Kristin Higgins
Ich habe mich verträumt
Broschiert
396 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag (Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862787241
Originaltitel: Too
Good to be True
€ 8,99
Info:
Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll, einfühlsam - und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte schnell herumspricht - und auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt. Der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit ihrem Traummann hat...
Doch bevor Grace sich näher mit ihm beschäftigen kann, muss sie ein paar katastrophale Blind Dates hinter sich bringen, ihren Exfreund auf seiner Hochzeit mit einem Kinnhaken niederstrecken und ein paar Senioren Tanzunterricht geben.
Statement:
Was ist das mit Grace, dass sie schon als Teenie angefangen
hat, für sich einen fiktiven Freund zu erfinden? Es ist einfach, mal ebenso,
bloß um nicht als Single dazustehen, diese Angewohnheit, aus der Schublade zu
holen. Wie so oft in der Vergangenheit war dieser nie present, glänzte durch
Telefonanrufe für Grace (die sie arrangierte), nun ja. Aber konnte das auf
Dauer so weitergehen.
Allerdings war da ja noch die Sache mit Andrew, der sie so
kurz vor der Hochzeit hat sitzen lassen, nur weil er sich in ihre jüngere
Schwester verguckt hatte. Hochzeit geplatzt!
D. h. zurück zum alten Schema, denn nunmehr stand Grace vor
dem Problem, dass sie mit ihrem erfundenen Freund zur Hochzeit eingeladen war. Was
hatte die Familie nicht alles getan, sie traktiert, belästigt, es ging ihr auf
die Nerven. Grace nutzt Online-Dates,
um den Mann fürs Leben zu finden, ihre wahrhaft aufdringliche ältere Schwester
versucht sie unter die Haube zu bringen. Und da ist noch der neue Nachbar von Grace, ein „Wow“-Typ! Bei diesem ganzen
Wenn und Aber konnte ich mir die Ich-Erzählerin Grace so gar nicht als Lehrerin
vorstellen und das auch noch an einer Privatschule. „Sex in the City“ und der
richtige Mr. Right, warum sollte das nicht auch Grace passieren! Die gesamte
Handlung scheint ab und an ein bisschen gaga, etwas überzogen, typisch
amerikanisch geschilderte Romantik, wer dies mag, der wird das Buch mögen.
Mit ihrem lockeren, flüssig zu lesenden Schreibstil macht es
schon gute Laune, die Story zu lesen. Es ist gut für zwischendurch, man kann
herrlich entspannen.
Die Charaktere sind stimmig, sympathisch, wirken nicht zu
aufgesetzt.
Fazit:
Mit ihrem Chick-Lit Roman „Ich habe mich verträumt“ hatte
ich angenehme Lesestunden, konnte gut abschalten, wenn mich ab und an einiges an der Handlung nicht überzeugte. Ich
habe mir die Autorin vorgemerkt, irgendwie hat mich ihre Art neugierig gemacht.
Vielleicht habe ich hier mit diesem Buch nicht den gewohnten Standard der
Autorin getroffen.
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
