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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Montag, 31. März 2014

(Rezension) Eine Muschel für Romy ~ Tanya Stewner


Tanya Stewner
Eine Muschel für Romy
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (20. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596856268
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 14 Jahre
€ 12,99


Kauflink " Verlag" 
oder bei jedem anderen Buchhändler

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

Buchinfo:
Bestsellerautorin Tanya Stewner schreibt nach ›Liliane Susewind‹ eine wunderbare Freundschaftsgeschichte voller Lebensweisheit
Eine beste Freundin zu haben, ist für kleine Mädchen ebenso wichtig wie eine liebevolle Familie. Am liebsten machen sie alles gemeinsam, teilen jedes Pausenbrot. Doch wenn eine sich zurückzieht, tut das richtig weh …
So geht es auch Romy, die sich mit ihrer besten Freundin Nika gestritten hat. Als sie daraufhin traurig am Strand sitzt, schenkt ihr eine Frau eine wunderschöne Muschel. Aber warum soll sie die Muschel zurück ins Meer werfen?
Am Ende versteht Romy auf diesem Weg, dass man Freundschaft nur behalten kann, wenn man loslässt – denn Freundschaft ist immer ein Geschenk.

Meine Meinung:
In Erinnerung an ihre Kindheit, ihren besten Freundinnen, entstand ein Kinder- und Jugendbuch, welches durch das sehr ansprechende Cover allein schon ein Hingucker ist.
Das Buch hat keine Seitenzahlen, so wie man es normalerweise kennt. (Fast) jede Dopelseite besteht aus einer ganzseitigen Illustration, der Text ist teils sehr kurz gehalten und die Illustrationen dementsprechend angepaßt. Die Geschichte ansich ist nicht lang, aber vom Inhalt sehr aussagekräftig. Denn die Autorin möchte mit ihrer Geschichte von Romy und ihrer Freundin Nika den LeserInnen etwas vermitteln, die Augen öffnen.
Man kann niemanden festhalten, einengen, abgrenzen von anderen. So wie Romy in der Geschichte lernen muss, dass auch die Meinung anderer gilt und nicht nur die eigene maßgebend ist. Rechthaberisch zu sein, damit kommt man nicht weit. Es ist vorhersehbar: Nika will nicht mehr Romys beste Freundin sein, und dass erst nach drei Tagen Freundschaft und ausgerechnet drei Tage vor Romys Geburtstag.
Es sind die menschlichen Gefühle, die nach einer Begegnung mit der Frau am Strand, behutsam an Romys Innere anklopfen. Es fällt ihr allerdings nicht leicht, das zu beherzigen, was Mara, die Frau mit den Muschen, ihr mit auf den Weg gibt. Man kann nicht etwas versprechen, auch nicht für ein Leben lang, man muss (leider) auch lernen, loszulassen.
Es gibt keine Garantie dafür, dass es zurückkommt, doch es gibt diesen einen Moment, an den man sich immer erinnert. So wie Romy in der Geschichte, zu lernen, etwas loszulassen und dafür eine Freundin wiederzugewinnen.

Fazit:
Die Geschichte um Romy und was es mit der Muschel auf sich hat, die Zeichnungen, die Hardcovergestaltung, die ganze Aufmachung des Buches fügen sich zu einem gelungenen Ganzen.
Rundum gelungen – meine Kauf- und Leseempfehlung – nicht nur für das empfohlene Lesealter, sondern auch für die Omas, Mütter, Schwiegermütter, TickTack-Omas ...

 ***Von mir gibt fünf Kinderbuchfeen ***



Sonntag, 30. März 2014

(Rezension) Wer versteckt sich hier, Lieselotte? ~ Alexander Steffensmeier

© Cover - Infos Verlagsseite


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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

Alexander Steffensmeier
Wer versteckt sich hier, Lieselotte?
Gebundene Ausgabe
14 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (27. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737350815
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Einfach Aufklappen und staunen. So wird das Versteckspielen zu einem herrlichen Entdeckerspaß für Groß und Klein.
Lieselotte spielt mit ihren Freunden Verstecken. Hat sich hinter dem Holzstapel das Schwein versteckt? Nein, es ist das Pony. Und hinter dem Hühnerstall verstecken sich nicht die Hühner, sondern die Ziege kommt hervor! Unter den Ausklappseiten stecken viele Überraschungen.
 
Meine Meinung:
Es gibt ja schon einige Bücher von Lieselotte, der Kuh, die auf einem Bauernhof wohnt. Doch Lieselotte ist ja ein ganz besonderes Tier.
„Wer versteckt sich hier, Lieselotte?“ ist ein kleines, handliches Pappbilderbuch, wobei jede Doppelseite noch eine halbe Seite zum Aufklappen hat. Dahinter versteckt sich die Lösung der jeweilig gestellten Frage. Eine tolle Idee!
Beispiel:
Wer versteckt sich hinter dem Gartenzaun?
Da schauen fragend Lieselotte, das Pferd, Hühner und Hund und wenn man die Klappseite aufschlägt, sieht man zwei Schweine.
Hier haben sich die Schweine versteckt.
Ganz zum Schluss haben sich alle Tiere versammelt und schauen fragend, wer sich denn da wohl hinter der Wäsche versteckt?
Meinem Anspruch an Illustrationen ist es voll gerecht geworden, denn hier ist die Geschichte liebevoll und zum Inhalt passend illustriert.
Ja, es macht Spaß und viel Freude, mit der Kuh Lieselotte dieses Versteckspiel zu lesen.
Das Buch  bietet den Freiraum, die Fantasie der Kinder anzuregen, gleichzeitig auch das Leben und die Tiere auf dem Land - einem Bauernhof - zu vermitteln.
Fazit:
Empfehlenswertes Kinderbuch, es gefällt mir, dass Inhalt und Zeichnungen gut miteinander harmonisieren und ein Hingucker sind. Auch nach mehrmaligen Lesen wird es nicht langweilig, weil man immer wieder etwas Neues entdecken oder selbst eine Geschichte sich dazu ausdenken kann.
Dieses kleine Buch ist handlich und auch gut für den Urlaub geeignet. 
Dafür gibt es fünf Kinderbuchfeen
Vita:
Alexander Steffenmeier kam 1977 in Ostwestfalen zur Welt. Er studierte am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster Illustration. Heute ist er weder Landwirt noch trägt er Post aus, sondern lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. Auf seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh gibt.

Samstag, 29. März 2014

(Rezension) Die Frau, die Sterne fing ~ Amy Brill


https://www.amazon.de/dp/3463406322?tag=lesebookloun-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3463406322&adid=1CQWSN17GY5VHXPKZXXC&
© Cover Infos Verlag
Amy Brill
Die Frau, die Sterne fing
Gebundene Ausgabe
480 Seiten
Verlag: Kindler (7. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463406329
€ 22,95
Auch als Ebook erhältlich -

