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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Freitag, 28. Oktober 2022

Die Fabrikantinnen - Schwesternzeiten ~ Sarah Lindberg

 

Weg des Herzens – Wege des Leids

Es ist das Jahr 1954. Emmi Wagner hat die Zuckerfabrik ihres Mannes nach dessen Tod erfolgreich weitergeführt. Behutsam möchte sie nun ihre Töchter Greta und Lisa an die Fabrik heranführen. Während Lisa sich immer mehr interessiert zeigt, erweist sich Lisa als schwierig und unnahbar. Offenbar neidet sie Lisa auch, dass ihre Schwestern sich verliebt hat und heiraten will. Die Schwestern drohen sich immer mehr zu entzweien. Dann kommt es zu einem schweren Unglück. Emmi Wagner schwebt zwischen Leben und Tod. Die beiden ungleichen Schwestern sind nun gefordert, die Fabrik zu leiten. Doch plötzlich tritt ein Familiengeheimnis zutage, das Emmi lange verheimlicht hat.

Eine große Familiensaga – mitreißend erzählt. Zwei ungleiche Schwestern auf der Suche nach Liebe, Glück und Wahrheit!

Hochemotional und authentisch – beruht auf der wahren Familiengeschichte der Autorin.

Sarah Lindberg
Die Fabrikantinnen - Schwesternzeiten
Herausgeber: ‎ Rütten & Loening; 1. Edition (11. Oktober 2022) - Aufbau Verlag
Broschiert ‏ : ‎ 352 Seiten
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3352009778
€ 18,00  / Gelesen 10/2022

M̲̲̅̅e̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅ ̲̲̅̅L̲̲̅̅e̲̲̅̅s̲̲̅̅e̲̲̅̅e̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅d̲̲̅̅r̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅k̲̲̅̅]

1945: Endlich war der Krieg vorbei. Wie so viele andere hatte auch die Familie Wagner einen lieben Menschen hier verloren; Emil, den Ehemann und Vater, den geliebten Sohn. Doch das Leben ging weiter. Nun leitete Emmi die Zuckerfabrik, hilfreich an der Seite ihr Schwiegervater. Die Familie lebte in der Villa, die in der Hildesheimer Börde gelegen war. Dort hatte Emmi für die Mädchen Elsa als Kinderfrau eingestellt und dieser mit den beiden Söhnen ein neues Zuhause auf dem Grundstück gegeben. Emmis Mutter Thea Engel lebte ebenfalls mit im Haus. Da ereilt die Familie ein erneuter Schicksalsschlag. Die Jahre vergehen.
Emmi Wagner führt als Frau das Geschäft der Zuckerfabrik erfolgreich weiter. Während Lisa, die Älteste, Interesse an einer Zukunft hier sieht, ist Greta entschlossen zu leben. Sie kommt ganz in die Richtung von Emmis jung verstorbener Schwester. Greta träumt von einer beruflichen Karriere in der Modebranche. Momentan lebte Lisa in Berlin, wo sie einem betriebswirtschaftlichen Studium nachging. Da überrascht sie ihre Mutter mit der Nachricht, dass sie demnächst ihr ihren Freund, Johannes Falkenstein, vorstellen werde. So innig wie die Schwestern bislang waren, das Band erleidet nunmehr einen Riß. Greta erkennt schnell, was für ein Mann Johannes ist. Bei all den Widrigkeiten Emmi liebt beide Kinder. Aber Greta hat immer das Gefühl, sie bevorzuge Lisa. Es kommt zum Eklat und einem folgenschweren Unfall.
Die Autorin schildert den nicht immer einfachen Weg der Familie. Ich mag den Schreibstil. Es gibt Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Protagonistinnen, dem Zweifel und der Hoffnung. Irgendwie spürt man auch den Wunsch der Frauen, alte Muster aufzubrechen.
Wie auch schon zuvor im ersten Teil beginnt jedes Kapitel mit einem Zitat.
Auch das Cover ist passend zum ersten Teil. Farblich harmonisch.
Insgesamt ist "Schwesternzeiten" leicht und flüssig zu lesen und ein guter Abschluss der Reihe "Die Fabrikantinnen". Ich wurde gut unterhalten, wobei natürlich der erste Band etwas spannender war. Aber es zeigt auch, dass man nie aufgeben soll, egal was passiert. Das macht stark und gut für den Zusammenhalt der Familie.

