Aprilynne Pike
Die Liebe der Göttin
Band 2 Dilogie
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: cbj (29. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157756
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Earthbound
02
€ 16,99
auch als EBOOK erhältlich
Cover Info Quelle Verlag
„Wer bist du?“, fragt
Logan mit leicht rauer Stimme. Seine Augen funkeln düster, als sein Blick
meinem begegnet. „Ich bin Tvia.“ Ich schaue ihn an. Was kann ich sagen, damit
er mir vertraut? „Ich bin deine ewige Geliebte. Wir sind seit Anbeginn der
Zeiten zusammen – in jedem Leben, in dem wir einander finden konnten.“
Endlich weiß Tavia, wer
sie wirklich ist: eine Göttin, die immer wiedergeboren wird, solange sie ihren
Seelenpartner, ihre große Liebe findet. In diesem Leben ist es Logan, doch er
erkennt nicht die Göttin in ihr. Verzweifelt versucht Tavia, seinem Gedächtnis
auf die Sprünge zu helfen, denn nicht nur ihr Schicksal hängt davon ab, sondern
das der gesamten Menschheit …
Meine Meinung:
Ohne jedwede Rückblenden auf den vor einem Jahr erschienenen
ersten Band der Dilogie geht die Geschichte um Tavia, der Göttin, weiter. Fast
am Ziel angekommen, ihren Seelengefährten Logan gefunden zu haben. Doch dazu
muss er „erwachen“ und sie erkennen. Das Buch beginnt mit einem fürchterlichen
Traum, in dem Tavia ihre letzten Leben sieht, ihren Tod. Bislang ist sie selbst
noch nicht komplett „erweckt“ als Göttin, denn seit dem Flugzeugabsturz vor
über einem Jahr hat sie große Probleme, ihre Macht als jene voll nutzen zu
können. Allerdings geht es dann turbulent und spannungsreich weiter.
Logan/Quinn distanziert sich immer mehr von ihr. Dann fliegt
sein Haus in die Luft. Die Redciate haben zugeschlagen und beide werden
gefangen genommen. Wenn Tavia doch endlich hinter das Geheimnis von Sonya, die
aus dem Traum, kommen würde.
S. 9. „Doch ich weiß
nicht, um was für ein Geheimnis es sich handelt.
Und ich habe das Gefühl,
dass die Träume nicht aufhören werden, bis ich es herausgefunden habe.
Ich sollte mich erinnern.
Ich bin eine Erdgebundene – eine fluchbeladene Göttin, die ein Leben nach dem
anderen lebt, auf der Suche nach meiner wahren Liebe.
Unerwartet werden Tavia und Logan gerettet. Und sie muss nun
handeln, denn der tödliche Virus der geföhrlichen Redciata greift immer mehr um
sich und vernichtet Menschenleben. Da tritt Benson wieder in ihr Leben, er, ein
Reduciata. Ihm hatte Tavia bis vor kurzem noch ihr Herz geschenkt, doch war er
nicht ihr Seelengefährte. Doch Benson liebt Tavia.
Erzählt wird die Geschichte um Tavia aus ihrer Sicht. Durch
den wahrlich rasanten Verlauf gibt es eigentlich kaum Zeit zum Luftholen oder
Nachdenken, wieso weshalb warum so manches ablauft. Ab und an hätte es gut getan, wenn die Autorin selbst einmal Luft
geholt und das Tempo entschleunigt hätte. Schade, denn im Prinzip mochte ich
die Geschichte vom ersten Band her und war deshalb sehr interessiert zu wissen,
wie es weitergeht. Das es nur eine Dilogie ist, war mir damals nicht bewusst.
Das Ende ist perfekt, aber dazwischen bleibt doch einiges
offen. Tavia als Charaktere hat mich angesprochen, gerade auch zum Ende hin.
Die Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Logan und Benson findet zum Ende den
perfekten Abschluss!
„Die Liebe der Göttin“, ein romantisches Fantasiebuch, der
allerdings nicht an den ersten Band „Der Kuss der Göttin“ herankommt. Es
spricht so manches dafür, dass die Autorin ihren roten Faden, den Leitstrahl,
der für den Leser erkennbar sein muss, unterwegs verloren hat. Man könnte es
auch mit dem im Buch erwähnten Garngeflecht, den kleinen geflochtenen Zopf von
Sonya vergleichen. Einmal verkehrt geflochten, ist das Muster zerstört.
Wer den ersten Band gelesen und für gut befunden hat, wird
sicher auch „Der Kuss der Göttin“ lesen. Persönlich muss ich sagen, dass die
Autorin ihr Potential nicht ausgeschöpft hat, um den zweiten Band eben zu etwas
Besonderem zu machen und damit die ganze Dilogie.
Was mich ärgert, dass ich den ersten Band als „Leseexemplar“
vorliegen habe und Band 2 als Hardcover. Das geht gar nicht ... vielleicht
sollte ich es ändern?
Aprilynne Pike denkt sich
Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und
schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie
Meyer gehört. Ihre Elfensaga machte sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin.
»Die Liebe der Göttin« ist der finale Band um die gefallene Göttin Tavia. Pike
lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


















