Montag, 30. September 2013

(NEWS] 1, 2, 3 - Fragen an die Autorin ♥ Simone Keil ♥ "Sieben Tage ohne"

Heute zu Gast


Sieben Tage ohne

 a)    Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
 b)    Handy (auch kein Internet!)
 c)    Internet
 d)    Fernsehen
 e)    Fasten
 f)    leben, ohne Müll zu produzieren
 g)    Alkohol / Rauchen
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Für was würdest du dich entscheiden?

Simone: "d) Ohne Fernsehen könnte ich sehr gut leben. Ich hatte jahrelang gar keinen Fernseher und jetzt, seit ich wieder einen besitze, muss ich sagen, dass es sich wirklich nicht lohnt das Ding einzuschalten, was ich auch sehr selten mache."

Warum hast du dich für  d) Fernsehen  entschieden?

Simone: "Ohne Auto und sonstige Fahrzeuge könnte ich leben, wenn ich nicht darauf angewiesen wäre, um meinen Brotjob auszuüben. Ohne Internet niemals. Ich nutze das Netz für Recherchen und auch der Kontakt zu vielen meiner Freunde und Kollegen spielt sich zu großen Teilen virtuell ab.
Wie gesagt, sieben Tage ohne Fernsehen wäre eine leichte Übung. Ich kann auch sehr gut ganz ohne die Flimmerkiste auskommen. Wenn ich mal etwas Zeit übrig habe, dann lese ich viel lieber ein gutes Buch, höre Musik dazu und genieße einen heißen Tee vor dem Kamin. Das kann man ja jetzt bei dem Wetter wieder sehr gut – ich mag den Herbst und den Winter. :-)
Sieben Tage ohne Fasten fände ich übrigens auch überhaupt nicht schwierig. ^^"

Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?

Simone: Ja, klar. Fernsehen ist sowieso überflüssig. Ich sehe mir gerne mal eine DVD an. Ohne Werbeunterbrechung und dann, wenn ich Lust dazu habe. Aber oft komme ich nicht einmal dazu.

Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?

Simone: "Nein. Ohne Lesestoff könnte ich es nicht aushalten. Wobei mir das Medium dabei relativ egal ist, es ist der Inhalt der zählt. Also könnte ich auf Papierbücher sehr gut verzichten, solange mein Reader immer gut gefüllt und ein Stromanschluss vorhanden ist."

Ganz zum Schluss noch eine Frage:

Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?

Simone:  "Da fällt mir jetzt keins ein. Wenn ich etwas lesen möchte, dann mach ich das. Allerdings breche ich auch relativ viele Bücher ab, meine Lesezeit ist begrenzt, wenn mir etwas nicht gefällt, dann lege ich es zur Seite und nehme ein anderes. Es gibt einfach viel zu viele Bücher, die ich noch lesen will."

Liebe Simone, ebenfalls ganz lieben Dank für deine Teilnahme an dieser Reihe und die ausführliche Beantwortung der Fragen.

 Alle bislang erschienenen Posts zu "1-2-3-Fragen an ..."

Die Hintergrundgeschichte zu dieser Reihe könnt Ihr " hier " nachlesen.

Autoren-Homepage Simone Keil
Ihr neuestes Werk "Keinmärchen" - lest selbst. Kauflinks etc. finden sich alle auf der Homepage.
Ein beeindruckendes Werk war und ist Corvidæ - meinen Leseeindruck könnt Ihr "hier" lesen.

Sonntag, 29. September 2013

[NEWS] Die Hintergrundgeschichte zur Reihe "1-2-3-Fragen an ...Sieben Tage ohne"



"1-2-3- Fragen an ... "
 
Diese Reihe läuft nun schon seit einigen Wochen. Nachzulesen, wer bisher alles an der Aktion teilgenommen hat, könnt ihr » hier «
 
Wie ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin? 


Zur Fastenzeit hatte sich die Redaktion meines Arbeitgebers etwas überlegt. Das Motto hieß "Sieben Tage ohne" - sprich Verzicht -, Fasten, kein Fernsehen, kein Auto usw. Es waren sechs Redakteure, die jeweils eine Woche lang dieses durchhalten sollten/mussten. Es kamen ganz tolle Berichte dabei heraus, für den einen oder anderen war es auf jeden Fall eine neue Erfahrung. Aber am interessantesten fand ich den Bericht von Anping Richter, die sich der Herausforderung "Sieben Tage leben ohne Müll" stellte.
Kurzum, ich hatte die Geschichte im Hinterkopf behalten und als es passte, ging mein Fragebogen an Autoren/Blogger raus. Ich gehe jetzt nicht intensiv darauf ein, das habe ich teilweise in den einzelnen Posts gemacht. Aber ich war angenehm überrascht, wie positiv diese etwas anderen Fragen aufgenommen und von jedem einzelnen auf seine Art und Weise beantwortet wurden. 
Herzlichen Dank euch noch einmal an dieser Stelle.

Mein Dank geht aber auch an die Redakteurin Anping Richter, mit deren freundlicher Erlaubnis ich ihre Story (ihr geistiges Eigentum) hier auf meinem Blog veröffentlichen darf.

Und hier ist sie nun:
                                                              *****


