Dienstag, 27. Januar 2015

(Buchtipps) GEGEN DAS VERGESSEN !!!

Gegen das Vergessen!

Es ist jetzt 70 Jahre her, dass das Lager Ausschwitz von den Russen "befreit" wurde.
Über eine Million Menschen haben dort ihr Leben gelassen. Der Holocaust gehört zur Geschichte Deutschlands und sollte auch von den Nachfolgegenerationen nicht in Vergessenheit geraten.
Diese Bilder bewegen und waren für mich Anlass, diesen Buchtipp-Post zu schreiben.
Was Fanatismus auslösen kann, das zeigt uns der Holocaust.

Ich gehöre ja zu der "älteren" Generation unter den Bloggern und bei uns stand diese Zeit des Weltkriegs auf dem Stundenplan für den Geschichtsunterricht. Aber auch in meinem späteren Berufsleben habe ich mich in Gewerkschaftskursen mit dem Inhalt beschäftigt. Meine Mutter gehört zu denjenigen Kindern, die in diese Kriegszeit hineingeboren wurden und damit aufwuchsen. Aus ihren Schilderungen bzw. Erinnerungen an ihre Kindheit in Berlin muss ich ehrlich gestehen, ich hätte damals nicht gern gelebt.

Romane, die von diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte handeln, oder als Zeitspanne eine große Rolle in der Geschichte spielen, gibt es etliche. Zum einen von Zeitzeugen, zum anderen aufgrund sehr intensiver, guter Recherche werden daraus Bücher, die manchmal leider so kleine verborgene Schätze bleiben.
Im Kopf geblieben bzw. spontan dazu eingefallen sind mir die beiden nachfolgenden Bücher. Beide sind absolute TopTen-Bücher - Lesehighlights. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, kauft sie, lest die Bücher.

Das erste Buch ist  "Das Haus am Himmelsrand" von Bettina Storks.

© Cover/Info VERLAG

Ein Geheimnis aus finsteren Zeiten und eine Liebe, die alles wiedergutmachen kann
Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. Die Geschichte von Lizzy Tanner und dem Gut »Rosshimmel« beweist, dass es nie falsch ist zu kämpfen: für seine Überzeugungen, für die Moral und für die Liebe.
Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit!
Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in die 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.

Meine Lesemeinung dazu könnt Ihr » hier « nachlesen. 


Das zweite Buch ist "Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons.
(P.S. Jetzt auch als Taschenbuch erhältlich. Habe ich gekauft und verschenkt!)

Cover/Info VERLAG

Ein bewegender Blick in eine dunkle Vergangenheit
Leipzig, 1943: Nur zwei persönliche Dinge kann die 10-jährige Rachel retten, als ihre Familie deportiert wird: den »längsten Schal der Welt«, den ihrer Mutter für sie gestrickt hat, und das Tagebuch ihrer Schwester. Rachel selbst kann von ihrem Vater gerade noch versteckt werden und seine letzten Worte bleiben ihr unvergesslich. »Denk daran, du rührst dich nicht, egal was du hörst. Du musst still sein wie ein Mäuschen.« Seitdem spricht Rachel nicht mehr. Kein Wort. Zu Niemandem.

Ein deutsches Ehepaar nimmt sie auf und mit ihrer Hilfe überlebt sie. Erst nach dem Krieg begreift Rachel, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie gibt. Doch dann geschieht ein Wunder – und Rachel findet nicht nur ihre Sprache wieder …




Lesen Sie auch:
"Rachels Geschichte ist den jüdischen Kindern gewidmet, die keine eigene Stimme mehr haben."
» Interview mit Moya Simons «

Meine Lesemeinung dazu könnt Ihr » hier « nachlesen. 

Fällt euch spontan dazu ein Buch ein, was ich noch lesen sollte?

Kommentare :

  1. ALS HILER DAS ROSA KANINCHEN STAHL, DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK, SOPHIE SCHOLL (hier kenne ich den Buchtitel nicht, weiß auch nicht, ob es das Buch noch gibt - ich vermute, es wurde von der Schwester geschrieben, weil da viele Fotos aus der Kindheit enthalten waren). Und dann gibt es da noch ER HIESS JAN (ob es das Buch wohl noch gibt?).

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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    1. Hi Heidi,
      Anne Frank, Sophie Scholl habe ich schon mehrfach gelesen. Aber Er hieß Jan, das Buch würde mich ja interessieren. Ich werde mal schauen.
      Liebe Grüße Hanne

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  2. Ich kann dir noch empfehlen: "Die Bücherdiebin" - kenn ich allerdings bislang nur als Film, aber das Buch soll auch super sein. "28 Tage lang" von David Safier hab ich hier auf dem SuB, hab aber schon oft gelesen, dass es sehr gut sein soll. Ansonsten gibt es noch einige Biographien von Menschen, die den Holocaust miterlebt haben, z. B. die Kinder aus Theresienstadt.

    LG, Bianca

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    1. Hi Bianca, "Die Bücherdiebin" wollte ich schon immer mal lesen, habe ich aber leider aus den Augen verloren.
      Danke für deine Tipps ...
      Liebe Grüße Hanne

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  3. "Die Bücherdiebin" finde ich auch wunderschön...wenn man das zu diesem Thema sagen kann...."Ein Flüstern in der Nacht" liegt noch auf meinen SuB. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die während des ersten und zweiten Weltkrieges spielen, aber eher so Familiengeschichten.....ein anderes Buch ist "Mein Vater, der Deserteur" von René Freund.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hi Martina,
      dann werde ich m ir wohl die Bücherdiebin zulegen. Hab davon auch schon viel gehört und gelesen...
      Liebe Grüße und hab eine schöne Woche
      Hanne

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  4. Guten Abend,

    ja, in meiner Schulzeit war das ein wichtiges Thema gerade in Geschichte.

    Leider ist es wohl in der Schule zur Zeit nicht mehr aktuell, deshalb bin ich ganz froh, dass es bei uns eine Lichterkette und Mahnwache am 27.1.2015 gegeben hat und ich mich zusammen mit ältesten Sohn beteiligt habe.

    Denn es darf einfach nicht vergessen werden.

    LG..Karin..

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    1. Hallo Karin,
      erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar :-)
      Ja leider ist es wohl so, dass gerade diese dunkle Geschichte Deutschlands nicht mehr so aktuell ist.
      Da wird lieber lautstark agiert, man müsse in der Schule lernen, wie man im Leben mit wichtigen Dingen zurechtkommt. Nur solche Dinge, wie die eine Schülerin da fordert, denke ich sollte man zu Hause lernen.
      Ein schönes Wochenende
      LG HANNE

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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