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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Montag, 9. April 2018

"Die geliehene Schuld" ~ Claire Winter

Gelesen 03/2018
Claire Winter
Die geliehene Schuld   
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Diana Verlag (5. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453291948
ISBN-13: 978-3453291942
€ 22,00



Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank für das Leseexemplar






Eine hoffnungsvolle Zukunft - 
wenn da nicht die Vergangenheit wäre

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Mein Leseeindruck

Das Cover ist passend für diesen Roman wie auch der Titel gewählt. So mein Eindruck, als ich am Ende angelangt war.
Spannung und Gefühl, alles findet sich. Mit ihrem neuesten Roman "Die geliehene Schuld" geht es zurück in die wahrscheinlich dunkelste Zeit von Deutschland, die sich keiner zurückwünscht.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Und trotzdem musste ich mehrfach Lesepausen einlegen, da mich die Thematik, der Hintergrund zur Geschichte, doch emotional sehr aufgefühlt hat. Background ist die Zeit zum Ende des Nationalsozialismus, und die Anfangsjahre nach Kriegsende.
Auf Recherche zu einem brisanten Thema ist der Berliner Journalist Jonathan in Köln. Ihm war schon bewusst, dass er seit langem in ein Hornissennest gestochen hatte. Gerechtigkeit, daran hatte er immer geglaubt. Doch dem war nicht so. Denn wie konnte es angehen, dass unter dem Mantel der Obrigkeit, der Kirchen Hunderte, ja Tausende ehemalige Nazis untertauchen konnten und irgendwo mit neuer Identität lebten? Sie waren gesuchte Kriegsverbrecher. Jonathans Bauchgefühl veranlasst ihn, all seine Recherchen nach Berlin zu seiner guten Freundin Vera, ebenfalls Journalistin beim "ECHO" zu schicken.

"Die geliehene Schuld" ist eine Geschichte aus der Vergangenheit. Sie zeigt auf, wie rasend schnell sich der deutsche Geheimdienst aufgebaut hat. Dank guter Vorsorge eines Herrn .G., und wenn man dessen Vita liest, kriege ich das Brechen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Fluchtwege der Nazis, deren Helfer, Helfershelfer, das Leben einer Familie, deren Vater im Reichsicherheitsdienst arbeitete und eine Größe war, eine neugierige Tochter, die durch ihre Arbeit immer selbstbewusster wird. Auch wenn die Geschichte um Marie, Jonathan, Vera u. a. fiktiv ist, aufgrund der nachgewiesenen Recherchen der Autorin, den aufgeführten Büchern ist daraus ein sehr spannender und ausführlicher Roman geworden.
Der Spannungsbogen ist von Beginn an da, so dass einen die Story fesselt. Nicht absehbar war für mich zeitweise, in welche Richtung sich dies entwickelt. Die Geschichte verlangt einiges vom Leser. Und man muss sich auf sie einlassen. Denn sie entwickelt sich rasend schnell, spektakulär. Gerade die Schilderungen der damaligen Zeit waren meines Erwachtens mehr als sehr gut beschrieben. Ebenso die tragische Liebesgeschichtee um Marie und Jonathan, die beide ihr Leben verloren. Der eine, weil er zu tief gegraben und zu neugierig war, die andere eben weil sie neugierig geworden ist, was damals wirklich geschehen und inwiefern ihr Vater in der Sache verwickelt und weil sie mit Jonathan zusammen war.
Zeitweise schwebte mehr als eine dunkle Wolke über meinen Kopf. Aber nicht weil die Geschichte schlecht war, nein ich habe mich immer wieder gefragt: Haben die Menschen heute vergessen oder nur verdrängt?

Was ist Wahrheit, was ist Fiktion? Dieses hat die Autorin auf mehreren Seiten sehr ausführlich beschrieben. Der Verlag hat dem Buch ein aufklappbares Lesezeichen mit Personenverzeichnis beigeliegt. Eine wirklich gute Idee!

