Dienstag, 29. Januar 2013

[Neuerscheinung] Das Haus am Abgrund - Susanne Gerdom


Im Januar 2013 startete arsEdition das neue Inprint bloomoon

bloomoon - unendlich gut lesen!



Alle Informationen lest bitte = hier =. Ihr wisst ja, das Copy!

Worauf ich mich freue, dass im Februar
"Das Haus am Abgrund" von Susanne Gerdom erscheint.


Buchinfo:

In ewiger Nacht gefangen
„Das Haus. Es scheint mit einer leisen, lockend süßen Stimme nach mir zu rufen. Komm her, mein Freund. Komm in meine Arme. Lass dich fressen ...“ Wie ein bedrohlicher Schatten thront Heathcote Manor über den windumtosten Klippen. Dort walten böse Mächte, erzählt man sich im Dorf, dort wohnt der Teufel – und er hat Böses vor!
Der 16-jährige, unheilbar kranke Adrian kam mit seinen Vätern in das kleine Dorf an der kornischen Küste, um Ruhe zu finden – vor seiner unheilbaren Krankheit und den geisterhaften Erscheinungen, die ihn verfolgen. Doch dem schaurigen Gemäuer kann er sich nicht entziehen – ebenso wenig wie die gleichaltrige Nova. Welch böser Fluch wohnt dem Haus tatsächlich inne? Adrian beginnt zu recherchieren. Halluzinationen und Wirklichkeit vermischen sich – und dann steht er vor den furchtbaren Trümmern der Vergangenheit... Gibt es ein Entrinnen?

Die Autorin schreibt selbst zu diesem Buch:
 Ich freu mich wie eine Schneekönigin auf das Buch! - Und weil bei arsEdition endlich auch mit ihrem richtigen Namen veröffentlicht wird.


[Neuerscheinung] "Wo Milch und Honig fließen" Grace McCleen

„Wo Milch und Honig fließen“ ist eines dieser Bücher, das mit einem spielerisch-leichten Ton in eine Welt entführt, über die man sich bisher nur wenig Gedanken gemacht hat. Ein Roman, der subtil zeigt, wozu Strenggläubigkeit führen kann. Und Judith, die bezaubernde kleine Heldin dieses Romans, wächst dem Leser schon auf den ersten Seiten so ans Herz, dass er ihr ein wahres Wunder wünscht. 
                               ***
So schreibt der Verlag über den Debütroman der Autorin Grace McCleens „Wo Milch und Honig fließen“. Wunder spielen keine unerhebliche Rolle. Manche sagen sogar, das Buch selbst ist ein kleines Wunder, so hinreißend, großherzig und liebenswert ist die Geschichte der kleinen Judith. In England wurde das erfolgreiche Debüt mit dem Desmond Elliot Prize ausgezeichnet, die Rechte in über zwanzig Länder verkauft, am 4. März 2013 erscheint nun die deutsche Übersetzung bei DVA.


Grace McCleen entführt uns in das Leben der zehnjährigen Judith, die sich in ihrem Zimmer eine kleine Welt schafft, aus Keksschachteln, Pfeifenputzern, Flaschendeckeln und anderem Krimskrams. Dort spielt sie die üblichen Gedankenspiele aller Kinder, aber Judith ist nicht wie die anderen. Ihre Mutter lebt nicht mehr, und sie und ihr Vater gehören einer streng religiösen Sekte an. In der Schule wird sie gehänselt, weil sie sich von der sündigen Welt fernhalten muss. Vielleicht, denkt Judith, wenn ich es hier drinnen schneien lasse, mit Rasierschaum, Watte und Daunenfedern, fällt am Montag die Schule aus. Als sie am nächsten Tag die Vorhänge öffnet, ist tatsächlich alles weiß. Judith hat ihr erstes Wunder bewirkt. Und damit fangen ihre Probleme erst richtig an … 







Grace McCleen wurde in Wales geboren und studierte Englische Literatur an der Universität in Oxford. Heute lebt sie als Sängerin, Songwriterin, Künstlerin und Autorin in London. „Wo Milch und Honig fließen“ ist ihr erster Roman,
 ihr zweiter ist in Arbeit.










Grace McCleen, WO MILCH UND HONIG FLIESSEN

 Roman. Erscheint am 4. März 2013

Aus dem Englischen von Barbara Heller | 384 Seiten, € (D) 19,99 / € (A) 20,60 / sFr 28,50 / ISBN 978-3-421-04546-1



Das Cover und Autorenfoto wurden mir für den Post vom Verlag DVA  zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank 

Samstag, 26. Januar 2013

... In den letzten Zügen ... (zum Schreibwettbewerb)

Wieso - weshalb - warum?

Vor nicht allzu langer Zeit las ich über nachstehenden Schreibwettbewerb:
Genauer gesagt heißt es:

"Mach mit beim großen Schreibwettbewerb von Sophie Kinsella!
= Link Webseite Sophie Konsella! =

Veranstaltet vom Goldmann Verlag & Jolie

Schick uns deine schönste „Kuss“-Geschichte – und gewinne ein Wochenende in London mit der besten Freundin!