Zitat
Verlorene Liebe, wo ist da Ersatz für?
Johann Wolfgang von Goethe - Deutscher Dichter 1749-1832

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Sarah Lindberg ist das Pseudonym der Bestseller-Autorin Antje Szillat, aus deren Feder zahlreiche Kinder- und Jugendromane sowie Erwachsenenbücher stammen. Ihre Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

In "Die Fabrikantinnen" erzählt sie – angelehnt an die dramatische Lebens- und Liebesgeschichte ihrer Großmütter Anni und Emmi – von der Fabrikantenfamilie Wagner, die in der Nähe von Hannover ansässig waren und in den schweren Zeiten des Kriegs und der Nachkriegszeit ihre Frau stehen mussten.


Ein guter Abschluss um die Wagner-Frauen

Donnerstag, 29. April 2021

Die Mutige ~ Stephanie Marie Thornton

 

Sie liebt Kennedy und muss ihre eigene Geschichte finden

"Zuallererst bin ich eine Frau.“ – Ein großer Roman über Jackie Kennedy. Gegen den Widerstand ihrer Familie löst die junge Jacqueline Bouvier ihre vielversprechende Verlobung. Dann trifft sie ihre große Liebe: John F. Kennedy. Das strahlend schöne Paar wird zum Symbol der Hoffnung des jungen Amerikas: Jackies Eleganz und ihr Charisma machen sie zum Vorbild der Frauen, zugleich ist die hochintelligente Journalistin Triebfeder der Karriere ihres Mannes. Doch die Ehe ist unglücklich, und das Leben als First Lady gerät zur Zerreißprobe für sie. Trotz allem kämpft sie um ihre Liebe zu JFK – bis zu jenem Tag in Dallas. Auf der Suche nach einer Zukunft für sich und ihre Kinder muss Jackie nun ihren eigenen Weg finden. Die so intime wie mitreißende Geschichte einer Frau, die wie keine andere zur Ikone wurde.

Stephanie Marie Thornton - Die Mutige
Herausgeber : Rütten & Loening; 1. Edition (12. April 2021)
Taschenbuch : 565 Seiten
ISBN-13 : 978-3352009556
Originaltitel : And They Called It Camelot
Christine Strüh (Übersetzer), Anna Julia Strüh (Übersetzer)
€ 18,00 / Gelesen 04/2021

❀• Mein Leseeindruck  •❀

"For one brief shining moment there was Camelot.
"Für einen kurzen strahlenden Moment gab es Camelot."
Jacqueline Bouvier Kennedy, 29. November 1963

Der Roman "Die Mutige" ist ein beeindruckendes Portrait einer Frau, die zu einer Ikone der Gesellschaft wurde. An der Seite ihres Mannes John F. Kennedy, ein Paar, voller Hoffnung, modern und doch war Amerika noch nicht bereit dafür. Es mag eine fiktive Erzählung sein, aber dennoch kann ich zum Ende sagen, es fühlte sich an, als ob es die Memoiren der Jackie sind. Aber dazu gibt es zig andere Bücher.
Wir sind, was wir sind.

Die Autorin berichtet und erzählt chronologisch, gibt den Geschehnissen ihren Raum, die es braucht. So gesehen die Dynamik für das Geschehen. Wer also war diese Jacqueline Bouvier? Sie wurde die Frau eines für mich der bedeutendsten amerikanischen Präsidenten des letzten Jahrhunderts. Eine Frau mit Charisma. Sie war die Herzensfrau von J.F. Kennedy, dann seine Witwe. Letztendlich mußte sie auch noch den enormen Verlust von Jacks Bruder Bobby verkraften. Was man ihr wohl sehr verübelt hat, war die Heirat mit Onassis. Dass dieser ihr den Schutz geben konnte durch sein Geld und seinen Einfluß, vor allem für die Kinder. So floh sie aus Amerika nach Griechenland.
Bewußt gehe ich nicht intensiv auf den Inhalt ein. Man muss es - wenn man will - wirklich lesen. Es würde einfach zu viel werden, hier zu spoilern.
Bei allem hervorzuheben ist, dass Jackie sich so gut wie nie verbiegt und ihren eigenen Weg findet, sich treu zu bleiben.
Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis - eine erstaunliche Frau! Jackie war nicht nur eine gut aussehende Frau, sie war intelligent, selbstbewusst. Diese Authentizität ist hier klar geschrieben.
Jackie war nicht nur die 35. First Lady, sie war Ehefrau und Mutter. Von ihren Kindern lebt nur noch Caroline, die Erstgeborene. Persönliche Anmerkung: Caroline und ich haben am gleichen Tag Geburtstag, auch wenn uns ein paar Jahre trennen♥
Nach dem Tod von Onasiss war sie keine Jackie Kennedy oder Jackie O. mehr, sie war nur Jackie (Urton

