Samstag, 31. Mai 2014

♥ Spruch zum Wochenende ♥




Freiheit und Glück
bestehen im Loslassen,
nicht im Sammeln und Bewahren.
Wolfgang Joop

Dieses Wochenende bin ich auswärts und feiere bei meiner Mutter ihren Geburtstag. Genießt eure Zeit.

Dienstag, 27. Mai 2014

(Rezension) Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe - Jodi Meadows


http://www.amazon.de/gp/product/344247602X?adid=02KN8T3NSN1RG4ZDV7NM&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=344247602X&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Jodi Meadows
Das Meer der Seelen
Nur eine Liebe Band 2
Broschiert
384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442476022
€ 12,99

Auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag"



© Cover / Info - Goldmann Verlag 

Buchinfo:
Ana ist eine Außenseiterin und das nur, weil sie eine neue Seele besitzt. In einer Welt, in der jeder wiedergeboren wird, ist das ein Zeichen von Unheil. Und tatsächlich sterben seit Anas Ankunft immer mehr Menschen, ohne wiedergeboren zu werden. Die Angst ist groß, dass irgendwann alle unwiederbringlich ausgelöscht sein werden. Als sich immer mehr gegen Ana wenden, steht nur noch Sam zu ihr. Doch Ana muss endlich herausfinden, warum sie so außergewöhnlich ist, damit sie ihren Platz in Heart finden kann …

Meine Meinung:

Buchanfang:
Erinnerung - Mein Leben war ein Fehler. Solange ich lebe, will ich wissen, warum ich geboren wurde. Warum meine Seele, nachdem fünftausend Jahre lang dieselben Seelen wiedergeboren worden waren, durch die Risse der Existenz geschlüpft waren und die Menschen von Heart mit einer solchen Neuheit belastet hatte.
Die Fortsetzung der Reihe „Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe“ fügt sich nahtlos an den ersten Band an. Hauptcharaktere sind Ana und Sam. Zur Erinnerung: Ana hat keine wiedergeborene alte Seele, sondern eine neue, reine. Das ist für die Welt eine Bedrohung und so gilt sie als Außenseiterin. Nur einer hält zu ihr, Sam.
In der zentralen Stadt Heart versucht Ana alles um herauszufinden, warum gerade sie mit einer neuen Seele geboren wurde. Was findet sie über sich und ihre Eltern heraus? Als hätte sie nicht genug Probleme, tauchen eines nachts Drachen und Geister auf und greifen die Welt an. Viele Menschen werden getötet und nun wartet man darauf, dass diese wiedergeboren werden. Ein Scantest zeigt, dass ein Neugeborenes ebenfalls wie Ana eine neue Seele besitzt. Doch dabei bleibt es nicht. Immer größer wird die Antihaltung der Altseelen – nicht bereit, sich Neuem zu öffnen. Aber Ana lässt sich nicht unterkriegen. Sie will die Wahrheit herausfinden. Nur gut, dass ihre Freunde und Sam zu ihr halten.
Auch wenn Ana und Sam im Vordergrund der Handlung stehen, tauchen interessante Nebenfiguren auf. Man muss sie mögen. Allesamt gut beschrieben, auch die Entwicklung der Liebe zwischen Ana und Sam. Jodi Meadows hat den Charaktere viel Platz in der Handlung geschaffen. Ihr Schreibstil, ihre Ausdrucksweise gaben einem immer das Gefühl, sich mitten drin zu befinden. Den Leitfaden für einen Roman hat die Autorin nicht aus den Augen verloren, auch wenn man ab und an das Gefühl hatte, sich auf einem Seitenweg zu befinden.
Mir hat das schon in ihrem ersten Buch gefallen und die Weiterführung der Handlung ist ihr gut gelungen.
Des Rätsels Lösung, warum es überhaupt Personen wie Ana mit einer Neuseele gibt und was es mit den Altseelen auf sich hat, wird sicher im dritten Band aufgelöst. Dieser erscheint ja schon in wenigen Monaten, im August 2014.

Fazit:
Mit ihrer Fantasiegeschichte „Das Meer der Seelen“ beschert die Autorin Jodi Meadows ihren Lesern unvergessliche Lesestunden. Wer diese Leserichtung mag, wird fasziniert sein, und das nicht nur von der Idee der Handlung, der geschaffenen Welt und ihren Charaktere.
Der Blick auf das Cover, welcher direkt in das Auge der Frau fällt, für mich sehr tiefgründig. Alle drei Bände haben das gleiche Bild, unterscheiden sich halt nur farblich, ebenso wie die Titelschrift bzw. Farbe.
Ein weiteres Highlight in meinen Bücherreihen!


Titelübersicht:
Nur ein Leben
Nur eine Liebe
Nur eine Nacht

Vita:
Jodi Meadows lebt im Shenandoah Valley, Virginia, zusammen mit ihrem Ehemann, einer Katze und einer alarmierenden Anzahl Frettchen. Schon lange ist sie ein überzeugter Bücherwurm und wollte eigentlich schon immer Schriftstellerin sein, spätestens aber, seitdem sie sich dagegen entschieden hatte, Astronautin zu werden.

Montag, 26. Mai 2014

(Rezension) Bridget Jones - Verrückt nach ihm - Helen Fielding



Helen Fielding
Bridget Jones – Verrückt nach ihm
Broschiert
512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442480135
€ 14,99

Kauflink - Verlag 
weitere Formate 

Leseprobe " Klick



© Cover - Info - Verlag

Bridget is back!
78 kg; verputzte Protein-Schokoriegel: 28; verputzte Protein-Schokopuddings: 37; durch Protein-Schokoriegel bzw. -puddings ersetzte Mahlzeiten: 0; abgenommene Pfund: 0; zugelegte Pfund: 4,5. War gerade bei Gewichtskontrolle. „Bridget, Sie sollten die Proteinprodukte statt Ihrer normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, nicht zusätzlich.“ Schöne Pleite.
Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie ...