Teilnahmebedingung:

Du schreibst leidenschaftlich gerne und wünschst dir, auch einmal eine deiner Geschichten veröffentlicht zu sehen? Dann mach mit beim großen Schreibwettbewerb des Goldmann Verlages und der Frauenzeitschrift Jolie. Es gibt wunderbare Preise zu gewinnen!
Motto des Schreibwettbewerbs: „Ein Kuss der mein / ein Leben verändert hat“
Umfang: Die Geschichte soll ca. 4.500 bis maximal 9.000 Zeichen umfassen (inklusive Leerzeichen)
Einsendeschluss: 31. Januar 2013

Und genau der Umfang hat mich fast bis an den Wahnsinn gebracht.

Morgen werde ich die Seiten noch einmal durchgehen und dann habe ich eine Person "vergewaltigt", sich dessen anzunehmen und noch mal einen Blick drauf zu werfen.

Tja, das wollte ich unbedingt mal loswerden.
Habt ein schönes Wochenende -
LG Hanne

Rezension (252) Die Hexe von Nassau - Nicole Steyer










Nicole Steyer
Die Hexe von Nassau
Taschenbuch: 640 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426511329
€ 9,99







Gelesen IV. Quartal 2012
Cover und weitere Informationen von Verlagsseite


Das Herzogtum Nassau im Jahr 1676: Hier lebt die junge Katharina mit ihrer Mutter in der Nähe der Stadt Idstein. Als Graf Johannes seine grausamen Hexen­verfolgungen beginnt, geraten die beiden Frauen in Gefahr. Katharinas Mutter wird hinge- richtet. Und auch das Mädchen bleibt von Verdächtigungen nicht verschont, denn sie ist in das Visier des skrupellosen Henkers Leonhard Busch geraten. Dieser schreckt vor nichts zurück, um Katharina in seine Gewalt zu bringen.

Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen ist ihr erster historischer Roman, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst

Statement:

Man feierte das Martinsfest, als Katherine mit ihrem Mann über den Marktplatz schlendert. Von überall waren Leute gekommen, um zu feiern. Es roch nach warmen Apfelwein, frischem Brot, doch die Kälte drang durch die Sachen. Ein großer Haufen Holz wurde entzündet, und spendete Wärme.
Explosionsartig wurde Katherina  von Erinnerungen der Vergangenheit überschüttet.
Das Feuer -
Die Hitze -
und am allerschlimmsten der Geruch von brennendem Fleisch - Menschenfleisch - "Verbrennt die Hexen".

Die junge Katherine lebt mit ihrer Mutter in der Nähe von Idstein. Schon sehr früh hatten sie den Mann bzw. den Vater verloren.
Der derzeitig regierende Graf Johann tat alles dafür, um im jetzigen Leben und auch danach Gott zu gefallen. Sein Glaube war unerschütterlich. Diese "Schwäche" machte sich der Henker nütze, denn er tat alles, um seinem Gönner zu gefallen.
Ein unbedacht gesprochenes Wort, eine verkehrte Haarfarbe, eine Heilerin, die ihr Handwerk versteht, sehr zum Missfallen des Scharfrichters und auch Wundheilers.
Zum besseren Verständnis:
Zur damaligen Zeit war die Person des Henkers nicht nur der Scharfrichter, sondern auch der Folterer und Wund(er)heiler in einer Person (S. 633).
Durch diese Machtstellung kam dieser zu einem gewissen Wohlstand.
Katharina und Marie verlieren ihre Mütter, diese werden als Hexen verbrannt. Auslöser war ein arglos gesungenes Lied der Hebamme, Mutter von Marie.

Je intensiver man in die Geschichte "Die Hexe von Nassau" eintaucht, die Grausamkeiten der damaligen Zeiten liest, förmlich spürt, sowohl die Folterungen als auch die Geschehnisse rundum, umso mehr hat man das Bedürfnis, laut zu schreien, um dem Irrsinn ein Ende zu gebieten.

In ihrem Nachwort zeigt die Autorin auf, wie intensiv ihre Recherchen um die damalige Zeit, der Hexenverfolgung, waren. Ja, es hat ihn wirklich gegeben, diesen Scharfrichter.
Sehr authentisch, fast bildhaft vorstellbar, beschreibt Nicole Steyer in ihrem historischen Debütroman eine düstere Zeit des Mittelalters, die man sich so heute nicht vorstellen mag oder möchte. Doch es ist ja noch nicht allzu lange her mit dieser dumpf-düsteren Zeit in Deutschland.

Recherchen und das Schreiben einer Geschichte über ein derart komplexes Thema ziehen sich oft über Monate, manchmal auch Jahre hin.
In Kontakt trat ich vor gut drei Jahren mit der Autorin. Bereits damals erfuhr ich, dass sie an einem historischen Roman arbeitet, einem Thema, welches sich in ihrer Heimat im Mittelalter bewegt.

Und nun habe ich das Endprodukt gelesen!.
Den Namen der Autorin sollte man sich merken. Da kommt bestimmt noch einiges Gutes hinterher.