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
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Meine Meinung:
Inspiriert durch einen Besuch auf der Insel Nantucket Island, bei der die Touristen auf die berühmte Inselbewohnerin Maria Mitchell aufmerksam gemacht werden, beschließt die Autorin Amy Brill, mehr von dieser 1818 geborenen Frau zu erfahren. Daraus entstanden ist ihr Debütroman „Die Frau, die Sterne fing“. Zur damaligen Zeit lebten die Inselbewohner hauptsächlich vom Walfang. Hannah Gardner Price hatte das Glück, als Tochter von ihrem Vater sehr viel Wissen über die Sternenkunde zu lernen.
Am Tage arbeitete sie in einer Bücherei, und nachts fand man sie auf dem Dachboden, wo sie vielleicht eines Tages mal etwas Großes am Himmel entdecken würde, hoffte sie. Ihr Bruder Edward, den sie sehr vermisste, fuhr zur See. Die Mutter ist früh verstorben.
Schon von Anfang an fällt auf, wie detailliert die Autorin jedwede Handlung beschreibt. Sie erklärt Abläufe, Gegenstände, und den Stand der damaligen Wissenschaft.
Man sollte sich nicht von einem anfänglich scheinbar komplizierten Anfang abhalten lassen, das Leben rund um Hannah und ihrer Familie, der Gemeinde zu lesen. „Die Frau, die Sterne fing“, ist ein außergewöhnliches Buch, bei denen die Recherchen der Autorin auf beweisbares Material basieren, und so gut in die fiktive Geschichte einfließen. Hannahs Leben nimmt eine neue Richtung, als der Seemann Isaac Martin vor dem Haus der Price steht. Er bittet darum, dass der Vater den Chronometer des Schiffes, auf dem er fährt, zu reparieren. Einige Zeit später möchte er, dass Hannah ihn unterweist. Er möchte alles wissen über Navigation, ebenso wie es sich mit den Sternen und dessen Berechnung verhält.
Man bedenke die damalige Zeit und die Religionsgemeinschaft der Quäker, zu denen Hannahs Familie gehörte. Doch sie macht es, für sich selbst, froh darüber, ihr Wissen weitergeben zu können. Aber niemals verliert sie ihr Ziel aus den Augen, eines Tages selbst einen Kometen oder neuen Stern zu entdecken.
„Die Frau, die Sterne fing“, ein so ganz anderes Buch, in welches das Leben einer Persönlichkeit mit eingebunden wurde. Auch wenn es an vielen Stellen langatmig erscheint, es lohnt sich! Allein die Passagen, an denen Hannah ins Schwärmen gerät und ihre Faszination zum Himmel, den Sternen in Worte kleidet, wünscht man sich, an ihrer Seite auf dem kalten Dachboden zu stehen, eingehüllt von einer magischen Atmosphäre.
Dass sich zwischen Isaac und Hannah etwas anbahnt, sei am Rande erwähnt. Ebenso der Unmut der Quäkergemeinschaft über ihre Lebenseinstellung. Wohin dies letztendlich führt, lest selbst.
Es ist die Geschichte der Hannah Price, ihre Wünsche, der Thematik im Ganzen, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen.
Ganz zum Schluss muss ich noch auf das Cover eingehen, von dem allein eine derartige Faszination ausgeht, dass es neugierig auf den Inhalt macht.
Fazit:
Sehr gut recherchiert, außergewöhnlich gut und glaubwürdig geschriebene Geschichte!

In ihrem Nachwort erfährt der Leser mehr von Marie Michell, ihren Recherchen, und einer Danksagung an die Frau, die sich lebenslang für Frauenbildung u.a. eingesetzt hat. Ohne solche Frauen wie Marie Mitchell und viele andere wären wir Frauen wahrschein nicht dort, wo wir jetzt stehen.


Buchinfo:

Die 24-jährige Hannah führt auf Nantucket Island ein streng geregeltes Leben. Ihre kleine Quäkergemeinde lebt hauptsächlich vom Walfang, und seit auch ihr Zwillingsbruder auf See ist, fühlt sich die wissbegierige junge Frau einsamer denn je. Tagsüber arbeitet sie in einer Leihbücherei, nachts aber widmet sie sich voller Eifer der Astronomie, die ihr Vater sie gelehrt hat. Sie hofft, eines Tages einen neuen Kometen zu entdecken und damit als anerkannte Wissenschaftlerin zu gelten. Eines Tages klopft es unverhofft an ihrer Tür. Der Matrose Isaac von den Azoren liegt mit seinem Schiff im Hafen vor Anker. Bis zur Weiterfahrt möchte er von Hannah alles über Navigation und Sternenkunde lernen. Hannah erklärt sich bereit, ihn zu unterweisen – und bald wird aus ihrer geteilten Begeisterung für die Astronomie Liebe. Eine Liebe, für die Hannah nur einen Weg sieht: Sie muss ihre Insel verlassen. Als sie jedoch eines Nachts tatsächlich einen Kometen am Himmel entdeckt, rückt plötzlich ein Traum in greifbare Nähe… Ein einfühlsamer Roman über eine mutige Frau, inspiriert von der wahren Geschichte der Astronomin Maria Mitchell.

Vita:
Amy Brill hat als Autorin und Produzentin schon für viele Medienunternehmen gearbeitet, u.a. für MTV, die Stadt New York und Time Out New York. Sie hat Kurzgeschichten, Artikel und Essays veröffentlicht, wurde für den Pushcart Prize nominiert und hat namhafte Stipendien erhalten. Amy Brill lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Brooklyn. Die Frau, die Sterne fing ist ihr erster Roman. 

Freitag, 28. März 2014

Buchige Überraschung und Ankündigung Verlosung




Hallo liebe BlogleserInnen,

heute möchte ich euch meine Überraschungspost vorstellen, die mich vorgestern erreichte. Leider streikt mein Fotoapparat mal wieder. Es wird langsam Zeit, dass ich mir ein Smartphone oder Tablet zulege! Mir reicht es allmählich. Mit meinem "normalen" Handy kann ich zwar auch Fotos machen, aber die sind bei weitem nicht gut.
So habe ich mal wieder eingescannt.

Angenehm überrascht - ich mag die Farbkomposition und das Motiv  - öffnete ich also die Box und siehe da, es war nicht nur ein Buch darin, sondern auch Briefpapier. Trotz aller neuen Medien - ich liebe Briefe schreiben - bzw. Postkarten. Eine persönliche Post ist doch immer noch etwas besonderes.


Die Autorin schreibt dazu:
""Eine Liebe über dem Meer" ist mehr als ein Roman über zwei Liebende und ihre Familien, die ihre innersten Gefühle und Gedanken dem Papier anvertrauen. Es ist vor allem eine Liebeserklärung von einer Autorin, die aus eigener Erfahrung weiß, dass ein Brief jede noch so große Entfernung überwinden kann. Es ist meine Liebeserklärung an die Macht des geschriebenen Wortes."
Jessica Brockmole

Eine gelungene  Werbeaktion vom Diana Verlag  für das Buch von
Jessica Brockmole - Eine Liebe über dem Meer

Das Buch ist am 24. März 2014 erschienen.

Kurze Buchinfo:
Eine Liebe, die ein Ozean trennt. Zwei Herzen, die einander nie vergessen können.
Isle of Skye, 1912. Eines Tages erhält die schottische Schriftstellerin Elspeth einen Brief aus Amerika. Der Absender, ein junger Mann namens David, bewundert ihre Gedichte. Obwohl ein Ozean zwischen ihnen liegt, ist es der Beginn einer tiefen Liebe. Erst die Wirren des Weltkrieges führen die beiden zusammen, nur um sie unter tragischen Umständen wieder zu trennen. Mehr als zwei Jahrzehnte später stößt Elspeths Tochter Margaret auf Davids Briefe und kommt so der Geschichte dieser schicksalhaften Liebe auf die Spur …




© Cover Verlag
 
Aber ....... es befand sich ja nicht nur eine Buchbox - sprich Leseexemplar - in dem Paket, nein gleich zwei (!) und die zweite Box ist für einen von euch. Nächste Woche mehr dazu!

Ein ganz dickes Dankeschön an den Diana Verlag!