"Die Mutige" ist eine Zeitreise, macht die Erinnerung an diese Frau, den Kennedy-Clan und die damaligen politischen Verhältnisse lebendig und ein bisschen vollständiger. Politisch sei als Beispiel die Invasion der Schweinebucht, die Kubakrise, genannt.
Was mir geschichtlich in dem Roman fehlte, war der so wichtige Besuch im Juni 1963 in Berlin. Dort sprach Kennedy die berühmt gewordenen Worte
"Ich bin ein Berliner"
vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin.

► Die Sprache ist bildhaft und angenehm, so dass die Geschichte sich sehr gut und flüssig lesen lässt. Ich empfand dieses Buch als wahren Pageturner und spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus.

Zitat S. 190
"Ich will etwas bewirken, Jackie. Ich will jeden Tag so leben, als wäre es mein letzter, und ich will, dass Amerika es mir gleichtut - das unser Land die Stagnation überwindet und wieder Großes erreicht, einfach, weil wir es können."

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Stephanie Marie Thornton ist eine amerikanische Bestsellerautorin, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Alaska lebt. In ihren Romanen geht es stets um Frauen im Schatten der Geschichte Amerikas.

Ein faszinierend geschriebenes Portrait der Jackie Kennedy Onassis
Ein großartiger Roman, wunderbar geschrieben

Freitag, 8. Januar 2021

White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht ~ Michelle Marly

 

Dreaming of a White Christmas.

Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er verbindet damit sein größtes Glück und gleichzeitig auch einen schweren Schicksalsschlag. Doch diesen Heiligabend muss Irving, zum ersten Mal getrennt von seiner Familie, unter der Sonne Kaliforniens verbringen. Voller Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern beginnt er an einem Song über die Weihnachtszeit zu arbeiten – und erfährt schließlich, dass auch in Hollywood ein Weihnachtswunder geschehen kann.

 

Eine bezaubernde Liebesgeschichte und die Geschichte des erfolgreichsten Weihnachtsliedes aller Zeiten

Michelle Marly
White Christmas
Das Lied der weißen Weihnacht
Herausgeber : Rütten & Loening; 1. Edition (22. September 2020)
Sprache: : Deutsch
Gebundene Ausgabe : 272 Seiten
ISBN-13 : 978-3352009396
Gebundene Ausgabe
€ 14,00  // Gelesen 12/2020

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Mein Leseeindruck

"Happy Holiday"
Das Buch beginnt im Dezember 1900. An einer Ecke in New York Manhattan steht der zwölfjährige Israel "Izzy" und verkauft Zeitungen. Sehnsüchtig schaut er zu den Clubs und Restaurants, wo er nicht hinein darf. Nur zu gern würde er später einmal dort als singender Kellner sein. Das hatte er festgestellt, wenn er die jeweiligen Schlagzeilen musikalisch anpreiste, verkauften sich die Zeitungen besser.
"There's No Business Like Show Business"
Beverly Hills zur Weihnachtszeit im Jahr 1937. Israel "Izzy" Baline, nunmehr Irving Berlin, inzwischen ein erfolgreicher Komponist. Viel lieber würde er daheim bei der Familie sein, aber beruflich ist seine Anwesenheit erforderlich. Das Beverly Hills Hotel ist seine Zuflucht. Seinem langjährigen Freund Joseph Schenck erzählt er von einer schwebenden Idee, wozu ihm allerdings noch ein passendes Weihnachtslied fehlt.
Weihnachten ohne seine Familie, nicht nur das drückt auf seine Stimmung. Es ist auch die Erinnerung an ein Weihnachtsfest vor dreizehn Jahren, das einen tiefen Schnitt in das Leben des Komponisten, sondern auch in das gesamte Leben der Familie. Aber es fehlt ihm auch die weiße Weihnacht hier im sonnigen Hollywood.

