Donnerstag, 27. November 2014

(Rezension) Die Liebe der Göttin - Aprilynne Pike


Aprilynne Pike
Die Liebe der Göttin
Band 2 Dilogie
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: cbj (29. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157756
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Earthbound 02
€ 16,99

auch als EBOOK erhältlich

© Quelle Verlag




„Wer bist du?“, fragt Logan mit leicht rauer Stimme. Seine Augen funkeln düster, als sein Blick meinem begegnet. „Ich bin Tvia.“ Ich schaue ihn an. Was kann ich sagen, damit er mir vertraut? „Ich bin deine ewige Geliebte. Wir sind seit Anbeginn der Zeiten zusammen – in jedem Leben, in dem wir einander finden konnten.“
Endlich weiß Tavia, wer sie wirklich ist: eine Göttin, die immer wiedergeboren wird, solange sie ihren Seelenpartner, ihre große Liebe findet. In diesem Leben ist es Logan, doch er erkennt nicht die Göttin in ihr. Verzweifelt versucht Tavia, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, denn nicht nur ihr Schicksal hängt davon ab, sondern das der gesamten Menschheit …

Meine Meinung:
Ohne jedwede Rückblenden auf den vor einem Jahr erschienenen ersten Band der Dilogie geht die Geschichte um Tavia, der Göttin, weiter. Fast am Ziel angekommen, ihren Seelengefährten Logan gefunden zu haben. Doch dazu muss er „erwachen“ und sie erkennen. Das Buch beginnt mit einem fürchterlichen Traum, in dem Tavia ihre letzten Leben sieht, ihren Tod. Bislang ist sie selbst noch nicht komplett „erweckt“ als Göttin, denn seit dem Flugzeugabsturz vor über einem Jahr hat sie große Probleme, ihre Macht als jene voll nutzen zu können. Allerdings geht es dann turbulent und spannungsreich weiter.
Logan/Quinn distanziert sich immer mehr von ihr. Dann fliegt sein Haus in die Luft. Die Redciate haben zugeschlagen und beide werden gefangen genommen. Wenn Tavia doch endlich hinter das Geheimnis von Sonya, die aus dem Traum, kommen würde.

S. 9. „Doch ich weiß nicht, um was für ein Geheimnis es sich handelt.
Und ich habe das Gefühl, dass die Träume nicht aufhören werden, bis ich es herausgefunden habe.
Ich sollte mich erinnern. Ich bin eine Erdgebundene – eine fluchbeladene Göttin, die ein Leben nach dem anderen lebt, auf der Suche nach meiner wahren Liebe.

Unerwartet werden Tavia und Logan gerettet. Und sie muss nun handeln, denn der tödliche Virus der geföhrlichen Redciata greift immer mehr um sich und vernichtet Menschenleben. Da tritt Benson wieder in ihr Leben, er, ein Reduciata. Ihm hatte Tavia bis vor kurzem noch ihr Herz geschenkt, doch war er nicht ihr Seelengefährte. Doch Benson liebt Tavia.

Erzählt wird die Geschichte um Tavia aus ihrer Sicht. Durch den wahrlich rasanten Verlauf gibt es eigentlich kaum Zeit zum Luftholen oder Nachdenken, wieso weshalb warum so manches ablauft.  Ab und an hätte es gut getan, wenn die Autorin selbst einmal Luft geholt und das Tempo entschleunigt hätte. Schade, denn im Prinzip mochte ich die Geschichte vom ersten Band her und war deshalb sehr interessiert zu wissen, wie es weitergeht. Das es nur eine Dilogie ist, war mir damals nicht bewusst.
Das Ende ist perfekt, aber dazwischen bleibt doch einiges offen. Tavia als Charaktere hat mich angesprochen, gerade auch zum Ende hin. Die Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Logan und Benson findet zum Ende den perfekten Abschluss!

„Die Liebe der Göttin“, ein romantisches Fantasiebuch, der allerdings nicht an den ersten Band „Der Kuss der Göttin“ herankommt. Es spricht so manches dafür, dass die Autorin ihren roten Faden, den Leitstrahl, der für den Leser erkennbar sein muss, unterwegs verloren hat. Man könnte es auch mit dem im Buch erwähnten Garngeflecht, den kleinen geflochtenen Zopf von Sonya vergleichen. Einmal verkehrt geflochten, ist das Muster zerstört.

Wer den ersten Band gelesen und für gut befunden hat, wird sicher auch „Der Kuss der Göttin“ lesen. Persönlich muss ich sagen, dass die Autorin ihr Potential nicht ausgeschöpft hat, um den zweiten Band eben zu etwas Besonderem zu machen und damit die ganze Dilogie.
  
Was mich ärgert, dass ich den ersten Band als „Leseexemplar“ vorliegen habe und Band 2 als Hardcover. Das geht gar nicht ... vielleicht sollte ich es ändern?


  

Aprilynne Pike denkt sich Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. Ihre Elfensaga machte sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin. »Die Liebe der Göttin« ist der finale Band um die gefallene Göttin Tavia. Pike lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.


Mittwoch, 26. November 2014

(Glücksbotschaft) Die Sache mit dem Glück

Am Wochenanfang erreichte mich eine "Glücksbotschaft". Großer, roter Umschlag, als ich den Absender las, war mir erst einmal nicht klar, was es sein könnte.


Aber nach dem Öffnen löste sich das Rätsel.
Der November-Newsletter vom Verlag widmete sich dem Buch, das glücklich macht und es wurden 30 Leseexemplare vor dem offiziellen Erscheinungstermin vergeben.
«Die Sache mit dem Glück» von Matthew Quick - und viel bunte Papierschnitzel ...



Quick ist vielen von Ihnen wahrscheinlich noch als Autor von «Silver Linings» bekannt, das sogar verfilmt und mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Zum Jahreswechsel gibt es wieder eine witzige und weise Geschichte von ihm über Menschen, die das Glück suchen.

Allen voran der unvollkommene, aber unglaublich sympathische Barthlomew, der nach dem Tod seiner Mutter im gemieteten Ford Focus nach Kanada reist. Mit ihm kommen eine scheue Bibliothekarin, ihr katzenverrückter Bruder und ein Priester in der Glaubenskrise.

Zusammen suchen sie nach Bartholomews Vater. Aber sie entdecken viel mehr…

Ich lasse mich überraschen ...

Dienstag, 25. November 2014

(Rezension) *Frostkiller* ~ Mythos Academy - Jennifer Estep


Jennifer Estep
Frostkiller – Band VI
Mythos Academy
Broschiert
432 Seiten
Verlag: ivi; Auflage: 3 (13. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492703253
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Killer Frost
€ 16,99
auch als EBOOK erhältlich

© Quelle Verlag 




Das große Finale der "Mythos Academy"!

Handlungsort: Cypress Mountain, North Carolina, „Mythos Academy“.