Meine Meinung:
„Verrückt nach ihm“ ist das dritte Buch zu Bridget Jones Tagebüchern. Nach den ersten zwei Büchern, die ich auch als Film geliebt habe, war ich neugierig, was nun kommt.
Leider nicht so ganz, wie erhofft. Bridget, Anfang 50, Mutter von zwei Kindern und Witwe. Bridget ohne Mark? Vor ein paar Jahren, die kleine Mabel war gerade geboren, starb Mark Darcy.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, sich mit dieser Tatsache abzufinden, versucht Bridget ihr Leben in den Griff zu bekommen. Nur gut, dass sie Freunde an ihrer Seite hat, die sie immer wieder rechtzeitig auffangen. Denn über den Verlust von Mark ist sie immer noch nicht richtig hinweg. Bei einem Online-Dating lernt sie den zwanzig Jahre jüngeren Roxxter kennen.
„Verrückt nach ihm“ ist in Tagebuchform geschrieben. Zu jeder Tages- und Nachtzeit das perfekte Chaos, so hat es teilweise den Anschein. Die Autorin schreibt den täglichen Alltagskrieg, sei es in der Schule, die banalen Kleinigkeiten der Schulmütter, Geplänkel halt.
Was die Charaktere Bridget betrifft, mit nunmehr 51 Jahren, ja erwachsen ist sie schon geworden, aber ihr Wesen, wie man sie aus der Vergangenheit her kennt, ist so geblieben. Katastrophen-Mum oder Chaosqueen, egal, Bridget wird all dem gerecht, und trotzdem liebt man sie.
Da ist dann noch Mr. Wallaker, der Lehrer von Bridgets Sohn Billy.
Liebhaber, Kindern und Beruf gerecht zu werden, ganz schön stressig für Bridget.
Die Dialogführung der Tagebucheinträge teils komisch, dann wiederum doch nachdenklich. Bridget – nein sie ist keine Supermom, sie ist auch eine Frau mit Gefühlen. Auf liebevolle Art, locker und flüssigem Schreibstil, gut gewählten Worten lässt sich die Geschichte lesen. Man muss sich nur darüber klar sein, zwischen den Vorbänden und diesem Buch liegen viele Jahre. Es ist viel passiert im Leben von Bridget Jones und ihren Freunden und das kann man in der Handlung gut nachlesen.

Fazit:
Die Bridget Jones, wie man sie kennt, findet sich zwar in diesem Buch wieder, aber nicht so wie vielleicht erhofft. Als Charaktere hat sie eine enorme Entwicklung gemacht, zum einem durch die Kinder, und auch dem Leben als Singlemutter. Doch es ist Geschmacksache, das Buch zu mögen. Ich wünsche mir allerdings, dass es keine weitere Fortsetzung gibt, denn irgendwie ist das alte Bild der Bridget durch dieses Buch angekratzt. Kurzum: Man sollte dem Buch eine Chance geben. Es gibt viele Stellen, die einen zum Lachen, Schmunzeln bringen, aber auch traurige Passagen.  

 Ich gebe 3,5 Lesegenuss-Bücher (denkt euch einfach das halbe Buch dazu)





Vita:
Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte Englische Literaturwissenschaft in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald die Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman “Schokolade zum Frühstück”, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen eines Singles beschrieben. Auch mit der Fortsetzung des Kultbuchs, "Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns", sowie den Romanverfilmungen hat die Autorin ein Millionenpublikum erobert. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und manchmal in Los Angeles.

Samstag, 24. Mai 2014

♥ Spruch zum Wochenende ♥


Der Weg zum Glück besteht darin,
sich um nichts zu sorgen,
was sich unserem Einfluss entzieht.
Epiktet

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
 

Montag, 19. Mai 2014

(Rezension) Dracyr - Das Herz der Schatten - Susanne Gerdom


http://www.amazon.de/gp/product/357040224X?adid=0E2SJMYJX1XZTRQDW169&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=357040224X&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Susanne Gerdom
Dracyr – Das Herz der Schatten
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: cbj (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570402245
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
€ 14,99
auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "
LESEPROBE " klick "



© Cover - Buchinfo - Verlag

Buchinfo:

Ein mächtiger Drachenmagier herrscht mit seinen Schattenreitern über Albrastor. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay ihre Familie – und schwört Rache. Unter falschem Namen schleicht sie sich bei den Drachenherren ein. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers, Gefallen an ihr. Und auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen verliert: den Tod des Drachenlords. Aber ihr wahres Schicksal wartet tief unter der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie immer wieder ihre Stimme. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas ...


********************
Un-fucking-fassbar – ein charmanter Ausspruch von Rea Garvey und von mir nur positiv gemeint!

********************
 
Meine Meinung:
Das Ende ist immer wieder ein neuer Anfang!
Die ersten zwei Seiten beginnen düster, furchterregend, was mich dazu bewog, mit dem Ende, den Personen und dem Glossar anzufangen.
Drachen sind so faszinierende Geschöpfe und seit langem lese ich sehr gern Fantasiegeschichten über diese Wesen.
Drachen – Urtiere – Fabelwesen, wer sich einmal in sie verliebt, kommt (selten) davon los.

Der neue Roman von Susanne Gerdom spielt im Land Albrastor, welches seit der Ermordung unter der Knechtschaft des Dracyrmeisters und Hexer, Lord Houron Harrynkat, leidet. Wer sich gegen ihn auflehnt, gilt als Rebell und wird zum Tode verurteilt. Der Lord war dermaßen verhasst, ebenso gefürchtet wie seine Schattenreiter. Sich gegen sie zu stellen, hieß Kopf ab und dieser wurde dann öffentlich rund um die Burgmauer aufgespießt. Und das waren nicht wenige Köpfe oder ihre Reste, die dort zu sehen waren. Des einen Leid, den Raben zur Freud.
Nach der Ermordung ihres Bruders als Rebell läßt sich die junge, erst sechzehn Jahre alte Lady Karolyn als normales Hausmädchen im Schloss unterbringen. Sie will Rache. Ziemlich mutig für so eine junge Lady. Karolynne Donne, kurz Kay genannt, gerät dann auch gleich ins Visier des Dracyrmeisters.
Zitat S. 24

Der Dracyrmeister nickte nachdenklich. „Ich werde dich im Auge behalten, Karolyn. Du hast etwas an dir, was mich verwirrt.“

Seltsames passiert auf der Burg und Kay macht Bekanntschaft mit Damian, dem Sohn des Dracyrmeisters, der sogleich von ihrer Art angezogen wird. Für Kay ist es nicht ganz einfach, ihre wahre Herkunft, ihre Erziehung zu unterdrücken. Welches Mädchen vom Land gab sie so wie sie? Doch ihr Vorsatz, Rache zu üben, verliert sie nicht aus den Augen, trotz der schweren körperlichen Arbeit, die sie verrichten muss.
Was hatte es mit der Stimme auf sich, die sie seit kurzem hörte und wer oder was ist Gormandel?
Welche Furcht Damian vor seinem Vater hat, zeigt sich schon bald.
Die Drachen – Dracyr – haben eine anz besondere Bindung zu ihren Reitern. Und Damian liebt seinen Drachen, aber auch um die nachwachsende Generation. Diese muss zwar noch erzogen, abgerichtet werden, aber er lehnt die pure Gewalt ab. Denn schon sehr früh beginnt die Verbindung, das Vertrauen von Mensch zum Tier und umgekehrt. Für Dramian ist sein Drache alles, hier findet er die Wärme und Liebe, die Geborgenheit, auf die er sein Leben lang verzichten musste.
In „Dracyr“ sind es nicht nur die Hauptpersonen, hier haben die Drachen eine klare, bedeutende Stellung in der Handlung. Wer den Schreibstil der Autorin kennt, den verwundert es nicht, wenn wieder einmal ein derart kompaktes Bildkino entsteht. Um es ganz geschwollen auszudrücken, eine 3-D-Brille reicht nicht aus.

