Albatrosse sterben müssen, weil sie Plastikmüll fressen. Ich versuche auch, das mit den Ressourcen des Planeten zu erklären, und wie wir sie schonen können, indem wir Müll vermeiden. Zum Beispiel könnten wir ab sofort Stofftaschentücher zum Naseputzen benutzen, schlage ich vor. "Wollen wir statt Toilettenpapier auch Stoff benutzen?", fragt meine Sechsjährige mit ernster Miene. Bei aller Liebe zum Planeten: "Nein."
Mit Stoffbeuteln, Tupperdosen und Schraubgläsern bewaffnet, betrete ich tags darauf den Bioladen. "Wurde auch mal Zeit", sagt Jutta, die ich sonst öfter mal an der Kasse um eine Tüte bitte, bei diesem Anblick. Fröhlich packe ich Milch in braunen Flaschen und Joghurt im Glas in den Wagen. Da spricht Bioladen-Chef Frank Dippel, mich von der Seite an. "Du weißt, dass die Öko-Bilanz von Mehrwegflaschenmilch schlechter ist als beim Tetra-Pack?" Vor allem, wenn die Transportwege lang sind - so wie bei dieser Biomilch aus einer bayerischen Molkerei.
Trotzdem bringe ich es nicht fertig, Tetra-Milch zu kaufen. Wie stehe ich sonst am Ende der Woche da? Knöchelhoch im Müll. Zumindest der Käse kommt am Tresen direkt in die mitgebrachte Dose. Danach muss ich zum Markt. Heute gibt's Kartoffeln. Morgen auch. Denn Nudeln oder Reis sind ohne Verpackung ja wohl nicht zu bekommen, oder?

Priesterin der Müllfreiheit

Über einige Dinge hatte ich mir wirklich keine Gedanken gemacht, bevor ich meine Müllfastenwoche vollmundig ankündigte. Jetzt merke ich: Das war gar nicht schlimm. Denn es zerbrechen sich ja genug andere Leute den Kopf für mich. Eine gute Freundin zum Beispiel, die zu mir sagt: „Und womit putzt du dir dann die Zähne?“ Es war doch nicht die Rede davon, dass ich jetzt alles, was in meinem Haushalt noch vorhanden ist, ignoriere, rede ich mich heraus. Aber die Frage nagt. Jetzt habe ich eine Antwort gefunden, mit der ich sie hätte verblüffen können, und zwar auf dem Blog von Bea Johnson, die von der New York Times „Priesterin des müllfreien Lebens“ genannt wird. Sie benutzt selbst gemachtes Zahnpulver aus Natron- und Steviapulver und stellt das Ganze in einem schicken Parmesanspender ins Bad. „Die Zutaten müsste es eigentlich auch bei uns lose in der Apotheke geben“, überlege ich laut. „Das frisst einem doch den Zahnschmelz weg“, sagt mein Mann, der vorher seinen Zahnarzt konsultieren würde. Zum Glück ist die Zahnpastatube noch halb voll.
Ich habe auch einen Kollegen, der mitdenkt. Als ich morgens meine drei Tupperdosen und das Schraubdeckelglas mit Milch auspacke (es ist die von zu Hause aus der braunen Glasflasche, und ich brauche sie für meinen Kaffee), zieht Björn Vasel nur eine Augenbraue hoch. Aber nachmittags, als ich meinen Becher in die Spüle stelle, fragt er: „Hast du etwa von dem Kaffee getrunken?“ und lächelt nur fein, als ich mit Unschuldsmiene „Ja, wieso?“ sage. Als ich abends die Redaktion verlassen will, hält er mich zurück: „Wolltest du nicht den Kaffeefilter mitnehmen, für deinen Komposthaufen zu Hause?“ Habe ich getan. In einer Tupperdose.


