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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Montag, 18. Februar 2013

(Challenge) "Die Dunklen Tage"-Challenge - GESCHAFFT***


Diese Challenge läuft ja schon
ein paar Tage -
von daher wird es Zeit
für ein kurzes Update.







Die Challenge wurde von Books from beyond the rim ins Leben gerufen und läuft vom
15. September 2012 bis 15. März 2013.

Zu den nachstehenden Themen soll mindestens EIN Buch gelesen und rezensiert werden.
Solltet Ihr noch weitere Infos lesen wollen, dann findet ihr die >>> HIER <<<

Jeweils ein Buch soll zu den vorgegebenen Themen gelesen werden. Hier also mein Zwischenstand:
                                                           ~~~~~
1. Ein herbstliches Cover
Es wird kühler, die Tage werden kürzer, da ist es Zeit etwas herbstliches zu lesen. Vielleicht viele Blätter auf dem Cover oder einfach nur Herbstfarben?

Buch 1 - Ellen Berg - Du mich auch (m. E. herbstliche Bäume :-) =Rezi-Link=

2. Ein Buch mit dem Thema Schatten 
Die Tage werden kürzer und die Schatten immer länger. Lasst uns prüfen, wie lang!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)

Buch 1 = Schwarz wie Schnee Jutta Wilke (Cover-Inhalt) = Rezi-Link =

3. Ein schwarzes/sehr dunkles Cover 
Dunkel und trüb geht es weiter auf den Winter zu,
was passt da besser als ein tristes Buch mit schwarzem Cover?
Tja, hier bin ich mir nicht sicher, ob die beiden Bücher passen, aber ich liste sie erst einmal  mit auf.
Buch 1 = ABATON - Vom Ende der Angst (Bd. 1) - Jeitsch/Kraemer  = "Rez.-Link"
Buch 2 = ABATON - Die Verlockung des Bösen (Bd. 2) Jeitsch/Kraemer  = "Rez.-Link"


4. Buch mit dem Thema Schnee
Und schon ist es Winter. Mummelt euch in die Decke ein und lest etwas, dass euch in eine verschneite Winterlandschaft entführt (egal ob Cover, Titel oder Inhalt)

Buch 1 = Liebe kommt auf sanften Pfoten - Lucy Dillon = "Rez.-Link"


5. Ein Buch mit Sternen
In den klaren Winternächten sind die Sterne am Himmel besonders gut zu sehen ...auf oder im Buch vielleicht auch? Auch hier ist es Egal ob auf dem Cover, im Titel oder inhaltlich.

Buch 1 - "Whisper" - Isabel Abedi - Sterne im Text - siehe Rezi "Link"

6. Ein weihnachtliches Buch oder ein Märchenbuch
Der Lichtblick in den Wintermonaten ist eindeutig Weihnachten. Lest etwas weihnachtliches oder etwas märchenhaftes. (Cover, Titel oder Inhalt)
Buch 1 - Ausgewichtelt -Paula Havaste "Rezi-Link"

7. Licht auf dem Cover 
Mit Beginn des neuen Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht traut sich sicher auch irgendwann wieder heraus. Jetzt ist die Zeit um sich mit etwas Licht wieder auf Fröhlicheres einzustimmen. Das kann eine Laterne sein, oder die Sonne oder eine Lagerfeuer ... lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Buch 1 = Sternenreiter - Jando - "Rez.-Link"  (Licht) (aber auch Sterne :-)
Buch 2 = Schwarzer Mond über Soho - Aaronovitch - "Rez.-Link"

8. Titel mit Bezug zum Licht 
Wenn wir schon das Licht anlocken wollen, dann sollten wir es auch beim Namen nennen ... und Wortspielereien gibt es da viele ;)
Buch 1 = Flammen über Arcadion (Bezug zum Licht) "Rez.-Link"

9. Ein weißes/sehr helles Cover
Juhuu, es ist da! Das Licht strahlt wieder und damit wird es Zeit, ein Buch mit einem weißen oder sehr hellen Cover herauszusuchen, das sicher schon den ganzen Winter auf seinen Einsatz wartet.

Buch 1 = Frostzauber - Tanja Heitmann u. a. = Rezi-Link

10. Ein Frühlings- oder Sommerbuch
Zu Abschluß darf es dann noch etwas zur Aufmunterung sein. Lest ein Buch, dass den Frühling oder den Sommer zum Thema hat um nach dem Winter wieder richtig in Schwung zu kommen!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)

Buch 1 - "Winterkorn" - Theodor Buhl "Rez.-Link" (sommerliches Cover - Wasser)


Fertig  18. Februar 2013 



(Rezension) Whisper ~ Isabel Abedi

Das Buch "Whisper" habe ich letzte Woche im Krankenhaus für "Die-Dunklen-Tage-Challenge" gelesen.



Isabel Abedi
Whisper
Taschenbuch
275 Seiten
Verlag: Arena (Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3401029993
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
€ 7,99








Cover und Info von Verlagsseite
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Verlagsinfo:
“Whisper” – so tauft Noa das 500 Jahre alte, staubige Haus in dem verschlafenen Dorf, in dem sie ihre Ferien verbringen soll. Unheimlich und schwierig zu ertragen scheint ihr hier alles – so schwierig zu ertragen wie ihre schillernde Mutter Kat, die begehrte Schauspielerin, die überall den Ton angibt und natürlich auch diese Ferien auf dem Land arrangiert hat. “Zurück zur Natur” will Kat finden – aber dann kommt alles ganz anders.
Zunächst ist da David, der Junge mit den grünen Augen, der Noas Puls zum Flattern bringt. Und dann ist da das Spiel – das Spiel, das alles ändert. Animiert von ihrer Umgebung, machen David und Noa eine Geister-Seance. Nur so, ein bisschen Gläserrücken; aber dann meldet sich wirklich ein Geist. Es ist der Geist eines verstorbenen Mädchens, das behauptet, vor genau 30 Jahren auf dem Dachboden des Hauses ermordet worden zu sein. Noa und David sind entsetzt: Hatten sie beide eine Sinnestäuschung oder hütet das Haus wirklich ein Verbrechen? Alle Spuren führen an einen Ort: auf Whispers fest verriegelten Dachboden.

