Samstag, 5. September 2015

|| Rezension || Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers Tanya Stewner


Tanya Stewner
Alea Aquarius. Der Ruf des Wassers
Einband und Illustrationen von Claudia Carls
Mit Glitzer-Relieflack und Hochprägung
320 Seiten
Gebunden
Ab 10
ISBN 978-3-7891-4747-0
12,99 €
Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger 2015
Erscheinungstermin: 17. Juli 2015

© Cover / Info - Kauflink
VERLAG



Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann, und doch fürchtet sie es. Denn wenn sie mit Wasser in Berührung käme, könnte es tödlich für sie enden. Das hat Aleas Mutter ihrer Pflegemutter gesagt, bevor sie verschwand. Eines Tages schließt Alea sich den Kindern von der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert. Und danach ist alles anders als vorher.
Erster Band der coolen Meermädchen-Serie von Bestsellerautorin Tanya Stewner (Liliane Susewind).

Meeresmagie, Abenteuer, Rätsel und ganz wunderbare Freunde!

Meine Lesemeinung:

Hamburg - Der Fluss wirkte heute grauer als sonst. Grau und traurig, aber das empfand Alea wahrscheinlich nur so, weil sie selbst traurig war (Buchanfang)

Vor gut elf Jahren übergab eine fremde Frau Marianne, Pflegemutter von Alea, das Baby mit den Worten, dass sie unbedingt dem Wasser fernbleibe müsse. Das war an einem Strand in Holland. Lebenswichtig waren diese Worte und die hatten das Leben von Alea geprägt.

"Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers" ist der Reihenstart der neuen Meermädchen-Saga von Tanya Stewner. Von Beginn an wird der Leser mit Worten von der Geschichte eingefangen, bezaubert, verzaubert und es beginnt ein großes Abenteuer. Mit ihrem Sprachstil gefällt es selbst einem Erwachsenen, diese Geschichte zu lesen. Meermädchengeschichten faszinieren mich von je her, dochich war angenehm überrascht, welch faszinierende Person die Autorin mit Alea geschaffen hat.
Alle Charaktere sind liebevoll beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen.
Als Aleas Pflegemutter Marianne überraschend ins Krankenhaus eingeliefert wird, sucht Alea den Hafen auf. Das Wasser - die Elbe - für sie ein Tabu. Sie macht die Bekanntschaft von drei Jugendlichen, die zusammen auf einem alten Segelschiff unterwegs sind. Ben, Sammy und Tess, eine bunte Mischung.
Mit viel Gefühl entwickelt die Autorin um Alea und die drei eine Geschichte um Freundschaft, Akzeptanz als auch das jeder nicht gleich ist, sein Päckchen, ein Geheimnis mit sich trägt. Alea darf sich mit den drei jungen Leuten auf Fahrt begeben. Sie will wissen, wer ist ihre Mutter? Und Antwort will sie in Renasse in Holland finden. Alea und Wasser - das geht doch gar nicht oder? Ihr ganzes bisher geführtes Leben verändert sich, als Alea über Bord fällt.
Die Magie ist in den Zeilen, und man spürt das Besondere, dass immer wieder von den Geschichten der Autorin ausgeht. Faszinierend die Wesen unter Wasser, wie z. B. die Finde-Finja.

"Es war Gesang.
Da machte etwas in Alea klick!, als würde nach langer Suche der richtige Schlüssel in einem Schloss gedreht. Sie bekam eine Gänsehaut und spürte eine tiefe Sehnsucht wie eine kolossale Welle durch jede ihrer Zellen schießen." (S.218)


"Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers" ein Kinderbuch, in dem viele Themen stecken. So wie die Meeresverschmutzung, die angesprochen wird, das Vertrauen, Freundschaft - lest es. Und auch für Erwachsene, die in ihrem Herzen sich das Kind bewahrt haben, gibt es meine Leseempfehlung.

Ich gebe fünf Kinderbuch-Feen!

Verlagsinfo:

Die Welt der Alea spielt zuerst im Hier und Jetzt: Ein junges Mädchen, das erst schüchtern, dann aber abenteuerlustig auf der Suche nach ihrer Identität und ihren Wurzeln ist. Auf dem Segelboot der Alpha Cru taucht sie mit ihren neu gefundenen Freunden im wahrsten Sinne des Wortes in fremde Welten ein: Sie sieht das Meer, was voll mit Geschichten ist und entdeckt ihre Fähigkeit, Gefühle aus dem Wasser herauszulesen … und das mit einer Kälteurtikaria – auch als Wasserallergie bekannt. Ob sie in Holland ist, Musik auf 21 Weingläsern spielt, die „Bandenbestmoments“ erlebt oder als Kekse-Bäckerin fungiert – die Welt der Alea Aquarius ist voll von magischen Momenten: Freundschaft, Freiheitstraum, Piratendasein. Alles im Bann der Natur.


Und wenn Sie wissen wollen, wie es weitergeht, freuen Sie sich auf den Folgeband im Frühjahr 2016 „Alea Aquarius. Die Farben des Meeres“ und im Frühjahr 2017 auf „Alea Aquarius. Das Geheimnis der Ozeane.“

Definitiv eine Reihe, die ich weiter verfolgen bzw. lesen werde.

Vita:
Tanya Stewner, geboren 1974 in Wuppertal, träumte bereits mit 10 Jahren davon, Schriftstellerin zu werden. Der Traum wurde wahr: Die Autorin der Bestseller über »Liliane Susewind« hat eine riesige Fangemeinde, und ihre Leser warten sehnsüchtig auf jedes neue Buch von ihr.

Website: http://tanyastewner.de/

http://www.alea-aquarius.de/

Kommentare :

  1. Du hast mich neugierig gemacht mit deiner Rezension :-)
    Somit landet das Buch auch auf meine Wunschliste :-)

    Liebe Grüße ♥ Angela
    http://mamamachtpause.blogspot.de/

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    1. Hallo Angela,
      ich habe es letzten Sonntag nachmittag innerhalb weniger Stunden gelesen und war begeistert. Eine schöne Geschichte.
      Liebe grüße Hanne

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  2. Hallo Hanne,

    ich finde ja das Cover so schön. Ich war mir die ganze Zeit nicht so sicher, ob ich das Buch lesen mag. Obwohl ich ja Meermädchen-Geschichten toll finde. Du konntest mich aber vom Buch überzeugen :-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    1. Liebe Vanessa,
      das Cover ist wirklich schön. Ich schreib es aber noch einmal, es ist ein Kinderbuch! Mir hat es nix ausgemacht, da meine Leseschwankungen derzeit wirklich lustig sind. Und ich mochte es, also das Kind in mir!
      Liebe Grüße Hanne

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    2. Kinderbücher lese ich zwischendruch sehr gerne. Das würde mir also nichts ausmachen :-)

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    3. Das geht mir ebenso. Mir sind beim "Kramen" in meinen Buchkisten Bücher aus meiner Kindheit in die Hände gefallen und ich werde bestimmt das eine oder andere noch mal lesen. Eine Reise in die eigene Kindheit und schlecht waren die Bücher bestimmt nicht.
      hach.......

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***Danke für Euren Stöberbesuch. Wenn es euch gefallen hat, freue ich mich über euren Kommentar. ***

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