Es gibt Szenen im Buch, wo man sich fast als die Person fühlt, wie gerade beschrieben. Einzigartig und dann wiederum gefühlvoll führt die Autorin den Leser an das „Tier“ Drachen – Dracyr – heran. Mit ihm eins zu werden, das Verschmelzen  beider so unterschiedlichen Arten, Mensch und Tier, kaum mit Worten zu beschreiben. Das ist hohe Schreibkunst!

Habe ich euch zu wenig von der Handlung, von den Charaktere erzählt? Das macht nichts. Ich kann euch nur raten, das Buch zu lesen oder vorab die Leseprobe.

Was auch immer noch nach „Dracyr“ kommt, ich habe keine Ahnung, wie die Autorin das toppen will.
„Dracyr“ ist eins von meinen TopTen Büchern 2014 und erhält die höchste Buchanzahl, die es bei mir gibt – nämlich sechs Lesegenuss-Bücher.

Cover – Top 6*
Schreibstil – Top 6*
Inhalt – Top 6*


Vita:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.

Sonntag, 18. Mai 2014

(Rezension) Eine Liebe über dem Meer - Jessica Brockmole

http://www.amazon.de/gp/product/3453291506?adid=1D9VMDZRB3Y2R10FJ2PN&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3453291506&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Jessica Brockmole
Eine Liebe über dem Meer
Gebundene Ausgabe
336 Seiten
Verlag: Diana Verlag (24. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453291508
Originaltitel: Letters from Skye
€ 19,99
auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "
(Übersetzerin Susanne Goga-Klingenberg)




© Cover - Info " Verlag "
Die Buchinfo findet sich am Ende des Posts.

Statement:
"Genieße jede Sekunde,
jeden Moment,
suche dir den Augenblick,
die Zeit,
sie läuft nicht vor dir weg.
Deine Augen suchen,
deine Hände berühren,
öffnen (das Buch),
dein Herz nimmt es auf."

©Hannelore Kühlcke

Während in unserer heutigen Zeit die Kommunikation über E-Mail, SMS u. a. abläuft, gehörte das Briefeschreiben vor über 100 Jahren zur Tagesordnung.
Briefe, das Stichwort für das Buch „Eine Liebe über dem Meer“. Der gesamte Roman ist aufgebaut auf die Kommunikation der Hauptpersonen, nämlich ihren Briefen.

Die Geschichte beginnt 1912, als die junge Schriftstellerin Elspeth einen Fanbrief aus Amerika von einem gewissen David erhält. Elspeth lebt auf der Isle of Sky und hat bis dahin die Insel noch nie verlassen. So beginnt eine wunderbare Brieffreundschaft der beiden, getrennt durch den Ozean. Und sie haben einen intensiven Schriftverkehr gehabt, wie man aus den jeweiligen Datum eines Briefes ersehen kann. Zeitweise müssen sich die Briefe gekreuzt haben. Leider habe ich keine Informationen, wie schnell damals wirklich die Überseepost unterwegs war. Kein Vergleich zu heute.
Je intensiver der Austausch wurde, bekam man immer mehr Einblick in die Gefühlswelt beider Charaktere. Im Spätherbst 1915 teilt David „Sue“, Elspeths Pseudo, mit, dass er in den Krieg zieht. Doch vorher möchte er, dass sie ihre Insel verlässt und zu ihm nach London kommt.

Ein Vierteljahrhundert später. Elspeth hat eine Tochter, Margaret. Es ist der Zweite Weltkrieg und diese schreibt ihrer Mutter in Briefen von ihren Einsätzen als Hilfskraft. Eben auch, dass sie einen alten Freund, Paul, wiedergetroffen habe. Es folgt eine Art Schlagabtausch zwischen Mutter und Tochter, eben auch wegen Paul. Margaret fällt es immer noch schwer zu akzeptieren, dass ihre Mutter ihr nie etwas über den Vater erzählt. Bei einem Bombenangriff werden die gut gehüteten Briefe Davids an Sue fast zerstört und Margaret fällt ein Brief in die Hand. Sie liest ihn und will mehr wissen.
Warum hat die Mutter diese Briefe so gehütet? Was steckt dahinter?

Eine Liebe über dem Meer, ein außergewöhnliches Buch durch die Art der Wiedergabe in Briefform.
Eine Familiengeschichte, die in zwei Weltkriegen sich abspielt.
Jessica Brockmole schreibt nicht nur über eine wahrhaft ungewöhnliche Brieffreundschaft bzw. Liebe, es ist mehr.
Ein handgeschriebener Brief – heutzutage wohl etwas außergewöhnlich. Möge dieses Buch viele Leser erreichen. Ein gelungenes Debüt – sehr berührend, gefühlvoll und doch unterhaltsam geschrieben.

Buchinfo:
Isle of Skye, 1912. Eines Tages erhält die schottische Schriftstellerin Elspeth einen Brief aus Amerika. Der Absender, ein junger Mann namens David, bewundert ihre Gedichte. Obwohl ein Ozean zwischen ihnen liegt, ist es der Beginn einer tiefen Liebe. Erst die Wirren des Weltkrieges führen die beiden zusammen, nur um sie unter tragischen Umständen wieder zu trennen. Mehr als zwei Jahrzehnte später stößt Elspeths Tochter Margaret auf Davids Briefe und kommt so der Geschichte dieser schicksalhaften Liebe auf die Spur …



Jessica Brockmole verbrachte mehrere Jahre in Schottland. Die Idee zu ihrem ersten Roman entstand während einer langen Fahrt von der schottischen Isle of Skye nach Edinburgh. Die Autorin lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Indiana und schreibt gerade an ihrem zweiten Roman.