"Die geliehene Schuld" - eine schicksalsschwere und anspruchsvolle Geschichte

Von der Autorin habe ich ja schon "Die Schwestern von Sherwood" als auch "Die verbotene Zeit" gelesen. Beide haben damals Höchstwertung erhalten. Aber dieses Buch toppt es noch.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ "Die geliehene Schuld" wird von mir mit dem goldenen Lesegenuss-Buch ausgezeichnet!  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgte der SPIEGEL–Bestseller »Die verbotene Zeit«. »Die geliehene Schuld" ist ihr dritter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin. Claire Winter ist das Pseudonym von Claudia Ziegler

Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

| Rezension | Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen ~ Margot Lee Shetterly

Margot Lee Shetterly
Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (2. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959670842
ISBN-13: 978-3959670845
Originaltitel: Hidden Figures
Michael Windgassen (Übersetzer)
€ 14,00

 Cover - Info - Kauflink
VERLAG





Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Raketenforschung
Kalkulationen, Apollo 11:
Die faszinierende Geschichte afroamerikanischer Wissenschaftlerinnen 
in der NASA

Im Jahr 1943 meldet der Personalchef des Langley Memorial Aeronautical Laboratory der Verwaltungsleitung, dass ein immenser Personalbedarf bestehe. An der Küste von Virigina lag der Campus von Falngley Field. Afroamerikaner waren dort eine Minderheit. Langley war wie eine Familie. Das Thema Rassentrennung stand zwar im Raum, aber nicht vordergründig. Es waren die "kleinen" Gegebenheiten, die darauf hinwiesen, z. B. die Toiletten für "farbige" Angestellte, die dementsprechend gekennzeichnet waren.
Die Autorin Margot Lee Shetterly ist auf Spurensuche gegangen und entstanden ist dieses großartige Buch. Es handelt von den Frauen, die zur Zeit der Rassentrennung bei der NASA (so hieß es später) als Mathematikerinnen beschäftigt waren. In ihrem Prolog gibt die Autorin einen Einblick zum Verlauf der Entwicklung zur NASA. Dazu schreibt sie zu den Rechenspezialistinnen (S. 20): Ich war entschlossen, ihre Existenz und ihre Leistungen so zu dokumentieren, dass sie der Geschichte nie wieder verloren gehen würden.
Lange, bevor der Computer Einzug in die Welt hielt, (kursiv) verhalfen die schwarzen Rechnerinnen von Langley den USA zu seiner Vormachtstellung in Luftfahrt, Raumforschung und Computertechnologie …
Es stellt sich die Frage, warum hat nie jemand von diesen menschlichen "Rechencomputern" gehört? Also ich habe sie mir jedenfalls gestellt. Ausführlich erklärt dies die Autorin im Epilog.
Da ist z. B. der Abbruch der Apollo 13-Mission, ein vorprogrammierter Kurs, der nicht gehalten werden konnte und doch fand es ein gutes Ende. All dies verdankten sie Katherine Johnsin, die letztendlich 2015 von Präsident Obama mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde. Zuletzt erhielt diese 2012 John Glenn.
Das Buch "Hidden Figures" füllt ein Stück des Vakuums der großartigen Leistung von Frauen, Afroamerikanerinnen, der amerikanischen Geschichte. Katherine Johnsons Geschichte kann ein Türöffner sein für all die Geschichten anderer Frauen, ob schwarz oder weiß, deren Leistungen nicht gebührend zur Kenntnis genommen wurden bzw. werden (S. 333)
Mary Jackson gehörte zum Langley-Team, überstand die Umstrukturierungen der NASA. Seit 1958 war sie Ingenieurin und verlor nie ihr Ziel aus den Augen: die Naturwissenschaft. Sie brachte sich selbst das Programmieren bei. (S. 338) Von einem menschlichen Computer war sie zur Mathematikerin und schließlich zur Ingenieurin aufgestiegen. 1979 nahm sie die Stelle der Frauenbeauftragten an, was ihr nicht leicht fiel. Mary Jackson war schon seit Jahren Mitglied einer Gruppe von Frauen, die sich für eine Gleichstellung bei der Besetzung von Posten egal ob weiß oder farbig, einsetzte. Gloria Champine, Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren, eine Weiße, arbeitete hart und wurde techn. Assistentin des Chef der Abteilung für Weltraumsysteme. Sie setzte sich gegen ihre männlichen Bewerber durch. Irgendwann lernte Mary Gloria kennen und sie wurden Freundinnen. Schließlich arbeiteten sie als Team über Jahre als Gleichstellungsbeauftragte. Hier erfuhr Gloria von Dorothy Vaughans Weg.
Dorothy Vaughan, 32 Jahre, arbeitete im Jahr 1943 während der Sommerferien in der Sortierstation der Wäscherei von Langley. Dorothy Vaughan war eine farbige Mathematiklehrerin, verheiratet, vier Kinder. Doch ihr Gehalt war bescheiden. Mir war nicht bekannt, dass die schwarzen LehrerInnen 50% weniger verdienten als ihre weißen KollegInnen. So kam es halt, dass sie Geld dazu verdiente. Dorothys Leben, ihren Weg, zu lesen, bis sie schließlich dank Miriam Mann einen befristeten Job in Langley bekam, der ihren Fähigkeiten entsprach, war bombastisch. (S. 85) Für ein ehrgeiziges, junges mathematisches Talent - wenngleich kein ganz junges mehr - gab es keinen besseren Platz auf der Welt