Der Schreibstil von der Autorin hat mir sehr gut gefallen, vor allem, wie sie anhand ihrer Recherchen bezüglich der Hexenverbrennungen u. a. eine lesenswerte Geschichte entwickelt und geschrieben hat.
Ihre Charaktere sind überschaubar. Sie spart nicht mit detaillierten Schilderungen qualvoller Szenen der Folter.

Fazit:
Man muss an seine Träume glauben, dann werden sie auch wahr."
Mit ihrem historischen Debütroman hat sich die Autorin Nicole Steyer sicherlich einen ihrer Träume verwirklicht.

Zitat (S. 625) "Wir sind Freunde für immer", flüsterte sie leise ins Ohr, "wie Seelenverwandte, die den anderen finden, gleichgültig, wo er ist. Ich werde dich nie vergessen, Katinka."


Freitag, 25. Januar 2013

[Post It 06] Calendar Girl - Franziska Hille (eBook-Rezension)





Gelesen Januar 2013

Calendar Girl

Franziska Hille
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 482 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 248 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00AWJ8B7I
€ 4,99


Kurzbeschreibung
Caro – frisch getrennt, ständig pleite, jobbt als Fitnesstrainerin und Erotikmodell. Drei Männer bringen Unruhe in ihr Leben: Fokko, ihr bester Freund, Yoshi, ihr Ex und Philipp van Bergen, Inhaber einer Werbeagentur.
Dann geschieht ein Mord und alle sind verdächtig. Caro muss entscheiden, wem sie vertraut und wem nicht – auf dem Spiel steht ihr Leben.

Statement:
Vier Jahre, sieben Monate - solange hielt Caro das Martyrium, die Misshandlungen ihres Peinigers aus, um ihre jüngere Schwester zu beschützen, der "Der Böse Troll" sonst etwas antun würde.
Das Böse hatte Caro innerlich kaputt gemacht. Viele Jahre später, nachdem sie sich endlich von ihm lösen konnte, wird "Der Böse Troll" wieder in ihr Leben eingreifen und sie zu einem Spielball seines tödliches Spiels machen. 

Carlotta Danesi, kurz Caro genannt, wohnt nach ihrer letzten Trennung von Yoshi nun bei ihrem besten Freund Fokko Tjarks. Und trotzdem ist sie nicht sicher vor Yoshi. Mehr recht als schlecht hält sie sich mit Jobs sowohl als Personal- und Fitnesstrainerin über Wasser. Ihr Stolz verbietet es, auf die Familie zuzugehen, von der sie sich vor vielen Jahren trennte.
Fokko arbeitet derzeit an einem Erotik-Jahreskalender - jeder Monat mit einem neuen Erotikmotiv/-modell. Als ein Modell ausfällt, springt Caro ein.
Caro trainiert inzwischen mit Philipp van Bergen, der eine Agentur leitet. Er ist der Auftraggeber von Fokko.
Fokko Tjarks, eine interessante Charaktere, anfangs wurde ich mit dieser Person nicht warm. Doch je intensiver die Handlung wurde, verschwanden die ersten Zweifel ihm gegenüber.
Doch dann passiert es.
Ein Mord, eine Spielkarte als Hinweis am Tatort.
Was steckt hinter den Briefen, die Caro erreichen, und die immer eine Spielkarte enthalten?

Noch intensiver auf die Handlung einzugehen, wäre nicht gut.
Die Autorin lässt den Leser durch den Perspektivenwechsel die Handlung erleben.
"Calendar Girl" hat mich überrascht, obwohl ich mir zwischendurch die Frage stellte, wie konnte Caro sich auf derartige Fotoaufnahmen o. a. einlassen, wenn sie jahrelang dem Großen Bösen Troll hörig war.
Sehr viel Verdrängung, Überlebenswille - doch manchmal sollte man als Leser nicht zu intensiv über Angelegenheiten nachdenken.
Es ist so wie es ist.
"Calendar Girl" zeichnet sich vor allem durch den eigenen Schreibstil, der Lebendigkeit der Worte der Autorin aus. Es hätte mich auch gewundert, wäre es anders gewesen, denn hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Autorin Susanne Gerdom. Das Endprodukt zählt, doch einen Erotik-Thriller hatte ich echt von ihr  nicht erwartet. Und das meine ich positiv.

Zitat (S. ?) "Ich denke, ich werde ihm jetzt sicherheitshalber den Bauch aufschlitzen und die Kehle durchschneiden und ich möchte, dass du dabei zusehen kannst. Er ist doch einer von deinen Fuck Buddys, oder?"