(Rezension) Das italienische Mädchen - Lucinda Riley


http://www.amazon.de/gp/product/3442480094?adid=1EMDZGE6R80MZZ38Y97W&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3442480094&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Lucinda Riley
Das italenische Mädchen
Taschenbuch
560 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442480098
Originaltitel: Aria
€ 9,99

auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "




© Cover - Buchinfo - Verlag

Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt …

Statement:
In ihrem Vorwort teilt die Autorin Lucinda Riley ihren Lesern mit, dass dieser Roman bereits 1996 unter einem anderen Titel und Pseudonym vonihr erschienen ist. Sie überarbeitet die Geschichte und heraus kam die Neufassung von „Das italienische Mädchen“.
Der Roman erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, welches sich bereits mit elf Jahren in den Tenor Roberto Rossini verliebt. Als Rosanna auf einer Familienfeier singt, ist dieser hin und weg von ihrer Stimme. Eine Ausnahmestimme, ohne Zweifel. Doch die Eltern von Rosanna haben anderes im Kopf als ihre kleine Tochter. Sie wollen, dass die Älteste endlich unter die Haube kommt. Doch Luca, Rosannas älterer Bruder, holt seine ganzen Ersparnisse und fährt mit dem Mädchen zu dem bekannten Gesanglehrer Luigi Vinceni, der früher an der Scala unterrichtet hatte. Nun lebte er in Neapel und nahm nur noch ausgewählte SchülerInnen. Dank Luca gelingt es Rosanna und wird von Luigi angenommen. Es folgen fünf lange harte Jahre Arbeit. Nach Abschluss erhält sie ein Stipendium und geht nach Mailand, Luca als Aufpasser mit.
Leider konnte ihre geliebte Mamma diesen Erfolg nicht mehr miterleben. Rosannas ältere Schwester, sie hatte so hochgesteckte Ziele, war schwanger. Doch von wem war das Kind?
Für Rosanna ist Roberto immer noch die große Liebe, ihre einzig wahre. Sie, die Ausnahmestimme, der eine große Karriere bevorstand, und er, der Tenor, nie wirklich ein Star geworden. Doch trotz Robertos schlechten Ruf als Frauenheld heiraten sie und gemeinsam erobern sie die Bühnen der Welt. Allerdings kann Roberto sich nicht an das Versprechen halten, dass er Rosanna zur Hochzeit gab.
Beeindruckend für mich war die Person Luca, Rosannas Bruder. Nicht wegen seines erbrachten Opfers, nein, dass was er in Mailand macht, seinen Weg sucht, die Zeit nutzt, beeindruckt. Was mich aufgeregt hat, war Donatella, Robertos Liebschaft
Wird die Liebe zwischen Roberto und Rosanna Bestand haben?
Und welche Rolle spielt Charlottas Kind?
Die Autorin hat eine wirklich wunderschöne Erzählart. Mit ihren Worten nimmt sie den Leser mit in die Geschichte hinein, egal, ob Freud, Leid, man fühlt mit, jeden Schmerz, Euphorie, den Ärger.

Fazit:
„Das italienische Mädchen“ ist eine rührselige Geschichte, die über eine tiefe Liebe und all den Geschehnissen um die Familie Menici erzählt. Wie stark Familienbande sein können, das ist hier gut nachzulesen.

 
Vita:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Unter dem Namen Lucinda Edmonds hat sie acht Romane veröffentlicht, von denen nun »Das italienische Mädchen« erstmals auf Deutsch erscheint. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. 



Samstag, 17. Mai 2014

♥ Spruch zum Wochenende ♥



Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten.
Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund,
warum ich immer angenehme Überraschungen
statt trostloser Enttäuschungen erlebe.

George Bernard Shaw

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.


(Rezension) Ein Cottage am Meer - Maeve Binchy

http://www.amazon.de/gp/product/3426653435?adid=1RX8EF184HE66P76G469&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3426653435&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21



Maeve Binchy
Eine Cottage am Meer
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Knaur HC (3. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426653432
Originaltitel: A Week in Winter
€ 19,99

auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "



© Cover / Buchinfo "Verlag"


Verlagsinfo:
„Eine Cottage am Meer“ erzählt aus dem Leben von zehn Personen, die alle in ganz verschiedenen Lebenssituationen und Krisen stecken und von denen jeder seine eigenen Probleme mit sich herumträgt. Was sie alle miteinander verbindet, ist eine Woche, die sie gemeinsam im Stone House, einem Bed & Breakfast in dem kleinen Ort Stoneybridge im Westen Irlands, miteinander verbringen. Manche suchen ganz gezielt nach Erholung, a ndere landen eher zufällig dort – doch für jeden ist die Zeit im Stone House unvergesslich, ja sogar lebensverändernd ...

Statement:
„Eine Cottage am Meer“ ist der letzte Roman von der großartigen Autorin Maeve Binchy. Am 30. Juli 2012 starb sie im Alter von 72 Jahren.
Die Handlung spielt im Westen Irlands in der Pension „Stone House“. Vor Jahren hatte Chicky Irland verlassen und war mit ihrem amerikanischen Geliebten in die USA gegangen. Dort hatte sie Walter Starr geheiratet. Als ihre Träume dort ein Ende fanden, kehrt sie zurück nach Irland und kauft das heruntergekommene Anwesen von Miss Queenie. Viel Arbeit muss sie invenstieren. Ihrer Familie täuscht sie vor, ein gutes Leben in Amerika zu führen.
Jede Charaktere erzählt in einem eigenen Kapitel ihre Geschichte. So z. B. John, der eigentlich Corry heißt und in einem Waisenhaus aufgewahsen war. Nun ist er ein Filmstar. Auf der Karriereleiter hat er Monica geheiratet und sie haben zusammen eine Tochter, Maria Rosa. Doch immer noch war er auf der Suche nach seinen Wurzeln, denn mit knapp drei Wochen hatte man ihn am Waisenhaus abgelegt. Der beiliegende Zettel war in italienischer Sprache geschrieben.
„Eine Cottage am Meer“ erzählt die Geschichte vieler Menschen, Dreh- und Angelpunkt ist Stone House. Sie alle sind die ersten Gäste in Chickys Hotel.
Das irische Familienleben, an dem uns die Autorin durch all ihre wunderbaren Romane hat teilhaben lassen, steht wieder im Vordergrund. Ihre Art des Schreibens, Geschichten, die berühren, geben so viel Wärme. Maeve Binchy beschreibt ihre Personen bodenständig und vor allem verständlich, nachvollziehbar.