Außerdem hat der Verlag auf der Webseite herzenszeilen.de ein Gewinnspiel zu diesem Buch online gestellt.
Und über diesen Link "klick" kannst du dich als Testleser bewerben.
*Daumen drück*


Ich wünsch euch ein tolles Wochenende.
LG Hanne


Mittwoch, 26. März 2014

(Rezension) Hannahs Entscheidung - Im Schatten der Appalachen 1 - Kate Sunday

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


Kate Sunday
Hannahs Entscheidung
Im Schatten der Appalachen 1 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2640 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 440 Seiten
Verlag: bookshouse (30. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00I5ZGZ4W
€ 5,99

Meine Meinung:
Hannah Mulligan flüchtet aus ihrer Ehe mit dem eifersüchtigen und gewalttätigen Mann Shane nach Fairview. Sie will dort zu ihrer Großmutter, an den Ort, mit dem sie ihre Kindheitserinnerungen verbindet. Doch das Pech ist auf ihrer Seite und sie muss in Willow Creek, einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina, ihre Reise bedingt durch einen Unfall unterbrechen. Hier lernt sie in dem Cafe die Besitzerin Tayanita, eine Cherokee-Indianerin kennen, die sich ihrer annimmt. Doch es ist nicht alles bezaubernd,  zuckersüß in der kleinen Stadt. Hannah hat mit Sam zu tun, einem ehemaligen Cop, der nun zurückgezogen auf einer Farm lebt und auch schreibt. Aufgrund des Unfalls können sich beide nicht riechen. Hannah hat noch immer mit ihrem alten Leben zu kämpfen. Es war nicht einfach, ihr altes Leben aufzugeben. Aber auch Sam hat eine Vergangenheit, unter der er sehr leidet.
Kein Wunder, dass die beiden, Hannah und Sam, nur auf Konfrontation aus sind. Aus der Not heraus gewährt Sam Hannah Unterkunft auf seiner Farm und beide merken, dass sie sich mögen. Leider gibt Shane, Hannahs Noch-Ehemann, keine ruhe und will sie zurückhaben. So einen Typen wie ihn verlässt man doch nicht, oder?!
Eine Liebesgeschichte, aus dem Leben gegriffen, ein Ort, an dem man gern leben möchte, so bildhaft beschrieben, Charaktere, die man ins Herz schließen muss.
In unserem Leben geschehen oft Dinge, die wir nicht erklären können. Einschneidende Veränderungen, sie zeigen eine andere Sichtweise, verändern die Verantwortung. Wenn man den Anfang seiner Wunden, Verletzungen findet, ist es kein leichter Weg, diese zu ertragen, mit ihnen zu leben, sie zu heilen. 
Ich habe mich sehr wohl gefühlt, bin abgetaucht in eine andere Welt, aus der ich nach meiner Lesezeit gar nicht zurückkommen wollte.
Es erinnerte mich gefühlsmäßig an die Geschichte von Fanny Hill „Das Wunder von Lost River“. Mit diesem Buch erging es mir ebenso.

Fakt ist ...
... dass meine ersten Gedanken am Ende des Buches waren, ich möchte mehr davon lesen! Kate Sunday hat mit ihrer Geschichte, auch wenn sie nur im Kopf entstanden ist, eine tolle Roman geschrieben. Man hat den Wunsch, diesen fiktiven Ort zu besuchen, ganz lange dort zu verweilen, aber die Geschichte zeigt auch auf, dass im Leben sehr viel miteinander verbunden ist. Und nicht nur das.
Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem kann ich es nur empfehlen!



 Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage
www.katesunday.de - ihrem Blog http://katesunday-autorin.blogspot.de/
und auch auf Facebook https://www.facebook.com/KateSunday.Autorin

Buchinfo:
Nach einem fatalen Streit bricht Hannah Mulligan aus ihrer zerstörerischen Ehe aus. Auf der Flucht nach Fairview, dem Ort ihrer Kindheit und Haus ihrer Großmutter in Charlotte, strandet sie in Willow Creek, einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina. Die geheimnisvolle Cherokee-Indianerin Tayanita gewährt ihr in der Not warmherzig Unterschlupf. Doch Sam Parker, ein ehemaliger Cop, steht ihr von Anfang an ablehnend gegenüber. Sein feindseliges Verhalten irritiert sie, bis sie herausfindet, dass er genau wie sie, ein Geheimnis hütet. In einer misslichen Lage muss sie ausgerechnet ihn um Hilfe bitten. Plötzlich sind sie sich näher, als ihnen lieb ist und während Hannah versucht, ihre verwirrenden Gefühle zu sortieren, spitzt sich die Situation weiter zu. Ihr eifersüchtiger Ehemann Shane taucht auf, um sie zurückzuholen …
Vita:
Kate Sunday wurde in Köln geboren. Nach dem Abitur und einem längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten studierte sie Anglistik und Deutsche Philologie. Schon von klein auf war sie von Büchern fasziniert und verfasste früh ihre eigenen Texte. Mit Vorliebe entwirft sie spannend-romantische Liebesromane. Unter anderem Namen sind mehrere Kurzgeschichten für Erwachsene und Kinder von ihr erschienen. Die Autorin ist Mitglied bei DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Bergstraße und träumt von einem rosenumrankten Cottage an einer wildromantischen Meeresküste. Mehr über die Autorin auf: www.katesunday.de

Montag, 24. März 2014

(Rezension) Sanddornduft ~ Christine Rath





Christiane Rath
Sanddornduft
Broschiert
349 Seiten
Verlag: Gmeiner; Auflage: 1 (5. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839214909
€ 11,99

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Meine Meinung:
Vom Bodensee auf die Insel Hiddensee.
Es gibt Momente im Leben, vor denen man nicht weglaufen kann, sich immer wieder daran erinnert.
Kerstin, erfolgreiche Gebietsleiterin der französischen Kosmetikfirma „Celine-Dupont“, derzeit zu Schulungstagen in München, beschließt kurzfristig nach einem merkwürdigen Telefonat mit ihrem Freund Marc, abends noch nach Haus zu fahren. Der Leistungsdruck lastet schwer auf Kerstin. Sie fühlt sich ausgebrannt, doch immer wieder powert sie weiter. Dabei bleibt vieles auf der Strecke, nicht nur ihre Beziehung leidet darunter, auch Freundschaften. Kontakte zu pflegen, unmöglich für Kerstin. Das komische Verhalten ihres Freundes am Telefon lag ihr im Magen. Dann erhält sie noch einen Anruf von ihrer Tante Ingrid, der Schwester ihrer Mutter. Ob sie für eine kurze Zeit auf die Insel Hiddensee kommen und die kleine Pension „Silberdistel“ während ihres Krankenhausaufenthaltes führen könnte. Das was Kerstin dann daheim in ihrer Wohnung, auf ihrer Couch sieht, nimmt ihr für den Moment eine Entscheidung ab und spontan führt sie der Weg nach Hiddensee.
Wie lange war sie dort nicht gewesen? Über 25 Jahre war es wohl her, als ihre Mutter endgültig mit ihrer Familie, den Eltern und ihrer Schwester einen Schlussstrich zog.
Auf Hiddensee lebt sich Kerstin schnell ein, hier kennt jeder jeden. Aber sie war nicht die einzige Person, die dort auf der Insel einen Zufluchtsort gefunden hatte. Als Kerstin Dirk kennenlernt, taut sie langsam auf, kommt zur Ruhe. Während einer Schlechtwetterphase, bei der sich noch nicht einmal ein Hund auf die Straße wagt, stöbert Kerstin auf dem Dachboden. So viele Erinnerungen sind hier gelagert, dass Kerstin immer wieder die Frage stellt, was war damals geschehen? Wieso lebten die Großeltern weiter auf Hiddensee, während Kerstins Mutter „angeblich“ mit einem Ausreiseantrag in den Westen gegangen war? Antworten von der Mutter erhielt sie nicht. Diese hatte einen festen Panzer um das Thema gelegt. Ebenso nicht Tante Ingrid, die ihr mehrfach zu verstehen gab, sie sollte ihre Mutter fragen.
„Sanddornduft“ gewährt Einblicke in das Leben der damaligen DDR. Wie war das, nicht zu wissen, wer ist dein Freund, wem kannst du vertrauen und wer könnte ein Spitzel sein?
Ich kann die Frage nicht beantworten, weiß allerdings aus eigener Erfahrung, mit welch mulmigen Gefühl im Bauch wir jedes Mal mit dem Auto die Grenzkontrollen passiert haben, um unsere Verwandten in Ost-Berlin zu besuchen. Wenn die Spiegel unter das Auto gehalten wurden, man könnte ja evtl. Menschen schmuggeln.
Die Geschichte um Kerstin und ihrer Familie, ein Geheimnis, welches langsam enträtselt wird, eine Insel, die ich zwar nur von einem Tagesausflug her kenne, mir aber durch die bildhaften Beschreibungen wieder vor Augen erschien, hat mich begeistert.
Ich kenne beide vorherigen Bücher von Christine Rath, von daher braucht es keine weiteren Details zu ihrem Schreibstil o.a.
Wer Sehnsucht hat nach einem idyllischen Ort, der Natur und den Elementen nahe sein zu wollen, der sollte sich ein paar Tage auf der Insel Hiddensee gönnen.  Kein Autolärm, ab und an einen Sanddornlikör genießen J, abschalten, den Gedanken freien Lauf lassen, Kraft tanken.
Die Geschichte um Kerstin enthält etliche Lebensweisheiten, wundervolle Lesestunden und zeigt auf, dass Glück und Leid sowie auch Neid oft dicht beieinander liegen.