Ich bin ja immer noch nicht der große Fan von Ebooks. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

"Calendar Girl" ist ein Buch, welches man erst wieder aus der Hand legt, bis die letzte Seite gelesen ist.
Von daher meine absolute Leseempfehlung.
Vielen Dankan die Autorin für das Leseexemplar.
Wirklich gute 4,5 Notizbücher


Montag, 21. Januar 2013

[Neuerscheinung] Alina Bronsky «Spiegelriss»

Es wird mal wieder Zeit, dass ich eine Neuerscheinung poste:

"Spiegelriss" von der Autorin Alina Bronsky







 Alina Bronsky
Spiegelriss
Arena Jugendbuch
264 Seiten
€ 14,99 (D
ISBN 978-3-401-06799-5
Arena Verlag
ET: 7. Januar 2013




 „Aus der Normalität herauszufallen, verursacht einen mittleren Dachschaden; manchmal ist es auch genau umgekehrt, der Dachschaden führt den Absturz herbei“

aus: Spiegelriss, Arena Verlag


"Deine Welt liegt in Scherben
Der Park wird zum überwuchernden Wald
Der Spiegel, in den Du schaust hat einen Riss bekommen….
Sie nennen sich das Rudel und keiner traut dem anderen. Doch Juli ist froh, dass die abgerissenen Gestalten, die am Rand der Normalität leben, sie überhaupt aufgenommen haben. Nachdem ihr der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt wird, hat sie keine Heimat mehr. Schlimmer noch, innerhalb der Normalität wird sie als letzte lebende Phee und gefährliche Mörderin gejagt. Verzweifelt versucht Juli, die Brücken zu ihrem früheren Leben wiederherzustellen. Doch bald muss sie erkennen, dass die Freunde von einst zu Feinden geworden sind und Verrat in der neuen Welt an der Tagesordnung ist."


Über die Autorin:
Alina Bronsky, Jahrgang 1978, war Medizinstudentin, Werbetexterin und Redakteurin bei einer
Tageszeitung, bis sie eines Tages ein Manuskript an drei Verlage schickte und auf Anhieb die Zusage
bekam. Ihr Debüt „Scherbenpark” gehörte zu den meist beachteten Debüts des Jahres 2008 und
wurde für diverse Preise nominiert, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. Ihr zweiter Roman
„Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche” stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis.
Die Rechte an Bronskys Romanen wurden in über zehn Länder verkauft, sie erscheinen unter
anderem in den USA und Italien.







Am 07.01.2013 erscheint ihr Roman „Spiegelriss“, der der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Hoch aktuell, verstörend, unglaublich spannend – das sind die Stichworte, die dem Leser durch den Kopf gehen, wenn er die Buchdeckel zuschlägt. Ein ergreifender Text, der in seiner Schonungslosigkeit polarisieren wird. Auf jeden Fall fordert er wie kein anderer zum Nachdenken heraus.
Ausgangspunkt der 34-Jährigen Autorin für die Romane "Spiegelkind" und "Spiegelriss" war, ein Roman über ein Trennungskind zu schreiben. Sie selbst, Mutter dreier Kinder, musste sich nach der Trennung vom Vater ihrer Kinder intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Ebenso mit dem Fremd- und Andersein, stammt die in Frankfurt lebende Autorin doch aus der Sowjetunion und kam erst 1991 mit ihren Eltern nach Deutschland.
Alina Bronskys Debütroman „Scherbenpark” gehörte zu den meist beachteten Debüts des Jahres 2008 und wurde für diverse Preise nominiert, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. Ihr zweiter Roman „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche” stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis.
Alle Informationen wurden mir von der Presseagentur zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank :-)
"Spiegelriss" ist der Nachfolgeband von "Spiegelkind" - " Arena-Verlag "
 Weitere Informationen findet ihr auch " hier ".
 "Lesen heißt für mich auch Nachdenken" - dem kann ich nur zustimmen!

Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension (251) Schwarz wie Schnee



© Cover Verlag


Jutta Wilke
Schwarz wie Schnee
Broschiert
256 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1 (1. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3411811410
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 15 - 17 Jahre

€ 14,99

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Ein Unfall, der alles verändert. Ein Name, den du nicht kennst. Eine Frau, die sagt, sie wäre deine Mutter. Ein Leben, das dir fremd ist. Es war doch ein Unfall oder?

Mein Leseeindruck:
Wenn dir jemand sagt, sie sei deine Mutter und du schaust sie fragend an, keine Erinnerungen, nichts, nur Leere.
Wie würdest du dich fühlen?
Wenn du ein Teenager wärst, in einem Krankenhauf aufwachst und nichts ist mehr wie es war? Selbst du weißt nichts von dir, keinen Namen, alles ist dir fremd.
„Schwar wie Schnee“ von der Autorin Jutta Wilke ist ein krasser Gegensatz zu dem Buch „Holundermund“, welches ich zuvor gelesen hatte.
Eine Handlung, aus dem realen Leben aufgegriffen und zu einer wirklich guten Story verarbeitet.
„Schwarz wie Schnee“ handelt von Kira, dem Teenager, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat.
Man kann die zuvor genannten Bücher zwar niccht miteinander vergleichen, aber mit diesem Jugendthriller hat die Autorin die Meßlatte für weitere Bücher sehr hoch gelegt.
Das Cover, ziemlich schwarz und düster gehalten, passend zum Inhalt von „Schwarz wie Schnee“.
Kein Zugriff auf ein Märchen, sondern direkte Realität, dem Leben, wurden hier Themen mit eingebunden, die selbst mich als erwachsenen Leser fesselten.
Was ist, wenn dir deine eigene Mutter fremd geworden ist?
Was ist, wenn du in eine Wohnung zurückkehrst, in ein Zimmer, welches dein Jugendzimmer sein soll und du findest nur dunkle Sachen vor.
Diese Stimmung zieht sich wie ein Faden durch das Buch.
Man merkt an dem Schreibstil der Autorin den täglichen Sprachumgang mit heranwachsenden Kindern bzw. Jugendlichen, und das meine ich positiv.
Sie schreibt in einer Sprache, die der jugendliche Leser versteht.  Es ist die Sprache der Jugend und für den Erwachsenen eine Wohltat, nicht in diesen zeitweise so überheblich geschriebenen Büchern sich aufzuhalten.
Warum nicht weitere Ausführungen zum Inhalt?
„Schwarz wie Schnee“ ist ein Buch voll Überraschungen, Geheimnisse, spannend geschrieben.
Fakt ist, dass ich dem Buch meine absolute Leseempfehlung gebe, und das auch für Erwachsene.