Autor:
Isabel Abedi hat 13 Jahre lang als Werbetexterin gearbeitet. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands. Ihr Roman "Whisper" wurde für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert, der Roman "Isola" war Spiegel-Bestseller. Isabel Abedi lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
www.isabel-abedi.de

Statement:
„Whisper“ von Isabel Abedi, ein Jugendbuch, spannend, mysteriös, unglaublich gut.
Ich habe es mir aufgrund etlicher Empfehlungen zugelegt, mein erstes Buch von der Autorin.
Vom Inhalt her fesselnd, der Leser wird direkt in die Handlung gezogen.
Die Schauspielerin Kat zieht mit ihrer 16-jährigen Tochter Nora, dem langjährigen, schwulen, Freund Gilbert und zwei Katzen in ein kleines Dorf im Westerwald. Für das junge Mädchen ein Unding, zumal sie viel lieber mit ihren Freundinnen ins Ausland gefahren wäre. Doch sie passt sich an und hofft, hier ihrer Leidenschaft, dem Fotografieren, ungestört nachgehen zu können.
Schon die Ankunft im Ort ist alles andere als freundlich. Das alte Haus hinterlässt auf ihre neuen Bewohner einen etwas unheimlichen Eindruck. So steht als erstes nunmehr die Renovierung auf dem Plan. Hierbei hilft ihnen David, der Junge vom Dach. Nora und David freunden sich an, mal mehr, mal weniger. David hat es nicht leicht in seinem Leben, da ist sein behinderter Bruder Krümel, um den er sich kümmert. Die Drei aus der Stadt lernen einige Dorfbewohner am ersten Abend in der Gastwirtschaft kennen, ebenfalls die Mutter der beiden Jungs.
Gilbert ist ein Esoterik-Fan, und Ersatzvater für No(r)a. Als er nunmehr an einem Abend alle zu einer Seance überredet, passiert erst einmal nicht viel. Doch nachdem sich die Erwachsenen zurückgezogen haben, versuchen es David und Nora erneut. Etwas passiert, denn zu ihnen „spricht“ der Geist Eliza. Vor über 30 Jahren hatte sie mit ihrer Familie hier gewohnt, ihren Urlaub verbracht. Dann wurde sie ermordet, doch was ist wirklich passiert?
So beginnen nun die beiden Jugendlichen, das Rätsel um Eliza zu entschlüsseln.
Was war der Grund für die Tat?
Nora findet in einem Versteck auf dem bislang fest verschlossenen Dachboden eine alte Kamera, eine Leica. In dieser befindet sich noch ein Film mit etlichen Aufnahmen.
„Whisper“, ein Buch, dessen jeweiliges Kapitel mit einer Tagebucheintragung von Eliza im Sommer 1975 beginnt. So werden hier zwei Geschichten zu einer miteinander verbunden.
Die Charaktere sind sympathisch beschrieben. Jede für sich, logisch, sehr unterschiedlich. Das geschilderte Verhältnis zwischen Kat und ihrer Tochter, realistisch, vorstellbar. Zwischen ihnen der Vaterersatz für Nora, Gilbert, dessen Esotick ab und an nervt.
David, der nette Junge aus dem Dorf, man muss ihn wohl mögen.
Und welche Rolle spielt der Mann aus dem Wald, Robert?
Fazit:
Ich war von „Whisper“ absolut überrascht, da ich so gar nicht wusste, was mich erwartet. Doch Isabel Abedi hat mich mit ihrem Schreibstil, dem Handlungsverlauf dieser düsteren Geschichte immer wieder verblüfft.
Das in Schwarz gehaltene Cover wird durch ein rotes Symbol und dem ebenfalls in rot gehaltenen Titel zu einem Blickfang.
Zitat: Kapitel Zwei

Am Himmel tauchten schon die ersten Sterne auf. Wie silbrige Punkte sprenkelten sie die Schwärze über dem Dorf.
Das Buch beginnt mit dem Lied von Enya: Paint the Sky with Stars.
Ich liebe die Musik und Texte von Enya.



Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension (251) Schwarz wie Schnee






Jutta Wilke
Schwarz wie Schnee
Altersempfehlung: 12 - 16 Jahre, 2017
241 Seiten
Taschenbuch, Deutsch
Verlag: BVK Buch Verlag Kempen
ISBN-10: 3867408009
ISBN-13: 9783867408004









Mein Leseeindruck:
Wenn dir jemand sagt, sie sei deine Mutter und du schaust sie fragend an, keine Erinnerungen, nichts, nur Leere.
Wie würdest du dich fühlen?
Wenn du ein Teenager wärst, in einem Krankenhauf aufwachst und nichts ist mehr wie es war? Selbst du weißt nichts von dir, keinen Namen, alles ist dir fremd.
„Schwarz wie Schnee“ von der Autorin Jutta Wilke ist ein krasser Gegensatz zu dem Buch „Holundermund“, welches ich zuvor gelesen hatte.
Eine Handlung, aus dem realen Leben aufgegriffen und zu einer wirklich guten Story verarbeitet.
„Schwarz wie Schnee“ handelt von Kira, dem Teenager, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat.
Man kann die zuvor genannten Bücher zwar niccht miteinander vergleichen, aber mit diesem Jugendthriller hat die Autorin die Meßlatte für weitere Bücher sehr hoch gelegt.
Das Cover, ziemlich schwarz und düster gehalten, passend zum Inhalt von „Schwarz wie Schnee“.
Kein Zugriff auf ein Märchen, sondern direkte Realität, dem Leben, wurden hier Themen mit eingebunden, die selbst mich als erwachsenen Leser fesselten.
Was ist, wenn dir deine eigene Mutter fremd geworden ist?
Was ist, wenn du in eine Wohnung zurückkehrst, in ein Zimmer, welches dein Jugendzimmer sein soll und du findest nur dunkle Sachen vor.
Diese Stimmung zieht sich wie ein Faden durch das Buch.
Man merkt an dem Schreibstil der Autorin den täglichen Sprachumgang mit heranwachsenden Kindern bzw. Jugendlichen, und das meine ich positiv.
Sie schreibt in einer Sprache, die der jugendliche Leser versteht.  Es ist die Sprache der Jugend und für den Erwachsenen eine Wohltat, nicht in diesen zeitweise so überheblich geschriebenen Büchern sich aufzuhalten.
Warum nicht weitere Ausführungen zum Inhalt?
„Schwarz wie Schnee“ ist ein Buch voll Überraschungen, Geheimnisse, spannend geschrieben.
Fakt ist, dass ich dem Buch meine absolute Leseempfehlung gebe, und das auch für Erwachsene.


© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag

Mittwoch, 16. Januar 2013

[Rezension] Frostzauber - Magische Liebesgeschichten


Das Buch passt jetzt ideal zum Wetter.



Tanja Heitmann (Hg.)
Frostzauber
Magische Liebesgeschichten
Originalausgabe
192 Seiten
ISBN: 978-3-499-21664-0
 8,99


Weitere Infos siehe unten





(Gelesen Januar 2013)
Verlagsinfo:
Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz, Lilach Mer, Mechthild Gläser und Jennifer Benkau verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten!
Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt, und ein geisterhafter Zirkus, von dem sich ein Mädchen in der einen entscheidenden Nacht zusammen mit den Artisten entführen lässt – diese Geschichten stecken voller Geheimnisse und Abenteuer. Eine zauberhafte Reise voll großer Gefühle!

