Montag, 8. September 2014

[Rezension] Die verlorenen Spuren - Kate Morton



Kate Morton
Die verlorenen Spuren
Taschenbuch
608 Seiten
Verlag: Diana Verlag (9. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357310
Originaltitel: The Secret Keeper
€ 9,99

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Dies ist eine Rezension auf die Taschenbuchausgabe.




© Quelle/Info  Diana Verlag


Meine Meinung zu „Die verlorenen Spuren“:

Mit ihrem etwas über 600 Seiten umfassenden Buch hat die Autorin Kate Morton erneut ein wunderbares Werk geschrieben. Eine Familiengeschichte, ein Drama, verschiedene Zeitebenen. Obwohl der Lesebeginn sich etwas mühselig gestaltete,  es eine Zeit brauchte, um in die Handlung einzusteigen und den Durchblick zu erhalten, spätestens nach knapp einem Drittel taucht man in die Story ein.
Zum 90. Geburtstag ihrer Murtter kehrt die Schauspielerin Laurel Nicolson nach England zurück und sie wird von ihren Erinnerungen eingeholt. Ihre Mutter war schwer krank und lebte in einem Pflegeheim. Auch die Geschwister treffen nach und nach ein.
Die Geschichte um Laurel und Dorothy, der Mutter, ist in drei Teile gegliedert. Über jedem Kapitel stehen der jeweilige Ort und das Jahr. Die Aufteilung der jeweiligen Geschehnisse hat die Autorin elegant miteinander verbunden.
Was hatte es nur mit dem alten Foto auf sich, dass Laurel unter den Bildern der Mutter findet? Sie erinnert sich und es fällt ihr ein Ereignis aus der Teenagerzeit ein, anlässlich des Geburtstages ihres Bruders.
Allerdings kann Laurels Mutter keine Antworten mehr geben und sie beginnt selbst nachzuforschen.
Was die damals 16-jährige Laurel gesehen bzw. welche Auswirkungen das Erlebnis auf die Familie hatte, darauf gehe ich nicht näher ein.
Den Leser erwarten spannende Momente, ein gut durchdachter Plot, sympathische Charaktere mit eigenen Thematiken.
Wer Kate Mortons Bücher kennt, findet ihren gewohnten Schreibstil.
Ich mag es, auch weil in diesem Buch wieder einmal Vergangenheit und Gegenwart vorkommen.

Buchinfo lt. Verlag:
Eine unheilvolle Lüge, eine verbotene Sehnsucht, ein geheimes Verbrechen
England, Greenacres Farm 1961: Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag? Weltbestseller-Autorin Kate Morton erschafft eine einzigartige Welt, in der die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt.

Vita:
KATE MORTON, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane »Das geheime Spiel« (2007), »Der verborgene Garten« (2009), »Die fernen Stunden« (2010) und »Die verlorenen Spuren« (2013) verkauften sich weltweit in 32 Sprachen und 38 Ländern insgesamt über sieben Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Brisbane, Australien.


Kommentare :

  1. Ich muss zugeben, ich hatte meine Schwierigkeiten mit dem Buch... habe es auch vor kurzem erst gelesen und ich muss sagen, dass ich selten einen Buchcharakter gefunden habe, über den ich mich so geärgert habe wie Dolly. Ich konnte sie überhaupt nicht leiden! Aber das Ende des Buches ist wirklich krass! ;)

    LG Cat

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    1. Wie ich schon anfangs schrieb, brauchte ich schon einige Zeit um reinzukommen
      Liebe Grüße Hanne

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  2. Ich habe vor einiger Zeit mal "Der verborgene Garten" gelesen und wollte seitdem auch immer wieder mal was von Kate Morton lesen. Hab es bisher aber nicht wieder geschafft.

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    1. Mir geht es mit anderen Nachfolgebüchern von Autoren ebenso ...
      :-) LG

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