Fünf Lesegenuss-Bücher




 Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Samstag, 19. Januar 2013

Rezension (250) Die Bucht des blauen Feuers






Micaela Jary
Die Bucht des blauen Feuers
Taschenbuch
416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442477142
€ 9,99


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Verlagsinfo:
Zwischen Europa und Afrika, Wüste und Meer: eine mitreißende Familiensaga vor exotischer Landschaft
Berlin 1909: Als die junge Emma Thieme erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in Südwestafrika lebt, macht sie sich auf die lange Reise. Begleitet wird sie von der Pianistin Dorothee von Hirschberg, die mehrere Konzerte in der Kolonie geben will. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen den charmanten Manfred von Paschen und den undurchschaubaren Ernst Keller kennen. Noch wissen Emma und Dorothee nicht, dass diese Männer ihr Leben verändern werden – und dass sie der Schlüssel zum Geheimnis um Emmas Mutter und einen verschwundenen Diamanten sind.

Mein Eindruck:

"Das Schicksal bestimmt deinen Weg, doch nicht immer wird er gerade sein.“
            ---
Berlin - 1909 – Emmas Vater, Theodor Thieme, war gestorben. Zur falschen Zeit am falschen Ort, könnte man meinen. Er war eins von den Opfern des Motorradunfalls auf der Rennbahn im Alten Botanischen Garten. Theodor Thieme führte bis dahin ein Photographisches Atelier. Emma war bis zum Tag der Beerdigung der Meinung, dass es ihnen gut ging, doch dem ist nicht so. Ebenfalls wird sie an demselben Tag mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Mutter noch lebt, jedenfalls hatte ihr Vater nie eine Todeserklärung beantragt. Warum nicht? Eine Frage, dessen Antwort Emmas Leben in eine neue Richtung lenken wird.
Dorothee von Hirschberg, die zweite Hauptcharaktere, eine bekannte Konzertpianistin, die Geldquelle für ihren Vater. Hans von Hirschberg läßt nichts unversucht, trotz des Wissens um die Lungenkrankheit seiner Tochter, und hat eine Reise nach Afrika – Deutsch-Südwest geplant.
Zu der damaligen Zeit waren gerade die Meldungen der ersten Diamantenfunde bekannt geworden.
Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Reichskanzler Bismarck dem Lüderitzland den Schutz des Deutschen Reiches gewährt. Noch heute finden sich viele kleine Orte mit deutschen Namen in Südafrika.
Zurück zu Dorothee. Nicht wissend um den Tod des Theodor Thieme sucht sie das Atelier auf. Sie benötigt neue Portraitfotos. Dort treffen die beiden Frauen aufeinander – und kommen sich näher. Emma ist beim Stöbern der Schubladen ein Brief ihrer Mutter in die Hände gefallen (S. 34 „Lüderitzbucht, 21. 7. 08 – Deutsch – Südwestafrika – gerichtet an Emma als Empfänger, Absender Constanze Thieme .. )“
Nun war klar, warum ihr Vater die Todeserklärung nicht beantragt hatte. Doch der Brief birgt eine noch viel größere Überraschung.
Wie Konfetti, so steht es im Buch, fallen winzig kleine Steine aus dem Umschlag, dem dünnen Blatt Papier – Rohdiamanten.

„Die Bucht des blauen Feuers“, eine faszinierende Geschichte zweier so unterschiedlichen Frauen, die nunmehr sich gemeinsam auf die Reise nach Südafrika begeben.
Aber nicht nur die Frauen erleben eine besondere Reise, die Autorin fesselt den Leser derart an ihre Geschichte und bringt sie auf eine ganz besondere Art in die Vergangenheit.
Denn auch diese Zeit gehört zur deutschen Geschichte. Leider viel zu schnell vergessen. Die Autorin hat intensiv recherchiert und das Ergebnis liest sich in dem Buch „Die Bucht des blauen Feuers“.
In der sehr ausführlichen Fußnote erzählt Micaela Jary über den Anfang einer Idee, den ausführlichen Recherchen, den Orten ihrer Quellen.
Ich wäre sehr gern auf diesen Wegen mit dabei gewesen.

Von dem Buch „Die Bucht des blauen Feuers“ geht eine wahre Faszination aus, der man sich nicht entziehen kann. Dieses Stück Berlin in mir kam wieder an die Oberfläche und trug sicherlich mit dazu bei, dass ich mich so wohlgefühlt habe.
Abgerundet wird das Buch durch die abschließende Zeittafel, die im Jahre 1486 beginnt und 1990 mit der Erklärung zur Unabhängigkeit der Republik Namibia schließt.

