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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Freitag, 9. März 2018

Release-Party "Frühlingsleuchten" von Cara Lindon || Tag 2



Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldenen Sonnenschein.

(Auszug aus dem Gedicht "Die schönste Zeit"  von Annette von Droste-Hülshoff)
Liebe LeserInnen,

heute am zweiten Tag der "Release-Party" zum dritten Teil der "Cornwall-Seasons Reihe" von Cara Lindon wird euch unser Hund Toby ein paar Fragen, die ihm die Autorin gestellt hat, beantworten.
Wer die beiden Vorbände gelesen hat, weiß es spielen nicht nur Katzen in den Büchern eine Rolle, sondern auch Hunde. In ersten Teil "Herbstfunkeln" habt ihr ja neben all den anderen auch Buddy kennengelernt und in "Winterglitzern" hieß der kleine Hüpfenspringer "Charlie Brown". Entschuldigt bitte den Zusatz☺
Tja, und wenn ihr in den nächsten Tagen es ja weiterhin "nur"☺ mit Katzen als Interviewpartner zu tun habt, heute bin ich der große Macho.
Was waren das aber auch für Fragen und dann musste ich doch jedes Mal um ein Leckerli betteln. Aber Frauchen ist in manchen Dingen sehr konsequent. Psst nicht weiter sagen. Ich schaffe es aber sehr, sehr oft, sie mit meinem treuen Hundeblick zu hypnotisieren.


1. Erzähl bitte ein bisschen über Dich?

Ich bin genau seit dem 20. Oktober 2011 bei meinen Menschen. Geboren wurde ich im Mai 2008. Mein Frauchen hat in ihrem Post im Oktober 2011 genau beschrieben, wieso ich bei Terra Mater gelandet bin. Was hatte ich doch für Glück, dass Herrchen mich gefunden hat und Frauchen auch ihr Okay.
Inzwischen habe ich viele Ängste abgelegt. Auch dürfen Leonie und Lennard, das sind die Enkel meiner Menschen, mich streicheln. Ich tue nichts. Hat aber lange gedauert, bis ich zu ihnen Vertrauen aufgebaut habe. Was ich immer noch nicht mag, ist der Staubsauger. Das Ding ist soo laut, da geh ich lieber raus auf die Terrasse. Naja, es gibt noch so ein paar Eigenheiten von mir, doch ich muss ja nicht alles erzählen. Wenn ihr mögt, Frauchen hat noch einen zweiten Post über mich gebloggt. Ich finde das toll. Aber ehrlich, warum kommt da nicht mehr? Muss wohl noch mal intensiven Augenkontakt mit ihr aufnehmen …

2. Wie heißt der Blog Deines Menschen? Wo liegt euer Schwerpunkt?

"Book Lounge Lesegenuss" - so heißt der Blog, wo Frauchen ganz viel über gelesene Bücher, aber auch Neuerscheinungen und auch ein bisschen Dit & Dat schreibt. Wo ich mich hier unten umschaue, siehst du Bücher. Nein, so schlimm ist es nicht. Hauptsächlich hat sie die in ihrem Büro im Regal stehen. Aber ihr müsst mal nach oben gehen. Da haben mal die Mädels von meinen Menschen gewohnt. Im großen Zimmer stehen etliche Regale - voll mit Büchern. Ich war nur einmal oben, denn Treppen steigen ist nicht so mein Ding. Das heißt, für mich war es in meinem ersten Zuhause ein Verbot nach oben zu gehen. Und ich bin lieber unten oder draußen.


3. Was ist deine Aufgabe im Blog?

Ich liebe den Platz im Büro, wenn Frauchen am PC sitzt und da ihre "Arbeiten" erledigt, so sagt sie jedenfalls dazu. Meine Vorgängerin Lina hat auch immer auf dem Kuschelteppich gelegen. Das weiß ich aber nur, weil ein Foto von ihr am Büroschrank hängt. Wir haben übrigens große Ähnlichkeit. Naja, nur dass sie eben eine Hündin war und ich bin ein unkastrierter Rüde. Aufgaben mag ich keine. Nur die, wenn wir unterwegs sind und Kommandos abgerufen werden. Dann ist das okay. Doch so Zettelchen aus der Losbox rausschnüffeln, ist nicht mein Ding. Ich bin aber auch ein guter Zuhörer, wenn Frauchen mit mir unterwegs ist und sie mal Dampf ablassen muss. Ist zwar nicht oft, aber manchmal hat sie tagelang schlechte Laune, weil sie sich wieder über gewisse Dinge im Internet aufgeregt hat oder sie hat da was gelesen, wo sie sich mit mir unterhält. Ich verstehe das alles, aber Antworten naja die muss sie sich selbst ausdenken. Sie versteht ja nicht die Hundesprache so wie Doktor Dolittle. Wusstet ihr, dass der 498 Tiersprachen beherrscht? Ich auch nicht, aber Frauchen hat mir das gerade eben gesagt. Naja, es kann ja nicht jeder alles können.

4. Was hältst du davon, dass Dein Mensch so viel Zeit mit Lesen und Bloggen verbringt?

Das ist alles nicht so schlimm. Hauptsache, wir gehen immer viel Gassi. Ich liebe es, draußen zu sein. Und das haben beide Menschen gut drauf. Herrchen geht ja lieber spazieren, während Frauchen nur wenn Schnee und Glatteis ist, mit mir zu Fuß unterwegs ist. Ansonsten fährt sie gern mit dem Fahrrad mit mir los. Und so viel Zeit ist das nicht. Sie hat das inzwischen doch einigermaßen im Griff, sich ihre Zeit gut einzuteilen.

5. Übernimmst du auch Aufgaben im Blog? (Fotomodell, Losfee …)

Weniger, auch wenn Frauchen hin und wieder mal ein Foto von mir auf Facebook oder so postet. Aber wie schon in Frage Nr. 3 beantwortet, mag ich diese Papierschnipselei nicht.

6. Erzählst du uns ein bisschen über deine Erfahrungen mit Tierärztinnen?

Wir sind jetzt seit einigen Jahren bei einer Tierärztin. Die ist wirklich ganz toll und Angst oder so habe ich keine vor ihr. Manche Hunde schnappen ja nach ihr, so sagt sie. Aber ich bin da nicht so. Wahrscheinlich weil ich sie mag, denn sie hat mir mehr als einmal das Leben gerettet. Und seitdem ich mal im vorletzten Herbst irgendwie mit Rattengift in Kontakt gekommen bin, muss ich schon öfter zu ihr. Doch es läuft alles gut. Die Auswirkungen haben leider mein Herz und meine Nieren angegriffen. Und es gibt bei ihr immer so ein Leckeri, das mag ich. Getrocknete Lammlunge als Stange. Da ist sie aber immer recht geizig mit, nur ein Stück bekomme ich. Okay, ich kanns verkraften. Habe ja leider ein paar Pfunde zu viel drauf.
Deswegen freue ich mich darauf, wenn das Wetter wieder besser wird und wir mehr spazieren gehen können. Also Leute, ehrlich Tierärzte oder Tierärztinnen sind doch echt cool.


7. Was ist dir im Leben am wichtigsten? 3 Dinge, die dich beschreiben!

Meine beiden Menschen, die sind mir sehr wichtig. Vor allem weil ich ein wirklich tolles Zuhause bei ihnen bekommen habe, nachdem ich ja die ersten Lebensjahre woanders gelebt habe. Ich liebe Autofahren, meinen Garten … ach es gibt so viel. Was willst du alles wissen. Das sind aber auch Fragen …

8. Nun etwas Werbung! Chesten als Tierärztin magst du, weil …

… Chesten eben Chesten ist. Für sie stehen Tiere an erster Stelle. Die kannst du anrufen, egal ob Tag oder Nacht. Da hat selbst das private Nachrang.
Aber das weiß ich alles nur vom Erzählen von Frauchen. Denn ich kenne sie ja nicht. Die lebt ja in einem Buch, also Chesten meine ich. Ach ja, und ich erinnere mich, dass Frauchen doch etliche Male über Chesten gemeckert hat, dann aber wiederum sagte, sie kann Chesten verstehen - sie und ihre Liebe zu dem verheirateten Mann. LIEBE macht (manchmal) blind. Und so denke ich, irgendwie wird Chesten ihr Leben doch noch auf die Reihe kriegen. Zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel. Nur der Deckel, den sie jetzt hat, der passt überhaupt nicht. Aber das wird sie schon merken.

