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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Samstag, 14. März 2015

[Buchtipp] Freunde lässt man nicht in Stich ~ Silke Leffler - Sigrid Laube

"Freunde lässt man nicht im Stich" ist ein weiterer Buchschatz in meinem Regal. Ich liebe die Illustrationen von Silke Leffler. Es ist einfach zu schade, dass schon längst erschienene Bücher irgendwie in Vergessenheit geraten.


Sigrid Laube
Silke Leffler
Freunde lässt man nicht im Stich
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Betz, A (Juli 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3219110982
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Cover / Info

Silke Leffler
Verlag






Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Auf der Seite von Silke Leffler findet Ihr weitere Informationen zu diesem Buch.
 
Antonias Katze ist verschwunden.
Sie sitzt nicht auf dem Baum, nicht in der Regenrinne und nicht unter dem Bügelbrett.
Antonia macht sich Sorgen und auch ihre Eltern sind ratlos.
Nur die Großmutter gibt dem Mädchen einen Wink:
Vielleicht ist die Katze ja schon im Himmel?

Genau dorthin macht sich Antonia auf und trifft neben dem Sonnenputzer, der Windsbraut und dem Sternwärter viele andere interessante Himmelsbewohner ...

Eine Geschichte über eine fantastische Freundschaft – so steht es auf dem Buchrücken.
Etwas irritierend, denn Antonia begibt sich auf eine fantasievolle Reise, um ihre Katze zu suchen.


 Ihr begegnen wahrlich himmlische Fantasiegestalten, wie z. B. den Sonnenputzer oder der Windsbraut.
Mit wenigen Sätzen auf einer Seite und dazu großzügig illustriert über beide Seiten erzählt die Autorin die Geschichte von Antonia und ihrer Suche.
Die Geschichte ist kindgerecht und verständlich geschrieben. Die entsprechenden wunderschönen Zeichnungen untermalen die Texte. Jedes einzelne Bild macht neugierig und der Vorleser könnte auch dazu seine eigenen Worte wiedergeben.
Natürlich hat die Geschichte auch noch einen Hintergrund.




Fazit:
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und passend zum Inhalt illustriert.
Empfehlenswertes Kinderbuch, kindgerecht, rundum gelungen.
Leider ist es heutzutage oft so, dass kleine Schätze vergessen werden. Ich liebe meine Bücher mit den Illustrationen von Silke Leffler. Sie ist eine großartige Künstlerin! 

Von mir gibt es 5 Kinderbuch-Feen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Rezension (119) Was glitzert da im Schnee?