Gute, alte Milchkanne

Müllfrei zu leben, ist wirklich ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Hätte ich Dinge wie Salz und Pfeffer, Öl und Butter nicht ohnehin vorrätig, stünde es schlecht um die Ernährung der Familie. Andererseits: Wer es nicht versucht, hat schon verloren. Und auch kleine Siege stärken die Moral. So habe ich bei Rewe (abgesehen vom Preisschildchen) müllfreien Käse bekommen. Meine ständige Begleiterin, die Tupperdose, durfte allerdings nicht die Theke passieren. "Darf ich nicht, ich weiß ja nicht, was Sie da für Bakterien dran haben", erläutert die Verkäuferin. Aber dann macht sie einen sehr langen Arm und lässt das Stück auf meiner Seite in die Dose plumpsen. Der mit Kräutern angerührte Frischkäse sieht ja auch lecker aus. Nur wird es da wohl mit dem Abwiegen und Plumpsenlassen ohne Tresenüberschreitung schwierig, und ich will das freundliche Entgegenkommen nicht überstrapazieren. Danach suche ich Milch in Pfandflaschen - vergeblich. Und die im Bioladen kommt aus Bayern. Dabei rät der Landkreis Stade mir in seiner übrigens sehr empfehlenswerten Abfallfibel, regionale Produkte in Mehrwegsystemen oder Nachfüllsysteme zu bevorzugen. Als Altländerin sieht es für mich in erreichbarer Nachbarschaft nicht gut aus. Für Äpfel habe ich zwar eine nahe, verpackungsfreie Quelle, bei der die Ökobilanz trotz CA-ULO-Lager noch bis zum Sommer stimmt. Aber wohl dem, der mit der guten, alten Milchkanne zum Bauern radeln kann. Falls Sie diesbezüglich einen Tipp für mich haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

Leben ohne Spontankäufe

Heute habe ich mir vorgenommen, nicht schon wieder über die Widrigkeiten des momentanen Mülltabus zu jammern. Bisher sind nämlich noch niemandem die Tränen gekommen, und es soll ja nicht schon am vierten Tag langweilig werden. Reden wir also mal über die guten Seiten der Müllfreiheit. Die gibt es ganz klar, und damit meine ich nicht etwa die offensichtlichen moralischen Vorzüge. Zum Beispiel entfallen fast alle Spontankäufe. Das spart echt Geld.
Keine kollegiale Pizzabestellung in der Mittagspause, kein Schokoriegel zum Überbrücken des biorhythmischen Durchhängers am Nachmittag. Nicht mal mehr ein Kaugummi ist drin. Stattdessen gibt’s belegte Brote, Salat und zwischendurch Obst. Komisch, bis vor vier Tagen hatte ich nie Zeit, mir morgens vor der Arbeit noch etwas zu machen. Wer bei uns sonst die Brotdosen benutzt, ist leicht zu erraten: Ich wechsle ab zwischen Pferde-, Fliegenpilz- und Lillifee-Dekor. Überhaupt scheint außer mir bisher niemand in der Familie etwas zu entbehren. Mann und Kinder würden sich wahrscheinlich auch ohne Murren auf ein Stück Seife – die gibt’s noch lose – für alles umstellen, wenn Duschgel, Shampoo, Feuchtigkeitscreme und Deo zur Neige gehen. Bald ist es soweit. Vielleicht kann ich einen erneuten Verstoß gegen das Müllverbot (der erste war das Toilettenpapier) vermeiden, wenn ich alles ganz sparsam verwende – bis Mittwoch.
Dann ist die Müll-Fastenwoche wieder vorbei. Über die Entbehrungen tröste ich mich mit einem Latte Macchiato hinweg. Für meinen Coffee-to-go habe ich nämlich einen schönen, spülmaschinenfesten Deckelbecher, den mir im biorhythmischen Tief am Nachmittag jeder Kaffeeladen in der Altstadt gerne füllt.