Mein Leben ohne Müll beginnt mit einer Niederlage. Als Möchtegern-Müllvermeiderin hatte ich mit Widrigkeiten gerechnet. Allerdings nicht schon vor dem ersten Tag. Erfüllt von missionarischem Eifer und gewappnet mit einem Dossier von der Greenpeace-Kids-Homepage habe ich mir vorsorglich meine Töchter vorgeknöpft. Schließlich soll die Familie mit im Boot sein. Natürlich wollen die Kinder nicht, dass Baby-Albatrosse sterben müssen, weil sie Plastikmüll fressen. Ich versuche auch, das mit den Ressourcen des Planeten zu erklären, und wie wir sie schonen können, indem wir Müll vermeiden. Zum Beispiel könnten wir ab sofort Stofftaschentücher zum Naseputzen benutzen, schlage ich vor. "Wollen wir statt Toilettenpapier auch Stoff benutzen?", fragt meine Sechsjährige mit ernster Miene. Bei aller Liebe zum Planeten: "Nein."
Mit Stoffbeuteln, Tupperdosen und Schraubgläsern bewaffnet, betrete ich tags darauf den Bioladen. "Wurde auch mal Zeit", sagt Jutta, die ich sonst öfter mal an der Kasse um eine Tüte bitte, bei diesem Anblick. Fröhlich packe ich Milch in braunen Flaschen und Joghurt im Glas in den Wagen. Da spricht Bioladen-Chef Frank Dippel, mich von der Seite an. "Du weißt, dass die Öko-Bilanz von Mehrwegflaschenmilch schlechter ist als beim Tetra-Pack?" Vor allem, wenn die Transportwege lang sind - so wie bei dieser Biomilch aus einer bayerischen Molkerei.
Trotzdem bringe ich es nicht fertig, Tetra-Milch zu kaufen. Wie stehe ich sonst am Ende der Woche da? Knöchelhoch im Müll. Zumindest der Käse kommt am Tresen direkt in die mitgebrachte Dose. Danach muss ich zum Markt. Heute gibt's Kartoffeln. Morgen auch. Denn Nudeln oder Reis sind ohne Verpackung ja wohl nicht zu bekommen, oder?

Priesterin der Müllfreiheit

Über einige Dinge hatte ich mir wirklich keine Gedanken gemacht, bevor ich meine Müllfastenwoche vollmundig ankündigte. Jetzt merke ich: Das war gar nicht schlimm. Denn es zerbrechen sich ja genug andere Leute den Kopf für mich. Eine gute Freundin zum Beispiel, die zu mir sagt: „Und womit putzt du dir dann die Zähne?“ Es war doch nicht die Rede davon, dass ich jetzt alles, was in meinem Haushalt noch vorhanden ist, ignoriere, rede ich mich heraus. Aber die Frage nagt. Jetzt habe ich eine Antwort gefunden, mit der ich sie hätte verblüffen können, und zwar auf dem Blog von Bea Johnson, die von der New York Times „Priesterin des müllfreien Lebens“ genannt wird. Sie benutzt selbst gemachtes Zahnpulver aus Natron- und Steviapulver und stellt das Ganze in einem schicken Parmesanspender ins Bad. „Die Zutaten müsste es eigentlich auch bei uns lose in der Apotheke geben“, überlege ich laut. „Das frisst einem doch den Zahnschmelz weg“, sagt mein Mann, der vorher seinen Zahnarzt konsultieren würde. Zum Glück ist die Zahnpastatube noch halb voll.
Ich habe auch einen Kollegen, der mitdenkt. Als ich morgens meine drei Tupperdosen und das Schraubdeckelglas mit Milch auspacke (es ist die von zu Hause aus der braunen Glasflasche, und ich brauche sie für meinen Kaffee), zieht Björn Vasel nur eine Augenbraue hoch. Aber nachmittags, als ich meinen Becher in die Spüle stelle, fragt er: „Hast du etwa von dem Kaffee getrunken?“ und lächelt nur fein, als ich mit Unschuldsmiene „Ja, wieso?“ sage. Als ich abends die Redaktion verlassen will, hält er mich zurück: „Wolltest du nicht den Kaffeefilter mitnehmen, für deinen Komposthaufen zu Hause?“ Habe ich getan. In einer Tupperdose.


Gute, alte Milchkanne

Müllfrei zu leben, ist wirklich ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Hätte ich Dinge wie Salz und Pfeffer, Öl und Butter nicht ohnehin vorrätig, stünde es schlecht um die Ernährung der Familie. Andererseits: Wer es nicht versucht, hat schon verloren. Und auch kleine Siege stärken die Moral. So habe ich bei Rewe (abgesehen vom Preisschildchen) müllfreien Käse bekommen. Meine ständige Begleiterin, die Tupperdose, durfte allerdings nicht die Theke passieren. "Darf ich nicht, ich weiß ja nicht, was Sie da für Bakterien dran haben", erläutert die Verkäuferin. Aber dann macht sie einen sehr langen Arm und lässt das Stück auf meiner Seite in die Dose plumpsen. Der mit Kräutern angerührte Frischkäse sieht ja auch lecker aus. Nur wird es da wohl mit dem Abwiegen und Plumpsenlassen ohne Tresenüberschreitung schwierig, und ich will das freundliche Entgegenkommen nicht überstrapazieren. Danach suche ich Milch in Pfandflaschen - vergeblich. Und die im Bioladen kommt aus Bayern. Dabei rät der Landkreis Stade mir in seiner übrigens sehr empfehlenswerten Abfallfibel, regionale Produkte in Mehrwegsystemen oder Nachfüllsysteme zu bevorzugen. Als Altländerin sieht es für mich in erreichbarer Nachbarschaft nicht gut aus. Für Äpfel habe ich zwar eine nahe, verpackungsfreie Quelle, bei der die Ökobilanz trotz CA-ULO-Lager noch bis zum Sommer stimmt. Aber wohl dem, der mit der guten, alten Milchkanne zum Bauern radeln kann. Falls Sie diesbezüglich einen Tipp für mich haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

Leben ohne Spontankäufe

Heute habe ich mir vorgenommen, nicht schon wieder über die Widrigkeiten des momentanen Mülltabus zu jammern. Bisher sind nämlich noch niemandem die Tränen gekommen, und es soll ja nicht schon am vierten Tag langweilig werden. Reden wir also mal über die guten Seiten der Müllfreiheit. Die gibt es ganz klar, und damit meine ich nicht etwa die offensichtlichen moralischen Vorzüge. Zum Beispiel entfallen fast alle Spontankäufe. Das spart echt Geld.
Keine kollegiale Pizzabestellung in der Mittagspause, kein Schokoriegel zum Überbrücken des biorhythmischen Durchhängers am Nachmittag. Nicht mal mehr ein Kaugummi ist drin. Stattdessen gibt’s belegte Brote, Salat und zwischendurch Obst. Komisch, bis vor vier Tagen hatte ich nie Zeit, mir morgens vor der Arbeit noch etwas zu machen. Wer bei uns sonst die Brotdosen benutzt, ist leicht zu erraten: Ich wechsle ab zwischen Pferde-, Fliegenpilz- und Lillifee-Dekor. Überhaupt scheint außer mir bisher niemand in der Familie etwas zu entbehren. Mann und Kinder würden sich wahrscheinlich auch ohne Murren auf ein Stück Seife – die gibt’s noch lose – für alles umstellen, wenn Duschgel, Shampoo, Feuchtigkeitscreme und Deo zur Neige gehen. Bald ist es soweit. Vielleicht kann ich einen erneuten Verstoß gegen das Müllverbot (der erste war das Toilettenpapier) vermeiden, wenn ich alles ganz sparsam verwende – bis Mittwoch.
Dann ist die Müll-Fastenwoche wieder vorbei. Über die Entbehrungen tröste ich mich mit einem Latte Macchiato hinweg. Für meinen Coffee-to-go habe ich nämlich einen schönen, spülmaschinenfesten Deckelbecher, den mir im biorhythmischen Tief am Nachmittag jeder Kaffeeladen in der Altstadt gerne füllt.


