Mittwoch, 29. Mai 2013

[Rezension] Garantiert wechselhaft - Fanny Wagner + Carolin Birk




Fanny Wagner
Garantiert wechselhaft
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: rororo (2. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499258985
€ 9,99







© Cover / Info / Kauflink "Verlag"

Garantiert wechselhaft

Verlagsinfo:
Nina hat endlich einmal Glück: Sie erbt einen alten Gasthof in der Fränkischen Schweiz. Kurz entschlossen zieht sie mit ihrer Tochter von Berlin nach Wiestal, um auf dem Land ganz neu durchzustarten. Jedenfalls ist das der Plan. Das Haus entpuppt sich allerdings als ziemliche Bruchbude, die Dorffrauen lassen sie eiskalt abblitzen und der schöne Schreiner Christian hat nur Augen für die marode Kellertreppe. Aber eine Frau mit Hitzewallungen kann keiner stoppen – nicht einmal Amor persönlich.


Die 16jährige Marie und ihre Mutter Nina sind auf den Weg in die Fränkische Schweiz. In Wiestal, einem kleinen Ort, steht der alte Gasthof von Ninas verstorbenem Onkel Hubert. Nina war nun neue Eigentümerin.

Raus aus Berlin – weg von ihren Ex-Ehemann und Stefan, ihrem Mitbewohner, der die achtundvierzigjährige Nina fast in den Wahnsinn treibt.
Nur gut, dass sie Elke hatte,  Chefsekretärin der Agentur ihres Ex,  aber auch gleichzeitig ihre beste Freundin. Wozu sind gute Freundinnen da!?

Der Schock sitzt tief, als die beiden den alten Gasthof erblicken, vor  allem aber die Abgeschiedenheit, weit weg von der Zivilisation, meint man. Für Nina sind es die Erinnerungen an ihre frühere Kindheit, denn oft hatte sie ihre Ferien verbracht. Es war das Haus, in dem sie sich immer so wohl gefühlt hatte.
Punktum, es war Zeit für einen Neustart.
Diese Erbschaft kam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Ninas Ex Volker, für den sie ja weiterhin Aufträge bearbeitete, erklärte das Vorhaben umzuziehen für hirnrissig.
Der Gasthof im Wiestal, nein, es gibt keine Zimmernummern, dafür hängen aber überall gestickte Sprüche, Onkel Huberts Leidenschaft.
Nach dem anfänglichen Schock anderes Wort dafür, der die beiden eben auch innen erwartete, findet selbst Marie, die total auf Gothic steht und sich auch so kleidet, es echt  cool hier.
Viel Arbeit liegt vor beiden, dass muss Nina nach einem kurzen Check feststellen.
Außerdem ist der Gasthof  ziemlich reparaturbedürftig, denn außer dass die Heizung nicht geht, gibt es noch eine kaputte Kellertreppe, alte Fenster, die Liste ist schier unendlich.

Gut, dass nebenan eine nette Nachbarin wohnt, Gundi, die ihnen nicht nur seelisch zur Seite steht, immer einen flotten Spruch auf der Lippe hat, natürlich in Fränkisch, über Internet verfügt, denn auch der Telefonanschluss ist „tot“.
Auch wenn das Fränkische sich anfangs als klitzekleine Barriere entpuppt, es bringt den Leser zum Schmunzeln, wenn man es erst einmal verstanden hat.

Als ob sie noch nicht genug Probleme hat, verguckt sich Nina ausgerechnet auch noch in den hilfsbereiten Schreiner Christian. Ihr Enthusiasmus, sich schnellstens in die Dorfgemeinschaft integrieren zu können, wird ebenfalls voll abgeblockt. Es gibt da ein paar Frauen, bei denen sie auf totale Ablehnung stößt und zu allem Übel verhindern diese auch noch, dass die Handwerker ihre Arbeit aufnehmen können.

Zitat S. 150

Zwölf

Eine aktuelle Unwetterwarnung:

Konfrontationen erreichen im Laufe des Abends Orkanstärke. Es muss mit heftigen Turbulenzen gerechnet werden.

Auf einer Versammlung, zu der jeder Haushalt des Ortes ein Mitglied schickt, hofft Nina nunmehr die Handwerker direkt ansprechen zu können. Allerdings hat sie nicht mit den zickigen Frauen gerechnet.  Nun platzt Nina der Kragen.

Zitat S. 154

Und bevor ich begriff, was passierte, explodierte ich.

„Vielleicht könnt ihr mir zu Abwechslung mal verraten, warum ihr euch so beschissen aufführt?!“

Die Handlung beginnt im Monat März und endet im August. Jedes der dreißig Kapitel beginnt mit der jeweiligen Vorhersage des Tages. Nein, es ist nicht das Wetter gemeint, auch wenn neben der jeweiligen Kapitelzahl eine Froschillustration ziert.

„Garantiert wechselhaft“ ein Gemeinschaftswerk der beiden Autorinnen Wagner und Birk, herrlich erfrischend, humorvoll, gute Laune vorprogrammiert. Geschrieben in der Ich-Erzähl-Perspektive von Nina, der End-Vierzigerin mit an den unpassendsten Momenten leidenden Hitzewallungen, ist es ein Vergnügen, sich in diese Charaktere hineinzuversetzen.  Aber auch alle anderen Charaktere haben etwas eigenes und ergeben so zusammengefügt ein echt gutes Buch!
Aber mehr möchte ich gar nicht verraten, es erhält meine Leseempfehlung – wunderbare Unterhaltung ist gegeben. Garantierter Lesegenuss – taucht ab und genießt es.
Absolute Kaufempfehlung!
 Ich vergebe fünf Lesegenuss-Bücher.


 Vielen Dank an den Verlag - ich wurde ausgelost :-)

Samstag, 25. Mai 2013

[Gewonnen] Mein Gewinn "Insel Sommer-Paket" - Geburtstagsverlosung vom "Bücherkaffee

Anfang Mai gab es auf dem Blog "Willkommen im BücherKaffee"

Alexandra´s Geburtstags-Gewinnspiel 2013 

Ich  hatte mich für das Insel Sommer-Paket beworben und tatsächlich gewonnen.
Riesenfreude, denn der Inhalt war nicht nur das neue Buch von 

Gabriella Engelmann  "Inselsommer" mit Autogrammkarte, sondern noch ein ganz besonderes Schmucklesezeichen aus Ela's Schmuckkästchen.