Zu Beginn des Buches gibt das Inhaltsverzeichnis einen Einblick auf die 23 Kapitel. Nicht zu vergessen die sehr ausführlichen Anmerkungen sowie die Bibliografie. Wer "Hidden Figures" intensiv liest, für denjenigen ist dies eine große Hilfe. Im Vordergrund stehen thematisch zum einen die Rassentrennung als auch die Geschichte der Raumfahrt. Die Frauen in der Geschichte machen sie lebendig, zeigen den Werdegang auf, u. a. den Wettlauf zwischen den Russen und Amerikanern  im Weltall. Es gibt viele Momente im Buch, die einem vor Augen führen, was die Trennung zwischen Farbig und Weiß bedeutet. Dies sind nicht nur die getrennten Toiletten, da ist auch z. B. die Kaffeemaschine im Büro "für Farbige".
Wenn man bedenkt, dass es Jahrzehnte her ist, das der erste Mensch den Mond betreten hat, aber nur häppchenweise die Rassentrennung aus den Köpfen verschwand, eine Gleichstellung der Frau, egal ob weiß oder farbig, auf Positionen im Beruf, das hat bis heute noch nicht gut funktioniert.
Die Autorin hat einen sehr ausgewogenen Schreibstil und eine spannende Erzählart. Hier wurde sehr gut recherchiert, die Themen überzeugend verarbeitet, und es gibt nichts, was ich kritisieren könnte.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" wird von mir mit dem goldenen Lesegenuss-Buch ausgezeichnet!  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Der "Boston Globe" schreibt: Shetterly hat beeindruckend gründlich recherchiert und erzählt mit wahnsinnig viel Herz."
Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Verfilmung ist nominiert für drei Oscars.


Margot Lee Shetterly ist eine unabhängiger Wissenschaftlerin und bekam einen Zuschuss der Alfred P. Sloan Foundation, um für "Hidden Figures" recherchieren zu können. Derzeit forscht sie für ihr „Human-Computer –Project“, ein digitales Archiv der Geschichte der weiblichen „menschlichen Computer“ in der NASA. Sie lebt in Hampton, Virginia und Valle de Bravo, Mexiko.


1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.

Ein hervorragendes, excellent recherchiertes Buch, ein Must-Read.

Montag, 14. November 2016

Rezension || Die Chroniken der Windträume ~ Jando

Jando
Die Chroniken der Windträume
Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
Verlag: Koros Nord; Auflage: 1 (16. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945908078
ISBN-13: 978-3945908075
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Antjeca (Illustrator)
€ 13,99

©  Cover / Info

Das Buch "Die Chroniken der Windträume" hat mich sehr bewegt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Untertitel lautet "Die Saga einer wundersamen Reise zu sich selbst." Ich kenne ja inzwischen schon einige Bücher vom Autor Jando, die mich ebenfalls sehr beeindruckt haben. Wie ist es möglich, dass ein Mensch so großartige moderne Geschichten/Märchen schreiben kann - einzigartig, meiner Meinung nach. Auf beeindruckende und einfühlsame Art Geschichten zu erzählen, die sich deutlich aus der Masse hervorheben.
Mein erster Blick gilt, wie kann es anders sein, dem Cover. Es zieht dich magisch an, lässt deiner eigenen Fantasie freien Lauf. Einerseits wirkt es durch die Farbharmonie, den Wellen, dem Himmel, verträumt, aber auch geheimnisvoll. Es ist der weite Blick in die Ferne, dorthin wo die Ungewissheit wohnt.
Eine leise Geschichte mit viel Herz und der Liebe zum Buch.  Es gibt nur wenige Bücher, an die ich mich erinnere, die mich emotional sehr berührt haben, an vielen Stellen eine Träne in die Augenwinkel trieben, aber auch zum Nachdenken anregten und folglich auch darüber, zu handeln. Nicht zu vergessen die wunderbaren Botschaften in diesem Buch. Man lernt wieder zu träumen, ohne dabei die Realität aus den Augen zu verlieren.