Hilfsbereite Weggefährten

Auf dem steinigen Weg zur Müllfreiheit gibt es etwas, das mich sehr motiviert: Ich bin nicht allein. Viele sind dort längst unterwegs, und einige haben ihre Erfahrungen mit mir geteilt. Um Abwechslung in das verpackungsfreie, aber auf die Dauer eintönige Kartoffelessen zu bringen, rät Hannelore Reimers beispielsweise zu selbst gemachten Kartoffel-Gnocchi. Ein leckeres Rezept hat sie auch mitgeschickt. Gleich zwei Leser haben mir zum Anradeln mit der Milchkanne Bauer Krugmeier in Neuland empfohlen. Stimmt, der ist wirklich nur einen Katzensprung entfernt. Leider hat er die Direktauslieferung mittlerweile eingestellt. Denn so wie sie aus dem Euter kommt, nämlich vollfett, mögen die meisten ihre Milch heute nicht mehr, erläutert Tim Krugmeier am Telefon. Der Aufwand lohne sich einfach nicht. Der ist beträchtlich, bestätigen ebenfalls bedauernd seine Nachbarn, an die er mich verwiesen hat. Die Auflagen für den Verkauf von Vorzugsmilch seien extrem hoch, die Investitionen für eine Pasteurisier- und Abfüllanlage auf dem Hof aber auch. Auf Molkereien mit Direktverkauf, in Lamstedt und in Oberndorf, bin ich hingewiesen worden – von mir zu Hause aus sind das leider 60 Kilometer. Eine Leserin gab mir den geradlinigen Tipp, ganz auf Milch zu verzichten und auf vegane Ernährung umzusteigen. Zwei weitere Tipps klingen praktikabel: Bauer Elmer aus Oberndorf (danke, Frau Mießner) sowie der Milchhof Kück aus Gnarrenburg (danke, Herr Kankelfitz) liefern Milch vom eigenen Hof in Mehrwegflaschen, auch nach Jork. Wissen Sie, was all die Anteilnahme noch bei mir auslöst? Ich fürchte, ich kann mich nie mehr mit einer Plastiktüte erwischen lassen, ohne rot zu werden.

Sieben Tage ohne Müll – eine Bilanz

Ehrlich gesagt: Der letzte Tag meiner müllfreien Woche ist schon da, als es gerade erst anfängt, wirklich entbehrungsreich zu werden. Einiges muss ich im Rückblick kritisch anmerken: Käse kommt natürlich ebenso wenig unverpackt in der Ladentheke an wie Kaffee in der Redaktions-Kaffeemaschine. Das Toilettenpapier war zwischendurch alle, Nachschub ohne Plastikhülle nicht zu bekommen.
Im Café habe ich mir gedankenlos mit einer Papierserviette den Milchschaum vom Mund gewischt, obwohl ich ein Stofftaschentuch mit mir herumtrug. Und mein Mann behauptet, dass Autoabgase auch Müll sind, bloß unsichtbarer.
Ja, okay, ich war inkonsequent. Die Fastenwoche ist aber trotzdem nicht ohne Konsequenzen geblieben, nicht zuletzt durch den Dialog mit vielen Menschen, die mich darauf angesprochen haben.
Als unbescheidenes Fazit präsentiere ich hiermit also mein persönliches Müllvermeidungsranking. Offenbar die schlechteste Methode: Scheinrecycling, also aus Joghurtbechern Farbeimer oder Parkbänke machen, wie bei der Hälfte der Grünen-Punkt-Abfälle, die nicht einfach verbrannt wird. Obwohl Müll in dem Maße, wie die Rohstoff- und Energiepreise steigen, als Brennstoff sogar allmählich begehrter wird.
Papier- und Glas schneiden im Wertstoffrecycling besser ab, aber auch hier muss viel Energie investiert werden. Übrigens hinterlässt jeder Einwohner des Landkreises Stade in einem Jahr im Schnitt 147 Kilo Wertstoffmüll, also Altpapier, Altglas und Gelber-Sack-Inhalt (Abfallbilanz 2011). Bei einer fünfköpfigen Familie wie meiner lohnt sich das Müllsparen demnach richtig.
Eine bessere Methode scheint mir das Wiederverwenden oder wirkliche Recyceln wie bei Gemüseabfällen auf dem Kompost. Die wohl sicherste und beste Methode: Verzichten. Geht leider nicht immer und kann auch eine ziemliche Spaßbremse sein. Aber gut ist es in jeden Fall, nochmal nachzudenken – beispielsweise darüber, ob unfaire Preise für die Produzenten die Ökobilanz zunichte machen oder ob beim Transport zu viel unsichtbarer Müll entsteht.


                                                                *****

Nun bin ich auf eure Kommentare gespannt. 
Nachrichten an die Redakteurin leite ich gern weiter. 


Freitag, 27. September 2013

Freitags-Füller # 235


Hier kommt nun der "Freitags-Füller" - d. h. eine Woche ist schon wieder vorbei und der Oktober steht vor der Tür.
Derzeit bin ich damit beschäftigt, die kommende Themenwoche vorzubereiten.
"Sieben Tage ohne ..." - wer die Reihe "1-2-3-Fragen an ..." bislang verfolgt hat, weiß worum es geht.