"Inselsommer", gerade erst erschienen, bin ich sehr gespannt, zumal ich "Inselzauber" ja schon gelesen habe.
Und das Schmucklesezeichen ist ein Highlight :-)
Für weitere Informationen lest bitte "Hier".







Lecker Schokolade, sondern auch noch eine Postkarte mit dem Logo vom "BücherKaffee" und was ich ganz vergessen habe mit auf das Foto zu packen, waren die neuen Lesezeichen von Lovelybooks.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende :-)

Donnerstag, 23. Mai 2013

Buchnachschub der letzten Tage


Ich hatte ja gerade erst Anfang Mai meinen Lesenachschub gepostet, aber bevor es wieder in Vergessenheit gerät, hier noch ein paar Verlagsbücher :-)

Ellen Berg - Ich koch dich tot

Buchinfo:
Schmeckt’s dir nicht, Schatz?
Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen: Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch – und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg – ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schuft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt ...
Mit todsicheren Rezepten fürs Jenseits


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Hannah Tunnicliffe
Der Duft von Tee
Buchinfo:
„Es war Zeit für mich, ein eigenes Leben zu finden. Es war das Ende der Hoffnung und auch ihr Anfang.“
Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern …

hmmmmm yummi Macarons :-)


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 Ulrike Schweikert - Das Reich der Finsternis - Verwunschen


Bestsellerautorin Ulrike Schweikert mit einer neuen fantastischen Kinderbuchreihe
Ein langer Sommer auf dem Gut der Großmutter in Irland! Was gibt es Herrlicheres? Aber die beiden Geschwister Mona und Patrick merken schon bald, dass etwas Umheimliches hinter den Kulissen von Ashford Castle vorgeht. Nicht nur der mysteriöse Unfall ihrer Großmutter, der sie erst einmal nahezu auf sich gestellt in dem alten Gemäuer zurücklässt, weckt ihr Misstrauen. Als dann auch noch nachts schaurige Gestalten ihr Unwesen im Haus treiben, ist für die beiden klar: Wenn ihnen ihr Leben lieb ist, müssen sie das Rätsel von Ashford Castle ergründen!




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Brigitte Melzer - Geistwandler - Wesen der Nacht



Ein geheimnisvolles Wesen. Ein junges Mädchen. Eine einzigartige Verbindung.
Auf dem Nachhauseweg wird die 16-jährige Serena von jungen Männern überfallen und in ein Auto gezerrt. Sie kann sich gerade noch retten. Kurz darauf hört sie eine Stimme in ihrem Kopf – eine wohlbekannte Stimme, die sie lange erfolgreich verdrängt hat. Doch allmählich beginnt sie zu begreifen: Cale, der vermeintliche »unsichtbare Freund« aus ihrer Kindheit, ist in Wirklichkeit ein – sehr attraktives – Wesen aus einer anderen Welt. Er ist in Gefahr und nur sie kann ihm helfen. Hals über Kopf macht sie sich auf den Weg, ihn zu retten. Sie ahnt nicht, auf welches gefährliche Spiel sie sich einlässt …
"LINK "  Leseprobe


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Anika Beer - Wenn die Nacht in Scherben fällt


Bildgewaltig, unglaublich atmosphärisch und absolut mitreißend.
Schon immer waren Träume für Nele etwas ganz Besonderes, denn sie besitzt die Fähigkeit, sie zu steuern, wie es ihr gefällt. Doch als sie mit ihren Eltern von München nach Erlfeld zieht, taucht auf einmal jemand in ihrem Traum auf, den sie selbst nicht erschaffen hat: Seth, ein junger Mann, den sie unheimlich und zugleich anziehend findet. Aber was macht er in ihrem Traum? Als Nele sich in der neuen Schule mit Jari anfreundet, hofft sie, in ihm jemanden gefunden zu haben, dem sie sich anvertrauen kann. Doch dann verschwindet Jari wie vom Erdboden verschluckt. Nele macht sich auf die Suche nach ihm, und findet heraus, dass nicht nur er in Gefahr ist – sondern die gesamte Traumwelt zu zerbrechen droht …



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Vielleicht sagt dem einen oder anderen ja meine kleine Auswahl zu und findet etwas passendes.

Liebe Grüße Hanne

Montag, 20. Mai 2013

Gewinnerbekanntgabe ♥ Muttertag ♥ - Geschenkaktion - ♥ Bücher suchen ein neues Zuhause ♥







Nun ist es endlich soweit - hier kommt die Gewinnerbekanntgabe zur Muttertags-Geschenkaktion.


Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
Und wer heute nicht unter den glücklichen Gewinnern ist, ich sortiere weiter aus und in absehbarer Zeit gibt es wieder eine Verschenkaktion. Außerdem geht es demnächst wieder mit der "Märchenstraße" weiter. "Cinderella" wartet und der Ausgangspunkt der Märchenstraße, die Stadt Hanau, wird auch noch durch Verlosung mitgenommen. Natürlich wird es ein Buch sein von einer Autorin, die eben aus Hanau kommt und Ihr bestimmt kennt! 
Also nicht gleich wieder weglaufen. Einfach hin und wieder mal schaun, wenn der Button "Gewinnspiel" rechts oben in der Sidebar steht. Ich würde mich freuen:-) 

Die Auslosung habe ich durch random.org gemacht.
BUCH           Elizabeth Haynes Wenn es Nacht wird
Die glückliche Gewinnerin ist "Shou"
BUCH 3          Heike Abidi  Wahrheit wird völlig überbewertet  
Die glückliche Gewinnern ist  "Mel Bücherwurm"
BUCH             Renate Welsh Großmutters Schuhe
Die glückliche Gewinnerin ist "Carmen"
BUCH 1           Richard Ungar Die Time Catcher
Die glückliche Gewinnerin ist "Netty"

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Auszahlung oder so - da diese Verschenkaktion rein privat gewesen war. 
Jeder wurde von mir benachrichtigt. Solltet Ihr euch bis zum kommenden Wochenende nicht bei mir gemeldet haben bezgl. Adresse etc., dann lose ich neu aus.
   Habt noch einen schönen restlichen Pfingstmontag.
 