Fazit:
„Eine Cottage am Meer“, mit Wehmut gelesen, dem Wissen, es wird kein weiteres Buch von der großartigen Autorin Maeve Binchy geben. Stolz bin ich auf all meine Bücher von ihr, die ich schon vor Jahren mir immer gekauft habe. Und irgendwann, wenn mir danach ist, werde ich sie neu lesen.
Ich werde die Autorin vermissen. 



Vita
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter "Der grüne See", "Die irische Signora" und "Ein Haus in Irland" wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch "Cathys Traum", "Wiedersehen bei Brenda" und "Insel der Sterne" landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten.
Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012. EIN COTTAGE AM MEER ist ihr letzter Roman.


"Klick" zur Bücherliste der Autorin


Freitag, 16. Mai 2014

(Rezension) Der entschwundene Sommer ~ Rebecca Martin


http://www.amazon.de/gp/product/345335754X?adid=0ZVBK2C35VD42BA8KEYW&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=345335754X&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21

Rebecca Martin
Der entschwundene Sommer
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Diana Verlag (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357549
€ 9,99

auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag"







© Cover - Buchinfo Verlag

 
Ein malerisches Hotel, eine tiefe Freundschaft, ein erschütterndes Unrecht
Mia erbt nach dem Tod ihrer Großmutter ein halb verfallenes, idyllisch an einem See gelegenes Hotel im Taunus. Als sie mehr über die Vergangenheit des einst glanzvollen Hauses erfahren will, begegnet sie dem Iren Séan, der dort ebenfalls nach Antworten sucht. Gemeinsam stoßen sie auf die Geschichte jenes dramatischen Sommers kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der das Schicksal von vier Menschen für immer veränderte 

Meine Meinung:
Frankfurt 1992 – Mia Belmann, glücklich verheiratet, erbt von einer ihr unbekannten Frau, ihre Großmutter Corinna Mayer ein großes Grundstück, nahe an einem See gelegen, mit einem Hotel und Lokal „Goldener Schwan“. Dass es in ihrer Ehe kriselt, merkt sie an der andauernden Abwesenheit ihres Mannes, der der Erbschaft ziemlich kritisch gegenübersteht. Und an diese Großmutter kann sich Mia so gut wie gar nicht erinnern. Mia hatte schon sehr früh ihre Eltern verloren und wuchs bei fremden Leuten auf. Als sie das erste Mal ihr Erbe besichtigt, beschließt sie es zu renovieren und aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Die Leere in ihr, Sehnsucht nach Antworten, wer war meine Familie, wo komme ich her, lässt sie eintauchen in ihre Vergangenheit. Alte Briefe und Fotos helfen die Scherben zu kitten. Dann bekommt sie unerwartet Hilfe von dem Historiker Sean, ein Ire, der nach Deutschland gereist ist, ebenfalls auf Spurensuche. Historiker wollen Rätsel lösen – Glück für Mia?!

Die Geschichte beginnt im Sommer 1912, zwei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Wie in jedem der vergangenen Jahre reist die Familie von Thalheim mit ihren beiden halb erwachsenen Söhnen in den Sommerferien in den Taunus. Wie immer im Hotel, welches der Familie Kahlenberg gehört. Für die Tochter Beatrice Kahlenberg versprach auch dieser Sommer Abwechslung. So konnte sie mit ihrer Freundin Corinna und den Jungen etlichen Unsinn veranstalten. Obwohl Beatrice’s Mutter es gar nicht gern sah, dass diese mit der unehelichen Tochter einer Küchenhilfe spielte, Standesdünkel halt, setzte Beatrice sich darüber hinweg. Johannes, der ältere der Thalheim-Söhne, weiß das es sein letzter Sommer sein wird. Er soll zu dem ihm verhassten Militär, während sein jüngerer Bruder es kaum erwarten kann, erwachsen zu werden. Beide Mädchen, Beatrice und Corinna, haben ein Auge auf Johannes geworfen. Während eines anscheinend harmlosen Versteckspiel kommt es zu einem schweren Zwischenfall auf dem See. Im Laufe der weiteren Handlung dämmert es dem Leser, was es mit der Fürsorglichkeit von Beatrice Vater um Corinna auf sich hat.
Freud und Leid liegen oft dicht beieinander, so auch in dieser Familiensaga. Hatte man glanzvolle Zeiten erlebt, der Erste Weltkrieg brachte den Tod, Kummer und Leid.
Was mich schon in ihrem Buch „Die verlorene Geschichte“ begeisterte, waren die Charaktere als auch die wunderbar beschriebenen Handlungsorte.

Fazit:
„Der entschwundene Sommer“ ist ein sehr lebendig geschriebenes richtig gutes Buch, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe. Es hat mich in seinen Bann gezogen.
Begeben Sie sich auf die Reise in die Geschichte um ein Geheimnis.
Auf der Suche nach Antworten begeistert der Roman vom Anfang bis zum Ende.



Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen, der Geschichte und ihren Geschichten. Ihr Roman Die verlorene Geschichte gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Der entschwundene Sommer ist ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Freitags-Füller # 268

Freitags-Füller # 268

1.  Ich brauche dringend neue Sommerschuhe.
2. "Kein Gott wie jeder andere", was   habe ich laut gelacht - das Buch ist göttlich!
3.  Die heranwachsende Generation wird ihrem schlechten Ruf nicht gerecht. Es gibt ganz tolle junge Leute! 
4.  Der Freispruch freut mich sehr für den angeblichen Peggymörder - schlampige Justiz! Natürlich wieder die Bayern.
5.  Früher hatte man keinen Fernseher und .
6.  Den ESC sich anzuschauen einfach nur  schräg geht gar nicht. Hat aber nichts mit dem Gewinner zu tun - "ihr" sei es gegönnt.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung auf der Couch, morgen habe ich volles Hausprogramm geplant und Sonntag möchte ich offene Rezensionen erledigen !

 Wie immer kann jeder am Freitags-Füller  teilnehmen - alles zwanglos.
Link zu Barbaras Seite: « Hier » 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 14. Mai 2014

* Mein Gewinn zur Aktion "Eine Liebe über dem Meer" ist da * Nespresso citiz & milk DeLonghi (ohne George)


Anfang April hatte ich euch ja von der Special-Verlosung zum Buch von Jessica Brockmole's Buch "Eine Liebe über dem Meer" berichtet.
Man konnte auf dem Blog "herzenszeilen.de  ein Foto seines Sehnsuchtsortes posten und eine Kaffeemaschine gewinnen.
(Mein Foto findet ihr " hier " mit folgendem Text:
Die Landschaft von Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Orten - Wasser, Strand, egal bei welchem Wetter - wir lieben diesen Platz rund um Kühlungsborn. Die Seele baumeln lassen, mit dem Hund toben, Kraft tanken für den Alltag und inspirierende Gedanken mit nach Haus nehmen.)