Statement:
Sechs wahrhaft magisch wirkende Geschichten, voller Gefühle, von ihnen geht etwas wahrhaft Besonderes aus. Die Handlungen wieder mitten im Winter, der Leser spürt die klirrende Kälte, den Frost und Schnee - , romantisch-schaurig, mystisch, aber alle verbunden durch den Zauberfaden der Liebe
Die sechs Kurzgeschichten, jede ausführlich zu beschreiben, auf den gesamten Inhalt einzugehen, würde wirklich sehr viel verraten. Ich versuche es möglichst zu raffen.

Tanja Heitmann - Unter dem Frosthauch
Es ist die Geschichte von Mato, der nach den vielen Jahren des Zusammenlebens und stetigen beruflichen Versetzungen seines Vaters in eine andere Stadt es leid ist und so geht er kurz vor seinem Abitur zurück zu den Wurzeln der Familie, in den Spreewald. Hier leben seine Großeltern. Der Spreewald gehört zu der Region, in der Sorbisch verbreitet ist. Mato fühlt sich hier wohl, er liebt die Erinnerungen an seine Kindheit, an die Geschichten, die ihm der Großvater erzählte. Dort, in diesem geheimnisvollen, sagenumwobenen Spreewald trifft Mato auf ein magisches Wesen. Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, er möge nicht auf das Eis der Seitenarme gehen, denn dort wohnt irgendwo das Eismädchen. Ihr Kuss bedeutet den Tod.

Lilach Mer - Cirque Indigo
Silvesternacht, auf dem Boulevard Saint-Germain, der Himmel ist erleuchtet von den Feuerwerken. Marja läuft durch die Straßen, die Erinnerungen sprechen mit ihr.
Sie will zum großen Fluss - der Seine. Erinnerungen, flüsternde Stimmen und dann ein Zettel, eine Einladung zu einer Zirkusvorstellung. Dass diese Vorstellung eine ganz besondere ist, wird der Leser selbst feststellen. Lassen Sie sich darauf ein - lassen Sie sich fallen.

Mechthild Gläser - Die gefrorene Zeit
Hannah und Tom - zwei junge Menschen, die sich schon so lange kennen. Tom, er lebt in einem alten Leuchtturm, ein Gebäude mit einem Geheimnis.
Was ist das mit Tom, wieso wird er nicht älter?
Es kommt der Tag, an dem Tom es Hannah erklärt.
Es kommt auch der Tag, die Nacht, in der es sich entscheidet, ob es für die beiden Liebenden eine Zukunft gibt!

Gesa Schwartz - Jenseits des Lichts
Am Rande eines Dorfes hatten die Eltern von Thordis und Naya eine Hütte gekauft, tief im Norden, dahinter ein Wald ohne Ende.
Ein Wald voller Schatten, geheimnisvoller Stimmen.
"Die Geheimnisse der Welt offenbaren sich nicht dem, der sich vor ihnen fürchtet", so hatte Thordis Vater gesagt (S. 100) und nun, da er nicht mehr da war, tat sie den ersten Schritt in den Wald hinein.
Diese Geschichte wirkt nach, auch jetzt noch beim Schreiben der Rezension.

Antonia Michaelis - Preußischblau
Es war die Nacht zum 24. Dezember.
Er sah die Sternschnuppe am Himmel.
Sein einziger Wunsch war es, einmal nur, ein einziges Mal geliebt zu werden.
Er wusste, heute am Heilig Abend würde wieder niemand kommen.
Schon seit drei Jahren lebte er zurückgezogen in seiner selbstgewählten Einsamkeit, in dem geerbten alten Haus des Onkels.
Es ging ihm gut, aber es fehlte etwas.
Er war etwas Besonderes.
Er entwickelte Spiele und verdiente gutes Geld.
Er liebte die Stille und die, die er ein ganzes Leben lieben wollte, auf die würde er warten, bis sie den Weg zu ihm fand.

Jennifer Benkau - Das Lied des Eiswolfes
Lesla Frimmdar lebt mit ihrer Familie im Weißen Tal. Hier beherrschte jeder die Kunst, das Eis wirken zu lassen. Es war eine besondere Gabe, die der Leute im Weißen Tal.
Doch es gab eine Ausnahme - Lesla. Und so fühlte sie immer mehr nicht dazu zu gehören, zu den Leuten, der Gemeinschaft. Man sprach hinter ihrem Rücken, auch darüber, dass sie das Ergebnis eines Fehltrittes sei.
Doch Lesla besitzt eine ganz außergewöhnliche Gabe, eine Kraft, die in ihr ruht.
Der Wanderer Fynn, ihre jüngere Schwester Mara und der Eiswolf, sie spielen die wesentlichen Hauptrollen in dieser so außergewöhnlich geschriebenen Geschichte.

Fazit:
Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es sich schnellstmöglich kaufen, denn es passt derzeit zu den aktuellen Wetterverhältnissen. Klirrende Kälte und wenn die Sonne auf die verschneiten Bäume scheint, umso mehr.
Das Gesamte erhält von mir absolute Leseempfehlung, allein schon durch die Vielfalt der unterschiedlichsten Geschichten. 

© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar  



Mittwoch, 9. Januar 2013

Rezension (247) Du mich auch




Ellen Berg
Du mich auch
Aufbau-Verlag
€ 9,99
Taschenbuch
304 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 5
(19. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3746627465

Weitere Infos siehe unten


[Gelesen Ende 2012]

Verlagsinfo:
Rache ist … Frauensache
Beim 25-jährigen Abi-Jubiläum treffen sich drei Freundinnen von einst wieder: Die brave Evi hat ihrem wunderbaren Gatten und den süßen Kindern zuliebe die Karriere an den Nagel gehängt und ihr Glück in der Küche gefunden. Beatrice hat Vorzeigetochter und -ehemann und jettet für ihren Marketingjob rund um den Globus. Katharina, die einstige Einser-Kandidatin, ist zur Staatssekretärin eines Ministers aufgestiegen und fröhlicher Single. – So weit die Erfolgsgeschichten vom Klassentreffen. Doch am Ende des promillereichen Abends kommt die traurige Wahrheit ans Licht: Alle drei sind von ihren Männern betrogen, ausgenutzt oder sitzengelassen worden. Im Vollrausch der Depression kommen sich die drei Frauen wieder näher. Und sie haben die Nase voll davon, dass auf ihren Herzen herumgetrampelt wird. Sie beschließen, den Spieß umzudrehen – ihre Männer sollen büßen. Und das nicht zu knapp.
Unglaublich komisch, herrlich fies und ein Riesenspaß – zieht euch warm an, liebe Männer!