Danke für das Interview!

Sehr gern - und für meine Geduld werde ich dann wohl auch belohnt oder?!  Komm mir nicht an und sag, ich wäre moppelig. Frauchen sagt immer, wir sind rustikal gebaut☺

Diesen Hundeblick setze ich auf, und glaubt mir, der Trick wirkt immer!
März 2017

Cornwall Seasons Reihe - Sie handelt von drei Freundinnen Alys, Bree und Chesten. Ungewöhnliche Namen, aber tolle Geschichten, die sich Cara Lindon ausgedacht hat. Ich bin ziemlich gespannt, was so im dritten Teil "Frühlingsleuchten", der von Chesten handelt, sich die Autorin ausgedacht hat. Und Tiere spielen ja bei der Autorin immer irgendwie eine Rolle.  Und natürlich, ich bin ein Cover-Liebhaber. Was sind das für traumhafte Cover geworden. Die Geschichten natürlich auch. Ich bin ja Bree-Fan. Mal schauen, was Chesten so anstellen wird, damit sie endlich die wahre Liebe kennen- und liebenlernt.

Mittwoch, 8. März 2017

Gastbeitrag zum Internationalen Frauentag - Autorin Christiane Lind



Ich freue mich, dass die Autorin Christiane Lind einen Gastbeitrag zum Internationalen Frauentag für meinen Blog geschrieben hat. ♥-lichen Dank Chris


Die Frau in der Gesellschaft

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel der Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hundertstel des Weltvermögens. (UN/ILO-Statistik während der Dekade der Frau 1975-1985)

Hanne hat mich gefragt, ob ich etwas über „Die Frau in der Gesellschaft“ schreiben möchte. Weil das Thema mich und mein Schreiben begleitet, habe ich sofort begeistert zugesagt … und bin dann erst einmal von der Fülle dessen, was ich schreiben könnte, erschlagen worden. Sollte ich die Situation von Frauen in der Arbeit, in der Politik oder in der Familie in den Mittelpunkt stellen? Oder sollte ich auf Rollenbilder eingehen, darauf, dass Barbie noch immer blond und mager ist und bei GNTM und dem Bachelor erwachsene Frauen nur „Mädels“ genannt werden? Oder sollte ich darüber schreiben, dass Frauen bei Literaturpreisen und in Rezensionen des Feuilletons immer noch deutlich unterrepräsentiert sind? Dass Autorinnen per se (oder per Geschlecht) als Expertinnen für Liebesromane gelten, während Männer über alles schreiben können oder dürfen.
Mag das überhaupt noch jemand lesen? Wäre es nicht besser, nach vorne zu schauen oder auch einmal die Erfolge von Frauen zu betrachten, all die Veränderungen, die für uns selbstverständlich sind, aber noch vor 30. 40 oder 50 Jahren undenkbar gewesen wären, wie eine Frau als Bundeskanzlerin?
Schließlich habe ich mich entschieden, einfach ein paar Schlaglichter zu setzen, um „die Frau in der Gesellschaft“ zu beleuchten.

Fangen wir an mit dem 8. März, dem Internationalen Frauentag. 1910 setzte sich Clara Zetkin auf dem 2. Kongress der Sozialistischen Internationale 1910 in Kopenhagen dafür ein, dass es einen jährlichen internationalen Frauentag geben sollte. Ein Jahr später, am 19. März 1911, wurde dies in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz in die Tat umgesetzt. Zentrale Forderungen waren die nach dem Frauenwahlrecht und nach Verbesserungen für Arbeiterinnen. Erst 1921 wurde der 8. März als festes Datum festgelegt. Warum gerade der 8. März? Einmal heißt es, dieses Datum soll an den Streik von Textilarbeiterinnen in New York in den Jahren 1857 und 1908 erinnern; andere Stimmen verweisen auf den Textilarbeiterinnen-Streik in Petersburg im Jahr 1917. Was auch immer der Grund für die Festlegung des Datums war, seitdem findet der Internationale Frauentag am 8. März statt – als Tag der Forderung nach Gleichberechtigung.

Die Forderung nach Wahlrecht stand von Beginn an auf der Agenda des Internationalen Frauentags. 1918 war es in Deutschland endlich soweit. Am 12. November dieses Jahres wurde in der Weimarer Verfassung das Wahlrecht für Männer und Frauen ab dem 20. Lebensjahr gesetzlich verankert. Im Januar 1919 durften Frauen erstmals wählen und gewählt werden. 37 weibliche Abgeordnete zogen ins Parlament ein; 82 % der wahlberechtigten Frauen hatten ihre Stimme abgegeben.
Als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung spricht am 19. Februar 1919 die Sozialdemokratin Marie Juchacz aus Berlin: "Ich möchte hier feststellen ..., dass wir deutschen Frauen dieser Regierung nicht etwa in dem althergebrachten Sinne Dank schuldig sind. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist." (Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. https://www.lpb-bw.de/12_november.html)

1949 gelang es, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu verankern. Elisabeth Selbert brachte den Antrag auf einen Gleichberechtigungsgrundsatz ein, der die Gleichstellung der Frau auf allen Rechtsgebieten erreichen sollte. Es setzte sich jedoch der bestehende Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion durch, der staatsbürgerliche Gleichheit (keine Gleichberechtigung) sowie ein Benachteiligungsverbot enthielt. Das führte zu einer Vielzahl von Eingaben  von Frauenorganisationen und Verbänden, die sich zugunsten des Selbert-Antrags und für die Durchsetzung der staatlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen aussprachen. Auch Presse und Rundfunk kritisierten den vorliegenden Entwurf. Eine der Ursachen für die positive öffentliche Einstellung zur Gleichberechtigung lag sicher in dem Stellenwert, die Frauenarbeit in der Nachkriegsaufbauphase hatte.

Der Gleichberechtigungsartikel im Grundgesetz führte jedoch nicht zur Gleichberechtigung in der Gesellschaft oder den politischen Gremien. Erst am 14. November 1961 wurde mit Elisabeth Schwarzhaupt erstmals eine Frau als Ministerin im Bundestag vereidigt – gegen den erklärten Willen von Kanzler Adenauer. Wie wenig er von von dieser Personalie hielt, ließ Adenauer die Ministerin deutlich merken. Die Kabinettssitzungen eröffnete er weiterhin mit den Worten: "Morjen, meine Herren". Als sich Elisabeth Schwarzhaupt dagegen wehrte, antwortete der Kanzler: "In diesem Kreis sind auch Sie ein Herr."

… und es dauerte bis in die 1970er Jahre, bis sich die Gleichberechtigung im Bürgerlichen Gesetzbuch niederschlug. . So konnte der Ehemann als gesetzlich definierter „Haushaltsvorstand“ bis in die 1970er Jahre verbindliche Entscheidungen alleine treffen. Bis 1962 durften Frauen ohne Zustimmung des Mannes kein eigenes Bankkonto eröffnen und darüber verfügen. Noch bis 1977 schrieb das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemanns für die eigene Berufstätigkeit brauchte. Auch wenn er es erlaubte, verwaltete er ihren Lohn.
Juristisch war das im § 1356 BGB geregelt, der von 1958 bis 1977 folgendermaßen lautete: „[1] Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. [2] Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“[3]
1977 wurde der Paragraph geändert zum „paritätischen Ehemodell“. § 1356 BGB lautet: „Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung in gegenseitigem Einvernehmen. […] Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“

2017 nun gibt es eine Bundeskanzlerin, Frauen stellen sechs der 15 Ministerien: Wirtschaft und Energie (BMWi), Arbeit und Soziales (BMAS), Verteidigung (BMVg), Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie Bildung und Forschung (BMBF). In den vier Bundesländer: Saarland, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Nordrhein-Westfalen regieren Ministerpräsidentinnen. Die 50 % Quote ist noch nicht erreicht, aber der Frauenanteil in der Politik ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich gestiegen.