Wie immer kann jeder am Freitags-Füller  teilnehmen - alles zwanglos.
Link zu Barbaras Seite:« Hier »


1.  Wenn ich durch meine Nachbarschaft laufe  raufe ich mir oft die Haare, wie eintönig bei manchen das Leben verläuft. .
2.  Mörcheneintopf koche ich am liebsten.
3.  Das Leben ist kein Spielplatz, man muss jeden Tag seinen Platz neu richten .
4.  Mein Ohrensessel  ist kuschelig und gemütlich.
5.  Rosenkohl ist im Herbst mein Lieblingsgemüse .
6.  Handeln und nicht wegschauen ist besser wenn es darauf ankommt .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf -bleibt unbeantwortet, ich lasse mich überrasche , morgen habe ich Büchertag geplant und Sonntag möchte ich zum Herbstvergnügen in Deinstedt !

Ich wünsch euch allen ein wunderbares Wochenende. Genießt die Sonne und hockt nicht nur drinnen.

Donnerstag, 26. September 2013

♥ Was im September an Büchern ankam ~ Teil I ♥

Hier nun meine bisherigen September-Neuzugänge:




THILO
Das Nagurski Experiment 
In der Gruft der Mönche

Ab 11 Jahre
Gebundenes Buch
Pappband

192 Seiten
ISBN 978-3-570-15582-0
€ 12,99









© Cover / Info - Verlag


Auf Entdeckungstour im Hotel der Abenteuer ...
Adams »Jugendferien« im maroden Hotel International entwickeln sich spannender als gedacht: Gemeinsam mit Kitty und Victor stöbert er Unterlagen aus den Zwanzigerjahren über merkwürdige Menschenversuche des Hotelgründers Branco Nagurski auf. Was verbirgt sich hinter den rätselhaften Maschinen in der Mönchsgruft, auf der das Hotel erbaut wurde? Und woher weiß der kleine Junge, der sich wie eine Klette an das Trio hängt, so viel über die Geheimnisse des Hotels? Als sich eines Tages Kitty selbst an die Maschinen anschließt, geschieht das Unfassbare …


Nachdem die erste Buchsendung ja spurlos verschwunden war, nie bei mir angekommen, ist der zweite Band von Amanda Hockings "Watersong - Wiegenlied" freundlicherweise noch einmal auf den Wedg geschickt worden. Und :-) das Buch kam an.



Amanda Hocking
Watersong - Wiegenlied
Band 2
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
320 Seiten
ISBN: 978-3-570-16160-9
€ 16,99










Cover/Info - Verlag -

Der Fluch der Sirenen kennt keine Erlösung
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich ... Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat ...
Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache ...

Das folgende Buch habe ich euch ja schon in einem Extrapost vorgestellt - siehe hier -
Holly Jane Rahlens – Stella Menzel und der goldene Faden
Es ist auch schon gelesen - meine Rezension darf aber erst am 1. Oktober veröffentlicht werden.




Nachstehendes Buch hat mich erreicht, aber ich krieg es nicht einsortiert, denn als LE nicht angefordert. Habe ich das gewonnen? K.A:




Rachel Deowskin
Kleine Frau was nun?
Et. 17. 9. 2013
Piper
ISBN: 978-3-492-05496-6
352 Seiten
€ 16,99
alle weiteren Infos könnt Ihr auf der Verlagsseite nachlesen












© Cover - Piper - Verlag

(Rezension) Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Jonathan Stroud




Jonathan Stroud
Lockwood & Co.
Die Seufzende Wendeltreppe
€ 18,99
Gebundene Ausgabe
432 Seiten
Verlag: cbj (11. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570156179
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren





© Cover / Info - Kauflinks = Verlag


Buchinfo lt. Verlag
Geister, Ghoule, Grabgeflüster: Die Agenten von LOCKWOOD & CO. sind allem gewachsen
LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.
So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

Statement:
Die Handlung von  „Lockwood & Co. – Die Seufzende Wendeltreppe” präsentiert sich in fünf Teilen.
Teil I – Der Geist – Kapitel 1 – 4
Teil II – Vorher – Kapitel 5-8
Teil III – Die Halskette Kapitel 9-16
Teil IV – Das Herrenhaus – Kapitel 17-24
Teil V – Und danach – Kapitel 25 + 26
In Anbetracht dieser recht guten Aufteilung lassen sich die Teile ziemlich gut mit Unterbrechung lesen. Ein gutes Buch von knapp 400 Seiten sollte man genießen und nicht verschlingen.
Geschrieben ist die Story in der Ich-Erzählperspektive von Lucy aus dem Team des charismatischen Anthony Lockwood. Ein Agententeam, welches sich um die Geisteraustreibungen kümmert. Die drei jungen Agenten Anthony, George und Lucy arbeiten als Geisteraustreiber, denn Jahrzehntelange treiben die Geister ihr Unwesen, eine fast unaufhaltsame Epidemie. Es sind die jungen Menschen, die die Geister aufspüren können. Das war den Erwachsenen verwehrt. Gleichwohl die Gefahr so einer Austreibung sehr groß sind und so manch einer hatte schon sein Leben lassen müssen. Gibt es einen besseren Ort als London für eine Geistergeschichte?!
Wichtigste Voraussetzung für ihre Aufnahme und den Job bei der Agentur Lockwood & Co. für Lucy, dass sie empfänglich für übernatürliche Phänomene war. Und das traf auf sie zu, denn sie war schon etwas Besonderes.
Obwohl sie und George sich nicht auf Anhieb sympathisch waren, das legte sich mit der Zeit. Vor allem ist George ungenießbar, wenn er Hunger hatte. Und das bekommt Lucy gleich bei ihrem Vorstellungsgespräch zu spüren. Anthony Lockwood, Chef der Agentur, und George, sein Stellvertreter, Lucy meistert ihre Aufnahme mit Bravour. Und ganz wichtig zum Abschluss „die Keksvorschrift“, die unbedingt einzuhalten ist.
Nachdem das Trio einen Auftrag vergeigt hatte bzw. dabei das Haus in Flammen aufging, steht die Agentur nunmehr vor einer nicht abzuwendenden Pleite, denn der Hausbesitzer verlangt Schadensersatz. Bei diesem Auftrag begegnet Lucy einem Geistermädchen. Diese wird noch eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf der Handlung spielen. Das Glück scheint der Agentur hold zu sein, um sie aus der finanziellen Misere herauszuholen. Sie erhalten einen Auftrag, der ihre Rettung zu sein scheint.
Die Geschichte über das Agententrio lässt sich flüssig lesen. Und noch intensiver auf den Inhalt einzugehen, würde sehr viel von der Spannung vorwegnehmen.
Wer sich als Leser für Geistergeschichten begeistert, mir kamen beim Lesen immer wieder diese irgendwie total durchgeknallten „Ghost Buster“-Filme in den Sinn, der tut gut daran, den ersten Band von „Lockwood & Co. – Die Seufzende Wendeltreppe“ zu lesen.
Die Charaktere sind von Anbeginn gut beschrieben und Lucy findet schnell ihren Platz im Herzen des Lesers. Auch wenn Arthur anscheinend etwas zu kurz kommt, mir fehlten doch etwas mehr Informationen über ihn, aber das ist wohl Absicht.
Wir werden sehen.