Das 120 Seiten umfassende Buch beinhaltet den ersten Band "Eine wundersame Reise zu sich selbst" sowie Band 2 "Die wundersame Reise geht weiter".  Im Prolog zum ersten Band schreibt der Autor: … Lebt eure Träume intensiv, zeigt sie anderen, aber versicht nicht sie zu überzeugen, denn jeder Traum ist einmalig - auch eurer.
Die Grundthematik des Buches ist der Verlust eines uns nahestehenden Menschen, den wir geliebt und geachtet haben.
"Eine wundersame Reise zu sich selbst" erzählt von Tom, dessen Freundin geraden die Beziehung beendet hatte, und vom Verlust seines Vaters. Einfach so, unerwartet, war er gestorben. Tom begibt sich an den Ort, wo er Ruhe findet, am Meer und lauscht dem Wind, der ihm eine Geschichte erzählt.
In "Die wundersame Reise geht weiter" ist es Toms Sohn, der an den Lieblingsplatz seines verstorbenen Vaters geht. Die Trauer und der Verlust ist so groß und auch hier - ich zitiere aus dem Prolog
…müssen wir den Weg bereiten. Um nicht unterwegs von diesem abzukommen, sollten wir öfter innehalten. Die Seele wird sich öffnen. Wir sollten ihren Worten genau lauschen, denn sie ist der Spiegel des Lebens.

Was schreibt man über ein Buch, wenn einem die richtigen Worte fehlen? Es hat etwas mehr Zeit gebraucht, dann aber bin ich zu dem Entschluß gekommen, frei aus dem Bauch heraus zu schreiben. Jandos Schreibstil hat für mich etwas zauberhaftes, immer wieder findet er die richtige Wortwahl und so viel Poesie zwischen den Zeilen. Man versinkt in die Geschichte. Die Charaktere wachsen einen ans Herz, und man möchte sie eigentlich nicht loslassen.

"Die Chroniken der Windträume" sollte man gelesen haben. Es motiviert, an den eigenen Träumen festzuhalten und nicht immer mit dem Strom zuschwimmen. Auch wenn es vom Thema her traurig zu sein scheint. Mit dem Tod, den Verlust müssen wir leben, aber da gibt es noch die Hoffnung, was wir so oft aus den Augen verlieren. Zwischenmenschliche Beziehungen, Freundschaften, Vertrauen, das Leben selbst, all das spielt eine große Rolle. Darum nutze jeden Tag bewusst, auch in der Hektik des Alltags zeigen sich schöne Momente, egal wie kurz sie auch sein mögen.
Das Buch ist wie das Meer, ein Auf und Ab der Wellen, der Gefühle, tobende Gischt, kleine Wellen, ruhige See und am Ende bricht die Sonne durch die dunklen Wolken, zeigen dir den Schimmer der Hoffnung.
Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann und bei jedem Mal noch etwas Neues entdeckt.  Erwähnen muss ich noch die wunderbaren Illustrationen von Antjeca. In diesem Buch ganz besonders die Zeichnung der kleinen Robbe Jova. Ihre Geschichte hat mich mehr als berührt. Es sind wir Menschen, die Verantwortung tragen … aber lest selbst.
Ich habe jede Seite dieser Geschichte genossen.
Das Buch ging mir sehr unter die Haut und es hinterlässt einen starken, bleibenden Eindruck.
Ein wirklich ganz besonderes Buch, für den selbst sechs Lesegenuss-Bücher fast schon zu wenig sind. Von daher gibt es noch das goldene Lesegenuss-Buch!