"Dreaming of a White Christmas", dieses Lied hatte sich die gesamte Lesezeit in meinem Kopf eingenistet und nicht los gelassen. ☺ Natürlich kannte ich das Lied, aber nicht viel von dem Komponisten selbst. Insofern hat mich der Roman gereizt zu lesen.
In Zeitabschnitten, wobei jedem Kapitel als Überschrift Songs von Irving Berlin voran stehen, erzählt die Autorin die Geschichte zu der Entstehung des weltbekannten Weihnachtslieds. Denn hiermit ist die Lebens-/Liebesgeschichte der beiden Protagonisten Irving Berlin und Ellin Mackay verbunden. Von ihrem ersten Kennenlernen, den unterschiedlichen Stand in der Gesellschaft, der verschiedenen Religionszugehörigkeit - Irving war Jude, Ellin katholisch, bis hin zu ihrer wahren Liebe.
Die Autorin hat beide Protagonisten sehr lebendig und sympathisch beschrieben, so dass wirklich ein Bild vor Augen entsteht.
Ellin, einerseits eine gehorsame Tochter, die aufgestellten Regeln der Gesellschaft einzuhalten, und dann wiederum sie selbst zu sein. Auf einer längeren Auslandsreise, in Begleitung ihrer Gouvernante, macht sie auch Halt in Jerusalem, damals Britisch-Palästina.
Zitat S. 112
"Ellin fiel auf, wie wenig sie über Irvings Religion eigentlich wusste. Ihr war ja nicht einmal klar gewesen, dass sie und Josephine nicht überall an die Klagemauer gehen durften, das größte Heiligtum der Juden."
Hier spürt sie den kulturellen Unterschied zu ihrem verwöhnten, von Luxus umgebenen Leben in New York.
Zitat S. 119
"Es konnte nichts Böses darin liegen, Irving zu lieben. Und von ihm geliebt zu werden - weder Schmach noch Lästerung. ..... Hier in dieser Höhle, an diesem Platz, spürte sie ganz deutlich, dass es ein Happy End für sie und Irving geben würde. Egal, wie.

Eine wunderbare Idee von Michelle Marly, den Hintergrund zur Entstehung des Liedes lebendig werden zu lassen. Der Roman wird getragen durch die Rückblenden, aber auch durch den Sprachschatz, den gewählten Worte der Autorin. Denn es ist das Leben von Irving und Ellin, derer beider Gefühle, ihre Liebe, ihre Lebensgeschichte, die sich in dieser Komposition wieder finden. Musik ist Irvings Leben, doch für die Liebe war immer Platz. Jahre nachdem Irving Berlin "Dreaming of a White Christmas" geschrieben hat, wird es weltbekannt werden. Ein großes Kompliment an die Autorin für diese wahrlich tiefe und berührende Geschichte.
Auch wenn ich den nachfolgenden Satz schon einmal in einer Rezension geschrieben habe, ich wiederhole ihn hier gern, denn er passt so wunderbar:
Das Buch ist wie eine Mozartkugel, die man langsam genießen muss!
Probiert es aus - für mich ist es ein weiteres Lesehighlight in diesem Jahr und somit gebe ich meine absolute Kauf-/Leseempfehlung!
Jedes Buch ist eine eigene Persönlichkeit.
Dieses Buch ist ein Glücksmoment, den man festhalten muss. So spricht nichts dagegen, es jedes Jahr nicht nur zur Winter-/Weihnachtszeit neu zu lesen, denn in großen Teilen spielt es ebenso in den drei anderen Jahreszeiten.

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Eine ganz wunderbare Geschichte zum Weihnachtslied "Dreaming of a White Christmas"
Ein berührender Roman um den Zauber von "Dreaming of a White Christmas"

Michelle Marly
Hinter Michelle Marly verbirgt sich die in Hamburg geborene deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in München und Lugano aufwuchs. Durch ihren Vater, den Filmkomponisten Michael Jary, begegnete sie vielen Künstlern und Filmschaffenden der fünfziger und sechziger Jahre, später berichtete sie als Reporterin über das Showbiz, bis sie nach Paris zog und Romane zu schreiben begann. Heute lebt sie mit Mann und Hund in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Romane bei atb „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“, „Madame Piaf und das Lied der Liebe“ und „Die Diva. Maria Callas – die größte Sängerin ihrer Zeit und das Drama ihrer Liebe“ sind internationale Bestseller. Zuletzt erschien von ihr bei Rütten & Loening „White Christmas – Das Lied der weißen Weihnacht“.
 

