Montag, 7. April 2014

(Rezension) Das Leben einer anderen - Joyce Maynard


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Joyce Maynard
Das Leben eines anderen
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442480081
Originaltitel: The Good Daughters
€ 8,99
auch als Ebook erhältlich
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© Cover / Info Goldmann Verlag

Buchinfo lt. Verlag:
New Hampshire 1949: Ein fürchterlicher Hurrikan zieht über das Land hinweg. Die Menschen kämpfen ums Überleben, und für eine lange Nacht wird das Leben aus all seinen gewohnten Bahnen geworfen. Neun Monate später kommen am selben Tag Ruth und Dana zur Welt, Hurrikankinder. Zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Familien, und auch selbst so verschieden wie Tag und Nacht. Früh trennen sich ihre Wege, und jede lebt ihr eigenes Leben voller Höhen und Tiefen, Liebe und Verzweiflung. Doch über Jahrzehnte hinweg führt das Schicksal sie immer wieder zueinander – bis ein lange gehütetes Geheimnis ihnen offenbart, wer sie wirklich füreinander sind ...

Statement:
Es beginnt im Oktober 1949, zur Hurrikanzeit, in New Hampshire. Der Farmer Edwin lebt mit seiner Frau Connie und den vier kleinen Töchtern auf dem Land. Das Farmhaus hatte sein Urgroßvater erbaut. Nun forderte der Sturm Edwins Einsatz, denn er stand der Freiwilligen Feuerwehr der Ortschaft als Leiter vor.
Genau am Unabhängigkeitstag, dem 4. Juli,  im darauffolgenden Jahr wird das fünfte Mädchen geboren. Von Anfang an hieß es, sie sei ein Hurrikankind – ganz klar, warum dieser Name.
Wechselweise, und kurzen Kapiteln,  in der Ich-Erzählperspektive lassen Ruth und Dana teilhaben an ihrem Leben, dem Aufwachsen. Dana, das andere Mädchen, war genau am gleichen Tag im selben Krankenhaus wie Ruth geboren.
Zu dessen Familie wurde seitens Ruths Mutter ein intensiver Kontakt gepflegt, auch noch, als Val und George, die Eltern von Dana, mit ihr und dem Sohn Ray in andere Orte weiterzogen.
Es war für Connie Pflicht, dass die beiden, Ruth und Dana, nicht den Kontakt verloren. Irgendwann fand Ruth dann Gefallen an Ray.
Also auf der einen Seite die Farmerfamilie, und auf der anderen die Künstlerfamilie.
Doch wie konnte es angehen, dass sich Ruth so gut wie gar nicht für das Farmerleben interessierte, sondern für ihr Leben gern zeichnete. Und das konnte sie wirklich gut. All ihre Fantasien pflegte sie in einem Skizzenbuch festzuhalten. Ruth – eine Künstlerin.
Auf der anderen Seite Dana, die sich wie eine Fremde in ihrer Familie vorkam. Sie liebte alles was mit Pflanzen – und Natur zu tun hatte. Im Grunde genommen war sie ein Mädchen vom Land.
Hiermit ist eigentlich schon klar, was passiert sein musste.

„Das Leben einer anderen“ erzählt das Leben und Schicksal zweier Frauen, welches in New Hampshire beginnt. Ein Leben, welches sich jederzeit, an jedem anderen Ort abspielen kann. Obwohl sich Ruth und Dana nie wirklich gut verstanden hatten, war ich von der Emotionalität, ihren Gefühlsäußerungen und Hoffnungen angesprochen. Die Autorin schreibt sehr authentisch, dass ich mich in die Situationen hineinversetzen konnte.
Die Handlung wird getragen von zwei Charakteren, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Doch auch die starke Präsenz der Nebenfiguren sind maßgeblich daran beteiligt, dass das Buch ein wahres Lesevergnügen war.

Vita:
Joyce Maynard war Reporterin bei der New York Times und arbeitet noch heute als freie Journalistin für verschiedene große Magazine. Ihre Kolumnen und Artikel erscheinen in zahlreichen US-Zeitschriften. Mit ihren Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger schrieb sie einen internationalen Bestseller. Die Autorin ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt in Kalifornien und Lake Atitlan, Guatemala.



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