… und zum guten Schluss bunt durcheinander noch ein paar weitere Lichtstreifen am Horizont:
-         Frauen stellen 50 Prozent der bestverdienenden Autor/innen. Veronica Roth liegt auf Platz 3. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/200022/umfrage/schriftsteller-mit-den-hoechsten-einnahmen-weltweit/)
-         In 2017 kommen mehrere Filme aus Hollywood, die starke weibliche Heldinnen zeigen (Star Wars, der wunderbare Hidden Figures, Wonder Woman)
-         Thor und Iron-Man der Marvel-Comics sind inzwischen Frauen, allerdings lassen die Kostüme immer noch zu wünschen übrig
-         In der 18. Wahlperiode liegt der Frauenanteil im Bundestag bei 36,5 % - und damit so hoch wie nie
-         ….

Welche Erfolge fallen euch ein?

Lesetipps

Zwei Rollentausch-Klassiker
Gert Brantenberg: Die Töchter Egalias
Esme Dodderidge: Eine höchst bequeme Vermessenheit der Frauen (im Original heißt der Roman viel treffender: The New Gulliver or, The Adventures of Lemuel Gulliver Jr in Capovolta)
Y: The Last Man von Brian K. Vaughan – Ein Virus rottet mit Ausnahme eines Mannes namens Yorick Brown und seines Kapuzineräffchens alle männlichen Wesen aus. Yorick macht sich auf die Suche nach seiner Verlobten und entdeckt eine Welt, in der Supermodels als Müllfahrerinnen arbeiten, nur noch wenige Transportmittel vorhanden sind und alte Strukturen zusammenbrechen.

Wenn Ihr mehr über die Autorin erfahren wollt, schaut auf der Webseite → hier

Sonntag, 12. Februar 2017

(Aktion) Happy Valentine's Day - Buchüberraschung/Verlosung




Valentinstag - der 14. Februar gilt in vielen Ländern als der Tag der Liebenden.
Blumen - meistens Rosen - sind die häufigsten Geschenke. Aber nicht nur die.
Ich habe heute ein ganz besonderes Geschenk für euch und bedanke mich sehr bei der Autorin und HarperCollins
für die zur Verlosung bereitgestellten Bücher.

Das Buch von
Élaine Briag  – Mein Sommer mit Mémé -
lädt ein, sich auf den Frühling und Sommer sowie Urlaub zu freuen.

Mémés geliebtes Château, der Ort ihrer Kindheit, fällt auseinander - Zeit für Enkelin Paula, ihren Alltag in Deutschland für ein paar Wochen beiseitezuschieben, nach Frankreich zu reisen und gemeinsam mit der ganzen Familie anzupacken. Doch der Sommer im Burgund hält noch so viel mehr bereit: Paula lernt von ihrer Großmutter, was es mit ihren französischen Wurzeln auf sich hat, wie man das Leben in vollen Zügen genießt, vor allem aber erfährt sie von Mémé ein, zwei Dinge über die Liebe, die sie offenbar noch nicht wusste.
Cover/Info Verlag


Heute möchte ich euch einige Zitate aus dem Buch präsentieren, um euer Interesse zu wecken☺ und natürlich eure Kauflust. Dieses Buch hat einen Hype verdient.


 Glück hat jeder verdient, glaubt Mémé, aber manchmal muss man Fortuna auf die Sprünge helfen. Meistens sind wir weit genug weg, wenn sie Glücksgöttin spielt, aber nicht immer lässt sich eine Verwicklung in ihre Pläne vermeiden.

Im Burgund steht noch immer Mémés Geburtshaus, ein alter Familienbesitz.  Ein herrschaftlich wirkendes Anwesen, ein Château, wie es damals gebaut wurde. – Dessen letzter Bewohner, Mémés Cousin Valentin, war vor drei Monaten verstorben und nunmehr kehrt Mémé Deutschland den Rücken und kehrt heim. Achtzig Jahre wurde sie und zu ihrem Geburtstag hatte sie eine Foto-Collage aus verschiedenen Innen- und Außenansichten des Gebäudes angefertigt - versehen mit einer Sprechblase: "Ich brauche einen Herzschrittmacher". Hiermit war allerdings das Gebäude gemeint.
(Zitat S. 10/11)

Die Familie, das war die Enkelin Paula, die in der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt, ihre Mutter Claire, ihr Bruder Marcel, dessen Ehefrau Helen und deren gemeinsame Tochter Meike …
Außerdem Paulas Freund Jakob, der bei Ärzte ohne Grenzen in Afrika arbeitet, mit dem sie seit über zwei Jahren eine Fernbeziehung führt. Sein Einsatz endet im Sommer und er will sich mit Paula in Paris treffen, um ihre Verlobung zu feiern.
Tja, und dann gibt es noch einige Nebencharaktere, die für Überraschungen sorgen.
Paula – Mémé
Von Kind auf war mir Mémé näher gewesen als irgendjemand sonst, während Marcel schon immer eine Einheit mit unserer Mutter gebildet hatte. … Nein, ich brachte es nicht übers Herz, sie zu enttäuschen. Adieu Paris, adieu Marais. Ich würde mit Jakob sprechen. Ein Opfer bringen. Wir hatten ein ganzes Leben vor uns. Mémé wollte nichts als ein paar Wochen davon.
(Zitat S. 41)
Paula – Marcel
"Es gibt viele Wege zu Mémés Herzen. Aber Hochmut ist ganz sicher keiner davon." (Zitat S. 45)
Mémé – Paula
… Meme hasste Vorurteile: In ihren Augen konnten die Menschen das Beste oder Schlechteste aus sich hervorbringen, witzig oder humorlos sein, voller Liebenswürdigkeit oder dummer Arroganz, aber niemals war irgendjemand ein typischer Franzose oder ein typischer Deutscher.
(Zitat S. 61)
Familiengespräch - Meike
"Mütter, die immer zu Hause sind, werden zu Helikoptermüttern. Sie überwachsen ihre Kinder ständig. Fürsorge auf höchstem Niveau. Hammeranstrengend!"
(Zitat S. 75)
Meike – Paula
"Mama spinnt total. Sie hat Angst verrückt zu werden. Genau wie Oma Margret." Helens Mutter, von Meike Oma Margret genannt, war seit Jahrzehnten in psychiatrischer Behandlung, und ihre Stimmungsschwankungen hatten Helen ihre ganze Kindheit begleitet
(Zitat S. 212)
Nun hatte sie Panik vor dieser Familienzusammenkunft, war zu Hause total ausgeflippt, und täglich hatte es Krach gegeben, weil Helen eigentlich nicht hierherwollte.
Paula - Meike: "Du musst die Probleme der Erwachsenen nicht zu deinen machen. Du bist genug mit deiner Gefühlswelt beschäftigt."
(Zitat S. 215)
Epilog - erster Absatz
Alle hatten sich pünktlich zum Menu du joir in der Küche versammelt und ihre Plätze eingenommen. Der Herbst hatte Einzug gehalten, die Blätter der Bäume gefärbt, die der Wind durch die Luft trug. Ein Jahr war vergangen, ein Jahr, in dem wir alle geprüft worden waren. Ob wir bestanden hatten, mochte ein jeder für sich entscheiden.
(Zitat S. 298)
Es gibt noch weitere wunderschöne Zitate, die ich euch gern noch präsentiert hätte. Allerdings würde es dann ein Endlospost werden ☺


Gewinnspiel:
Es werden  fünf Bücher - die uns der Verlag zur Verfügung gestellt hat - unter allen Kommentaren ausgelost.

Gewinnspielfrage:
→ Nach einigen Überlegungen ist mir dann diese Frage zur Verlosung eingefallen:
Wieso ist man der Meinung, die Liebe kommt von Herzen? Ist es wirklich nur das Herz?
Bitte schreibt mir eure Antwort im Kommentar.