„Mein Name ist Gwen Frost. Für viele bin ich vielleicht nicht mehr als das komische Gypsymädchen. Doch sie haben sich geirrt – Ich habe mich geirrt. Ich bin Gwen Frost, Nikes Champion. Und ich weiß, was ich zu tun habe.“
Kennt ihr das, wenn im Leben alles auf einen bestimmten Moment hinauszulaufen scheint? Wenn man von einer Göttin erwählt wurde und von dunklen Vorahnungen heimgesucht wird, dann macht einem ein solcher Moment vor allem eins: Angst. Doch ich kann es mir nicht leisten, schwach zu sein. Nicht mehr: Denn Loki und seine Schnitter holen zum finalen Schlag aus …


Meine Meinung:

Mit Band VI “Frostkiller” heißt es Abschied nehmen von der Mythos Academy Reihe und ihren Protagonisten, die man über einen langen Zeitraum hinweg ins Herz geschlossen hat. Aber auch von Charaktere, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass es eine ganz besondere Reihe geworden ist. Aber jedes Ende bedeutet auch ein neuer Anfang und lässt hoffen. Vielleicht, so schreibt die Autorin selbst, kommen ihr irgendwann neue, gute Ideen für weitere Fortsetzungen.
In „Frostkiller“ geht es um das finale Ende. Wer wird siegen? Loki und seine Schnitter? Gwen, Champion der Göttin Nike und ihre Freunde? Wie schon zuvor wird auch dieses Buch aus der Ich-Perspektive von Gwen erzählt. Die Autorin schafft es mühelos, den Leser sofort in den Bann zu ziehen. Kurzgefaßte Kapitel machen es leicht, mal eine kleine Lesepause einzulegen. Wenn überhaupt. Für den Kenner ist es ein leichtes, in die Handlung einzusteigen. Auf den Schreibstil der Autorin näher einzugehen, ist in meinen bisherigen Rezensionen zu den Vorbänden ausführlich geschehen. Von daher hieße es „Eulen nach Athen“ tragen. Eben auch intensiv auf den Inhalt der Story einzugehen. Für alle, die diese Reihe nicht kennen, heißt es, lest die ersten fünf Bände.
Auf Gwens Schultern lastet eine schwere Aufgabe, denn sie muss Loki endlich töten. Doch ihre Freunde sind an ihrer Seite. Dass Grandma Frost ebenso eine Rolle spielt, sei erwähnt. Ich mochte die alte Dame und werde auch sie vermissen. Bis zur endgültigen Entscheidung  durchlebt man spannende Szenen.  Die Entwicklung der maßgeblichen Protagonisten wachsen zu sehen, sehr authentisch und nachvollziehbar.

Fazit: „Mythos Academy“: Eine grandiose Reihe hat mit „Frostkiller“ ihr finales Ende erreicht. Die geschaffene Welt hat mich von Anfang an begeistert. Gwen Frost, ihre Freunde, die Mythos Academy, sie sind schon etwas Besonderes. Wer Fantasy, Mythologie mit Modernem einbezogen liebt, ist mit dieser Jugendbuch-Reihe gut bedient. Mehr noch – er wird sie lieben! Nicht nur für das angesprochene Alter, sondern ebenso für jung gebliebene Erwachsene, die dieses Genre ebenso gern lesen. 
Mit einem lachenden und einem weinenden Smiley verabschiede ich mich vorläufig von „Mythos Academy“, Gwen Frost und vielen anderen. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen.
Eine wahrhaft fulminante Lesereise, die nun leider zu Ende ist. Aber im Kopf hat die Geschichte ihren Platz gefunden. Es fehlte nichts, von daher keine Kritik, nichts auszusetzen.

Habe ich euch schon gesagt, wie toll diese Reihe sich in meinem Buchregal macht? Einfach Wahnsinn!

Meine Rezensionen:
Band 1 - Frostkuss
Band 2 - Frostfluch
Band 3 - Frostherz
Band 4 - Frostglut
Band 5 - Frostnacht


Vita:
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Bluff City, Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy«.

Montag, 24. November 2014

シ Buchzuwachs ☺ (Buchtipps) ☺ Teil II


Und weiter geht es mit neuen Büchern ...
wie schon zuvor ein Klick auf den Titel ... 

Cecile Enger – Die Geschenke meiner Mutter 

Autobiografisch gefärbter Roman – eine Tochter über die Vergänglichkeit, die Kraft der Familie und die Liebe zu ihrer Mutter
Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kommt nicht mehr allein zurecht und muss ins Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet die Tochter in einer Schublade ein Bündel Zettel, auf denen die Mutter über vierzig Jahre gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. An diese umsichtig ausgewählten Gaben sind Cecilies Erinnerungen an geliebte Menschen geknüpft, deren Leben aus der Vergangenheit auftauchen – und so erzählt der Roman die wechselvolle Geschichte einer bürgerlichen Familie über ein Jahrhundert.
Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die Schenken bereitet.

Das Buch habe ich vom Verlag als kleine Dankeschön erhalten für die Veröffentlichung eines Posts Romane dreier Autorinnen - klick -

Ellen Berg – Ich will es doch auch

Frikadelle zum Frühstück
Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde – nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Geht gar nicht. Tja, geht doch! Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Downdating? Das kann doch nichts werden! Was willst du denn mit dem?

Sonja Liebsch – Wadenbeißer  

Dicker als Wasser  Maxi staunt nicht schlecht, als eines Tages ihre exzentrische Schwester Sybille samt Hund vor der Tür steht. Die Kölner Kosmopolitin sucht nach ihrer Trennung ausgerechnet in der schwäbischen Provinz Unterschlupf. Und das genau zum falschen Zeitpunkt, denn Maxi startet nach der Familienpause gerade beruflich durch. Als sie sich jedoch in einer TV-Talkshow kritisch zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie äußert, bringt sie sich und ihre Familie in ernste Schwierigkeiten.

Tania Krätschmar Clara und die Granny-Nannys

Nanny gesucht Granny gefunden
Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt – und jetzt? Als Granny-Nannys durchstarten, natürlich! Suse, Karen und die verwitwete Hanni werden von Agenturbetreiberin Clara Behrens nach Berlin vermittelt. Sechs Tage in der Woche mit schlecht erzogenen Gasteltern, Kindern und Hunden, dazu noch jede Menge skurriler Katastrophen in der winterlichen Hauptstadt, an denen sie glatt scheitern könnten … wären da nicht ihre regelmäßigen Montagstreffen im Café Maiwald! Denn ehrliche Geständnisse aus dem Jetzt und Früher werden für Suse, Karen und Hanni zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
(Das Buch habe ich mir im Urlaub gekauft)

Liz Trenow – Die vergessenen Worte

Vergessene Verse bergen das Geheimnis einer verbotenen Liebe …
London 1911: In einem Waisenhaus erregt die junge Maria Romano die Aufmerksamkeit einer adeligen Dame. Die Lady ist beeindruckt von Marias feinen Nadelarbeiten und stellt sie als Näherin für ihren Haushalt ein.
Knapp hundert Jahre später entdeckt Caroline im Haus ihrer Mutter einen alten handgefertigten Quilt. Die Decke ist mit eigentümlichen Versen bestickt und aus seltenen Seidenstoffen gefertigt. Wie ist das wertvolle Stück in die Hand ihrer Familie gelangt? Und welche Bewandtnis hat es mit den Stickereien? Caroline folgt den Spuren der vergessenen Verse und macht eine unglaubliche Entdeckung …

Jonathan Stroud – Lockwood & Co. Der wispernde Schädel  

Wenn Londons Geisterwelt erwacht
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.

