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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension (245) Flammen über Arcadion


© Cover Verlagsseite



Bernd Perplies
Flammen über Arcadion
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 
(13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586378
€ 19,99

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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension






[Gelesen IV. Quartal 2012]

Der Verlag informiert:
Zum Inhalt
Wenn das Licht den Tod bringt, musst du in die Schatten fliehen.Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, einer der wenigen Zufluchtsstätten in einer öden, verwüsteten Welt. Doch das scheinbare Paradies, über das der religiöse Orden des Lux Dei herrscht, wird von Angst und Irrglaube beherrscht. Als der Geliebte ihrer besten Freundin von der Inquisition festgenommen wird, lässt sich Carya zu einer verzweifelten Tat hinreißen, um ihn vor der Folter zu retten. Doch damit gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Inquisitoren. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der für Carya sein Leben aufs Spiel setzt …

Statement:


Nach der Trilogie "Die Magierdämmerung", meine ersten gelesenen Bücher des Autors, nun "Die Carya-Trilogie".
Eine Dystopie, trist, öde, mit nur wenigen Orten, die wie das Paradies erscheinen.
Carya, sechzehn Jahre jung, lebt mit ihren Eltern in Arcadion.
Carya, eine Charaktere, der der Autor wieder einmal mit seinem Schreibstil, seinen Worten, Leben eingehaucht hat. Fast spürbar begleitet sie den Leser auf seiner Lesereise von "Flammen über Arcadion".
Arcadion, dort herrscht der religiöse Orden des Lux Dei.
Arcadion, nur wer sich dem Orden unterwirft, der lebt dort in einem geordneten Wohlstand.
Arcadion, mit dem herrschenden Orden des LuxDei - niemand sollte es wagen, sich gegen ihn zu stellen, geschweige denn öffentlich seine Meinung kundtun.
Ein Aufstand gegen den Orden?
Unmöglich, so scheint es. Es lebt sich doch so gut in Arcadion.
Dann gibt es noch die Invitros, künstlich geschaffene Menschen.

Veränderungen nehmen ihren Lauf, als Carya Tobyn kennenlernt, den Freund von Rajael, ihrer Freundin. Tobyn ist ein Invitro. Das Schicksal schlägt zu, als die Inquisatoren des Ordens die Labore der Invitros "säubern" und Tobyn verhaftet wird. Rajael benötigt Hilfe von Carya, sie muss Tobyn sehen, ihm helfen ...
Weitere genaue Informationen zum Inhalt lassen sich in einer Anzahl von Rezensionen nachlesen, was ich oft doch sehr schade finde.

"Flammen über Arcadion", es hat mich derart gefesselt, aber vor allem wurden meine Erwartungen an das neue Buch des Autors voll erfüllt.

Ein absolutes Highlight eben auch das Cover, welches schon durch die Farbzusammenstellung ein Hingucker ist.
Die Hoffnung zeigt sich in der geöffneten Hand, die eine rote Rosenblüte hält.
Trotz des Zerfalls der roten Rose zeigt sich mit der Darstellung mehr als man zu sehen schein.
Es ist nicht nur der Zerfall, die rote Rose kann auch für die Liebe stehen.
Liebe heißt auch Hoffnung, Zukunft.
Mal sehen, wie es weitergeht.
Ebenso muss erwähnt werden, dass den Leser beim Aufklappen des Buches eine wirklich gelungene Überraschung erwartet. Sowohl vorn und auch im hinteren Innenbuchdeckel zeigt sich die Illustration einer untergehenden Stadt, Pferde, die ein Auto ziehen, eine Festung mit roten Fahnen geschmückt. Diese dann aber auch der einzige Farbtupfer in dem insgesamt düster gehaltenen Bild sind.

Das Lesebändchen ist schon fast eine Selbstverständlichkeit des Verlages, wie auch die Kennzeichnung der einzelnen Kapitel. In dieesm Buch ist es halt ein Kreuz.

Flammen über Arcadion, für mich wieder einmal der Beweis dafür, dass es deutsche Autoren gibt, die Weltklasse -Dystopien schreiben.
 Meine absolute Lese-/Kaufempfehlung - ebenso landet es auf der TopTen-Liste 2012.