Jando wurde am 16.07.1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Mit seinen Geschichten möchte er zeitlose Botschaften für Jung und Alt, Groß und Klein erzählen. Sein Seemannsgarn spinnt er als waschechter Norddeutsche während ausgedehnten Wanderungen entlang der Küste. Als kleiner Junge wollte er Seeräuber werden, der Besitztümer an Arme verteilt. Diese Haltung spiegeln heute seine Bücher wider. Sein Erstling “Windträume…eine wundersame Reise zu sich selbst”, welches Jando zunächst 2003 im Eigenverlag veröffentlichte, erschien 2010 bei einem klassischen Verlag und liegt auch als Hörbuch vor. Nach längerem Aufenthalt in Köln lebt er heute unweit der Nordseeküste. 2012 erschien das moderne Märchen “Sternenreiter: Kleine Sterne leuchten ewig”, als gebundene und Hörbuchausgabe. Im Februar 2016 wurde der Titel auf dem koreanischen Buchmarkt eingeführt, nachdem sich der Verlag Penguin Publishing Cafe die Rechte sicherte. Die Film- und TV Produktionsfirma puzzle pictures erwarb die Filmrechte am Sternenreiter und hat mit Jando zusammen am Drehbuch geschrieben. Der Spielfilm soll 2017 in die Kinos kommen. Weitere Publikationen sind der immerwährende Kalender “Herzensbotschaften für das Jahr” und im Mai 2015 das moderne Märchen “Traumflieger: Lena schreibt Briefe an Gott”, welches auch als Hörbuch vorliegt. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2014 wurde Jando für den “Virenschleuderpreis” nominiert und auf die Shortlist in der Kategorie “Ansteckendste Persönlichkeit” gewählt. Er engagiert sich ehrenamtlich für die Kinderhilfsorganisation “Ein Herz für Kinder” und unterstützt die Robben-Kampagne der Tierrechtsorganisation “PETA”.


Früher einmal glaubte man, wenn jemand stirbt, dass der Wind seine Seele in das Reich der Toten begleitet. Aber manchmal, nur manchmal bringt der Wind die Seele zurück, um geliebten Menschen noch einmal nahe zu sein und um ihnen in ihren größten Ängsten und Nöten beizustehen.- um sie an ihre Träume zu erinnern.

Tom und sein Sohn Jan stehen in unterschiedlichen Jahrzehnten am Scheideweg ihres Lebens. Der Verlust eines geliebten Menschen hat ihnen ihre Träume und Hoffnung genommen. Die Begegnung mit dem Herrn der Winde an ihrem Zufluchtsort am Meer zeigt ihnen Wege auf, ja sagen zu lernen zu ihren Träumen, aber auch ja zu Liebe und Schmerz. Doch müssen sie erst einmal lernen, dass selbst das Abschied nehmen, der Beginn einer neuen fantastischen Reise sein kann. Eine Reise voller Trauer, Hoffnung und Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen.
Die Chroniken der Windträume ist ein modernes Märchen für kleine und große Leser, die bereit sind, ihre Träume in ihr Leben einzubeziehen.

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Dank an den Autor Jando für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.

Samstag, 18. Juni 2016

|| Rezension || Für immer in deinem Herzen ~ Viola Shipman

Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (25. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3810524255
ISBN-13: 978-3810524256
Originaltitel: The Charm Bracelet
€ 14,99
Anita Nirschl (Übersetzer)

© Cover - Info - Kauflink
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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Jedes Armband erzählt eine Geschichte