Als ich die Gewinnmail erhielt, war ich wirklich sprachlos. Ich - die so gut wie nie was gewinnt, eigentlich gar nicht - wow, und dann diese tolle Maschine (ohne Butler bzw. George!)
Das Bild ist von der Homepage
www.herzenszeilen.de

Zum Wochenende kam der Gewinn und ich möchte euch die Bilder nicht vorenthalten:

ein großes Paket wartet aufs Auspacken



Zum Vorschein kam die Originalverpackung!



Inhalt!



Und hier werden die ersten Tassen zubereitet.




 rechts die Tassse ist meine 
steht extra etwas erhöht, damit das Motiv gut zu erkennen ist


 
Die linke Tasse ist für Männe

lecker - lecker - lecker

Vielen Dank an die unbekannte Hand - du hast mich sehr glücklich gemacht ***
und wenn ich jetzt hier Herzchen malen könnte, würden es ganz viele sein.
 

Dienstag, 13. Mai 2014

(Rezension) Schattenmädchen - Das Geheimnis einer Familie - Laila El Omari


http://www.amazon.de/gp/product/3649615274?adid=0ZQZZV0SFQ3G5PJYT0C2&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3649615274&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21

Laila El Omari
Schattenmädchen
Das Geheimnis einer Familie
Gebundene Ausgabe
320 Seiten
Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1 (Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3649615279
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 14,95
auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "





© Cover / Info - Verlag Coppenrath

Das Buch habe ich bei einer Aktion von BloggdeinBuch einen Tag vor Ostern erhalten. Hier nun mein Leseeindruck:

Buchinfo:
Mit dem plötzlichen Auftauchen des charismatischen Engländers Adrian Frost gerät das eintönige Leben der wohlbehütet aufgewachsenen Maya Cameron völlig aus den Fugen. Doch auch wenn sich Maya in ihren romantischen Gefühlen für den reichen Erben der Frost-Ländereien verliert, so spürt sie gleichzeitig eine scheinbar undurchdringliche Düsternis, die mit Adrian Einzug auf Leighs End, der Teeplantage ihrer Familie, hält. Maya glaubt nicht an Zufall, und schon bald kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihre heile Welt Stück für Stück zerbrechen lässt ...

Meine Meinung:
1895 – Die junge Engländerin Maya lebt mit ihrer Familie auf einer Teeplantage in Ceylon. Zur damaligen Zeit war es Kolonialgebiet der Krone. Die Geschichte spiegelt die Lebensform wieder, Pflicht und Gehorsam, strenge Sitten standen auf der Tagesordnung. Maya leidet darunter, dass ihre ein Jahr ältere Schwester Irene im Vordergrund der Familie steht, fühlt sich ungeliebt. Gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung für eine reiche Partie. Über die ganze Familie herrscht die strenge Großmutter Margery McFarlane. Als der junge Adrian aus England zurück in die Kolonien geschickt wird, bleibt die Frage offen, warum. Hat es mit Irene zu tun? Doch die scheint kein Interessen an Adrian zu haben. Sie gibt sich sehr zurückhaltend und scheint etwas zu verbergen.
Edward und Elisabeth, die beiden jüngeren Geschwister, peppen die Geschichte durch ihre kindliche Neugier und Verhalten auf. Ansonsten wäre es zeitweise ziemlich trocken gewesen.
Durch das Auftauchen von Adrian kommen die Erinnerungen an vergangene Jahre. Maya findet eine gut versteckte Schachtel mit Bildern in der Bibliothek. Auf den Fotos auch die verschwundene Schwester von Mayas Vater. Merkwürdig war, dass auch Adrians Mutter nur wenige Zeit später als vermisst galt. Was hatte es damit auf sich?
Viele Charaktere tauchen in der Handlung auf, die einen nebensächlich, andere wiederum spielen eine wichtige Rolle. Nach und nach können Adrian und Maya hinter ein wohlgehütetes Geheimnis kommen. Dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickelt, obwohl die Vermutung erst auf die ältere Schwester fiel, war klar. Für einen Eklat sorgt Irene, als sie sich zu dem einfachen Arbeiter Ramon bekennt.
Als dann die Fremde Ella Chadwick, die Frau eines reichen Teehändlers aus England,  in Ceylon auftaucht, bröckelt die Fassade auf  Leigh Ends.
Alte Wunden werden aufgerissen und das familiäre Schicksal macht fassungslos.

Fazit:
Beeindruckend waren die Schilderungen der Autorin zum einen der damaligen Gesellschaft, ihr Leben, der Standesdünkel, aber auch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen. Der Inhalt spiegelt klar wieder, welch großen Wert die Stellung der Familie in der Gesellschaft, der oberen Klasse, spielt als das die einer einzelnen Person. Die Charaktere sind glaubhaft und lebendig beschrieben.
"Schattenmädchen", eine Familiengeschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts spielt, ein Jugendbuch verständlich als auch gefühlvoll geschrieben. Sicherlich ein ganz anderes, doch interessantes Jugendbuch.
Erwähnenswert auf jeden Fall das Cover, ein Eyecatcher. Die Farbe Grün für den Tee, das junge Mädchen mit den Orchideen, alles dezent aufeinander abgestimmt.
Offen bleibt für mich allerdings die Frage zum Titel. Warum "Schattenmädchen?"