Jonathan Emmett / Vanessa Cabban
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: Betz, Wien (8. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3219114942
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Verlagstext:
Winterliche Magie Mitten im Winter trägt der Wald eine dicke Schneedecke. Was ist denn hier los?, denkt sich der kleine Maulwurf, als er zufällig aus seinem Winterschlaf erwacht. Noch nie zuvor hat er Schnee gesehen. Und als er dann etwas Glitzerndes findet, ist er sich sicher: Das ist Magie!
Statement:
Der Autor Jonathan Emmett erzählt in „Was glitzert da im Schnee“ von dem Wunder des Winters. Unter einem Baum hat der Maulwurf im Schnee einen Diamanten gefunden. Er ist begeistert und will ihn nun seinen Freunden zeigen. Doch als er zu Hause angekommen ist, ist sein „Diamant“ verschwunden. Dabei hatte er sich doch so gefreut. Alles, was ihm nun geblieben ist, sind seine nassen Pfötchen.
Von der Kunst, sich verzaubern zu lassen, so steht es auf dem Buchrücken. Nicht nur der Inhalt, sondern auch die harmonisch, an den Text angepassten Illustrationen von Vanessa Cabban machen „“Was glitzert da im Schnee zu einem ganz außergewöhnlichen Kinderbuch.
Der Fantasie der Kinder sind hier keine Grenzen gesetzt, um aus dem Text Ideen mit eigenen zu verbinden, umzusetzen wie z. B. beim Basteln eines Zauberdiamanten aus Papier, mit etwas Glitzer versetzt.
Vor allem die Illustrationen des Winterwaldes, aber auch der kleine Maulwurf mit seinen Freunden, begeistert die Kinder und schrecken nicht ab. Ich empfinde es als sehr wichtig, gerade bei einem Buch, welches sich hervorragend zum Vorlesen eignet, auf die Gefühle der Kinder einzugehen, vor allem wie hier in „Was glitzert da im Schnee?“, ihnen zu zeigen, welch Schönes sich hinter einer Winterlandschaft, Schneelandschaft verbergen kann. Es gibt nicht nur das Schlittenfahren oder Schneemänner bauen, da sind auch noch die Tiere im Wald – und die können ganz viele Geschichten erzählen.
Mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen, denn selbst eine kleine Schneeflocke, die vom Ast eines Baumes fällt, erzählt dir ihre Geschichte.
„Huch!“, „Juchhu“, „Uff!“, eine Sprache, die verständlich und kindgerecht ist. Hervorheben möchte ich auch, dass die Tiere im Buch ihre Namen so behalten haben wie sie eben heißen: Maulwurf, Hase oder auch Igel und nicht irgendein anderer Fantasiename hierfür genommen wurde. Vorteilhaft beim Vorlesen, zumal hier die Lebendigkeit und Vorstellung des jeweiligen Tieres gefestigt wurde.
Fazit:
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und passend zum Inhalt illustriert.
Ältere werden sich bestimmt an „Der kleine Maulwurf“ von Zdenek Miller erinnern.
Die Geschichte von „Was glitzert da im Schnee?“ mit dem kleinen Maulwurf hat mich sehr daran erinnert und wie meine Kinder diese Bücher geliebt haben.
Empfehlenswertes Kinderbuch, kindgerecht, rundum gelungen.
Ich vergebe sechs Kinderbuchfeen.
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

Rezension (118) Warum der Schnee weiß ist


Heinz Janisch / Silke Leffler
Warum der Schnee weiß ist
Verlag Annette Betz, 2011
32 Seiten
lam. Pappband
ISBN: 978-3-219-11486-7
€ 12,95
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahre
► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

Verlagstext:
Wie der Schnee zu seiner Farbe kam
Vor langer Zeit war der Schnee farblos und durchsichtig. Da ging er zu den bunten Blumen auf der Wiese und fragte sie, ob sie ihm etwas von ihren schönen Farben geben könnten. Er fragte das Veilchen, die Sonnenblume und die Rose, aber erst das Schneeglöckchen wollte seine Farbe mit ihm teilen …
Statement:
Ein Blick auf das Cover und ins Buch lässt ahnen, dass es wieder einmal ein zauberhaft illustriertes Buch von Silke Leffler geworden ist. Da ich schon seit Jahren immer wieder mir ein Buch von dieser Illustratorin zugelegt hatte, freute es mich umso mehr, als „Warum der Schnee weiß ist“ von dem Autor Heinz Janisch erschien und ich ein Exemplar erhielt.
Ein Wintermärchen, passend zur Jahreszeit, nein mehr, ein Fenstermärchen, das erzählt der Vater seiner Tochter Mia, während es sich beide mit einer Decke auf dem Fensterbrett gemütlich machten. Während sie aus dem Fenster schauen, sehen sie den wirbelnden Schneeflocken zu. „Weißt du, warum der Schnee weiß ist?“ und aus dieser Frage, deren Antwort Mia nicht kennt, entwickelt sich die Geschichte.
Bei diesem, mit kurzen Sätzen auf den jeweiligen Seiten, entführen die großflächigen Illustrationen den Vorleser, Leser und die Kinder in eine zauberhafte Geschichte. Schon nach den ersten Seiten ist man gefangen in dem Bann des Zaubers geraten. Man möchte gar vergessen, dass es ja eigentlich „nur“ eine Geschichte ist, ein Märchen.
Oft stellt sich die Frage, welche Kriterien sollen gute und kindgerechte Bücher erfüllen. Bei „Warum der Schnee weiß ist“ geht es u. a. um Freude, aber auch um das Geben, etwas mit jemanden zu teilen.
Die harmonischen Farben runden das Gesamtbild ab. Mehr von der Geschichte zu verraten, nein, lest selber und ihr erfahrt das Geheimnis, wieso der Schnee weiß ist und welche Rolle dabei das Schneeglöckchen spielt. Dieses und noch einiges mehr machen das Buch zu etwas Besonderem, Einzigartigem. Jeder Illustrator verwirklicht seine Vorstellungen bei einem Buch zu etwas Außergewöhnlichem. Dass Silke Leffler zu meinen Favorits gehört, ist allerdings eine persönliche Einstellung.
Fazit:
Ich kann „Warum der Schnee weiß ist“ als Top-Leseempfehlung geben, weil alles rundum gelungen ist, sowohl vom Inhalt als auch die Illustrationen. Es gefällt einfach alles an diesem Wintermärchen – Fensterbrettmärchen!