Statement:

"Du mich auch" - drei Frauen, ein Schuljahrgang, ein Treffen nach 25 Jahren Abitur.
Evi, Beatrice und Katharina, das Leben scheint es gut mit ihnen gemeint zu haben.
Stimmt das wirklich?
Nein, denn hinter der Fassade des Trios sieht es anders aus. Alle drei Frauen teilen "fast" das gleiche Schicksal.
Evi, glückliche Hausfrau und Mutter, doch ihr Mann will sich scheiden lassen. Eine ungewisse Zukunft für Evi, mittellos, so stellt es sich jedenfalls ihr Mann vor.
Beatrice, Karrierefrau, sie ist Creative Director und ständig unterwegs, ihr Mann betrügt sie.
Katharina, eine aufstrebende Politikerin, die Affäre mit ihrem Vorgesetzten bereitet ihr arge Probleme.

Drei Frauen - drei Charaktere, die Autorin hat hier ins pure Leben gegriffen und vorstellbare Beziehungen mit allem Drum und Dran, was zu einer guten Story gehört, in "Du mich auch" verpackt.

Nachdem das Trio auf dem Klassentreffen dem Alkohol nicht Nein sagte, öffnen sie sich gegenseitig und erzählen die nackte Wahrheit, den Kummer, wie es wirklich um sie im Leben bestellt ist.

Natürlich schmieden sie Rachepläne. In manchen erinnert "Du mich auch" an einen Film u. a., doch die Thematik, um der es auch in diesem Buch geht, ist ja nicht neu.
Tja, ich würde sagen, lege dich nie mit einer Frau an, bei der du dir nicht sicher bist, dass sie dir überlegen sein könnte!

"Du mich auch", ein empfehlenswerter Frauenroman, gute Unterhaltung ist garantiert.


© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar

Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension (245) Flammen über Arcadion


© Cover Verlagsseite



Bernd Perplies
Flammen über Arcadion
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 
(13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586378
€ 19,99

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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension






[Gelesen IV. Quartal 2012]

Der Verlag informiert:
Zum Inhalt
Wenn das Licht den Tod bringt, musst du in die Schatten fliehen.Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, einer der wenigen Zufluchtsstätten in einer öden, verwüsteten Welt. Doch das scheinbare Paradies, über das der religiöse Orden des Lux Dei herrscht, wird von Angst und Irrglaube beherrscht. Als der Geliebte ihrer besten Freundin von der Inquisition festgenommen wird, lässt sich Carya zu einer verzweifelten Tat hinreißen, um ihn vor der Folter zu retten. Doch damit gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Inquisitoren. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der für Carya sein Leben aufs Spiel setzt …

Statement:


Nach der Trilogie "Die Magierdämmerung", meine ersten gelesenen Bücher des Autors, nun "Die Carya-Trilogie".
Eine Dystopie, trist, öde, mit nur wenigen Orten, die wie das Paradies erscheinen.
Carya, sechzehn Jahre jung, lebt mit ihren Eltern in Arcadion.
Carya, eine Charaktere, der der Autor wieder einmal mit seinem Schreibstil, seinen Worten, Leben eingehaucht hat. Fast spürbar begleitet sie den Leser auf seiner Lesereise von "Flammen über Arcadion".
Arcadion, dort herrscht der religiöse Orden des Lux Dei.
Arcadion, nur wer sich dem Orden unterwirft, der lebt dort in einem geordneten Wohlstand.
Arcadion, mit dem herrschenden Orden des LuxDei - niemand sollte es wagen, sich gegen ihn zu stellen, geschweige denn öffentlich seine Meinung kundtun.
Ein Aufstand gegen den Orden?
Unmöglich, so scheint es. Es lebt sich doch so gut in Arcadion.
Dann gibt es noch die Invitros, künstlich geschaffene Menschen.

Veränderungen nehmen ihren Lauf, als Carya Tobyn kennenlernt, den Freund von Rajael, ihrer Freundin. Tobyn ist ein Invitro. Das Schicksal schlägt zu, als die Inquisatoren des Ordens die Labore der Invitros "säubern" und Tobyn verhaftet wird. Rajael benötigt Hilfe von Carya, sie muss Tobyn sehen, ihm helfen ...
Weitere genaue Informationen zum Inhalt lassen sich in einer Anzahl von Rezensionen nachlesen, was ich oft doch sehr schade finde.

"Flammen über Arcadion", es hat mich derart gefesselt, aber vor allem wurden meine Erwartungen an das neue Buch des Autors voll erfüllt.

Ein absolutes Highlight eben auch das Cover, welches schon durch die Farbzusammenstellung ein Hingucker ist.
Die Hoffnung zeigt sich in der geöffneten Hand, die eine rote Rosenblüte hält.
Trotz des Zerfalls der roten Rose zeigt sich mit der Darstellung mehr als man zu sehen schein.
Es ist nicht nur der Zerfall, die rote Rose kann auch für die Liebe stehen.
Liebe heißt auch Hoffnung, Zukunft.
Mal sehen, wie es weitergeht.
Ebenso muss erwähnt werden, dass den Leser beim Aufklappen des Buches eine wirklich gelungene Überraschung erwartet. Sowohl vorn und auch im hinteren Innenbuchdeckel zeigt sich die Illustration einer untergehenden Stadt, Pferde, die ein Auto ziehen, eine Festung mit roten Fahnen geschmückt. Diese dann aber auch der einzige Farbtupfer in dem insgesamt düster gehaltenen Bild sind.

Das Lesebändchen ist schon fast eine Selbstverständlichkeit des Verlages, wie auch die Kennzeichnung der einzelnen Kapitel. In dieesm Buch ist es halt ein Kreuz.

Flammen über Arcadion, für mich wieder einmal der Beweis dafür, dass es deutsche Autoren gibt, die Weltklasse -Dystopien schreiben.
 Meine absolute Lese-/Kaufempfehlung - ebenso landet es auf der TopTen-Liste 2012.