Sonntag, 19. Mai 2013

{Rezension} Ein Brief aus England - Brigitte Beil




Brigitte Beil
Ein Brief aus England
Taschenbuch
288 Seiten
Verlag: btb Verlag (9. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442745722
€ 8,99

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Verlagsinfo:
Es sind die Geheimnisse früherer Generationen, die uns ein Leben lang prägen.
Die erfolgreiche Münchner Geschäftsfrau Sigrid findet eines Abends beim Nachhausekommen ihre Tochter völlig verstört vor. Judith, Mitte zwanzig, stürzt ohne Erklärung aus der gemeinsamen Wohnung. Auf dem Küchentisch entdeckt Sigrid einen geöffneten Brief. Ein Amtsschreiben, in dem steht, dass eine Mrs Linda Hamstad, ehemals Macksiepen, in Manchester gestorben sei und die Verwandtschaft gebeten werde, wegen der Nachlassregelung mit den dortigen Behörden Kontakt aufzunehmen. Linda ist Sigrids Mutter, die kurz vor Kriegsende plötzlich verschwand. Von der Sigrid stets behauptet hatte, sie wäre längst tot. Der sorgsam gehütete Mythos, ihr Schutzwall gegen die unheilvolle Vergangenheit, droht brüchig zu werden. Ist es an der Zeit, ihre Tochter in die Familiengeheimnisse einzuweihen?
Vita:
Brigitte Beil, aufgewachsen in Münster, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik und arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin. Schwerpunkte ihrer zahlreichen Sachbücher sind soziale und psychologische Themen. Brigitte Beil hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in München. Zuletzt erschien bei btb ihr Roman »Eiswinter«.

Statement:
Der Titel „Ein Brief aus England“, vielversprechend, allerdings wenn man sich dann den Klappentext durchliest, ahnt man, es könnte kein leichter Stoff zum Lesen werden. Obwohl, der Inhalt verrät schon einiges.
Was genau verbirgt sich nun hinter dem Titel, was für eine Handlung, welche Charaktere erwarten den Leser?
Sigrid, erfolgreiche Geschäftsfrau in München, zu hause wird sie mit einem Brief aus England konfrontiert, der geöffnet und von ihrer erwachsenen Tochter Judith gelesen, sie nunmehr knallhart mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Mrs. Linda Hamstad – ehemals Macksiepen – verstorben – Nachlassregelung – Behörden Kontakt aufnehmen.
Dieser amtliche Brief rüttelt mit einer solchen Gewalt an der Rüstung, die Sigrid vor unendlichen Jahren angezogen hatte. Nun bekam diese Beulen, ein Hammerschlag nach dem anderen.

Zitat S. 20 „ ... dass dies der Moment war, in dem mein Schutzpanzer die ersten Sprünge bekam und tief vergrabene Erinnerungen, dumpfe Ahnungen von längst Vergangenem herauszusickern begannen.“
„Ein Brief aus England“ ist geschrieben in der Ich-Perspektive von Sigrid und es geht um  die Familiengeschichte der Macksiepen. Rückblicke in die Nazizeit, Sigrid und ihre Tochter in der Gegenwart, Freud und Leid, es zeigt sich immer wieder, wie dicht diese nebeneinander liegen.
Mutter und Tochter führen jede für sich ihr eigenes Leben, bilden so eine Art Zweckwohngemeinschaft, unterstützt und ruhender Pol ist Karola. Solange Sigrid sich zurückerinnert, immer ist diese da, hält ihre unsichtbaren Schutzflügel über sie.
Sigrid und Judith, Mutter und Tochter, Wärme, Liebe, all das liest und spürt man kaum zwischen den Zeilen.
Und dann ist da der Herr Mondschein, der sich schon seit vielen Jahren um Judith kümmert, wann immer er Zeit hat.
Nach diesem Brief, den Erklärungen wer denn nun Linda Hamstad gewesen war, fährt Judith für unbestimmte Zeit nach Berlin.Unglücklicherweise trifft sie dort auf eine ehemals „beste Freundin“ von Sigrid und wird von dieser eiskalt mit den Geschehnissen, dem Leben, der Vergangenheit der Mutter, dessen Familie konfrontiert.
Zitat S. 62 „ ... Und gestern Harry. Er sagte: ,Schau mir in die Augen, Kleines, damit mir schön kalt wird.“
Mit jedem Schritt zurück in die Vergangenheit, den Erinnerungen, bricht der Eispanzer, diese Rüstung, um Sigrid, bringt sie ihrer Tochter mit ganz kleinen Schritten näher.

„Ein Brief aus England“, dessen Inhalt erst einmal sacken musste, von dem sich nicht einfach ein Leseeindruck schreiben lässt. Es ist eine andere Art, sei es der Schreibstil, diese klare nüchterne Sprache, die mich schon nachdenklich machte.
„Ein Brief aus England“, ein Familiengeheimnis der Vergangenheit bis in die Gegenwart bewahrt, und nunmehr für einen Neuanfang auf- bzw. abgearbeitet werden musste.
Bereit für einen Neuanfang.

Ich gebe gute vier Lesegenuss-Bücher


Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

 

Samstag, 18. Mai 2013

{Rezension} Tiamat - Liebe zwischen den Welten - Tanja Heitmann




Tanja Heitmann
Tiamat Liebe zwischen den Welten
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
448 Seiten
Verlag: cbt (22. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161203
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 
Ab 13 Jahren
€ 16,99

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Auch als eBook erhältlich "Hier"



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Hier geht es zur offiziellen Homepage von Tanja Heitmann

Verlagsinfo:
Was Liebe verband, können Welten nicht trennen.
Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus »Himmelshoch«, in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie überall als ihren Bruder ausgibt – in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt.
Kurzvita
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie arbeitet in einer Literaturagentur und lebt mit ihrer Familie auf dem Land. Ihr Debütroman "Morgenrot" war ein sensationeller Erfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Traumsplitter". Die "Schattenschwingen"-Reihe, ihre erste Jugendfantasy, wurde von Presse und Publikum ebenfalls begeistert aufgenommen.

