Montag, 15. Dezember 2014

(Notizblatt) ツ Rosen-Allerlei ... (tolle Tipps!)




Rosen und andere Blumen
verzaubert bleiben wir vor ihnen stehen, betrachten die Schönheit der Farben und Formen, lassen uns von ihrem Duft berauschen, ahnen den Geschmack von Sommer und Sonne, träumen von Ferien und erholsamen Stunden, empfinden Dichterworte nach ……  Aber wer hätte gedacht, was man hieraus alles zubereiten kann?
Die Rosen trägt das Blut der Götter
Und ist der Blumen Königin,
Ihr Antlitz sticht das schönste Wetter
Und selbst Aurorens Wangen hin,
Sie ist ein Stern der milden Erden
Und kann von nichts verfinstert werden.
von Johann Christian Günther
Rosen-Marmelade auf türkische Art
1 kg frische, stark duftende Rosenblütenblätter, 2 kg Zucker
Die Rosenblütenblätter waschen und abtropfen lassen. Die großen Blätter herausnehmen und die weißen Endspitzen mit einer Schere abschneiden. Die Spitzen zusammen mit den kleineren Blättern in einen Kessel geben, 3/4 Liter Wasser dazu gießen und etwa 10 Minuten auskochen. Dann das Wasser durch ein sauberes Baumwolltuch sieben, die Blätter und Spitzen ausdrücken und wegwerfen. Das durchsiebte Wasser mit dem Zucker unter ständigem Rühren mit einem hölzernen Kochlöffel kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Rosen in Gelee
1 Eßl. Eiweiß, 375 g Zucker, Blütenblätter von 20 frischen Gartenrosen, etwas Malvenblütentee, oder rote Lebensmittelfarbe, 1 Glas Rosenwasser, 1 Glas Kirschwasser, Saft von 1 Zitrone, 45 g Gelatine.
Eiweiß schaumig schlagen, 3/8 Liter Wasser und den Zucker unterrühren und zum Kochen bringen, 3 Esslöffel kaltes Wasser zugeben, aufwallen lassen und den Vorgang noch zweimal wiederholen. Den Topf vom Feuer nehmen und den Schaum abschöpfen. In einer Porzellanterrine die vom bitteren Stielansatz befreiten ausgelesenen Rosenblütenblätter legen und den noch heißen Zuckersirup durch eine Serviette darüber gießen. Etwas Malvenblütentee als Färbemittel dazugeben. Die Terrine zudecken. Sobald der Sirup ausgekühlt ist, durch ein feines Sieb gießen, mit Rosenwasser, Kirschwasser, Zitronensaft und der aufgelösten Gelatine vermischen. Das Gelee in eine Form gießen und im Gefrierschrank erstarren lassen. Vor dem Anrichten die  Form in lauwarmes Wasser tauchen, abtrocknen und das Gelee stürzen. Mit Schlagsahnetupfen und den kandierten Rosenblättern garnieren.
Rosenwasser
125 g stark duftende Rosenblütenblätter
Die gut verlesenen, gewaschenen, vom bitteren Stielansatz befreiten Rosenblütenblätter mit 1/2 Liter lauwarmen Wasser übergießen, fest zudecken und 2 Tage stehen lassen. Dann durch ein feines Baumwolltuch pressen.
Kandierte Rosenblütenblätter
20 g frische duftende Rosenblütenblätter, Eischnee von 2 Eiweiß, 100 gr grober Zucker
Die gewaschenen, abgetropften vom bitteren Stielansatz befreiten Rosenblätter in den Eischnee tauchen und auf ein mit Zucker bestreutes Pergamentpapier legen. Dann die Blätter auf beiden Seiten mit Zucker bestreuen und im lauwarmen Ofen trocknen lassen. Lagenweise auf feines Papier schichten und in gut verschlossenen Dosen oder Gläsern aufbewahren.
Statt der einzelnen Rosenblätter können auch ganze, gereinigte Röschen verwendet werden.
Rosenbonbons
500 g Zucker, etwas Rosenwasser, etwas Malvenblütentee, oder rote Lebensmittelfarbe, Mandelaroma.
Den Zucker mit dem Rosenwasser begießen und aufkochen. Mit etwas Malvenblütentee rot oder rosa färben. Dann alles auf eine mit Mandelaroma eingeriebene eiskalte Platte gießen, den Zucker auseinanderlaufen lassen und mit einem schmalen, langen Messer, das vorher in Mandelaroma getaucht wurde, kreuzweise durchschneiden. Erkalten lassen. Später die Bonbons vorsichtig auseinanderbrechen und in Papier wickeln.
Abschäumen, die großen Rosenblätter hineingeben und unter dauerndem Umrühren zu einer dicklichen Marmelade kochen. Nach dem Erkalten in kleine Steinguttöpfe füllen, zubinden und an einem kühlen Ort aufbewahren.
Rosencreme
75 g Zucker, 1/8 l Milch, 1/8 l Weißwein, 4 Tell. Rosenwasser, 6 duftende Rosenblüten, 1 Päckchen Gelatine, 2 Eiweiß, 1/2 Flasche Schlagsahne
Den Zucker mit der Milch und dem Wein vorsichtig erhitzen, nicht kochen lassen. Dann das Rosenwasser und die vom Stielansatz befreiten Rosenblütenblätter von 5 Rosen zugeben, 15 Minuten ziehen lassen. Die aufgelöste Gelatine dazu geben, gut verrühren. Abkühlen lassen. Dann den geschlagenen Eischnee und die geschlagene Sahne unterheben. Zuletzt mit den restlichen Rosenblättern garnieren.

Kommentare :

  1. Ich mag den dezenten Duft von Rosen derzeit sehr gerne in Parfüms. Überall anders aber nicht, irgendwie kurios...

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    1. Liebe Melissa,
      ich hatte mich mal daran probiert, Rosenblätter essbar zu machen. Ist leider schief gegangen...
      Aber nächstes Jahr will ich mehr ausprobieren.
      Liebe Grüße und hoffentlich nicht zu stressige Resttage vor Weihnachten
      HANNE

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