Samstag, 22. November 2014

(Rezension) Bound To You: Providence - Jamie McGuire


Jamie McGuire
Bound to You:  Providence
Broschiert
464 Seiten
Verlag: ivi (13. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492703260
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 15 Jahren
Originaltitel: Providence
€ 14,99

auch als EBOOK erhältlich

© Quelle Verlag



 
Info:
„Ich kämpfe gegen Himmel und Holle und alles, was dazwischen liegt, um mit dir zusammen zu bleiben.“
Es scheint Schicksal zu sein: Im Moment größter Trauer lernt die Studentin Nina Jared kennen. Er sieht gut aus, ist charmant – und ein Mysterium. Denn obwohl er ihre Nähe sucht, entzieht er sich ihr wieder und wieder. Als Nina von einem unheimlichen Verfolger bedrängt wird, muss sie schließlich einsehen: Jared ist weder das einzige, noch das gefährlichste Geheimnis in ihrem Leben.

Meine Meinung:
Mit ihrem Auftaktband der Trilogie „Bound to You: Providence“ begibt sich die Autorin ins Phantastische und greift ein nicht ganz unbekanntes Thema auf, der Krieg zwischen den gefallenen Engeln und Dämonen.

Der Verlust des Vaters hat die Studentin Nina ziemlich getroffen. Er, der an der Spitze in der Schifffahrtsindustrie seinen Platz inne hatte, hart, dominant, doch dem seine Familie ein und alles war. Nach der Beerdigung verpasst sie ihren Bus zurück zum Universitätsgelände, wo sie ein Zimmer hat. Ein Unbekannter bietet ihr einen Platz im Taxi mit an. Der junge Mann heißt Jared und viel erfährt sie nicht über ihn. Von nun an begegnen sich die beiden immer wieder. Es scheint fast so, als ob Jared genau weiß, wo Nina sich aufhält und wann sie wohl Hilfe benötigt. Ist das nur Zufall oder Vorhersehung?
Das die Person Jared Nina interessiert und sie mehr von ihm möchte, lässt dieser aber nicht so zu. Jeder Mensch hat Geheimnisse, so auch Jared. Hinzu kommt, dass mehr und mehr Dinge über Ninas Vater ans Licht kommen, die Gefahr bedeuten. Ihre Freunde witzeln schon über Nina und ihr Verhältnis zu Jared. Da ist zum einen Beth, mit der Nina das Zimmer im Wohnheim teilt als auch Ryan. Dieser mag Nina sehr und wünscht sich mehr als nur ein guter Freund zu sein.

Erzählt wird „Bound to You: Providence“ aus der Ich-Perspektive von Nina. Sie ist eine Charaktere, die sich offen und auch verletztlich zeigt und gar nicht so wie ein Mädchen aus reichem Haus. Die Autorin hat mit ihrem Schreibstil, den Worten ihr Leben eingehaucht, so dass man wirklich weiß, mit wem man es zu tun hat. Nina und Jared zwei sympathische Protagonisten. Dass die beiden zusammengehören, ist doch klar oder? Doch es müssen einige Klippen überwunden werden.
Die Idee für ihre neue Trilogie ist nicht neu, aber die Umsetzung hat mich angesprochen.

Es sei aber auch gesagt, dass dieses Buch nicht mit „Beautiful Desaster“ zu vergleichen ist, mein erstgelesenes Buch von der Autorin. Es ist ein ganz anderer Weg, den sie hier geht.

Ansprechend auch das Cover, was sicher im ersten Moment auf eine himmlische Geschichten deuten lässt.

Auch wenn einige Dinge vorhersehbar sind, hat das Buch eine gute fantasievolle Handlung. Die Story verspricht gute Unterhaltung und Lesespaß, und das nicht nur für das empfohlene Lesealter, sondern auch für den älteren Leser. Allerdings etwas Kritik habe ich, denn teilweise zog sich manches in die Länge. Allerdings habe ich auch schon Bücher von anderen Autoren gelesen, wo dies ebenso war. Punkt.




Vita:
Jamie McGuire ist in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in der Nähe ihrer Heimatstadt. Ihr erster Roman, »Beautiful Disaster«, war ein internationaler Erfolg, an den sich weitere New York Times-Bestseller anschlossen.

Donnerstag, 20. November 2014

(Rezension) Wunderbare Wünsche - Lindsay Ribar


Lindsay Ribar
Wunderbare Wünsche
Broschiert
336 Seiten
Verlag: ivi (13. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492703352
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: The Art of Wishing
€ 14,99

auch als EBOOK erhältlich

© Quelle Verlag




Info:
Glaubst du an Magie?
Margo McKenna hat so ziemlich alles im Griff, doch als Oliver auftaucht, ändert sich das schlagartig, denn Oliver ist nicht bloß irgendein gut aussehender Junge, sondern ein Dschinn. Trotz der drei Wünsche, die Margo nun frei hat, gerät sie schnell in ernste Bedrängnis: Olivers Erzfeind hat es plötzlich auch auf sie abgesehen und Margo muss sich entscheiden: überlässt sie Oliver seinem Schicksal, oder kämpft sie für die grenzenlose Magie der ersten Liebe?

Meine Meinung: 

Es beginnt mit ...
Der Plan war ganz einfach: Ich würde auf diese Bühne steigen und das verflixt beste Vorsingen abliefern, das sie je erlebt hatten.

Die 18-jährige Margo McKenna ist sich ziemlich sicher, dass sie die Hauptrolle als Mrs. Lovett in dem Musical  an der Highschool erhält. Der Schock sitzt tief, dass sie auf der Besetzungsliste eines anderen Charakters zugewiesen ist. Enttäuscht flüchtet sie auf die Mädchentoilette, wobei ihr das erste Mal Oliver begegnet. Wie sich später herausstellt, wird der Unbekannte für das Jahrbuch fotografieren. Als Margo dahinter kommt, dass ihre Kontrahentin Vicky, die die Hauptrolle erhalten hat, und Oliver etwas verbindet, ist ihre Neugier geweckt. Und dann findet Margo auf der Toilette einen außergewöhnlichen Ring. Nach einem langatmigen Anlauf beginnt die Geschichte interessant zu werden. Inwiefern Oliver und der Ring eine gemeinsame Verbindung haben, zeigt sich ziemlich rasch.
Oliver ist ein Dschinn und Margo hat nunmehr, nachdem Vicky den Ring weggelegt hatte, drei Wünsche frei. Wer über die Bedeutung eines Dschinns weiß, dass dieser dient und in diesem Fall ist Margo seine Meisterin. Doch dieser Oliver hat ihr den Kopf verdreht und seie Augen, nie zuvor hatte Margo derart faszinierende gesehen. Als dann eine Charaktere auftaucht, die sämtliche Chinns eleminieren will, so auch Oliver, wird es etwas interessanter. Denn Xavier, Erzfeind von Oliver, will dessen Ring, den Margo besitzt. Oliver ist kein Geist aus der Flasche, wie man es vielleicht kennt, sondern er ist mit dem Ring verbunden. Xavier ist ein Gestaltwandler, eben weil er ein Dschinn ist. Letztendlich wird es noch einen vierten Wunsch geben, wie sich am Ende darstellt.