 
Statement:
“Blogeintrag von torwächter“ = Mein Name ist Anouk Parson. Mein Vater war, wie Generationen der Parsons zuvor, ein Wächter. Ein echter Wächter. ... “
Zitat S. 442

Ein Auszug aus dem Ende des Buches. Ungewöhnlich für den Beginn einer Rezension bzw. der Meinung eines Leseeindrucks. Mag sein, aber es zeigt auch auf, dass „Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ schon etwas Besonderes ist. Gerade weil der Klappentext schon sehr viel vom Inhalt, der Handlung verrät, die Idee eines unterirdischen Maelstrom, welcher sich in den Kellergewölben hinter einem Tor zu einer anderen Welt liegt, das allein verspricht schon eine interessante Lesereise.
Mit ihrem Vater und Sander, der etwa zwei Jahre ältere Bruder von Anouk leben diese in einem alten Herrenhaus, welches den Namen Himmelshoch trägt. Anouk ist dazu auserwählt, die Nachfolge ihres Vaters, einem mächtigen Wächter, zu werden.
Wer oder was sind diese Wächter, die dazu bestimmt sind, wie hier Anouks Vater, Tore zu bewachen? Ob die Frage am Ende gelöst wird?
Anouk als zukünftige Wächterin, leider besitzt sie nicht die besten Voraussetzungen dafür. Und Sander, ihr vermeintlicher Bruder, welches Geheimnis birgt er?
Zitat S. 93 „ Du und ich – wir könnten gar nicht verschiedener sein. Allein vom Äußeren her sind wir wie Tag und Nacht. Offenbar sehen die Leute nur das, was sie sehen wollen.“

Schon seit einiger Zeit zeigen sich Veränderungen im Herrenhaus, unliebsame Besucher, die einen Weg durch das langsam bröselnde Tor gefunden haben, glipschen durch das Haus. Anouk wird gleich zu Beginn der Handlung hiermit konfrontiert.
Nach einem guten Anfang entspannt sich die Handlung und geht in ruhigere Phasen über.

Alexander kam ins Haus, als Anouk fünf Jahre jung war. Die Erklärung, wieso und was mit ihm geschehen war, interessant und erklärend geschrieben.
Wie schreibt Tanja Heitmann so schön „tabula rasa“ :-)
Die Autorin läßt Anouk die Geschichte von „Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ aus ihrer Perspektive erzählen. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache der Jugend – passt. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Obwohl Anouk die Hauptcharaktere in dem Buch spielt, Sander (Alexander) ist und bleibt der Schlüssel zum Geheimnis, auch um das Verschwinden der Mutter.

„Tiamat – Liebe zwischen den Welten“, besticht durch ein wunderbares Cover, die Gestaltung, einer tollen Idee – gut umgesetzt. Aufgeteilt in 48 kurze Kapitel, beginnend mit dem Prolog, endend mit dem Epilog und einer Danksagung, ist es ein gutes Jugendbuch, welches meine Leseempfehlung erhält. Auch für Erwachsene, die dieses Genre lieben.
„Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ – auch wenn es ein Einzelband ist, es hat sehr viel ungenutztes Potential für eventuelle Fortsetzung. Man kann gespannt sein, ob die Autorin uns nicht damit auch noch überrascht.
 Ich gebe 4,5 Lesegenuss-Bücher (das halbe müßt ihr euch denken)

Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar :-)


Freitag, 17. Mai 2013

{SMS} Kostenlose Lesezeichen bei Lovelybooks & tolle Preise zu gewinnen

Noch ganz frisch die Aktion von



die bis einschließlich 16. Juni 2013 läuft.

Es gibt ganz tolle Lesezeichen für - genau - ihr lest richtig - umsonst.

Eselsohren- und Eulen-Lesezeichen


Klickt HIER



(Das Foto habe ich von der Webseite Lovelybooks)

Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen direkten Link nehmt :-)


Alle weiteren Informationen  lest selbst ...


Liebe Grüße Hanne


Montag, 13. Mai 2013

(Rezension) Das Mädchen mit dem Stahlkorsett - Kady Cross



Kady Cross
Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Taschenbuch
464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453314641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel:

€ 8,99




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Verlagsinfo:
Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat
Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …

Vita:
Schon von klein auf war es Kady Cross' größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wobei die Fantasy u.a. schon früh eine große Rolle spielte. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt Kady Cross ihre Zeit mit lesen oder der Herstellung ihres eigenen Make-ups. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Rudel Katzen in Connecticut.

Statement:
Es ist der Trend, Steam Punk im Fantasygenre. So allmählich entwickelt sich dies auch bei mir zu einer meiner Favoriten im Lesebereich.
Finley Jayne, ein sechszehnjähriges Mädchen aus bürgerlichem Haus, verliert ihre Anstellung als Dienstmädchen, da sie die Gouvernante geschlagen hatte. Diese wiederum hatte gerade den kleinen Sohn des Hauses geohrfeigt. Nur Finleys Schlag war nicht angemessen, sondern er war auch von solcher Kraft, dass Miss Clarke leider die Zähne ausfielen.
„Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ spielt im Viktorianischen Zeitalter in England, genauer gesagt in London. So kehrt Finley heim zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, die einen Buchladen betreiben. Über Finleys leiblichen Vater hüllt die Mutter sich in Schweigen. Doch Finley bleibt nicht lange ohne Job. Lady Morton kommt in das Geschäft und bietet ihr an, als Gesellschafterin ihrer Tochter Phoebe in ihrem Haus zu dienen. Warum gerade sie, dass fragt sich Finley schon. Genau wie sie sich darüber Gedanken macht, irgendwie doch nicht ganz normal zu sein. Sie kann sich ihre Kräfte nicht erklären, geschweige kann sie diese kontrollieren.
Fanny, ein Roboter, der im Laden Staub putzt, Bücher aufräumt, Kutschen, die mit Maschinen angetrieben werden, fließendes Wasser u.v.a. mehr, das gehört mit zu Steam Punk. Man stelle sich die damals wirkliche Zeit mit diesen Errungenschaften vor, irgendwie toll oder!
Ein schönes neues Leben für Finley, hübsche Kleider, doch gibt es noch das andere ICH in ihr. Und wenn diese dunkle Seite zum Vorschein kommt, ist es vorbei. Das macht ihr Angst, allerdings ist genau dieses dunkle Ich in Finley, die sie vor Lord Raynes sexuellem Übergriff rettet. Auf ihrer Flucht wird sie unglücklicherweise von Griffin King angefahren. Der wiederum nimmt sie mit zu sich. Was Finley nicht weiß ist, dass Griffin als der reichste Mann Englands gilt, und das gerade mal mit achtzehn Jahren.
Bei ihm lernt sie den Rest des Hauses kennen, sei es die junge Emily Ryan, Tante Cornelia Mardsen, die telepathische Fähigkeiten besitzt, Sam Morgan, Griffins Freund, der ebenso übernatürliche Kräfte besitzt und noch einige andere. Eine buntgemischte Truppe, jede Charaktere mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Das ist die Hilfe, die Finley benötigt, zum einen, dass sie lernt ihre dunkle Seite zu kontrollieren, aber auch mit den Gefährten den immer stärker werdenden Automaten nachzugehen. Was hat es damit auf sich?
Letztendlich stellt sich heraus, dass eine gewaltige Verschwörung in Gang gesetzt wurde, bei der es nicht nur um die derzeit herrschende Königin Viktoria geht, sondern um viel mehr.