Montag, 30. Oktober 2017

"Fremde Tochter" ~ Michel Bussi [Rezension]

Michel Bussi
Fremde Tochter
Broschiert: 528 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (15. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352009015
ISBN-13: 978-3352009013
Originaltitel: Le Temps est Assassin
€ 14,99

© Rechte
Cover / Info - Verlag
Zum Zeitpunkt der aktuellen Rezension

 Herzlichen Dank an den Aufbau Verlag  für das Leseexemplar.
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 ❀• Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  •❀

 "Fremde Tochter" ist inzwischen das dritte Buch, welches ich von dem Autor Michel Bussi gelesen habe. Es beginnt Ende August 1989. Handlungsort die Schäferei von Arcanu. Die 15-jährige Clothilde schreibt gerade ihre Gedanken in ihr Tagebuch, als sie gerufen wird. Die Eltern wollten mit ihr, dem achtzehnjährigen Bruder nach Prezzina fahren. Doch dort kommen sie nie an.

Siebenundzwanzig Jahre später kehrt Clothilde mit ihrem Mann und der fünfzehnjährigen Tochter Valentine zurück an den Ort des Unglücks, den sie als einzige der Familie überlebt hat. Es ist das erste Mal, das Clothilde hierher an den Ort des Unglücks kommt. Doch sowohl ihr Mann Franck als auch zeigen keinerlei Interesse daran. Ihr Mann war der Meinung, die alte Geschichte müsse nun endlich ruhen. Die Familie war zu einem zweiwöchigen Urlaub auf der Insel Korsika, Handlungsort des damaligen Geschehens. Zurück auf den Campingplatz, dem Ort ihrer Kindheit.
Das nächste Kapitel zeigt Auszüge aus Clothildes damaligen Tagebuch, welches sie damals in der Schäferei liegen gelassen hatte. Nunmehr liest darin ein uns noch Unbekannter. Sie war zurück, so seine Gedanken. Was wollte Sie? Die Wahrheit suchen?
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen des August 1989 sowie der August 2016.
Wer schon zuvor von Michel Bussi Romane gelesen hat, kann davon ausgehen, dass ihn eine Geschichte mit Familiengeheimnis erwartet. Der Handlungsort Korsika bringt es mit sich, dass klar wird, hier darf man keine Traditionen ignorieren geschweige sich widersetzen. Und schnell spürt man die spannungsgeladene Atmosphäre in dem über 500 Seiten umfassenden Buch. Die Ausführungen über die Landschaft, Korsika selbst und vor allem der teils doch sehr ausgeprägten Charaktere sind umfassend. Es ist so, als wäre man direkt vor Ort. Diese Erzählkunst hat mir schon in den vorherigen zwei Büchern gefallen, die ich gelesen habe. In diesem Buch überlässt der Autor auch wiederum nichts dem Zufall. Die Fäden der einzelnen Erzählabschnitte werden eins, werden ein roter Faden, der Kreis schließt sich.
Ich habe es absolut genossen, das neue Werk von Michel Bussi zu lesen.
Ebenso ansprechend das Cover, irgendwie im Stil der vorherigen Romane. Schlicht und dennoch einprägsam. Das tobende Meer im Hintergrund, davor eine Frau, die hinunter zum Strand geht. Auf jeden Fall eine Verbindung zur Geschichte.
Mag sein, dass es kein leichter Stoff ist, "Fremde Tochter". Ernste Themen, Vorurteile, Traditionen, an manchen Stellen doch etwas langatmig. Und dennoch meiner Meinung nach wieder eine klasse Familiengeschichte, Gefühle und Wahrheit. Ich hoffe, noch mehr von Michel Bussi in Zukunft lesen zu dürfen.

Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


Meine Lesemeinung zu
Das Mädchen mit den blauen Augen 


Die Frau mit dem roten Schal 

Sommer 1989: Die 15-jährige Clothilde verbringt die Ferien mit ihrer Familie auf Korsika. Dann geschieht das Unfassbare. Ihr Vater verliert auf der Küstenstraße die Kontrolle über den Wage, und sie stürzen in die Tiefe – nur Clotilde überlebt.
27 Jahre später kehrt Clotilde mit ihrem Mann und ihrer Tochter nach Korsika zurück. Und plötzlich erhält sie Briefe, die nur eine Person geschrieben haben kann: ihre Mutter.

Spannend und hochemotional: ein schrecklicher Unfall und eine Frau auf der schmerzhaften Suche nach der Wahrheit.