„Nach dem Buch ist vor dem Buch“, und dies wird sicherlich nicht der einzig gelesene Roman von der Autorin Micaela Jary für mich gewesen sein.
Meine absolute Leseempfehlung.
           
Fünf Lesegenuss-Bücher
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Kurzreport [10] Sephira - Das Herz der Kriegerin


Cover Verlagsseite


Corina Bomann
Sephira – Ritter der Zeit
Das Herz der Kriegerin
Gebundene Ausgabe
510 Seiten
Verlag: Ueberreuter; Auflage: 1 (25. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3800056859
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 17,95










Als er sich vorbeugte und unsere Gesichter nicht mal einen Finger breit voneinander entfernt waren, strich ich mit der Nase über sein Gesicht, sog seinen Geruch ein ? Holz, die Frische der Nacht, etwas Schweiß ? verweilte an seinem Mund. Beinahe erstaunt sah er mich an, dann beugte er sich vor und küsste mich mit einer Leidenschaft, die nicht einmal Gabriel gezeigt hatte, wenn wir uns liebten. Als unsere Lippen sich wieder trennten, schmiegte er zärtlich seine Wange an meine. ?Du ahnst nicht, wie lange ich darauf gewartet habe?, flüsterte er.

Corina Bomann, Autorin, geboren im Jahr 1974 entdeckte sie schon früh das Schreiben für sich. Seit 2002 ist sie als freie Autorin tätig und schreibt Bücher für Erwachsene und Jugendliche. Derzeit lebt sie in Mecklenburg.
Mehr unter www.corina-bomann-online.de 

Weitere Infos - HIER -

Das Herz der Kriegerin” ist der dritte Band der “Sephira”-Reihe.
Die Autorin Corina hat mir im vergangenen Herbst freundlicherweise zur schnellen Genesung mir das Buch zum Lesen angeboten. Ich habe dieses sehr gern genommen.
Um aber einen Leseeindruck zu schreiben, bedurfte es Zeit, denn ich hatte mich zum einen in das Cover verliebt, aber auch der Inhalt versprach ein wirklich tolles Buch. So machte ich mich also auf und versuchte, im Schnelldurchgang die ersten beiden Bände inhaltlich aufzunehmen.
Die magische Bruderschaft der Sephira, sie strahlen eine Faszination aus, der man sich als Leser kaum entziehen kann.
Es ist die Zeit des hundertjährigen Krieges, Handlungsland/-ort Frankreich und Paris.
Geschichtsunterricht – Jungfrau von Orleans, das ist vergessener Stoff, der durch dieses Buch wieder aus einer staubigen Ecke auftaucht.
Die Charaktere hat man gut bildlich vor Augen. Dieses ist sicherlich dem ausgezeichneten Schreibstil der Autorin zuzuschreiben und trug dazu bei, dass ich wirklich begeistert war von dem Buch.
Hilfreich ist das Personenregister am Ende  und eine Auflistung der massgeblichen historischen Persönlichkeiten, wie z. B. Jeanne d’Arc oder Karl VII.
Das Cover ist ein Hingucker und gefällt mir persönlich sehr gut.
Für alle, die diese Reihe noch nicht kennen, lest erst die beiden Vorbände. Also das ist aber nur meine Meinung.

Vielen Dank an die Autorin für das Buch und ihrer persönlichen Widmung. 

Als nächstes habe ich "Die Schmetterlingsinsel" hier auf meinen Bücherstapel liegen und es wird bestimmt bald gelesen :-)


Vier Lesegenuss-Notizbücher

Rezension (249) Feuertochter




Iny Lorentz
Feuertochter
Gebundene Ausgabe
768 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426663790

€ 19,99





Kauflink *** Amazon**

Verlaglink " Hier "

Info:
Ciara, die Schwester eines rebellischen Clanoberhaupts, kehrt nach Jahren der Verbannung mit ihrer Familie in ihre Heimat in Ulster zurück. Doch bedeutet dies beileibe nicht Ruhe und Frieden, denn ihr Bruder und seine Männer wollen erneut für die Freiheit Irlands in den Kampf ziehen. Ohne Unterstützung scheint dies ein aussichtsloses Unternehmen zu sein, und so rufen sie dafür den deutschen Söldnerführer Simon von Kirchberg zu Hilfe. Dieser war die erste große Liebe in Ciaras jungem Leben, aber ist er noch der Mann, dem sie einst ihr Herz geschenkt hat?