Samstag, 15. Dezember 2012

Kurzreport (09) Ausgewichtelt

Paula Havaste
Ausgewichtelt
Ein Weihnachtsroman
Bastei Lübbe
Taschenbuch,
206 Seiten
Ersterscheinung: 15.10.2010
ISBN: 978-3-404-16505-6
€ 7,99

 © Cover und Buchinfo Bastei Lübbe

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Verlagsbuchinfo:
In diesem Jahr hat der Weihnachtsmann besonders viel Stress. Geschenke über Geschenke müssen für die Kinder in aller Welt eingepackt werden. Da engagiert er kurzerhand einen arbeitslosen Wichtel. Bald schließen sich dem kleinen Helfer weitere an. Die Unterstützung kann der Weihnachtsmann gut gebrauchen, denn ihm wird der "Stein der Stärke" gestohlen, ein Geschenk der Nordlichter


Statement:
Ein zauberhafter, liebevoll illustrierter Weihnachtsroman für die ganze Familie, so steht es auf dem Buchrücken. „Wichtel wichteln, Elfen helfen“, das klingt doch schon einmal sehr interessant, denn für mich ghören u. a. zu Weihnachtsgeschichten eben diese vorgenannten Fantasiegestalten dazu.
In „Ausgewichtelt“ geht es um den Weihnachtsmann, der in der Nähe des Polarkreises sein neues Zuhause, eine neu gebaute Hütte, wohnt. Erzählt wird, wie er ausgewählt wurde, den Zauberstein, einen Polarlichtstein, zu tragen, um das Amt des Weihnachtsmannes auszuüben. Ein besonderer Stein, wie auch das ganze Buch eine besondere Geschichte ist.
Der Leser taucht ein in die lappländische Landschaft und lernt die weiteren Gefährten um den Weihnachtsmann kennen.
Da ist Kyksi, die Sumpfmeise. Allein die Beschreibung, wie sie ihre Körner verkostet und beschreibt, ist lesenswert und zaubert ein Lächeln ins Gesicht.
(S. 9 erster Absatz: „Mmh, ein guter Jahrgang. Vollmundig, süffig und reich im Geschmack, rauchiges Bouquet. Und dieses ist saftig und angenehm würzig, mit überraschend viel Nachgeschmack.“)
Soviel dazu, wie eine Sumpfmeise ihre Körner genießt.
Als der Weihnachtsmann Sampo Lappalainen besuch tund dann das Zauber-Rentier kennenlernt, ist man schon mitten drin in dem Weihnachtsmärchen. Denn Sampo hat das Zauber-Rentier dem Staalo weggeschnappt, und dieser ist nun mächtig wütend und schickt dem Sampo seine Trolle auf den Hals.
Der Darrenwichtel Onni lebt in der Nähe auf einem verlassenen Hof. Er hält sozusagen die Stellung, denn die Menschen waren fortgezogen, ohne ihn.
Das Cover besticht durch seine Illustrationen und Farben.
Allerdings für mich nicht gerade sehr kindgerecht die Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch, teils sehr abschreckend. Der Text auf dem Buchrücken ist irreführend, denn liebevoll illustriert ist nur das Cover.
„Ausgewichtelt“ ist ein nordisches Weihnachtsmärchen. Es bietet sich ideal an zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen. 

4 Notizbücher

Rezension (238) Winterkorn - Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen



Theodor Buhl – Jule Andersen
Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen
Gebundene Ausgabe
208 Seiten
Verlag: Kindler (21. September 2012)
(Rowohlt Verlag GmbH)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463406374
€ 17,95

Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.



Verlagsinfo:


Jule Andersen war 72 Jahre alt, als ich sie kennenlernte. Für mich, den 45 Jahre Jüngeren, kam sie aus einer fremden Welt. Als fünftes von neun Kindern eines ungelernten Gelegenheitsarbeiters 1891 in Kiel geboren, entstammte sie der untersten sozialen Schicht, blieb – wie die meisten ihrer Geschwister – ohne jede Ausbildung und konnte niemals ein unabhängiges Leben führen. Das alles tat ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch. Ihr waches Interesse für die Schicksale anderer Menschen und die politischen Tagesereignisse, ihre tiefsitzende Abneigung gegen die Männer, ihre vitale, bildhafte Sprache – eine Mischung aus Hochsprache und norddeutscher Mundart – und die Lust am Reden und Lachen bestimmten die Gespräche mit ihr. Das Material, aus dem ‹Winterkorn› entstanden ist, stammt überwiegend von Tonbandaufzeichnungen alltäglicher Lebenssituationen und manchmal auch aus Interviews – der ‹Klöterkasten›, wie Jule Andersen das Aufnahmegerät nannte, lief, ohne dass sie das im Geringsten störte, meistens mit, wenn ich in ihren letzten 12 Lebensjahren mit ihr zusammen war.» 

Persönliches Vorwort:
Über das persönliche Leben meiner Großeltern ist mir nur sehr wenig bekannt. Meine Großmutter väterlicherseits, geboren 1904, arbeitete als Dienstmagd, ihr Mann war Arbeiter und sie lebten auf dem Land.
Meine Großmutter Karoline, 1897 geboren, arbeitete als Hausangestellte, ihr Mann war Kutscher. Beide lebten in Berlin
Mir ist bekannt, dass meine Mutter an persönlichen Aufzeichnungen schreibt, zum einen über ihr Leben in Berlin, die erlebte Zeit während des Zweiten Weltkrieges, aber auch die Erinnerungen an ihre Eltern. Das läßt hoffen, aber bitte nicht zu schnell, denn Lesen darf ich diese erst nach ihrem Tod.
Insofern ist „Winterkorn“ auch eine persönliche Bereicherung.



Statement:
Theodor Buhl hat über zwölf Jahre Jule Andersen, am Anfang ihres gemeinsamen Weg 72 Jahre alt, begleitet und ihre Lebensgeschichte aufgezeichnet.
Jule Andersen, 1891 als fünftes von insgesamt neun Kindern geboren, ein Leben in der unteren Schicht.
Den Status einer Familie, so wie wir ihn heute kennen bzw. schätzen gelernt haben, kannte Jule nicht. Harte Arbeit, der Kampf um das tägliche Brot gehörte von klein auf zu ihrem Leben. Ihr Vater Heinrich, ein Möchte-gern-mehr-sein, kein Vorzeigevater. Ihre Mutter Elisabeth verstarb schon mit 54 Jahren.
Theodor Buhl begleitet Jule Andersen, zeichnet ihre Erinnerungen mit dem so genannten „Klöterkasten“, einem Aufzeichnungsgerät, auf.
Jule Andersen wuchs ohne Ausbildung auf und trotz allem ist sie ihren Weg gegangen. Sie kämpfte sich durchs Leben, schildert von ihren Stellungen, sei es in einer Bäckerei, oder auf einem Bauernhof. Diese beiden Beispiele habe ich nur so herausgepickt.
Man muss sich schon beim Lesen darauf einstellen, dass urplötzlich von der hochdeutschen Sprache ins „Platte“, norddeutsche Mundart, gewechselt wird. Plattdeutsch bzw. norddeutsche Mundart hören und verstehen, ist die eine Seite, lesen und verstehen manchmal nicht so ganz einfach.
Ihr gesamtes Leben verbrachte Jule Andersen in Schleswig-Holstein, genauer gesagt in und um Kiel.
„Mein Leben“, das Kapitel ist umfassend, informativ, aufschlussreich.
„Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen“, ein Lebensroman, der fast ein ganzes Jahrhundert umfasst. Ihre Schilderungen im Umgang mit der Familie, ihre Lebenseinstellung, ihre Kritik, das Leben erleben in zwei Kriegen, schon heftig.
Theodor Buhl, 45 Jahre jünger als Jule Andersen, hat die Schilderungen ihres Lebens in einem knapp 200 Seiten umfassenden Buch sehr gut dargestellt, wobei er – wie in seinem Nachwort zu lesen ist, die Aufzeichnungen letztendlich sehr umfangreich geworden waren. (S. 201)
„Winterkorn – Die Lebenserinnerungen der Jule Andersen“ ist in drei Teilen verfasst worden. „Mein Leben“ – „Ein Tag“  und „Eine Nacht“.
Eine persönliche, sehr offene, fast nackte geschilderte Lebensgeschichte einer Frau, die daran erinnert, wie die Welt sich in den vergangenen einhundert Jahren verändert hat.
Doch wie hat sich der Mensch verändert?
Unterschicht – Mittelschicht – Oberschicht? Klassendenken!