Michel Bussi, geboren 1965, Politologe und Geograph, lehrt an der Universität in Rouen. Er ist einer der drei erfolgreichsten Autoren Frankreichs. Seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Bei Rütten & Loening und Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Das Mädchen mit den blauen Augen“, „Die Frau mit dem roten Schal“, „Beim Leben meiner Tochter“ und „Das verlorene Kind“ vor. Mehr zum Autor unter www.michel-bussi.fr 



Im Sog der Vergangenheit - ein Roman, der sich zu lesen lohnt!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

|| Rezension || Die Frau mit dem roten Schal - Michel Bussi

Michel Bussi
Die Frau mit dem roten Schal
368 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (21. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3352006760
Olaf Matthias Roth (Übersetzer)
€ 14,99

© Rechte
Cover - Info - 
VERLAG







Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Meine Meinung:

Der neue Roman aus der Feder des Autors Michel Bussi handelt von Jamal, einem jungen Mann, der trtz seiner Beinprothese ein Ziel vor Augen hat: Er will Leistungssportler werden. Auch während seines Urlaubs an der Küste der Normandie trainiert er täglich. Nichts ungewöhnliches, denkt man. Doch er nutzt die dortigen Kreidefelsen für sein Training. Aber eines trifft er dort auf eine Frau, die von dort in den Tod springen will. Er kann sie nicht retten, auch nicht mit Hilfe des gefundenen roten Schals. Merkwürdigerweise hält sie den nicht mehr in der Hand, sondern er liegt wie eine Schlinge um ihren Hals. Das Blatt wendet sich für Jamals, auf einmal ist er nicht mehr Zeuge, sondern steht unter Verdacht. Bereits in der Vergangenheit waren dort zwei Frauen zu Tode gekommen. War es ein Serientäter und war Jamal auf diesen "Zug" aufgesprungen?
So kommt es, dass Jamal bald selbst nicht mehr weiß, was ist Schein und was Wirklichkeit.
Das 368 Seiten umfassende Buch ist in fünf Abschnitte aufgeteilt, angefangen von den Ermittlungen bis zur Revision. Step by Step, aber glauben Sie nicht irgendwann die Lösung zu wissen ☺ Die Kapitel sind gut aufgeteilt und lassen sich zügig lesen. Stilistisch ist dieser Roman sehr gut konzipiert, trotz des scheinbar einfachen Schreibstils.
Das Buch lebt durch die Spannung und seinen Protagonisten.
Das Cover besticht durch das Frauengesicht mit den wehenden Haaren. Der Titelschriftzug in Weiß gehalten, nur das Wort "Schal" ist in der Farbe Rot - perfekt! Man vergleiche das Cover von seinem ersten Buch "Das Mädchen mit den blauen Augen".


Derjenige Leser, der Bussis erstes Buch kennt, ist sich bewusst darüber, hier eine andere Art von Geschichten vorzufinden. Er versteht es, den Leser in eine Geschichte hineinzuführen, auch wenn es anfangs etwas braucht. Man muss das Ende lesen, denn sonst weiß man nicht, wie die Geschichte ausgeht. Doch das Wort "Ende" steht nicht immer dafür da, was es bedeutet.

Fazit:

Ein weiteres eindrucksvolles Werk von Michel Bussi - ein Autor - ein neues Buch - kurz und knapp - meine Leseempfehlung. Es hat mir von Beginn an sehr gut gefallen, spannend als auch teils emotional geschrieben, war es zu keiner Zeit langatmig.

Ein Buch, das ich jederzeit weiterempfehle.
Ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher.
Meine Rezension zu "Das Mädchen mit den blauen Augen"» Hier «


Buchinfo:
Jamal sieht zuerst nur den roten Schal. Dann die verzweifelte junge Frau, die am Rand der Klippen steht. Er will sie retten, wirft ihr den Schal zu. Doch die Frau springt. Und niemand glaubt ihm seine Geschichte, denn es sind bereits zwei Frauen zu Tode gekommen, nach exakt dem gleichen Muster. Verzweifelt versucht Jamal zu beweisen, dass er nichts mit dem Tod der Frau zu tun hat, aber alles spricht gegen ihn. Und schon bald weiß er selbst nicht mehr, was wahr ist und wem er noch vertrauen kann …
Ein hochspannendes und emotionales Spiel zwischen Schein und Wirklichkeit.