Lesemeinung 

♥ Für immer in deinem Herzen ♥
→ ein Roman, der das Herz berührt.
Die Geschichte der Familie Lindsey wird über Generationen hinweg erzählt. Es beginnt im Jahr 1953 mit Lolly, der Mutter und Arden und Großmutter von Lauren. Im Laufe der Handlung erfährt der Leser, wie alles angefangen hat mit dem Bettelarmband und den Glücksbringern. Lolly bekam ihren ersten von der Großmutter Mary, die im Jahr 1901 Irland verlässt und nach Amerika auswandert. Mary hat Talent, sie kann nähen. Diese Fähigkeit bringt ihr einen Job, sie kann Geld sparen, um weiter nach Michigan zu reisen. Und sie kauft ihrer Chefin die alte Singer-Nähmaschine ab. Diese Frau schenkt ihr den Anhänger in Form einer Nähmaschine
S. 96 "Meine Mutter sagte immer: ,Schenk ein Stück von dir selbst. Du weißt nie, was für einen tiefen Eindruck du vielleicht hinterlässt.' Also schenke ich dir ein Stück von meinem Leben. Ich bin alt. ... Aber du ... Du hast dein ganzes Leben vor dir. - Dieser Anhänger hat große Bedeutung: Er steht für ein Leben in der Familie - Ganz gleich, wie weit entfernt sie sein mag."
Von da an war es Tradition in der Familie, dass die Frauen ein Armband mit Glücksbringern besaßen. Und jeder Anhänger hat eine Bedeutung, erzählt eine Geschichte.
Die nunmehr siebzigjährige Lolly erinnert sich an ihre glückliche Kindheit, bis zu dem Geburtstag am 4. Juli, der für sie einer der traurigsten war. Ein Jahr später war ihre Mutter verstorben.
Lollys Tochter Arden lebt in Chicago, es schien so weit weg, fünf Stunden von Lost Land Lake entfernt. Lauren, ihre Enkeltochter, ging aufs College. Das Verhältnis zwischen Lolly und Arden war nicht so, wie man es sich vielleicht wünscht. Es herrschte eine gewisse Kälte zwischen ihnen. Arden, die beruflich stark eingespannt war in ihrem Job bei "Paparazzi", fand nur selten den Weg zu ihrer Mutter. Von ihrem Ex-Mann konnte sie kaum finanzielle Unterstützung erwarten, doch sie tat alles, damit Lauren ihr Studium abschließen konnte. Dass diese aber unglücklich war und viel lieber ein Kunststudium belegt hätte, wird im Laufe der Handlung klar.
Es war Ende Mai, als Arden in ihrer Post einen Brief an sie gerichtet findet. Absender ihre Mutter. Inneliegend eine Karte mit einem Spruch aus "Alice im Wunderland" und ein silberner Anhänger in Form des verrückten Hutmachers. Gleichzeitig die Frage/Bitte, ob sie in diesem Sommer zu Besuch kommen könnte.
Auch Lauren erhält Post von Lolly, ebenfall seinen Anhänger für das Bettelarmband. Er hatte die Form von einem Heißluftballon.
Lauren liebt ihre Großmutter über alles. Sie war so anders, irgendwie verrückt, aber sich selbst treu geblieben. Erinnerungen an die Sommer ihrer Kindheit am Michigansee werden wach. Klar war ihr leider nicht, warum ihre Mutter Arden keine Nähe bzw. Wärme von Lolly zuließ.
Bei einem Gespräch der beiden beschließen sie, ein paar Tage nach Lost Land Lake zu fahren. Das Memorial Day-Wochenende eignete sich ideal dafür.
Zitat S. 52
"Lolly Lindsay war schon die Attraktion von Scoops, so lange Arden zurückdenken konnte. Sie stand bereits seit Jahrzehnten im großen Schaufenster von Dolly's Süßwarenladen, eine prominente Persönlichkeit in dieser tapisch amerikanischen Kleinstadt, auffällig wie die extravagante Mame in Die tolle Tante. ... Lolly war ein regionales Kulturgut.

So überraschen sie Lolly. Die kommenden Tage werden die wohl wichtigsten im Leben für Arden und Lauren. Und Lolly macht ihr sich selbst gegebenes Versprechen wahr und erzählt ihnen zu einer immer passenden Gelegenheit die Geschichten der Anhänger.

Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, so dass man wirklich das Gefühl hatte, sie wären real. Lolly strahlt pure Lebensfreude aus, die auch auf mich als Leser übergesprungen ist. Man fühlt sich in die Geschichte hineinversetzt und als Leser wirst du vollkommen in den Bann gezogen.
Die spürbare Liebe Laurens zu ihrer Großmutter, die Geschichte bzw. Problematik zwischen Arden und Lolly ist ausgezeichnet beschrieben. Ebenso die Krankheit, die langsam von Lolly Besitz ergreift. Hier findet die Autorin immer die richtigen Worte, um das ernste Thema etwas aufzulockern. Jede der drei Frauen geht mit der Diagnose anders um. Die Veränderung, die sie zusammen durchmachen, greifbar und authentisch dargestellt. Am berührendsten der Anhänger-Geschichten fand ich
► Der Seetaucher ◄ Für ein Leben mit einer Liebe, die dich immer nach Hause ruft.
Aufgelockert wird die Handlung durch die hinzukommende Charaktere Jake. Die Person bewirkt einiges, auch im Leben von Arden. Wenn es anfangs nicht ganz so aussieht, man merkt sehr schnell, dass die Chemie zwischen Jake und Arden stimmt.

Der Roman endet mit dem Epilog ► Das Buch ◄ Für eine Geschichte, die niemals endet.
Das Wort ENDE braucht es nicht, denn die Geschichte setzt sich immer wieder fort, von Generation zu Generation.