Dienstag, 20. November 2012

Rezension (230) Liebe kommt auf sanften Pfoten


Lucy Dillon
Liebe kommt auf sanften Pfoten
Cover von Verlagsseite
::
Lucy Dillon
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
 (17. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442477586
Originaltitel: Walking back to Happiness
€ 8,99



Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Autoreninfo:
Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.

Statement: 
Immer wieder gern bietet das Thema einer Liebe, dem Verlust und die Chance auf einen Neuanfang Stoff für einen Roman – und mittendrin in der Handlung ein Hund oder auch mehrere. So auch in dem Buch „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ von Lucy Dillon.
Angesprochen von dem Cover, aber auch der Kurzbeschreibung, und weil ich sowieso gern Bücher, in deren Handlung Hunde eine Rolle spielen, gern lese, freute ich mich auf diesen Frauenroman. Vor gut acht Monaten verlor Juliet ihren Mann Ben, ihre Jugendliebe. Zurück blieb sie mit dem Vierbeiner Minton, dem Jack-Russell-Terrier. Aber nicht nur ihn, sondern auch einem Haus, in dem die Renovierungsarbeiten seit dem Tod von Ben zum Stillstand gekommen waren.
Seit dem Verlust ist nichts mehr so wie es vorher war. Juliet hatte nicht nur Ben verloren, auch ihre Lebenslust, ihre Kraft, die sonst so tägliche Routine, alles ging an ihr vorbei, ohne dass es irgendetwas gab, dass sie aus ihrer Lethargie herausholte. Doch sie hatte nicht mit ihrer Familie gerechnet, vor allem ihrer Mutter, und dann waren da auch noch ihre Nachbarn. Ja, und auch noch der Hund der Mutter, denn diese ergreift wieder einmal die Initiative und bittet Juliet, ihren Hund zu beaufsichtigen. Juliet, eine junge Frau, deren Zukunftsträume mit ihrer Liebe Ben wie eine Seifenblase durch seinen Tod zerplatzten.

 Ein Haus voller Kinder – mit Ben – vorbei.
 Ein Leben mit Ben – vorbei.
 Ben – aus dem Leben gerissen durch einen Herzinfarkt - vorbei.

Doch Juliets Mauer fängt so langsam an zu bröckeln und sie findet ihren Weg wieder zurück, Stück für Stück, in die Normalität. Ein ganz wichtiger Begleiter auf diesem Weg ist Minton, der Jack Russel Terrier aus der Auffangstation und eigentlich Doger hieß, gab sein Bestes und von dem Moment an war es Bens Hund gewesen. Nach und nach ergeben sich immer wieder neue Momente, Lichtblicke für Juliet. Und das nicht nur durch den netten Nachbarn von nebenan, der unbedingt ihr das Badezimmer renovieren und somit wieder benutzbar machen möchte. All das hilft Juliet, Schritt für Schritt zurück in ein fast normales Leben, die Verarbeitung ihres Verlustes von Ben und der Trauer um ihn.

Fazit: 
„Liebe kommt auf sanften Pfoten“ ist ein Buch für Leser, die diese Art von Frauenromanen lieben, sich nicht scheuen, sich auch mit der Thematik Verlust und Trauer auseinanderzusetzen. Vor allem aber zeigt es auch auf, welche Rolle ein Vierbeiner in einem Leben spielen kann, denn diese schenken uns ihr volles Vertrauen und geben so viel Liebe wieder.

 Zitat: 
Hunde tragen ihr limbisches System auf dem Gesicht. In den Gesichtern von Hunden kann man die genaue Gefühlswelt wiederentdecken und finden so direkt einen Weg in unser Gehirn. Das Glück von ihnen macht auch uns glücklich. 
(Patricia B.McConnell)
  

Freitag, 9. November 2012

Rezension (228) ABATON - Die Verlockung des Bösen - Band 2





 
Christian Jeltsch
Olaf Kraemer
ABATON  – Die Verlockung des Bösen
Band 2
Gebundene Ausgabe
456 Seiten
Verlag: mixtvision Verlag; Auflage: 1 (17. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3939435525
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 16,90





Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Statement:
Sind sie wirklich in Freiheit, Edda, Linus und Simon? Haben Sie sich wirklich der Kontrolle von GENE-SYS entziehen können?
Allein auf sich gestellt müssen die drei sich nunmehr dem nackten Leben in Berlin stellen. Doch was ist mit Marie, Eddas Großmutter?
Im ersten Band hat der Leser ja den Wissenschaftler Bernikoff „kennengelernt“. Und so nehmen die Autoren den Anfangsband zum besseren Einstieg, ein guter Einstieg, um in die Geschichte hineinzufinden.
(S. 16 „Es gab nur einen alten Kessel und es gab Carl Friedrich Bernikoff ... der Mann, mit dem sie (Marie) Jahre verbracht hatte, seitdem ihre Mutter mit ihrer Zwillingsschwester verschwunden waren.)
Für Linus, Edda und Simon geht es jetzt nicht nur ums Überleben, sondern auch darum, Marie zu befreien, denn sie ist noch immer in der Gewalt von GENE-SYS. Marie – Eddas Großmutter – die Tochter des Wissenschaftlers Bernikoff.
(S. 17 Hinter einer Scheibe, in der Realität, lag die alte Marie.)
< MARIE > Der Weg zum ABATON

Welche Bedeutung steckt hinter dem Wort ABATON? Dafür gibt es einige Erklärungen, die schnell im WWW zu finden sind:
In der griechisch-katholischen Kirche ist es der Begriff für das Allerheiligste, welches nur Priestern den Zutritt gewährt.
Weitere Erklärungen finden sich >> hier  <<


Wie schon aus dem ersten Band bekannt, ist „ABATON – Die Verlockung des Bösen“ in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Während im ersten Band „Vom Ende der Angst“ die Handlung durch in der Farbe Blau typografisch gestaltete Seiten unterbrochen werden, ist es dieses Mal die Farbe Grün.
Grün ist für mich immer die Farbe für Hoffnung – Harmonie.