Fazit:
Die Autorin Christine Rath hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Je mehr die Geschichte fortschreitet, Vergangenheit, Gegenwart, umso schneller ist man leider am Ende und möchte mehr. Schade, schon durch!
„Sanddornduft“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, nicht langweilig, empfehlenswert.
Auch das Cover gefällt und spricht an.


Buchinfo:
Sommer auf Hiddensee  Wind im Haar und Sonne auf der Haut … Die erfolgreiche Karrierefrau Kerstin genießt nach einer großen Enttäuschung die ersten warmen Tage auf der zauberhaften Insel Hiddensee. Hier, in der kleinen Pension »Silberdistel« ihrer Tante Ingrid, entdeckt sie auf der Suche nach ihren Wurzeln plötzlich ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Als sie sich in den attraktiven, doch undurchsichtigen Dirk verliebt, muss Kerstin eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

(Rezension) Liebe kann man nicht googeln ~ Julia K. Stein


Julia K. Stein
Liebe kann man nicht googeln
Broschiert
440 Seiten
Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (5. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839214916
€ 9,99

Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Infos - Gmeiner-Verlag


Meine Meinung:
Aus, vorbei. Mit 33 Jahren ist Lena Singlefrau und das nach einer elf Jahre anhaltenden Beziehung mit Karsten.
Sie liebt ihren Job als Journalistin des Frauenmagazins „Grace“, doch so richtig ernst scheint sie ihren Beruf nicht zu nehmen, oder doch? Ihr neuestes Hobby: Lena eröffnet einen Blog, eine Art Tagebuch. Und genauso ist dieser Roman aufgezogen.
Datum, Uhrzeit, Blogeintrag und das oft mehrere am Tag. So manches Mal habe ich mich beim Lesen gefragt, wie Lena das beruflich alles unter einen Hut bringt! Hinzu kommen noch finanzielle Probleme, ein Junggesellinnen-Abschiedsausflug nach Sylt, ein Vater, der ihre finanzielle Hilfe braucht, frisch von seiner Frau getrennt. Auf Sylt lernt Lena ihren absoluten Traummann kennen, Björn. Was sie erst später erfahren wird, Björn ist der Sohn des künftigen Besitzers der Frauenzeitschrift. „Grace“.
„Willkommen auf Lenas Blog“, so beginnt das Buch. Nun, ich würde sagen, willkommen zu einem Buch, deren Inhalt auf den ersten Blick durchgeknallt erscheint, mich zeitweise richtig ratlos machte, ob ich weiterlese oder nicht.
Eine in Panik geratene Dreiunddreißigjährige, Kurzschlußhandlungen vorhersehbar, internetsüchtig, okay, mag sein, aber meiner Meinung nach sehr überzogen dargestellt.
Das wirklich Gute an diesem Buch ist sein Cover, zeitgemäß, herzig, passend. Andererseits gehe ich davon aus, dass die Autorin mit ihrer Geschichte ganz bewusst so auf den Putz haut! Ist es nicht irgendwie so wie im Inhalt beschrieben? Vielleicht hätte sie Lena etwas verjüngen sollen. Dann wäre das alles etwas glaubhafter herübergekommen.
So lässt mich die Geschichte zwiespältig zurück, auch wenn es etliche Stellen gab, die mich zum Schmunzeln brachten.
Hat es wirklich nur an der lahmen, langweiligen Beziehung zu Karsten gelegen, dass Lena jetzt total ausflippt?
Fazit:
Die Idee zu diesem Roman finde ich gut, ebenso das Cover. Aber nach genauen Überlegungen frage ich mich, was will die Autorin uns mit der Geschichte sagen?!
Lest selbst, bildet euch ein Urteil, auch wenn nicht alles Rosarot geschildert ist.
Es steckt doch eine ganze Menge Wahrheit zwischen den Buchdeckeln bzw. Zeilen!

 
Buchinfo:
Liebe lieber offline  Lena ist 33 Jahre und ganz frisch Single. Sie schreibt für das Frauenmagazin »Grace« – jedenfalls wenn sie nicht gerade googelt, im Internet shoppt oder Facebook durchkämmt. Um ihren Traummann Björn zu beeindrucken, muss eine neue Lena her: eine ernsthafte Journalistin mit perfektem Styling, die Bergsteigen liebt statt Blaubeer-Muffins. Leider hat diese Frau nichts mit der echten Lena gemein. Björn verliebt sich dennoch in sie, aber wie lange kann das gut gehen? Hat Lena ihre Chance vergoogelt?
Vita:
Julia K. Stein wurde im Ruhrgebiet geboren. Sie hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert und viele Jahre in den USA gelebt. Aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit ihren internetsüchtigen Freundinnen entstand die Idee zum Roman »Liebe kann man nicht googeln«. Zuvor hat Julia K. Stein Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht.

Sonntag, 23. März 2014

(Rezension) Mord in Babelsberg - Susanne Goga


https://www.amazon.de/dp/3423214864?tag=lesebookloun-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3423214864&adid=1TKSZ7A7PJ41APYHN4WJ&


Susanne Goga
Mord in Babelsberg
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214865
€ 9,95
auch als Ebook


© (Cover/Infos dtv-Verlag)




Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Meine Meinung:
Berlin 1926: Kommissar Leo Wechslers vierter Fall „Mord in Babelsberg“ beginnt in Berlin-Kreuzberg. Nein, eigentlich doch nicht,  genau genommen im Besprechungszimmer der Inspektion A, wo die Kollegen sich die Konstruktionszeichnungen zu einem neuartigen Dienstfahrzeug der Mordkommission, dem Mordbereitschaftswagen. Es gab ihn wirklich, den Kriminalrat Ernst Gennat. Hier findet sich eine historische Figur in einem Zeitkrimi wieder. Leo Wechsler wird zu einem Mord gerufen. Für ihn eine starke Herausforderung, denn mit Marlen, der Toten, wird er nunmehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Er behält dies aber für sich, auch mit seiner Frau Clara spricht er nicht darüber. Diese Beziehung war vor seiner Ehe.
Kurz darauf wird ein bekannter Stummfilmregisseur ermordet aufgefunden, Viktor König, mit den gleiche Mordmerkmalen wie bei der Toten.
Die beiden Fälle zu lösen, erweist sich als kompliziert.
Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen?
Das Team um den Kommissar tappt lange im Dunklen. Doch dann taucht eine Charaktere auf, die vielleicht/evtl. das Puzzle zusammenfügen kann.
Berlin der Zwanziger Jahre, das Leben, die politische Entwicklung, aber auch die damaligen Arbeitsverhältnisse in der Kriminologie, dies hat die Autorin klar und detailliert, gut recherchiert in die Handlung eingebaut.
Der allmähliche wirtschaftliche Aufschwung ist spürbar. Ebenso die familiäre Situation von Leo Wechsler spielt eine wichtige Rolle mit. Das Verhältnis seiner Schwester zu seiner Frau Clara hat sich positiv verbessert und sie haben genug für das Leben.
Aber was ist schon genug?
Die Reichen protzen, die Filmindustrie zeigt Glamour und Glemmer.
Es ist nicht nur die Atmosphäre von dem Berlin der Zwanziger Jahre, der diesem Roman genau den richtigen Hintergrund liefert.
Fazit:
„Mord in Babelsberg“, ein Kriminalroman mit geschichtlichem Hintergrund, inhaltlich gut und spannend geschrieben, dem ich meine Leseempfehlung gebe!
Ich mag den Stil der Autorin Susanne Goga, von der ich bereits
gelesen habe. In diesem Buch ist Clara Bleibtreu noch seine Freundin.