Mit "Für immer in deinem Herzen" hat die Autorin eine ergreifende Familiengeschichte geschrieben. Es besteht immer ein Hauch von Hoffnung auf Glück, das sollte man nicht vergessen. Viola Shipman hat mich mit ihrer wundervollen Art zu schreiben, Worte zu finden, absolut überzeugt. Ich habe jede Seite dieser Geschichte genossen.
Das Buch ging mir sehr unter die Haut und es hinterlässt einen starken, bleibenden Eindruck.

Ein wirklich ganz großer Roman, für den selbst sechs Lesegenuss-Bücher fast schon zu wenig sind. Von daher gibt es noch das goldene Lesegenuss-Buch!

  Buchinfo 
Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben und stehen für Geschichten voller Hoffnung, Sehnsucht und Lebenslust. Viola Shipmans Roman ›Für immer in deinem Herzen‹ erzählt von einem Sommer, der drei Lebenswege zusammenführt und verändert.
Jedes Armband erzählt eine Geschichte
Großmutter Lolly lebt immer noch am Lost Land Lake, wo ihre Mutter ihr vor langer Zeit das Armband gab, das ihr Talisman wurde und Symbol für ihre Verbindung zur Familie. Aber ihre Tochter Arden und ihre Enkelin Lauren haben sie seit Jahren nicht mehr besucht, und Lolly läuft die Zeit davon.
Arden konnte es kaum erwarten, ihre Kleinstadt hinter sich zu lassen und nach Chicago zu ziehen, aber jetzt, im mittleren Alter, besteht ihr Leben nur noch aus Arbeit in der Redaktion, und sie schleppt sich einfach nur noch von Tag zu Tag. Alles, was ihr mal Spaß machte, ist ihr entglitten. Als sie einen Brief mit einem Armbandanhänger von Lolly und einen unerwarteten Anruf aus dem Heimatort erhält, ist sie alarmiert. Ein Notfall? Arden muss sich überlegen, ob sie es erträgt, nach Hause zu kommen.
Lauren, eine begabte junge Malerin, hat ihre Leidenschaft aufgegeben, um Betriebswirtschaft zu studieren. Aber sie verkümmert allmählich immer mehr und weiß nicht, wie sie ihrer Mutter die Wahrheit sagen soll.
Durch das Armband mit Charms entdecken die drei Frauen die Bedeutung von Familie, Liebe, Treue, Freundschaft, Spaß und der Lust zu leben, während der Zauber der Glücksbringer ihre Leben verändert.


Viola Shipman arbeitet regelmäßig für People.com, Entertainment Weekly und Coastal Living sowie öffentliche Rundfunkprogramme. Sie schreibt im Sommer in einem Ferienort, inspiriert von der grandiosen Kulisse des Michigansees. Das Armband ihrer eigenen Großmutter brachte sie auf die Idee zu diesem Roman.

Samstag, 2. April 2016

|| Rezension || Das Feuer der Freiheit ~ Lyndsay Faye ~ Abschluss der Trilogie

Lyndsay Faye
Das Feuer der Freiheit
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (19. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423260862
Originaltitel: The Fatal Flame
Michaela Meßner (Übersetzer)
€  15,90

© Cover - Info -VERLAG







Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


"Ich bin nicht der Held dieser Geschichte. Ich glaube nicht, das ich jemals der Held irgendeiner der Geschichten war, die ich niederschreibe, damit Sinnloses einen Sinn bekommt. Aber letztlich schreibe ich schon die ganze Zeit Heldengeschichten. Sogar damals, als ich dachte, mein Bruder sei für die Überlebenden der Familie Wilde nichts weiter als ein Flammeninferno." ←
(S. 16 Anfang)

Mit "Das Feuer der Freiheit" findet eine brillante Trilogie ihren Abschluss. Leider! Es heißt Abschied nehmen von großartigen Protagonisten, einer Zeit, deren Geschichte die Autorin Lyndsay Faye uns nahe gebracht hat, New York im 19. Jahrhundert. Wer die ersten beiden Bände kennt, wird hier sicherlich mit Wehmut den Abschlussband lesen.