Ich vergebe sechs Kinderbuchfeen - die Höchstzahl!!!

Sonntag, 30. Oktober 2011

Rezension (100) Ferdinands fantastischer Schulweg



Ferdinands fantastischer Schulweg
Nicolas Ancion/Annette Boisnard
Verlag: Annette Betz, 2011
22 Seiten
laminierter Pappband
Vom Verlag empfohlenes Lesealter: ab 5
ISBN: 978-3-219-11493-5
€ 12,95

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Der belgische Autor Nicolas Ancion hat mit seinem Buch einen „fantastischen“ Schulweg, das Abenteuer von Ferdinand geschrieben. Annette Boisnard gab der Geschichte mit ihren Illustrationen die Lebendigkeit.
Doppelseitige Bilder, dazu in wenigen Sätzen, verständlich geschrieben, wird die Geschichte von Ferdinands Abenteuer auf den Weg zur Schule erzählt.
Alles ganz einfach, normal, doch die Bilder haben noch eine zweite Innenseite in der Doppelseite.
Der Abfalleimer in den Händen des Nachbarn, klappt man die Innenseite um, da kämpft Ferdinand gegen das Müllungeheuer. Und so geht es weiter, alles in seiner Fantasie, aber was spricht gegen einen aufregenden Weg zur Schule?!
Ferdinand kann seinen Schulfreunden so viele abenteuerliche Geschichten erzählen, die er auf seinem Weg in die Schule erlebt.
Auf jeder Doppelseite ein Abenteuer, heißt es auf dem Buchrücken. Ich habe nur eins aufgeführt, um nicht zu viel zu verraten.
Die Illustrationen entsprechen dem dazugehörigen Text, die Sätze sind kurz gehalten, harmonische Farben runden das Ganze ab. Die Bilder regen zum Mitdenken an.
Hier sind der eigenen kindlichen Fantasie keine Grenzen gesetzt, lassen den Freiraum zu, um seine eigenen Abenteuer z. B. auf dem Weg in den Kindergarten zu erzählen.
Lebendige Sprache, die Förderung der Sprache und des Wortschatzes ist heutzutage sehr wichtig geworden. Wenn nicht wir Erwachsenen den Kindern dieses vermitteln können, wer dann?
Das Buch eignet sich ideal zum Vorlesen.
Ich kann das Buch sehr empfehlen.

Der Verlag schreibt:
Nicolas Ancion wurde 1971 in Lüttich in Belgien geboren. Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt er auch Theaterstücke und verfasst Gedichtsammlungen. Er lebt in Belgien.
Annette Boisnard wurde 1951 in Namur in Belgien geboren. Sie arbeitet als Kinderbuchillustratorin für belgische, französische und niederländische Verlage.