Teilnahmebedingungen:
  1. Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  2. Der Versand der Gewinne erfolgt direkt durch den Verlag. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und für verloren gegangene Post wird keine Haftung übernommen.
  3. Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  4. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse  an den Verlag im Gewinnfall übermittelt wird sowie die Bekanntgabe seines Namens im Gewinnerpost veröffentlicht wird.
  5. Vorsorglich, da dieser Post auch auf Facebook veröffentlicht wird, gebe ich bekannt, dass das Gewinnspiel nicht von Facebook unterstützt wird und in keinerlei Verbindung zu Facebook steht.
  6. Der Gewinner muss sich innerhalb einer Woche nach Auslosung melden, ansonsten wird neu ausgelost. Dazu steht das Kontaktformular zur Verfügung oder per Mail. Ihr solltet auf den Veröffentlichungspost achten betr. Gewinnerbekanntgabe und eine Rückmeldung, dass das Buch bei euch angekommen ist, wäre natürlich auch toll. Leider schreibe ich das mal wieder aus gegebenem Anlass. Ein kleines Dankeschön reicht manchmal aus. Die Netikette - daran hapert es bei manchen.
Bis einschließlich Freitag, 17. Februar, 2017, 22.00 Uhr (Deadline!)  könnt Ihr euren Kommentar hinterlassen.
→  Gewinnerbekanntgabe erfolgt voraussichtlich am Sonntag, 19. Februar 2017   ← spätestens aber Montag.

Meine Rezension zum Buch findet Ihr → hier

Sonntag, 18. Dezember 2016

(Aktion) Blogger-Adventskalender 2016 ~ Tür 18

© Blogger Adventskalender

♥ Herzlich willkommen ♥

Heute öffnet sich das 18. Türchen im Blogger-Adventskalender bei mir. Im Jahr 2012 hat  Mona vom Blog »Tintenhain« diese Aktion ins Leben gerufen. Umso mehr freut es mich, dass ich in diesem Jahr mit dabei bin.
Ihr findet die komplette Übersichtsseite mit den schon geöffneten Türen und noch kommenden vom Adventskalender auf dem Blog Tintenhain / Mona.

Die Weihnachtskrippe
Für viele von uns gehört Weihnachten mit zum schönsten Fest des Jahres. Der Heilig Abend ist die Geburt des Jesus im Stall von Bethlehem. Im Laufe der Jahrhunderte sind überall auf der Erde eigene Bräuche der Menschen entstanden.

Die Weihnachtskrippe gehört für mich jedes Jahr dazu. Ich erinnere mich an meine Kindheit, an Weihnachten. Jedes Jahr stand ein selbstgebauter Stall mit den Figuren der Heiligen Drei Könige, Maria und Joseph und dem Jesusbaby in einer kleinen Krippe, dazu noch ein paar Tiere, unter unserem Weihnachtsbaum. Als die von meinem Vater (er war Zimmermann) gebaute Weihnachtkrippe bei einem Umzug leider kaputt ging, hat meine Mutter sie so gut es ging, wieder hergerichtet. Doch nun, nach so vielen Jahrzehnten, etlichen Umzügen, ist sie leider nicht mehr vorzeigbar. Schade, aber für das nächste Jahr vielleicht ein Projekt, was ich ins Auge fassen sollte, sie zu reparieren. Vielleicht finden meine Enkel mal daran Gefallen.


Zum Heilig Abend,
zur Geburt Jesu
und meinem Thema
"Die Weihnachtskrippe"
 gehört auf jeden Fall
das Lied "Stille Nacht".




Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf' in himmlischer Ruh;
schlaf in himmlischer Ruh'!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kund gemacht;
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
Christ der Retter ist da!
Christ der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt.
Christ, in deiner Geburt.
(Text - Joseph Mohr)

Es gibt aber noch etwas aus meiner Kindheit, und im Grunde genommen bin ich durch dieses Buch auf mein heutiges Thema gekommen. Es handelt sich um das Buch "Wir wandern zur Krippe". In jungen Jahren habe ich es von meiner Oma Berlin (mütterlicherseits) geschenkt bekommen. Und ja, zu Weihnachten,  denn handgeschrieben steht drin "... Weihnachten, von Oma Berlin". Meine Oma lebte in Ost-Berlin, daher ist die Buchausgabe für die ehemalige DDR gemacht und enthält den Hinweis "Vertrieb in Werstdeutschland und Westberlin nicht gestattet" (Berlin 1960). Mit diesem Buch verbinde ich viele Erinnerungen und es gehört jedes Jahr zu meinen vorweihnachtlichen Ritualen, darin zu blättern, zu lesen.
Es enthält viele Geschichte, so auch

"Die Krippe" von Edith Dreher

Sie beginnt so:
"Ich habe lange im Verborgenen gestanden, unter Geräten, Brettern und Strohbündeln versteckt. Irgend jemand hat mich in den dunkelsten Stallwinkel geschoben, und weil niemand mich brauchte, haben sie mich vergessen. Das ist wohl so in der Welt, und man müsste sich damit abfinden …
Ich aber wartete …
Der mich gemacht hat, war ein uralter Mann, einer von denen, die nach dem Kommenden Ausschau hielten. Sie hießen in Amos und schalten ihn einen Narren, dieweil er zu ihnen über seltsame Dinge redete. Sie verlachten ihn, und die Kinder riefen Spottnamen hinter ihm drein, wiewohl er ihnen Pfeifen aus Rohr schnitt, heilkräftige Kräuter und seltene Steine wies. Mich hat er in einer seltsamen Nacht zusammengefügt. Ein kleiner, hellhaariger Knabe stand neben ihm und reichte ihm die Bretter zu. Wie er in den Stall gekommen ist, weiß ich nicht; keine Tür ist gegangen, weder früher noch später …
"Ist es schwer, eine Krippe zu machen"
"Nichts ist schwer, wenn du die rechte Lieb' dazu hast!"
Kann man auch ein Ding lieben?"
Der Alte kreuzte zwei Bretter, wog sie in der Hand und schlug einen Nagel hinein - gerade in die Mitte. Dann blickte er auf und sah den Knaben lange an. "Die Menschen sind gottlos geworden! Darum haben sie auch den Weg zu den Dingen verloren! Selbst die Sprache der Tiere verstehen sie nicht mehr!"
"Warum haben sie Gott losgelassen?"
Noch einmal kreuzte der Alte zwei Bretter. "Sie wollten lieber im Finstern wandern als im Licht! Wie Schafe sind sie, die keinen Hirten haben, die sich in den Felsen verstiegen und in den Bergen verlaufen!"

Das alles ist lange her. – Es ist nun nichts Armseliges oder Trauriges mehr, eine Krippe zu sein! Ich habe ihn getragen, wie seine Mutter ihn getragen hat. Gefäß durfte ich sein, durfte ihn bergen in meinem Rund, ihn das Licht der Welt, das Brot des Lebens, das Weizenkorn, das in die Erde fällt, ihn, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt …
(rechtlicher Hinweis siehe unten)

Teilnahmebedingungen

In diesem Jahr haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht, denn immerhin jährt sich der Blogger-Adventskalender zum fünften Mal.
Da Buchliebhaber und Lesebegeisterte meist auch Spaß daran haben, ihr Wissen zu testen, haben wir uns für die Adventszeit ein Literaturquiz ausgedacht und laden Euch herzlich dazu ein, nach dem Genuss der Blogbeiträge noch eine Frage rund um Bücher, Autoren und Protagonisten zu beantworten.
Beantwortet bitte nachstehende Frage:

"In welchem Roman erlebt die junge Elisa den Ersten Weltkrieg vor der Kulisse der Südtiroler Dolomiten?" (Titel und Autorin)

Spielregeln:
Fast jeden Tag findet Ihr ganz unten unter dem Adventskalenderbeitrag eine Quizfrage. Wisst Ihr die Antwort, schickt sie per Mail (immer unter gleichem Namen) an
adventsquiz@gmx.de – und nennt bitte im Betreff immer den Kalendertag.
Für die fünf Teilnehmer, die die meisten Fragen richtig beantworten, gibt es etwas zu gewinnen.
Am 24. Dezember wird auf dem Blog von Mona/Tintenhain alle Beiträge mit Quizfrage noch einmal unter der Socke markieren, sodass ihr sicher gehen könnt, keine verpasst zu haben.