Autor:
Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman “Die Kastratin” die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit “Der Wanderhure” gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft.
Besuchen Sie auch die Homepage der Autoren: www.iny-lorentz.de

Mein Leseeindruck:
„Buchrücken: Irland Ende des 16. Jahrhunderts – Ein Land im Aufruhr. Eine Frau, die um ihr Glück und um ihre Heimat kämpft. Eine Liebe, die sich im Sturm der Leidenschaften bewähren muss.“
Der Verlag schreibt über Iny Lorentz – „Ein Garant für spannende historische Unterhaltung“.
Die Handlung von „Feuertochter“ spielt in Irland Ende des 16. Jahrhunderts.
Irland, allein der Name strahlt schon etwas magisches, anziehendes aus.
Von daher, trotz des enormen Seitenumfangs von gut 760 Seiten, ist es kein Kraftakt, sich derer anzunehmen und eine wahrhaft tolle Geschichte zu lesen.
Am Buchanfang ist gleich eine Personenliste aufgeführt.
„Feuertochter“, Hintergrundgeschichte ist der Kampf der Iren gegen die Engländer.
Hauptcharaktere ist Ciara. Als kleines Kind wurde sie mit der Mutter und der Schwestr Saraid vom Stammsitz vertrieben. Nach vielen Jahren erst kehren sie zurück nach Ulster.
Doch es herrscht immer noch kein Frieden. Der innere Stachel der Unzufriedenheit bohrt. Sie wollen um ihre Freiheit kämpfen.
Unterstützung erbitten sie sich von deutschen Söldnern. Ciara trifft ihre erste Liebe wieder, den Deutschen Simon von Kirchberg. Doch dieser kommt nicht allein, an seiner Seite Ferdinand.
Sie alle wollen nun um die Freiheit Irlands kämpfen, aber es ist nicht nur der Kampf auf dem Schlachtfeld, sondern auch ...
Der Schreibstil ist nicht zu anstrengend für einen Historienroman, sehr gut lesbar. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonisten hin und her
Ebenso sind die Charaktere authentisch, gut aufgebaut und tragen zur Lebendigkeit der Geschichte bei.

„Feuertochter“ ist ein wahrhaft tolles Buch, dessen Geschichte, geprägt vom historischen Hintergrund, Liebe, Spannung, aber auch das Aufzeigen von Zusammenhalt.
„Feuertochter“, gegliedert in neun Teile, beginnend mit „Leuchtender Klee“, so der Titel des ersten Kapitels, endet es mit „Das Ende des Weges“.
Die Erläuterungen zum Schluss zum einen ein Wort zur irischen Sprache, dann zu Irland im Jahr 1600 n. Chr. haben die Autoren Iny und Elmar Lorentz auf gut vier Seiten ebenfalls einen geschichtlichen Überblick zum besseren Verständnis aufgeschrieben.
Ich mag die Farben des Covers, die eine gewisse Harmonie ausstrahlen, aber auch Ruhe geben. Hervorheben möchte ich auch noch, dass das Buch ein Lesebändchen hat.

„Feuertochter“ ist sehr gut recherchiert – und ein wirkliches Lessehighlight.

Fünf Lesegenuss-Bücher
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Buchnachschub - für den SuB (?) oder nur für das Regal ...

Ich handhabe es dieses Mal wieder etwas verkürzt.
Durch das A*M*-Partnerprogramm und die Verlinkung zu den einzelnen Büchern erhaltet Ihr alle weiteren Informationen.
Alle Bücher habe ich mir selbst zugelegt.
Lesen ist Entspannung für mich, doch Priorität hat für mich immer erst mein Privatleben und dann der Blog.
Ach, Vorsätze sind doch was schönes oder? !
Diesen Post hatte ich schon vor einiger Zeit vorbereitet. Inzwischen ist noch ein bisschen Nachschub angekommen. Ab Februar werde ich Neuzugänge wohl nur noch ein-/bzw. zwei Mal im Monat posten.
Vielleicht ist ja für den einen oder anderen wieder ein Tipp dabei. Ich würde mich freuen.


 








Adèle Geras - Die Windtänzerin
Nina Bell - Die Töchter von Lorenden
Richard Paul Evans - Ein vollkommener Tag
Harriet Evans - Das Glück in deinen Augen
Jenny-Mai Nuyen - Rabenmond - Der magische Bund
Mary Alice Monroe - Dem Himmel entgegen
Bomann, Corina - Die Schmetterlingsinsel
Waldo, Anna Lee - Ring der Steine
Monroe, Mary Alice - Nur dieser eine Sommer
Engelmann, Gabriella - Cinderella Undercover
(das Buch habe ich mir ja schon vor Monaten gekauft, angelesen und nun wird es neu gelesen)
Kat Martin, Das Weinen der Engel
Diffenbaugh, Vanessa - Die verborgene Sprache der Blumen
Pearse, Lesley - Wenn tausend Sterne fallen
Steel, Danielle - Sonnenuntergang in St. Tropez
Carr, Robyn - Neubeginn in Virgin River


Mittwoch, 16. Januar 2013

[Rezension] Frostzauber - Magische Liebesgeschichten


Das Buch passt jetzt ideal zum Wetter.



Tanja Heitmann (Hg.)
Frostzauber
Magische Liebesgeschichten
Originalausgabe
192 Seiten
ISBN: 978-3-499-21664-0
 8,99





(Gelesen Januar 2013)
Verlagsinfo:
Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Lilach Mer, Mechthild Gläser und Jennifer Benkau verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten!
Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt, und ein geisterhafter Zirkus, von dem sich ein Mädchen in der einen entscheidenden Nacht zusammen mit den Artisten entführen lässt – diese Geschichten stecken voller Geheimnisse und Abenteuer. Eine zauberhafte Reise voll großer Gefühle!

