Jordis Lank
Rauklands Sohn
Autorenexemplar
Broschiert
364 Seiten
Verlag: Verlagshaus El Gato; Auflage: 1. (7. März
2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3943596045
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 12,90
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Infos - siehe Verlag -
Herzlichen Dank an die Autorin für das Leseexemplar.
Buchinfo:
Für jemanden, der vor einem Kampf davon läuft, hat der
17-jährige Königssohn Ronan nichts als Verachtung übrig. Schlimm genug, dass er
gezwungen ist, dem hasenfüßigen Liam das Fechten mit dem Langen Schwert
beizubringen. Ronan verliert obendrein den Thron, wenn er dabei versagt. Um im
Kampf bestehen zu können, muss Liam jedoch nicht nur sich selbst vertrauen,
sondern auch seinem Lehrmeister. Als aus der erzwungenen Verbindung langsam
Freundschaft wird, ist es auf einmal Ronan, dem der größte Kampf bevorsteht:
Wählt er den Thron, oder steht er zu dem einzigen Freund, den er je hatte?
Buchanfang:
„Was hast du getan?
Der Schrei trieb durch seine bleierne Müdigkeit. Ein
Schatten wuchs über ihm, Hände krallten sich in sein Haar und rissen seinen
Kopf zurück.
Der Schatten war sein Vater.“
Meine Meinung:
„Rauklands Sohn“ ist der Auftaktband der Raukland Trilogie.
Was hat mich dazu bewogen, ein Buch zu lesen, von dessen Cover ich erst einmal
nicht angetan war? Nun, lest selbst.
Es ist eine historische, fiktive Geschichte um Ronan, den
siebzehnjährigen Sohn des Königs von Raukland, einer Insel irgendwo im
Nordmeer. Der will ihn zu einem würdigen Nachfolger erziehen. Ronan, dessen
Liebe nur seinem Schwert gilt, er unbestritten der beste Schwertkämpfer des
Nordmeeres ist, fällt auf eine List herein. Die Folge ist, dass sein Vater eine
wichtige Schlacht verliert. Ronans Strafe fällt nicht nur körperlich
schmerzhaft aus, er wird von seinem Vater nach Lannoch, einer kleinen Insel
verbannt. Natürlich steckt dahinter eine Absicht, denn König Azel will diese in
seinen Besitz bringen.
Schwere Zeiten liegen nun vor Ronan, denn um auf Lannoch an
die Macht zu gelangen, muss er Prüfungen ablegen. Nur gut, dass er zu der
Erkenntnis gelangt, diesen Weg kann er nicht allein schaffen. Er braucht einen
Freund. Und das ihm, der bislang sein Schwert als einzigen Freund betrachtete.
Hier muss ich meine Hochachtung aussprechen vor den
geschilderten Schwertkämpfen. Man bekommt einen guten Einblick in die damalige
Zeit.
Vielleicht hätte ich mir bei dem Buch noch Kapitelüberschriften
gewünscht, vielleicht auch nicht. Manche haben nicht so viele Seiten, während
andere wiederum ausführlicher sind. Jeweils im Wechsel wird die Handlung aus
der Sicht einzelner Charaktere geschildert.
„Rauklands Sohn“, man muss die Geschichte mögen, denn die
Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, detailliert und liebevoll lässt sie
durch Worte diese vor den Augen erstehen.
Wer das Genre liebt, wird Raukland mögen. Ein wirklich guter Auftaktband
der Trilogie, in der sich Historisches mit Fantasie gut mischt.
Vielen Dank an die Autorin für das Autorenexemplar mit Widmung.
Unabhängig davon hat das keinen Einfluss auf meine Bewertung.
Autorenvita:
Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeitet sie seither im wissenschaftlich-technischen Bereich als Softwareentwicklerin.
Schon als Kind hat die Autorin Romane weitergeträumt, wenn sie enttäuscht war, dass sie zu Ende waren. Wie oft hat sie sich gewünscht die Figur sein zu können, von der sie da las! Bis sie merkte, dass das Schreiben ein noch viel intensiveres Erlebnis ist als das Lesen. Manchmal, wenn alles passt, wenn sich die Geschichte auf einmal von selbst schreibt und die Charaktere Dinge tun, von denen man zwei Sätze vorher noch nichts wusste, dann - so sagt sie - verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit - und man ist wirklich mitten drin: Ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht.