Fakt ist ...
Dass das Buch „Lockwood & Co. – Die Seufzende Wendeltreppe“ spannend geschrieben, die Idee Jugendliche bzw. Kinder als Hauptpersonen einzusetzen, gut ankommt. Im Übrigen ist der gesamten Handlung anzumerken, dass der Autor sich sehr mit seinem Land, dem Handlungsort verbunden fühlt.
Das Buch endet mit einem Glossar, welches ich oft bei anderen Büchern vermisse, so hilfreich!
Ich gebe meine Leseempfehlung für Jung und Alt.


Vita
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.
Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

 Am 11. und 12. Oktober besucht Jonathan Stroud die Frankfurter Buchmesse. Unter anderem wird er dabei eine ausgiebige Autogrammstunde auf der Random House Plaza geben (12. Oktober, 11:30 Uhr) und „Lockwood & Co“ bei der Süddeutschen Zeitung (12. Oktober 10:30 Uhr), auf der ARD-Bühne (12. Oktober, 13:30 Uhr) sowie im Lesezelt (12. Oktober, 16:00 Uhr) präsentieren. Stroud steht darüber hinaus für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse vereinbaren wir gerne einen Gesprächstermin.

Einen Monat später kehrt der Bestsellerautor nach Deutschland zurück und geht vom 03. – 10. November auf große Lese- und Pressereise. Gemeinsam mit Moderator Marc Langebeck und der Hörbuchstimme Judith Hoersch (cbj audio) liest er in sieben Städten, darunter Hamburg, Berlin, Braunschweig und München. Alle Termine der Reise finden Sie hier. Auch während der Reise sind Interviews möglich.


Mittwoch, 25. September 2013

(NEWS] 1, 2, 3 - Fragen an die Autorin ♥ Amanda Frost ♥

Heute zu Gast:




Sieben Tage ohne

 a)    Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
 b)    Handy (auch kein Internet!)
 c)    Internet
 d)    Fernsehen
 e)    Fasten
 f)    leben, ohne Müll zu produzieren
 g)    Alkohol / Rauchen

Für was würdest du dich entscheiden?

Amanda: "Für  d) - Fernsehen."
 
Warum hast du dich für  d) Fernsehen entschieden?

Amanda: "Die Entscheidung war relativ einfach. Es kommt häufig vor, dass ich tagelang den Fernseher mit Verachtung  strafe. Daher wäre das keine große Umstellung für mich möglich." 


Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?

Amanda:  "Auf jeden Fall. (Wäre auch ohne Alkohol kein Problem. Und fasten tue ich im Normalfall auch nicht)."


Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?

Amanda: "Nicht vorstellbar. Denn ich lese normalerweise jeden Abend vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten."


Ganz zum Schluss noch eine Frage:
Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?

Amanda: "Hmm, auf Anhieb fällt mir da 'Das Universum in der Nusschale' von Stephen Hawking ein. Eine angeblich leicht verständliche Erklärung unseres Universums, in Verbindung mit Astrophysik, Relativitäts- und Quantentheorie. Warum dieses Buch? 
1. Der Beststellerautor Stephen Hawking muss eine Koryphäe auf seinem Gebiet sein.
2. Mein Mann fährt total auf das Buch ab.
Warum ich es trotzdem noch nicht gelesen habe?
Vermutlich aus Angst, dass ich es nicht verstehe. :-)"

Liebe Amanda, auch an dich mein Dank, dass du dich den ja sonst so nicht üblichen Fragen eines Interviews gestellt und beantwortet hast. Ich wünsche dir noch ganz viele tolle neue Ideen und viel Erfolg (Daumen drück).

 Alle bislang erschienenen Posts zu "1-2-3-Fragen an ..."

Das Buch "Gib mir meinen Stern zurück Band 1" habe ich vor einiger Zeit gelesen und "hier" findet Ihr meine Rezension.
Schon im Oktober wird der Folgeband erscheinen. Ich bin neugierig!

"Gib mir meinen Stern zurück" auf Facebook

Amanda Frost auf Facebook

Kauflink:


Dienstag, 24. September 2013

(Rezension) Töchter des Mondes - Sternenfluch - Jessica Spotswood



Jessica Spotswood
Töchter des Mondes – Sternenfluch
Gebundene Ausgabe
384 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (9. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960254
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Star cursed


 Kauflink - hier -




© Cover / Info "Verlag"