Da ich keine halben Bücher vergebe, gibt es aufgerundet 4 Lesegenuss-Bücher.


http://www.bloggdeinbuch.de/


Samstag, 10. Mai 2014

(Rezension) Knalltüten - Kerstin Klein


http://www.amazon.de/gp/product/3442381754?adid=03KA3JSC6P4QTSKPXQNT&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3442381754&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21


Kerstin Klein
Knalltüten
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442381753
€ 8,99

auch als E-Book erhältlich

Kauflink " Verlag "






© Cover / Infos - blanvalet

Der Verlag schreibt:
HILFE, mein Leben steht Kopf!
Wenn es am schönsten ist, soll man gehen? Findet die liebenswerte, etwas tollpatschige Alice nicht. Aber da ihr Chef vom Maklerbüro »Haus im Glück« ausgewandert ist, müssen sich Alice und ihre beste Freundin Mimi einen neuen Job suchen. Und werden schnell fündig: Zukünftig werden sie ihre Brötchen als Geldeintreiberinnen für ein Inkasso-Unternehmen verdienen! Klingt gefährlich? Ist es auch! Vor allem, wenn man wie Alice die Gabe hat, das Chaos magisch anzuziehen. Selbst ihr Freund, der hinreißende Nick, ist da manchmal nur noch ratlos. Aber Alice und Mimi sind fest entschlossen, ihren neuen Job zu meistern. Komme, was da wolle …
Meine Meinung:
Alice und Mimi werden arbeitslos, als ihr Chef vom Maklerbüro sein Leben neu gestalten will und ins Ausland geht. Nun heißt es für beide, ein neuer Job muss her. Bei einem Inkassounternehmen sollen sie Geld eintreiben, was sich manchmal als leichter Job, manchmal auch schwierig gestaltet. Es hat den Anschein, als ob Alice das Chaos hinter sich herzieht. Und das macht auch nicht Halt vor ihrem Freund Nick. Er versucht sie zu erden, Halt zu geben, doch was macht man, wenn der Name Programm ist „Chaos-Alice“? Die Naivität, die Beschreibungen ufern teilweise dermaßen aus, dass mir zeitweise richtig die Lust am Lesen verging. Auch wenn manches mich amüsiert hat, die Charaktere Alice und Mimi sind voll in das Klischee „Blond – Dumm“ gepresst worden.
Man könnte eigentlich davon ausgehen, dass Frauen in deren Alter eine gewisse Reife besitzen. Mit 512 Seiten ist die Story „Knalltüten“ zu sehr gezogen, vieles hätte echt gerafft werden können.

„Knalltüten“, ein Buch, was ich teils mit einem lachenden und weinenden Auge gelesen habe. Sinn des Ganzen ist sicher, nicht alles so eng zu sehen. Das Ende der Geschichte war schon ab der Mitte vorhersehbar.
Fans von Kerstin Klein, die ihre Vorgängerromane gelesen haben, werden es sicher lieben. Das Buch hat meinen Lesegeschmack nicht getroffen.
Weniger ist oft mehr, passender Satz zur Geschichte „Knalltüten“.

Chaos-Alice – knallig oder einfach nur nervig!?

Kerstin Klein machte zunächst eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin, bevor sie ein Jahr in Griechenland lebte. Danach kehrte sie nach Hamburg zurück und arbeitete bis zur Geburt ihres Sohnes in einem Fachverlag, dann als Journalistin für eine lokale Zeitungsgruppe in der Nordheide. Seit 2000 wohnt Kerstin Klein mit ihrem Mann in einem sehr kleinen Dorf zwischen Hamburg und Bremen, wo sie bis vor zwei Jahren Pferde und Hängebauchschweine gezüchtet hat – und jetzt ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, nachgeht.

Dienstag, 6. Mai 2014

*Buchpost* Geheimnisvoll, gemischtes, himmlisches ~~

Es gab noch ein bisschen Nachschub für meinen SuB - gerade mal etwas abgelesen - schwups, kommt was Neues dazu.


Ich hatte mich bei "BloggdeinBuch" für "Schattenmädchen - Das Geheimnis einer Familie" beworben und wurde tatsächlich ausgesucht.

Kurzinfo zum Buch = Verlag =
Eine verbotene Liebe im geheimnisumwobenen Ceylon.

Das Leben muss mehr zu bieten haben als langweilige Tanzveranstaltungen, die Vermählung mit einem wohlhabenden Teehändler und gelegentliche Ausflüge in die nächste Kleinstadt, da ist sich Maya sicher! Gut behütet und gelangweilt wächst die 16-Jährige auf den Teeplantagen Ceylons auf – bis im Frühjahr 1895 alles, was sie zu kennen glaubt, auseinanderzubrechen droht. Plötzlich kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tante vor vielen Jahren in Zusammenhang steht. Und auch ihre Großmutter sieht Maya mit einem Mal mit ganz anderen Augen. Als dann auch noch der charismatische und gut aussehende Engländer Adrian in ihre Leben tritt, steht Mayas Gefühlswelt endgültig kopf …

Michelle Haimoff - Die besten Tage unseres Lebens
Sie sind jung. Sie sind schön. Und Manhattan ist
ihr Wohnzimmer …
Wenn der Vater ein berühmter Grafiker ist und die Mutter Publizistin mit einem Penthouse an der 5th Avenue, dann sollte das Leben eigentlich ein Spaziergang sein. Hailey und ihre Freunde genießen ein privilegiertes Leben in Manhattan. Sie sind Mitte 20, haben die besten Unis besucht und feiern in den angesagtesten Bars. Doch 9/11 liegt erst ein halbes Jahr zurück, und die Stadt ist in Trauer erstarrt. Während Hailey erfolglos ein Bewerbungsgespräch nach dem nächsten absolviert, erträumt sie sich ein Bilderbuchleben an der Seite des angehenden Menschenrechtsanwalts Michael Brenner. Doch der zeigt ihr nach einem One-Night-Stand die kalte Schulter. Erst der aus weniger privilegierten Kreisen stammende Adrian bringt Hailey dazu, den gewohnten Blick auf die Dinge radikal in Frage zu stellen.

Richard Crompton (ET 1. Mai 2014)   Wenn der Mond stirbt  
dieses Buch habe ich so vom Verlag erhalten ... Ein Krimi

Schauplatz Nairobi. Eine junge Frau wird tot in einem Abflusskanal gefunden. Sie gehörte zur Volksgruppe der Massai. Ein Fall für den Polizisten Mollel, ebenfalls Massai und ein eigenwilliger, sympathischer Ermittler. Eigentlich ist er bei der Polizei in Ungnade gefallen. Doch nun holt man ihn zurück, denn der Fall ist brisant. Es scheint Verbindungen zu korrupten Politikern und einem einflussreichen Prediger zu geben. Mollel gerät in ein Dickicht aus Vertuschung und Gewalt und ist vor allem zu einem entschlossen: sich nicht korrumpieren zu lassen.
 


Dora Heldt   Jetzt mal unter uns  
Auch dieses Buch erreichte mich so ... 
Warum wirft man dauernd die falschen Sachen weg? Wie fühlen Frauen sich im Baumarkt? War früher wirklich alles besser? Es gibt vieles, was Frauen Tag für Tag beschäftigt, wundert, ärgert oder auch schmunzeln lässt. Ein Glück, dass Dora Heldt das herrlich selbstironisch, lebensnah und voller Leichtigkeit in Worte fassen kann. Ob es um den überraschenden Elternbesuch geht, schwarze Strick-jacken, laut telefonierende Männer im Supermarkt, die Logistik bei Silvesterritualen oder den Kauf von Sportschuhen nach zig Jahren Sportabstinenz: Deutschlands erfolgreichste Romanautorin spricht in ihren Kolumnen Frauen wirklich aus der Seele.