5 Kinderbuchfeen

Freitag, 16. September 2011

Rezension (86) Nur noch fünf Minuten! Spielen statt fernsehen


Nur noch fünf Minuten! Spielen statt fernsehen
Autor: Christine Jüngling
Illustrator: Manfred Tophoven
Gebundene Ausgabe
Seiten: 32
ISBN 978-3219114812
Empfohlenes Lesealter vom Verlag: 4-6 Jahre
Verlag Annette Betz – Juli 2011
€ 12,95

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Laura und Niklas besuchen am Wochenende ihre Freunde Anne und Timo. Doch anstatt wie gewohnt vor dem Fernseher oder Computer zu sitzen, verbringen die vier den Tag auf dem Abenteuerspielplatz. Denn Anne und Timo haben mit ihren Eltern eine Abmachung: Wenn sie sich zwei Wochen lang an die gemeinsam aufgestellten Fernseh- und Computerregeln halten, gibt es zur Belohnung einen Erlebnistag.
Statement:
Die beiden Geschwister Niklas und Laura verbringen den Tag bei ihren Freunden, da ihre Eltern in der Stadt zu tun haben. Sie nehmen ihre Computerspiele mit und freuen sich auf das gemeinsame Spielen. Selbst während der Autofahrt dorthin sind die beiden mit ihren Gameboys beschäftigt, kein Blick was draußen los ist. Doch die Überraschung steht ihnen noch bevor. Denn heute geht es hinaus, es ist der Erlebnistag, den Timo und Anne mit ihren Eltern abgemacht haben. Wenn die beiden sich zwei Wochen lang an die aufgestellten Fernseh- und Computerregeln halten, gibt es einen Erlebnistag. Das eine Mal waren sie schon im Zoo, dann haben sie einen Indianertag im Garten gemacht und noch einiges andere mehr.
Timo und Anne kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Laura und Niklas genießen den Tag, denn heute geht es auf einen Abenteuerspielplatz. Es gibt so viel dort zu entdecken, kein Gedanke an ein Computerspiel oder Gameboy.
Die Erfahrung von diesem Tag nehmen sie mit nach Haus und wollen die Idee mit ihren Eltern umsetzen.
In sehr verständlicher Sprache wird hier mit guten Tipps der richtige Umgang mit der medialen Welt vermittelt. Es liegt viel in der Hand der Erwachsenen, die richtige Balance zu finden. Regeln sind dafür da, um eingehalten zu werden. Aber nicht nur nach einem starren Muster, geschweige denn mit Strenge oder Verboten.
Eltern leben mit ihren Kindern, Kinder mit ihren Eltern. Es ist sinnvoll, sich als Elternteil schon rechtzeitig mit der Thematik TV und PC zu beschäftigen.
Die großzügigen Illustrationen sind ansprechend, lösen Fragen aus und geben Anlass, miteinander zu reden. Welchen Einfluss hat die mediale Welt in der heutigen Zeit auf die Familie genommen? Die Thematik ist zeitgerecht, zumal schon im frühen Kindesalter Computer und Fernsehen auf der Tagesordnung stehen.
Ein sehr empfehlenswertes Buch.
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Buchexemplar.
Ich vergebe 6 Bucheulen.

Rezension (85) Lotte ist lieb


 Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Annegert Fuchshuber
Lotte ist lieb … aber Hamfrie
Gebundene Ausgabe
Seiten: 32
Verlag: Annette Betz
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3219107555
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5-7 Jahre
€ 12,95