Während Edda, Linus und Simon nunmehr in der harten, kalten Straßenwelt von Berlin ums Überleben kämpfen, werden sie weiterhin von GENE-SYS überwacht. GENE-SYS hat allen dreien einen Chip implantiert, der sie auf Schritt und Tritt kontrolliert.
Die Kinder – Die Kritische Masse – die Drei mit der Gabe einer gewaltigen Empathie.
Während eines Wetterumschwungs befinden sich die Drei auf dem Weg zum Teufelsberg, wo Marie gefangen gehalten wird. Dort ist die Zentrale von GENE-SYS. Doch durch das starke Gewitter, durch eine Flut von Wassermassen werden sie im Kanalnetz überrascht. Nur mit knapper Mühe entgehen sie dem Tod.
Während GENE-SYS bei Marie versucht, an ihre gesamten Erinnerungen an ihren Vater, dessen Wissen von unschätzbar hohem Wert ist/war, erhalten Edda, Linus und Simon unerwartete Hilfe.

Wie schon zuvor, zitiere ich meinen Beitrag zur Gesamtaufmachung des Buches, seinem Inneren, seiner typografischen Raffinesse. Auch im zweiten Band findet sich wieder ein Daumenkino, sehr schön.

Fazit:
Der Leser wird auch mit dem zweiten Band gefordert, nicht so, dass er die Lust am Lesen verliert, aber dennoch bedarf es Aufmerksamkeit, um den roten Faden, die Übersicht zwischen den Handlungswechsel nicht zu verlieren.
„ABATON – Die Verlockung des Bösen“ empfehle ich nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die in dieser Richtung lesen.
Manches zog sich teils etwas langatmig hin, doch die Grundidee, die eingebundenen Themen, lassen auf einen raketenartigen Abschluss der Trilogie hoffen.

Rezension (228) ABATON - Vom Ende der Angst - Band 1






Christian Jeitsch
Olaf Kraemer
ABATON – Vom Ende der Angst Band 1
Gebundene Ausgabe
400 Seiten
Verlag: mixtvision Verlag; Auflage: 1. (1. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3939435389
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 16,90



Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Statement:
Der Verlust der Eltern bzw. eines Elternteils, das ist das eine, was die drei Protagonisten Linus, Edda und Simon gemeinsam haben. Bei einem Schreibwettbewerb an den jeweiligen Schulen hatten sie den Aufenthalt im Zeltlager gewonnen. Handlungsort ist Berlin. Für Linus ist dieses von hoher Bedeutung, da vor einem Jahr seine Eltern auf einer Dienstreise in einer Berliner U-Bahn wie vom Erdboden verschwunden sind. Er glaubt nicht an ihren Tod und will die Möglichkeit nutzen, während des Aufenthaltes nach ihnen zu suchen. Edda, deren Mutter sich in einer psychiatrischen Klinik aufhält, lebt seitdem bei ihrer Oma und Simon ist froh, endlich für ein paar Tage seinem Zuhause zu entfliehen. Sein Vater ist im Gefängnis und seine Mutter ...
Drei 14-jährige, die so gar nichts gemeinsam haben und die doch etwas miteinander verbindet.
(S. 386 ...das Resultat einer emphatischen Verbindung zwischen den dreien.“ „Du redest von Freundschaft?“ ...)
Edda, Simon und Linus sind Auserwählte, doch sie wissen davon nichts. Sie ahnen auch nicht, dass dieses Camp kein normales ist. GENE-SYS, was hat es mit diesem Namen, dieser Verbindung auf sich?
Und warum gerade diese Drei sich auf das Abenteuer einlassen, gibt es sie wirklich, diese Zufälle, diese Begegnungen?
Beginnend mit dem Prolog und dem Rückblick auf die Zeit des Nationalsozialismus wird der Leser sogleich in die Handlung katapultiert. Und diese Handlung befindet sich UNTER Berlin. Denn es war eine U-Bahn, in der Linus Eltern einfach verschwanden.
Das Abenteuer beginnt.
Noch intensiver auf den Handlungsverlauf einzugehen, lasse ich jetzt mal sein. „Vom Ende der Angst“ ist auf verschiedene Erzählperspektiven konstruiert. Der Anfang liest sich gut und schnell, doch durch den Wechsel verwirrt es so manches Mal und es braucht seine Zeit, intensiv sich dem Ganzen als Leser zu finden.
Die beiden Autoren sind ja auch Drehbuchautoren und der Aufbau des ersten Bandes, so stelle ich mir ansatzweise ein bißchen ein Drehbuch vor.
Vergangenheit – CUT – Gegenwart – CUT
Doch „Vom Ende der Angst“ geht auch etwas Besonderes, Einzigartiges aus. Nicht wegen der Handlung oder dem Schreibstil der Autoren (muss man eigentlich bei so bekannten Namen noch den Schreibstil erwähnen?), sondern von der Gesamtaufmachung des Buches, seinem Innenleben, seiner typographischen Raffinesse, z. B. befinden sich neben den Seitenzahlen kleine blaue Zeichen, die sich, wenn man die Seiten über den Daumen laufen läßt, wie ein Buchstabenkino zeigen.
(S. 258 „Edda, achte auf das Zeichen. Du bist so viel mehr, als du denkst. M.“

Die drei Protagonisten, so unterschiedlich sie sich darstellen, meines Erachtens klar und deutlich beschrieben, zeigen letztendlich auf, dass Freundschaft ein sehr wichtiger Bestandteil in eines jedem Leben ist.
„ABATON – Vom Ende der Angst“, dem Auftaktband der ABATON-Trilogie, ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, den ich in der Art und Weise noch nicht gelesen habe. Die Autoren bezeichnen die ABATON-Trilogie als Science-Faction-Thriller (entnommen aus dem Interview).
Ob in der Vergangenheit oder dem Heute, die Ebene der modernen Forschung, der Zukunft, haben einen enormen Stellenwert in der heutigen Welt, der Industrie eingenommen.
Fazit:
„ABATON – Vom Ende der Angst“ erhält meine Leseempfehlung und diese nicht nur für Jugendliche ab dem empfohlenen Lesealter, sondern auch für Erwachsene. Etliche offene Fragen bleiben, aber da ich nach diesem Band gleich den Folgeband gelesen habe (worüber ich sehr froh war), kann ich zukünftigen Lesern ebenfalls nur ans Herz legen, dies ebenso zu handhaben. Ist aber KEIN Muss!
Im Herbst 2013 erscheint der Abschlussband der ABATON-Trilogie „Im Bann der Freiheit“. Ich bin neugierig.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Rezension (215) Schwarzer Mond über Soho