Hilfsbereite Weggefährten

Auf dem steinigen Weg zur Müllfreiheit gibt es etwas, das mich sehr motiviert: Ich bin nicht allein. Viele sind dort längst unterwegs, und einige haben ihre Erfahrungen mit mir geteilt. Um Abwechslung in das verpackungsfreie, aber auf die Dauer eintönige Kartoffelessen zu bringen, rät Hannelore Reimers beispielsweise zu selbst gemachten Kartoffel-Gnocchi. Ein leckeres Rezept hat sie auch mitgeschickt. Gleich zwei Leser haben mir zum Anradeln mit der Milchkanne Bauer Krugmeier in Neuland empfohlen. Stimmt, der ist wirklich nur einen Katzensprung entfernt. Leider hat er die Direktauslieferung mittlerweile eingestellt. Denn so wie sie aus dem Euter kommt, nämlich vollfett, mögen die meisten ihre Milch heute nicht mehr, erläutert Tim Krugmeier am Telefon. Der Aufwand lohne sich einfach nicht. Der ist beträchtlich, bestätigen ebenfalls bedauernd seine Nachbarn, an die er mich verwiesen hat. Die Auflagen für den Verkauf von Vorzugsmilch seien extrem hoch, die Investitionen für eine Pasteurisier- und Abfüllanlage auf dem Hof aber auch. Auf Molkereien mit Direktverkauf, in Lamstedt und in Oberndorf, bin ich hingewiesen worden – von mir zu Hause aus sind das leider 60 Kilometer. Eine Leserin gab mir den geradlinigen Tipp, ganz auf Milch zu verzichten und auf vegane Ernährung umzusteigen. Zwei weitere Tipps klingen praktikabel: Bauer Elmer aus Oberndorf (danke, Frau Mießner) sowie der Milchhof Kück aus Gnarrenburg (danke, Herr Kankelfitz) liefern Milch vom eigenen Hof in Mehrwegflaschen, auch nach Jork. Wissen Sie, was all die Anteilnahme noch bei mir auslöst? Ich fürchte, ich kann mich nie mehr mit einer Plastiktüte erwischen lassen, ohne rot zu werden.

Sieben Tage ohne Müll – eine Bilanz

Ehrlich gesagt: Der letzte Tag meiner müllfreien Woche ist schon da, als es gerade erst anfängt, wirklich entbehrungsreich zu werden. Einiges muss ich im Rückblick kritisch anmerken: Käse kommt natürlich ebenso wenig unverpackt in der Ladentheke an wie Kaffee in der Redaktions-Kaffeemaschine. Das Toilettenpapier war zwischendurch alle, Nachschub ohne Plastikhülle nicht zu bekommen.
Im Café habe ich mir gedankenlos mit einer Papierserviette den Milchschaum vom Mund gewischt, obwohl ich ein Stofftaschentuch mit mir herumtrug. Und mein Mann behauptet, dass Autoabgase auch Müll sind, bloß unsichtbarer.
Ja, okay, ich war inkonsequent. Die Fastenwoche ist aber trotzdem nicht ohne Konsequenzen geblieben, nicht zuletzt durch den Dialog mit vielen Menschen, die mich darauf angesprochen haben.
Als unbescheidenes Fazit präsentiere ich hiermit also mein persönliches Müllvermeidungsranking. Offenbar die schlechteste Methode: Scheinrecycling, also aus Joghurtbechern Farbeimer oder Parkbänke machen, wie bei der Hälfte der Grünen-Punkt-Abfälle, die nicht einfach verbrannt wird. Obwohl Müll in dem Maße, wie die Rohstoff- und Energiepreise steigen, als Brennstoff sogar allmählich begehrter wird.
Papier- und Glas schneiden im Wertstoffrecycling besser ab, aber auch hier muss viel Energie investiert werden. Übrigens hinterlässt jeder Einwohner des Landkreises Stade in einem Jahr im Schnitt 147 Kilo Wertstoffmüll, also Altpapier, Altglas und Gelber-Sack-Inhalt (Abfallbilanz 2011). Bei einer fünfköpfigen Familie wie meiner lohnt sich das Müllsparen demnach richtig.
Eine bessere Methode scheint mir das Wiederverwenden oder wirkliche Recyceln wie bei Gemüseabfällen auf dem Kompost. Die wohl sicherste und beste Methode: Verzichten. Geht leider nicht immer und kann auch eine ziemliche Spaßbremse sein. Aber gut ist es in jeden Fall, nochmal nachzudenken – beispielsweise darüber, ob unfaire Preise für die Produzenten die Ökobilanz zunichte machen oder ob beim Transport zu viel unsichtbarer Müll entsteht.