Die Geschichte um Finley hat mir gut gefallen. Protagonisten, herzig, frisch, eben sympathisch. Natürlich gibt es auch in dieser Handlung mal wieder eine Person, mit der ich mich so gar nicht anfreunden konnte.
Das gesamte Buch lässt sich gut lesen, was zum einen mit an der leichten Schreibart der Autorin zusammenhängt, flüssig, dem Lesealter angepasst, Spannung, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Viele Geheimnisse, viele Fragen, vor allem wieso Finley diese launische unkontrollierte Kraft besitzt. Interessant das Einbinden der Geschichte von der Reise zum Mittelpunkt der Erde. Doch lest einfach selbst und lasst euch überraschen.
Vor allem bildet euch selbst ein Urteil und gebt nicht immer etwas auf negative Rezensionen.

Fazit:
Empfehlenswertes Jugendbuch, ein guter Einstieg in diese Richtung des Fantasygenres.

Den Folgeband habe ich schon vorliegen – dort geht Finley Jayne nach Amerika.
„Das Mädchen mit dem Flammenherz.“

Ich gebe vier Lesegenuss-Bücher.

Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!


Samstag, 11. Mai 2013

♥ Muttertag ♥ - Geschenkaktion - ♥ Bücher suchen ein neues Zuhause ♥




Von 
etwas 
Gutem
kann 
man 
nie 
genug 
kriegen ...






Auch wenn gerade erst der  « Welttag des Buches »  war,  laufen doch schon in etlichen anderen Blogs Gewinnspiele, Verlosungen etc. Ich möchte den "Muttertag" dafür nutzen, einigen Büchern ein neues Zuhause zu geben. Warum? Zum einen, es ist echt eng geworden in  meinen Regalen und es gibt bestimmt den einen oder anderen, der sich über eines der u.a. Bücher freuen wird.

Allerdings wie so oft gibt es auch für diese Aktion ein paar Regeln. Von daher bitte ich euch, lest genau, bevor Ihr einen Kommentar schreibt. 

Ich stelle vier Bücher zur Verfügung - es sind Verlagsexemplare, bitte seid so fair und setzt sie nicht hinterher irgendwo zum Verkauf oder so ein.

Schreibt in eurem Kommentar, welches Buch für euch an erster Stelle steht und dazu noch ein Ausweichbuch, falls Ihr nicht der Gewinner seid.
Zum anderen fände ich es gut, dass du Leser meines Blogs bist bzw. bei FB. (Kein Twitter, da bin ich nicht.) Natürlich dürft Ihr Werbung machen für diese Aktion.

Frage zum Muttertag, damit die Kommentare nicht nur aus den Wünschen der Bücher besteht:
Der zweite Sonntag im Mai ist immer Muttertag. Für den einen bedeutet es Kommerz, für den anderen aber auch etwas ganz besonderes. Wie ist eure Meinung dazu?
Also wer nichts dazu schreiben möchte, das ist okay:-)

Die Aktion beginnt ab jetzt und endet Pfingstsamstag, 18. Mai 2013. Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, werde ich dann per random.org die neuen Besitzer ermitteln und den Post online stellen.
Anonyme Kommentare werden nicht akzeptiert.

BUCH 1


Richard Ungar
Die Time Catcher


Weitere Infos findet Ihr auf der
Verlagsseite  "Klick"


Meine Meinung dazu "Klick"









BUCH 2





Renate Welsh
Großmutters Schuhe
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
premium

Weitere Infos findet ihr auf der Verlagsseite.

Meine Meinung dazu "Klick









BUCH 3


Heike Abidi
Wahrheit wird völlig überbewertet
Infos  Verlag Knaur

Meine Meinung " Klick"










BUCH 4



Elizabeth Haynes
Wenn es Nacht wird
Psychothriller

Weitere Infos
siehe  Verlagsseite
Meine Meinung " Klick "











Ich setze voraus, dass Ihr alle über 18 Jahre seid. Ansonsten wie immer ist dies eine private Aktion, Minderjährige brauchen das Einverständnis der Eltern. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Und nun wünsche ich allen viel Glück. 

[Rezension] Ein Sommer und ein Tag ~ Allison Winn Scotch




Allison Winn Scotch
Ein Sommer und ein Tag
Taschenbuch
384 Seiten
Verlag: rororo (2. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499259621
ISBN-13: 978-3499259623
Originaltitel: The Song Remains the Same
€ 9,99 





© Cover / Info Verlag

Leseprobe « Hier »
Kauflink « Hier » oder bei einem Buchhändler Eurer Wahl.
 