Handlungsort des historischen Krimis ist New York. Immer mehr Frauen tun sich zusammen, fordern Gleichheit. Es dauert allerdings noch Jahrzehnte, bis die Frauenbewegung richtig in Gang kommt. Doch es gab sie schon, die Frauenrechtlerinnen.
Die Hauptcharaktere Timothy Wilde ist einer der ersten Polizisten des damals gegründeten NYPD. Er und sein Bruder Valentin hatten das Feuer überlebt, bei denen die Eltern ums Leben kamen. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Doch in diesem Band kommen sie erwachsener, reifer herüber. Die Charaktere sind so beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie existieren wirklich. Ebenso die Nebencharaktere   - Menschen mit Stärken und Schwächen.

In Rückblenden wird Bezug auf die beiden vorherigen Bände genommen, das Geschehene aufgefrischt. Im ersten Band geht es um die Religion, Politik, während der zweite Teil sich hauptsächlich um die Befreiung der Sklaven in New York als auch wiederum die Politik dreht. Es sei aber auch noch angemerkt, dass Liebe ebenfalls drin vorkommt ☺

"Das Feuer der Freiheit" behandelt das Thema der Frauenrechte.
Die Fabrikarbeiterinnen von Amesbury bekamen einen Wutanfall und stürmten aus dem Gebäude … Man hatte den jungen Frauen gesagt, sie müssten künftig zwei Webstühle bedienen, sodass sie doppelt so viele Yrads weben könnten wie jetzt mit nur einem Webstuhl und das alles ohne jede Lohnerhöhung. (Boston Evening Transcript, 25. März 1836)
(S. 254)

Robert Symmes, Stadtradt von NY und mehrfacher Fabrikbesitzer, wird von einer ehemaligen Mitarbeiterin bedroht. Sally Woods ist inzwischen Frauenrechtlerin und droht damit, seine Fabriken abzubrennen. Sie kämpft gegen die Ausbeutung der Frauen.

Mitte des 19. Jahrhunderts flohen viele Iren nach Amerika. Mit der jungen Dunla Duffy beginnt der Prolog, in dem sehr deutlich der Kampf ums Überleben in NY beschrieben wird. Dunla Duffy - Dunflaith ó Dufaigh, wie sie in der grünen Heimat ihrer Mutter genannt wurde - war am Verhungern.
S. 9

Lyndsay Faye ist eine exzellente Erzählerin. "Das Feuer der Freiheit" wird aus der Sicht von Timothy Wilde erzählt. Wer Probleme mit der Gangstersprache hat, am Ende des Buches befindet sich ein Glossar.

Bekannt ist ja, dass ich weniger Krimis oder Thriller lese, doch vom ersten Band an war klar, diese Trilogie ist ein Must-Read! Spannend, faszinierend, exzellent geschrieben. Die Geschichte entwickelt sich langsam, so dass durch die erzeugte Spannung eine historische Krimi-Trilogie entstanden ist, die seinesgleichen sucht. Ein absolutes Meisterwerk, und von daher klare Leseempfehlung.

Mein Wunsch - Die Verfilmung dieser großartigen historischen Reihe.

Ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher.

Die gesamte Trilogie erhält das goldene Lesegenuss-Buch!


Meine Rezensionen zu
Band 1 - Der Teufel von New York
Band 2 - Die Entführung der Delia Wright
❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Buchinfo  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀ 

Fesselnder Abschluss der Bestseller-Trilogie
In den Straßen des historischen New York geht ein Feuerteufel um – oder ist es womöglich eine Teufelin ...? Der ausbeuterische Unternehmer und Abgeordnete Robert Symmes lässt Näherinnen unter unerträglichen Bedingungen arbeiten: Hat eine von ihnen Drohbriefe verfasst und seine Fabrik in Brand gesetzt? Oder war es die Frauenrechtlerin Sally Woods, die sich höchst verdächtig benimmt? Ein halbverhungertes Waisenkind scheint den Schlüssel zu dem Geheimnis zu besitzen, doch niemand weiß seine Äußerungen richtig zu deuten. Es ist an Timothy Wilde, dem Polizisten wider Willen, Schlimmeres zu verhindern – indem er möglichst schnell den Täter findet.

❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Vita  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀

Lyndsay Faye gehört zu den authentischsten New Yorkern, nämlich denen, die woanders geboren wurden. Sie lebt in Manhatten.

Gleichzeitig bedanke ich mich beim Verlag dtv, dass sie mir die komplette Reihe zur Verfügung gestellt hat. Ich muss aber dazu sagen, dass dies keinen Einfluss auf meine Lesemeinung hat. Da bin ich nicht bestechlich!