Buchinfo:
Berlin 1926. Im Hof einer eleganten Wohnanlage in Kreuzberg wird die Leiche einer Frau entdeckt, die mit einer Scherbe aus rotem Glas erstochen wurde. Kommissar Leo Wechsler muss am Tatort erkennen, dass es sich bei der Toten um seine ehemalige Geliebte Marlen Dornow handelt, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Er erzählt niemandem von seiner Verbindung zu der Toten, auch nicht seiner Frau Clara, sondern stürzt sich verbissen in die Ermittlungen. Wie sich herausstellt, hatte Marlen sich von wohlhabenden Männern aushalten lassen, zuletzt von einem Politiker, der ein enger Mitarbeiter des Außenministers Gustav Stresemann ist. Kurze Zeit später gibt es einen zweiten Toten: Viktor König, der gefeierte Filmregisseur, wurde ebenfalls mit einer roten Glasscherbe erstochen …

Donnerstag, 20. März 2014

(Rezension) All unsere Träume - Julie Cohen


 

Taschenbuch
464 Seiten
Verlag: Diana Verlag (10. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453357594
Originaltitel: Dear Thing
€ 8,99
© Cover / Infos - Kauflink  - Verlag

Was wir aus Liebe tun

Claire und Ben lieben sich, doch eines fehlt zu ihrem Glück: ein Kind. Sie wollen den Traum von einer eigenen Familie schon aufgeben, da hat Bens beste Freundin Romily eine verrückte Idee. Gemeinsam schmieden sie einen folgenschweren Plan, der alles auf den Kopf stellt und lang verborgene Gefühle zutage fördert. Noch ahnen Romily und Claire nicht, dass sie bald die wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens treffen müssen …

Meine Meinung:

Es war einmal, so fangen viele Geschichten an, die uns träumen lassen. „All unsere Träume“ können leider so schnell platzen und hinterlassen oft Wunden, die schlecht oder manches Mal gar nicht verheilen.
Ben und Claire warten schon so lange darauf, dass sie endlich ihr eigenes Kind in den Armen halten dürfen. Doch trotz aller Maßnahmen und künstlicher Befruchtung, wieder einmal ist ihr Traum wie eine Seifenblase geplatzt. Man muss versuchen, sich in die Situation der beiden hineinzuversetzen, dann kann man verstehen, wie sie sich fühlen. Auch der intensive Kontakt mit ihrem Patenkind Mariposa, Ben und Claire lieben und verwöhnen sie, ist nicht gerade vorteilhaft.
Doch wie weit würdest du gehen, um endlich dein eigenes Baby zu haben?
Ben und Romily, Mariposas Mutter, kennen sich noch aus der Studentenzeit her. Kann sie sich wirklich in Claires Situation hineinversetzen,  sie, die alleinerziehende Mutter? Hat sie wirklich ohne nachzudenken das Angebot gemacht, für die beiden  auszutragen?
Von da an geht alles sehr schnell und Romily ist schwanger.

Die Autorin hat ein brisantes Thema ausgewählt, nicht nur die ungewollte Kinderlosigkeit, sondern auch das der Leihmütter.  Was für uns in Deutschland tabu ist, wird in anderen Ländern praktiziert.
Herausragende Charaktere sind beide Frauen und auch Mariposa, während Ben ziemlich unscheinbar wirkt. Die Autorin hat mich mit ihrer Sprache, den Worten, der Beschreibung ihrer Charaktere schon fasziniert.  Auf ihre Art und Weise hat die Autorin in „All unsere Träume“ Themen über die Liebe, den Verlust, Trauer und schließlich den Neuanfang verarbeitet und eine gute Geschichte geschrieben.
Besonders gut gefallen haben mir die beiden gegensätzlichen Partien, Ben und Clair, Romily und Mariposa. Die beschriebenen Gefühle waren stark, so dass man doch etliches nachvollziehen kann.

„All unsere Träume“ ist ein beeindruckender Roman, dem ich meine Leseempfehlung gebe. Dieses Buch sollte man nicht verpassen. Wer aufgrund des Titels einen leicht-lockeren Roman erwartet, wird enttäuscht werden.



(Rezension) Super-Marienkäferchen ... ist schon auf dem Weg


Guido van Genechten
Super-Marienkäferchen...ist schon auf dem Weg
Gebundene Ausgabe
32 Seiten
Verlag: aracari verlag ag; Auflage: 1 (16. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3905945485
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
36 Monate - 6 Jahre
€ 14,90

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


Verlagsinfo:
Die unglaublichen Rettungsaktionen eines winzigkleinen Käfers mit einem supergroßen Herzen.
Meinung:
Irgendwo in Afrika steckt ein Elefant im Schlamm fest …
Was haben ein Elefant, ein Hund, ein Kamel, eine Schlange, ein Wal in dieser Geschichte gemeinsam? Genau, sie stecken mitten drin in einer fast aussichtslosen Situation und benötigen Hilfe. Ja, wenn da nicht das Super-Marienkäferchen wäre. Für alles hat es ein Hilfsmittel parat, um ihnen zu helfen.
Mit wenig Text und beidseitigen Illustrationen vermittelt es den Kindern, wie unterschiedlich die Tierwelt sich darstellt. Was möchte der Autor und Illustrator dieses Buches vermitteln? Sicher auf der seinen Seite, dass jemand in Not auf fremde Hilfe angewiesen ist. Aber auch, dass es für (fast) alles eine Lösung gibt. 
Die Illustrationen sind wunderbar und ideal dem Text angepasst, so dass Sprache und die Bilder miteinander harmonisieren. Man kann sich auch seine eigenen Geschichten zu den jeweiligen Tieren ausdenken.
Es macht einfach Spaß, das Buch zu präsentieren, was u. a. auch am Cover liegt. Das macht neugierig.
Super-Marienkäferchen erhält meine Kauf- und Leseempfehlung, auch wenn es seinen Preis hat.


