Freitag, 16. Mai 2014

(Rezension) Der entschwundene Sommer ~ Rebecca Martin


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Rebecca Martin
Der entschwundene Sommer
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Diana Verlag (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357549
€ 9,99

auch als E-Book erhältlich

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© Cover - Buchinfo Verlag

 
Ein malerisches Hotel, eine tiefe Freundschaft, ein erschütterndes Unrecht
Mia erbt nach dem Tod ihrer Großmutter ein halb verfallenes, idyllisch an einem See gelegenes Hotel im Taunus. Als sie mehr über die Vergangenheit des einst glanzvollen Hauses erfahren will, begegnet sie dem Iren Séan, der dort ebenfalls nach Antworten sucht. Gemeinsam stoßen sie auf die Geschichte jenes dramatischen Sommers kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der das Schicksal von vier Menschen für immer veränderte 

Meine Meinung:
Frankfurt 1992 – Mia Belmann, glücklich verheiratet, erbt von einer ihr unbekannten Frau, ihre Großmutter Corinna Mayer ein großes Grundstück, nahe an einem See gelegen, mit einem Hotel und Lokal „Goldener Schwan“. Dass es in ihrer Ehe kriselt, merkt sie an der andauernden Abwesenheit ihres Mannes, der der Erbschaft ziemlich kritisch gegenübersteht. Und an diese Großmutter kann sich Mia so gut wie gar nicht erinnern. Mia hatte schon sehr früh ihre Eltern verloren und wuchs bei fremden Leuten auf. Als sie das erste Mal ihr Erbe besichtigt, beschließt sie es zu renovieren und aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Die Leere in ihr, Sehnsucht nach Antworten, wer war meine Familie, wo komme ich her, lässt sie eintauchen in ihre Vergangenheit. Alte Briefe und Fotos helfen die Scherben zu kitten. Dann bekommt sie unerwartet Hilfe von dem Historiker Sean, ein Ire, der nach Deutschland gereist ist, ebenfalls auf Spurensuche. Historiker wollen Rätsel lösen – Glück für Mia?!

Die Geschichte beginnt im Sommer 1912, zwei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Wie in jedem der vergangenen Jahre reist die Familie von Thalheim mit ihren beiden halb erwachsenen Söhnen in den Sommerferien in den Taunus. Wie immer im Hotel, welches der Familie Kahlenberg gehört. Für die Tochter Beatrice Kahlenberg versprach auch dieser Sommer Abwechslung. So konnte sie mit ihrer Freundin Corinna und den Jungen etlichen Unsinn veranstalten. Obwohl Beatrice’s Mutter es gar nicht gern sah, dass diese mit der unehelichen Tochter einer Küchenhilfe spielte, Standesdünkel halt, setzte Beatrice sich darüber hinweg. Johannes, der ältere der Thalheim-Söhne, weiß das es sein letzter Sommer sein wird. Er soll zu dem ihm verhassten Militär, während sein jüngerer Bruder es kaum erwarten kann, erwachsen zu werden. Beide Mädchen, Beatrice und Corinna, haben ein Auge auf Johannes geworfen. Während eines anscheinend harmlosen Versteckspiel kommt es zu einem schweren Zwischenfall auf dem See. Im Laufe der weiteren Handlung dämmert es dem Leser, was es mit der Fürsorglichkeit von Beatrice Vater um Corinna auf sich hat.
Freud und Leid liegen oft dicht beieinander, so auch in dieser Familiensaga. Hatte man glanzvolle Zeiten erlebt, der Erste Weltkrieg brachte den Tod, Kummer und Leid.
Was mich schon in ihrem Buch „Die verlorene Geschichte“ begeisterte, waren die Charaktere als auch die wunderbar beschriebenen Handlungsorte.

Fazit:
„Der entschwundene Sommer“ ist ein sehr lebendig geschriebenes richtig gutes Buch, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe. Es hat mich in seinen Bann gezogen.
Begeben Sie sich auf die Reise in die Geschichte um ein Geheimnis.
Auf der Suche nach Antworten begeistert der Roman vom Anfang bis zum Ende.



Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen, der Geschichte und ihren Geschichten. Ihr Roman Die verlorene Geschichte gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Der entschwundene Sommer ist ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Kommentare :

  1. Liebe Hanne,
    sehr schöne Rezi :)
    Das Buch reizt mich auch sehr... nun nach deiner Rezi noch mehr. Ach ja, wenn unsere Lesezeit doch nicht so begrenzt wäre. Im Moment gibt es wirklich viele tolle Bücher die mich reizen...
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Jasmin

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    Antworten
    1. Liebe Jasmin, danke für deinen lieben Kommentar. Ich merk immer, dass ich einfach zu wenig Zeit mir nehme, um auf anderen Blogs zu kommentieren. Aber wer kennt das nicht, die vielen Bücher und dann Rezis schreiben usw...
      Kennst du das erste Buch von ihr? Ich kann es dir einfach nur empfehlen. Die Autorin schreibt so wunderbar!
      LG Hanne

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