Mittwoch, 9. April 2014

(Rezension) Das Mädchen mit den blauen Augen - Michel Bussi


Das Mädchen mit den blauen Augen


Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (17. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3352008764
€ 14,99


© Rechte Cover / Infos - Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Buchinfo:
Ein Flugzeugabsturz - nur ein namenloses Baby überlebt.
Wer ist das kleine Mädchen, die einzige Überlebende einer Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen? Achtzehn Jahre nach dem Unglück bringt ein Privatdetektiv die Wahrheit ans Licht und bezahlt dafür mit seinem Leben.
Ausgezeichnet mit dem Prix Maison de la Presse

Statement:

Ein Tag vor Weihnachten 1980. Airbus 5403 war auf dem Weg von Istanbal nach Paris. Das Flugzeug stürzt ab und prallt gegen ein Bergmassiv. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten den Absturz nicht. Nein, stimmt so nicht ganz. Ein Baby überlebte wie durch ein Wunder. Da an Bord sich zu dem Zeitpunkt allerdings zwei Säuglinge im gleichen Alter befanden, war nicht klar, welches hatte nun überlebt. Man  bedenke, zu der damaligen Zeit steckte die Wissenschaft gerade mal in den Kinderschuhen. So begann ein zermürbender Streit um das Baby, welcher darin endete, dass es Emilie Vitral war, die überlebt hatte.
Achtzehn Jahre lang  hatte sich Credule Grand-Due mit diesem Fall beschäftigt.
Achtzehn Jahre lang Material gesammelt, archiviert. Sollte diese ganze Arbeit umsonst gewesen sein?
Achtzehn Jahre lang hatte Mathilda de Carville ihn bezahlt, um die wahre Identität des Babys herauszufinden.
Achtzehn Jahre lang glaubte sie, dass ihre Enkelin Lyse-Rose der überlebende Säugling war.
Achtzehn Jahre nach dem Unglück, kurz bevor der Grand-Duc seinem Leben selbst ein Ende setzen will, die Unterlagen dem Feuertod zum Opfer fallen sollen, fällt sein Blick auf die Ausgabe der Zeitung Est republicain, vom 23. Dezember 1980.
„Das Mädchen mit den blauen Augen“ erhält die Aufzeichnungen vom Grand-Due, der kurz nach seiner Entdeckung tot aufgefunden wird. Trotz der einfachen Verhältnisse, in der sie aufwuchs, macht die Geschichte so neugierig.
Wer hat den Geheimdetektiv ermordet? Wollte jemand, dass das Geheimnis nicht enthüllt wird?
Fragen über Fragen, doch die Handlung ist so gut aufgebaut, birgt manch Überraschung, sehr spannend. Der Autor hat mich mit seinem Erzählstil gefesselt, aber nicht nur das. Den Charakteren hat er seinen Atem eingehaucht, man kann es nicht anders beschreiben.
Wer ist nun das jetzt achtzehn Jahre alte Mädchen, Emilie oder doch Lyse-Rose?
„Das Mädchen mit den blauen Augen“, dessen Cover durch eine gewisse Bescheidenheit auffällt, aber in Wirklichkeit etwas ganz besonderes ausstrahlt.
Ein Familiendrama, zu der damaligen Zeit sicher eine Tragödie, heute aufgrund von DNATest sicher schnell lösbar.
Höchster Lesegenuss für alle, die diese gelungene Mischung von Familiengeschichte und Krimi mögen.


Mittwoch, 2. Oktober 2013

(Rezension) Die Wünsche meiner Schwestern - Lisa Van Allen



Lisa Van Allen
Die Wünsche meiner Schwestern
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (19. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3352008696
€ 16,99


© Rechte:
Cover / Infos Verlag Rütten&Loening


Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

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Buchrückentext:
Woraus ist unser Glück gestrickt?
Seit langer Zeit hüten die Frauen der Van Rippers das Geheimnis ihrer Magie und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und auch sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen?