Ben Aaronovitch
Schwarzer Mond über Soho
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423213806
Originaltitel: Moon over Soho
€ 9,95

Herzlichen Dank an den Verlag/Bloggerportal  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension






Kapitel 1 Body and Soul Erster Satz:
Es ist eine traurige Tatsache des modernen Lebens, dass man, wenn man lange genug fährt, früher oder später London hinter sich lassen muss. ..
Statement:
Mit „Schwarzer Mond über Soho“ gehen die Geschichten um den Constable Peter Grant weiter. Die Sonderabteilung, in der er arbeitet, muss sich um neue Morde kümmern. Wie schon im ersten Buch des Autors „Die Flüsse von London“ geschrieben, handelt es sich bei der Abteilung, in der der Londoner Bobby Peter Grant arbeitet, um eine Spezialabteilung auf dem Gebiet der Magie und wird geleitet von Detective Inspector Thomas Nightingale. Dieser ist der letzte Magier von England und Peter Grant befindet sich bei ihm in der Ausbildung. Das wiederum heißt für Peter, er muss sehr viel lernen, Lateinvokabeln, denn das ist Voraussetzung um das Verstehen der Zaubersprüche.
Wie schon im ersten Buch „Die Flüsse von London“ hat der Autor Ben Aaronovitch mit seinem lockeren Schreibstil es geschafft, erneut ein tolles Abenteuer zu schreiben Allerdings bemängele ich wie schon im ersten Buch, dass eine Stadtplan-Zeichnung schon vorteilhaft gewesen wäre. Dank ans Internet!
Im zweiten Buch ist es dem Autor wesentlich besser gelungen, den Leser bildhaft durch die Stadt zu geleiten. In „Schwarzer Mond über Soho“ geht es um Mord, Musik, Jazz. Bemerkenswert für den Leser baut der Autor immer wieder Erzählstränge aus dem ersten Buch „Die Flüsse von London“ auf und lässt diese in sein neues Abenteuer mit einfließen.
Interessanterweise haben wir es nun mit einer neuen Art von Vampiren zu tun, dem Jazzvampir. Spannung, eine magische Krimihandlung und guter Humor finden sich in diesem Buch wieder.
Neben den bisherigen bekannten Charakteren kommen nun noch neue Charaktere hinzu. Allerdings wünschte ich mir mehr Wissenswertes um Peters Kollegin Lesley und weiteren Nebencharaktere. Die Haushälterin Molly, sehr geheimnisvoll. Welchen Part wird sie noch einnehmen?
Fazit:
„Schwarzer Mond über Soho“ lässt sich gut lesen. Zum Teil begegnet der Leser wieder einmal besonderen Charaktere, allerdings bin und bleibe ich ein Fan der Flussgötter. Die Idee des Buches und ihre Charaktere sorgen für eine spannende Lesereise, der schräge Humor brachte mich oft zum Schmunzeln.
Zitat  S. 413 (Ende):
Sie streckte die Hand aus, und über ihrer Handfläche bildete sich eine Kugel aus Licht mit wunderschön irisierendem Schimmer – viel schöner als jedes Werlicht, das ich je zustande gebracht hatte.
„Ach du Scheiße“, sagte ich. „Du kannst zaubern.“

Wer könnte damit wohl gemeint sein ?! (Schmunzeln)



 Autoreninfo - von Verlagsseite
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.

Donnerstag, 20. September 2012

"Die Dunklen Tage"-Challenge




"Die Dunken Tage-Challenge"

15. 9. 2012 bis 15. 3. 2013



Wieder eine Challenge ? :-)
Vor einigen Tagen habe ich bei Sabine sowie auch bei Sabrina von dieser Challenge gelesen - allerdings hatte ich mir selbst ein paar Tage Bedenkzeit gegeben. Und ja, es ist eine tolle Challenge, die man wirklich mit seinem Lesestoff verbinden kann. 
 
Die Challenge wurde von Books from beyond the rim ins Leben gerufen und läuft vom
15. September 2012 bis 15. März 2013.

Zu den nachstehenden Themen soll mindestens EIN Buch gelesen und rezensiert werden.
Solltet Ihr noch weitere Infos lesen wollen, dann findet ihr die >>> HIER <<<

Und hier nun

Die Vorgaben 

1. Ein herbstliches Cover
Es wird kühler, die Tage werden kürzer, da ist es Zeit etwas herbstliches zu lesen. Vielleicht viele Blätter auf dem Cover oder einfach nur Herbstfarben?
 
2. Ein Buch mit dem Thema Schatten 
Die Tage werden kürzer und die Schatten immer länger. Lasst uns prüfen, wie lang!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)
3. Ein schwarzes/sehr dunkles Cover 
Dunkel und trüb geht es weiter auf den Winter zu,
was passt da besser als ein tristes Buch mit schwarzem Cover?

4. Buch mit dem Thema Schnee
Und schon ist es Winter. Mummelt euch in die Decke ein und lest etwas, dass euch in eine verschneite Winterlandschaft entführt (egal ob Cover, Titel oder Inhalt)

5. Ein Buch mit Sternen
In den klaren Winternächten sind die Sterne am Himmel besonders gut zu sehen ...auf oder im Buch vielleicht auch? Auch hier ist es Egal ob auf dem Cover, im Titel oder inhaltlich.
6. Ein weihnachtliches Buch oder ein Märchenbuch
Der Lichtblick in den Wintermonaten ist eindeutig Weihnachten. Lest etwas weihnachtliches oder etwas märchenhaftes. (Cover, Titel oder Inhalt)

7. Licht auf dem Cover 
Mit Beginn des neuen Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht traut sich sicher auch irgendwann wieder heraus. Jetzt ist die Zeit um sich mit etwas Licht wieder auf Fröhlicheres einzustimmen. Das kann eine Laterne sein, oder die Sonne oder eine Lagerfeuer ... lasst eurer Fantasie freien Lauf!

8. Titel mit Bezug zum Licht 
Wenn wir schon das Licht anlocken wollen, dann sollten wir es auch beim Namen nennen ... und Wortspielereien gibt es da viele ;)

9. Ein weißes/sehr helles Cover
Juhuu, es ist da! Das Licht strahlt wieder und damit wird es Zeit, ein Buch mit einem weißen oder sehr hellen Cover herauszusuchen, das sicher schon den ganzen Winter auf seinen Einsatz wartet.

10. Ein Frühlings- oder Sommerbuch
Zu Abschluß darf es dann noch etwas zur Aufmunterung sein. Lest ein Buch, dass den Frühling oder den Sommer zum Thema hat um nach dem Winter wieder richtig in Schwung zu kommen!
(egal ob Cover, Titel oder Inhalt)