Teilnahmebedingungen:

    Teilnehmen darf jeder, der volljährig ist bzw. die Zustimmung seines Erziehungsberechtigten hat.
    Der Gutschein der Buchhandlung Graff wird per Post ausschließlich an eine Adresse innerhalb Deutschlands versandt. Bei Bestellungen, die eventuell später aus dem Ausland getätigt werden, verweise ich darauf, die AGB und Versandkosten der Buchhandlung Graff zu beachten, da hier zusätzliche Kosten entstehen.
    Die Plätzchenausstecher werden mit DHL als Warensendung ausschließlich an eine Adresse innerhalb Deutschlands versandt. Bei Verlust wird keine Haftung übernommen.
    Die Gewinne gehen in Reihenfolge an die Teilnehmer mit den meisten Antworten. Bei Gleichstand wird mit einem Zufallsgenerator ausgelost. Die Gewinner werden auf dem Blog namentlich genannt und per Mail benachrichtigt. Es werden von mir keine Daten gespeichert.
    Adressdaten werden nur zum Zwecke dieses privaten Gewinnspiels genutzt und anschließend gelöscht.
    Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 3 Tagen nach Benachrichtigung melden, wird neu ausgelost.
    Die Teilnehmer des Blogger-Adventskalenders sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme am Quiz ausgeschlossen.
    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    Teilnahmeschluss ist der 26. Dezember, 23.59 Uhr. Später eingehende Antworten werden nicht berücksichtigt.

Hinweis!
Zu der Geschichte von Edith Dreher habe ich trotz intensivster Bemühungen keinen Hinweis gefunden, diesen nicht zu veröffentlichen. Herausgegeben wurde das Buch von der Evangelischen Verlagsanstalt Berlin. Sollten © Rechte verletzt worden sein, bitte ich um Kontaktaufnahme.
All dies wurde nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben.

Morgen geht es dann weiter bei Karin (Buchgefieder)

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent.
Hanne

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung 

Freitag, 9. Dezember 2016

Oetinger Blogger-Adventskalender 2016 ~ Tag 9


Heute öffnet sich bei mir  das 9. Türchen des Blogger-Adventskalenders 
der Verlagsgruppe Oetinger.



Buchvorstellung zu
"THABO – Detektiv & Gentleman -Der Nashorn-Fall" von Kirsten Boie.
Natürlich könnt Ihr das Buch auch gewinnen

Die Autorin Kirsten Boie engagiert sich seit Jahren für die sogenannten AIDS-Waisen in Afrika. Daraus wuchs der Gedanke zu dieser Kinderkrimi-Reihe

THABO – Der Nashorn-Fall ist das erste Buch  - der erste Fall.


Kirsten Boie
Thabo – Detektiv & Gentleman
Der Nashorn-Fall
Gebundene Ausgabe
304 Seiten
Verlag Friedrich Oetinger (22. Februar 2016)
ISBN-13: 978-3789120336
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Einband und farbige Illustrationen von Maja Bohn
€ 12,99

© Oetinger


Die Autorin:
Dass Kirsten Boie ihren Beruf als Lehrerin an den Nagel gehängt hat, ist ein Glücksfall für zahllose Kinder: „Paule ist ein Glücksgriff“ (1985) wurde das erste von vielen Dutzend Büchern, mit denen Kirsten Boie, geboren 1950 in Hamburg, seither Kinder wie Kritiker für sich begeistert. Alltagsnahe Geschichten für kleine Leser zu schreiben, ist ihr großes Talent. Einige der Bücher, in denen sie u. a. über Freud und Leid von Rittern, Prinzessinnen und Piraten erzählt, wurden sogar für das Fernsehen adaptiert. 2007 erhielt Kirsten Boie den Deutschen Jungendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk.

Die Handlung spielt in Swasiland, an einen imaginären Ort namens Hlatikulu. Dort findet ihr die Lion Lodge, der Ort, von wo Touristensafaris starten.
Hier wohnt Miss Agatha, über deren Alter man schweigt. (Dabei habe ich immer das Gesicht von Miss Marple - Margaret Rutherford vor Augen gehabt).  Miss Agatha lebte schon immer hier. Als das Land zu England gehörte, wo die Königin regiert. Nun ist diese abgelöst worden durch unseren eigenen König. Aber Miss Agatha ist geblieben.
Lion Lodge gehört der Nichte von Miss Agatha, Wendy Chapman. Diese hat eine Tochter, Emma. Doch sie ist nicht mehr so oft in Afrika, denn nun besucht sie ein Internat in England und kommt nur noch in den Ferien heim.
Der Junge Thabo lebt dort bei seinem Onkel Vusi, der Ranger in Lion Park ist. Thabo ist Waise, genau wie sein Freund Sifiso. Doch im Gegensatz zu Thabo hat Sifiso noch drei weitere Geschwister, um die er sich kümmern muss. Emma und Thabo haben sich sehr gut verstanden. Doch hat sich ihre Freundschaft verändert, seitdem Emma in England ist.
Thabo Sonnyboy Shongwe, sein Alter verrät er dem Leser nicht. Aber er macht den Eindruck, dass er ein ganz schlaues Bürschen ist. „Meine Damen und Herren“, das ist seine Lieblingsanrede in diesem Buch für dich, den Leser. Für den ersten Moment klingt das etwas merkwürdig, aber es passt, je länger man in der Geschichte drin ist. Sagen wir mal so, sein Alter schätze ich so ungefähr zwischen zehn und zwölf Jahre ☺ Außerdem hat er von Miss Agatha ein Handy geschenkt bekommen, was sonst kein anderer Junge hat. Er soll immer erreichbar sein für die Miss. Mit ihr schaut er gern  Krimis auf DVD, und deswegen will er auch Privatdetektiv werden. Nur leider hat es bisher keinen Fall gegeben auf Lion Lodge oder rundum. Aber das ändert sich ja nun.
Onkel Vusi ist ein lieber Mensch, doch leider nicht so hell im Kopf wie Thabo. Nur gut, dass der Onkel Menschen hat, die an seine Unschuld glauben. Ja, ihr lest richtig. Onkel Vusi ist Hauptverdächtiger in diesem Fall.

© Oetinger


Teilnehmer der Touristensafari, wo die tote Nashornkuh mit ihrem Baby entdeckt wird sind:

Ein junges Ehepaar aus Deutschland, anscheinend frisch verheiratet, denn sie benehmen sich so, sagt Thabo. Das weiß er von Miss Agatha.
Ein älteres Paar aus Kanada, für die ist eine Safari ein Abenteuer.
Dann Mr Wu, ein Chinese, der sich sehr distanziert verhält und so gut wie niemals spricht. Obwohl Miss Agatha  immer sagt, Chinesen seien ein höfliches Volk. Macht er sich aufgrund seiner Nationalität verdächtig, das Horn gestohlen zu haben? Die Nachfrage nach Horn ist enorm, denn es wird in dertraditionellen chinesischen Medizin angewandt.
Der letzte Teilnehmer ist Mr. Winterbottom aus England. Er ist sehr aufdringlich mit seinem Gerede, setzt sich dauernd in Szene. Liegt wohl daran, dass er wie ein amerikanischer Filmstar aussieht. Oder ist es nur ein Ablenkungsmanöver?
Natürlich spielen noch viele andere Personen eine Rolle in dem Buch, doch diese hier alle aufzulisten, würde den Rahmen sprengen.

Was passiert in dem Buch?
Thabo darf seinen Onkel Vusi wieder einmal auf eine Safari begleiten. Natürlich hofft er auf etwas Trinkgeld. Die Touristen lieben Kinder und geben dann schon mal mehr. Bei der Fahrt durch den Nationalpark stoßen sie auf eine tote Nashornkuh, der man die Hörner abgesägt hat. Und nun muss wieder einmal ein Nashorn-Baby ohne Mutter aufwachsen. Die Ermittlungen der Polizei führen dazu, dass Thabos Onkel Vusi als Verdächtiger verhaftet wird.
Nun hat Thabo seinen ersten Fall und er und seine Freunde wollen den wahren Täter finden. Denn sein Onkel Vusi ein Wilddieb, nein, das konnte nicht sein.

Auszug aus dem Buch:
Meine Damen und Herren, meine Damen und Herren! Jetzt war es wirklich genau so, wie echte Detektivarbeit sein muss. Als Privatdetektiv bügelt man die Fehler der Polizei aus. Man hält den Verdächtigen fest, bis die Polizei in ihrer Langsamkeit endlich selbst darauf kommt, wer der Täter ist. Für einen Privatdetektiv gehört das zum täglichen Brot. Aber wir hatten einfach noch nicht so viel Erfahrung. (S. 197)

Thema Wilderei – blutige Schlachten um das Horn

Immer noch besteht der Glaube, dass das Horn Wunder in der Medizin bewirken kann. Die Nachfrage ist so dramatisch, dass immer mehr Tiere ihr Leben hierfür lassen müssen. Aberglaube, denn es besteht hauptsächlich aus verhornten, mit Keratin angefüllten, abgestorbenen Zellen. Dieses Material findet sich auch bei anderen Säugetieren, nicht nur beim Nashorn. Von daher kann man das Abschlachten - ja genau das ist es - nur verurteilen. Und der Preis, der für so ein Horn auf dem Schwarzmarkt gezahlt wird, ist enorm. Im Netz habe ich gelesen, dass es doppelt so hoch wie Gold sein kann. Diese Wilderer schrecken nicht einmal vor Einbrüchen in Zoos als auch Museen ab.

Thema Aids - Waisenkinder

AIDS - die Zahl der Waisen allein in Afrika ist immens. Ich war erschrocken über die Zahlen, die im Netz nachzulesen sind.  Ungefähr 15 Millionen Aids-Waisen in Afrika, so steht es auf der Webseite von SOS-Kinderdörfer. Kinder, die ein Elternteil verloren oder ganz ohne Eltern aufwachsen. Kinder, die ums Überleben kämpfen. Großeltern, die die Kinder ihrer Kinder aufziehen müssen. Was ist das für ein Leben bzw. welche Lebensperspektive haben diese Kinder? Diese Kinder leben teils in bitterer Armut und es kommt nicht selten vor, dass das ältere der Geschwister die jüngeren mit großziehen muss. Ein Kampf ums Überleben.

Thabo – Detektiv & Gentleman  – Der Nashorn-Fall ist ein spannender, interessant geschriebener Kinderkrimi, der in Afrika spielt. Die uns fremde Kultur, die Lebensweise als auch die Lebensumstände mit Blick auf die weitverbreitete Immunkrankheit AIDS als auch diese unsägliche Wilderei an wehrlosen Tieren, nur weil sie ein geldbringendes Horn besitzen, diese Themen hat Kirsten Boie hierin verarbeitet. Thabo – der kleine Gentlemen, erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Und doch bleibt er Junge bis zum Schluss irgendwie geheimnisvoll. Man erfährt nicht viel von ihm. Vielleicht ja in den nächsten Folgen mehr ☺
Der erste Fall von Thabo hat mir als erwachsene Leserin gut gefallen. Kirsten Boie lenkt den Blick sehr anschaulich und authentisch auf das Leben in Afrika. Die Handlung ist dem Lesealter entsprechend geschrieben. Leseempfehlung – für Jung und Alt.

Gewinnspiel!  
Heute gibt es drei Exemplare von THABO - Detektiv & Gentleman - Der Nashorn-Fall zu gewinnen!
Um in den Lostopf zu springen, beantwortet in einem kurzen Kommentar folgende Frage:

 - Was hältst du von den kriminellen Aktivitäten, dem Abschlachten wehrloser Tiere? 
Ein Beispiel: Der Preis für das Horn eines Rhinozeros kann teils doppelt so hoch sein wie für Gold.


Alle Kommentare, die heute - 9. 12. 2016-  eingehen, wandern in den Lostopf.

Die Auslosung und Gewinnerbekanntgabe erfolgt morgen - siehe hier -. Ich werde dann unter diesem Post die Gewinner schreiben.

Gewonnen hat Natascha Sünnen, Bianca Guerrieri, Frank Lukaszyk


Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Morgen geht es dann weiter auf dem Blog von Favola von www.favolinajunior.ch  Lasst euch überraschen, welches Buch Favola vorstellt. Natürlich wieder mit Verlosung ☺
Der Adventskalender von Kasas Buchfinder verlost täglich tolle Preise. Außerdem findet Ihr dort den Link zum Oetinger Blogger-Adventskalender.

Fotos www.pixabay.com
CC0 Public Domain
Freie kommerzielle Nutzung 

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung  

Dienstag, 29. November 2016

(Ankündigung) Blogger-Adventskalender 2016

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

24 Türchen - 24 Blogger

Im letzten Jahr habe ich das erste Mal beim Blogger-Adventskalender, der nunmehr schon zum fünften Mal von der lieben Mona - Blog Tintenhain veranstaltet wird, mitgemacht. Es freut mich sehr, dass ich auch in diesem Jahr mit einem Türchen dabei bin. Welches es ist, wird natürlich nicht vorher verraten☺

In zwei Tagen geht es nun los. Start ist auf dem Blog von "Tintenhain".  

https://tintenhain.wordpress.com/blogger-adventskalender-2016/


Ein Klick auf den Stiefel bringt euch auch dorthin. 
Dort finden sich sämtliche Informationen und täglich wird ein "Türchen" freigeschaltet.

In diesem Jahr gibt es noch eine zusätzliche Überraschung - ein Literaturquiz. Und natürlich auch etwas zu gewinnen.

Ich wünsche euch eine besinnliche Adventszeit - lasst den Stress irgendwo.... und nehmt euch die Zeit, einfach mal abzuschalten.

Liebe Grüße 
Hanne

Montag, 28. November 2016

(Blogtour) Tag 2 - “Sagen und Mythen aus Südtirol” | Ein Tal in Licht und Schatten


Hallo liebe Leser ♥

Herzlich willkommen zum 2. Tag  der Blogtour "Ein Tal in Licht und Schatten" von Marie Buchinger. Am Samstag, 26. 11.,  konntet ihr ja bereits den ersten Beitrag auf dem Blog "BüchersindfliegendeTeppiche" lesen.
» Hier « geht es zu meinem Leseeindruck von "Ein Tal aus Licht und Schatten".

Sagen und Mythen aus Südtirol

Mythen, Sagen, was empfinden wir bei diesen Geschichten? Etwas geheimnisvolles, unbekanntes? Ein reicher Kreis von Mythen und Sagen beweist, dass das menschliche Gefühl den Volksglauben und auch die Poesie immer wiederkehrende Erinnerungen festzuhalten sucht.
Denn wie erklärt es sich sonst, dass in der Vergangenheit wie auch Gegenwart AutorInnen zurückgreifen auf Märchengeschichten und  dann ihre eigene Geschichte schreiben. Dem Erzähler steht eine reiche Auswahl zur Verfügung Und das nicht nur aus Deutschland. Es ist länderübergreifend.
Mythen und Sagen aus Südtirol waren bis allerdings bis dato doch eher unbekannt.
Zum Buch von "Ein Tal aus Licht und Schatten" habe ich mich für unsere kleine Thementour ein wenig damit beschäftigt, was die Sagen und Mythen aus Südtirol betrifft. Es wäre ein Thema, in das man sich zeitlich verlieren kann. Aufgrund der Tatsache, dass ich kein Buch über Südtiroler Sagen im Haus habe, in den Büchereien im Umkreis auf Fragezeichen im Gesicht gestoßen bin, habe ich es nachgelassen und nur im Internet recherchiert.



Das Südtiroler Gebiet liegt mitten in den Alpen, seine Landeshauptstadt ist Bozen.

Es gibt die Südtiroler Sagen, und dann noch ihre Untergruppe, die der  ladänische Sprache. Inwiefern sie sich unterscheiden, kann ich nicht sagen. Doch es lässt sich nicht leugnen, dass Mythen und Sagen oder auch Märchen zum Nationalgut eines Landes gehören. In früheren Zeiten wurden sie von Generation zu Generation überliefert. Das heutige Zeitalter mit dem weltweiten Netz ermöglicht einen intensiven Einblick in die Geschichten. Wie auch immer diese Richtungen sind, phantasievoll, an den Haaren herbeigezogen, unrealistisch sind sie normalerweise nicht. Sie zeigen u. a. den täglichen harten Lebenskampf der Menschen, wie auch im Buch beschrieben.
In einem Buch habe ich diesen Satz gelesen: dem Wagemutigen und zugleich Bedachtsamen gehört die Welt. Auch das passt zum Buch von Marie Buchinger.

Der Dolomitenhöhenweg Nr. 2 von Brixen nach Feltre trägt den Namen "Weg der Sagen und Legenden".
Götter, Zwerge, Kobolde, Elfen, Feen, Geister, all die gehören zu den Mythen der Geschichte. Selbst in Opern finden wir Zwerge wieder, wie z. B. Wagners Alberich.

Aber da gibt es noch einen anderen - der Zwergenkönig Laurin
In Südtirol erzählte man sich, die Zwerge hätten schon in grauer Vorzeit dort gewohnt. Als die Sintflut kam, seien sie als Einzige verschont geblieben.
"Laurin und sein Rosengarten
Hoch oben in den Bergen Südtirols lebte einst ein Zwergenkönig, Laurin mit Namen. Er war ebenso klug wie gerecht und weise, und er liebte Blumen über alles. VOn allen Blumen aber hatten es ihm am meisten die Rosen angetan, und so ließ er sich in seinem luftigen Reich einen Rosengarten anlegen, dessen Glanz und Duft und Schönheit alles übertraf, was die Menschen an Gärten kannten. Er ließ ihn nicht etwas mit einer dicken Mauer umhegen, sondern lediglich symbolisch mit einem von Baum zu Baum gewickelten seidenen Faden."

So fängt die Geschichte an.

Eine sehr schöne Seite im Netz ist sagen.at. mit dem Hinweis auf die Unterseite zu Südtirol, die ebenfalls in einzelne Gebiete aufgeteilt ist.
Neben den drei hervorgehobenen Sagen auf wikipedia
Das Schloss am Abgrund (Gröden)
Der grüne Spiegel (Gadertal und Fanes)
Das Kind im Schatten (Pustertal)
könnt Ihr auf der vorgenannten Seite ersehen, wie viele Sagen aufgelistet sind. Macht Freude, sie zu lesen (es sind immer kleine Ausschnitte). Ihr wißt ja, wegen der Urheberrechte muss ich mich hier zurückhalten☺

Das Goldbrünnlein auf der Hochalpe
Ungefähr eine Stunde von der Furkel, über welche man von Enneberg nach Geiselsberg im Pustertal gelangt, auf dem Nordabhang der Hochalmspitzen, dort, wo der Wald den wildesten Felspartien den Platz räumt, sprudelt ein tagklares Brünnlein aus dem Boden. Es ist ein Goldbrünnlein, bei dem in früheren Zeiten die Venediger gerne zukehrten und Wasser in ihre Schläuche schöpften.

Von diesem Brünnlein erzählen die alten Leute in Enneberg folgende Geschichte: Es war einmal unter dem Vieh, das dort oben auf die Weide ging, ein Ochs, der, wenn er durstig war, nirgends lieber als aus dem erwähnten Brünnlein soff. Und mochte er auch weit weg sein Futter suchen, immer kam er zum Brünnlein zu trinken, während die anderen Tiere sich mit dem Wasser aus näher gelegenen Tümpeln begnügten. Als man später den Ochsen schlug und "ausschriet" und seinen ungewöhnlich dicken Magen öffnete, sah man eine faustgroße Goldkugel darin. Das Gold rührte aber von nichts anderem her als von der Goldquelle!

Quelle: Heyl, Johann Adolf, Volkssagen, Bräuche und Meinungen aus Tirol, Brixen 1897, S. 631


Zitat aus dem Buch von Marie Buchinger:
"Aber tief im Schoße des Felsengebirges,
wo nur die Murmeltiere den Pfad kennen,
wohnen die Letzten unseres Volkes
und warten und dulden,
bis einst die verheißene Zeit kommt,
die Zeit des Friedens und der Gerechtigkeit.
Dann werden alle auferstehen und erlöst sein,
die gelitten haben in den Bergen."

(Der Untergang und die Verheißung - Karl Felix Wolff, Dolomitensagen)

GEWINNSPIEL
Im Rahmen der Blogtour zu „Ein Tal in Licht und Schatten“ verlosen wir zweimal ein von Marie Buchinger signiertes Exemplar des Buches.
Dazu müsst ihr einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag zu hinterlassen. Ihr braucht bei mir keine Frage beantworten. 08/15-Kommentare finde ich allerdings langweilig. Lasst euch was einfallen☺
Wir losen dann unter allen Teilnehmern nach dem 4.12.16 die beiden Gewinner aus. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Pro Blog kann nur ein Kommentar hinterlassen werden, die Teilnahme in jedem beteiligten Blog erhöht jedoch die Gewinnchance.
Die Gewinner werden am 06.12.16 in der Büchernische bekannt gegeben. Die Gewinner senden ihre Adresse bitte an diana@seitenrauschen.de und das Buch geht umgehend auf die Reise.
Das Buch wird EU-weit versendet. Ein Rechtsanspruch auf den Gewinn besteht nicht. 

Und so geht es weiter:
30.11. - Kunterbuntes Allerlei  “Weihnachten in den Bergen”
2.12. - Bergzeiten und Flachlandabenteuer  Autoreninterview mit Marie Buchinger
4.12. Büchernische  “Leben in Südtirol – Kultur & Architektur”

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Freie kommerzielle Nutzung
Kein Bildnachweis nötig 

Sonntag, 1. Mai 2016

{Auslosung} Gewinnerbekanntgabe "Blogger schenken Lesefreude"


Hallo liebe Blogleser,

vielen Dank für die rege Teilnahme an der Verlosung.
169 Zettel sollten geschrieben werden, um auszulosen. Das habe ich dann aber random.org überlassen.
Es zählten die geschriebenen Kommentare und die Nachricht über das Kontaktformular. Viele, also eher gesagt, die meisten von euch, haben die doppelte Chance genutzt. So landete ihr Name zwei Mal auf der Liste.



Aber es ist halt so, nur eine Zahl hat es getroffen und der glückliche Name dahinter ist

(っ◔◡◔)っ ♥ Sabrina ♥

Ich habe die glückliche Gewinnerin schon per Mail kontaktiert und sie kann sich demnächst über ihr Wunschbuch freuen.

♥   VIELEN DANK an alle fürs Mitmachen  ♥  Ich werde demnächst auf meiner Facebook-Seite hin und wieder mal ein Buch aus meinem Bestand verlosen. Also haltet die Augen auf.


Habt noch einen wunderschönen 1. Mai.

(̲̅H̲̅)(̲̅a̲̅)(̲̅n̲̅)(̲̅n̲̅)(̲̅e̲̅) 

Foto © www.pixabay.com
http://pixabay.com Pixabay, Lizenz: CC0 Public Domain

Samstag, 12. Dezember 2015

Blogger-Adventskalender 2015 (Tür 12) + Gewinnspiel


♥ Herzlich willkommen ♥

Heute öffnet sich das 12. Türchen im Blogger-Adventskalender bei mir. Im Jahr 2012 hat  Mona vom Blog »Tintenhain« diese Aktion ins Leben gerufen. Umso mehr freut es mich, dass ich in diesem Jahr mit dabei bin.
Ihr findet die komplette Übersichtsseite mit den schon geöffneten Türen und noch kommenden vom Adventskalender auf dem Blog Tintenhain. Ebenso gibt es eine Facebook-Seite, für alle die den Link noch nicht kennen >> hier <<.

Die Idee für meinen Post hatte ich schon grob im Kopf. Ich war gerade mal wieder am Backen. Ab und an verfalle ich in den Wahn, kommt aber nicht oft vor. Erinnerungen an früher wurden wach und als ich dann ein Teil aus dem Überraschungspäckchen in der Stadt sah, wurde es gleich gekauft. Bei uns daheim wurde früher viel gebacken, ob Kekse, Kuchen ... Am meisten habe ich meine Mutter dafür bewundert, wie sie Bisquitrollen ohne Schwierigkeiten hinbekommen hat. Das Talent habe ich leider nicht geerbt. Das nur mal als kleiner Hinweis ☺

Im Kopf geblieben und nach einem Telefonat wieder präsent ein schnelles Keksrezept:

Mause-Eckerl

Für den Teig:
150 gr Mehl, 75 g Margarine oder Butter, 1 El Schlagsahne, 1 Messerspitze Backpulver
Für die Makronenmasse:
2 Eiweiß, 80 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse, 120 g Puderzucker
sowie
Mehl zum Ausrollen, Fett für das Blech (je nachdem wie ihr das handhabt)

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Fett, Sahne und Backpulver dazu geben und alles mit dem Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Makronenmasse das Eiweiß sehr steif schlagen. Tipp von meinem Mann  eine Prise Zucker dazugeben, dann klappt das auf jeden Fall. Ich kann das bestätigen. Mandeln/Haselnüsse und Puderzucker vermengen und vorsichtig unter den Einschnee heben. Dann den Mürbeteig auf der bemehlten Fläche oder Backfolie dünn ausrollen und Dreiecke von ca. 4 cm Seitenlänge ausradeln (man hatte früher so ein Teil, Urton meine Mutter) oder ihr schneidet es aus. Die Teigstücke aufs Backblech legen und auf jedes Dreieck 1 Teelöffel Schaummasse setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft weniger, ich nehme 150 Grad), Backzeit ca. 10/15 Minuten. Das müsst ihr schauen.

