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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Montag, 14. April 2014

(NEWS) 1, 2, 3 - Fragen an die Autorin ♥ Jutta Wilke ♥ "Sieben Tage ohne"


Heute zu Gast:
Jutta Wilke
Autorenhomepage

Sieben Tage ohne
 a)    Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
 b)    Handy (auch kein Internet!)
 c)    Internet
 d)    Fernsehen
 e)    Fasten
 f)    leben, ohne Müll zu produzieren
 g)    Alkohol / Rauchen
 

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Für was würdest du dich entscheiden?
Jutta:   “Ohne Fernsehen lebe ich sowieso schon lange, das wäre also zu einfach . Ohne  Rauchen lebe ich auch, ohne Alkohol nur bedingt, allerdings lebe ich oft länger als sieben Tage ohne. Zählt also auch nicht. Ich faste regelmäßig einmal im Jahr,  so langsam bleibt nicht mehr viel, das ich mal ausprobieren könnte. Ich entscheide mich für sieben Tage ohne Handy und Internet. Und testen werde ich das im April, wenn ich meine liebe Kollegin Alice Gabathuler in ihrem Berghaus besuche. Da gibt’s nämlich weder Handyempfang noch Internet ;-)
Warum hast du dich für b/c) Handy/Internet entschieden?  
Jutta:  "
„Siehe oben. Außerdem bemühe ich mich ohnehin, all diese Dinge (ja auch Müll!) zu reduzieren. Nachhaltigkeit ist in meiner Familie gerade ein ganz großes Thema. So gestalten wir gerade unseren Garten um, um wieder selbst unser Obst und unser Gemüse anbauen zu können. Wir wollen etwas tun. Mehr zurück zu uns. Weg vom Konsum und auch weg von zu viel virtuellem Leben. Meine Facebook- und Twitteraccounts habe ich ebenfalls schon lange gelöscht.."

Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?
Jutta:  “Locker :-)"
Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?
Jutta:  "Da ich vom Schreiben lebe, ist das nur schwer vorstellbar. Wobei ich natürlich auch ohne Bücher leben könnte. Es sind nicht die Bücher, die uns bewegen, sondern die Geschichten, die in ihnen stecken. Und Geschichten erzählen sich Menschen schon immer. Auch dort, wo es gar keine Bücher gibt.“
Ganz zum Schluss noch eine Frage:
Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?
( P.S. Inzwischen habe ich das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen.)
Jutta: “Wir haben im Haus knapp 10.000 Bücher. Darunter sind natürlich viele viele, die noch gelesen werden wollen. Und vermutlich werden wir nie alle lesen. Aber mir fällt auf Anhieb kein Buch ein, von dem ich sagen würde, das müsste ich noch … das ich dann aber vor mir herschiebe. Wenn mich ein Buch interessiert, schnappe ich es mir und lese los. Häufig drei, vier Bücher parallel.
***
Manchmal brauchen Dinge etwas länger. Aber es hat dann doch geklappt. Vielen Dank, Jutta, dass du dir für die Antworten Zeit genommen hast!
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Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension (251) Schwarz wie Schnee






Jutta Wilke
Schwarz wie Schnee
Altersempfehlung: 12 - 16 Jahre, 2017
241 Seiten
Taschenbuch, Deutsch
Verlag: BVK Buch Verlag Kempen
ISBN-10: 3867408009
ISBN-13: 9783867408004









Mein Leseeindruck:
Wenn dir jemand sagt, sie sei deine Mutter und du schaust sie fragend an, keine Erinnerungen, nichts, nur Leere.
Wie würdest du dich fühlen?
Wenn du ein Teenager wärst, in einem Krankenhauf aufwachst und nichts ist mehr wie es war? Selbst du weißt nichts von dir, keinen Namen, alles ist dir fremd.
„Schwarz wie Schnee“ von der Autorin Jutta Wilke ist ein krasser Gegensatz zu dem Buch „Holundermund“, welches ich zuvor gelesen hatte.
Eine Handlung, aus dem realen Leben aufgegriffen und zu einer wirklich guten Story verarbeitet.
„Schwarz wie Schnee“ handelt von Kira, dem Teenager, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat.
Man kann die zuvor genannten Bücher zwar niccht miteinander vergleichen, aber mit diesem Jugendthriller hat die Autorin die Meßlatte für weitere Bücher sehr hoch gelegt.
Das Cover, ziemlich schwarz und düster gehalten, passend zum Inhalt von „Schwarz wie Schnee“.
Kein Zugriff auf ein Märchen, sondern direkte Realität, dem Leben, wurden hier Themen mit eingebunden, die selbst mich als erwachsenen Leser fesselten.
Was ist, wenn dir deine eigene Mutter fremd geworden ist?
Was ist, wenn du in eine Wohnung zurückkehrst, in ein Zimmer, welches dein Jugendzimmer sein soll und du findest nur dunkle Sachen vor.
Diese Stimmung zieht sich wie ein Faden durch das Buch.
Man merkt an dem Schreibstil der Autorin den täglichen Sprachumgang mit heranwachsenden Kindern bzw. Jugendlichen, und das meine ich positiv.
Sie schreibt in einer Sprache, die der jugendliche Leser versteht.  Es ist die Sprache der Jugend und für den Erwachsenen eine Wohltat, nicht in diesen zeitweise so überheblich geschriebenen Büchern sich aufzuhalten.
Warum nicht weitere Ausführungen zum Inhalt?
„Schwarz wie Schnee“ ist ein Buch voll Überraschungen, Geheimnisse, spannend geschrieben.
Fakt ist, dass ich dem Buch meine absolute Leseempfehlung gebe, und das auch für Erwachsene.


© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag