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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Freitag, 26. Juli 2013

(Rezension) Ich habe mich verträumt - Kristan Higgins





Kristin Higgins
Ich habe mich verträumt
Broschiert
396 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag (Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862787241
Originaltitel: Too Good to be True
€ 8,99









Info:
Er ist groß, gut aussehend, erfolgreich, liebevoll, einfühlsam - und existiert nur in ihrer Fantasie. Weil Grace es leid ist, sich ständig Bemerkungen über ihren Singlestatus anzuhören, erfindet sie kurzerhand einen Verehrer. Dumm nur, dass sich die Geschichte schnell herumspricht - und auch ihrem neuen Nachbarn Cal zu Ohren kommt. Der erstaunlich viel Ähnlichkeit mit ihrem Traummann hat...
Doch bevor Grace sich näher mit ihm beschäftigen kann, muss sie ein paar katastrophale Blind Dates hinter sich bringen, ihren Exfreund auf seiner Hochzeit mit einem Kinnhaken niederstrecken und ein paar Senioren Tanzunterricht geben.

Statement:

Was ist das mit Grace, dass sie schon als Teenie angefangen hat, für sich einen fiktiven Freund zu erfinden? Es ist einfach, mal ebenso, bloß um nicht als Single dazustehen, diese Angewohnheit, aus der Schublade zu holen. Wie so oft in der Vergangenheit war dieser nie present, glänzte durch Telefonanrufe für Grace (die sie arrangierte), nun ja. Aber konnte das auf Dauer so weitergehen.
Allerdings war da ja noch die Sache mit Andrew, der sie so kurz vor der Hochzeit hat sitzen lassen, nur weil er sich in ihre jüngere Schwester verguckt hatte. Hochzeit geplatzt!
D. h. zurück zum alten Schema, denn nunmehr stand Grace vor dem Problem, dass sie mit ihrem erfundenen Freund zur Hochzeit eingeladen war. Was hatte die Familie nicht alles getan, sie traktiert, belästigt, es ging ihr auf die Nerven.  Grace nutzt Online-Dates, um den Mann fürs Leben zu finden, ihre wahrhaft aufdringliche ältere Schwester versucht sie unter die Haube zu bringen. Und da ist  noch der neue Nachbar von Grace, ein „Wow“-Typ! Bei diesem ganzen Wenn und Aber konnte ich mir die Ich-Erzählerin Grace so gar nicht als Lehrerin vorstellen und das auch noch an einer Privatschule. „Sex in the City“ und der richtige Mr. Right, warum sollte das nicht auch Grace passieren! Die gesamte Handlung scheint ab und an ein bisschen gaga, etwas überzogen, typisch amerikanisch geschilderte Romantik, wer dies mag, der wird das Buch mögen.

Mit ihrem lockeren, flüssig zu lesenden Schreibstil macht es schon gute Laune, die Story zu lesen. Es ist gut für zwischendurch, man kann herrlich entspannen.
Die Charaktere sind stimmig, sympathisch, wirken nicht zu aufgesetzt.

Fazit:
Mit ihrem Chick-Lit Roman „Ich habe mich verträumt“ hatte ich angenehme Lesestunden, konnte gut abschalten,  wenn mich ab und an einiges an der Handlung nicht überzeugte. Ich habe mir die Autorin vorgemerkt, irgendwie hat mich ihre Art neugierig gemacht. Vielleicht habe ich hier mit diesem Buch nicht den gewohnten Standard der Autorin getroffen.

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.