Hamfrie, Lottes großer Bruder, ist ganz schön gemein: Er nimmt ihr ihre Sachen weg, um sie zu ärgern. Er hackt auf ihr rum, wenn er schlechte Laune hat. Er lässt sie einfach immer spüren, dass er der Stärkere ist.
Doch alles wird anders, als Lotte eine Freundin findet. Eine richtige Freundin, die zu ihr hält, und der sie alles sagen kann. Und plötzlich lässt Lotte sich nichts mehr gefallen …
Statement:
Lottes großer Bruder Hamfrie ärgert ständig seine kleine Vogelschwester. Aber das kommt einfach nur davon, dass er ständig unter der schlechten Laune der anderen leiden muss. Wenn Hugo schlechte Laune hat, ärgert er Winnie und so geht es runter bis zu Hamfrie, der letztendlich das letzte Glied der Gruppe und somit das schwächste, nämlich Lotte, rumhackt. Als Hamfrie Lotte ein schönes Glitzerding wegnimmt, ist sie sehr traurig. Sie würde gern mit Olla, der Eule, reden, doch sie hat Angst vor Hamfrie. Dann übertreibt es Hamfrie mit seiner Laune und nimmt Lotte ihre Haube weg. Ohne diese ist sie keine Haubenmeise mehr, sie ist „Niemand“.
Annegert Fuchshuber hat eine ansprechende Art zu schreiben, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die diese Geschichte lesen oder vorlesen.
In „Lotte ist lieb“ geht es um die Problematik, dass der Schwache sich gegen den Stärkeren wehren sollte. Ein aktuelles Thema und eine Aufforderung, den Mut zu haben, Menschen anzusprechen, um Hilfe zu bitten. Freundschaft ist ein leichtes Wort, doch welche Bedeutung steckt dahinter!
Wenn selbst der Starke seine Probleme hat, weil ein noch Stärkerer ihn provoziert, ihn seine Schwächen aufzeigt, dies findet sich hier in kindgerechter Art geschrieben wieder.
Angst, Unsicherheit, Ärger und Spannung, viele Komponenten treffen aufeinander. Gerade in unserer heutigen Zeit gibt diese kleine Geschichte viele Denkanstöße und wir Erwachsene können und sollten der Begleiter sein für ein anderes Umgehen miteinander.
Ein äußerst empfehlenswertes Buch, deren Thema in verständlicher und kindgerechter Sprache geschrieben wurde, harmonisch zusammengefügt mit den wundervollen Illustrationen. Die Bilder allein für sich machen Kinder neugierig und lösen Fragen aus.
„Lotte ist lieb“ ist nicht nur ein Buch zum Vorlesen. Es eignet sich auch ideal zum Selbstlesen.
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Exemplar.
Ich vergebe 6 Bucheulen.

Donnerstag, 15. September 2011

Buchzuwachs (120) Was glitzert da im Schnee?

Und hier nun das dritte Buch:
Was glitzert da im Schnee?
Jonathan Emmett - Vanessa Cabban
Verlag Annette Betz
ab 4 Jahren
32 Seiten
EUR: 12,95
ISBN: 978-3-219-11494-2

Was glitzert da im Schnee?, fragt sich der kleine Maulwurf. Von der Kunst, sich verzaubern zu lassen.

Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Buchexemplar.

Buchzuwachs (119) Ferdinands fantastischer Schulweg

Und hier nun das zweite Buch:


Nicolas Ancion
Ferdinands fantastischer Schulweg
Illustratorin: Annette Boisnard
ab 5 Jahren
22 Seiten
EUR: 12,95
ISBN: 978-3-219-11493-5
Info von Verlagsseite:
Ferdinands Schulweg ist eine aufregende Reise! Er besiegt Müll spuckende Ungeheuer, wandert an einer gefährlichen Schlucht vorbei und segelt auf seinem Piratenschiff durch einen wilden Sturm. Oder hat er sich das alles nur ausgedacht? Mit großen Umklappseiten: Auf jeder Doppelseite ein Abenteuer!
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Buchexemplar.

Buchzuwachs (118) Warum der Schnee weiß ist

Letztes Wochenende erhielt ich neue Bücher für meine Tätigkeit als ehrenamtliche Vorlesepatin.
Hier nun das erste:

Warum der Schnee weiß ist
Verfasser Heinz Janisch - Illustratorin Silke Leffler
ab 4 Jahren
32 Seiten
EUR: 12,95
Verlag Annette Betz

Vor langer Zeit war der Schnee farblos und durchsichtig. Da ging er zu den bunten Blumen auf der Wiese und fragte sie, ob sie ihm etwas von ihren schönen Farben geben könnten. Er fragte das Veilchen, die Sonnenblume und die Rose, aber erst das Schneeglöckchen wollte seine Farbe mit ihm teilen ...


