Samstag, 3. März 2012

Rezension (143) Ein Hauch von Ewigkeit


Jacqueline Sheehan
Ein Hauch von Ewigkeit
Verlag: blanvalet
Deutsche Erstausgabe Januar 2012
ISBN: 978-3-442-37586-8
Übersetzt von Barbara Röhl
€ 8,99










Cover © Blanvalet

Text Verlagsseite
„Manchmal muss man sehr weit reisen, um die Liebe wiederzufinden …
Das Leben der Amerikanerin Anna O’Shea ist an einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Sie ist frisch geschieden, hat ihren Job an den Nagel gehängt und muss sich obendrein um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen Joseph kümmern. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph reisen durch Zeit und Raum und erwachen im Irland des 19. Jahrhunderts. Trotz der verstörenden Umstände entdecken sie vollkommen neue Stärken und Fähigkeiten an sich, und sie begegnen beider Liebe …
Selbst wenn sie könnten, würden sie überhaupt wieder zurück in die Gegenwart wollen?“
Statement:
Seit den Zeitreisebüchern von Diana Gabaldon bin ich erklärter Fan von dieser Art Romanen. Mit „Ein Hauch von Ewigkeit“ geht die Zeitreise nicht wie man es aus vorgenannten Büchern kennt nach Schottland, nein diesmal in das 19. Jahrhundert Irlands.
Die Protagonistin Anna begibt sich nach der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann mit ihrer Freundin auf einen Trip durch Europa, wo sie u. a. auch Irland besuchen. Nach einer Schlossbesichtigung wird Anna von einer alten Frau angesprochen, die wie sie sagt, schon sehr lange auf Anna gewartet hat. Diese alte Frau übergibt Anna nunmehr ein in Papier gewickeltes Bündel. Anna nimmt die Worte der Frau gar nicht richtig wahr. Sicher, ihre Vorfahren waren aus Irland, aber warum sei denn so viel Zeit vergangen?
Zurück in den USA erfährt unsere Protagonistin nunmehr, dass ihr Bruder einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Nicht nur, dass es um Anna selbst nicht gut steht, seelisch ziemlich angeschlagen, muss sie sich nunmehr auch noch um ihren Neffen Joseph, Patricks Sohn, kümmern. Wegen eines dummen Jungenstreichs sitzt dieser im Gefängnis. Anna holt ihn dort heraus und nimmt ihn zu sich mit nach Haus in ihre Wohnung. Anna ertappt Joseph dabei, dass er ihre Taschen durchwühlt. Es kommt zu einer Rangelei und mit einem Mal findet Joseph das Päckchen der alten Irin. Anna erwacht an einem Küstenstrand. Joseph ist nicht zu sehen. Sie wird von Dorfbewohnern gefunden und zu deren Haus gebracht. Dort wird sie gepflegt, denn Anna hat sich durch die Zeitreise verletzt. Es sind ärmliche Verhältnisse, in denen die Gemeinschaft dort lebt. Anna ist geschockt, als sie erfährt, dass die derzeit im Jahre 1844 lebt.
Mit dem historischen Hintergrund um das Leben im 19. Jahrhundert in Irland hat die Autorin dem Roman einen eigenen Stempel aufgedrückt. Eins sei nur gesagt, man sollte „Ein Hauch von Ewigkeit“ nicht mit denen von der Gabaldon vergleichen. Dass der Gedanke hin und wieder auftaucht, sieht man schon allein daran, dass die Autorin Gabaldon hier ihren Platz in der Rezension findet.
Doch die Autorin Jacqueline Sheehan hat mich, nach einem etwas langsamen Lesestart, dann doch mit ihrer Story gefesselt. Der angenehme Schreibstil ist erwähnenswert, ebenso fand ich es überhaupt nicht tragisch, dass die Liebe hier nicht zu ausschweifend behandelt wurde. Der Hintergrund, das Leben der Menschen in Irland, die große Hungersnot und die Herrschaft der Engländer über Irland, der Leser erfährt hierüber sehr viel.
Fazit:
„Ein Hauch von Ewigkeit“, mein erstes Buch von der Autorin Jacqueline Sheehan, die mir bis dato nicht bekannt war. Es war eine angenehme Lesereise mit liebevollen Charakteren und von daher absolute Leseempfehlung.
Ich vergebe 4 Bucheulen.

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