„Wunderbare Wünsche“ wird aus der Ich-Perspektive von Margo erzählt. Als Charaktere kommt diese gut heraus, überzeugt durch ihr Denken und Handeln.
Ziemlich blass dagegen ist Oliver. Nun gut, liegt wahrscheinlich daran, dass er ein Dschinn ist. Wie ein normaler Junge verhält er sich eben nicht. Daher ist er für mich nur ein Mitläufer. Maßgeblich an der Handlung zwar beteiligt, aber das zeigt sich erst am Ende.

„Wunderbare Wünsche“ ist der Auftaktband einer Reihe. Die Idee von Aladin, zu einer ganz neuen Geschichte in der heutigen Zeit finde ich gut.
Ein bezaubernd, magisch wirkendes Cover, auf jeden Fall ein Eyecatcher. Der Klappentext versprach eine gute Geschichte, aber daraus geworden ist eine ganz normale. Ein Kritikpunkt wäre da, die sich endlos ziehende Handlung, obwohl die teils locker geführten Dialoge hin und wieder begeistern konnten.  Aber hat das Buch meine Erwartungen voll erfüllt? Nicht ganz, denn hier und da gab es die eine oder andere Situation beim Lesen, die mich störte, wobei ich mich nicht wohl fühlte.

Fakt ist, das „Wunderbare Wünsche“ ein befriedigender Auftaktband ist, aber das Interesse an der Fortführung weckt. Lindsay Ribar ist nicht die erste Autorin, der es so ergeht. Und das lässt hoffen für die Folgebände. Ich bin da sehr zuversichtlich. Mit gut 300 Seiten hat man sicherlich einen wohligen Leseabend.
Von mir gibt es sehr gute 3,5 Lesegenuss-Bücher.



Dienstag, 18. November 2014

シ Buchzuwachs ☺ (Buchtipps) ☺ Teil I



Mein letzter Post mit den Neuzugängen, Kauf bzw. Geschenken ist schon wieder vier Wochen her. Dabei wollte ich doch jede Woche posten ... Lass ich jetzt mal ohne weitere Worte stehen.
Hier die Novemberzugänge.

Heute ohne Fotos  - der Titel ist direkt verlinkt zur Verlags- bzw. Autorenseite

Amanda Frost - Vom Tod geküsst
Er ist der Tod! Und er kommt, um sie zu holen!
Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und zudem völlig fasziniert von dem teuflisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss sich die Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative: Sie muss sterben, ansonsten wird Sebastian in der Hölle schmoren. Doch soll das wirklich das Ende sein?
Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?
Packende Fantasy, prickelnde Erotik und eine Liebe, die sich über den Tod hinwegsetzt.
 

Anat Talshir  - Über uns die Nacht  
Ihre Hoffnung überwindet alle Grenzen
Die Jüdin Lila begegnet dem arabischen Teehändler Elias zum ersten Mal am Vorabend der israelischen Staatsgründung in Jerusalem. Es ist der Beginn einer tiefen Liebe, die geheim bleiben muss. Als Krieg ausbricht, wird die Stadt durch eine Mauer geteilt, die die beiden fortan unüberwindbar voneinander trennt. Neunzehn Jahre wird es dauern, bis es wieder Hoffnung für Lila und Elias gibt. Doch kann ihre Liebe den Hass der beiden verfeindeten Kulturen, die Jahre der Trennung und der Sehnsucht überstehen?

Kaui Hart Hemings    Für immer dein Lachen 
Mitten ins Herz und zurück ins Leben
Warum lebt man weiter, wenn der Sohn bei einem Lawinenunglück stirbt und die Welt aufhört, sich zu drehen? Weil das Leben nicht fair, aber dennoch lebenswert ist? Leichter gesagt als getan. Und doch gelingt es Sarah, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Gerade als sie glaubt, wieder lachen zu können, steht plötzlich eine junge Frau vor der Tür. Deren Geheimnis wird Sarahs Welt noch einmal aus den Angeln heben …

Guido van Genechten Ben derSchneemann Können wir nicht teilen?  
Eines Tages taucht ein Schneemann mit kahlem Kopf im Eisland auf! «Ich bin Dimitri», stellt der Fremde sich vor. Er ist traurig, weil er auf seiner Reise seinen Hut verloren hat. Ben leiht ihm daraufhin seine Mütze für ein paar Tage, bekommt sie aber nicht zurück. Dimitri scheint nicht teilen zu wollen – was soll Ben jetzt tun?
In diesem Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren vermittelt uns Ben eine beeindruckendende Lektion über das Teilen.

Magali Robathan - Die Frau von Shearwater Island
Das Buch habe ich mir schon im September bei TT geholt. Leider ist es dort recht richtig unverschämt geworden, was die Tickets betrifft.
***
Shearwater Island ist eine kleine Insel vor der englischen Küste. Der nie versiegende Wind und die stürmische See haben die kleine Gemeinschaft der Inselbewohner fest zusammengeschweißt. Auch Alice fühlt sich in ihrem alten Farmhaus wohl und geborgen. Nur die große Liebe fehlt zu ihrem Glück. Als Patrick, ein gefeierter Schriftsteller aus London, auf die Insel zieht, erlebt sie mit ihm all die Gefühle, an die sie schon nicht mehr geglaubt hat. Doch Patrick verrät sie und zerstört ihre Hoffnungen. In seinem neuen Roman breitet er belustigt die ihm anvertrauten Geschichten der Inselbewohner aus, ihre Täuschungen, Konflikte und Heimlichkeiten. Selbst Alices großes Geheimnis ist bei ihm nicht sicher. Plötzlich muss sie entscheiden, wofür sie in ihrem Leben steht. Und manchmal bringen die schwersten Entscheidungen die glücklichsten Wendungen im Leben hervor.

MaryJanice Davidson - Drachenstern - Entfacht
Diese Reihe lese ich sehr gern und ich freue mich schon auf diesen Band.
Jennifer Scales hat sich mit der Zeit an ihr ungewöhnliches Dasein gewöhnt. Halb Werdrache, halb Biestjägerin fühlt sie sich unter ihren Artgenossen im Tal des Mondes nahezu wohl. Doch dann taucht Xavier Longtail auf, ein mächtiger Drache, der nicht daran glaubt, dass Werdrachen und Biestjäger friedlich nebeneinander existieren können. Er sorgt nicht nur im Tal für großen Ärger, sondern auch in Jennifers Familie. Xavier und Jennifer müssen lernen, einander zu vertrauen – zumal wenn sie tatsächlich die beiden Letzten einer aussterbenden Art sind …
Beseelt - Band 4 erscheint im März 2015.
Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob es das Ende der Reihe ist.

Diese Neuzugänge sind zugleich auch als Buchtipp zu verstehen. Bin auf eure Meinung gespannt.