Die bescheidene Strickerin sitzt
zwischen Himmel und Erde.
Susan Gordon Lydon,
The Knitting Sutra


Statement:
Tarrytown im Staate New York, USA, Handlungsort von "Die Wünsche meiner Schwestern". Schon seit Jahren lebt die fast dreißigjährige Aubrey dort mit ihrer Tante Mariah. Ihre beiden Schwestern Bitty und Meggie sind vor Jahren ausgezogen. Die Strickerei der Van Rippers war schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Das Haus vernachlässigt, Reparaturen wurden nicht ausgeführt, es war alles ziemlich alt. Doch noch immer war es etwas Besonderes, was die Frauen der Van Rippers hüteten. Denn sie haben eine besondere Gabe. Wie auch immer man es erklären sollte, es war die Magie, Wünsche mit in die Wolle zu weben und - wahr werden zu lassen. Je nachdem.
Durch den plötzlichen nicht vorhersehbaren Tod steht Aubrey vor einer großen Herausforderung, denn zum einen hatte die Tante den drei Schwestern alles hinterlassen, zum anderen aber will die Stadt schon lange in dem Viertel ein Zentrum bauen, und das hieß, die geliebte Strickerei würde dem zum Opfer fallen.Was war das Besondere an der Hüterin der Magie - des Strickens? Jede von ihnen hatte ein eigenes Erkennungsmerkmal. So wie es bei Tante Mariah der Duft von Blütenblättern war, der aus ihren Hautporen ausströmte, bei Aubrey waren es die Augen.
S. 22
Seit Aubrey dreizehn war und ihre Augen ein Blau angenommen haten, das schlicht ein medizinisches Wunder war, wusste sie, dass sie eines Tages mit der Strickerei vermählt sein würde, so wie ihre Tanta Mariah, und davor ihre Großmutter und ....


Durch den Tod der Tante ändert sich Aubreys Leben. Ihre Schwestern, durch einen Familienstreit außer Haus, kehren zurück.
Drei Schwestern, drei unterschiedliche Charaktere, wobei die Autorin ihre Personen klar vor Augen präzise diese dem Leser beschreibt.
Tanta Mariahs Tod stellt Aubrey vor eine schwere Entscheidung, denn sie muss ihre Schwestern Bitty und Meggie davon überzeugen, dass das Haus, die Strickerei, nicht verkauft werden soll.

"Aus dem Großen Buch im Flur" - S. 352
Stricken bedeutet, "Probleme zu erkennen und sie dann zu lösen. Knoten müssen entwirrt werden. Es besteht die Schwierigkeit der Übertragung - Anleitungen müssen gedeutet werden, man muss sie visualisieren und umsetzen."


Dieses Buch ist wie ein Zauberbuch mit seinen Sprüchen.
Die Magie der Van Rippens liegt im Stricken.

Es ist Aubreys Wunsch, dass diese alte Familientradition nicht unterbrochen geschweige beendet wird. Doch dann tritt Vic in ihr Leben. Sie verliebt sich, weiß nicht, für was sie sich entscheiden soll. Nun muß  sich zeigen, ob die drei Schwestern es wirklich zusammen schaffen, der Zusammenhalt ist gefragt. Blutsverwandte halten zusammen, sagt man. Blut ist dicker als Wasser, sagt man. Ob es hier auch der Fall sein wird, wird sich herausstellen.

Fazit:
"Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein Buch, welches den Leser schon von Anfang an auf eine merkwürdig faszinierende Art in seinen Bann zieht. Streß, Hektik, irgendwie fällt alles von einem ab, wie ein Schleier legt sich die Handlung um einen.
Hervorheben möchte ich noch die jeweiligen Kapitelüberschriften, die natürlich mit dem Stricken zu tun haben.
Kapitel 16 - Stricke eine Wickelmasche -

Ich war bis vor vielen Jahren eine begeisterte Strickerin und ehrlich, zu gern hätte ich beides miteinander kombiniert, zum einen das Buch lesen und  Stricknadeln zur Hand genommen.

Am Ende hat die Autorin Sarah Addison Allen ein Interview mit Lisa Van Allen geführt, viele Fragen, tolle Antworten. Und es gibt schon den Hinweis auf einen weiteren Roman von Lisa Van Allen :-) In ihrer Anmerkung / Danksagung lässt sich einiges nachlesen über das Hudson-Tal, den Ort Tarrytown. Ich liste das jetzt hier nicht extra auf.

Fazit:
Lisa Van Allen hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Es braucht nicht immer Spannung oder Romantik, die Art und Weise, wenn es um Gefühle geht, das Schaffen passender Charaktere, kann etwas Einzigartiges entstehen.
Das Ende naht schnell und man möchte noch mehr davon lesen. Schade, schon durch! war mein erster Gedanke.„Die Wünsche meiner Schwestern“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, nicht langweilig, exzellent geschrieben, sehr empfehlenswert.
Ich war begeistert.
Auch das Cover gefällt und spricht an.
Ich vergebe FÜNF Lesegenuss-Bücher.