Leider kann ich euch kein eigenes Ergebnis zeigen. Mir fehlte die Zeit dafür (leider).

Nun aber zu meiner Verlosung – es hat was mit Backen und mehr zu tun. Wenn Ihr auf das Bild klickt, kann man in der Vergrößerung schon etwas erkennen. Ich habe es ein bisschen weihnachtlich „verpackt“, so dass man nicht alles erkennen kann. Vorfreude ist die beste Freude oder?


© Foto Lesegenuss Grafik RainbowCoffee


Ich fülle meinen Lostopf gern mit der Antwort auf meine Frage - bitte nutzt dazu das Formular am Ende des Posts:

Wie schmückt Ihr dieses Jahr euren Tannenbaum, modern oder klassisch?

Das Gewinnspiel beginnt ab heute und endet am Mittwoch, 16. Dezember 2015 - 24.00 Uhr.

Und natürlich freue ich mich über jeden Kommentar unter diesem Post. 
 
Teilnahmebedingungen:
– Ihr seid 18 Jahre alt - ansonsten brauche ich das Einverständnis eurer Eltern zur Teilnahme am Gewinnspiel
- Versand nur innerhalb von Deutschland. Bei Teilnahme aus einem angrenzenden Land sollten die Zusatzportokosten vom Teilnehmer übernommen werden
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und für verloren gegangene Post wird keine Haftung übernommen. Dies ist eine private Aktion.
– Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
– Ausgelost wird über einen Generator und Bekanntgabe des Gewinners erfolgt in einem neuen Post. Natürlich werde ich der/die GewinnerIn auch per Mail anschreiben. Nach Abschluss werden alle Nachrichten gelöscht. Falls der Gewinner sich nicht bis Sonntag, 20. Dezember 2015, meldet, lose ich neu aus.
– Beachtet bitte den Annahmeschluss für eure Teilnahme! Später eingehende Nachrichten werden sofort gelöscht.

Ich wünsche euch allein eine schöne restliche Vorweihnachtszeit.

Morgen geht es dann weiter auf dem Blog von Ninespo

[̲̅H̲̅][̲̅a̲̅][̲̅n̲̅][̲̅n̲̅][̲̅e̲̅]



Sonntag, 29. November 2015

(Bloggeraktion) Adventskalender - Ankündigung



Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

und ganz viele Adventskalender gehen an den Start.
So auch auf dem Blog der lieben Tintenelfe vom Blog "Tintenhain".

Als Mona vor einiger Zeit diesen Adventskalender ankündigte und nachfragte, ob noch jemand Interesse hätte, daran teilzunehmen (es waren ein paar "Türchen" noch unbesetzt), habe ich mich sehr gern gemeldet. - Und ICH  bin dabei ♥
Bereits seit vier Jahren findet diese gemeinsame Aktion Adventskalender auf ihrem Blog statt.
Dort finden sich sämtliche Informationen und täglich wird ein "Türchen" freigeschaltet. Dieser lenkt euch zu dem jeweiligen Blog mit seinem Beitrag.



In zwei Tagen geht es nun los. Start ist auf dem Blog von "Tintenhain".
Dort wird dann jeden Tag ein "Türchen" freigeschaltet.  Ein Klick auf den Stiefel bringt euch auch dorthin.

» Hier « klicken und dann seid ihr direkt am Start. Es erwarten euch jeden Tag tolle Beiträge und - soviel kann ich schon verraten, der eine oder andere startet auch eine Verlosung.

Ich wünsche euch eine besinnliche Adventszeit - lasst den Stress irgendwo.... und nehmt euch die Zeit, einfach mal abzuschalten.

Liebe Grüße 
Hanne

Montag, 23. November 2015

♥ Post für dich ♥ Der Winter naht ...

  ♥ Post für dich ♥   - diese Aktion greife ich heute mal wieder auf.
Im Juni habe ich euch ja auf das Post-Stöckchen aufmerksam gemacht und eine Karte verschickt.

Postkarten sind für mich immer noch ein sehr persönlicher Gruß. Der Empfänger kann sie in der Hand halten, an eine Pinnwand heften, anschauen.
Aber kann ich das mit einer SMS, WhatsApp oder Email? Nun, ich kann darauf schauen, aber die Persönlichkeit, eine Verbindung fehlt dann doch. In der digitalen Welt sind die genannten gut für schnelle Kommunikation, aber ...

  ♥ Post für dich ♥



Wer dieser Karte ein "neues" Zuhause geben möchte, natürlich mit einem handgeschriebenen Gruß schreibt einfach im Kommentarfeld. Bitte achtet aber darauf, dass ich euch erreichen kann.
Bei mehreren Kommentaren entscheidet das Glückslos und ich werde in diesem Post dann unter dem Kommentar der Glücklichen schreiben ☼  und mit einem lieben Gruß abschicken.


Ich reiche dieses Post-Stöckchen gern weiter, ohne allerdings jemanden zu benennen.
Aufgegriffen habe ich damals diese Idee auf Jutta Wilkes Blog.
Originaltext von Juttas Blog:


PS:  Den Original-PostfürDich-Stempel gibt es bei kukuwaja.
Da die Urheberrechte für dieses Motiv bei kukuwaja liegen, denkt bitte daran, ebenfalls auf diese Seite zu verlinken, falls ihr bei der Post-für-dich Aktion mitmachen und auch das Stempelmotiv verwenden wollt. Danke

  ♥ Anderen Menschen eine kleine Freude bereiten, kann ganz einfach sein.  ♥

Freitag, 19. Juni 2015

♥ Post für dich ♥

♥ Post für dich ♥ - diese Aktion habe ich vor einigen Tagen auf Jutta Wilkes Blog gelesen und das Post-Stöckchen aufgegriffen.
Sie selbst wurde durch eine Aktion von Hausfrau Hanna  inspiriert und eine Karte auf den Weg geschickt.
Postkarten sind für mich immer noch ein sehr persönlicher Gruß. Der Empfänger kann sie in der Hand halten, an eine Pinnwand heften, anschauen.
Aber kann ich das mit einer SMS, WhatsApp oder Email? Nun, ich kann darauf schauen, aber die Persönlichkeit, eine Verbindung fehlt dann doch. In der digitalen Welt sind die genannten gut für schnelle Kommunikation, aber ...

Ich schließe mich daher dieser Aktion  ♥ Post für dich ♥  an.


Auch wenn derzeit die Post nicht so ausgeteilt wird aufgrund des Streiks (hinter dem ich als Gewerkschaftsmitglied voll und ganz stehe!), habe ich eine Postkarte aus meiner Box ausgesucht.


Wer dieser Karte ein "neues" Zuhause geben möchte, natürlich mit einem handgeschriebenen Gruß schreibt einfach im Kommentarfeld.
Bei mehreren Kommentaren entscheidet das Glückslos und ich werde in diesem Post dann unter dem Kommentar der Glücklichen schreiben ☼  und mit einem lieben Gruß abschicken.

Ich reiche dieses Post-Stöckchen gern weiter, ohne allerdings jemanden zu benennen.

Originaltext von Juttas Blog:
PS:  Den Original-PostfürDich-Stempel gibt es bei kukuwaja.
Da die Urheberrechte für dieses Motiv bei kukuwaja liegen, denkt bitte daran, ebenfalls auf diese Seite zu verlinken, falls ihr bei der Post-für-dich Aktion mitmachen und auch das Stempelmotiv verwenden wollt. Danke


Mein Blog ist ja nicht nur ein reiner Buchblog - ab und an kommen auch andere Aktionen.
Und es müssen nicht immer Gewinnspiele sein, obwohl diese die Statistik super in die Höhe treiben.

Anderen Menschen eine kleine Freude bereiten, kann ganz einfach sein.