Dienstag, 1. Dezember 2015

|| Rezension || In den Augen der Nacht ~ Inés Garland

Inés Garland
In den Augen der Nacht
Gebundene Ausgabe
192 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (22. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737340113
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Mi corazón se abre a tu voz
€ 14,99
Übersetzer: Ilse Layer

© Cover - Info - Kauflink
VERLAG





Meine Meinung:

"Buchanfang: Ich verstehe noch immernicht, wie ich glauben konnte, ich könnte durch einen mir völlig fremden Wald laufen und würde ohne Probleme den Rückweg zu unserem Zelt finden."

"In den Augen der Nacht" von Inés Garland erscheint auf den ersten Blick mit seinen knapp 200 Seiten ein schnell zu lesendes Buch zu sein. Doch wer es gelesen hat, erkennt das Wahre in der Geschichte. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch.
Erzählt wird die Geschichte von Dalila, die mit ihrer Schwester auf Zelturlaub in der argentinischen Pampa ist. Bei einem Ausflug verirrt Dalila sich und findet in einem Wald Unterkunft bei einer alten Frau. Dann tritt Tharo, der Enkel von Saqui in Dalilas Leben. All die Zeit, die sie bei diesem Urlaub gebraucht hätte, um Abstand zu den erlittenen Enttäuschungen zu finden, darüber hinweg zu kommen, nichts bleibt. Dalila hat sich in den sehr undurchsichtig auftretenden Typen verliebt.
Die Handlung entwickelt sich gut, als auch mit ernsten Passagen eine wirklich gute Geschichte.
Die ausdrucksvolle Schreibweise beeindrucken.
Zusammengefasst ein sehr schönes Buch, tiefgründig, ganz im Gegensatz zu anderen Jugendbüchern. Sicherlich auch ein Buch für Erwachsene, da die Themen eh für jede Altersgruppe gewählt wurden.

Ein Buch, das man in Ruhe lesen sollte, und nach Möglichkeit ohne Unterbrechung, um seine Aussage zu begreifen.

Ich vergebe vier Lesegenuss-Bücher.


Buchinfo:
Eigentlich will Dalila nur Pablo vergessen, als sie sich ihrer Schwester und deren Freundinnen anschließt, um an einem See in der argentinischen Pampa zu zelten. Sie ist fasziniert von der scheinbar endlosen Weite der Landschaft, der Stille und der allgegenwärtigen Natur. Bei einem Spaziergang im Wald begegnet sie Tharo. Er ist anders als die Jungen, die sie aus Buenos Aires kennt: schweigsam, ernst, zurückkaltend, fast abweisend. Von Anfang an fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Wenig später entlarven die Tagebücher von Tharos Mutter die ländliche Idylle, aber da ist es schon beinahe zu spät.

Vita:
Inés Garland arbeitet als Journalistin, Übersetzerin, Autorin von Büchern und Drehbüchern und leitet Schreibwerkstätten. Viele Jahre schlummerten ihre Texte in der Schublade, bis sie sich entschloss, sie einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Ihre Texte gewannen auf Anhieb mehrere Auszeichnungen. Für ihren Roman ›Wie ein unsichtbares Band‹ erhielt sie 2014 als erste spanischsprachige Autorin den Deutschen Jugendliteraturpeis.




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