                                                                *****

Nun bin ich auf eure Kommentare gespannt. 
Nachrichten an die Redakteurin leite ich gern weiter. 


Kommentare :

  1. Hallo liebe Hanne,

    sehr interessanter Artikel von Frau Richter, sie hatte mit dieser Aufgabe eindeutig die schwierigste. In unserer heutigen Gesellschaft ist es nicht mehr möglich, Müll zu vermeiden. Wer kann heutzutage noch so leben, dass man die Grundnahrungsmittel selbst anbauen und herstellen kann? Wer kann völlig frei von Umverpackungen einkaufen? Es geht ja noch viel weiter: was ist mit der Kleidung, die man trägt, den elektrischen Geräten zu Hause? Man kann das ewig weiterführen und kann nur zu der Erkenntnis kommen, dass all das Müll produziert, den man nicht mal ebenvermeiden oder kompostieren kann. Anping Richter hat ja sehr schön berichtet, auf welche Schwierigkeiten sie gestoßen ist und hätte dieses Experiment deutlich länger als 6 Tage gedauert, hätte sie vor noch ganz anderen Herausforderungen gestanden.
    Ich finde, dass sie das wirklich sehr gut gemeistert und einen klasse Bericht darüber geschrieben hat. Mich würde jetzt einfach mal interessieren, ob das nachhaltigen Eindruck auf sie gemacht hat und ob sie seitdem mehr auf Müllreduzierung achtet als vorher.

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,
      ich habe mit ihr noch nicht weiter gesprochen, erst hatte ich Urlaub und nun hock ich mit nem kaputten Knie zuhause. Sie hat allerdings die Mail mit der Info erhalten, dass ihre Geschichte heute online gegangen ist.
      Ich leite ihr deine Frage mal weiter bzw. du kannst gern die Mailadresse von ihr haben. Allerdings weiß ich nicht, ob sie derzeit in der Redaktion ist oder Herbsturlaub hat - Ferien ***
      Liebe Grüße Hanne

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  2. Hallo Hanne,

    interessanter Bericht. Aber wie mein Mann immer sagt: "Sentimentalität muss man sich leisten können!" Er meint dies in finanzieller Hinsicht - Käse aus der Bedientheke kostet oft mehr, als der aus der Packung.

    Tetra-Paks - selbst die kann man wiederverwenden - allerdings hat man dann immer noch Schnipsel davon übrig. Stofftaschentücher finde ich so richtig eklig - nasse Taschentücher, weil man erkältet ist in den Hosentaschen - dazu sag ich nein! Papiertaschentücher kann man doch im Biomüll auf den Kompost werfen - wertvoller Zellstoff, der Natur wieder zugeführt. Plastiktüten - dafür würde ich nie bezahlen. Zum Einkaufen verwenden wir Klappboxen, die sowieso praktischer sind, für den kleinen Einkauf Stoffbeutel, oder auch Plastiktüten, die man irgendwann mal irgendwo her erhalten hat - die werden bei uns verwendet, bis man sie wirklich nur noch als Müllbeutel zur letzten Ruhe schicken kann.

    Ich wünsche Dir eine gute Besserung und schicke Dir liebe Grüße,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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    1. Liebe Heidi, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Nur dieser Bericht war halt der interessanteste von allen und mich hat es halt auch interessiert, wie sie es gemeistert hat.
      Ich denke, das Bewußtsein der Menschen ihre Erde nicht vollzumüllen, wächst schon ... aber ...
      Alles Liebe
      Hanne

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  3. Liebe Hanne,

    nee was hab ich herzhaft gelacht ... das gefällt mir mal richtig gut und natürlich stelle ich mir nun die Frage ... auf welche Müllsünde kann ich verzichten?

    Liebe Grüße
    herzlichst Carmen.