Eine Gabe wie ein Fluch
Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …


Statement
Mit dem Auftaktband zur „Töchter des Mondes“-Trilogie folgt nun der zweite Teil „Sternenfluch“. („Ich komme mir vor wie die letzte Schwindlerin.“) (Cate)
Cate, nunmehr Schwester Catherine, lebt seit geraumer Zeit bei der Schwesternschaft im Kloster. Nur widerwillig hatte sie zum Schutz ihrer beiden Schwestern und vor allem Finn verlassen.
Die Schwesternschaft – ein geheimer Bund von Hexen, lt einer Prophezeiung würde eine von drei Schwestern die stärkste Hexe seit Jahrhunderten davon sein, und noch dazu eine Seherin. Niemand durfte von den Hexen erfahren, denn es drohte ihnen den Tod. Die Bruderschaft wurde immer grausamer, die Suche nach dieser einen Hexe noch intensiver. Je länger Cate bei den Schwestern lebte, umso mehr vermisste sie ihre Familie. Maura und die kleine Tessa werden ins Kloster geholt. Maura, schon im ersten Band eine Charaktere, die nicht ganz so angenehm auffiel, im zweiten Band entwickelt sie sich und wird immer rebellischer, gegen Cate. Es passt ihr überhaupt nicht, dass ausgerechnet Cate DIE Hexe sein soll. Unterdessen hat sich Finn etwas einfallen lassen, denn er konnte nicht nachvollziehen, dass Cate nichts mehr von ihm wissen will. Er war der Bruderschaft beigetreten, allerdings nur um Cate zu helfen, zu ihrem Schutz.
„Sternenfluch“ wird wieder aus der Sicht von Cate erzählt. Welche Charaktere in diesem Band wirklich stark herauskam, war Maura. Ebenso fiel auf, dass die Tonart zwischen den Schwestern sich verändert hat. Obwohl Cate immer wieder Nachsicht mit Maura übt, zeigt ihr die Grenzen „bis hierher und nicht weiter“.
Auch wenn es oft so scheint, dass Cate der ruhende Pol des Schwesterntrios ist, so manches täuscht. Sie trägt schwer an der Last, ausgerechnet die Auserwählte zu sein, allerdings hat Cate wirklich die Gabe einer Seherin?
Die Autorin hat mich schon mit ihrem ersten Band begeistert, nicht nur durch das Thema Hexen u.s., sondern auch mit ihrem Schreibstil und ihre eigene Art, die Handlung nicht abdriften zu lassen.
Allerdings kam das Ende ohne jedwede Vorwarnung, wie ein Schuss aus dem Hinterhalt, und hat mich geschockt! Mehr kann ich dazu nicht schreiben, es würde zu viel verraten.

Das Cover ist wieder einmal ein Hingucker, auch schon durch die harmonische Farbzusammenstellung. Nimmt man den Schutzumschlag ab, hervor kommt fast das gleiche Bild nur halt ohne die Frauenabbildung. Das macht richtig Lust aufs Lesen.

Fakt ist …

Wer den ersten Band „Töchter des Mondes – Cate“ gelesen hat, ist nach dem (!) Ende von „Sternenfluch“ in Lauerstellung, wie Jessica Spotswood ein fulminanter Abschluss gelingen wird.
Mich hat das Buch „abgeholt“ und einige gute Lesestunden beschert, trotz des echt nicht vorhersehbaren Ende! Ich gebe sehr, sehr gute fünf Lesegenuss-Bücher!








Jessica Spotswoods Leidenschaft fürs Schreiben und für Bücher begann schon in frühester Kindheit. Bis heute liebt sie romantische Geschichten und lässt sich von ihnen und ihren Figuren verzaubern. Nach ihrem Studium versuchte sie sich zuerst am Theater, merkte aber schnell, dass ihre wahre Berufung das Schreiben ist. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Katze Monkey lebt die Autorin in Washington D.C.


Montag, 23. September 2013

(Rezension) Das Leuchten der Insel - Kathleen McCleary





Kathleen McCleary
Das Leuchten der Insel
Taschenbuch
 416 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453410237
Originaltitel: A Simple Thing
€  8,99

Verlagslink/Kauf "hier"

das Buch ist auch als eBook erschienen




© Cover / Infos - Heyne-Verlag


Buchinfo:
Vor dir selbst kannst du nicht davonlaufen
Als Susannah merkt, dass ihren Kindern das hektische Leben an der Ostküste nicht guttut, beschließt sie, ein Jahr mit ihnen auf der einsamen Insel Sounder zu verbringen. Hier gibt es keinen Strom, kein Telefon, keine Tankstelle. Sie flieht zugleich vor ihrer festgefahrenen Ehe und der Erinnerung an ein Unglück, das auch nach vielen Jahren noch einen Schatten auf ihr Leben wirft. Auf Sounder trifft sie die charismatische Betty. Die alte Dame und die Insel werden Susannahs Leben für immer verändern …


Statement:
Die Insel Sounder wird für ein Jahr das neue Zuhause von Susannah und ihren Kindern, ohne Ehemann bzw. Vater. Es ist eine Auszeit,. allerdings auch die Hoffnung auf einen Neustart. Nucht nur für die Kinder, sondern auch für Susannah und Matt. Große Schwierigkeiten mit Katie hatten zu dieser Entscheidung geführt. Sounder, eine einsame Insel an der Ostküste, das hieß, keine Elektrizität, kein Internet, kein Telefon, nichts, leben wie ein Einsiedler.
Es sind ansich zwei Geschichten, die uns das Buch "Das Leuchten der Insel" erzählt. Es ist ein vielschichtiges Buch, getragen durch die einzelnen Geschichten, mit ihren Rückblenden,  von Susannah und Betty. Freud und Leid liegen oft dicht nebeneinander. Und so war es mit Betty ebenfalls, die seit nunmehr dreißig Jahren mit ihrem Sohn dort lebte.
Auf dieser Insel treffen diese beiden Frauen aufeinander. Nach den ausführlichen Beschreibungen im Buch scheint Sounders eine wahrhafte Oase zu sein, in der man gern lebt und das Leben neu entdeckt. Wie das allerdings alles ohne die für uns zu alltäglichen Leben gehörende Elektrizität gehen soll, erfährt der Leser im Laufe der Geschichte. Ich persönlich finde es schon interessant, sich den täglichen Herausforderungen, wie z. B. die Lebensmittelbeschaffung und -haltung zu stellen.
Eine weitere interessante Charaktere wohnt ebenfalls auf der Insel Sounder - Barfuß, ein Einsiedler wie aus dem Bilderbuch, mit seinem Hund Toby. (Nun, hier konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, denn unser Hund heißt genauso!) Was für eine Rolle er im Leben der Neuankömmlinge spielen wird, besonders für die Kinder Katie und Quinn, lest selbst.
Betty und Susannah haben etwas gemeinsam - sie tragen eine schwere Last aus der Vergangenheit mit sich herum, nur Vergangenes kann man nicht reparieren, und wenn Schuld und Kummer einen derart belasten, muss man versuchen, einen neuen Weg in die Zukunft zu finden. Susannah konnte es nicht mehr ertragen, dass ihre Tochter ihrer Meinung nach in ein schlechtes Milieu abdriftete und viel schlimmer noch, die ganze Familie litt. Aber es war Susannahs Vergangenheit, das vermeintliche Gefühl, mit Schuld an dem Tod ihrer kleinen Schwester zu tragen. Und das obwohl ihr alkoholkranker Vater bei einem Bootsausflug viel zu riskant und schnell gefahren war, das Mädchen über Bord ging. Susannah - hatte sie wirklich die Verantwortung dafür zu tragen? Wer nahm ihr diese schwere Last von den Schultern, sie war doch damals selbst noch ein Kind gewesen.
Die Kapitel lassen sich flüssig lesen, gerade durch den Wechsel der Erzählungen von Betty und Susannah.
S. 394 Susannah umklammerte das Handy und drückte es mit aller Kraft an ihr Ohr. "Ich weiß", sagte sie. Und das Gewicht, das dreiunddreißig Jahre auf ihr gelastet hatte, glitt von ihrem Herzen ab, sickerte aus ihren Poren hinaus und verdampfte und ließ sie leicht, atemlos und durchsichtig zurück. "Ich weiß", wiederholte sie. "Es war nicht meine Schuld." Und dieses Mal wusste sie zum ersten Mal, dass es stimmte.
 