Vita:
Allison Winn Scotch wurde 1973 in Charlottesville, Virginia, geboren. Sie arbeitet als Journalistin für diverse Zeitungen, Magazine und Websites. Mit dem berührenden Roman «Heute und ein Leben lang» landete sie auf Anhieb einen Bestseller. Auch ihr zweiter Roman «Gestern fängt das Leben an» schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Allison Winn Scotch lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in New York.

Statement:
„Der Schlüssel zu deinem Leben“, so lautet die Überschrift des Buchrückentextes.
Doch welcher Schlüssel ist in diesem Roman „Ein Sommer und ein Tag“ gemeint?
Eleanor Margaret Slattery, kurz Nell genannt, ist eine der beiden Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. Die andere Person ist Anderson, ein bekannter Schauspieler. Für ihn ist Nell die Frau „die ihm das Leben gerettet hat“. Dieser Anderson spielt eine wesentliche Rolle in der Handlung, obwohl er sich sehr im Hintergrund aufhält. Nell, die Hauptcharaktere in diesem Buch, sie hat es am meisten getroffen, obwohl überlebt, hat sie ihr Gedächtnis verloren.
Piep. Piep. Piep. Piep. Piep.
(Zitat S. 9)
Das sind die ersten Geräusche, die Nell beim Erwachen wahrnimmt und dann so langsam registriert, wo sie sich befindet.  Doch wer sind diese fremden Menschen um sie herum?
Ganz langsam (oder auch wieder nicht), Step by Step, versucht die  Familie Nell ihr Leben, ihre Vergangenheit, eben einfach alles wieder nahe zu bringen.
Keine leichte Aufgabe, das zeigt sich schon auf den ersten Seiten des Buches. Dieser Mann in ihrem Krankenzimmer, er ist ihr so fremd und doch sagt jeder, es wäre IHR Mann. Doch etwas fehlt, das Gefühl sich vorzustellen, er wäre es. Nell spürt nichts, findet keine Verbindung zu ihm.
Nells Mutter, eine Charaktere, die sich im Laufe der Handlung immer so zeigt, wie der Leser sie von Anbeginn kennenlernt, konstant, ihrer Linie treu bleibend, wie sagt sie so schön „Erst mal sorgen wir dafür, dass du (damit ist Nell gemeint), wieder ganz die Alte wirst. Hmmm ...
Doch genau das ist die Frage: Will Nell das überhaupt, wieder die Alte werden?

Im Fernsehen laufen die Nachrichten, jeder berichtet über das Wunder der beiden Überlebenden.  Der Reporter der Lokalnachrichten, Jamie Reardon, er weckt etwas in Nells Erinnerungen. Sie weiß nicht genau was, nur dass er sie an jemanden erinnert.
S. 32 Zitat „Er erinnert mich an jemanden, auch wenn ich nicht weiß, an wen. Doch allein das Gefühl tröstet mich. Es kommt mir vor, als wäre er ein echter Vertrauter, eine verflossene Highschool-Liebe, ein Bruder.“
Diesem Jamie gibt Nell die Exklusivrechte ihrer Geschichte. Er will ihr helfen, Antworten auf so viele offene Fragen zu finden. Denn sie spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist – in ihrer Familie, in ihrem Leben. Sie will Wahrheit. Die Familie überhäuft sie mit belanglosen Informationen, doch alles Wichtige wird zurückgehalten.
„Ein Sommer und ein Tag“, die Geschichte von Nell, ihrer Familie, aber auch die Geschichte ihres Vaters, diesem berühmten Maler, der eine wesentliche Rolle in ihrem Leben spielt(e).
All das zeigt sich im Laufe der Handlung.
Jeglicher Versuch, Nell wieder in ihr altes ICH zu pressen, scheitert. Sie spürt ihre eigene Veränderung, vor allem kann sie sich nicht vorstellen, so gewesen zu sein, wie man es ihr nachsagt. Und immer wieder ist es die Mutter, die Nell in ihr Vorhaben Vergangenes zu suchen, reinredet. Sie ist es, die unbedingt will, dass Peter und  Nell wieder zusammenfinden, trotz der gewesenen Affäre, die Peter hatte.
Zitat S. 306 „Wieso willst du nicht auf mich hören? Das, was du da tust, wird alles ändern! Du hast überhaupt keine Ahnung, was das bedeutet, was du damit ausrichten kannst!“

Ein Puzzleteil ergänzt das andere, bis sich schließlich alles zusammenfügt und ein Bild ergibt. 
Nell gibt sich nicht auf, sie weiß, dass sie sich selbst schon lange vor dem Absturz verloren hatte.
Eine gewaltige Explosion der Erkenntnis, das Wissen um ihre alte Person, was wirklich alles gewesen war, die trifft  Nell heftig, wie eine Rammkugel, aber auch den Leser.

Zu Beginn des Buches ist eine Playlist von Nells „Best Of“ aufgelistet. Musik, Nells Leben, Nells Vergangenheit. Jedem Kapitel ist ein Musiktitel vorangestellt.

Obschon einiges vorhersehbar, das Buch „Ein Sommer und ein Tag“ ist eine Perle.
Der Schlüssel zu deinem Leben“, in Nells Leben ist es nicht nur die Musik, sondern auch noch ein Schlüsselbund mit drei gleichen Schlüsseln. Was es damit auf sich hat, lasse ich hier unbeantwortet.

Fazit:
„Ein Sommer und ein Tag“ ist ein außergewöhnliches Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Doch ich handhabe es oft mit guten Büchern so, dass ich kleine Zwischenstopps einlege, um auch das zu sehen, was zwischen den Zeilen steht.
Wer das Buch „Das Leben drehen“ gelesen hat, wird mit diesem Buch gut bedient sein.
Ich kann nur empfehlen „Ein Sommer und ein Tag“ zu lesen. Sicher nicht jedermann Geschmack,  dennoch ein ganz besonderes Frauenbuch!
Es gibt fünf Lesegenuss-Bücher 

 Vielen Dank an den Verlag für das Buch - welches ich über den Blogger-Newsletter erhalten habe.


Gewinnerbekanntgabe - PK - Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes)








Lieben Dank für eure Kommentare - und damit es ganz schnell geht, hier nun die drei Namen.