Da ich schon einige Bücher von der Illustratorin Silke Leffler besitze, war ich total begeistert, als ich dieses Buch in den Händen hielt.
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Exemplar.

Samstag, 20. August 2011

Rezension (77) Mit Mama in den Kindergarten

Julia Breitenöder
Mit Mama in den Kindergarten

Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: Annette Betz, Wien
 ISBN-13: 978-3219114652
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
Autorin: Julia Breitenöder
Illustrator: Manfred Tophoven
Preis: 12,95 €

Kurzbeschreibung
Nicht ohne meine Mama! Laura will nicht alleine in den Kindergarten. Ihre Mama soll sie begleiten und mit ihr spielen. Gemeinsam springen sie auf dem Trampolin, malen mit Fingerfarben und bauen im Garten eine riesige Sandburg. Doch dann findet Laura das alles plötzlich gar nicht mehr so toll. Denn Mama schnappt ihr die Rolle des Schneewittchens weg und Laura muss den siebten Zwerg spielen.
Statement:
Laura wird von ihrer Mama zum Kindergarten gebracht, da sie anschließend gleich weiter zur Arbeit fahren will. Doch Laura möchte, dass die Mutter bei ihr bleibt und mit ihr spielt, so wie sie es am Wochenende immer zu Hause tun. Die Mama erklärt Laura, dass es ja kein Elterngarten sei, sondern ein Platz für Kinder. Da hat Laura eine Idee und fragt die Kindergärtnerin, ob ihre Mama mitspielen dürfe, so einen ganzen Tag im Kindergarten. Simone, Lauras Mutter, ruft in ihrem Büro an, weil sie einen Tag frei haben möchte und die Kindergärtnerin stimmt ebenfalls zu.
So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn was sich aus diesem ängstlichen Satz: „Geh nicht weg“ entwickelt, ich denke, darüber war sich die kleine Laura nicht bewusst gewesen.
Die großzügigen Illustrationen wecken die Neugier der Kinder beim Vorlesen. Je weiter es mit der Geschichte geht, sei es die Szene am Frühstückstisch, oder die Vorlesezeit, je mehr wird das Interesse von den Kindern geweckt. Denn der heutige Tag in Lauras Kindergarten gehört ja nicht nur ihr allein, nein, Mama Simone ist für heute ja das große Kind im Kindergarten. Und das heißt für Laura, sie muss lernen zu teilen. Nicht nur den Pudding beim Mittagessen, sondern auch die Aufmerksamkeit ihr gegenüber. Ganz allmählich merkt Laura, dass ihre Mutter ihr irgendwie immer einen Schritt voraus ist, viel Spaß im Kindergarten bei all den Aktivitäten hat. Sie hat nun keine Lust mehr, als die Mutter ihr dann auch noch beim Theater spielen noch die Rolle als Schneewittchen wegschnappt. Und dann will sie – ihre Mama – morgen wieder mit in den Kindergarten – eben weil es ihr so viel Spaß gemacht hat. Doch dann fällt Lauras Mutter ein, dass sie am nächsten Morgen eine wichtige Besprechung im Büro hat. Was soll sie nun machen, fragt sie Laura. Kein Problem, diese übernimmt gern die Rolle als Schneewittchen. Schließlich ist es ja ein Kindergarten und nicht Elterngarten.
Fazit:
Ein empfehlenswertes Buch, deren Handlung mit wunderbaren Bildern und dem inhaltlichen Text in gut formulierten Sätzen die Thematik vom Loslassen und den Weg in ein eigenes kleines Leben der Selbständigkeit zeigt. Die ansprechenden Bilder machen neugierig, hieraus ergeben sich weitere Fragen. Ein besonderer Punkt ist, dass die Kinder sehr genau auf die Gesichtsausdrücke achten. Die Sprache ist verständlich und kindgerecht geschrieben und steht im Einklang mit den Bildern.
Achten Sie beim Vorlesen darauf, welche Gefühle bei den Kindern ausgelöst werden. Die Frage „Kann meine Mama das auch?“ wird bestimmt kommen.
Ich kann dieses Buch jeder Mutter, Vater, Oma, Opa, Kindergarten u. a. nur empfehlen.
Fragen Sie sich danach einmal selbst, was für ein Gefühl es bei Ihnen ausgelöst hat.
Ich vergebe hier ebenfalls 5+ Bucheulen plus eine Kinderbucheule.
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Exemplar.