Dienstag, 18. März 2014

(Rezension) Selection - Die Elite ~ Kiera Cass


https://www.amazon.de/dp/3737362424?tag=lesebookloun-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3737362424&adid=1R2FCE9BZNTG0NTSFZY2&
Cover Verlag


Kiera Cass
Selection Die Elite
Gebundene Ausgabe
384 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 2 (17. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737362429
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 16,99
Kauflink " Verlag" oder bei einem Buchhändler eures Vertrauen
Leseprobe

Statement:
6 Mädchen – Eine Krone – Die Chance ihres Lebens
Zitat S. 63 Kapitel 7: „Ich stand in einer Reihe mit den anderen Mädchen in der großen Empfangshalle des Palastes und wippte ungeduldig mit den Füßen auf und ab.“
America ist unter den letzten Sechs der Auserwählten. Wer wird die Einzige von ihnen werden, die Frau an Maxons Seite? Doch immer noch ist sie sich nicht sicher, ob sie es überhaupt werden will. Aspen hat immer noch einen Platz in ihrem Herzen, auch wenn sie sich das nicht eingesteht. Hin und hergerissen, weiß sie nicht, was sie machen soll. Doch sie findet Rückhalt in ihrer Familie, hauptsächlich ihr Vater ist America sehr wichtig.
Eine junge Frau zwischen zwei Männern.
Ich war angenehm überrascht, was das Buch bzw. die Geschichte um America und den Auserwählten betraf. Die Autorin hat eine angenehm zu lesende Schreibweise, passend auf jeden Fall zum empfohlenen Lesealter. Aber auch der Erwachsene wird daran Gefallen finden. Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von America gelingt es Kiera Cass, dass man die Handlungen, Empfindungen der Charaktere gut nachvollziehen kann.
America ist eine sehr sympathische Protagonistin, auch wenn sie ihren Mitkonkurrentinnen hilft, zeigt sie eine angenehme Seite. Dann wiederum kann sie es nicht ertragen, wenn Maxon Zeit mit den anderen verbringt. Es ist ein Test und auch eine Herausforderung, damit sie endlich eine Entscheidung trifft. Doch ist America wirklich stark genug, um an der Seite von Maxon zu repräsentieren, regieren? Dass er sie will, hat er ihr deutlich zu verstehen gegeben.
Aspen spielt in diesem Buch eine eher unwichtige Rolle, man liest nur hier und da von ihm. Auch wenn er immer an Americas Seite steht, um ihr aus der Klemme zu helfen.

Fazit:
„Selection – Die Elite“, ein absoluter Lesegenuss. Allein schon das Cover ist wieder ein Eyecatcher!
In der Märchenwelt küßt der Prinz seine Prinzessin und es gibt ein Happy End. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis wir wissen, wie diese Geschichte enden wird.



Buchinfo:
Das ganz große Glück?
Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.
Auch im zweiten Band der ›Selection‹-Trilogie geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?
Endlich: Die Fortsetzung des weltweiten Bestsellers!
Selection - Die Elite schoss bei Erscheinen in den USA direkt auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste!
Vita:
Kiera Cass wurde in South Carolina geboren, studierte Geschichte an der Radford University und lebt heute mit ihrer Familie in Virginia. 2009 veröffentlichte sie ihren ersten Jugendroman. Ihre Freizeit verbringt sie mit Lesen, Tanzen, Videodrehen und großen Mengen Kuchen.



Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Samstag, 15. März 2014

(Rezension) Sternenstaub und Sonnenküsse ~ Darien Gee


Darien Gee
Sternenstaub und Sonnenküsse
Taschenbuch
576 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442378005
€ 8,99

Infos - Verlag - 

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


Buchinfo:
Sechs Frauen. Sechs Lebenswege. Eine gemeinsame Geschichte …
Bettie Shelton ist sich sicher: Ihre Heimatstadt Avalon in Illinois ist eines der reizendsten Fleckchen in Amerika. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Bettie das Oberhaupt einer kleinen, aber feinen Damengesellschaft ist. Sechs Frauen kommen regelmäßig in Avalon zusammen, um die Details ihrer Leben in liebevoll gestalteten Erinnerungsbüchlein festzuhalten – dabei tauschen sie sich über die Vergangenheit aus und hoffen auf die Zukunft. Während ihrer langen Gespräche stellen sie fest, dass es ein Glück sein kann, sich an Orten wiederzufinden, nach denen man am wenigsten gesucht hat …
Meine Meinung:

„Wir erinnern uns nicht an Tage,

wir erinnern uns an Augenblicke.

Der Reichtum des Lebens

besteht aus vergessenen Erinnerungen.

- Cedare Paves -

„Sternenstaub und Sonnenküsse“ handelt von sechs Frauen, die in dem kleinen Ort Avalon in Illinois/USA leben. Die Geschichte kann sich genauso zugetragen haben, denn Darien Gee, die Autorin, hat sehr zeitgemäß geschrieben.
In geschickt aneinandergereihten Kapiteln lässt die Autorin ein sehr lebendiges Bild von Avalon und den maßgeblich im Buch eine Rolle spielende Charaktere vor den Augen des Lesers entstehen. Jede von ihnen hat ihre Geschichte, was wird passieren?

Es beginnt mit der fünfundsiebzigjährigen Madeline Davis und ihrem Teesalon, Dreh- und Angelpunkt für so manches Geschehen. Seit einem Jahr lebt und arbeitet Connie Coll dort als Geschäftsführerin. Jung, dynamisch und doch voller Zweifel. Der Ursprung ist in ihrer Kindheit zu suchen. Hin- und hergeschupst als ungewolltes Pflegekind nach dem Verlust der Eltern, dem Selbstmord ihrer Mutter, sehnt sie sich nach einem Stück Heimat. Heimat bedeutet auch Familie.

Frances und ihr Mann mit den drei Söhnen freut sich auf Familienzuwachs. Mei Ling, ein chinesisches kleines Mädchen, die Familie wartet schon so lange darauf, dass die Adoption endlich ein glückliches Ende findet. Doch immer wieder tauchen neue Schwierigkeiten auf. Mei Ling ist sehr krank und ihre Behandlung wird viel Geld kosten. Schweren Herzens fällt der Entschluss, auf die Adoption zu verzichten. Doch als der achtjährige Nick ein paar kluge Worte ausspricht, ändert sich die Situation.
Zitat S. 186

Nick wirkt verwirrt. „Aber wenn ihr das für uns machen könnt, warum könnt ihr es dann nicht für Mei Ling machen? Es ist doch nicht ihre Schuld, dass sie so ist.“

Yvonne lebt seit einigen Jahren in Avalon und liebt ihren Beruf als Klempnerin. Die Leute sind immer wieder sehr erstaunt, eine gutaussehende Frau und dann dieser Beruf. Yvonne hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Als Tochter einer betuchten Familie hatte sie am Tag ihrer Hochzeit alles aufgegeben. Sie konnte es einfach nicht glauben, dass Sam, den sie liebte und heiraten wollte, sie hat sitzengelassen. Aber ihre Eltern waren von Anfang an gegen diese Hochzeit.

Isabel und die alleinerziehende Ava mit dem kleinen Sohn Max verbindet etwas. Die eine war mit Bill verheiratet gewesen und die andere ist die Mutter seines Sohnes. Doch Bill ist tot. Weil die beiden Frauen Vergangenes bewältigen, einen Weg zueinander finden, lässt sich sehr gut lesen. Besonders toll fand ich die Idee der Herstellung von Schmuck aus Kronkorken. Die Autorin hat diese Passagen ebenfalls so bildhaft beschrieben, dass man gern ein Schmuckstück kaufen möchte.

Doch der „Star“ des Romans ist die siebenundsiebzigjährige Bettie, Gründerin und Vorsitzende der Avalon Ladies Scrapbooking Society. Seien Sie froh, dass sie dieser lebensfrohen Frau nicht persönlich begegnen. Ihre Art, ihre Lebensfreude und bedingungslose Liebe zum Scrapbooking wird Sie umwerfen und ein „Nein, ich will nicht“ gibt es bei Bettie nicht. Sie werden dieser „Sucht“ verfallen, im positiven.
Die Scrapbooking-Details sind ebenfalls sehr bildhaft geschildert und Fotos oder andere wichtige Dinge in einem Erinnerungsbuch festzuhalten, eine tolle Idee und Aufgabe.

Für manche Charaktere ändert sich einiges im Laufe der Handlung. Schade, ich hätte mir so sehr gewünscht, dass ein Stück Vergangenheit aus Betties Leben sich klärt.