(Rezension) LÚM - Zwei wie Licht und Schatten - Eva Siegmund



Eva Siegmund
LÙM – Zwei wie Licht und Schatten
Gebundene Ausgabe
512 Seiten
Verlag: cbt (29. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570163078
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
€ 16,99

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Buchinfo:
Die Nacht der Mantai entscheidet in Adeva über das Leben aller 15-jährigen. Wer hier keine Gabe empfängt, gilt als Kema, als „leer“. Als Meleike in dieser schicksalhaften Nacht als Einzige leer ausgeht, ahnt sie nicht, dass eine noch größere Aufgabe auf sie wartet. Und das diese ihr alles abverlangen wird. Erst als sie dem Jungen aus ihren Visionen begegnet, erkennt Meleike, wohin ihre Bestimmung sie führt: nach Lúm, der strahlenden Stadt des Lichts.

Meine Meinung:
„Es dämmerte bereits, als sie die Lichtung betraten. Schweigend und voller Erwartung waren sie die ganze Nacht gelaufen, um dorthin zu gelangen. Adeva, ihre Stadt, war riesig und erstreckte sich von Horizont zu Horizont, innerhalb ihrer Grenzen gab es keine Wälder, keine Lichtungen. Doch diesen Ort brauchten die Pekuu jedes Jahr ein Mal, in dieser einen Nacht.“ 
(Buchanfang)

Lúm – die strahlende Stadt des Lichts
Adeva – eine Stadt der Trümmer, der Dunkelheit; dem Reservat des Unionsstaats des Lichts.

In diesen beiden Städten leben die Hauptprotagonisten Flynn und Meleike. Was sie beide miteinander verbindet, findet sich in dem Roman von Eva Siegmund. In deren Vita ist nachzulesen, dass sie ein außerordentliches Textgespür besitzt. Dass sie selbst einmal so ein Debüt als Autorin hinlegt, allererste Sahne! Mein Bezug zu Dystopien erläutere ich noch einmal am Schluss.
Nach dem Ende des Dritten Weltkrieges haben die Überlebenden sich zu einem Unionsstaat zusammengetan unter dem Namen „Unionsstaat des Lichts [UdL]“. Dass aber auch in diesem Staat „Licht“ und „Schatten“ herrschen, zeigt sich durch die beiden Handlungsorte Lúm und Adeva. Während auf der einen Seite der Wohlstand regiert, kämpfen die Menschen hinter dem Wald, der beide trennt, ums Überleben. Das wird ganz klar deutlich, als Flynn auf Meleike trifft und sie von ihm eine Köstlichkeit, einen Riegel, aus seinem Rucksack zum Essen bekommt. So etwas Herrliches hatte sie nie zuvor gegessen. Meleike, das 15-jährige Mädchen, welches in der Nacht der Mantai ohne Erkennung einer Gabe leer ausgeht. Dass sie etwas ganz besonderes ist, geht aus den Worten ihrer Großmutter hervor. Maela, die große Seherin in Adeva, weiß um die Gabe ihrer Enkelin und durch einen notwendigen Schritt offenbart sich Meleike ihre einzigartige Gabe. Die Menschen in Adeva sind erstant, aber auch entsetzt, auch Meleikes Mutter.
Im Perspektivenwechsel von Meleike und Flynn wird der Leser in beide Welten eingeführt, erfährt die Hintergründe, warum Flynn vor seinem eigenen Vater fliehen muß. Und warum Bianca, seine Mutter, ihm dabei hilft, ins Reservat der Pekuu zu gelangen.
Die Charaktere sind glaubhaft beschrieben, sympathisch und das schließt auch wichtige Nebenfiguren ein. Mit dem flüssigen Schreibstil der Autorin ist es ein pures Vergnügen, sich durch die kurz gehaltenen Kapitel zu lesen. Die Sprache ist altersgerecht und ich als „ältere“ Leserin habe die Story für sehr gut befunden. Eine Handlung, in die man sich auch mit Unterbrechungen sofort wieder hineinfindet.
Ich gehe bewusst nicht weiter auf diese ein, es würde einfach zu viel spoilern. Nur so viel:
Meleike und Flynn, beide sind mit einem einzigartigen Zeichen am Handgelenk gezeichnet, was kein anderer in dem Unionsstaat besitzt.

Wohl wissend, dass ich nicht dem Hype von „DTvP“ erlegen bin und immer noch nicht gelesen geschweige den Film gesehen habe, lasse ich mich gern überzeugen. Dystopien, die mich wirklich interessieren und fesselnd geschrieben sind, lese ich. Mit „Lúm – Zwei wie Licht und Schatten“ habe ich mit meinem Bauchgefühl wieder einmal richtig gelegen und bin wirklich froh, es gelesen zu haben.
Inhaltlich ein Erlebnis, und das beeindruckende Cover ein Hingucker.
Ein fantastisches, spannendes Leseerlebnis.

Vita:
Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Mit dem ersten Staatsexamen in der Tasche begann sie 2011 als Volontärin bei einem Hörbuchverlag in der Lizenzabteilung. Doch schon bald wurde ihr Textgespür entdeckt und so wechselte sie ins Lektorat. „LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel“ ist ihr Romandebüt.

Montag, 17. November 2014

(Rezension) Die Liebe zu so ziemlich allem - Christine Vogeley


Christine Vogeley
Die Liebe zu so ziemlich allem
Gebundene Ausgabe
464 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426653470
€ 19,99

auch als EBOOK erhältlich

Quelle © Verlag 





Info:
In einer kleinen Stadt in Deutschland gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht – so viele seltsame, bunte Dinge stehen dort herum und in heimnisvoller Verbindung zueinander. Die sehr nette Kuratorin Carlotta Goldkorn sitzt dort gerade dem sehr netten Schweden Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will.
Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick.
Alles gut? Keineswegs. Denn das schwedische Gemälde, über hundert Jahre alt, löst eine Kettenreaktion dramatischer Ereignisse aus. Und die Welt gerät ins Wanken …

Meine Meinung:
„Die Liebe zu so ziemlich allem“ kam als Überraschungsbuch zu mir. Auf Anhieb war ich schon von dem Cover begeistert.
Oft sind es die kleinen Gesten, die glücklich machen. In diesem Fall die Geschichte um das fiktive Museum, welches der als exzentrisch geltende  August Gayette vor weit über hundert Jahren gegründet hatte. Dieser Mann hatte alles gesammelt, von A bis Z. Seinen Nachfahren bzw. der Nachwelt hatte er ein wahrlich einzigartiges Museum hinterlassen.

Für mich macht ein gutes Buch aus, dass ich es mit Sicherheit nach 40/50 Seiten unbedingt  weiter lesen muss. Das trifft auf „Die Liebe zu so ziemlich allem“ zu.