Rezension (76) Ein Jahr in Brombeerhag

Jill Barklem
Ein Jahr in Brombeerhag
Gebundene Ausgabe
128 Seiten, im Schuber
Verlag: Annette Betz, Wien
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3219114614
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Übersetzerin: Ilse Walter
€ 14,95

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Der Klassiker von Jill Barklem
Im Frühling feiert Wilfried seinen Geburtstag im Grünen. Im Sommer halten die Mäuse Hochzeit. Im Herbst verläuft sich Primelchen im dunklen Wald und im Winter tanzen alle gemeinsam auf dem Schnee-Ball. Das ist ein Jahr in Brombeerhag.
Brombeerhag liegt über dem Fluss, jenseits des Feldes. Falls du es findest, und falls du sehr genau zwischen den dichten Wurzeln und Zweigen suchst, kannst du in einem Baumstumpf vielleicht eine offene Tür entdecken mit einer steilen Treppe dahinter, oder du siehst ein Rauchwölkchen, das aus einem winzigen Kamin aufsteigt … denn hier wohnen die Mäuse von Brombeerhag.
Statement:
Seit vielen Generationen leben in Brombeerhag Mäusefamilien. Mit „Ein Jahr in Brombeerhag“ entführt Jill Barklem die Leser in vier wunderbare Geschichten der vier Jahreszeiten, angereichert durch zauberhafte Illustrationen.
Die Aufmachung der vier kleinen Bücher deuten schon auf den Namen „Brombeerhag“. Jede Jahreszeit unterscheidet sich farblich am Buchrücken und gibt ein rundes Bild im Schuber ab. Wie schon vorab geschrieben, erzählt jede Jahreszeit seine eigene Geschichte. Im Winter feiern sie alle zusammen den Schnee-Ball, im Frühling feiert Wilfried seinen Geburtstag. Er lebt mit seinen Eltern, die Leinkraut mit Nachnamen heißen, und den Geschwistern in der Hainbuche. Was Wilfried nicht weiß, alle wollen für ihn ein Überraschungspicknick veranstalten.
Die Sommergeschichte handelt von Fräulein Gussi und Harry Hartriegel. Sie sind miteinander verlobt und planen ihre Hochzeit. „Brombeerhag Im Herbst“ erzählt von der kleinen Maus Primelchen, die sich im Wald verlaufen hat. Erst spät in der Nacht wird sie gefunden.
Jedes Buch ist wirklich etwas Besonderes. Klappt man es auf, findet sich in jedem vorn eine Zeichnung, in sanften Farbtönen, von Brombeerhag.
Jill Barklem studierte Illustration am Saint Martins College of Art & Design in London. Bereits 1980 erschienen die ersten Brombeerhag-Bände.
Sie hat mit Brombeerhag und den Geschichten um die Bewohner, den Mäusefamilien, in kindgerechter Sprache und den zauberhaften Illustrationen etwas Unvergängliches geschaffen.
Ab und an schwirrte mir beim Lesen der Name von Beatrice Potter durch den Kopf, die mit „The Tale of Peter Rabbit“ weltbekannt wurde.
Ich kann dieses Komplett-Buchpaket jedem empfehlen, da es vom Preis her für 14,95 € top ist.
Nicht nur Kinder werden sie lieben, die Mäuse aus Brombeerhag.
Ich vergebe 5+ Bucheulen + eine Sondereule für Kinderbücher.
Vielen Dank an den Verlag Annette Betz für das Exemplar, auch für meine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorlesepatin.