Montag, 24. März 2014

(Rezension) Liebe kann man nicht googeln ~ Julia K. Stein

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Julia K. Stein
Liebe kann man nicht googeln
Broschiert
440 Seiten
Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (5. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839214916
€ 9,99

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© Cover / Infos - Gmeiner-Verlag


Meine Meinung:
Aus, vorbei. Mit 33 Jahren ist Lena Singlefrau und das nach einer elf Jahre anhaltenden Beziehung mit Karsten.
Sie liebt ihren Job als Journalistin des Frauenmagazins „Grace“, doch so richtig ernst scheint sie ihren Beruf nicht zu nehmen, oder doch? Ihr neuestes Hobby: Lena eröffnet einen Blog, eine Art Tagebuch. Und genauso ist dieser Roman aufgezogen.
Datum, Uhrzeit, Blogeintrag und das oft mehrere am Tag. So manches Mal habe ich mich beim Lesen gefragt, wie Lena das beruflich alles unter einen Hut bringt! Hinzu kommen noch finanzielle Probleme, ein Junggesellinnen-Abschiedsausflug nach Sylt, ein Vater, der ihre finanzielle Hilfe braucht, frisch von seiner Frau getrennt. Auf Sylt lernt Lena ihren absoluten Traummann kennen, Björn. Was sie erst später erfahren wird, Björn ist der Sohn des künftigen Besitzers der Frauenzeitschrift. „Grace“.
„Willkommen auf Lenas Blog“, so beginnt das Buch. Nun, ich würde sagen, willkommen zu einem Buch, deren Inhalt auf den ersten Blick durchgeknallt erscheint, mich zeitweise richtig ratlos machte, ob ich weiterlese oder nicht.
Eine in Panik geratene Dreiunddreißigjährige, Kurzschlußhandlungen vorhersehbar, internetsüchtig, okay, mag sein, aber meiner Meinung nach sehr überzogen dargestellt.
Das wirklich Gute an diesem Buch ist sein Cover, zeitgemäß, herzig, passend. Andererseits gehe ich davon aus, dass die Autorin mit ihrer Geschichte ganz bewusst so auf den Putz haut! Ist es nicht irgendwie so wie im Inhalt beschrieben? Vielleicht hätte sie Lena etwas verjüngen sollen. Dann wäre das alles etwas glaubhafter herübergekommen.
So lässt mich die Geschichte zwiespältig zurück, auch wenn es etliche Stellen gab, die mich zum Schmunzeln brachten.
Hat es wirklich nur an der lahmen, langweiligen Beziehung zu Karsten gelegen, dass Lena jetzt total ausflippt?
Fazit:
Die Idee zu diesem Roman finde ich gut, ebenso das Cover. Aber nach genauen Überlegungen frage ich mich, was will die Autorin uns mit der Geschichte sagen?!
Lest selbst, bildet euch ein Urteil, auch wenn nicht alles Rosarot geschildert ist.
Es steckt doch eine ganze Menge Wahrheit zwischen den Buchdeckeln bzw. Zeilen!

 
Buchinfo:
Liebe lieber offline  Lena ist 33 Jahre und ganz frisch Single. Sie schreibt für das Frauenmagazin »Grace« – jedenfalls wenn sie nicht gerade googelt, im Internet shoppt oder Facebook durchkämmt. Um ihren Traummann Björn zu beeindrucken, muss eine neue Lena her: eine ernsthafte Journalistin mit perfektem Styling, die Bergsteigen liebt statt Blaubeer-Muffins. Leider hat diese Frau nichts mit der echten Lena gemein. Björn verliebt sich dennoch in sie, aber wie lange kann das gut gehen? Hat Lena ihre Chance vergoogelt?
Vita:
Julia K. Stein wurde im Ruhrgebiet geboren. Sie hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert und viele Jahre in den USA gelebt. Aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit ihren internetsüchtigen Freundinnen entstand die Idee zum Roman »Liebe kann man nicht googeln«. Zuvor hat Julia K. Stein Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht.


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