Zwei Frauen, genauer gesagt zwei Gayette-Nachfahren im Museum. Zum einen die Amerikanerin Susan, hervorragende Malerin und Restauratorin, und schon seit über zehn Jahren vor Ort.
Dann ist da Dr. Carlotta Goldkorn, deren Großonkel August Gayette war.
Das Gayette-Museum Fichtelbach soll um eine weitere Attraktion reicher werden. Dazu reist der Schwede Prof. Gösta Johansson an, im Gepäch ein Gemälde von Jasper Johansson. Dieser hatte zu Lebzeiten im Auftrag von August Gayette alles auf Leinwand gebracht, wo die voN Gayette finanzierten Expeditionen hinführten.
Allein schon die Beschreibung der Ausstellungsstücke ist so bildhaft, dass man meint, man nimmt an einer Führung teil. Vielleicht sollte man die Idee dieses fiktiven Museums aufgreifen und verwirklichen.

Carlotta Goldkorn und Gösta Johansson – zwei verwundete Seelen, um die es innerhalb von Sekunden geschehen war. Liebe auf den ersten Blick.
Dreh- und Angelpunkt ist das Gayette-Museum. Doch alle anderen Charaktere fügen sich spielerisch in die Handlung ein, die von Carlotta und Gösta angeführt wird. Die Liebesgeschichte in diesem Roman ist nicht zu dick aufgetragen bzw. kitischig.

"Die Liebe zu so ziemlich allem" war mein erstes Buch von der Autorin Christine Vogeley,  sicherlich nicht mein letztes. Für mich war das pure Unterhaltung, eine tolle Idee mit dem Museum, weg vom Alltagsstress, abtauchen und genießen.

Christine Vogeley, geboren 1953, Jazzerin, Kabarettistin und Kunsthistorikerin, lebt als freie Autorin in Berlin und an einem See in Brandenburg. Sie hat mehrere erfolgreiche Romane bei Fischer und Droemer Knaur veröffentlicht (u.a. "Sternschnuppensommer") und meldet sich nun nach längerer Schaffenspause, die sie u.a. ins Herz eines skurrilen Provinzmuseums führte, mit einem Roman über Farbe, Glück und Geheimnisse zurück.

Sonntag, 16. November 2014

(Rezension) Das geheime Versprechen - Annette Dutton


Annette Dutton
Das geheime Versprechen
Taschenbuch
432 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426513736
€ 9,99

auch als EBOOK erhältlich

Quelle © Verlag




Buchinfo:
Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen.
Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.

Meine Meinung:

Vergessene Kinder, dass waren Kinder aus sozial schwachen britischen Familien, die bis weit Ende der 50er Jahre zur Adoption nach Australien gegeben wurden.

Im Prinzip beginnt das Buch schon in der Innenseite des Cover mit dem Brief an einen Daniel mit der Mitteilung, dass er am 6. Dezember 1939 in London geboren wurde und seine Eltern deutsche Staatsbürger sind.

In diesem Roman geht es um die beiden Heranwachsenden Leah und Michael, die im Jahr 1939 von Deutschland nach England gebracht werden. Sie sind jüdische Kinder und in England geben sie sich ein Versprechen: Ich für dich und du für mich – zwei Musketiere.
Im Jahr 1997 geht die Geschichte mit Sarah und David in Melbourne, Australien weiter. Durch einen Artikel über die „vergessenen Kinder“ gerät Sarah ins Grübeln. Ihr Vater war aus England nach Australien gekommen und dann in einem Waisenhaus aufgewachsen. Der Gedanke lässt Sarah nicht los und sie beginnt mit ihrer Recherche. Welche Geschichte da auf sie zukommt, erschüttert total.

Das geheime Versprechen ist wahrlich eine sehr dramatische Familiengeschichte, eine von vielen, wie sie in irgendeiner Art und Weise sich damals abgespielt haben kann. Meinerseits kann nicht oft genug an diese Zeit erinnert werden und ich hoffe, dass derartiges Unrecht nie wieder passiert. Mich hat das Schicksal von Leah und Michael sehr berührt.
Australien, das Land, was so unglaublich faszinierend ist, aber selbst in seiner eigenen Vergangenheit großes Unrecht an dem Volk der Aborigines begangen hat.

Der Leser muss wissen, worauf er sich bei diesem Roman einlässt. Hier geht es um die Folgen der Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg, und das ist nicht immer ein leichtes Thema. Deswegen kann ich nur sagen, es ist kein Buch mal für eben zwischendurch. Man sollte sich Zeit  nehmen.
Die Autorin Annette Dutton hat mit dieser Geschichte ein brisantes Thema aufgegriffen und mit sehr viel Feingefühl einen emotionalen als auch wunderbaren Roman geschrieben.

Meine absolute Kauf- und Leseempfehlung! FÜNF Lesegenuss-Bücher



Vita: 
Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Special der Wissenschaftsserie „Galileo“ sowie die zweiteilige Australien-Reportage „Der Zug der Träume“. Ihre Romane wurden von Presse und Leserinnen begeistert aufgenommen, "Die verbotene Geschichte" war ein SPIEGEL-Bestseller. Annette Dutton lebt mit ihrem Mann John und Sohn Oscar in Australien.
Autorenhomepage


Gewinnerbekanntgabe ♥ Sonderverlosung "Das Haus am Himmelsrand"

Zu dieser Buchverlosung sind genau 13 Kommentare eingegangen. Vielen Dank für eure Teilnahme.
Aufgelistet nach Eingang der Kommentare habe ich über random.org ausgelost und die Glückszahl heißt
7
Herzlichen Glückwunsch ClauDia.
Die Gewinnerin hat ab heute eine Woche Zeit, sich bei mir zu melden. Ansonsten lose ich neu aus! Ich habe ihr allerdings auch eine Mail geschrieben!
 
Allen anderen sage ich herzlichen Dank fürs Mitmachen. In Kürze werde ich eine tolle Nikolausverlosung starten, wo es wieder einige Bücher zu gewinnen gibt. Also Augen auf – und natürlich drücke ich auch da jedem die Daumen. Es ist halt so, nur einer kann der/die Glückliche sein.
Liebe Grüße
¸.•*(¸.•*´Hanne*•.¸)`*•.¸

Donnerstag, 13. November 2014

(Kurzreport) Wind aus West mit starken Böen - Dora Heldt


Dora Heldt
Wind aus West mit starken Böen
Broschiert
496 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2014)
dtv premium
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423260398
€ 15,90

Quelle:

auch als EBOOK erhältlich



 
Buchinfo:
Früher war mehr Sommer.

Katharina arbeitet seit Jahren erfolgreich für ein Bremer Recherchebüro. Dem Auftrag eines holländischen Bestsellerautors, der für seinen nächsten Roman Informationen über alteingesessene Sylter Familien braucht, sieht sie jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Zwar ist sie auf der Insel aufgewachsen, doch sie hat sie seit Jahren aus einem ganz bestimmten Grund gemieden. Kaum angekommen, trifft sie mit voller Wucht auf ihre Vergangenheit. Nicht nur, dass sie sich mit ihrer chaotischen Schwester Inken auseinandersetzen muss, nein, auch Hannes ist auf der Insel, ihre erste große Liebe, der gerade die Wohnung seiner verstorbenen Mutter auflöst. Alte Liebe rostet nicht?
 