Charlousie -  Melissa - Martinas Welt


Bitte schreibt mir über das Kontaktformular eure Adresse und ob ihr die Karte unbeschrieben haben möchtet :-) (Melissa, deine Adresse habe ich, nur eben die Frage beantworten.)

Den anderen sei gesagt, ich versuche nächste Woche noch mal mein Glück und versuche, welche zu ergattern. Wenn, dann poste ich das hier kurz. Also nachgucken lohnt sich dann.


Donnerstag, 9. Mai 2013

[Frage] Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes) - wer hat es schon gelesen ?

...
Wer hat es schon gelesen? - Was für eine Frage, werden einige denken.

Da diese Woche nicht so ganz lief wie geplant, bin ich am Dienstag in meiner Lieblingsbuchhandlung gewesen. Jepp, die kennen mich schon mit Namen.
Frustkauf - ja kann man irgendwie so sagen. Welche zwei Bücher ich mir zugelegt habe, poste ich in den nächsten Tagen.

Aber - und das hat mich richtig gefreut, außer dass ich in dieser Buchhandlung (nein ! es ist nicht Thalia, da gibt es nix) mir wieder Lesezeichen (doppelt, dreifach) und Leseproben mitnehmen durfte, lagen an der Kasse auch noch Postkarten.

Klick - Postkarten - da war doch noch was... giggle. Liebe Postkartenfreunde - ein anderes Mal.

Wenn Ihr mögt, erhalten drei von euch eine Postkarte - siehe Abbildung.

 Die Aktion startet jetzt und endet morgen, 10. Mai 2013, 24.00 Uhr.




Buchnachschub der letzten KW's






Und wie schon beim letzten Mal - ohne irgendwelche Bilder. Mit dem Klick gelangt ihr auf alle weiteren Informationen.
Drei Bücher habe ich davon schon gelesen - Rezis kommen dieses Wochenende. Und zwei weitere lese ich gerade :-)

Natasa Dragnic - Immer wieder das Meer: Roman (RZ)
Kady Cross - Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (RZ)
Brigitte Beil -  Ein Brief aus England: Roman (RZ)
Antje Szillat -  Asphaltspuren  (über FB bei der Autorin gewonnen)
Hannah Richell - Geheimnis der Gezeiten: Roman (RZ)
Tanja Heitmann -  TIAMAT - Liebe zwischen den Welten (RZ)
Fanny Wagner -  Garantiert wechselhaft (RZ)
und gestern kam dann noch
Kady Cross -  Das Mädchen mit dem Flammenherz: Roman (RZ)

Nebenbei gesagt, auf meinen SuB schau ich schon gar nicht mehr. Aber mein Stapel RZ-Bücher, der ist für mich jetzt endlich auf einem zufriedenstellenden Level!

Tja, und in einem anderen Post zeige ich euch dann noch was dabei herauskommt, wenn man FRUST hat ...

Habt einen schönen Tag

Montag, 6. Mai 2013

[Rezension] Watersong - Sternenlied - Amanda Hocking




Amanda Hocking
Watersong – Sternenlied
Gebundene Ausgabe
320 Seiten
Verlag: cbt (25. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161593
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
·  Originaltitel: Watersong 1 - Wake
€ 16,99

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oder bei einem Buchhändler Eures Vertrauens




 © und Infos von Verlagsseite


Verlagsinfo:
Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...

Vita
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.

Statement:
Amanda Hocking hat mit ihrem Auftaktband „Sternenlied“ zur Reihe „Watersong“ nach „Vampirmond“ und der „Tryll-„Reihe erneut ein vielversprechendes Jugendbuch auf den Markt gebracht. Diese Autorin überrascht mich immer wieder.
Eher distanziert zu „Vampirmond“ fand ich die „Tryll“-Reihe schon besser, aber mit „Watersong – Sternenlied“ hat die Autorin genau meinen derzeitigen Lesegeschmack getroffen.
Zitat S. 8 – Prolog „ ... und hinterließ einen schrecklichen Geschmack in ihrem Mund. Denn diesmal wusste sie, woher das Blut kam. ... Thea schwieg einen Augenblick lang und lauschte dem Lied, das der Ozean für sie sang. Die Wassermelodie rief nach ihr.
Ein leichter Vorgeschmack auf das, was den Leser erwartet J
Das Cover – ein Highlight ! – schürt die Neugier und wenn man den Schutzumschlag von innen betrachtet, eine verlockende, verführerische Welt öffnet sich.
„Sternenlied“ ist jeweils aus der Sicht von Gemma und Harper, den beiden Hauptcharaktere, geschrieben. In einer ähnlichen Form hatte ich schon das eine oder andere Buch gelesen, von daher nicht neu, meiner Meinung passt es hier richtig gut.

Es ist ein kleiner Küstenort, in dem die Schwestern Gemma und Harper wohnen. Alles scheint so friedlich, Wasser, das Meer, das ist das Element der 16-jährigen Gemma. Hier fühlt sie sich wohl.
Wenn Gemman nichts anderes vorhat, verbringt sie viel Zeit mit ihrer älteren Schwester Harper und dessen guten Freund Alex.
Dieser Sommer sollte anders werden in dem Küstenörtchen Capri. Drei junge Frauen tauchen auf, wahre Schönheiten, doch was steckt dahinter?
Schönheit blendet!
Verführerische, verlockende Worte, betörend, mit all ihrer Macht versuchen Lexi, Thea und Penna Gemma in ihren Bann zu ziehen  ... du gehörst zu uns ...
Zu allem kommt noch hinzu, dass Gemma sich in Alex verliebt hat.
Seit der Anwesenheit der drei Fremden häufen sich die Unglücke, Jugendliche verschwinden und auch Gemma sind diese anfangs unheimlich, zumal sie sich immer in ihrer Lieblingsbucht aufhalten.
Als Gemma trotz allem wieder einmal allein schwimmen geht, trifft sie auf die drei Mädchen, die sich in einer Grotte aufhalten.
Meerjungfrauen, Sirenen, man kennt es aus der griechischen Sage her, nicht neu, aber hier als Idee wirklich gut umgesetzt.
Gemma, natürlich wird sie angelockt von den betörenden Stimmen. Erst zu Hause stellt Gemma fest, dass sie auf einmal anders ist. Was war auf dem Fest in der Grotte passiert?
Tja, Gemma, was hast du wohl getrunken?