Fakt ist …
"Das Leuchten der Insel" ist wieder einmal ein Buch, wo die kurze Inhaltsangabe nicht aufzeigt, was für ein Juwel sich hier verbirgt. Es erhält meine hundertprozentige Leseempfehlung. Nicht seicht, auch nicht ganz leicht, allerdings von der Thematik sehr glaubwürdig, es berührt das Herz, zeigt auf, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt, Dinge zu ändern/verändern, sich selbst nicht aufzugeben – auch wenn das Leben manchmal uns vor eine schwierige Entscheidung stellt!

P.S. Und wen es interessiert, der liest sich die interessanten Interviews zu meiner Reihe "1-2-3-Fragen an... " durch, wo es darum geht, z. B. sieben Tage ohne Fernsehen oder Auto auszukommen.


Erinnert Ihr euch noch an meine Rezension zum Buch von Linda Olsson - Die Fremde am Meer? So erging es mir mit diesem Buch wieder, vielleicht weil ich Mutter bin (allerdings wenn auch von zwei erwachsenen Mädchen), vielleicht auch nicht. Auch hier ging es um Verlust, Schuld in der Kindheit …

Ich würde mich freuen, wenn "Das Leuchten der Insel" von Kathleen McCleary viele neue Leser erreicht.

Es kommt auf meine Top-Ten Listen 2013.




Vita:
Kathleen McCleary, geboren in Michigan, arbeitet als Journalistin für verschiedenste Magazine und Zeitungen, darunter die "New York Times", "Good Housekeeping", "Martha Stewart Living" und "Reader's Digest". Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren Kindern in Virginia, wo sie an ihrem zweiten Roman arbeitet.

Sonntag, 22. September 2013

Zwei Jugendbücher suchen Gastrezensent/in

Hallo liebe Bücherfreunde :-)

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Überraschungspaket mit zwei Jugendbüchern.
Da ich aber von beiden Band 1 nicht  gelesen habe, auch in absehbarer Zeit nicht dazu kommen werde, möchte ich diese beiden Bücher an Gastrezensenten/in weitergeben.
Es handelt sich um


und




Ich habe den Verlag informiert, dass beide Bücher an Gastrezensenten weitergegeben werden.
 
Bei Interesse an einem der beiden Bücher gilt folgendes:
  •  Hinterlasst im Kommentar den Rezensionslink vom ersten Band und warum ausgerechnet du das Buch möchtest.
  •  Schreibt euren Beitrag möglichst innerhalb der nächsten sechs Wochen und schickt mir den Text zur Veröffentlichung zu.
  • Der Gewinner oder die Gewinnerin mir mitteilt, auf welchen Plattformen eure Rezensionen veröffentlicht werden 
  • Das Buch bleibt euer Eigentum.
  • Das Porto innerhalb von Deutschland übernehme ich.

Wenn bis zum 26. September 2013 sich mehr als ein Buchfreund für je eines der Bücher meldet, muss ich auslosen. 


Samstag, 21. September 2013

[NEWS] 1, 2, 3 - Fragen an die Autorin ♥ Gabriella Engelmann ♥


Heute zu Gast:





Sieben Tage ohne

 a)    Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
 b)    Handy (auch kein Internet!)
 c)    Internet
 d)    Fernsehen
 e)    Fasten
 f)    leben, ohne Müll zu produzieren
 g)    Alkohol / Rauchen

Für was würdest du dich entscheiden?

Gabriella: "Für  d) - Fernsehen."
 
Warum hast du dich für  d) Fernsehen entschieden?

Gabriella: "Nach einem langen Schreibtag ist es meist ganz entspannend, sich von Geschichten berieseln zu lassen, die man nicht selbst erfunden hat. Wobei ich dann Fernsehen eher durch "DVD" ersetzen würde, da ich so gut wie nie TV schaue. Aber es wäre spannend zu erleben, ob ich  nicht stattdessen häufiger spazieren gehen würde, oder die DVD durch ein Hörbuch ersetzen. Im Sommer fällt mir das alles eh leichter als im Winter, da ich bei gutem Wetter versuche so viel draußen zu sein wie möglich."

Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?

Gabriella:  "Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen ;-)."

Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?

Gabriella: "Vorstellbar ja - lebbar eher ungern ;-)."

Ganz zum Schluss noch eine Frage:
Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?

Gabriella: "Meine Bücher in dieser Art sind: Oscar Wilde - das Bildnis des Dorian Grey - und Fitzgerald: Der große Gatsby"

Liebe Gabriella, auch an dich mein Dank, dass du dich den ja sonst so nicht üblichen Fragen eines Interviews gestellt und beantwortet hast. Ich wünsche dir noch ganz viele tolle neue Ideen!