Meine Meinung:
„An dem kleinen Teppich im Flur erkannte Katharina, dass ihre Putzfrau da gewesen war. Er lag diagonal. Mit der Fußspitze schob sie die Teppichkante wieder parallel zur Wand, erst dann knöpfte sie ihren Mantel auf.“
(Buchanfang ersten drei Sätze)
Schon aus den ersten Sätzen geht hervor, dass der Leser es mit einer peniblen Protagonistin zu tun bekommen wird. Was sich im Laufe der Geschichte als Tatsache herausstellt. Für Katharina allerdings erweist sich diese Eigenart teils als sehr großes Handicap in ihrem Leben. Sie, Mitte 40, erfolgreich im Beruf, könnte man auch als Workoholicerin bezeichnen. Der Mann an ihrer Seite heißt Jens, und doch leben beide in eigenen Wohnungen. Als Katharina für den holländischen Bestsellerautor de Jong Recherchearbeiten übernimmt, muss sie auf die Insel Sylt, von der sie stammt. Es bereitet ihr Unbehagen, dorthin zurückzukehren. Doch Herr de Jong braucht Informationen über alteingesessene Sylter Familien. Wohl oder übel muss sie sich nun auch ihrer Vergangenheit stellen. Auf Sylt lebt nicht nur ihre Schwester Inken, sondern auch ihre Jugendliebe Hannes. Zu Inken hat Katharina nur ganz wenig Kontakt. Katharina stellt sich als Person an erster Stelle, warum sollte sie sich noch mit den Problemen anderer befassen?
Katharina und Inken, gegensätzlicher können Schwestern nicht sein. Doch das genau gehört zu dieser Geschichte. Es kann nicht immer alles in normalen „Bahnen“ laufen.
So ist es unvermeidbar, dass Katharina auf Sylt auch Hannes wieder sieht. War es wirklich damals die wahre, einzige Liebe zwischen ihnen? Doch warum hatte Hannes gut zwanzig Jahren von ihr getrennt?
Fakt ist, „Wind aus West mit starken Böen“ hat mich unterhalten. Dora Heldt zeigt mit ihren Alltagsgeschichten das Leben von beiden Seiten und garantiert entspannende Lesezeit. Unkompliziert, locker geschrieben, Urlaubsfeeling auf jeden Fall. 
 Vier+ Notizbücher
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin, seit 1992 als Verlagsvertreterin unterwegs und lebt heute in Hamburg. Mit ihren spritzig-unterhaltenden Romanen hat sie sämtliche Bestsellerlisten erobert. ›Urlaub mit Papa‹ (dtv 21143) und ›Tante Inge haut ab‹ (dtv 21209) wurden fürs ZDF verfilmt.

Mittwoch, 12. November 2014

(Rezension) Whisper Island - Feuerbrandung - Elizabeth George


Elizabeth George
Whisper Island – Feuerbrandung
Gebundene Ausgabe
448 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (2. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960032
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 19,99

© Quelle / Info
Verlag






Info Buchrücken:
Eine Insel voller Gefahren

„Die Luft war angefüllt von dem Wusch der Flammen und dem beklommenden flüstern der entsetzten Jugendlichen, während sie alle ein paar Schritte zurücktraten und Derric mit zitternden Fingern sein Handy betätigte, um Hilfe zu rufen.“ Seit Becca King herausfand, dass ihr Stiefvater einen Mord begangen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Daher versteckt sie sich auf einer abgeschiedenen Insel. Doch als ein Brandstifter dort mehrere Feuer legt, wird Becca zufällig von der Lokalzeitung fotografiert. Damit sind ab sofort ihr Foto und ihr Aufenthaltsort weltweit im Internet zu finden. Die Schlinge um Becca zieht sich bedrohlich zu. Und alles, was sie über ihre Vergangenheit und ihre Zukunft zu wissen glaubte, droht in Flammen aufzugehen …

Meine Meinung
Was mir gefällt: Wenn man den Schutzumschlag entfernt, kommt genau das gleiche Bild – Cover zum Vorschein. TOP!
„Das dritte Feuer brach im August auf der Festwiese von Whidbey Islandaus, und es war das erste, das ernsthafte Beachtung fand. Die ersten beiden waren nicht groß genug gewesen.“ (Buchanfang)
Fakt ist, dass der dritte Teil deutlich eine klasse besser ist als die beiden ersten Bände. Spannend geschrieben, beginnt es mit der Erzählung des dritten Feuers und die Geschichte fesselt von der ersten Seite an den Leser. Elizabeth George zeigt hir ihr absolut perfektes schriftstellerisches Gespür, wie es weiter gehen sollte und den Leser auch interessiert.

Durch die Veröffentlichung ihres Fotos ist Beccas geheimer Aufenthaltsort bekannt und sie muss mehr denn je um ihr Leben bangen. Die Furcht vor ihrem Stiefvater und warum kommt ihre Mutter ihr nicht zu Hilfe, steht im Raum. Von Beginn an hat man das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein, was auch wohl mit daran liegt, dass die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Die Geschehnisse laufen wie ein Bildkino vor Augen ab. Die Protagonisten, auch wenn Becca die Hauptperson ist, kann man sich gut vorstellen. Hier in „Feuerbrandung“ heben sich weitere Personen deutlich heraus. Die Charaktere sind sympathisch und glaubwürdig geschrieben.

Der dritte Band „Feuerbrandung“ schließt nahtlos an den zweiten Teil von „Whisper Island“ an. Allerdings sollte man schon die ersten beiden Bände gelesen haben. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, denn einige Fragen bleiben unbeantwortet.

„Whisper Island – Feuerbrandung“ ist spannend bis zum Schluss. 


Meine Rezensionen:
Whisper Island – Sturmwarnung  Band 1
Whisper Island  Wetterleuchten Band 2

Montag, 10. November 2014

(Rezension) Ich brenne für dich - Tahereh Mafi - Abschluss der Trilogie


Tahereh Mafi
Ich brenne für dich
Dystopie-Roman
Gebundene Ausgabe
384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (29. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442313051
Originaltitel: Ignite Me
€ 16,99

auch als EBOOK erhältlich

© Quelle / Kauflink



Das atemberaube Finale der Trilogie um Juliette, Adam und Warner.
Nach der verlorenen Schlacht gegen das Reestablishment ist Omega Point, der Zufluchtsort der Rebellen, zerstört, Juliettes Freunde sind in alle Winde zerstreut. Auch über das Schicksal ihrer ersten großen Liebe Adam ist sie im Ungewissen – ebenso wie über ihre Gefühle für ihn. Die einzige Gewissheit, die ihr noch bleibt, ist, dass sie das grausame Regime unbedingt besiegen muss. Doch dazu wird sie sich Warner anvertrauen müssen, Kommander von Sektor 45, Sohn des feindlichen Oberbefehlshabers – und nunmehr Juliettes einziger Verbündeter. Der eine Mensch, den sie auf ewig zu hassen schwor. Und der ihr Leben rettete. Jetzt verspricht er, an ihrer Seite gegen seinen Vater zu kämpfen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was will er wirklich von ihr?