Statement:
Sechs wahrhaft magisch wirkende Geschichten, voller Gefühle, von ihnen geht etwas wahrhaft Besonderes aus. Die Handlungen wieder mitten im Winter, der Leser spürt die klirrende Kälte, den Frost und Schnee - , romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe
Die sechs Kurzgeschichten, jede ausführlich zu beschreiben, auf den gesamten Inhalt einzugehen, würde wirklich sehr viel verraten. Ich versuche es möglichst zu raffen.

Tanja Heitmann - Unter dem Frosthauch
Es ist die Geschichte von Mato, der nach den vielen Jahren des Zusammenlebens und stetigen beruflichen Versetzungen seines Vaters in eine andere Stadt es leid ist und so geht er kurz vor seinem Abitur zurück zu den Wurzeln der Familie, in den Spreewald. Hier leben seine Großeltern. Der Spreewald gehört zu der Region, in der Sorbisch verbreitet ist. Mato fühlt sich hier wohl, er liebt die Erinnerungen an seine Kindheit, an die Geschichten, die ihm der Großvater erzählte. Dort, in diesem geheimnisvollen, sagenumwobenen Spreewald trifft Mato auf ein magisches Wesen. Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, er möge nicht auf das Eis der Seitenarme gehen, denn dort wohnt irgendwo das Eismädchen. Ihr Kuss bedeutet den Tod.

Lilach Mer - Cirque Indigo
Silvesternacht, auf dem Boulevard Saint-Germain, der Himmel ist erleuchtet von den Feuerwerken. Marja läuft durch die Straßen, die Erinnerungen sprechen mit ihr.
Sie will zum großen Fluss - der Seine. Erinnerungen, flüsternde Stimmen und dann ein Zettel, eine Einladung zu einer Zirkusvorstellung. Dass diese Vorstellung eine ganz besondere ist, wird der Leser selbst feststellen. Lassen Sie sich darauf ein - lassen Sie sich fallen.

Mechthild Gläser - Die gefrorene Zeit
Hannah und Tom - zwei junge Menschen, die sich schon so lange kennen. Tom, er lebt in einem alten Leuchtturm, ein Gebäude mit einem Geheimnis.
Was ist das mit Tom, wieso wird er nicht älter?
Es kommt der Tag, an dem Tom es Hannah erklärt.
Es kommt auch der Tag, die Nacht, in der es sich entscheidet, ob es für die beiden Liebenden eine Zukunft gibt!

Gesa Schwartz - Jenseits des Lichts
Am Rande eines Dorfes hatten die Eltern von Thordis und Naya eine Hütte gekauft, tief im Norden, dahinter ein Wald ohne Ende.
Ein Wald voller Schatten, geheimnisvoller Stimmen.
"Die Geheimnisse der Welt offenbaren sich nicht dem, der sich vor ihnen fürchtet", so hatte Thordis Vater gesagt (S. 100) und nun, da er nicht mehr da war, tat sie den ersten Schritt in den Wald hinein.
Diese Geschichte wirkt nach, auch jetzt noch beim Schreiben der Rezension.

Antonia Michaelis - Preußischblau
Es war die Nacht zum 24. Dezember.
Er sah die Sternschnuppe am Himmel.
Sein einziger Wunsch war es, einmal nur, ein einziges Mal geliebt zu werden.
Er wusste, heute am Heilig Abend würde wieder niemand kommen.
Schon seit drei Jahren lebte er zurückgezogen in seiner selbstgewählten Einsamkeit, in dem geerbten alten Haus des Onkels.
Es ging ihm gut, aber es fehlte etwas.
Er war etwas Besonderes.
Er entwickelte Spiele und verdiente gutes Geld.
Er liebte die Stille und die, die er ein ganzes Leben lieben wollte, auf die würde er warten, bis sie den Weg zu ihm fand.

Jennifer Benkau - Das Lied des Eiswolfes
Lesla Frimmdar lebt mit ihrer Familie im Weißen Tal. Hier beherrschte jeder die Kunst, das Eis wirken zu lassen. Es war eine besondere Gabe, die der Leute im Weißen Tal.
Doch es gab eine Ausnahme - Lesla. Und so fühlte sie immer mehr nicht dazu zu gehören, zu den Leuten, der Gemeinschaft. Man sprach hinter ihrem Rücken, auch darüber, dass sie das Ergebnis eines Fehltrittes sei.
Doch Lesla besitzt eine ganz außergewöhnliche Gabe, eine Kraft, die in ihr ruht.
Der Wanderer Fynn, ihre jüngere Schwester Mara und der Eiswolf, sie spielen die wesentlichen Hauptrollen in dieser so außergewöhnlich geschriebenen Geschichte.

Fazit:
Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es sich schnellstmöglich kaufen, denn es passt derzeit zu den aktuellen Wetterverhältnissen. Klirrende Kälte und wenn die Sonne auf die verschneiten Bäume scheint, umso mehr.
Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten. 

FÜNF Lesegenuss-Bücher
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