Nach einem für ein Jugendbuch und empfohlenen Lesealter doch heftig, blutig geschilderten Prolog geht die Geschichte erst einmal in ruhigeren Bahnen los. Und irgendwann steckt du als Leser mitten drin, magst, kannst einfach nicht aufhören, vorausahnend, dass die Autorin am Ende dich ganz schön in der Luft hängen lässt.
Egal, nein nicht wirklich – und bitte schnellstmöglich die Fortsetzung.

Zitat S. 283 „Wir besitzen ewige Jugend und eine unvergleichbare Schönheit. Wir können uns in magische Zauberwesen verwandeln. Und wir leben von menschlichem Blut.“

Fazit:
Spannung und Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.
Obwohl das Thema Meerjungfrauen bzw. Meereswesen für mich nicht neu war (z. B. gelesen Meerestochter von Serena David), zieht man seine Vergleiche, sollte dies aber möglichst vermeiden, denn jedes Buch ist ein eigenes Individuum.

Ich gebe 4,5  Lesegenuss-Bücher (leider habe ich keine Logos mit 1/2)



Danke an den Verlag für das Leseexemplar!

(Rezension) Léonide - Charlotte Schaefer




Charlotte Schaefer
Léonide
Broschiert
228 Seiten
Verlag: Sieben-Verlag (März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3864431326
€ 14,90

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Cover & Infos von Verlagsseite

Leseprobe


Verlagsinfo:
Die neunzehnjährige Léonide Géroux wächst im Arles/Südfrankreich des 19. Jahrhunderts im Haus ihrer Eltern auf. Als ihr Bruder, der Maler Willem Géroux, in der Hitze des mediterranen Sommers dem Fieberwahn verfällt, beschließt sie, den renommierten, aber ebenso gefürchteten italienischen Mediziner und Alchimisten Costantini um Hilfe zu bitten. Nach und nach beginnen Wahn und Wirklichkeit zu verschwimmen. Wer ist Costantini und welche Rolle spielt er in Willems Leben? Als Léonide sich auf die Suche nach Antworten macht, begegnet sie nicht nur der Liebe, sondern auch dem Tod.
Zur Autorin:
Charlotte Schaefer wurde 1988 in Engen im Hegau geboren. Bereits als Kind hat sie sich gerne Geschichten ausgedacht und sie aufgeschrieben. Zu verdanken hat sie diese Eigenschaft ihren Eltern, die sie mit ihrer Liebe zur Literatur ansteckten, und den vielen Büchern, die bei ihnen zu Hause in den Regalen standen.
Heute lebt sie in der Nähe von Freiburg, wo sie auch studiert. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie Musik, gutes Essen, Kinobesuche, alles Schokoladige, Gewitter, Tiere und ihre Schwestern, Eltern und Freunde. Cedars Hollow ist ihr erster Roman.

Weitere Informationen auf der Autorenhomepage:
http://www.charlotteschaefer.net


Statement:
Mit den Zeilen Vincent van Goghs an seinen Bruder beginnt „Léonide“.
„Mancher hat ein großes Feuer in seiner Seele, doch niemand kommt jemals, sich daran zu wärmen; und die Vorübergehenden gewähren nur ein klein wenig Rauch oben über dem Schornstein und gehen ihres Weges von dannen.
Vincent van Gogh an Theo van Gogh, Borinage, Juli 1880“

Die Geschichte „Léonide“ spielt im 19. Jahrhundert im Süden Frankreichs, dem kleinen Ort Arles.
Der Ort Arles – sicherlich bewußt gewählt von der Autorin, denn hier hat Vincent van Gogh im Jahre 1888 gelebt. Im heißen August 1888 beginnt auch die Geschichte um Léonide, ihrer Familie, ihrem Bruder Willem, der Künstler, Maler, sehr talentiert. Er leidet wahnsinnig unter der Hitze des Sommers und seine Fieberschübe, Wahnvorstellungen werden immer schlimmer.
(Nur wenige Zeit später hatte Vincent van Gogh, so schreibt es die Geschichte, sich sein linkes Ohr abgeschnitten.)
Hilfe holt sich Léonide bei dem kauzigen Mediziner Constantini, der ihr ein Mittel gibt, welches Willems Leiden lindern soll.
Von Anfang an wird der Leser durch ausführliche Beschreibungen in eine Handlung entführt, auf die man sich einlässt bzw. einstellen sollte. Constantini verspricht, dass es Willem bald besser gehen wird, doch Léonide sollte ganz genau die Dosierung einhalten. Alles andere wäre sonst tödlich für ihren Bruder. Léonide hat große Schwierigkeiten zu verstehen, wieso ihr Bruder sich immer wieder innerhalb von kurzer Zeit so dermaßen verändert. Es war, als habe ein anderer Geist von seinem Körper Besitz ergriffen.
Zitat S. 11 „Immer schneller malt eine fremde Kraft, Falten, Formen und Farben in sein Gesicht.“
Wirklichkeit und Fantasie vermischen sich in der Geschichte, dass man teils verwirrt durch die Handlung „läuft“. Weil ich so gar nicht warm wurde mit dem Buch, habe ich es erst einmal zur Seite gelegt und es nunmehr neu gelesen.
Die Zeit des 19. Jahrhunderts, die damaligen Lebensumstände, die Charaktere des Buches, mit anderen Augen, anderen Gefühlen habe ich mich auf „Léonide“ eingelassen.
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Léonide, darauf hätte die Autorin besser verzichtet, gerade bei so einer Geschichte. Als Leser möchte ich eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, was hier sich leider als sehr schwierig gestaltete.
Willem mit seinen zwei Gesichtern, sowie Léonide, stark und doch so schwach, was kann die menschliche Seele alles aushalten!
Nicht ganz einfach „Léonide“, sehr eigen, und wird sicher nicht jedem gefallen.
Ich gebe meine Leseempfehlung – allerdings mit der Vergabe der Bewertung halte ich mich zurück und gebe gut gemeinte 3,5 Lesegenuss-Bücher.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

 
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