Meine Meinung:
Schon vom ersten Band „Ich fürchte mich nicht“ war ich angetan von der Geschichte als auch von der Autorin Tahereh Mafi. Auch wenn bei Trilogien oft Monate und noch länger Zeit vergeht, ehe der Folgeband erscheint, das Warten wird belohnt.
Vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt, hier ist es ganz einfach die pure Lesesucht, und die wird gestillt!
Kenntnisse aus den ersten beiden Bänden sind schon Voraussetzung, um den finalen Band „Ich brenne für dich“ zu lesen.
Der Zufluchtsort der Rebellen, Omega Point, ist zerstört. Doch alle Freunde und Gefährten von Juliette, der Hauptcharaktere, sind in alle Winde zerstreut. Was mit Adam passiert ist, bleibt vorläufig offen. Nach dieser derartigen Niederlage wächst Juliette über sich hinaus, richtet sich auf, und will nun endgültig das Reestablishment vernichten. An ihrer Seite Warner. Mit Schaffung dieser Charaktere hat die Autorin eine göttliche Idee gehabt. Warner ist eine besondere Persönlichkeit, der von Beginn an sympathisch ist, dessen Blickwinkel sich nicht verändert hat.
Juliette zeigt Rückgrat und mir ist aufgefallen, dass sie sich endlich ihrer Stärke bewußt ist. Schließlich schaltet sie ihr Kopfkino aus und zeigt richtig voll Gefühle.
Warner und Adam und Juliette, lasst euch überraschen.
Die Handlung läuft über viele Kapitel in ruhigen Bahnen, bis es darum geht, das Reestablishment endgültig zu vernichten.
Große Handlung, viel Spannung.

Die Trilogie um das Trio Juliette, Warner und Adam lebt durch die Besonderheit, mit der die Autorin durch ihren wechselhaften und beeindruckenden Schreibstil, ihrer Sprache, Wortgewandheit Leben eingehaucht hat. Ihr Schreibstil ist beeindruckend und das war für mich ein wesentlicher Grund, diese Dystopie komplett zu lesen. Nein, nicht nur deshalb, natürlich gehört auch die geschaffene Welt mit ihren Protagonisten und Nebencharakteren dazu.

Ein unsichtbares Wort, ein Name, zieht sich vom ersten Band bis zum Schlußsatz durch die Seiten: Juliette. Ich hatte dies bereits im zweiten Band erwähnt » Link « [Es ist einzigartig, wie diese Charaktere Juliette ein Buch beherrschen kann, obwohl von ihr so viele Selbstzweifel ausgehen, die sich auch negativ auf den Leser auswirken könn(t)en.]

„Ich bin ein Stundenglas.
Meine siebzehn Lebensjahre sind in sich zusammengebrochen und haben mich von innen heraus begraben. … “ 
 
Ein gutes Ende ist die Garantie für einen neuen Anfang!

Ich habe schon für die ersten beiden Bände fünf Lesegenuss-Bücher vergeben und werde dies hier ebenso tun.


Meine Rezensionslinks
Band 1 –  Ich fürchte mich nicht  
Band 2 – Rette mich vor dir


Sonntag, 9. November 2014

↑ Sonder-Gewinnspiel ↓ ②⑤ JAHRE Mauerfall - Buchverlosung "Das Haus am Himmelsrand"

9. November 1989 - ein historischer Tag in der deutschen Geschichte - ein Schicksalstag der Deutschen.

25 Jahre Mauerfall - und endlich keine mörderische Grenze mehr, die Menschen in West- und Ostdeutschland trennte. Nun gut, wir Wessis durften ja einreisen, aber umgekehrt war es nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Ich will hier nicht ins Detail gehen. Im Fernsehen als auch der Presse wird täglich darüber berichtet.

Der 9. November 1989 - an diesen Tag erinnere ich mich noch sehr genau. Es war ein Donnerstag und ich hatte Spätdienst. Das hieß, um 22.30 Uhr hatte ich Feierabend. Allerdings lief bei uns immer das Radio im Hintergrund und hörten die Nachrichten. Daheim habe ich erst einmal vor den Fernseher gehockt. Was für ein Ereignis. Ich dachte an meine Verwandten in Ost-Berlin.

So war es nicht verwunderlich, als diese Woche "Geheimnisvolle Orte - Berlin Friedrichstraße" auf RBB zu sehen war. Wer den Bericht dazu lesen möchte, bitte » hier der Link «.
Wie oft ich diesen passiert habe, allein, mit einem Kind oder beiden, kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Es nahm einen fast die Luft zum Atmen, wenn man die Gänge dort entlang ging. An das Berlin ohne die Mauer kann ich mich kaum erinnern. Für mich war sie immer da. Egal, ob als Kind, Jugendliche oder Erwachsene.  - Genug geschrieben. Der Fernsehbericht war Auslöser für diese Verlosung.
Ende September d. J. habe ich meinen Leseeindruck zum Buch "Das Haus am Himmelsrand" von der Autorin Bettina Storks veröffentlicht. Aus irgendeinem Grund habe ich das Buch zwei Mal erhalten. 
Eine/r von euch kann es nun gewinnen. Es ist nicht signiert, allerdings habe ich heute die Nachricht von der Autorin erhalten, dass sie ein paar persönliche Zeilen für den Buchgewinn schreiben wird. Danke liebe Bettina.


Bettina Storks
Das Haus am Himmelsrand

Quelle  » Verlag «

 Mein Rezilink findet sich » hier «












Bitte beantwortet nachstehende Frage im Kommentar:
Wie nannte man die Menschen, die damals die Mauer bearbeiteten und zerkleinerten? Übrigens, es gibt auch eine Vogelart, die unter diesem Namen im www zu finden ist.
Achtung: Alle Kommentare werden erst nach Ablauf des Gewinnspiels veröffentlicht.

Die Verlosung endet am 15. November 2014 - 23:5 Uhr.

P.S. Die Autorin als auch ich würden sich über eine Buchbesprechung auf eurem Blog o. a. Plattformen freuen :-)

Teilnahmebedingungen:

1. Ihr seid Leser auf meinem Blog oder auf der Facebook-Seite.  Neue Leser sind herzlich willkommen. Aber bitte werdet nicht nur Leser wegen des Gewinnspiels, sondern auch weil euch der Blog gefällt. Leser über Facebook-Page werden auch akzeptiert.
2. Schreibt einen Kommentar mit eurer Antwort. Ebenso euren Namen bzw. Profil, das auch einsehbar ist, sprich Bloglink etc., oder aber eure Mailadresse. Bei fehlenden Angaben frage ich nicht nach und du nimmst nicht an der Verlosung teil. 
3. Natürlich würde ich mich über Werbung freuen, ist aber keine Bedingung.  
Zusatzregeln:

- Ihr seid 18 Jahre alt - ansonsten brauche ich das Einverständnis eurer Eltern zur Teilnahme am Gewinnspiel
- Ihr wohnt in Deutschland / Österreich (muss ich leider bei einigen Buchgewinnen etwas einschränken, bzw. ihr nehmt teil und erstattet mir das Zusatzporto). Dieses wird aber im jeweiligen Gewinnspieltag bekannt gegeben.
- Ich übernehme keine Haftung für verloren gegangene Post.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Persönliche Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.

Und nun viel Glück :-)
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