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    1. Liebe Carmen, allein den Artikel zu lesen, da rattern doch schon die Gedanken. Und wenn du mal diesen Post liest, vor welchen Schwierigkeiten die Autorin stehen würde bei Sieben Tage ohne Müll, das ist alles schon ...
      http://lesegenuss.blogspot.de/2013/09/news-1-2-3-fragen-micaela-jary-autorin.html
      Aber sich ein bisschen Gedanken darüber machen schadet nicht.
      Liebe Grüße Hanne

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  4. Hallo Hanne,

    danke für diesen tollen Blogpost und den interessanten Denkansatz.
    Töchterlein besteht auf ihre Jause von Mama und auch sonst versuche ich selbst, Müll zu sparen, wo es nur geht (was allerdings nicht immer ganz leicht/möglich ist).

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Liebe Sabine, genau wie ich schon zuvor schrieb, es soll ein Denkansatz sein. Wir sind es, die unseren Kindern die Welt hinterlassen. Ich bin keine Grüne oder so, aber zeitweise bin ich so erschrocken, wie selbst unser Zwei-Personen-Haushalt plus Hund Abfall für den Gelben Sack produziert. Falls du den Gelben Sack nicht kennst, dass ist wo ich die Joghurtbecher und so was in der Richtung entsorge.
      ***
      Danke für deinen lieben Kommentar
      Hanne

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    2. Liebe Hanne,
      auch in Österreich trennen wir Plastikmüll mit dem Gelben Sack und es kommt trotz Müllsparen noch immer genug zusammen. Und wenn ich das Auto nicht für die Arbeit brauchen würde bzw. in einer Großstadt mit gutem Verkehrsnetz leben würde (aber nein, wir wohnen am Land, wo nur jede Stunde 1 Bus fährt), dann bräuchte ich auch kein Auto...

      Liebe Grüße von
      Sabine

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    3. Schäm... ich hätt mich ja informieren können, bzgl. Gelber Sack usw... Aber ich bin auch aufs Auto angewiesen, denn so wie bei dir fährt hier auch nur alle Stunde ein Bus und das ist mit meiner Arbeitszeit echt nicht vereinbar.
      Ich wundere mich wirklich, wie viel bei uns für den Gelben Sack so zusammen kommt - Zwei-Personen-Haushalt und Hund!
      LG HANNE

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  5. Hallo Hanne,

    da kommt also die Idee zu Deinen 1,2,3 Fragen her :)

    Eine wirklich tolle Aktion, aber ich muss zugeben, sofort hab ich gedacht: 7 Tage müllfrei, das klappt doch nie! Aber irgendwie hat mich dieser Artikel auch wirklich zum nachdenken gebracht, denn es stimmt: Wir produzieren ganz schnell und einfach und ohne sich Gedanken zu machen, jede Menge Müll und das auch da, wo es sich vielleicht vermeiden lässt. Wir (oder sollte ich besser sagen ICH) sollten uns wirklich wieder bewusster machen, was so viel Müll bedeutet und mehr auf unsere Umwelt achten.

    Danke für den tollen und auch humorvollen Artikel, ich nehme mir hiermit feierlich vor, etwas bewusster mit Müll oder eher mit der Vermeidung umzugehen :)

    LG
    Moni

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    Antworten
    1. Liebe Monika,
      danke für deine Zeilen. Die Redakteurin hat den Link erhalten, ebenso mit der Bitte, sich auch die Kommentare durchzulesen :-)
      Es ist ja nur ein Denkanstoß, aber auch das kann manchmal viel bewirken.
      Und - nein - ich bin keine Grüne!
      LG Hanne

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  6. Liebe Hanne,

    ein wirklich sehr interessanter Bericht, der mich darüber nachdenken läßt, welchen Müll ich vermeiden könnte. Gar nicht so einfach, aber einiges sicher auch machbar.
    Ein schöner Denkanstoß in die richtige Richtung!