Es heißt, bevor man dieses Buch liest, wäre es ratsam „Je süßer das Leben“ gelesen zu haben. Dem kann ich nicht zustimmen. „Sternenstaub und Sonnenküsse lässt sich wunderbar als Einzelbuch lesen, nichts fühlt sich fremd an, man ist sofort mitten drin in der Geschichte.
Vielleicht gibt es ja noch eine weitere Folge der Gesellschaft von Avalon? Wer weiß das schon. Ich für meinen Fall würde sehr gern noch einmal dort „hinreisen“.
Wer die Autorin Fanny Flagg gern liest, wird auch dieses Buch lieben!

Freitag, 14. März 2014

(Rezension) Eva und die 40 Männer - Christiane André


https://www.amazon.de/dp/3423214902?tag=lesebookloun-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3423214902&adid=1A6A5NDVXKX34K01P4XR&


Christiane André
Eva und die 40 Männer
Taschenbuch
304 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
 (1. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423214902
€ 9,95
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 


 
Verlagsinfo:
Von der Spezies Mann will Eva vorerst nichts mehr wissen. Ein untreues Exemplar hat sie gerade in der ostdeutschen Provinz zurückgelassen und bei ihrer Freundin Silke in Berlin Unterschlupf gefunden. Doch die steht jetzt vor ihr mit 40 Zuschriften auf eine Kontaktanzeige, die sie heimlich für Eva aufgegeben hat. Eine turbulente „Schatzsuche“ beginnt.
Statement:
Eva ist Anfang 40 und lebt mit Mann und Sohn auf dem Land. Doch von heute auf morgen lässt sie alles hinter sich, auch ihren Job als Lehrerin, und flüchtet zu ihrer Freundin Silke nach Berlin. Der Grund dafür, ihr Mann hatte sie betrogen. Doch nun nimmt Silke das Zepter in die Hand und gibt für Eva eine Kontaktanzeige auf. Allerdings informiert sie diese erst hinterher darüber, als die ersten Briefe eingehen.
Natürlich wirft man nicht einfach mal so sein Leben hin, aber Marcel, Evas Mann, hatte seine Affäre als nichts Ernstes bezeichnet.
40 Kontaktantworten – 40 Kapitel.
Oder doch 40+1 Kapitel?!
Die Idee jedes Kapitel mit dem Anfang einer Kontaktantwort zu beginnen, ist gut. Doch hauptsächlich dreht sich ja die Geschichte um Eva, der Umgang mit ihren Verabredungen.
Was lernt sie daraus?
Wie verändert sie sich?
Was ist mit Silke und ihrer Ehe los?
Viele Fragen und wer Lust auf gute Unterhaltung bzw. nette Abwechslung hat, dem kann FRAU das Buch „Eva und die 40 Männer“ empfehlen.
Mit lockerer Tonart, flüssigem Schreibstil, zeitgerecht, hat die Autorin sich eines interessanten Themas bedient und diesen Chick-Lit-Roman geschrieben.
Hat man nach 40 Kontakten die Nase voll von Männern oder wartet da vielleicht doch noch DER Traummann auf Eva?
Kaufen, lesen, dann erfahrt ihr die Antwort.


Freitags-Füller # 259 #

Freitags-Füller # 259 

1.  In der vergangenen Woche  hatte ich Urlaub und einiges zu erledigen. 
2.  Familie und gute Freunde - verbunden für's Leben.
3.  Es geht doch nichts über ein Spaziergang am Wasser.
4.  Eisläden, Buchgeschäfte - so verführerisch.
5.  Schmeckt nicht, gibt es nicht! .
6.   Nie schlecht gelaunt, wie macht sie das?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf ein gutes Buch , morgen habe ich die Überarbeitung einer Kurzgeschichte geplant und Sonntag möchte ich mit Männe und Hund unsere erste Fahrt im *neuen* Auto genießen!

 Wie immer kann jeder am Freitags-Füller  teilnehmen - alles zwanglos.
Link zu Barbaras Seite: « Hier »

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.


Donnerstag, 13. März 2014

(Rezension) Im Garten der Gedanken - dodinsky


Dodinsky
Im Garten der Gedanken
Gebundene Ausgabe
72 Seiten
Verlag: Pattloch Geschenkbuch (3. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3629110916

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.



Verlagsinfo:
„Diejenigen, die sich nicht vor der Dunkelheit fürchten, haben gelernt, ihre eigene Kerze anzuzünden.“
Das perfekte Geschenk für jeden, der ein wenig Aufmunterung, Motivation und gute Gedanken braucht, um sein persönliches Potenzial voll zu entfalten. Dodinskys Garten birgt eine Fülle an Weisheiten. Mit poetischen Worten öffnet er dem Leser die Augen für all das Schöne und Gute, das das Leben zu bieten hat. Vor allem denjenigen, die negative Erfahrungen gemacht haben, durch Krisenzeiten gegangen sind, die niedergeschlagen sind oder verletzt wurden, gibt er neue Kraft. Die Illustratorin Amanda Cass hat eine wunderschöne, fantasievolle Bilderwelt dazu geschaffen.
„Im Garten der Gedanken“ ist strahlender, wärmender Sonnenschein in Buchform und bringt all das Positive zum Wachsen, das jeder bereits in sich trägt.

*** Der einzige Ort, an dem du die Kraft findest, du selbst zu sein. ***

Statement:
Seelenbalsam für die Seele, Sonnenschein fürs Auge, das Geschenkbuch „Im Garten der Gedanken“ ist wahrlich ein besonderes Buch. Individuell hebt es sich durch die Kombination der Sprüche/Texte mit den Illustrationen aus den bislang mir bekannten Art von diesen Büchern ab. Wer sich für einen Moment dem Alltag entziehen möchte, sollte dieses Büchlein kaufen. Jeder Spruch hat einen tieferen Sinn, regt zum Nachdenken an und lässt einen innerlich zur Ruhe kommen.
Zitat:

Es geht nicht darum, warum sie dich nicht mögen,

wenn du du selbst bist. Die entscheidende Frage ist,

warum du deine Zeit damit verschwendest,

dir darüber Sorgen zu machen, was sie denken.



Wenn du mit dem, was du tust, niemanden schadest,

dann mach weiter so."

Dies ist nur einer von den Sprüchen, und die wunderbare Illustratorin Amanda Cass hat aus scheinbar einfachen Ideen so tolle Zeichnungen zu Papier gebracht.

Ein Buch, welchem ich meine absolute Kaufempfehlung gebe, als Geschenk, für sich selbst, egal. Es gibt immer wieder Gelegenheiten für solch eine Aufmerksamkeit.



Vita – Autor:
Schon früh begann Dodinsky, nach dem Sinn des Lebens zu suchen und die Welt aus seiner ganz persönlichen Perspektive zu sehen. Er erkennt den einfachen Kern komplizierter Situationen, durchschaut die Emotionen, die daran beteiligt sind, und webt daraus die Sätze, die uns inspirieren. Dodinsky lebt in Kalifornien.