 Alle bislang erschienenen Posts zu "1-2-3-Fragen an ..."

Das Buch "Inselsommer" habe ich schon vor einiger Zeit gelesen, bin aber immer noch nicht dazu gekommen, meine Meinung kundzutun.
Wer das Buch gelesen hat, weiß wie toll es ist - und m. E. nach hat sich die Autorin sehr, sehr persönlich darin gezeigt!

Info zur Autorin:
http://www.gabriella-engelmann.de/willkommen.html



Gewinnerbekanntgabe - Give Away ~ Christine Feehan - Magisches Feuer

Hallo liebe Blogleser,

wieder einmal ist ein Gewinnspiel vorbei.

Ihr hattet ja die Möglichkeit, dieses Buch zu gewinnen:




Die Auslosung habe ich durch random.org gemacht.  Meine Auflistung erfolgte nach Eingang der Kommentare. 
Insgesamt haben sich vier Blogger beteiligt.
Und gewonnen hat die Nummer 1


*** Herzlichen Glückwunsch ***

und viel Spaß beim Lesen.

Du hast dich ja auch bereit erklärt, das Buch zu rezensieren. Wenn du soweit bist, dann schreib mir doch mal den Link :-)
Bitte melde dich doch über das Kontaktformular, damit ich deine Adresse erhalte.

 Allen noch einmal Danke fürs Mitmachen und - einfach wieder vorbeischauen. Ich habe gesehen, dass so viele neue Leser dazu gekommen sind und mit den Seitenaufrufen bald die 88.888 knacken.
Da lasse ich mir auf jeden Fall noch etwas einfallen :-) 
Aber diejenigen, die immer wieder mal bei mir vorbeischauen, wissen ja, ich bin immer für eine Überraschung gut.
Hanne

Freitag, 20. September 2013

(Rezension) Eden & Orion - Lichtjahre zu dir ~ Helen Douglas




Helen Douglas
Eden & Orion – Lichtjahre zu dir
Gebundene Ausgabe
272 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (22. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737364867
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
€ 16,99








© Cover / Infos - siehe Verlag


Buchinfo-Verlag
Als der gut aussehende Ryan an ihrer Schule auftaucht, verliebt Eden sich Hals über Kopf in den Neuen. Auf den ersten Blick scheint Ryan ein ganz normaler amerikanischer Teenager zu sein. Aber wieso kennt er dann keine Pizza und hat noch nie von Gandhi oder Mandela gehört? Und warum interessiert er sich so brennend für sie? Eines Tages findet Eden ein Buch in Ryans Zimmer, dessen Inhalt eine ferne Zukunft vorwegnimmt. Eden versucht fieberhaft, das Geheimnis zu lüften. Sie entdeckt, dass Ryan eine unglaublich wichtige Mission erfüllen muss ... und sie vielleicht seine einzige Chance zerstört hat.


Statement:
„Eden & Orion – Lichtjahre zu dir“, eine romantische Mysteriegeschichte für Jugendliche. Auf dem Cover sieht man den Sternenhimmel, und kombiniert mit dem Titel baut sich schon eine Beziehung auf.
Wieder eine Highschool-Geschichte, mag man denken. Voll im Trend, was Kids gern lesen.
Worum geht es nun in „Eden & Orion“? Der Buchrückentext  ist sehr aussagekräftig, und dass das Thema Zeitreise eine Rolle spielt, für mich ein weiterer Punkt, es lesen zu wollen. Ich mag Zeitreisenromane.
An Edens Schule kommt ein neuer Schüler, Ryan. Beide freunden sich schnell an, es war, als würden sie sich schon lange kennen. Das alles passt aber Edens bestem Freund Connor nicht, denn er ist in sie heimlich verliebt. Immer wieder passiert es, dass Eden vor der Frage steht, wer Ryan ist und wo er bislang gelebt hat. So viele Kleinigkeiten bzw. was für sie Normalität erscheint, sind ihm fremd. Wer bitte schön, weiß nicht was eine Pizza ist!?
Auffällig ist, dass dieser verdammt gutaussehende Typ sich nur für sie interessiert.

(Hoppla, so etwas in der Richtung habe ich doch gerade erst von einer deutschen Autorin gelesen! Gutaussehender Typ interessiert sich für die nicht gerade auffällige Mitschülerin! Nun ja ... )
Die Autorin hat sich bemüht, viele Elemente harmonisch miteinander zu verbinden. So wundert es nicht, dass Eden hinter Ryans Geheimnis kommt. Nur zufällig hat sie bei ihm zu Hause ein Buch eingepackt, dessen Autor sie kennt, und sie schockt das Veröffentlichkeitsdatum – es liegt in der Zukunft! Also war Ryan wegen Connor hier!
Die junge Charaktere Eden kommt sympathisch rüber, und durch die Ich-Erzählperspektive lässt sich die Handlung eigentlich gut lesen.
„Eden & Orion – Lichtjahre  zu dir“, nicht so ganz was ich eigentlich erwartet hatte, denn einiges an der Schreib- und Ausdrucksweise der Autorin gibt es schon zu kritisieren. Hier hätte man sich mehr Mühe geben müssen, um die Umgangssprache der Jugendlichen wieder zu geben. Manches wirkte sehr aufgesetzt! Meiner Meinung hat hat die Autorin viel zu viele Dinge angeschnitten und lässt den Leser teils mit in der Luft hängen.
Weniger ist oft mehr!

Fakt ist ...
Trotz all meiner Kritik mochte ich das Buch, denn allein schon durch das Cover werde ich es etwas aufwerten. Wer hier großartige Spannung erwartet, wird enttäuscht sein. Romantik, Fantasy, Zukunftsvisionen bzw. Zeitreise, Mystery, diese Mischung kann eine klasse Geschichte werden. Aber leider ist dies hier nicht hundertprozentig gelungen!
Die Leseprobe war sehr vielversprechend ...


 
Vita:
Helen Douglas studierte Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics. Sie arbeitete als Lektorin, Theaterdirektorin und Englischlehrerin in London und Kalifornien. Außerdem ist sie begeisterte Hobby-Astrologin. Heute lebt Helen Douglas mit ihrem Mann und ihren Kindern in Cornwall.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...