    LG, Becky

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    1. Liebe Becky, ich denke für uns alle sollte das ein wirklicher Denkanstoß sein. WEnn ich nur an die Vermüllung der Meere denke, ätzend.
      Und auch dir - Nein - ich bin keine Grüne :-)
      Liebe Grüße Hanne

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  7. Vielen Dank für die Hintergrundgeschichte und den humorvollen und gleichzeitig nachdenklich machenden Beitrag. Sieben Tage ohne Müll war für mich auch die das-schafft-man-ich-doch-gar-nicht-Variante. In einer dörflichen Gegend ist das vielleicht noch ein klein wenig leichter als in der Stadt, aber trotzdem stelle ich mir das nicht umsetzbar vor. Allerdings hilft es ja auch schon, wenn man den Müllkonsum einschränkt - jeder so, wie es ihm möglich ist. Und solche Beiträge regen einfach dazu an, mal über das Thema nachzudenken. Daher würde mich auch interessieren, welche Folgen das hatte ... An vieles denkt man ja auch einfach nicht und stolpert erst beim Ausprobieren drauf. Nicht weniger wichtig finde ich übrigens das Problem der "Müllsünden", also die richtige Entsorgung von Müll. Man sieht ja immer wieder "irgendwo" abgeladenen Müll, der einfach zu entsorgen wäre. Gelber-Sack-Müll im Altpapier, weil da noch Platz war, und so. Ich bekomme auch regelmäßig die Krise, wenn ich abgeladenen Müll im Wald sehe ...

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    1. Nur gut, dass doch noch ein paar positive Kommentare auf die Hintergrundgeschichte kommen. Gerade mußte diese Zeilen unter einem anderen Post lesen:
      Da ich auch beim "Sieben Tage ohne Müll" - Beitrag nicht gefällt mir geklickt habe, bin ich wohl eh nicht erwünscht.

      Ich wünsche dir noch viel "Erfolg" - in welcher Form auch immer du ihn dir erwünschst - mit deinem Weblog. Und ich freu mich auf weitere Postings auf Facebook, weil so ein blöder anonymer Poster nicht verstanden hat, was du mit deinen Beiträgen sagen willst.

      Was soll ich dazu sagen? Anscheinend bin ich zu blöd um es zu kapieren. Und ANonyme liebe ich eh !

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    2. Ich wollte ja schon länger einige Beiträge dieser Aktion kommentieren, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Die Hintergrundgeschichte war dann der Auslöser für "aber jetzt!", unterstützt von meiner Erkältung. ;)

      Und zum Anonymen: Nicht ärgern, der oder die hats einfach nicht verstanden und überzogen reagiert. Man muss ja nicht alles verstehen, aber dann ignorier ich das oder kommentiere hinterfragend. Und anonym ... Naja, das sagt einiges. Vielleicht war das ja auch einfach nur ein Troll, ich kenne mich aus mit denen.

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    3. Das kenn ich, man nimmt sich was vor und irgendwie kommt immer etwas dazwischen...
      Aber ich hoffe, deine Erkältung geht wieder zurück.
      Ja, diese Vollpfosten von Anonymen sind richtige "Trolle". So was von feige !
      LG Hanne

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  8. Liebe Hanne,

    erstens muss ich mal sagen, dass ich deine 1-2-3- Aktion toll finde... nachdem ich deinen zuletzt erschienenen Beitrag gelesen habe, habe ich mich auch durch die anderen gelesen (:
    Sehr interessante Antworten, auf was manche Menschen sofort und manche gar nicht verzichten könnten....

    Nun bin ich bei diesem Artikel hängen geblieben und habe ihn mit Genuss gelesen...
    Ein interessantes Unterfangen- eine Woche ohne Müll... Puh- ich glaube, dass wäre eine der schwersten Aufgaben für mich.

    Ich finde den Artikel toll, weil er zum nach- und umdenken anregt, aber auch deine Aktion mit den Fragen hat mich dazu gebracht, mich selbst mal zu hinterfragen... Vll sollte ich wirklich mal eine "Fasten" Aktion starten (:

    Alles Liebe,
    Lole

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    1. Liebe Lole :-)
      das finde ich wirklich toll von dir, wenn diese Artikel ankommen. Und ja, genau diese Hintergrundgeschichte hatte mich schon fasziniert. Ich habe dir gerade kommentiert - die Sommer-Challenge habe ich auch vergeigt...
      Liebe Grüße Hanne

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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