Vita – Illustratorin
Amanda Cass ist ein unbeschwerter Geist und lebt in den einzigartigen Weinbergen von Malborough, Neuseeland. Ihre Mission ist es, Liebe, Leben und Freiheit durch ihre Kunst zu verbreiten.

https://www.amazon.de/dp/3629110916?tag=lesebookloun-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3629110916&adid=1MS1ZR70CK1GBM8TXEPE&
© Cover und Infos Verlagsseite

(Rezension) Die unverhofften Zutaten des Glücks ~ Deborah McKinlay


Deborah McKinlay
Die unverhofften Zutaten des Glücks
Gebundene Ausgabe
288 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (3. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453269057
Originaltitel: That Part Was True
€ 17,99
Infos * Heyne Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


****
Buchinfo:
Ein Rezept zu Verlieben
Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen – und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließlich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden . . .
***
Statement:
Ein Rezept zum Verlieben, wer sucht das nicht. Kochen eine Leidenschaft, für den einen oder anderen unter uns auf jeden Fall, und sicherlich auch eine wunderbar Ablenkung von Problemen oder jedweden Lebenskrisen. Wenn ein Leser dem Autor eine kurze Info zu seinem Roman mitteilt und daraus ein reger Briefaustausch entsteht, kann man es schon als Brieffreundschaft bezeichnen. In unserem Zeitalter der elektronischen Kommunikation ein persönlich geschriebenes Wort, es ist wie ein Stück Persönlichkeit, sich dem anderen gegenüber zu öffnen.
Eve lebt in England, der Autor Jack in Amerika. Die alleinstehende Eve möchte die Verlobung ihrer Tochter zu einem besonderen Ereignis machen, etwas woran man sich gern zurückerinnert. Doch die Beziehung zu ihrer Tochter ist nicht gut, denn Eves Mutter hatte sich von Anfang an in die Erziehung von Lizzy eingemischt. Das Eve und Lizzy ein derart unterkühltes Verhältnis zueinander haben, beruht darauf. Nun aber war Eves Mutter verstorben, doch würde das etwas ändern? Würden die beiden Frauen, Mutter und Tochter, einen Weg zueinander finden?
In Amerika steht der einst sehr gefragte Autor Jack ebenfalls vor großen Problemen. Es war keine Schreibblockade, die er hatte. Seine Frau hatte ihn verlassen, und nun steckte er richtig tief in einer Krise. Durch den intensiven Briefaustausch, wobei Jack fälschlicherweise vermutete Eve sei von Beruf Köchin, schreiben sich beide gegenseitig ihre Misstände.
Die Geschichte ist im jeweiligen Erzählwechsel zwischen Jack und Eve geschrieben.
Auch wenn beide durch ihre Leidenschaft zum Kochen sich verbunden fühlen, Rezepte austauschen, rückblickend auf ihr Leben haben sie viel gemeinsam
„Die Liebe geht durch den Magen“, das Sprichwort kann ich hier nur zitieren. Dann aber kommt der Augenblick, wo sie sich einmal persönlich kennenlernen möchten.  Nicht in Amerika, auch nicht in England, sondern es soll Frankreich sein, das Gourmetland, in Paris, nicht nur die Stadt der Liebe.
Eine Frau Mitte Vierzig, ein Mann, knapp 50,  mitten in seiner Midlife Crisis, beide Charaktere kommen anfangs erst sehr unpersönlich, fast unnahbar herüber. Es ist oft der erste Eindruck, der täuscht.
***
Fazit:
Die Geschichte von Eve und Jack ist zeitgerecht, thematisch hat die Autorin ihr Wissen zu Beziehungsfragen gut mit eingearbeitet. Doch es gab Stellen, an denen mir so manches ziemlich trocken herüber kam, es fehlte eine gewisse Harmonie und das Kochen war oft zu abgehackt, doch das ist ja nicht das Hauptthema.
Wer hinter dem wunderschönen Cover eine späte Liebesgeschichte vermutet, könnte – ich schreibe bewusst könnte – sich irren.
Auch wenn mich einige Kleinigkeiten aus dem gewohnten Leserhythmus brachten, das Buch „Die unverhofften Zutaten zum Glück“ ist Lesegenuss!
Zwei Rezepte runden das Buch ab – leider habe ich sie noch nicht ausprobiert.


Samstag, 8. März 2014

(Rezension) Draußen wartet die Welt - Nancy Grossman


 Nancy Grossmann
Draußen wartet die Welt
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: cbj (10. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570402153
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
€ 8,99

  Infos - cbj-Verlag - 

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


Buchinfo:
Kein Handy, kein Kino, kein Make-up …
Was für jedes andere Mädchen unvorstellbar klingt, ist für die 16-jährige Eliza die einzige Welt, die sie kennt. Denn Eliza gehört zur Gemeinde der Amisch und lebt mit ihrer Familie ein frommes, abgeschiedenes Leben wie vor Hunderten von Jahren. Doch diesen einen Sommer darf sie in der Welt draußen verbringen, mit all den Verheißungen und Versuchungen, die diese birgt. Der erste Film, der erste Song, der erste Kuss. Dort lernt Eliza auch Joshua kennen – und lieben…

Statement:
„Draußen wartet die Welt“, wer dieses Buch schon gelesen hat, weiß, es ist eine ganz besondere Geschichte. Erzählt wird die Geschichte der jungen Eliza, deren bisheriges Leben, ihr Denken, sich durch das Rumspringa verändern wird. Eliza ist eine Amisch und in das Alter gekommen, dass sie für ein halbes Jahr in die Welt der Englischen dürfte. Dieses halbe Jahr nennt man Rumspringa.  Die Englischen, ein Begriff für die Menschen, die außerhalb der Gemeinschaft der Amish people  (einfache Leute) leben. Während die Schulzeit für die Amischkinder bereits nach der achten Klasse endet, ist dies ebenfalls eine Sache, die Eliza stört. Sie würde gern noch weiter lernen. Nun wartet sie sehnsüchtig darauf, dass die Eltern das entscheidende Gespräch mit ihr führen. Seit einiger Zeit hilft sie in der Pension von Mr. Allen, der dort Englische Gäste beherbert. Es ist etwa ein Jahr her, als er an Elizas Eltern mit einer Bitte an sie herangetreten war. Seitdem kommen einmal in der Woche die Englischen zum Abendessen zu den Amisch, können Fragen stellen, sehen wie sie leben. 

S. 17 Zitat: Gib nie zu viel preis, ermahnte sie mich immer. Wir haben sie in unser Haus eingeladen, aber nicht in unser Leben.

Das Leben der Amisch (christliche Religionsgemeinschaft) ist einfach und bescheiden. Luxus wie Fernsehen, modische Kleidung, Smartphone u.a. sind verboten. Aber nicht jede der Jugendlichen, die zum Rumspringa gehen, kommen wieder zurück. Elizas Mutter ist absolut dagegen, dass ihr Mädchen diese Zeit bekommt. Doch da wäre dann ja das Buch schon zu Ende oder?

Eliza bekommt ihr Zeit und geht als Kindermädchen zu Mrs. Aster ins weit entfernte Chicago. Zum ersten Mal Auto fahren, was für ein Luxus und all die anderen unbekannten Sachen in dem Haushalt der Asters. Englische Kleidung tragen zu dürfen, wow, was für ein Erlebnis. Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Eliza ist man gleich mitten drin in der Geschichte. Und erhält einen sehr guten Einblick in das Leben der Amisch, die sich ihr einfaches Leben, ihre Traditionen bis in die heutige Zeit bewahrt haben. Sicherlich mit einigen Erneuerungen, aber man muss sich wirklich sehr tief mit dem Glauben verbunden fühlen, um so zu leben. Genau das ist der Hintergrund für das Rumspringa, in dieser Zeit der Unabhängigkeit herauszufinden, ob man sich danach bewusst für das Leben als Amisch entscheiden kann.
Diese Religion ist Jahrhunderte alt und findet ihren Ursprung in der Täuferbewegung.

„Draußen wartet die Welt“, überzeugt durch eine angenehme, natürliche Protagonistin, voller Zweifel und am Ende des Rumspringa und anderen Ereignissen wissend, welchen Weg sie gehen wird. Hin- und hergerissen und doch zu erkennen, wo ihre Wurzeln sind, Eliza schafft es sich in das Herz des Lesers zu schleichen.
Am Ende habe ich das Buch zusammengeklappt mit einem wohlig-warmen Gefühl und gebe meine volle Leseempfehlung!
Lest es! Lest es! Lest es!


Vita
Nancy Grossman ist seit einer Begegnung während ihrer High-School-Zeit von den Amish fasziniert. »Draußen wartet die Welt« ist ihr erstes Jugendbuch, an dem sie jahrelang bis zur Perfektion gefeilt hat. Nancy Grossman lebt in einem Vorort von Chicago mit ihrem Mann und zwei Kindern.