Abby Clements Viviens himmlisches Eiscafé
Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch vor Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Also fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann ...

M. Leighton - Addicted to You - Atemlos
Auf einem Junggesellinnenabschied lernt die Studentin Liv den coolen Clubbesitzer Cash kennen, einen Bad Boy, wie er im Buche steht. Eigentlich hat Liv genug von Typen wie ihm, zu oft hat sie sich in der Vergangenheit schon die Finger verbrannt. Per Zufall lernt sie seinen Bruder Nash kennen und ist verwirrt – die beiden sind Zwillinge, könnten aber nicht unterschiedlicher sein. Nash verkörpert alles, wonach sie bei einem Mann immer gesucht hat, ist charmant, intelligent und zuverlässig. Liv ist hin- und hergerissen, und auch die beiden Brüder können ihr Verlangen nach ihr nur schwer bändigen. Es entspinnt sich ein Liebesreigen mit ungeahnten Folgen ...

So - das war es erst mal - am Wochenende werde ich das Buch von BloggdeinBuch lesen...
Und was liegt bei euch so an?
 

Montag, 5. Mai 2014

(Rezension) Möwenfraß - Klara Holm


http://www.amazon.de/gp/product/3499266946?adid=1GGYPF27V7WNZ9B5JYY7&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=3499266946&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21

Klara Holm
Möwenfraß
Ein Ostsee-Krimi
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: rororo (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499266942
€ 9,99

auch als E-BOOK erhältlich
Kauflink " Verlag "




© Cover / Info " Verlag "

 
So hat sich Luka Kroczek seinen ersten Arbeitstag als Leiter der Kripo Bergen nicht vorgestellt: Er kommt viel zu spät, seine kleine Tochter Tilda muss mangels Kindergartenplatz mit ins Büro, die neue Kollegin Conny Böhme empfängt ihn alles andere als herzlich. Und dann muss Luka, der sich nur seiner Lebensgefährtin zuliebe von Düsseldorf nach Rügen beworben hat, auch gleich zu seinem ersten Einsatz. In einem alten Fischerhaus wurde eine Leiche gefunden. Wer hat die Frau derart übel zugerichtet? Hat das Verbrechen mit ihrem Mann zu tun, einem allseits unbeliebten Immobilienspekulanten und Wendegewinner? Luka macht sich an die Ermittlungen. Und erkennt schnell: Auf Rügen wird nichts so schnell vergeben und vergessen …

Statement:
„Möwenfraß“ sicher ein ungewöhnlicher Titel. Eine Erklärung bzw. kleine Geschichte steht zu Beginn des Buches, da wo sich sonst immer ein Kurztext befindet.
Aufgrund eines guten Jobs für Teresa zieht die kleine Familie um Luka Kroczek mit der kleinen Tochter auf die Insel Rügen. Dort wohnt auch Teresas Mutter Rosi. Luka Kroczek hat seinen guten Job bei der MK in Düsseldorf aufgegeben und eine gerade frei gewordene Stelle der Polizei in Bergen angenommen.
Gleich am ersten Tag bekommt er es mit einem Mord zu tun. Ein Mord auf Rügen? Das hatte es lange nicht gegeben. Dass Luka bei den neuen KollegenInnen Einstiegsprobleme bekommt, wird ihm schnell klar. Zumal er auch noch einer Kollegin den Job vor der Nase weggeschnappt hat.  Ein Wessi bei den Osssis – leider gibt es dieses Denken immer noch. Für manche schwierig, dieses aus den Kopf zu bekommen.

Tatort des Mordes ist der kleine Ort Vitt. In einem leerstehenden Haus wurde eine der Besitzerinnen mit einem Beil zerstückelt aufgefunden. Sie wollte nur einen kurzen Abstecher, aus sehr privaten Gründen, hierher machen, auch um danach mit ihrer Schwester zu reden, dass das Haus endlich verkauft werden sollte.
Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, weisen dann ziemlich eindeutig auf den Ehemann der Toten hin. Doch da sind noch etliche Ungereimtheiten und es wird immer verworrener.
Niemand will etwas gesehen bzw. beobachtet haben. Auch nicht die Campingfamilie mit dem kleinen Maik.
Von Beginn an baut die Autorin exzellent die Spannung auf, dass man irgendwie immer selbst wie „unter Strom“ steht. Der Schreibstil von Klara Holm hat mir richtig gut gefallen, klare Sätze, und es fällt schon schwer, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Auch die geführten Dialoge sind richtig gut geführt, wie z. B. mit der „Alphafrau“ in Lukas Team, Conny. Denn nur zu gern hätte die seinen Job gehabt.
Zwei Alphatiere beherrschen also die Handlung. Rundum gesehen kann man fast alle Charaktere hervorheben. Ebenso die falsch gelegten Fährten von der Autorin, den Leser in die Irre zu führen. Wenn man der Meinung war, den Täter zu kennen, kam schon bald die Ernüchterung.
Die  Straßen, Plätze, Häuser, Wälder, wer noch nie auf Rügen war, bekommt durch die detaillierten Beschreibungen eine Vorstellung, wie es dort in Wirklichkeit ist. Ein Urlaub auf Rügen heißt für mich auf Entdeckertour zu gehen. Und die Bilder von meinem Urlaub sind immer noch in meinem Kopf und haben mich beim Lesen des Krimis begleitet.

Fazit:
„Möwenfraß“ – ein Ostsee-Krimi, erhält von mir klare Leseempfehlung.
Brillant geschrieben, spannend bis zum Schluss!
Zitat – letzter Satz:

„Doch, dachte er, Rügen hat was.“
Dem kann ich nur zustimmen. Es ist eine ganz besondere Insel, die von einer eigenartigen Aura umgeben ist. Man muss sie nur sehen wollen!




 

Klara Holm lebt in Oldenburg und hat bereits unter anderem Namen sehr erfolgreich Krimis und historische Romane veröffentlicht. Bei zahlreichen Rügen-Besuchen entdeckte sie ihre Liebe zur größten deutschen Insel, auf der nun ihr jazzbegeisterter Kommissar Luka Kroczek ermittelt.  

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...